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Azan Time Pro – Gebetszeiten

Bewertung
4,6
Downloads
10.000.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Azan Time Pro – Gebetszeiten
Kategorie
Lifestyle
Paketname
com.mobilexsoft.ezanvakti
Entwickler
Deen Studios LLC-FZ
Bewertung
4,6
Version
Je nach Gerät unterschiedlich
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer im Alltag auf verlässliche Gebetszeiten, die Qibla und den Koran an einem Ort zugreifen möchte, findet in Azan Time Pro eine klar auf muslimische Nutzer ausgerichtete Lifestyle-App. Ich habe sie vor allem als praktische Begleitung für den Tagesablauf erlebt: nicht als überladene Plattform, sondern als Werkzeug, das Gebetszeiten, Ezan-Erinnerungen, Namaz, Qibla und Koran miteinander verbindet. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf dem schnellen Nachsehen und dem rechtzeitigen Erinnern.

Die App stammt von Deen Studios LLC-FZ und ist kostenlos erhältlich. Im Google-Play-Modell gibt es zusätzlich In-App-Käufe zwischen 0,99 Euro und 19,99 Euro. Das ist für die Bewertung wichtig: Man kann den grundlegenden Einstieg ohne Kauf ausprobieren, sollte aber nicht automatisch annehmen, dass jede Funktion dauerhaft ohne Einschränkung verfügbar ist. Für mich ist genau diese Trennung zwischen kostenlosem Zugang und möglichen Zusatzkäufen der entscheidende Punkt bei der Preisfrage.

Gebetszeiten, Erinnerungen und religiöse Werkzeuge im Alltag

Der erste Eindruck: auf einen konkreten Tagesbedarf zugeschnitten

Viele religiöse Apps wollen gleichzeitig Kalender, Wissenssammlung, Lernhilfe, Gemeinschaft und Nachrichtenangebot sein. Azan Time Pro wirkt im Vergleich fokussierter. Wer morgens wissen möchte, wann das nächste Gebet ansteht, oder unterwegs schnell die Gebetsrichtung prüfen will, muss nicht erst durch viele thematisch fremde Bereiche gehen. Diese Konzentration macht die App besonders für Menschen interessant, die keine umfangreiche religiöse Plattform suchen, sondern eine wiederkehrende Alltagshilfe.

Die zentrale Idee ist leicht verständlich: Gebetszeiten anzeigen, bei Bedarf mit einem Ezan-Alarm daran erinnern und ergänzende Werkzeuge wie Koran, Qibla und Namaz bereitstellen. Das klingt zunächst schlicht, ist aber genau die Kombination, die im täglichen Gebrauch zählt. Ich sehe den größten Nutzen nicht darin, möglichst lange in der App zu bleiben, sondern darin, sie kurz zu öffnen, eine Information zu prüfen und wieder zum eigentlichen Tagesablauf zurückzukehren.

Das kostenlose Grundmodell senkt die Einstiegshürde deutlich. Wer zunächst nur herausfinden möchte, ob die Darstellung der Zeiten zum eigenen Rhythmus passt, kann ohne unmittelbare Zahlung beginnen. Gleichzeitig sollte man vor einem Kauf prüfen, welche konkrete Erweiterung man tatsächlich benötigt. Ein höherer Preis allein sagt hier wenig über den persönlichen Nutzen aus, denn jemand, der nur die nächste Gebetszeit ablesen möchte, hat andere Erwartungen als jemand, der regelmäßig Koran und Qibla-Funktion verwendet.

Ein realistischer Tagesablauf mit der App

Ein typisches Beispiel ist ein Arbeitstag mit wechselnden Terminen. Vor dem Verlassen der Wohnung kann ich die Tagesübersicht prüfen und sehen, wann die Gebete anstehen. Während der Mittagspause reicht ein kurzer Blick, um die nächste Zeit nicht aus dem Auge zu verlieren. Wenn ich in einer fremden Umgebung bin, ist die Qibla-Funktion hilfreicher als eine allgemeine Karten-App, weil sie unmittelbar auf den religiösen Zweck ausgerichtet ist.

