
Blueriiot - Blue Connect
- Bewertung
- 4,7
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Blueriiot - Blue Connect
- Kategorie
- Lifestyle
- Paketname
- com.riiotlabs.blue
- Entwickler
- Fluidra Global Distribution SL
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 4.17.0






Analysiert von Appcrazy
Wer einen Pool besitzt, merkt schnell, dass die eigentliche Arbeit nicht mit dem Einlassen des Wassers endet. Wasserwerte müssen im Blick bleiben, Geräte wollen richtig eingestellt werden, und kleine Veränderungen fallen oft erst auf, wenn das Wasser bereits trüb wirkt. Genau hier setzt Blueriiot - Blue Connect an. Ich habe die App als digitale Begleitung für die Poolpflege betrachtet und finde ihren Ansatz besonders interessant für Menschen, die nicht jedes Mal nach Gefühl oder mit einer langen Checkliste arbeiten möchten.
Die Anwendung gehört zur Lifestyle-Kategorie und stammt von Fluidra Global Distribution SL. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich laut Altersfreigabe an alle Altersgruppen und wird im Alltag vor allem dann nützlich, wenn man die Poolpflege regelmäßiger und nachvollziehbarer organisieren möchte. Der Store-Eindruck ist mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei rund 6.000 Bewertungen sehr positiv; außerdem wurde sie bereits über 100.000-mal installiert. Diese Zahlen ersetzen natürlich keinen eigenen Test, zeigen aber, dass die App nicht nur für eine kleine Gruppe von Poolbesitzern gedacht ist.
Was ich vor der ersten Nutzung erwarten würde
Wichtig ist, die Anwendung nicht mit einer gewöhnlichen Wetter-, Kalender- oder Notiz-App zu verwechseln. Blue Connect ist als Begleiter rund um die Wasserpflege gedacht. Der entscheidende Nutzen entsteht also nicht schon beim Öffnen, sondern dann, wenn die App mit dem passenden Poolkontext und einem kompatiblen Messgerät verwendet wird. Wer nur eine allgemeine Übersicht ohne Bezug zu seinem eigenen Pool sucht, wird vermutlich weniger davon haben.
Ich würde die App vor allem Personen empfehlen, die ihren Pool selbst betreuen und dabei nicht ständig zwischen Messstreifen, Produktverpackungen und handschriftlichen Notizen wechseln möchten. Auch für Familien ist der Ansatz praktisch: Eine Person kann die Kontrolle durchführen, während eine andere später nachvollzieht, ob Handlungsbedarf besteht. Für einen sehr kleinen Pool, der selten genutzt wird und bei dem die Wasserpflege ohnehin vollständig nach einem festen, einfachen Ablauf erfolgt, kann die App dagegen mehr Organisation bedeuten als sie abnimmt.
Der wichtigste Gedanke für Einsteiger lautet: Die App soll nicht jede Entscheidung blind abnehmen. Sie hilft dabei, Pooldaten geordneter zu betrachten und die nächsten Schritte verständlicher einzuordnen. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass man nach der Installation sofort sämtliche Pflegeprobleme löst. Der erste sinnvolle Erfolg besteht eher darin, den eigenen Pool sauber anzulegen, eine verwertbare Messung zu erhalten und daraus eine konkrete Pflegehandlung abzuleiten.
Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe zwischen 3,89 € und 244,99 € bei Abrechnung über Google Play. Für mich ist das ein Punkt, den man vor dem Einrichten im Hinterkopf behalten sollte: Die App selbst kann kostenlos ausprobiert werden, aber der gesamte Nutzen hängt davon ab, welche zusätzliche Ausstattung und welche Funktionen man tatsächlich benötigt. Wer möglichst wenig ausgeben möchte, sollte zuerst klären, welche vorhandene Poolausstattung sich sinnvoll mit der Anwendung verbinden lässt.
Für wen der Ansatz besonders gut passt
Am stärksten sehe ich den Nutzen bei Poolbesitzern, die nicht täglich tief in die Wasserchemie einsteigen wollen, aber trotzdem verlässlicher handeln möchten. Ein typischer Fall ist ein Pool, der während der Woche kaum beachtet wird, weil die Besitzer arbeiten oder verreisen. Statt erst am Wochenende überrascht festzustellen, dass sich der Zustand verändert hat, kann eine strukturierte Kontrolle helfen, früher zu reagieren.
