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medicalmotion gegen Schmerzen

Bewertung
4,9
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
medicalmotion gegen Schmerzen
Kategorie
Medizin
Paketname
com.medicalmotion
Entwickler
medicalmotion
Bewertung
4,9
Version
1.23.29
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Analysiert von Appcrazy

Wenn im Haushalt mehrere Menschen mit Verspannungen oder wiederkehrenden Schmerzen leben, landet man schnell bei sehr unterschiedlichen Erwartungen an eine Gesundheits-App. Eine Person möchte nach einem langen Arbeitstag den Nacken lockern, eine andere sucht Unterstützung für den Rücken, und vielleicht braucht jemand vor allem eine einfache Routine, die sich ohne viel Vorbereitung in den Alltag einbauen lässt. Genau in diesem Umfeld habe ich medicalmotion gegen Schmerzen ausprobiert. Die Anwendung von medicalmotion gehört in den medizinischen Bereich und verfolgt einen aktiven Ansatz: Man soll nicht nur auf Beschwerden reagieren, sondern regelmäßig etwas für Beweglichkeit und körperliches Wohlbefinden tun.

Mein erster Eindruck ist deshalb weniger der einer klassischen Informations-App, sondern der eines digitalen Begleiters für Bewegungsübungen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer reinen Suchmaschine für Symptome oder zu einem allgemeinen Fitnessprogramm. Die Anwendung richtet sich nicht ausschließlich an sportliche Menschen. Interessanter ist sie für alle, die im Alltag merken, dass Sitzen, einseitige Belastung oder fehlende Bewegung zu unangenehmen Spannungen führen. Gleichzeitig sollte man sie nicht mit einer ärztlichen Untersuchung verwechseln. Bei starken, neuen oder unklaren Beschwerden bleibt professionelle medizinische Hilfe die bessere erste Adresse.

Wie die Anwendung in einem gemeinsamen Haushalt funktioniert

Ein realistisches Beispiel: Nach einem langen Tag am Schreibtisch hat eine Person im Haushalt einen festen Zeitpunkt für eine kurze Bewegungseinheit. Währenddessen möchte ein Familienmitglied vielleicht ebenfalls etwas gegen verspannte Schultern tun, allerdings zu einem anderen Zeitpunkt und mit einem anderen Ausgangspunkt. Die App kann dabei als gemeinsamer Anstoß dienen, aber ich würde sie nicht als automatisch gemeinsames Familienprogramm betrachten. Der praktische Wert liegt eher darin, dass jede Person ihre eigene Nutzung bewusst in den Tagesablauf einordnet.

Das klingt zunächst unspektakulär, ist aber im Alltag entscheidend. Bei Gesundheitsanwendungen scheitert die Nutzung oft nicht an fehlenden Inhalten, sondern daran, dass niemand weiß, wann und wie regelmäßig sie eingesetzt werden soll. Ich würde deshalb nicht versuchen, die Anwendung spontan immer dann zu öffnen, wenn der Schmerz bereits sehr präsent ist. Sinnvoller ist ein ruhiger Zeitpunkt, etwa nach der Arbeit oder vor einer längeren Ruhephase. So wird sie eher zu einem festen Bewegungsimpuls als zu einer hektischen Sofortmaßnahme.

Auf einem gemeinsam genutzten Smartphone oder Tablet sollte man außerdem darauf achten, wer gerade mit der Anwendung arbeitet. Gesundheitsbezogene Inhalte sind persönlich, auch wenn das Gerät selbst von mehreren Menschen verwendet wird. Ich würde daher nicht einfach davon ausgehen, dass eine Person die Nutzung der anderen problemlos fortsetzen kann. Besser ist eine klare Absprache: Wer trainiert gerade, welche Einheit ist gemeint, und wer beendet die Sitzung anschließend? Diese kleine Ordnung verhindert Verwechslungen und schützt die Privatsphäre im Alltag.