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Der Ezan-Alarm ist dabei nicht nur eine Komfortfunktion. Er kann besonders dann nützlich sein, wenn der Tag aus Besprechungen, Pendelstrecken oder Haushaltstätigkeiten besteht und ich nicht ständig selbst auf die Uhr schauen möchte. Gleichzeitig würde ich mich nicht blind auf jede Benachrichtigung verlassen. Geräteeinstellungen, stummgeschaltete Hinweise oder ein aktivierter Energiesparmodus können bei jeder Erinnerungs-App den praktischen Ablauf beeinflussen. Deshalb gehört für mich ein kurzer Test nach der Einrichtung dazu.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf ist, die App nicht erst im Moment des Gebets einzurichten. Ich würde zunächst den Standort beziehungsweise die relevanten Einstellungen kontrollieren, anschließend die Zeiten für einen ganzen Tag ansehen und danach prüfen, ob die Erinnerungen wie erwartet erscheinen. So fällt eine Unstimmigkeit früh auf und nicht erst dann, wenn man bereits unterwegs ist. Dieser kleine Vorbereitungsschritt ist unscheinbar, macht die Nutzung aber deutlich verlässlicher.

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Gebetszeiten sind nützlich, brauchen aber Aufmerksamkeit

Bei Gebetszeiten kommt es nicht nur auf eine hübsche Anzeige an. Unterschiedliche Berechnungsmethoden, lokale Gegebenheiten und die Frage, welche religiöse oder regionale Einstellung verwendet wird, können die angezeigten Zeiten beeinflussen. Deshalb ist mein wichtigster praktischer Hinweis: Die App sollte nicht einfach installiert und danach ungeprüft als alleinige Autorität behandelt werden. Wer einer bestimmten Moschee, Gemeinde oder lokalen Berechnung folgt, sollte die Darstellung mit dieser vertrauten Referenz vergleichen.

Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, sondern ein grundsätzlicher Zielkonflikt digitaler Gebetszeit-Tools. Eine App muss aus allgemeinen Angaben eine konkrete Tagesübersicht erzeugen, während Gemeinden oder lokale Kalender manchmal eigene Vorgaben verwenden. Azan Time Pro ist daher besonders stark als persönliche Orientierung und Erinnerung. Für Nutzer, die strikt nach einem bestimmten lokalen Kalender beten, bleibt der Abgleich ein notwendiger Teil der Einrichtung.

Gerade an Orten, an denen man sich häufig bewegt, ist diese Prüfung wichtig. Die Zeitübersicht für die Wohnung muss nicht automatisch die beste Grundlage für einen Aufenthalt in einer anderen Stadt sein. Ich würde vor einer Reise die Einstellungen erneut ansehen und die ersten angezeigten Zeiten bewusst kontrollieren. Das ist etwas mehr Arbeit als bei einer gewöhnlichen Uhr-App, verhindert aber, dass Bequemlichkeit mit Genauigkeit verwechselt wird.

Koran, Namaz und Qibla als ergänzende Bereiche

Der Koran-Bereich erweitert die App über eine reine Alarmfunktion hinaus. Für mich liegt sein Wert vor allem in Situationen, in denen ich keinen separaten Koran zur Hand habe und schnell auf den religiösen Inhalt zugreifen möchte. Das ist praktisch auf Reisen, in Wartezeiten oder wenn das Smartphone ohnehin bereits für die Gebetszeit geöffnet wurde. Wer allerdings eine besonders ausgefeilte Leseumgebung mit umfangreichen Studienwerkzeugen erwartet, sollte seine Ansprüche an die jeweilige Nutzungssituation anpassen.

Auch der Namaz-Bereich ist sinnvoll, wenn man Abläufe auffrischen oder einem weniger erfahrenen Nutzer eine digitale Orientierung geben möchte. Ich würde ihn eher als Begleitung zum Lernen und Erinnern verstehen, nicht als Ersatz für persönlichen Unterricht oder die Anleitung durch eine vertrauenswürdige religiöse Bezugsperson. Bei religiösen Handlungen können Details und Traditionen unterschiedlich vermittelt werden. Eine App kann einen niedrigschwelligen Einstieg bieten, aber nicht jede individuelle Frage beantworten.