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Auch neue Poolbesitzer profitieren von der geführten Herangehensweise. Am Anfang ist oft unklar, welche Information wichtig ist und welche nur ablenkt. Eine App, die den Pool als eigenes Objekt behandelt, ist in dieser Situation übersichtlicher als eine lose Sammlung von Suchergebnissen im Internet. Wer dagegen bereits jahrelang mit einem festen Mess- und Pflegeplan arbeitet, wird die Anwendung eher als zusätzliche Dokumentation denn als grundlegende Hilfe empfinden.
Für professionelle Pooltechniker oder Menschen mit mehreren Anlagen ist die Frage eine andere. Dort zählt weniger, ob eine einzelne Kontrolle verständlich ist, sondern wie gut mehrere Pools, Zuständigkeiten und Wartungsabläufe verwaltet werden können. Ich würde Blue Connect deshalb zuerst als Lösung für den privaten Poolalltag einordnen, nicht als vollständigen Ersatz für professionelle Betriebsorganisation.
Installation und Einrichtung ohne unnötige Umwege
Nach der Installation würde ich mir bewusst ein paar Minuten nehmen, bevor ich mich durch alle Bereiche tippe. Die aktuelle Version ist 4.17.0 und setzt mindestens Android 6.0 voraus. Für ein älteres Android-Gerät kann das entscheidend sein. Wer ein sehr altes Smartphone verwendet, sollte vor dem Einrichten prüfen, ob die Anwendung überhaupt installiert und stabil genutzt werden kann.
Der erste praktische Schritt ist, den eigenen Pool eindeutig anzulegen und die Angaben sorgfältig zu behandeln. Gerade hier lohnt es sich, nicht einfach möglichst schnell weiterzuklicken. Ein falscher Pooltyp oder eine ungenaue Grundangabe kann später dazu führen, dass Empfehlungen weniger gut zum tatsächlichen Becken passen. Ich würde mir deshalb vorher kurz notieren, welche Art von Pool vorliegt, wie er genutzt wird und welche Mess- oder Pflegegeräte bereits vorhanden sind.
Die App wirkt für Einsteiger dann am verständlichsten, wenn man sie nicht als leere Startseite betrachtet, sondern als persönliches Poolprotokoll. Je sauberer die Ausgangslage, desto leichter lassen sich spätere Veränderungen einordnen. Das ist ein nicht ganz offensichtlicher Punkt: Viele Probleme bei digitalen Pflegehelfern entstehen nicht durch die Messung selbst, sondern durch unvollständige oder hastig eingetragene Ausgangsdaten.
Ich würde außerdem nicht versuchen, die erste Einrichtung nebenbei am Poolrand zu erledigen. Nasse Hände, schlechte Netzabdeckung oder ein hektischer Moment vor dem Schwimmen machen die Sache unnötig kompliziert. Besser ist es, die App zunächst in Ruhe einzurichten und erst danach eine Messung in einer kontrollierten Situation durchzuführen. So lässt sich leichter unterscheiden, ob ein Problem mit der App, dem Gerät oder der tatsächlichen Wasserqualität zusammenhängt.
Die Verbindung zwischen App und Poolgerät verstehen
Der größte Unterschied zu einer einfachen Notiz-App liegt darin, dass Blue Connect nicht nur Werte sammeln soll, sondern eine Verbindung zwischen Pool, Messung und Handlung herstellt. Dafür muss die verwendete Ausstattung passend eingerichtet werden. Ich würde Einsteigern empfehlen, die Anleitung des eigenen Geräts parallel bereitzuhalten und jeden Schritt nacheinander zu erledigen, statt mehrere Einstellungen gleichzeitig zu verändern.
Ein häufiger Fehler ist, eine Messung sofort als endgültige Wahrheit zu behandeln, obwohl das Gerät noch nicht richtig positioniert oder eingerichtet wurde. Wenn ein Wert überraschend wirkt, sollte man zunächst die naheliegenden Grundlagen prüfen: Ist das richtige Poolprofil geöffnet? Wurde die Messung tatsächlich abgeschlossen? Wurde das Gerät so verwendet, wie es vorgesehen ist? Diese kurze Kontrolle spart oft mehr Zeit, als sofort Pflegeprodukte nach Gefühl einzusetzen.