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Besonders hilfreich finde ich die Möglichkeit, die Nutzung nicht als Wettbewerb zu behandeln. Bei Schmerzen oder Verspannungen ist es wenig sinnvoll, sich gegenseitig zu vergleichen oder eine Person zu drängen, länger durchzuhalten. Ein Haushalt kann sich stattdessen auf ruhige Routinen einigen. Eine Person nutzt die App morgens, eine andere am Abend. Dadurch bleibt die Anwendung individuell, obwohl sie in einem gemeinsamen Umfeld eingesetzt wird.

Der Einstieg braucht klare persönliche Grenzen

Die Installation selbst ist kein Grund, die Anwendung kompliziert zu finden. medicalmotion wird kostenlos angeboten und ist für Android ab Version 8.0 vorgesehen. In der Praxis würde ich vor dem ersten Einsatz trotzdem nicht sofort mit einer anspruchsvollen Routine beginnen. Ich achte zunächst darauf, wie sich mein Körper an diesem Tag anfühlt, welche Bewegungen unangenehm sind und ob ich genügend Platz habe. Gerade bei einem gemeinsam genutzten Gerät wird dieser Vorbereitungsschritt gern übersprungen, weil jemand anderes schon auf die App wartet.

Mein wichtigster Tipp ist, die eigene Belastungsgrenze nicht nach dem Motto „mehr ist besser“ zu behandeln. Bei einer Anwendung gegen Schmerzen sollte eine Übung nicht einfach fortgesetzt werden, nur weil sie in eine laufende Einheit eingebettet ist. Ein leichtes Ziehen kann etwas anderes sein als ein stechender oder plötzlich zunehmender Schmerz. Wenn eine Bewegung Beschwerden deutlich verschlimmert, würde ich abbrechen und die Situation medizinisch abklären lassen, statt die App dafür verantwortlich zu machen, die Routine irgendwie zu Ende zu bringen.

Auch die Umgebung spielt eine größere Rolle, als man zunächst denkt. In einem Haushalt mit Kindern, Haustieren oder wenig freier Fläche kann eine Übungseinheit schnell unterbrochen werden. Ich würde deshalb einen festen, sicheren Platz wählen und das Gerät so aufstellen, dass man nicht ständig den Kopf drehen muss, um etwas zu erkennen. Diese einfache Vorbereitung macht die Nutzung konzentrierter und reduziert die Versuchung, Bewegungen nur halb auszuführen.

Bei der Einrichtung und Nutzung sollte jede Person ihre eigene gesundheitliche Situation berücksichtigen. Eine Übung, die nach einem langen Sitztag angenehm wirkt, muss nicht für jemanden passen, der gerade eine Verletzung auskuriert oder frisch operiert wurde. Für mich ist das eine klare Grenze der persönlichen Empfehlung: Die App kann eine Bewegungsroutine unterstützen, aber sie ersetzt keine individuelle Freigabe durch Ärztinnen, Ärzte oder Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten.

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Absprachen sind wichtiger als gemeinsames Starten

Wenn mehrere Personen im Haushalt die Anwendung nutzen, hilft eine einfache Absprache über Zeit und Raum. Ich würde nicht unbedingt gleichzeitig trainieren, wenn dadurch Hektik entsteht. Gerade bei Übungen gegen Verspannungen ist eine ruhige Ausführung wertvoller als das Gefühl, gemeinsam möglichst schnell fertig zu werden. Ein kurzer Abstand zwischen den Nutzungen reicht oft aus, damit jede Person ihren eigenen Rhythmus behält.

Eine weitere sinnvolle Regel betrifft den Umgang mit Fortschritt und Motivation. Die App sollte nicht zum Anlass werden, Beschwerden anderer zu beurteilen. Aussagen wie „Das müsste doch schon besser sein“ setzen unnötig unter Druck und passen nicht zu einem medizinischen Thema. Besser ist es, nach dem persönlichen Empfinden zu fragen: War die Bewegung heute angenehm? Hat sich die Spannung verändert? Gab es eine Stelle, die besonders empfindlich reagiert hat? Solche Rückmeldungen helfen bei der eigenen Einschätzung, ohne medizinische Diagnosen vorzutäuschen.