Die Qibla-Funktion ist unterwegs besonders interessant, hat aber eine praktische Grenze: Ein Kompass im Smartphone muss korrekt kalibriert sein und kann in Gebäuden oder in der Nähe von Metall unzuverlässig reagieren. Wenn die Richtung merkwürdig wirkt, würde ich das Gerät bewegen, die Kalibrierung wiederholen und nicht sofort annehmen, dass die App falsch arbeitet. Für eine schnelle Orientierung ist das Werkzeug wertvoll; für eine absolut präzise Ausrichtung in schwieriger Umgebung braucht es zusätzlich Aufmerksamkeit.

Was die große Verbreitung über den Eindruck aussagt

Azan Time Pro hat im Google Play Store eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 1,4 Millionen Bewertungen. Außerdem wurde die App über 10 Millionen Mal installiert. Diese Größenordnung zeigt mir, dass sie nicht nur für eine kleine Gruppe gedacht ist, sondern von vielen Menschen als wiederkehrendes Hilfsmittel genutzt wird. Eine hohe Verbreitung ersetzt zwar keine persönliche Prüfung, sie ist aber ein nützlicher Hinweis darauf, dass das Grundkonzept verständlich und alltagstauglich genug für eine breite Nutzerschaft ist.

Die App ist für alle Altersstufen freigegeben und trägt die Kennzeichnung „USK ab 0 Jahren“. Das passt zum Charakter des Angebots: Es handelt sich um religiöse und organisatorische Inhalte, nicht um Unterhaltung mit einer höheren Altersgrenze. Für Familien kann das angenehm sein, wenn ein gemeinsames Gerät oder ein Einstieg für jüngere Nutzer vorgesehen ist. Trotzdem würde ich auch hier die Bedienung gemeinsam erklären, weil die Genauigkeit der Gebetszeiten und die Bedeutung der einzelnen Bereiche wichtiger sind als die bloße Altersfreigabe.

Wo der kostenlose Zugang überzeugt und wo Käufe eine Rolle spielen

Der stärkste Preisvorteil ist der kostenlose Einstieg. Ich kann die App installieren, die Grundidee kennenlernen und beurteilen, ob die Kombination aus Gebetszeiten, Alarm, Qibla, Koran und Namaz zu meiner Routine passt, ohne zuerst ein Abonnement oder einen einmaligen Kauf einplanen zu müssen. Für gelegentliche Nutzer ist das entscheidend: Wer nur auf Reisen oder an einzelnen Tagen eine Qibla-Orientierung braucht, erhält dadurch eine niedrige Einstiegsschwelle.

Die vorhandenen Käufe über Google Play bewegen sich zwischen 0,99 Euro und 19,99 Euro. Diese Spanne reicht von einem kleinen Zusatzbetrag bis zu einer deutlich bewussteren Ausgabe. Ich würde deshalb nicht nach dem Motto kaufen, dass ein religiöses Werkzeug automatisch jeden Preis wert sei. Besser ist es, die kostenlose Nutzung zunächst im eigenen Alltag zu testen und erst dann zu entscheiden, ob ein Zusatz den persönlichen Ablauf wirklich verbessert.

Der faire Maßstab ist für mich die Häufigkeit der Nutzung. Wer die App mehrmals täglich öffnet und die Erinnerungen zuverlässig in den Tagesplan einbaut, kann aus kostenpflichtigen Erweiterungen eher einen dauerhaften Nutzen ziehen. Wer dagegen nur eine einzelne Information sucht, sollte den kostenlosen Umfang möglichst lange verwenden. So bleibt die Kaufentscheidung an einem konkreten Bedarf orientiert und nicht an einer allgemeinen Erwartung an die Marke.

Die wichtigsten Reibungspunkte im täglichen Einsatz

Die größte mögliche Reibung liegt nicht in der Idee der App, sondern in der Einrichtung. Gebetszeiten sind empfindlicher als ein gewöhnlicher Kalendertermin. Wenn Standort, Berechnung oder Benachrichtigung nicht zur eigenen Situation passen, kann eine ansonsten gute Oberfläche falsche Sicherheit vermitteln. Ich würde deshalb beim ersten Start bewusst Zeit für die Einstellungen einplanen, statt die Anwendung nur zu öffnen und sofort auf die angezeigten Uhrzeiten zu vertrauen.

