
essen & trinken Magazin
- Bewertung
- 3,0
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- essen & trinken Magazin
- Kategorie
- Nachrichten & Zeitschriften
- Paketname
- com.pressmatrix.essenundtrinken
- Entwickler
- Deutsche Medien-Manufaktur
- Bewertung
- 3,0
- Version
- 5.2.0




Analysiert von Appcrazy
Wer gern kocht, neue Kombinationen ausprobiert oder sich beim Essen einfach inspirieren lässt, bekommt mit essen & trinken eine digitale Magazin-App für Android. Ich habe sie als mobile Ergänzung zum klassischen Food-Magazin betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie gut sich Inhalte in unterschiedlichen Alltagssituationen lesen und nutzen lassen. Mein Eindruck: Die App richtet sich vor allem an Menschen, die redaktionelle Rezepte und Food-Themen lieber gesammelt auf dem Smartphone entdecken, statt einzelne Beiträge über eine allgemeine Suchmaschine zusammenzusuchen.
Hinter der Anwendung steht die Deutsche Medien-Manufaktur. Im Bereich Nachrichten und Zeitschriften ist das Konzept klar erkennbar: Es geht nicht um eine einzelne Kochfunktion, sondern um eine digitale Ausgabe rund um Essen, Trinken und kulinarische Ideen. Die App ist kostenlos erhältlich, wobei innerhalb von Google Play Käufe zwischen 3,49 € und 44,90 € angeboten werden. Das ist wichtig, weil der kostenlose Einstieg nicht automatisch bedeutet, dass sämtliche Magazin-Inhalte dauerhaft ohne Bezahlung zugänglich sind.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch
Ich lese digitale Food-Magazine nicht nur danach, ob sie ein Rezept zeigen, sondern auch danach, ob ich damit bequem von einer ersten Idee zur passenden Lektüre finde. Bei einer magazinartigen Ausgabe zählt für mich besonders, wie sich Bilder und längere Texte auf dem eigenen Bildschirm anfühlen. Genau diese Verbindung von Lesekomfort und Orientierung ist der Ausgangspunkt für meinen Blick auf die Nutzung im Alltag.
Ein Magazin funktioniert anders als eine Rezeptdatenbank
Beim ersten gedanklichen Vergleich mit bekannten Koch-Apps fällt auf, dass essen & trinken einen redaktionelleren Ansatz verfolgt. Eine klassische Rezeptdatenbank führt mich meist direkt zu Zutaten, Mengen und Zubereitungsschritten. Ein digitales Magazin lädt dagegen eher zum Stöbern ein. Ich suche nicht zwingend nach einem ganz bestimmten Gericht, sondern lasse mich von Themen, Bildern und saisonalen Ideen zu einem Rezept oder einer kulinarischen Geschichte führen.
Das kann ein Vorteil sein, wenn ich am Wochenende Zeit habe und noch nicht weiß, was ich kochen möchte. Die Anwendung passt dann besser zu einer entspannten Inspirationssuche als zu einem hektischen Einkauf mit einer sehr konkreten Frage. Wer hingegen nur schnell wissen will, wie lange Kartoffeln garen oder welcher Ersatz für eine bestimmte Zutat funktioniert, ist mit einer spezialisierten Rezept-App oder einer gut strukturierten Websuche wahrscheinlich schneller.
Für die Lesbarkeit ist der Unterschied zwischen einem Magazinlayout und einer nüchternen Liste entscheidend. Große Bilder können appetitlich wirken und helfen, Inhalte auf einen Blick zu unterscheiden. Gleichzeitig beanspruchen sie mehr Platz als kompakte Rezeptkarten. Auf einem kleineren Smartphone muss ich deshalb eher scrollen, bevor ich bei den praktischen Informationen ankomme. Das ist kein Fehler des Konzepts, aber eine echte Abwägung: Die visuelle Präsentation unterstützt die Inspiration, nicht unbedingt die schnellste Erledigung.
