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SmoothTrack: Head Tracker

Bewertung
4,6
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10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
SmoothTrack: Head Tracker
Kategorie
Tools
Paketname
com.epaga.smoothtrack
Entwickler
John Goering
Bewertung
4,6
Version
2.0.2
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Analysiert von Appcrazy

Wer PC-Flugsimulationen oder Weltraumspiele mit Kopfbewegungen steuern möchte, kennt das wiederkehrende Problem: Ein Headset ist oft unbequem, ein spezieller Tracker kostet zusätzlich Geld und eine normale Maus ersetzt die räumliche Orientierung nur unvollständig. Genau an dieser Stelle setzt SmoothTrack: Head Tracker an. Die App nutzt das Smartphone als Schnittstelle für Headtracking, damit ich in unterstützten PC-Simulationsspielen den Blick bewegen kann, ohne ein Headset tragen zu müssen.

Ich finde den Ansatz besonders interessant, weil er nicht versucht, aus dem Handy eine komplette Spieleplattform zu machen. Das Smartphone übernimmt eine klar begrenzte Aufgabe: Es beobachtet meine Kopfbewegungen und überträgt sie an den PC. Dadurch bleibt das eigentliche Spiel auf dem Rechner, während das Telefon eine zusätzliche Eingabemethode liefert. In der Praxis entscheidet deshalb weniger die App allein über die Qualität, sondern vor allem das Zusammenspiel aus Smartphone-Position, Raum, Spiel und PC-Konfiguration.

Die Anwendung gehört zur Kategorie der Tools und wird von John Goering entwickelt. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei ungefähr tausend Bewertungen wirkt der erste Eindruck durchaus überzeugend. Der Preis von 12,99 Euro ist allerdings eine bewusste Hürde: SmoothTrack ist keine kostenlose Spielerei, sondern eine gezielte Anschaffung für Menschen, die Headtracking wirklich verwenden möchten.

Vom lästigen Wechsel zwischen Sicht und Steuerung zur brauchbaren Kopfbewegung

In einer Flugsimulation muss ich häufig gleichzeitig fliegen, Instrumente beobachten und den Luftraum prüfen. Mit der Maus funktioniert das grundsätzlich, aber jeder Blick zur Seite bedeutet dann, dass ich die Hand von einer anderen Aufgabe wegbewege. Ein Joystick mit zusätzlicher Sichtsteuerung kann helfen, doch auch dort bleibt die Eingabe oft künstlich. Ich drücke eine Taste oder bewege einen kleinen Stick, während ich eigentlich nur den Kopf drehen möchte.

SmoothTrack entfernt genau diesen wiederkehrenden Zwischenschritt. Wenn ich den Kopf leicht nach links bewege, kann die Ansicht im Spiel entsprechend folgen. Das klingt zunächst nach einer kleinen Verbesserung, verändert aber den Ablauf deutlich: Die Hände bleiben eher an den Bedienelementen, und die Sichtkontrolle fühlt sich unmittelbarer an. Besonders bei Spielen wie MSFS 2024 oder Elite:Dangerous ist das relevant, weil räumliche Orientierung einen großen Teil des Spielgefühls ausmacht.

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Der Vorteil zeigt sich nicht nur bei großen Bewegungen. Ein kurzer Blick aus dem Cockpit, eine Kontrolle des Seitenfensters oder die Suche nach einem Ziel im Raum werden natürlicher, wenn ich nicht jedes Mal eine zusätzliche Eingabe auswählen muss. Die eigentliche Stärke liegt für mich in den vielen kleinen Blickkorrekturen, die sich während einer längeren Sitzung summieren.

Das Konzept hat aber eine klare Grenze: Die App ersetzt kein vollständiges VR-Erlebnis. Ich sehe weiterhin den Bildschirm und bewege mich nicht in einer virtuellen Umgebung. Wer eine immersive Rundumsicht mit Headset, Tiefenwirkung und VR-Controllern erwartet, sollte sich eher nach einer VR-Lösung umsehen. SmoothTrack ist eine Eingabehilfe für die Sicht, kein Ersatz für eine komplette virtuelle Realität.

