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fillibri – Tanken & Laden

Bewertung
4,8
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
fillibri – Tanken & Laden
Paketname
com.fillibri.app
Entwickler
fillibri GmbH & Co. KG
Bewertung
4,8
Version
2.2.3
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Analysiert von Appcrazy

Wer mit einem Elektroauto unterwegs ist oder beim Tanken nicht jedes Mal mehrere Anwendungen öffnen möchte, findet in fillibri – Tanken & Laden einen interessanten Begleiter für den Alltag. Ich habe die App vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, wie unkompliziert sie in typischen Stressmomenten funktioniert: auf der Autobahn, an einer unbekannten Tankstelle oder wenn das Auto dringend Energie braucht und man nicht lange suchen möchte. Die Anwendung verbindet Ladesäulen finden, Bezahlen beziehungsweise Starten von Ladevorgängen, klassische Tankstellensuche und Fahrzeugwäsche in einer Oberfläche.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Komfortlösung, macht aber einen echten Unterschied, wenn man nicht für jede Aufgabe eine andere App bereithalten will. Gleichzeitig ist fillibri kein Ersatz für jede fahrzeugspezifische Lade-App und auch kein Werkzeug, das technische Probleme an einer Säule automatisch behebt. Genau an dieser Grenze entscheidet sich, ob die App zu den eigenen Gewohnheiten passt. Mein Eindruck: Für Menschen, die unterwegs verschiedene Mobilitätsdienste bündeln möchten, ist sie sehr brauchbar. Wer dagegen immer am selben Ladepunkt lädt oder ausschließlich die App eines bestimmten Anbieters verwendet, braucht den zusätzlichen Schritt nicht unbedingt.

Wo die Nutzung im Alltag ins Stocken geraten kann

Der häufigste Stolperstein liegt nicht unbedingt in der Bedienung selbst, sondern in der Erwartung, dass jede gefundene Säule sofort nutzbar ist. Eine Anzeige auf der Karte bedeutet noch nicht automatisch, dass der Ladepunkt frei, technisch erreichbar oder mit dem eigenen Auto kompatibel ist. Ich würde deshalb vor einer längeren Fahrt nicht nur auf den nächstgelegenen Standort schauen, sondern auch einen Ausweichpunkt in der Umgebung einplanen. Gerade bei knappem Akkustand ist diese kleine Vorbereitung deutlich entspannter, als erst nach einem fehlgeschlagenen Startversuch weiterzusuchen.

Bei Tankstellen ist die Situation ähnlich, wenn auch weniger technisch. Eine günstige Anzeige ist nur dann hilfreich, wenn die Station tatsächlich auf der eigenen Route liegt und die Öffnungs- oder Zufahrtsbedingungen passen. Die App kann die Suche vereinfachen, nimmt einem aber nicht jede Entscheidung ab. Ich nutze solche Ergebnisse eher als Vorauswahl und prüfe vor dem Abbiegen noch einmal, ob der Standort für meine aktuelle Fahrtrichtung sinnvoll ist.

Ein weiterer Reibungspunkt entsteht beim ersten Einsatz an einer neuen Ladesäule. Je nach Betreiber können Kennzeichnung, Startablauf und Rückmeldung unterschiedlich wirken. Wenn der Vorgang nicht sofort beginnt, sollte man nicht hektisch mehrfach tippen. Zuerst kontrolliere ich, ob wirklich der richtige Ladepunkt ausgewählt wurde, ob das Kabel korrekt verbunden ist und ob die Säule eine eigene Fehlermeldung zeigt. Mehrere parallele Startversuche machen die Situation eher unübersichtlich.

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Auch die Verbindung zwischen App, Fahrzeug und Ladesäule darf man nicht als eine einzige Fehlerquelle betrachten. Die App kann den gewünschten Standort anzeigen, während die Säule selbst gerade nicht reagiert. Umgekehrt kann ein Ladevorgang technisch möglich sein, aber am Fahrzeug wegen einer nicht vollständig verriegelten Verbindung nicht anlaufen. Diese Unterscheidung ist wichtig: Nicht jede Verzögerung bedeutet, dass fillibri versagt.