Was beim Lesen auf kleinen Displays zählt
Ich würde die App nicht ausschließlich nach dem ersten sichtbaren Bildschirm beurteilen. Bei einem digitalen Magazin ist die eigentliche Frage, ob ich zwischen Beiträgen, Rezepten und weiteren Seiten ohne unnötige Umwege wechseln kann. Für Nutzerinnen und Nutzer, die bereits mit mobilen Magazinen vertraut sind, dürfte der Wechsel zwischen visuellen Teasern und längeren Texten grundsätzlich nachvollziehbar sein. Menschen, die eine streng lineare Darstellung bevorzugen, könnten die Magazinlogik dagegen weniger direkt finden.
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Ein praktischer Tipp ist, nicht erst in dem Moment mit der App zu experimentieren, in dem bereits die Pfanne auf dem Herd steht. Ich würde interessante Inhalte vorher in Ruhe öffnen und prüfen, wie gut sich die relevanten Schritte wiederfinden lassen. So zeigt sich schnell, ob die eigene Arbeitsweise eher zum redaktionellen Blättern oder zu einer reduzierten Schritt-für-Schritt-Anzeige passt.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die App grundsätzlich zu einem unproblematischen Angebot für Haushalte, in denen auch jüngere Familienmitglieder mitlesen. Diese Einstufung sagt allerdings nichts darüber aus, ob jede Darstellung für jedes Sehvermögen oder jede Konzentrationsspanne bequem ist. Eine niedrige Altersfreigabe und gute individuelle Zugänglichkeit sind zwei verschiedene Dinge.
Version und Einstieg
Die aktuelle Version ist 5.2.0 und setzt mindestens Android 8.0 voraus. Damit ist die Anwendung nicht auf die allerneueste Android-Generation beschränkt, aber ein sehr altes Gerät kann trotzdem außerhalb der unterstützten Umgebung liegen. Vor der Installation würde ich deshalb kurz die Android-Version des eigenen Smartphones prüfen. Gerade bei älteren Geräten spielen außerdem Bildschirmgröße, Schriftvergrößerung und allgemeine Geschwindigkeit eine größere Rolle als die Versionsnummer allein.
Die App wurde am 23.10.2017 veröffentlicht und hat sich damit nicht als kurzfristiges Einzelprojekt positioniert. Im Store stehen über 10K Installationen, was zeigt, dass das Angebot eine erkennbare, wenn auch überschaubare Nutzerschaft erreicht. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,0 aus rund 40 Bewertungen. Ich lese solche Zahlen nicht als endgültiges Urteil, aber sie sprechen dafür, die eigenen Erwartungen realistisch zu halten und vor einem Kauf zunächst den kostenlosen Einstieg zu testen.
Bedienung für unterschiedliche Fähigkeiten und Situationen
Beim Lesen auf dem Smartphone spielen nicht nur Schriftgröße und Kontrast eine Rolle, sondern auch, wie viel Aufmerksamkeit die Seite verlangt. Ich würde deshalb vor einer längeren Lektüre prüfen, ob die eigene Anzeigevergrößerung die Texte angenehmer macht, ohne dass wichtige Inhalte aus dem Blick geraten. So lässt sich besser einschätzen, ob die digitale Ausgabe auch in kurzen Pausen übersichtlich bleibt.
Motorische Anforderungen beim Kochen
Beim Kochen ist die Bedienung eines Smartphones ohnehin eine besondere Situation. Hände sind feucht, mit Mehl bedeckt oder gerade nicht frei. Eine Magazin-App kann hier nicht allein durch gute Inhalte überzeugen; entscheidend ist, wie wenig ich während der Zubereitung auf dem Display herumtippen muss. Bei essen & trinken würde ich deshalb die Rezeptauswahl und das Lesen möglichst vor dem eigentlichen Kochen erledigen.
Ein sinnvoller Ablauf ist, das Gericht zunächst vollständig anzusehen, die Zutaten zu kontrollieren und die wichtigsten Schritte gedanklich zu ordnen. Danach liegt das Telefon besser an einem festen, gut sichtbaren Platz, statt ständig in der Hand gehalten zu werden. Das reduziert die Zahl der notwendigen Bewegungen und ist auch für Menschen hilfreich, die beim Tippen oder Wischen schnell ermüden. Wer auf große, klar voneinander getrennte Bedienelemente angewiesen ist, sollte besonders darauf achten, ob die eigene Systemvergrößerung die Darstellung angenehm lässt.