Der erste sinnvolle Aufbau entscheidet über den Eindruck

Die Einrichtung ist am überzeugendsten, wenn ich sie nicht als bloßen Download betrachte, sondern als kleinen Arbeitsplatzaufbau. Das Smartphone muss so stehen, dass die Frontkamera mein Gesicht zuverlässig erfassen kann, während ich normal sitze. Ein schlechter Winkel kann dazu führen, dass ich den Kopf unnatürlich halten muss. Dann fühlt sich nicht die App schlecht an, sondern die gesamte Anordnung verhindert eine saubere Nutzung.

Ich würde das Telefon deshalb nicht irgendwo neben die Tastatur legen, wo es schräg auf mich zeigt. Besser ist eine stabile Position vor dem Sitzplatz, ungefähr auf Gesichtshöhe und ohne häufige Erschütterungen. Ein improvisierter Stand kann für einen kurzen Test reichen, wird bei einer längeren Flugsitzung aber schnell zur Fehlerquelle. Schon kleine Positionsänderungen können die gewohnte Orientierung verändern.

Nach der Installation muss ich die App mit dem unterstützten PC-Spiel und der jeweiligen Headtracking-Umgebung zusammenbringen. Genau hier sollten Einsteiger etwas Geduld einplanen. Die App ist nicht einfach ein universeller Schalter, den ich öffne und anschließend in jedem Spiel automatisch verwenden kann. Es gibt eine Verbindung zwischen Mobilgerät, PC und Spiel, und diese muss beim ersten Einsatz sauber funktionieren.

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Mein praktischer Rat wäre, die Einrichtung nicht direkt vor einem wichtigen Online-Flug oder einer langen Spielsitzung zu beginnen. Zuerst lohnt sich ein kurzer Test im Spielmenü oder in einer ungefährlichen Situation. Dabei kann ich prüfen, ob die Kopfbewegungen ankommen, ob die Richtung stimmt und ob die Ansicht bei einer neutralen Sitzposition wieder sinnvoll zentriert ist. Diese zehn Minuten sparen später deutlich mehr Frust.

Besonders nützlich ist eine feste Startposition. Ich setze mich möglichst so hin, wie ich später spielen möchte, richte den Blick geradeaus und kalibriere erst dann. Wenn ich während des Spiels halb liegend starte, später aufrechter sitze und die App trotzdem dieselbe Referenz verwendet, wirkt die Sicht verschoben. Das ist kein dramatischer Fehler, aber eine typische Ursache für den Eindruck, Headtracking sei unzuverlässig.

Empfindlichkeit ist wichtiger als spektakuläre Bewegungen

Bei der ersten Konfiguration ist die Versuchung groß, die Bewegung möglichst direkt abzubilden. In der Praxis ist eine kleinere, kontrollierte Reaktion oft angenehmer. Wenn eine minimale Kopfbewegung bereits einen großen Blickwinkel erzeugt, muss ich mich ständig zurückhalten. Das ermüdet und macht präzise Eingaben schwieriger.

Ich würde die Empfindlichkeit deshalb zunächst konservativ einstellen und erst danach erhöhen. Für den Blick aus einem Cockpit darf die Ansicht deutlich reagieren, aber sie sollte nicht bei jedem kleinen Ausgleich meiner Sitzhaltung springen. Ein guter Ausgangspunkt ist eine Einstellung, bei der ich den Bildschirmbereich mit einer natürlichen Drehung erreiche, ohne den Kopf bis an die körperliche Grenze zu bewegen.

Ein weniger offensichtlicher Tipp betrifft die Sitzhaltung: Ich sollte nicht versuchen, den Kopf während des Spiels völlig starr zu halten. Menschen bewegen sich beim Bedienen von Tastatur, Joystick oder Controller automatisch ein wenig. Wenn die Einrichtung nur unter einer künstlich fixierten Haltung funktioniert, wird die Nutzung schnell anstrengend. Die bessere Abstimmung ist diejenige, die normale kleine Bewegungen toleriert und nur bewusste Richtungswechsel deutlich umsetzt.