Für die Fahrzeugwäsche gilt dasselbe Prinzip. Die App ist praktisch, wenn man eine passende Möglichkeit in den eigenen Ablauf einbauen möchte. Sie ersetzt aber keine Prüfung vor Ort, ob die konkrete Waschoption für das Fahrzeug geeignet ist oder ob gerade Wartebetrieb herrscht. Ich sehe diesen Bereich deshalb als nützliche Ergänzung und nicht als Hauptgrund, die App zu installieren.

Was ich vor der ersten Fahrt vorbereiten würde

Die Anwendung stammt von fillibri GmbH & Co. KG und ist kostenlos erhältlich. Das macht den Einstieg niedrigschwellig, trotzdem lohnt sich eine ruhige Einrichtung zu Hause mehr als ein improvisierter Start an der Raststätte. Ich würde die App zunächst öffnen, die wichtigsten Bereiche ansehen und eine kurze Testsuche durchführen. So merkt man sich, wo Tankstellen, Ladepunkte und weitere Mobilitätsoptionen auftauchen, bevor man während der Fahrt unter Zeitdruck steht.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Für die praktische Nutzung ist aber weniger das Alter als die eigene Routine entscheidend. Wer ein Elektroauto fährt, sollte sich vorab mit den Angaben zum Fahrzeug und mit den bevorzugten Ladearten beschäftigen. Nicht jede Säule ist für jedes Ladebedürfnis gleich sinnvoll. Ein langsamer Ladepunkt kann beim längeren Parken passen, während er auf einer Durchreise zu viel Zeit kostet.

Ich empfehle außerdem, die erste Suche nicht erst mit fast leerem Akku zu testen. Eine kurze Recherche in der eigenen Umgebung zeigt, ob die Kartendarstellung verständlich ist und welche Informationen man für eine Entscheidung erhält. Dabei geht es nicht darum, jede Funktion auswendig zu lernen. Wichtig ist nur, dass man im Ernstfall schnell zwischen Standortsuche und bereits ausgewähltem Ziel wechseln kann.

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Wer die App hauptsächlich zum Tanken verwendet, sollte ebenfalls eine eigene Suchroutine entwickeln. Ich würde zuerst die Fahrtrichtung festlegen, dann die Ergebnisse nach Nähe und praktischer Erreichbarkeit beurteilen und erst danach Preise oder weitere Angaben vergleichen. So verhindert man, wegen einer vermeintlich besseren Option unnötig von der Route abzuweichen.

Ein nützlicher, leicht zu übersehender Gedanke ist die Trennung von Planung und Ausführung. Für die Planung kann fillibri sehr hilfreich sein, weil man verschiedene Mobilitätsbedürfnisse an einem Ort betrachtet. Beim tatsächlichen Start eines Ladevorgangs sollte man dagegen immer die Rückmeldung der Säule und des Fahrzeugs beobachten. Die App ist der Vermittler im Ablauf, aber nicht die einzige Anzeige, der man Aufmerksamkeit schenken sollte.

Ein realistischer Ablauf unterwegs

Stell dir eine Fahrt vor, bei der ich mit einem Elektroauto zu einem Termin außerhalb meiner gewohnten Umgebung fahre. Der Akku reicht wahrscheinlich bis zum Ziel, aber nicht sicher für die Rückfahrt. Statt erst am Zielort nervös zu suchen, öffne ich fillibri während einer Pause und suche entlang der Rückroute. Ich wähle nicht einfach den ersten Treffer, sondern achte darauf, ob es in der Nähe eine zweite Möglichkeit gibt. Diese Reserve ist besonders wertvoll, wenn ich nicht weiß, wie stark der Standort zu meiner Ankunftszeit genutzt wird.

Am Ladepunkt kontrolliere ich zunächst die Beschriftung an der Säule. Danach wähle ich in der App den passenden Standort, verbinde das Kabel und warte auf eine eindeutige Reaktion. Sollte der Start nicht gelingen, beende ich nicht sofort alles, sondern prüfe die Reihenfolge: richtiger Ladepunkt, feste Verbindung, sichtbare Meldung am Terminal und korrekte Auswahl in der App. Erst wenn diese Punkte plausibel sind, versuche ich den Vorgang erneut.