Die App kann die Entscheidung besser strukturieren, aber sie ersetzt nicht den verantwortungsvollen Umgang mit dem Pool. Besonders bei ungewöhnlichen Wasserveränderungen, längerer Nichtbenutzung oder starkem Badebetrieb würde ich die angezeigten Hinweise mit der realen Situation vergleichen. Ein digitaler Hinweis ist hilfreich, doch Geruch, Sichtbarkeit des Wassers und der Zustand der Anlage bleiben ebenfalls wichtige Beobachtungen.
Der erste echte Erfolg: von der Messung zur Handlung
Für mich wäre die erste erfolgreiche Nutzung erreicht, wenn die App nicht nur geöffnet wurde, sondern eine konkrete Frage beantwortet: Muss ich jetzt etwas tun, und wenn ja, was ist der nächste sinnvolle Schritt? Genau auf diesen Moment sollte man die Einrichtung ausrichten. Eine einzelne Messung ist noch kein Erfolg, wenn man danach nicht weiß, wie sie in den eigenen Pflegeablauf passt.
Ein realistisches Alltagsszenario wäre ein Pool, der nach mehreren warmen Tagen wieder genutzt werden soll. Ich würde zuerst den Zustand prüfen, die aktuelle Messung abwarten und anschließend die Hinweise in Ruhe lesen. Wenn eine Anpassung empfohlen wird, würde ich nicht mehrere Produkte gleichzeitig dosieren. Besser ist es, eine Änderung vorzunehmen, die vorgegebene Wartezeit einzuhalten und danach erneut zu kontrollieren. So bleibt nachvollziehbar, welche Maßnahme tatsächlich etwas verändert hat.
Diese schrittweise Arbeitsweise ist einer der wertvollsten Tipps für die Praxis. Wer bei einem auffälligen Wert sofort mehrere Korrekturen kombiniert, kann später kaum beurteilen, was geholfen oder möglicherweise neue Schwankungen verursacht hat. Blue Connect ist besonders nützlich, wenn man die App als Entscheidungsprotokoll verwendet: messen, verstehen, eine Maßnahme durchführen, erneut prüfen.
Ebenso sinnvoll ist eine Kontrolle nach besonderen Ereignissen. Dazu zählen etwa eine längere Abwesenheit, ungewöhnlich viele Badegäste oder eine Phase mit sehr warmem Wetter. Ich würde die App nicht nur dann öffnen, wenn das Wasser bereits schlecht aussieht. Ihr Vorteil liegt gerade darin, Veränderungen früher zu bemerken und nicht ausschließlich auf sichtbare Probleme zu reagieren.
Wer die Hinweise der Anwendung mit einem festen persönlichen Rhythmus verbindet, bekommt mehr aus ihr heraus. Ein kurzer Kontrolltermin an einem bestimmten Wochentag ist oft realistischer als der Vorsatz, bei jeder kleinen Unsicherheit nachzusehen. Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu einer rein reaktiven Nutzung: Die App wird vom Problemlöser zum Teil der regelmäßigen Poolroutine.
Warum die erste Messung nicht das ganze Bild liefert
Poolwasser verändert sich nicht immer gleichmäßig. Ein einzelner Wert kann eine Momentaufnahme sein, während sich die Bedingungen kurz danach durch Nutzung, Wetter oder Pflege verändern. Deshalb würde ich aus einer ersten Messung keine langfristige Diagnose ableiten. Die Stärke liegt eher darin, mehrere Kontrollen sinnvoll miteinander zu vergleichen und auf wiederkehrende Muster zu achten.
Wenn die Anwendung über längere Zeit genutzt wird, kann die eigene Erfahrung mit den Anzeigen wachsen. Man erkennt dann eher, ob eine Abweichung nach hoher Nutzung normal vorkommt oder ob sie auf ein tieferes Problem hindeutet. Das ist eine praktische, aber leicht übersehene Lernkurve: Die App wird mit der Zeit nicht nur zum Messwerkzeug, sondern hilft auch dabei, den eigenen Pool besser kennenzulernen.