Die Nutzung über ein gemeinsames Gerät hat außerdem eine praktische Schwäche: Wenn mehrere Personen nacheinander darauf zugreifen, kann die Orientierung schwieriger werden. Ich würde mir deshalb vor jeder Einheit kurz vergewissern, ob gerade die eigene Sitzung aktiv ist und nicht die einer anderen Person. Falls man die App regelmäßig im Haushalt verwendet, kann ein fester Nutzername oder eine klare Reihenfolge bei der Geräteübergabe helfen, sofern die jeweilige Nutzung das zulässt. Entscheidend ist nicht eine komplizierte Organisation, sondern dass niemand versehentlich die falsche Routine fortsetzt.

Für Paare oder Wohngemeinschaften kann die Anwendung auch als Erinnerung funktionieren, ohne dass alle dieselben Übungen machen. Eine Person kann daran denken, sich zu bewegen, weil die andere ihre Routine beginnt. Das ist ein kleiner, aber realistischer Vorteil gemeinsamer Nutzung: Die Motivation entsteht durch den Tagesablauf, nicht durch eine künstliche Rangliste. Ich würde diesen Effekt allerdings nur nutzen, solange er freiwillig bleibt. Wer an einem bestimmten Tag Ruhe braucht, sollte nicht das Gefühl bekommen, sich vor dem Haushalt rechtfertigen zu müssen.

Alter, Vertrauen und der richtige Umgang mit Gesundheitsinhalten

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das bedeutet für mich vor allem, dass die Anwendung nicht als jugendgefährdendes Unterhaltungsprodukt eingeordnet ist. Es bedeutet nicht automatisch, dass jede Übung für jedes Alter und jeden körperlichen Zustand geeignet ist. Bei Kindern würde ich die App nicht einfach unbeaufsichtigt als Bewegungsprogramm einsetzen. Erwachsene sollten erklären, dass Schmerzen ernst genommen werden müssen und eine digitale Anleitung keine persönliche Untersuchung ersetzt.

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Auch ältere Menschen können von einer klaren Bewegungsroutine profitieren, brauchen aber möglicherweise mehr Zeit, eine stabile Umgebung oder Unterstützung beim Umgang mit dem Gerät. Hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied zwischen technischer Zugänglichkeit und tatsächlicher Alltagstauglichkeit. Dass eine App auf einem kompatiblen Gerät läuft, sagt noch nicht, dass jede Person die Übungen sicher und selbstständig ausführen kann. Ich würde bei Unsicherheit zunächst dabeibleiben und beobachten, ob die Bewegungen verständlich und kontrolliert umgesetzt werden.

Vertrauen entsteht bei einer Gesundheits-App nicht allein durch eine hohe Bewertung. medicalmotion erreicht im Store einen Durchschnitt von 4,9 bei über 280 Bewertungen und mehr als 120 Rezensionen. Das ist ein starkes Signal dafür, dass viele Nutzerinnen und Nutzer einen positiven Eindruck gewinnen. Trotzdem bleibt eine Bewertung eine allgemeine Erfahrung und keine persönliche Empfehlung für jede Diagnose. Ich würde die Zahlen als Orientierung sehen, nicht als Beweis, dass die Anwendung für die eigene Schmerzursache passt.

Für die gemeinsame Nutzung ist außerdem wichtig, dass persönliche Beschwerden nicht automatisch zum Gesprächsthema für alle werden. Wenn ein Familienmitglied die App nutzt, sollte es selbst entscheiden, was es über Schmerzen, Beweglichkeit oder gesundheitliche Ziele erzählen möchte. Gerade bei Jugendlichen oder älteren Angehörigen ist ein respektvoller Umgang wichtiger als eine lückenlose Kontrolle. Die App kann eine Routine begleiten, aber sie sollte nicht dazu dienen, andere im Haushalt zu überwachen.