Ein zweiter Punkt betrifft die Benachrichtigungen. Ein Alarm ist nur dann nützlich, wenn er im passenden Moment tatsächlich ankommt. Auf einem stark optimierten Smartphone können Hintergrundaktivitäten eingeschränkt werden. Auch ein lautloses Profil oder eine individuelle App-Sperre kann die Erinnerung weniger auffällig machen. Mein praktischer Rat wäre, mindestens einen Alarm testweise abzuwarten oder die Systembenachrichtigungen direkt nach der Einrichtung zu kontrollieren.

Die Qibla-Anzeige sollte ebenfalls nicht als magischer Ersatz für Orientierung verstanden werden. In einem offenen Bereich kann sie sehr hilfreich sein, während sie in einem Gebäude oder neben elektronischen Geräten mehr Aufmerksamkeit verlangt. Wer häufig reist, profitiert von der Funktion, sollte aber immer wissen, wie man einen unruhigen Kompass erkennt. Ein kurzer Vergleich mit der Umgebung und eine erneute Kalibrierung gehören für mich zur verantwortungsvollen Nutzung.

Auch die Bündelung vieler religiöser Werkzeuge kann ein Nachteil sein. Wenn jemand bereits einen bevorzugten Koran-Leser, eine etablierte Gebetszeit-App und eine separate Qibla-Anwendung verwendet, bringt eine weitere Komplettlösung möglicherweise wenig. In diesem Fall ist Azan Time Pro nicht automatisch die bessere Wahl. Der Vorteil entsteht vor allem dann, wenn man mehrere dieser Aufgaben in einer einzigen App zusammenführen möchte.

Für wen sich die App besonders lohnt

Ich würde sie vor allem Menschen empfehlen, die einen unkomplizierten digitalen Begleiter für den gesamten Gebetsalltag suchen. Dazu gehören Nutzer, die Gebetszeiten regelmäßig prüfen, sich durch Ezan-Erinnerungen unterstützen lassen und gelegentlich Koran, Namaz oder Qibla benötigen. Die App passt auch zu Personen, die zwischen Zuhause, Arbeitsplatz und Reiseort wechseln und dafür nicht mehrere spezialisierte Werkzeuge öffnen möchten.

Für Einsteiger liegt der Vorteil in der thematischen Bündelung. Man muss nicht zuerst verschiedene Apps vergleichen, um eine Erinnerung, eine Richtungsanzeige und religiöse Inhalte zusammenzustellen. Gleichzeitig sollte ein Anfänger die angezeigten Zeiten nicht unkritisch übernehmen, sondern die lokale Praxis berücksichtigen. Die App erleichtert den Zugang, nimmt einem aber nicht jede religiöse oder organisatorische Entscheidung ab.

Auch für erfahrene Nutzer kann sie sinnvoll sein, wenn die Hauptanforderung Geschwindigkeit lautet. Ein kurzer Blick auf die nächste Gebetszeit oder die Qibla ist im Alltag bequemer, wenn beides in derselben Umgebung erreichbar ist. Wer dagegen eine sehr spezialisierte Koran-Leseerfahrung, eine bestimmte lokale Kalenderlogik oder besonders umfangreiche Lerninhalte sucht, findet möglicherweise in einer dafür entwickelten Alternative mehr Tiefe.

Wer besser nach einer anderen Lösung sucht

Weniger passend ist die App für Menschen, die keinerlei Benachrichtigungen wünschen oder ihr Smartphone bewusst von religiösen Werkzeugen freihalten möchten. Auch Nutzer, die ausschließlich einen extrem minimalistischen Gebetszeiten-Bildschirm benötigen, könnten eine kleinere Spezial-App übersichtlicher finden. Die zusätzlichen Bereiche sind zwar nützlich, aber nicht jeder möchte Koran, Namaz und Qibla neben der Zeitübersicht in derselben Anwendung haben.