Die App ist nicht die beste Wahl, wenn ich während jedes einzelnen Arbeitsschritts eine extrem reduzierte Kochansicht mit möglichst wenig Ablenkung brauche. Dafür sind speziell entwickelte Kochassistenten oft geeigneter. Der Vorteil des Magazins liegt eher in der Auswahl und dem redaktionellen Umfeld als in einer auf minimale Handbewegungen optimierten Küchensteuerung.
Sehen, Hören und sensorische Belastung
Ein Food-Magazin lebt stark von Bildern. Das kann Menschen entgegenkommen, die Gerichte visuell vergleichen und sich über Fotos orientieren. Für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen hängt der praktische Nutzen stärker von der Lesbarkeit der Texte, dem Kontrast des jeweiligen Geräts und den Möglichkeiten der Android-Anzeige ab. Ich würde daher nicht nur die Startseite testen, sondern mehrere längere Artikel und Rezeptabschnitte mit der eigenen bevorzugten Schriftgröße öffnen.
Wer empfindlich auf visuelle Unruhe reagiert, könnte die Mischung aus Bildern, Überschriften und Magazinflächen als weniger ruhig empfinden als eine schlichte Textansicht. Umgekehrt ist gerade diese Gestaltung für Leserinnen und Leser angenehm, die lange, rein textbasierte Rezeptlisten anstrengend finden. Eine pauschale Aussage wäre hier falsch: Die gleiche visuelle Aufbereitung, die einer Person Orientierung gibt, kann eine andere Person überfordern.
Für die Nutzung unterwegs ist außerdem die Umgebung wichtig. In einer hellen Küche mit spiegelndem Licht kann ein Smartphone-Display schwerer lesbar sein. In Bus oder Bahn lenken wechselnde Bewegungen und kurze Zeitfenster vom längeren Lesen ab. Ich würde die App daher eher für ruhige Lesephasen einplanen und einzelne Ideen vor dem Einkauf oder vor dem Kochen vorbereiten, statt mich ausschließlich auf spontane Nutzung mitten im Alltag zu verlassen.
Lesen ohne Zeitdruck
Ein wesentlicher Pluspunkt des digitalen Formats ist die Möglichkeit, ein Magazin nicht an einem einzigen Ort lesen zu müssen. Ich kann morgens eine Idee entdecken, mittags die Zutaten prüfen und abends entscheiden, ob das Rezept tatsächlich in meinen Tagesablauf passt. Für Menschen mit wechselnder Aufmerksamkeit oder unregelmäßigen Pausen ist dieses Aufteilen hilfreicher als ein gedrucktes Heft, das zwar ebenfalls flexibel ist, aber nicht dieselbe unmittelbare Verfügbarkeit auf dem Telefon bietet.
Gleichzeitig entsteht durch die digitale Umgebung eine andere Art von Ablenkung. Benachrichtigungen, Anrufe oder der Wechsel zu anderen Apps können den Lesefluss unterbrechen. Wer schnell den Überblick verliert, sollte sich für die Rezeptauswahl bewusst einen kurzen, ungestörten Zeitraum nehmen. Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, wirkt sich bei einem magazinartigen Angebot aber stärker aus, weil die Nutzung vom konzentrierten Entdecken lebt.
Konkrete Alltagsszenarien statt bloßer Inspiration
Ein Magazin entfaltet seinen Nutzen oft schon vor dem Kochen: Ich kann eine kulinarische Idee entdecken, sie später erneut ansehen und erst dann entscheiden, ob sie zum Tagesplan passt. Diese zeitversetzte Nutzung ist besonders praktisch, wenn Einkauf, verfügbare Zeit und gemeinsame Essenswünsche erst zusammengebracht werden müssen. Wie sich daraus konkrete Abläufe ergeben, zeigt der Blick auf typische Alltagssituationen.
Der Einkauf für ein gemeinsames Abendessen
Ein realistisches Szenario ist die Planung eines Abendessens mit Freunden. Ich würde nicht erst im Supermarkt durch die App blättern, sondern bereits am Vorabend ein passendes Thema auswählen und die benötigten Zutaten notieren. Dabei zeigt sich der Unterschied zu einer reinen Einkaufslisten-App: Die Anwendung hilft vor allem bei der Entscheidung, was auf den Tisch kommen könnte; die eigentliche Organisation muss ich selbst übernehmen.