Wo Einsteiger leicht ins Stocken geraten
Die größte mögliche Verwirrung entsteht meiner Einschätzung nach durch die Erwartung, dass eine App allein die Poolpflege automatisiert. Blue Connect kann Informationen bündeln und Hinweise verständlicher machen, aber Pflegeprodukte müssen weiterhin korrekt verwendet werden, und technische Probleme an Pumpe oder Filter verschwinden nicht durch eine Messung. Wer eine vollständig selbstlaufende Lösung sucht, könnte deshalb enttäuscht sein.
Auch die Begriffe rund um Wasserpflege können am Anfang anspruchsvoll wirken. Ich würde unbekannte Werte nicht einfach überspringen, sondern mir jeweils nur einen Begriff nach dem anderen erschließen. Es ist hilfreicher, zu verstehen, warum eine Anzeige relevant ist, als möglichst viele Zahlen auswendig zu lernen. Die App ist dann am zugänglichsten, wenn man sie als Übersetzer zwischen Messwert und Handlung nutzt, nicht als Prüfung in Poolchemie.
Eine weitere Stolperfalle ist die Verbindung zwischen digitaler Empfehlung und tatsächlicher Dosierung. Ein Hinweis kann sinnvoll sein, trotzdem sollte man die Angaben des verwendeten Pflegeprodukts beachten. Verschiedene Mittel haben unterschiedliche Konzentrationen und Anwendungshinweise. Ich würde niemals allein anhand eines allgemeinen App-Hinweises dosieren, ohne die konkrete Produktanleitung zu lesen. Diese Kombination aus App-Unterstützung und eigener Kontrolle ist sicherer und im Alltag zuverlässiger.
Wer mehrere Smartphones im Haushalt verwendet, sollte außerdem darauf achten, dass nicht jeder Nutzer unabhängig voneinander Änderungen oder Messungen anlegt, ohne sich abzusprechen. Ein gemeinsamer Poolablauf funktioniert am besten, wenn alle Beteiligten wissen, wann zuletzt kontrolliert und was bereits unternommen wurde. Sonst kann aus guter digitaler Dokumentation schnell ein unübersichtlicher Verlauf werden.
Bei technischen Schwierigkeiten würde ich zuerst die einfachsten Ursachen ausschließen, statt sofort die gesamte Einrichtung neu zu beginnen. Dazu gehören ein falsches Profil, eine nicht abgeschlossene Geräteeinrichtung oder eine Messung, die noch nicht vollständig verarbeitet wurde. Erst wenn diese Punkte geprüft sind, lohnt sich ein erneuter Blick auf die Verbindung oder die App-Einstellungen.
Was die App im Vergleich zu üblichen Alternativen anders macht
Die klassische Alternative besteht aus Teststreifen, einem manuellen Messgerät oder einer Tabelle, in der man Werte selbst notiert. Diese Methoden können günstiger und für erfahrene Nutzer völlig ausreichend sein. Ihr Nachteil liegt darin, dass die Interpretation stärker beim Menschen bleibt. Man misst zwar, muss aber selbst entscheiden, ob eine Abweichung wichtig ist und wie sie in den bisherigen Verlauf passt.
Eine einfache Notiz-App ist flexibler, bietet aber keinen Poolkontext. Man kann dort Datum und Wert festhalten, erhält jedoch nicht automatisch eine auf die Poolpflege ausgerichtete Struktur. Blue Connect ist deshalb vor allem dann die bessere Wahl, wenn man nicht nur dokumentieren, sondern Messung und nächste Handlung enger miteinander verbinden möchte.
Umgekehrt bleibt die manuelle Methode überlegen, wenn jemand seine Wasserwerte bereits sicher beurteilen kann, nur selten kontrolliert oder keine zusätzliche Gerätebindung möchte. Auch wer grundsätzlich keine Lust auf Konten, Einrichtung und digitale Abläufe hat, wird mit Teststreifen wahrscheinlich schneller zurechtkommen. Der Vorteil der App ist nicht, dass sie jede andere Methode ersetzt, sondern dass sie den Übergang von Kontrolle zu Entscheidung erleichtert.
Der mögliche Preisrahmen der In-App-Käufe verstärkt diesen Vergleich. Für manche Poolbesitzer rechtfertigt die gewonnene Übersicht zusätzliche Ausgaben, für andere genügt ein bewährtes manuelles Verfahren. Ich würde daher nicht nur fragen, ob die App kostenlos installiert werden kann, sondern ob die eigene Poolroutine wirklich von einer vernetzten Lösung profitiert.