Für eine Fahrt mit einem Verbrenner kann der Ablauf einfacher aussehen. Ich suche eine Tankstelle auf oder nahe der Route und entscheide mich nicht nur nach dem angezeigten Preis. Eine Station, die einen kleinen Umweg erfordert oder schwer von der Fahrbahn aus erreichbar ist, kann den vermeintlichen Vorteil schnell verlieren. Der praktische Wert der App liegt hier in der Kombination aus Orientierung und Entscheidungshilfe, nicht in einer blind übernommenen Empfehlung.

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Wenn ich anschließend noch das Auto waschen möchte, würde ich diese Aufgabe nicht in den kritischsten Teil der Reise legen. Eine Ladestation mit Waschmöglichkeit kann den Aufenthalt sinnvoll ergänzen, aber nur, wenn die Ladezeit und die örtlichen Bedingungen dazu passen. So wird aus einer einzelnen Suche ein kleiner Ablauf: Energie nachfüllen, Wartezeit nutzen und danach weiterfahren. Das ist ein konkreter Vorteil gegenüber Anwendungen, die ausschließlich Ladepunkte oder ausschließlich Tankstellen behandeln.

Wenn ein Vorgang nicht startet: eine ruhige Wiederherstellung

Bei einem fehlgeschlagenen Ladevorgang hilft meistens ein geordneter Ablauf mehr als schnelles Wechseln zwischen Menüs. Ich würde zuerst feststellen, ob die Säule den Anschluss überhaupt erkennt. Danach prüfe ich, ob in fillibri wirklich der richtige Ladepunkt ausgewählt ist. An größeren Standorten liegen mehrere Anschlüsse dicht beieinander; eine falsche Auswahl kann dann wie ein technischer Defekt wirken.

Wenn die Säule eine eigene Anzeige oder Fehlermeldung zeigt, ist diese Information wichtiger als eine allgemeine Vermutung. In diesem Fall lohnt es sich, den Hinweis genau zu lesen und den Vorgang nur einmal sauber neu aufzubauen. Kabel lösen, kurz warten, erneut verbinden und den ausgewählten Standort kontrollieren kann sinnvoll sein. Ich würde jedoch nicht endlos wiederholen, wenn die Säule weiterhin keine Reaktion zeigt.

Ein guter Wiederherstellungsplan besteht deshalb aus drei Stufen. Zuerst korrigiere ich Bedienfehler, etwa einen falschen Anschluss oder eine nicht vollständig hergestellte Verbindung. Danach suche ich einen benachbarten Ladepunkt oder eine alternative Station. Erst wenn mehrere Standorte unabhängig voneinander Probleme machen, würde ich die Ursache stärker bei App, Smartphone oder Netzwerk vermuten. Diese Reihenfolge spart Zeit und verhindert, dass man an einem einzelnen defekten Anschluss festhält.

Dasselbe Vorgehen gilt bei der Tankstellensuche, wenn ein Standort nicht erreichbar ist. Ich verlasse mich nicht auf einen einzelnen Treffer, sondern öffne die Suche erneut und vergleiche nahe Alternativen. Bei einer schlechten Internetverbindung kann es außerdem helfen, die Anfrage nicht ständig neu zu starten, sondern zunächst an einem sicheren Ort kurz zu warten. Während der Fahrt sollte die Bedienung ohnehin nicht stattfinden; die App ist ein Werkzeug für Pausen oder den Beifahrersitz.

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Die aktuelle Version ist 2.2.3 und die Anwendung läuft ab Android 7.0. Für viele ältere Geräte ist das grundsätzlich entgegenkommend. Trotzdem kann die tatsächliche Erfahrung von Smartphone zu Smartphone abweichen, etwa durch veraltete Systemkomponenten, aggressive Energiesparregeln oder eine instabile mobile Verbindung. Wenn eine Karte langsam lädt, würde ich daher nicht sofort die App neu installieren. Erst ein Neustart der Anwendung, ein Wechsel des Standorts und die Prüfung der Verbindung sind die naheliegenderen Schritte.