Diese Trennung ist nützlich, weil ich dadurch bewusster entscheide, ob ein Rezept zu meinem Zeitbudget, meinen Kochkenntnissen und den Vorlieben der Gäste passt. Sie ist aber auch eine Grenze. Wer automatische Mengenanpassung, eine direkt verknüpfte Einkaufsliste oder eine sehr schnelle Filterung nach Allergien erwartet, sollte eher zu einer darauf spezialisierten Lösung greifen.
Kochen mit mehreren Personen
Beim gemeinsamen Kochen kann das digitale Magazin als Gesprächsanstoß dienen. Eine Person sucht eine Idee aus, eine andere prüft die Zutaten, und anschließend wird das Rezept auf die vorhandenen Vorräte angepasst. Gerade für Familien oder Wohngemeinschaften ist dieser offene Ablauf angenehmer als eine App, die nur eine starre Reihenfolge vorgibt.
Für Menschen mit motorischen Einschränkungen würde ich das Gerät möglichst so positionieren, dass es nicht ständig aufgenommen werden muss. Ein stabiler Stand, eine gut lesbare Entfernung und vorbereitete Notizen können mehr bewirken als häufiges Nachjustieren während des Kochens. Wer auf Sprachsteuerung oder vollständig berührungsfreie Bedienung angewiesen ist, sollte die eigene Gerätekonfiguration vorher praktisch ausprobieren, statt diese Unterstützung einfach vorauszusetzen.
Ein ruhiger Moment für Food-Themen
Die App eignet sich auch für eine kurze Pause, in der ich nicht sofort kochen möchte. Vielleicht suche ich Ideen für ein saisonales Menü oder lese über eine Zutat, die ich bisher selten verwendet habe. In diesem Fall ist der Magazincharakter eine Stärke, weil nicht jede Nutzung mit einer unmittelbaren Aufgabe beginnen muss. Das Angebot kann Neugier wecken, ohne dass ich schon eine vollständige Einkaufsliste brauche.
Wer dagegen hauptsächlich Nährwerte, Diätpläne oder medizinisch relevante Ernährungshinweise sucht, sollte genauer auf die eigene Zielsetzung achten. Ein Food-Magazin kann kulinarische Anregungen liefern, ersetzt aber keine auf spezielle Ernährungsanforderungen zugeschnittene Anwendung und keine fachkundige Beratung.
Wo der Komfort endet
Der redaktionelle Charakter ist zugleich eine klare Stärke und eine Grenze: Er lädt zum Entdecken ein, ersetzt aber nicht automatisch ein spezialisiertes Werkzeug für gezielte Suche oder Küchenorganisation. Für mich hängt die passende Wahl deshalb davon ab, ob ich Inspiration oder eine möglichst direkte Lösung für eine konkrete Kochfrage brauche. Auch beim Bezahlen lohnt es sich, erst die eigene Nutzung und den Komfort auf dem Gerät gegeneinander abzuwägen.
Bezahlmodell und Erwartungsmanagement
Der kostenlose Download senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig reichen die In-App-Käufe bei Abrechnung über Google Play von 3,49 € bis 44,90 €. Für mich bedeutet das: Erst kostenlos ansehen, wie gut die Inhalte zur eigenen Kochweise und zu den eigenen Anforderungen passen, dann über einen Kauf nachdenken. Wer digitale Magazine grundsätzlich nur vollständig gratis nutzen möchte, könnte an dieser Stelle enttäuscht werden.
Die Preisabstufung macht außerdem einen genauen Blick auf den jeweiligen Kauf sinnvoll. Ich würde nicht allein wegen eines besonders interessanten Titelbilds sofort bezahlen, sondern vorher prüfen, ob die Ausgabe genügend Inhalte für die geplante Nutzung bietet und ob die Darstellung auf dem eigenen Gerät bequem funktioniert. Dieser kleine Test ist besonders wichtig für Menschen, die wegen Seh- oder Motorikproblemen stärker auf eine passende Darstellung angewiesen sind.