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Auch die Lichtverhältnisse können den praktischen Eindruck beeinflussen. Ein Gesicht, das teilweise im Schatten liegt oder durch eine starke Lichtquelle von hinten schlecht erkennbar ist, bietet der Kamera ungünstigere Bedingungen. Ich würde daher vor der Fehlersuche in der Software zunächst den Sitzplatz prüfen: gleichmäßiges Licht, freie Sicht auf das Gesicht und ein Telefon, das nicht wackelt. Solche einfachen Anpassungen beseitigen oft mehr Reibung als ständiges Nachjustieren.

So passt die App in einen normalen Spielabend

Im Alltag sehe ich drei besonders passende Szenarien. Das erste ist ein längerer Flug in MSFS 2024. Während des Starts und der Landung möchte ich die Hände möglichst konsequent an den Flugbedienelementen lassen. Für Kontrollblicke nach links und rechts ist eine Kopfbewegung wesentlich unmittelbarer als das Verschieben einer Maus. Gerade bei einer entspannten Rundreise oder beim Üben von Standardabläufen kann das den Ablauf angenehmer machen.

Das zweite Szenario ist Elite:Dangerous. Im Cockpit eines Raumschiffs gibt es viele Momente, in denen ich die Umgebung, andere Schiffe oder Anzeigen außerhalb der direkten Blickrichtung prüfen möchte. Headtracking macht diese kurzen Orientierungsbewegungen weniger unterbrechend. Ich bleibe stärker im Gefühl, im Cockpit zu sitzen, ohne dafür ein Headset aufsetzen zu müssen.

Das dritte Szenario ist ein gemeinsamer Haushalt. Wenn ich nicht jedes Mal ein Headset tragen möchte, kann das Smartphone eine vergleichsweise unauffällige Alternative sein. Ich kann weiterhin den Raum wahrnehmen, höre meine Umgebung und muss kein zusätzliches Gerät am Kopf befestigen. Für jemanden, der nur gelegentlich simuliert, ist dieser Komfort möglicherweise wichtiger als maximale Präzision.

In einer typischen Alltagssituation würde ich die App etwa so verwenden: Ich stelle das Telefon vor dem Monitor auf, starte die Verbindung, setze mich in meine normale Position und zentriere die Ansicht. Danach beginne ich mit einem kurzen Test, bevor ich in eine längere Sitzung gehe. Wenn alles passt, bleibt das Smartphone während des Spiels weitgehend aus dem Weg. Der größte Zeitgewinn entsteht nicht in einem einzelnen spektakulären Moment, sondern dadurch, dass ich weniger zwischen Maus, Tastatur und Sichtsteuerung wechseln muss.

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Für schnelle Actionspiele ist der Nutzen dagegen deutlich kleiner. Wenn die Sichtsteuerung in Sekundenbruchteilen und mit maximaler Präzision reagieren muss, kann jede zusätzliche Einrichtung oder minimale Verzögerung störend wirken. SmoothTrack passt besser zu Simulationen, bei denen räumliches Umschauen ein wiederkehrender Bestandteil des Spiels ist und nicht nur eine seltene Zusatzfunktion.

Welche Reibung tatsächlich verschwindet

Der größte Vorteil gegenüber der Maus ist die Entlastung der rechten Hand. Ich muss nicht mehr zuerst entscheiden, welche Taste oder welcher Eingabekanal für den Blick zuständig ist. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn bereits viele Tasten belegt sind. In komplexen Simulationen ist freie Handkapazität oft wertvoller als ein weiterer theoretischer Steuerungsbefehl.

Gegenüber einem speziellen Headtracker ist die Einstiegshürde niedriger, weil das Smartphone bereits vorhanden sein kann. Ich brauche kein Gerät am Kopf und muss keinen sichtbaren Marker an meiner Kleidung befestigen. Das macht den Wechsel zwischen Spielen und normalen PC-Aufgaben unkomplizierter. Wer nur gelegentlich simuliert, kann diesen Ansatz deshalb attraktiver finden als eine zusätzliche Hardwarelösung.