Was die App besser macht als typische Alternativen

Im Vergleich zu allgemeinen Fitness-Apps liegt die Stärke von medicalmotion in der klaren Ausrichtung auf Schmerzen und Verspannungen. Ein gewöhnliches Workout-Programm kann zwar Bewegung fördern, ist aber nicht automatisch auf Menschen zugeschnitten, die sich gerade steif, empfindlich oder durch einseitige Belastung eingeschränkt fühlen. Für mich ist die medizinische Einordnung deshalb der interessanteste Unterschied. Man öffnet die Anwendung nicht primär, um Leistung zu steigern, sondern um dem Körper gezielter Aufmerksamkeit zu geben.

Gegenüber frei verfügbaren Übungsvideos bietet eine spezialisierte App außerdem einen fokussierteren Zugang. Bei Videos muss man oft selbst entscheiden, welches von vielen Angeboten gerade sinnvoll ist. Das kann motivieren, führt aber ebenso leicht zu einer unpassenden Auswahl. medicalmotion wirkt für mich dann sinnvoller, wenn ich nicht erst lange recherchieren möchte, sondern eine strukturierte Möglichkeit suche, mich mit Verspannungen auseinanderzusetzen.

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Die Kehrseite dieser Spezialisierung ist, dass die Anwendung nicht die beste Wahl für jedes Trainingsziel ist. Wer ein umfangreiches Kraftprogramm, intensive Ausdauerpläne oder detaillierte Sportstatistiken sucht, wird bei einer medizinisch ausgerichteten App wahrscheinlich weniger finden, was den eigenen Schwerpunkt trifft. Auch für eine akute Diagnose, die eine genaue Untersuchung erfordert, würde ich eine Arztpraxis oder Physiotherapie vorziehen. Die App passt eher in die Lücke zwischen völliger Inaktivität und einer professionell begleiteten Behandlung.

Ein nicht offensichtlicher Vorteil ist die niedrige Einstiegshürde im Haushalt: Weil die App kostenlos erhältlich ist, kann man sie zunächst ausprobieren, ohne direkt für den Download zahlen zu müssen. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe von 34,99 Euro bis 229,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Deshalb würde ich vor einer längeren Nutzung genau prüfen, welche kostenpflichtige Option ausgewählt wird und ob sie zur eigenen Situation passt. Gerade auf einem gemeinsam genutzten Gerät sollte niemand versehentlich einen Kauf bestätigen, den die andere Person begonnen hat.

Alltagstauglichkeit, Version und kleine Reibungspunkte

Die aktuelle Version ist 1.23.29. Für mich ist das weniger eine Information, die den gesundheitlichen Nutzen verändert, als ein praktischer Hinweis für die Installation und Pflege der App. Wer ein älteres Android-Gerät verwendet, sollte darauf achten, dass mindestens Android 8.0 vorhanden ist. In einem Haushalt mit mehreren Geräten kann das bedeuten, dass die Anwendung auf einem neueren Smartphone läuft, auf einem alten Zweitgerät aber nicht. Das sollte man vor der geplanten gemeinsamen Routine klären.

Die Anwendung wurde am 17.06.2019 veröffentlicht und hat inzwischen über 10.000 Installationen. Diese Größenordnung zeigt, dass sie nicht nur als völlig unbekannter Einzelversuch existiert, sagt aber nichts über die persönliche Passgenauigkeit aus. Ich würde deshalb nicht allein wegen der Verbreitung entscheiden. Wichtiger ist, ob die Bewegungsangebote verständlich sind, ob die Nutzung in den eigenen Tagesablauf passt und ob man die eigenen Grenzen ernst nehmen kann.

Eine typische Alltagssituation wäre für mich der Abend nach mehreren Stunden am Laptop. Statt direkt auf dem Sofa zu bleiben, räume ich eine kleine Fläche frei, lege das Smartphone so ab, dass ich es gut sehen kann, und beginne nur dann, wenn ich nicht bereits müde oder hastig bin. Nach der Einheit würde ich kurz notieren, ob sich die Verspannung verändert hat. Diese persönliche Beobachtung ist wertvoller als die bloße Zahl der absolvierten Einheiten, weil sie zeigt, ob die Routine tatsächlich hilfreich ist.