Wann die Ursache außerhalb der App liegt

Ein wichtiger Unterschied zu vielen oberflächlichen App-Tests ist für mich die Frage, welche Probleme fillibri überhaupt lösen kann. Eine Ladesäule kann außer Betrieb sein, obwohl sie in der Suche erscheint. Ein Kabel kann beschädigt sein oder nicht richtig verriegeln. Das Fahrzeug kann den Ladevorgang wegen einer eigenen Warnung ablehnen. In allen diesen Fällen wäre es unfair, die App allein verantwortlich zu machen.

Auch die Netzabdeckung spielt unterwegs eine Rolle. Besonders an abgelegenen Standorten kann die Kommunikation zwischen Smartphone und Dienst langsamer sein. Wenn die App den Standort gefunden hat, aber der Startvorgang nicht bestätigt wird, prüfe ich zuerst, ob das Smartphone selbst eine stabile Verbindung hat. Ein Standortwechsel ist nur dann sinnvoll, wenn er sicher möglich ist; auf keinen Fall sollte man dafür während der Fahrt hantieren.

Bei Tankpreisen und Verfügbarkeitsangaben gilt eine ähnliche Vorsicht. Solche Informationen können sich schneller ändern, als man eine Route fährt. Ich nutze sie zur Orientierung und treffe die endgültige Entscheidung an der Station. Das ist kein spezieller Mangel dieser Anwendung, sondern eine allgemeine Grenze von mobilen Verkehrsdaten. Wer eine absolut verbindliche Echtzeitgarantie erwartet, wird mit dieser Art von Service wahrscheinlich unzufrieden sein.

Ein weiterer Punkt betrifft die eigene Fahrzeugausstattung. Die App kann die Suche nach Energie erleichtern, aber sie kann nicht aus einem ungeeigneten Kabel ein passendes machen und auch keine fehlende Kompatibilität beseitigen. Vor längeren Fahrten sollte man deshalb wissen, welche Anschlüsse und Ladeleistungen das eigene Auto unterstützt. Diese Vorbereitung ist unspektakulär, verhindert aber die unangenehme Erkenntnis, erst am Standort mit den technischen Grenzen des Fahrzeugs konfrontiert zu werden.

Was fillibri besser macht als getrennte Einzel-Apps

Im Vergleich zu einer reinen Lade-App liegt die Stärke von fillibri in der breiteren Perspektive. Ich kann nicht nur nach elektrischer Energie suchen, sondern auch klassische Tankstellen und Waschmöglichkeiten in meinen Mobilitätsalltag einbeziehen. Das ist besonders praktisch in Haushalten, in denen mehrere Fahrzeuge genutzt werden oder man gelegentlich mit einem anderen Auto unterwegs ist. Statt sich jedes Mal an eine andere Oberfläche zu gewöhnen, bleibt der Grundgedanke ähnlich.

Eine herstellereigene Fahrzeug-App kann bei markenspezifischen Informationen trotzdem die bessere Wahl sein. Sie kennt das eigene Auto oft unmittelbarer und kann je nach Fahrzeugmodell tiefer in dessen Status eingebunden sein. Für die Suche nach markenübergreifenden Standorten und für gemischte Fahrten wirkt fillibri für mich flexibler. Wer ausschließlich ein geschlossenes Ökosystem nutzt, wird den Mehrwert der zusätzlichen App entsprechend kleiner finden.

Gegenüber einer einfachen Karten-App bietet fillibri einen klareren Mobilitätsfokus. Eine allgemeine Kartenanwendung ist oft überlegen, wenn es um Verkehrslage, Geschäftszeiten, Bewertungen oder die gesamte Routenplanung geht. fillibri ist dagegen dann interessant, wenn die Frage lautet: Wo kann ich tanken, laden oder das Auto in meinen Ablauf einbinden? Ich würde beide Arten von Werkzeugen nicht als direkte Konkurrenten betrachten, sondern je nach Aufgabe kombinieren.

Der nicht offensichtliche Vorteil der Bündelung zeigt sich vor allem bei spontanen Änderungen. Wenn eine geplante Ladestation unpraktisch ist, muss ich nicht erst in eine zweite App wechseln, um nach einer Tankstelle oder einer anderen Mobilitätsoption zu suchen. Diese Vereinfachung ist klein, aber auf Reisen angenehm. Der Nachteil ist, dass eine breitere App naturgemäß nicht jede Spezialfunktion eines einzelnen Anbieters gleich ausführlich abbilden muss.