Der nächste sinnvolle Schritt nach der Einrichtung
Nach der ersten erfolgreichen Kontrolle würde ich nicht sofort alle verfügbaren Möglichkeiten ausprobieren. Besser ist es, zunächst einen einfachen Ablauf zu etablieren: regelmäßig messen, Hinweise lesen, nur eine wesentliche Änderung nach der anderen durchführen und den Zustand danach erneut beobachten. So entsteht Vertrauen in die eigene Nutzung, ohne dass die App zu einem zusätzlichen Stressfaktor wird.
Ein guter nächster Schritt ist, die App einmal unter normalen Bedingungen und einmal nach einer besonderen Belastung des Pools zu verwenden. Dadurch bekommt man ein realistischeres Gefühl dafür, wie stark sich die Werte im eigenen Alltag verändern. Diese Gegenüberstellung ist hilfreicher als eine einmalige Kontrolle an einem ruhigen Tag, weil sie zeigt, wann die Anwendung für den eigenen Pool besonders wertvoll wird.
Ich würde außerdem einen persönlichen Grenzfall definieren: Wann reicht die App als Unterstützung, und wann hole ich fachlichen Rat? Wenn das Wasser trotz wiederholter Maßnahmen auffällig bleibt, die Technik ungewöhnliche Anzeichen zeigt oder die Anzeigen nicht zur sichtbaren Situation passen, sollte man nicht endlos weiterprobieren. Die App kann die Beobachtung dokumentieren und die Kommunikation mit einem Fachbetrieb erleichtern, ersetzt aber keine technische Diagnose.
Für Nutzer, die häufig verreisen, kann die wichtigste Gewohnheit darin bestehen, vor der Abreise eine letzte Kontrolle durchzuführen und nach der Rückkehr nicht direkt ins Wasser zu gehen, bevor der Zustand geprüft wurde. Für Familien mit Kindern ist wiederum eine feste Kontrolle vor intensiver Nutzung sinnvoller als ein spontaner Blick erst danach. Solche kleinen Regeln machen den Unterschied zwischen einer installierten App und einem tatsächlich nützlichen Werkzeug aus.
Die Anwendung läuft auf Android ab Version 6.0 und ist damit auch für einige ältere Geräte interessant. Trotzdem würde ich für die tägliche Nutzung ein Smartphone wählen, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig an seine Grenzen kommt. Gerade bei einer App, die man am Pool regelmäßig öffnen möchte, ist eine stabile Bedienung wichtiger als ein möglichst altes Ersatzgerät weiterzuverwenden.
Mein Eindruck nach dem praktischen Blick auf den Alltag
Blueriiot - Blue Connect ist für mich keine magische Poolautomatik, sondern ein sinnvoller digitaler Begleiter für Menschen, die ihre Wasserpflege strukturierter angehen möchten. Die Anwendung spielt ihre Stärken aus, wenn ein passendes Messgerät vorhanden ist, der Pool sauber eingerichtet wurde und der Nutzer bereit ist, Hinweise mit der realen Situation abzugleichen.
Besonders überzeugend finde ich den Weg von der Messung zur nächsten konkreten Handlung. Wer bisher zwar Werte kontrolliert, aber bei der Interpretation unsicher ist, kann dadurch mehr Sicherheit gewinnen. Ebenso nützlich ist die Möglichkeit, nicht nur auf sichtbare Probleme zu reagieren, sondern Veränderungen im persönlichen Pflegeablauf bewusster zu beobachten.
Die Einschränkungen sollte man trotzdem ernst nehmen. Die Einrichtung verlangt Aufmerksamkeit, zusätzliche Ausstattung kann Kosten verursachen, und die App nimmt einem weder die Verantwortung für die richtige Dosierung noch die Kontrolle der Pooltechnik ab. Für erfahrene Nutzer mit einem gut funktionierenden manuellen System ist sie möglicherweise nicht nötig. Für Einsteiger und viel beschäftigte Poolbesitzer kann sie dagegen genau die fehlende Struktur liefern.