Ebenso würde ich sie nicht ohne Prüfung empfehlen, wenn eine Gemeinde oder eine persönliche Tradition mit festen, lokal abgestimmten Zeiten arbeitet. In diesem Fall sollte die App als praktische Anzeige und Erinnerung dienen, während der vertraute lokale Kalender den maßgeblichen Vergleich liefert. Wer diese Kontrolle nicht übernehmen möchte, fährt eventuell mit einer direkt von der eigenen Gemeinde empfohlenen Lösung besser.

Für Nutzer, die möglichst viele Funktionen ohne jegliche Kaufoption erwarten, ist ebenfalls ein genauer Blick sinnvoll. Der Einstieg ist kostenlos, aber es gibt kostenpflichtige Käufe über Google Play. Das bedeutet nicht automatisch, dass die kostenlose Nutzung unbrauchbar wäre; es bedeutet nur, dass man die eigene Grenze vor einer Zahlung festlegen sollte. Ich würde niemals allein wegen zusätzlicher Bequemlichkeit kaufen, wenn die kostenlose Variante den persönlichen Bedarf bereits erfüllt.

Technischer Rahmen und langfristige Alltagstauglichkeit

Die Anwendung ist für Android ab Version 7.0 vorgesehen. Damit richtet sie sich auch an Nutzer, die kein aktuelles Spitzenmodell besitzen, sofern ihr Gerät diese Systemvoraussetzung erfüllt. Für mich ist das angenehm, weil eine Gebetszeit-App nicht zwingend neue Hardware verlangen sollte. Entscheidend bleibt trotzdem, wie zuverlässig das konkrete Smartphone Benachrichtigungen im Hintergrund verarbeitet.

Das Veröffentlichungsdatum liegt am 10. Oktober 2011. Eine lange Präsenz im App-Bereich kann ein Zeichen dafür sein, dass das Grundprinzip über Jahre relevant geblieben ist. Sie ist aber kein Ersatz für einen aktuellen persönlichen Test. Gerade bei einer App, deren Nutzen stark von Benachrichtigungen, Standort und Geräteeinstellungen abhängt, zählt im Alltag mehr, ob sie auf dem eigenen Telefon zuverlässig funktioniert, als wie lange es sie schon gibt.

Ich würde vor einer dauerhaften Nutzung drei Dinge kontrollieren: Stimmen die Zeiten mit einer vertrauten lokalen Quelle überein, erscheinen die Erinnerungen im gewünschten Moment und zeigt der Qibla-Kompass nach der Kalibrierung plausibel an? Wenn diese drei Punkte passen, wird die App schnell zu einem unauffälligen, aber nützlichen Bestandteil des Tages. Wenn einer davon nicht passt, sollte man zuerst die Einstellungen prüfen und erst danach über einen Kauf nachdenken.

Mein Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis

Azan Time Pro liefert ihren größten Wert nicht durch eine einzelne spektakuläre Funktion, sondern durch die Verbindung mehrerer regelmäßig benötigter Werkzeuge. Gebetszeiten und Ezan-Alarm bilden den Kern, während Koran, Namaz und Qibla die App in unterschiedlichen Alltagssituationen ergänzen. Für mich ist diese Kombination überzeugender als eine reine Erinnerungs-App, solange ich die lokalen Zeitvorgaben und die technischen Grenzen des Smartphones im Blick behalte.

Der kostenlose Zugang macht die Entscheidung angenehm unkompliziert. Ich kann selbst prüfen, ob die Anzeige verständlich ist und ob die Erinnerungen zu meinem Tagesrhythmus passen. Die Käufe von 0,99 Euro bis 19,99 Euro sollten danach als optionale Ausgabe betrachtet werden, nicht als Voraussetzung dafür, dass die App überhaupt sinnvoll ist. Wer einen Zusatz nicht regelmäßig nutzt, wird den Preis wahrscheinlich schwerer rechtfertigen können als jemand, der die App mehrmals am Tag benötigt.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Für Muslime, die Gebetszeiten, Erinnerungen, Qibla und religiöse Inhalte in einer kostenlosen Android-App bündeln möchten, ist sie eine empfehlenswerte Wahl. Ich würde sie installieren, die Einstellungen sorgfältig prüfen und die kostenlose Nutzung im echten Alltag testen. Kaufen würde ich nur dann, wenn eine konkrete Erweiterung mein tägliches Gebetsmanagement spürbar erleichtert. Wer maximale lokale Präzision, eine hochspezialisierte Koran-Leseumgebung oder eine vollständig minimalistische Lösung sucht, sollte dagegen zuerst Alternativen vergleichen.