Für wen sich die kostenlose App lohnt

Ich würde fillibri vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig unterwegs Energie nachfüllen und dabei unterschiedliche Anbieter oder Fahrzeugarten berücksichtigen müssen. Auch Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos, die noch keine feste Routine für öffentliche Ladevorgänge haben, können von der gebündelten Suche profitieren. Die App hilft dabei, den ersten Schritt zu machen, ohne sofort mehrere spezialisierte Anwendungen zu sammeln.

Für Pendler mit einer immer gleichen Strecke ist der Nutzen gemischter. Wenn der bevorzugte Ladepunkt oder die Tankstelle längst bekannt ist, bringt eine zusätzliche Suchoberfläche weniger. Interessanter wird sie, sobald Dienstreisen, Urlaubsfahrten oder spontane Umwege dazukommen. Dann kann die Möglichkeit, Lade-, Tank- und Waschoptionen gemeinsam zu betrachten, den Aufwand tatsächlich reduzieren.

Weniger passend ist fillibri für Menschen, die eine vollständig fahrzeugintegrierte Lösung erwarten oder jeden Ladevorgang über das System des Autoherstellers steuern möchten. Auch wer grundsätzlich keine Zeit in die Prüfung von Standortdetails investieren will, sollte sich nicht auf eine einzelne App verlassen. Die Anwendung erleichtert Entscheidungen, ersetzt aber weder Aufmerksamkeit an der Säule noch ein Mindestmaß an Reiseplanung.

Die Resonanz im Store fällt mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 bei rund 4.900 Bewertungen sehr positiv aus. Außerdem wurde die App bereits über 100.000-mal installiert. Diese Zahlen passen zu meinem Eindruck, dass fillibri kein bloßes Konzept für eine einzelne Nische ist, sondern als praktische Mobilitäts-App angenommen wird. Entscheidend bleibt trotzdem, ob die eigene Region und das persönliche Fahrprofil zu dem angebotenen Ablauf passen.

Mein praktisches Urteil nach der Nutzung

Mein wichtigster Rat: Nutze fillibri als übersichtliche Entscheidungs- und Startzentrale, aber behalte Fahrzeug und Ladesäule als zweite Kontrollinstanz im Blick. Genau so spielt die App ihre Stärken aus. Sie bündelt die Suche, hilft bei spontanen Änderungen und erweitert den Blick über reine Elektro-Ladepunkte hinaus. Besonders die Verbindung aus Laden, Tanken und Waschen wirkt im Alltag sinnvoller, als es eine kurze Funktionsbeschreibung vermuten lässt.

Die Grenzen liegen vor allem in der Realität unterwegs: belegte oder gestörte Säulen, wechselnde Informationen, schwache Verbindung und Unterschiede zwischen Fahrzeugen. Wer diese Punkte einplant, wird weniger enttäuscht sein und kann die App deutlich souveräner nutzen. Ich würde vor der ersten längeren Fahrt eine kurze Suche zu Hause durchführen, eine Ausweichstation im Kopf behalten und bei Problemen Schritt für Schritt zwischen App, Smartphone, Auto und Säule unterscheiden.

Für eine kostenlose Anwendung in der Kategorie Autos und Fahrzeuge ist der Umfang überzeugend. fillibri wurde am 18.09.2020 veröffentlicht und wird von fillibri GmbH & Co. KG weitergeführt. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren macht sie grundsätzlich breit zugänglich, während die Unterstützung ab Android 7.0 auch ältere Geräte berücksichtigt. Für iPhone-Nutzer ist die konkrete Geräteumgebung natürlich separat zu prüfen, aber die Idee der App bleibt klar: weniger Wechsel zwischen Mobilitätsdiensten und mehr Orientierung unterwegs.

Ich würde sie installieren, wenn ich regelmäßig öffentliche Ladepunkte nutze, gelegentlich tanke oder eine gemeinsame Lösung für verschiedene Autos suche. Wer bereits mit einer spezialisierten Anbieter-App vollkommen zufrieden ist, muss nicht wechseln. Für alle anderen ist fillibri – Tanken & Laden ein angenehm bodenständiger Helfer: nicht magisch und nicht unfehlbar, aber gut geeignet, um die Suche nach der nächsten sinnvollen Mobilitätsstation einfacher zu machen.