Der Preis bleibt trotzdem ein wichtiger Teil der Entscheidung. 12,99 Euro sind für ein spezialisiertes Tool nicht automatisch zu viel, aber ich würde die Ausgabe nur empfehlen, wenn ich regelmäßig unterstützte PC-Simulationen spiele. Wer das Programm nur einmal ausprobieren möchte oder nur selten im Cockpit sitzt, sollte vorher überlegen, ob Maussteuerung und vorhandene Tasten nicht ausreichen. Der Komfortgewinn ist real, aber er entfaltet sich erst durch wiederholte Nutzung.

Die App kann außerdem eine gewisse mentale Ruhe in lange Sitzungen bringen. Wenn ich den Blick nicht ständig über einen kleinen Stick oder die Maus ausrichten muss, konzentriere ich mich eher auf Flugweg, Instrumente und Umgebung. Das ist kein Ersatz für Übung, aber es verändert die Bedienung so, dass die Simulation weniger nach Menüarbeit wirkt.

Ein weiterer praktischer Trade-off ist der zusätzliche Platzbedarf. Das Telefon muss während der Sitzung vor mir stehen und darf nicht versehentlich verdeckt oder verschoben werden. Wer den Schreibtisch häufig umräumt, das Smartphone gleichzeitig für andere Aufgaben braucht oder nur wenig Platz vor dem Monitor hat, erlebt den Aufbau möglicherweise als lästig. In diesem Fall kann ein fest montierter Tracker bequemer sein, obwohl er mehr Anschaffung und Einrichtung verlangt.

Was ich vor dem Kauf realistisch einplanen würde

Die Versionsnummer 2.0.2 zeigt, dass die App nicht als völlig unfertiger Erstversuch wirkt. Trotzdem sollte ich die Versionsangabe nicht mit einer Garantie für jede Kombination aus Telefon, PC und Spiel verwechseln. Headtracking hängt immer von mehreren Komponenten ab. Wenn ein Spiel, eine PC-Schnittstelle oder die Position des Telefons nicht gut zusammenspielt, kann die Erfahrung hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Vor dem Kauf würde ich deshalb zuerst klären, ob mein konkretes Simulationsspiel mit dem vorgesehenen Headtracking-Workflow umgehen kann. Die App richtet sich klar an PC-Simulationsspiele, nicht an jede beliebige mobile oder stationäre Anwendung. Ein Nutzer, der hauptsächlich Rennspiele ohne freien Blick im Cockpit, Strategiespiele oder gewöhnliche Actionspiele spielt, wird wahrscheinlich weniger davon haben.

Auch die Frage nach dem Smartphone selbst ist wichtig. Das Gerät muss während des Spielens verfügbar bleiben und sinnvoll auf mich zeigen. Wenn mein einziges Telefon gleichzeitig für Anrufe, Navigation oder andere Aufgaben gebraucht wird, ist der Einsatz weniger bequem. Für einen festen Spielplatz ist das leichter zu lösen als für einen wechselnden Laptop-Arbeitsplatz.

Wer empfindlich auf eine unruhige Kameraansicht reagiert, sollte die Einrichtung besonders sorgfältig testen. Kopfbewegungen sind nicht immer vollkommen ruhig, und eine zu aggressive Abstimmung kann kleine natürliche Bewegungen überbetonen. Hier ist eine ruhige, schrittweise Anpassung besser als der Versuch, sofort möglichst große Blickwinkel zu erreichen.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Für die Kaufentscheidung ist sie weniger wichtig als die technische Umgebung, zeigt aber, dass die Anwendung selbst keine problematische Altersbarriere für die Nutzung aufweist. Entscheidend bleibt, ob ich den PC-Simulationsbereich tatsächlich nutze und bereit bin, mich einmal mit der Verbindung und Kalibrierung zu beschäftigen.

Für wen sich SmoothTrack lohnt und wer besser darauf verzichtet

Ich würde die App vor allem jemandem empfehlen, der regelmäßig Flugsimulationen oder Weltraumspiele am PC spielt, aber kein Headset tragen möchte. Sie passt auch zu Spielern, die ihre Hände möglichst frei von zusätzlicher Sichtsteuerung halten wollen. Der Nutzen ist am größten, wenn ich oft nach links, rechts oder über die Schulter blicke und diese Bewegungen nicht nur gelegentlich brauche.