Vorteile

  • Übersichtliche Anzeige der Gebetszeiten für den gesamten Tag
  • Unterstützt mehrere Berechnungsmethoden für unterschiedliche Regionen
  • Qibla-Kompass hilft bei der Orientierung unterwegs
  • Erinnerungen machen rechtzeitig auf das nächste Gebet aufmerksam
  • Mond- und Hijri-Kalender ergänzen die täglichen Informationen

Nachteile

  • Berechnungsergebnisse können je nach gewählter Methode abweichen
  • Für genaue Zeiten muss der Standort korrekt eingestellt werden
  • Einige Funktionen wirken ohne Internetverbindung eingeschränkt
  • Werbung kann die Nutzung der kostenlosen Version beeinträchtigen
  • Die Benutzeroberfläche ist nicht in allen Bereichen vollständig übersetzt

Häufig gestellte Fragen

Was ist Azan Time Pro – Gebetszeiten und wofür kann ich die App verwenden?

Azan Time Pro – Gebetszeiten ist eine App zur Anzeige der täglichen islamischen Gebetszeiten. Sie kann Nutzer dabei unterstützen, Fajr, Dhuhr, Asr, Maghrib und Isha rechtzeitig zu beachten. Je nach Geräteeinstellungen bietet sie außerdem Funktionen wie Azan-Benachrichtigungen, Qibla-Richtung, islamischen Kalender und weitere religiöse Informationen. Die verfügbaren Funktionen können sich je nach Version und Region unterscheiden.

Wie genau sind die angezeigten Gebetszeiten in Azan Time Pro?

Die Gebetszeiten werden normalerweise anhand des Standorts, des Datums und einer ausgewählten Berechnungsmethode ermittelt. Deshalb können die Ergebnisse von denen einer örtlichen Moschee abweichen, insbesondere bei Asr oder in Regionen mit ungewöhnlichen Tageslängen. Vor der Nutzung sollten Sie den Standort, die Zeitzone und die Berechnungsmethode kontrollieren und die Zeiten bei Bedarf mit einer vertrauenswürdigen lokalen Quelle vergleichen.

Benötigt die App Zugriff auf meinen Standort oder eine Internetverbindung?

Für automatisch berechnete Gebetszeiten und eine möglichst passende Qibla-Anzeige kann Azan Time Pro den Standortzugriff benötigen. Die App kann außerdem eine Internetverbindung verwenden, um Standortdaten, Inhalte oder Benachrichtigungen zu aktualisieren. Wer den Standortzugriff nicht freigeben möchte, kann je nach Version möglicherweise eine Stadt manuell auswählen. Einige Funktionen, etwa Benachrichtigungen oder Online-Inhalte, können dann eingeschränkt sein.

Funktionieren die Azan- und Gebetsbenachrichtigungen zuverlässig im Hintergrund?

Die Benachrichtigungen hängen nicht nur von der App, sondern auch von den Systemeinstellungen des Smartphones ab. Energiesparmodi, deaktivierte Hintergrundaktivität, fehlende Benachrichtigungsrechte oder ein stummgeschaltetes Gerät können den Azan verhindern. Nach der Installation sollten Sie deshalb Benachrichtigungen, Ton, Standortberechtigung und Akku-Ausnahmen prüfen. Bei einem Gerätewechsel oder größeren Systemupdate kann eine erneute Einrichtung erforderlich sein.

Ist Azan Time Pro kostenlos und gibt es Werbung oder kostenpflichtige Funktionen?

Ob Azan Time Pro vollständig kostenlos ist, Werbung enthält oder zusätzliche Premium-Funktionen anbietet, hängt von der jeweiligen Version und dem verwendeten App-Store ab. Vor dem Download sollten Sie die aktuelle Store-Beschreibung und die Hinweise zu In-App-Käufen prüfen. Wichtig ist außerdem, auf mögliche Abonnements zu achten. Die Grundfunktionen können je nach Anbieter kostenlos sein, während erweiterte Optionen kostenpflichtig angeboten werden.

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