Ein weiterer Tipp: Ich würde die Anwendung nicht jedes Mal wechseln, wenn die Wirkung nicht sofort spürbar ist. Bei Verspannungen können Tagesform, Schlaf, Stress und Arbeitsbelastung eine Rolle spielen. Gleichzeitig sollte man nicht wochenlang an einer Routine festhalten, die Beschwerden wiederholt verschlechtert. Der sinnvolle Mittelweg besteht darin, die Reaktion des Körpers über mehrere ruhige Anwendungen zu beobachten und bei Warnzeichen oder anhaltenden Problemen fachlichen Rat einzuholen.

Für wen ich sie empfehlen würde

Ich würde medicalmotion vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig unter muskulären Verspannungen leiden, sich im Alltag wenig bewegen oder nach einer unkomplizierten Möglichkeit suchen, körperliche Aktivität bewusster einzuplanen. Auch in einem Haushalt kann sie gut funktionieren, wenn alle Beteiligten ihre Nutzung getrennt betrachten und sich gegenseitig nur freundlich an die Routine erinnern. Der medizinische Schwerpunkt macht sie interessanter als ein beliebiges Fitnessprogramm, besonders für Personen, die mit intensiven Workouts wenig anfangen können.

Weniger passend ist sie für Menschen, die eine sofortige Diagnose, eine persönliche Korrektur jeder Bewegung oder eine umfassende Behandlung akuter Beschwerden erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung bei starken Schmerzen, neurologischen Auffälligkeiten oder Beschwerden nach einer Verletzung einsetzen. In solchen Fällen ist die individuelle Einschätzung durch medizinisches Fachpersonal wichtiger als die Bequemlichkeit einer App.

Für Familien mit Kindern gilt meine Empfehlung nur eingeschränkt. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren macht die Anwendung grundsätzlich unproblematisch im Hinblick auf die Einstufung, aber sie ersetzt keine erwachsene Begleitung und keine altersgerechte Beurteilung. Bei älteren Angehörigen hängt die Eignung stark davon ab, ob sie sicher stehen, sitzen und die Anweisungen selbstständig umsetzen können. Die Entscheidung sollte daher immer von der konkreten körperlichen Situation ausgehen, nicht nur vom Alter.

Mein Urteil für die Nutzung im Haushalt

Nach meinem Eindruck ist medicalmotion gegen Schmerzen eine überzeugende Option für Menschen, die Verspannungen nicht einfach hinnehmen möchten und eine stärker medizinisch ausgerichtete Bewegungsroutine suchen. Die kostenlose Basis macht den Einstieg leicht, die hohe durchschnittliche Bewertung von 4,9 wirkt ermutigend, und die Ausrichtung ist deutlich klarer als bei einer gewöhnlichen Fitness-App. Besonders gut gefällt mir der Gedanke, Bewegung nicht erst dann zu beginnen, wenn der Körper bereits laut protestiert, sondern sie als regelmäßige Pflege in den Alltag einzubauen.

Im gemeinsamen Haushalt funktioniert das am besten mit getrennten, respektierten Routinen. Ich würde keine gemeinsame Sitzung erzwingen, keine Beschwerden vergleichen und das Gerät nicht ohne kurze Übergabe von einer Person zur nächsten weiterreichen. Wer die eigenen Grenzen kennt, die kostenpflichtigen Optionen aufmerksam prüft und bei ernsthaften Beschwerden medizinische Hilfe einbezieht, kann die Anwendung sinnvoll als Ergänzung verwenden. Mein klarer Rat: Nutze sie als regelmäßige Unterstützung für Bewegung, nicht als Ersatz für eine Diagnose oder Behandlung.

Damit bleibt mein Fazit ausgewogen. Für alltägliche Verspannungen, sitzbedingte Steifheit und den Wunsch nach mehr bewusster Bewegung sehe ich einen echten Nutzen. Für akute, unklare oder fortschreitende Schmerzen ist eine andere Anlaufstelle besser. Im Haushalt würde ich sie empfehlen, wenn Privatsphäre, freiwillige Nutzung und sichere Rahmenbedingungen selbstverständlich sind. Dann kann sie einen kleinen, realistischen Beitrag dazu leisten, dass Bewegung nicht immer bis zum nächsten Schmerzschub aufgeschoben wird.