Bewertungen richtig einordnen
Die Bewertung von 3,0 bei rund 40 abgegebenen Bewertungen ist weder ein überzeugendes Qualitätssiegel noch automatisch ein Ausschlussgrund. Bei einer kleineren Zahl von Stimmen können einzelne Erfahrungen das Gesamtbild stark beeinflussen. Für mich ist die Zahl vor allem ein Hinweis, die App nicht blind mit größeren, etablierteren Rezeptplattformen gleichzusetzen.
Die rund 19 vorhandenen Rezensionen können bei der Entscheidung zusätzliche Hinweise liefern, sollten aber nicht die eigene Erprobung ersetzen. Gerade bei einer Magazin-App unterscheiden sich die Ansprüche stark: Eine Person bewertet die Bildsprache, eine andere die Geschwindigkeit, eine dritte die Kosten. Was für eine Nutzerin ein gravierendes Hindernis ist, kann für einen gelegentlichen Leser kaum eine Rolle spielen.
Vergleich mit üblichen Alternativen
Gegenüber kostenlosen Rezeptseiten im Browser bietet die App einen stärker gebündelten Magazinzugang. Das ist angenehmer, wenn ich nicht zwischen vielen Suchergebnissen, Werbeflächen und unterschiedlichen Darstellungen wechseln möchte. Der Browser bleibt allerdings flexibler, wenn ich gezielt nach einer einzelnen Zutat, einer speziellen Ernährungsform oder einer ungewöhnlichen Zubereitungsfrage suche.
Im Vergleich zu gedruckten Ausgaben ist das Smartphone-Format leichter spontan mitzunehmen und kann in mehreren Alltagssituationen verfügbar sein. Ein gedrucktes Heft wirkt beim Kochen jedoch oft unempfindlicher gegenüber feuchten Händen und bietet eine ruhigere, benachrichtigungsfreie Leseumgebung. Wer den haptischen Charakter und das offene Aufschlagen schätzt, wird durch die digitale Ausgabe nicht automatisch überzeugt.
Gegenüber spezialisierten Koch-Apps liegt die Stärke von essen & trinken in der redaktionellen Entdeckung. Die Schwäche liegt dort, wo ich präzise Werkzeuge brauche: strukturierte Einkaufsplanung, umfangreiche persönliche Filter, besonders klare Kochmodi oder eine Bedienung, die jeden Handgriff in der Küche minimiert. Für ein schnelles, zielgerichtetes Nachschlagen würde ich eine solche Speziallösung bevorzugen.
Mein inklusives Urteil zur digitalen Ausgabe
Am überzeugendsten finde ich eine digitale Magazinausgabe, wenn sie zu den eigenen Lesegewohnheiten passt und genügend Raum lässt, Inhalte im eigenen Tempo zu erkunden. Wer gern visuell stöbert, kann daraus mehr ziehen als jemand, der ausschließlich schnelle Anweisungen oder stark angepasste Bedienhilfen sucht. Mein abschließendes Urteil richtet sich daher danach, für wen dieser redaktionelle Zugang im Alltag wirklich hilfreich ist.
Für wen ich die App empfehlen würde
Ich empfehle die Anwendung vor allem Menschen, die Essen nicht nur funktional betrachten, sondern gern lesen, schauen und sich inspirieren lassen. Sie passt zu Android-Nutzern, die ein digitales Food-Magazin ausprobieren möchten, gelegentlich neue Gerichte suchen und bereit sind, Inhalte zunächst in Ruhe zu erkunden. Auch Familien können davon profitieren, wenn mehrere Personen gemeinsam Ideen auswählen und die praktische Umsetzung anschließend selbst organisieren.
Besonders sinnvoll ist die App für Leserinnen und Leser, die mit Bildern gut arbeiten und nicht bei jeder Nutzung sofort eine streng gefilterte Rezeptliste benötigen. Die digitale Form kann außerdem praktisch sein, wenn ich Ideen an verschiedenen Orten wieder aufgreifen möchte. Für eine gute Erfahrung sollte das Smartphone allerdings eine ausreichend angenehme Darstellung bieten, und die eigene Bedienung sollte mit Wischen und Tippen zurechtkommen.