Vorteile

  • Tankstellen und Ladestationen schnell in der Umgebung finden
  • Bezahlen direkt über die App spart den Gang zur Kasse
  • Unterstützt neben Tanken auch das Laden von Elektrofahrzeugen
  • Tank- und Ladepreise lassen sich vorab bequem vergleichen
  • Digitale Belege erleichtern die Übersicht über vergangene Zahlungen

Nachteile

  • Nicht jede Tankstelle oder Ladesäule wird von fillibri unterstützt
  • Für die Nutzung ist ein Benutzerkonto mit Zahlungsdaten erforderlich
  • Die Verfügbarkeit einzelner Funktionen hängt vom jeweiligen Standort ab
  • Bei schlechtem Empfang kann die Abwicklung an der Station schwieriger sein
  • Zusätzliche Gebühren oder abweichende Preise sind je nach Anbieter möglich

Häufig gestellte Fragen

Was ist fillibri – Tanken & Laden und welche Funktionen bietet die App?

fillibri ist eine mobile Bezahl- und Service-App für Tankstellen und Ladestationen. Nach der Einrichtung können Nutzer je nach teilnehmendem Standort beispielsweise den Tankvorgang direkt am Smartphone bezahlen oder Informationen zum Laden eines Elektrofahrzeugs abrufen. Zusätzlich können Standortsuche, verfügbare Services und digitale Bezahlvorgänge den Besuch an der Tankstelle vereinfachen. Der genaue Funktionsumfang hängt jedoch vom jeweiligen Partner und Standort ab.


Wie funktioniert das Bezahlen beim Tanken mit fillibri?

Nach dem Öffnen der App wählen Sie eine unterstützte Tankstelle beziehungsweise Zapfsäule aus und folgen den angezeigten Schritten. Je nach Standort wird der Tankvorgang in der App freigeschaltet und anschließend digital bezahlt. Vor der Nutzung müssen in der Regel ein Benutzerkonto und ein geeignetes Zahlungsmittel hinterlegt werden. Prüfen Sie vor dem Start, ob die ausgewählte Station tatsächlich für mobiles Bezahlen mit fillibri freigeschaltet ist.


Kann ich mit fillibri auch Elektrofahrzeuge laden?

Ja, fillibri richtet sich nicht ausschließlich an klassische Tankvorgänge, sondern unterstützt auch bestimmte Ladeangebote für Elektrofahrzeuge. Ob eine Ladestation verfügbar ist, welche Ladepunkte angezeigt werden und wie die Abrechnung erfolgt, hängt vom jeweiligen Betreiber und der Integration in die App ab. Vor dem Laden sollten Sie deshalb die Stationsdetails, mögliche Preise sowie Hinweise zu Freischaltung und Beendigung des Ladevorgangs kontrollieren.


Welche Zahlungsmethoden und persönlichen Daten benötigt fillibri?

Für die Nutzung der Bezahlfunktionen verlangt fillibri normalerweise ein eingerichtetes Nutzerkonto und die Hinterlegung eines unterstützten Zahlungsmittels. Je nach Land, Anbieter und Zahlungsdienst können zusätzliche Angaben oder eine Bestätigung erforderlich sein. Da sich akzeptierte Zahlungsarten und Prüfverfahren ändern können, sollten Sie die Informationen direkt in der App oder im jeweiligen App-Store-Eintrag prüfen. Achten Sie außerdem auf Datenschutz- und Berechtigungseinstellungen.


Ist fillibri an jeder Tankstelle und Ladestation nutzbar?

Nein, die App funktioniert nicht automatisch an jeder Tankstelle oder an jedem Ladepunkt. Entscheidend ist, ob der jeweilige Standort mit fillibri verbunden ist und mobiles Bezahlen beziehungsweise Laden unterstützt. In der Karten- oder Suchansicht können Sie normalerweise prüfen, welche Stationen verfügbar sind. Auch wenn eine Station angezeigt wird, können einzelne Funktionen, Öffnungszeiten, Preise oder die Verfügbarkeit eines Ladepunkts kurzfristig abweichen.

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