Vorteile

  • Übersichtliche Übungen für verschiedene Schmerzbereiche
  • Videos erleichtern das korrekte Nachmachen der Bewegungen
  • Trainingspläne lassen sich flexibel in den Alltag integrieren
  • Geeignet für Übungen zu Hause ohne zusätzliche Geräte
  • Fortschritte können motivieren und die regelmäßige Anwendung fördern

Nachteile

  • Viele Inhalte sind möglicherweise nur mit einem Abo verfügbar
  • Nicht jede Übung passt zu akuten oder komplexen Beschwerden
  • Eine stabile Internetverbindung kann für Videos nötig sein
  • Ersetzt keine persönliche Untersuchung oder Behandlung durch Fachpersonal
  • Regelmäßiges Training erfordert Eigenmotivation und Disziplin

Häufig gestellte Fragen

Was ist medicalmotion gegen Schmerzen und für wen ist die App geeignet?

medicalmotion gegen Schmerzen ist eine digitale Anwendung, die Nutzer mit Übungen, Bewegungsprogrammen und Informationen beim Umgang mit Schmerzen unterstützen soll. Sie richtet sich vor allem an Menschen mit häufigen Rücken-, Nacken-, Gelenk- oder allgemeinen Bewegungsschmerzen. Die App kann eine sinnvolle Ergänzung zu einem aktiven Alltag sein, ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuell verordnete Therapie.


Welche Funktionen und Übungen bietet medicalmotion gegen Schmerzen?

Nach der Einrichtung können je nach Beschwerdebild passende Inhalte und Bewegungsübungen vorgeschlagen werden. Im Mittelpunkt stehen meist angeleitete Einheiten, die sich in den Alltag integrieren lassen und regelmäßig durchgeführt werden sollen. Vor dem Start sollten Nutzer die Hinweise aufmerksam lesen, langsam beginnen und nur so weit trainieren, wie es sich sicher anfühlt. Bei zunehmenden Beschwerden sollte die Übung beendet und medizinischer Rat eingeholt werden.


Ist medicalmotion gegen Schmerzen kostenlos oder entstehen Kosten?

Ob die Anwendung vollständig kostenlos nutzbar ist, hängt von der jeweiligen Version, dem Land und möglichen Angeboten des Anbieters ab. Bestimmte Inhalte oder Programme können eventuell nur im Rahmen eines Abonnements, einer Testphase oder über eine Kooperation mit einer Krankenkasse beziehungsweise einem Arbeitgeber verfügbar sein. Vor dem Download und besonders vor dem Abschluss eines Abos sollten Nutzer Preise, Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigungsbedingungen im App Store genau prüfen.


Kann die App einen Arztbesuch oder eine Physiotherapie ersetzen?

Nein. medicalmotion gegen Schmerzen kann Übungen und Orientierung für den Alltag bieten, ist aber kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose, Physiotherapie oder eine individuell abgestimmte Behandlung. Plötzlich starke Schmerzen, Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, Atemnot, Fieber, Verletzungen oder Beschwerden nach einem Unfall sollten sofort medizinisch abgeklärt werden. Auch bei anhaltenden oder wiederkehrenden Schmerzen ist ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt empfehlenswert.


Welche persönlichen Daten benötigt medicalmotion gegen Schmerzen?

Für personalisierte Empfehlungen können Angaben zu Beschwerden, Beweglichkeit, Trainingszielen und möglicherweise Gesundheits- oder Aktivitätsdaten abgefragt werden. Vor der Nutzung sollten Interessierte deshalb die Datenschutzerklärung und die Berechtigungen sorgfältig lesen. Prüfen Sie insbesondere, welche Daten gespeichert, verarbeitet oder mit Dritten geteilt werden und ob einzelne Zugriffe deaktiviert werden können. Gesundheitsbezogene Informationen sollten nur bewusst und im notwendigen Umfang eingegeben werden.

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