Mit einer aktuellen Version 4.17.0, einer kostenlosen Grundinstallation und einer überwiegend sehr guten Nutzerresonanz ist der Einstieg unkompliziert genug, um die Anwendung auszuprobieren. Ich würde sie vor allem dann empfehlen, wenn du deinen Pool nicht nur gelegentlich retten, sondern dauerhaft besser verstehen möchtest. Der beste Start ist nicht, jede Funktion sofort zu erkunden, sondern den eigenen Pool ordentlich einzurichten und eine einzige verlässliche Messung in eine nachvollziehbare Handlung zu übersetzen.
Vorteile
- Einfache Einrichtung und verständliche Messwertanzeige
- Überwacht pH-Wert
- Temperatur und Desinfektionsmittel kontinuierlich
- Warnmeldungen helfen
- Probleme frühzeitig zu erkennen
- Verlaufsgrafiken erleichtern die Kontrolle der Wasserqualität
- Kompatibel mit vielen Poolgrößen und gängigen Pflegemitteln
Nachteile
- Regelmäßige Kalibrierung und Sondenpflege sind erforderlich
- Messsonde und Zubehör können langfristig zusätzliche Kosten verursachen
- Für die Nutzung wird eine stabile Internetverbindung benötigt
- App-Funktionen hängen teilweise vom gewählten Abonnement ab
- Nicht jede Poolinstallation unterstützt das Gerät ohne Zusatzadapter
Häufig gestellte Fragen
Was ist Blueriiot – Blue Connect und wofür wird die App verwendet?
Blueriiot – Blue Connect ist eine App zur Überwachung der Wasserqualität, die zusammen mit kompatiblen Blue-Connect-Messgeräten verwendet wird. Sie richtet sich vor allem an Poolbesitzer und kann je nach Gerät Werte wie pH-Wert, Salzgehalt, Temperatur und Desinfektionsmittel überwachen. Die App zeigt Messdaten übersichtlich an und gibt Hinweise, wenn eine Anpassung der Wasserpflege erforderlich ist.
Benötige ich ein Blue-Connect-Gerät, um die App nutzen zu können?
Für die automatische und kontinuierliche Überwachung ist in der Regel ein kompatibles Blue-Connect-Messgerät erforderlich. Ohne Hardware können möglicherweise einzelne Funktionen, Informationen oder manuelle Eingaben verfügbar sein, der eigentliche Nutzen der App liegt jedoch in der Verbindung mit dem Sensor. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihr konkretes Gerät unterstützt wird und welche Funktionen mit Ihrem Modell kompatibel sind.
Welche Wasserwerte kann Blueriiot – Blue Connect messen?
Die verfügbaren Messwerte hängen vom verwendeten Blue-Connect-Modell und der jeweiligen Einrichtung ab. Typischerweise kann das System die Wassertemperatur sowie wichtige Parameter der Poolpflege erfassen, beispielsweise den pH-Wert und je nach Modell weitere Werte wie Salzgehalt oder Desinfektionsmittel. Die App interpretiert die Ergebnisse und kann Empfehlungen anzeigen, ersetzt aber keine fachkundige Prüfung bei ungewöhnlichen oder widersprüchlichen Messwerten.
Funktioniert die App auch ohne Internet oder Bluetooth-Verbindung?
Die Verbindungsmöglichkeiten hängen vom eingesetzten Blue-Connect-Modell und dessen Kommunikationsart ab. Für die Übertragung neuer Messdaten, Synchronisierung und Benachrichtigungen wird normalerweise eine aktive Verbindung benötigt, etwa über Bluetooth oder eine unterstützte Online-Verbindung. Bei fehlender Verbindung können aktuelle Werte verzögert erscheinen. Nutzer sollten außerdem Standort-, Bluetooth- und Benachrichtigungsrechte erlauben, damit die App zuverlässig arbeiten kann.
Ist Blueriiot – Blue Connect kostenlos, und entstehen zusätzliche Kosten?
Die App kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, allerdings sollten Nutzer zwischen App, Messgerät und eventuell angebotenen Zusatzdiensten unterscheiden. Für die automatische Wasserüberwachung benötigen Sie die passende Hardware, die separat erhältlich sein kann. Je nach Modell, Region und Funktionsumfang können außerdem Abonnements, Verbrauchsmaterialien oder weitere Kosten entstehen. Prüfen Sie daher vor dem Kauf die aktuellen Bedingungen im jeweiligen App Store und beim Hersteller.