Weniger passend ist sie für Menschen, die ein vollständig immersives VR-Erlebnis erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für jemanden sehen, der nur sehr selten simuliert und mit der Maus zufrieden ist. In diesem Fall kann der Preis den Komfortgewinn übersteigen. Auch wer keinen geeigneten Platz für das Smartphone hat oder häufig zwischen verschiedenen Spielorten wechselt, könnte mit einer anderen Eingabelösung weniger Aufwand haben.

Im Vergleich zur Maus gewinnt SmoothTrack bei der Natürlichkeit und bei der Entlastung der Hand. Im Vergleich zu einem speziellen Tracker gewinnt es bei der niedrigen Hardwarehürde und beim fehlenden Headset. Dafür ist die Lösung stärker von der korrekten Smartphone-Position und der jeweiligen Softwareumgebung abhängig. Ein dediziertes Gerät kann für Vielspieler die stabilere, dauerhaft eingerichtete Lösung sein; SmoothTrack ist dafür der unkompliziertere Einstieg in genau diese Art der Steuerung.

Die Reichweite der App sollte ich ebenfalls nicht überschätzen. Sie verbessert die Sichtkontrolle, übernimmt aber nicht das Fliegen, Navigieren oder Bedienen der Simulation. Wer sich von der Anwendung eine automatische Vereinfachung des gesamten Spiels verspricht, wird enttäuscht sein. Sie nimmt einen wiederkehrenden Bedienungsweg weg, lässt aber die eigentliche Lernkurve der Simulation unangetastet.

Mein Urteil nach dem Abwägen von Zeit, Komfort und Aufwand

SmoothTrack ist für mich ein spezialisiertes, aber nachvollziehbar nützliches Werkzeug. Es löst kein großes allgemeines Smartphone-Problem, sondern ein sehr konkretes PC-Simulationsproblem: den ständigen Wechsel zwischen Blicksteuerung und den übrigen Eingaben. Wenn ich diese Situation häufig erlebe, ist der Komfortgewinn überzeugend. Wenn sie mir nur selten begegnet, bleibt die App eher eine interessante Zusatzoption.

Die Einrichtung verlangt etwas Aufmerksamkeit, besonders bei Smartphone-Position, Sitzhaltung und Verbindung zum PC. Das ist die wichtigste Reibung, die ich vor dem Kauf akzeptieren muss. Sobald der Aufbau passt, kann die App jedoch viele kleine Unterbrechungen aus dem Spielablauf entfernen. Gerade bei längeren Sitzungen ist das spürbarer als ein einzelner technischer Aha-Moment.

Mit rund zehntausend Installationen ist SmoothTrack kein völlig unbekannter Nischenversuch, aber auch kein Werkzeug, das ich jedem Android- oder iOS-Nutzer pauschal empfehlen würde. Seine Zielgruppe ist klar. Für engagierte Simulationsspieler, die kein Headset möchten und ihr Smartphone sinnvoll einsetzen können, halte ich den Preis für vertretbar. Für Gelegenheitsspieler, VR-Fans oder Menschen ohne festen Spielplatz würde ich eher bei den gewohnten Eingabemethoden oder einer anderen Hardwarelösung bleiben.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb positiv, aber bewusst eingeschränkt aus: SmoothTrack ist dann eine gute Empfehlung, wenn es eine häufige kleine Behinderung aus meinem Spielablauf entfernt. Es spart nicht unbedingt Minuten beim Start, sondern reduziert wiederholte Handgriffe während jeder Sitzung. Genau darin liegt sein Wert. Wer diese Art von Headtracking regelmäßig braucht, bekommt ein praktisches Tool ohne Headset; wer sie nicht braucht, wird den zusätzlichen Aufbau wahrscheinlich nicht als Fortschritt empfinden.