Wer besser eine andere Lösung wählt
Ich würde eher abraten, wenn eine vollständig kostenlose Nutzung ohne mögliche Käufe entscheidend ist oder wenn die App hauptsächlich als präzises Küchenwerkzeug dienen soll. Ebenso ist eine spezialisierte Alternative wahrscheinlich besser für Menschen, die auf besonders reduzierte Ansichten, feste Kontraste, umfangreiche Filter oder eine konsequent schrittweise Navigation angewiesen sind.
Auch wer ausschließlich nach medizinisch relevanten Ernährungsinformationen sucht, sollte seine Erwartungen nicht auf ein allgemeines Food-Magazin richten. Kulinarische Inspiration und individuell notwendige Ernährungshilfe sind nicht dasselbe. In solchen Fällen ist eine fachlich ausgerichtete Quelle die verantwortungsvollere Wahl.
Mein Schluss nach der Abwägung
essen & trinken ist für mich keine universelle Kochzentrale, sondern eine digitale Zeitschrift mit kulinarischem Schwerpunkt. Der Reiz liegt im redaktionellen Stöbern, in der visuellen Anregung und darin, neue Ideen ohne festes Ziel zu entdecken. Die wichtigsten Einschränkungen betreffen den Magazincharakter selbst: Inhalte können mehr Aufmerksamkeit und Scrollen verlangen als eine kompakte Rezeptdatenbank, und mögliche Käufe sollten vorab in die Entscheidung einbezogen werden.
Unter dem Blickwinkel verschiedener Fähigkeiten und Nutzungssituationen fällt mein Urteil ausgewogen aus. Die App kann zugänglich wirken, wenn ich mir Zeit nehme, die Darstellung an mein Gerät anpasse und Rezepte vor dem Kochen vorbereite. Sie ist weniger passend, wenn ich auf eine maximal vereinfachte, berührungsarme oder vollständig auf spezielle Ernährungsbedürfnisse zugeschnittene Bedienung angewiesen bin. Für neugierige Food-Leser mit Android ist der kostenlose Einstieg trotzdem einen Versuch wert, solange sie die App als Magazin verstehen und nicht als Ersatz für jedes praktische Küchenwerkzeug.
Vorteile
- Übersichtliche Darstellung von Rezepten und kulinarischen Beiträgen
- Inspiration für saisonale Gerichte und neue Geschmackskombinationen
- Hochwertige Bilder machen das Stöbern besonders angenehm
- Praktische Inhalte für Hobbyköche und Genussinteressierte
- Regelmäßige neue Beiträge halten die App abwechslungsreich
Nachteile
- Nicht alle Inhalte sind ohne Weiteres offline verfügbar
- Einige Rezepte richten sich eher an erfahrene Köche
- Die große Themenvielfalt kann gelegentlich unübersichtlich wirken
- Für manche Funktionen oder Inhalte kann ein Abo nötig sein
- Der Speicherbedarf kann auf älteren Geräten spürbar sein
Häufig gestellte Fragen
Was ist das essen & trinken Magazin und welche Inhalte bietet die App?
Das essen & trinken Magazin richtet sich an alle, die gerne kochen, neue Rezepte ausprobieren und sich für Genuss interessieren. In der App finden Sie abwechslungsreiche Kochideen, saisonale Gerichte, Backrezepte, Menüvorschläge und Beiträge rund um Lebensmittel. Die Inhalte sind meist ansprechend bebildert und so aufgebaut, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Hobbyköche passende Inspirationen finden.
Kann ich mit der App gezielt nach Rezepten suchen?
Ja, die Rezeptsuche gehört zu den praktischsten Funktionen des essen & trinken Magazins. Je nach Version können Sie Inhalte nach Zutaten, Gerichten, Mahlzeiten oder bestimmten Anlässen durchsuchen. Das ist besonders hilfreich, wenn bereits einige Lebensmittel zu Hause vorhanden sind oder Sie ein schnelles Abendessen, ein festliches Menü oder ein saisonales Rezept suchen möchten.
Benötige ich ein Abonnement, um alle Inhalte nutzen zu können?
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