Vorteile

  • Funktioniert mit vielen Flugsimulatoren und unterstützt zahlreiche Plattformen.
  • Ermöglicht eine präzise Steuerung der Kamera ohne zusätzliche Hardware.
  • Die Einrichtung ist im Vergleich zu Hardware-Trackern schnell erledigt.
  • Geringer Platzbedarf
  • da nur Smartphone und Empfänger-Software nötig sind.
  • Praktisch für VR- und Simulationsspiele mit häufigem Blickwechsel.

Nachteile

  • Benötigt ein kompatibles Empfangsprogramm auf dem Computer.
  • Die Genauigkeit hängt stark von Licht und Position des Smartphones ab.
  • Längere Nutzung kann den Akku des Smartphones deutlich belasten.
  • Nicht jede Simulation lässt sich ohne zusätzliche Konfiguration verbinden.
  • Eine stabile WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und PC ist erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist SmoothTrack: Head Tracker und wofür wird die App verwendet?

SmoothTrack: Head Tracker verwandelt das Smartphone in einen Head-Tracking-Sensor. Die App nutzt die Frontkamera, um Kopfbewegungen zu erkennen und diese an kompatible Spiele oder Simulatoren weiterzugeben. Dadurch können Nutzer beispielsweise in Flugsimulatoren, Rennspielen oder anderen unterstützten Anwendungen die Ansicht durch natürliche Kopfbewegungen steuern, ohne zusätzliche Hardware wie eine spezielle Kamera oder einen separaten Tracker kaufen zu müssen.


Welche Geräte und Spiele sind mit SmoothTrack kompatibel?

Die Kompatibilität hängt vom verwendeten Smartphone, Betriebssystem und der Zielanwendung ab. SmoothTrack ist in erster Linie für Spiele und Simulatoren gedacht, die externe Head-Tracking-Protokolle oder entsprechende Schnittstellen unterstützen. Vor dem Download sollte man deshalb prüfen, ob das eigene Spiel, etwa ein Flugsimulator, Rennsimulator oder eine PC-Anwendung, mit SmoothTrack zusammenarbeitet. Ein leistungsfähigeres Gerät kann außerdem eine flüssigere Erkennung ermöglichen.


Benötigt SmoothTrack zusätzliche Hardware oder eine besondere Einrichtung?

In vielen Fällen reicht das Smartphone selbst als Kamera und Bewegungssensor aus, allerdings muss die App normalerweise mit einer geeigneten Empfänger- oder Serveranwendung auf dem Computer verbunden werden. Die Einrichtung kann daher aus mehreren Schritten bestehen: App installieren, Netzwerkverbindung herstellen, die passende Schnittstelle auswählen und die Empfindlichkeit kalibrieren. Eine stabile WLAN-Verbindung und eine geeignete Smartphone-Position sind wichtig, damit die Kopfbewegungen zuverlässig übertragen werden.


Wie gut funktioniert die Bewegungserkennung im Alltag und welche Einschränkungen gibt es?

Bei guter Beleuchtung, einem festen Smartphone-Standort und einer möglichst freien Sicht auf das Gesicht kann SmoothTrack Kopfbewegungen präzise und angenehm flüssig erfassen. Dennoch können Dunkelheit, Gegenlicht, verdeckte Gesichtspartien, starke Bewegungen oder ein ungünstiger Kamerawinkel die Genauigkeit beeinträchtigen. Außerdem sollte das Telefon während längerer Sitzungen sicher befestigt sein. Je nach Spiel sind möglicherweise zusätzliche Anpassungen für Glättung, Empfindlichkeit und Totzonen erforderlich.


Ist SmoothTrack: Head Tracker kostenlos und welche Datenschutzaspekte sollte man beachten?

Ob SmoothTrack kostenlos angeboten wird oder welche Funktionen kostenpflichtig sind, hängt von der jeweiligen Version und Plattform ab. Vor der Installation empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Preis und die In-App-Käufe im offiziellen Store. Da die App die Frontkamera zur Bewegungserkennung verwendet, sollten Nutzer außerdem die angeforderten Berechtigungen und Datenschutzhinweise prüfen. Die Kamera wird für das Tracking benötigt, trotzdem sollte man die App nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren und Berechtigungen bewusst vergeben.

Auch in diesen Sprachen verfügbar

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