
DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV
- Bewertung
- 4,7
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV
- Kategorie
- Effizienz
- Paketname
- at.bitfire.davdroid
- Entwickler
- bitfire web engineering
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 4.5.19-gplay








Analysiert von Appcrazy
Ich habe DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV als Werkzeug für die eher unsichtbare Seite meines Smartphones ausprobiert: die Verbindung zwischen Android und einem eigenen oder extern betriebenen Server für Kontakte, Kalender, Aufgaben und Dateien. Die App richtet sich nicht an Menschen, die einfach nur einen weiteren Kalender öffnen möchten. Ihr Zweck ist, vorhandene Daten aus CardDAV-, CalDAV- und WebDAV-Diensten so in Android einzubinden, dass sie sich im Alltag möglichst normal verwenden lassen.
Genau darin liegt der Reiz. Statt Kontakte und Termine ausschließlich einem großen Plattformkonto anzuvertrauen, kann ich mit einer passenden Serveradresse meine bestehenden Daten auf dem Gerät verfügbar machen. Der Entwickler bitfire web engineering konzentriert sich dabei auf eine technische Nische, die im Alltag oft erst auffällt, wenn Synchronisation nicht funktioniert. Meine Erfahrung ist deshalb zweigeteilt: DAVx⁵ kann eine sehr saubere Lösung für eine bestimmte Aufgabe sein, wirkt aber unnötig kompliziert, wenn man keine eigenen Serverdienste nutzt.
Was DAVx⁵ im Alltag tatsächlich erledigt
Die App arbeitet als Vermittler zwischen Android und kompatiblen Online-Diensten. Kontakte werden über CardDAV synchronisiert, Kalender und Aufgaben über CalDAV, während WebDAV den Zugriff auf Dateien ermöglicht. Das klingt zunächst nach einer Aufzählung von Protokollen, ist aber für die Nutzung entscheidend: DAVx⁵ ersetzt nicht automatisch jede Kalender-, Kontakte- oder Dateiverwaltung. Es stellt vielmehr die Verbindung her, damit andere Android-Apps mit den synchronisierten Informationen arbeiten können.
Nach der Einrichtung wähle ich den jeweiligen Dienst, melde mich mit den erforderlichen Zugangsdaten an und ordne die gefundenen Adressbücher, Kalender oder Aufgabenlisten den Android-Konten zu. Dieser Zwischenschritt ist wichtig. Wer erwartet, dass die App selbst eine vollständige Kalenderoberfläche mitbringt, wird enttäuscht sein. Ihr Wert steckt in der Synchronisation, nicht in einer besonders umfangreichen Darstellung von Terminen oder Kontakten.
Für mich ist das ein sinnvoller Ansatz, weil ich dadurch meine gewohnten Android-Apps weiterverwenden kann. Ein Termin muss nicht in einer völlig separaten Oberfläche gepflegt werden, und Kontakte lassen sich weiterhin über die üblichen Systemfunktionen finden. Gleichzeitig sollte man verstehen, dass mehrere beteiligte Komponenten zusammenspielen: Server, DAVx⁵, Android-Konto und die jeweilige Kalender-, Kontakte- oder Aufgaben-App.
Der WebDAV-Teil folgt einem etwas anderen Muster. Hier geht es nicht nur um laufende Synchronisation von Einträgen, sondern um den Zugriff auf Dateien über einen WebDAV-Dienst. Das ist praktisch, wenn Dokumente oder andere Dateien auf einem kompatiblen Server liegen und vom Mobilgerät aus erreichbar sein sollen. Wer lediglich Fotos zwischen Geräten verschieben möchte, findet bei spezialisierten Cloud-Apps oft einen direkteren Einstieg. WebDAV spielt seine Stärke eher dort aus, wo bereits eine passende Serverstruktur vorhanden ist.
Ein realistischer Tagesablauf
Ein typisches Beispiel: Ich verwalte meine Termine auf einem CalDAV-Server und meine Kontakte in einem CardDAV-Adressbuch. Auf dem Smartphone richte ich DAVx⁵ einmal ein und lasse die verfügbaren Kalender und Adressbücher synchronisieren. Danach sehe ich einen neuen Termin in meiner normalen Kalender-App und kann einen Kontakt über die Android-Kontakte öffnen. Wenn ich später am Computer eine Änderung vornehme, landet sie nach der nächsten Synchronisation auch auf dem Smartphone.
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Der Vorteil zeigt sich besonders dann, wenn mehrere Geräte beteiligt sind. Ich muss nicht jedes Mal Daten exportieren oder manuell übertragen. Gerade bei Kontakten ist das angenehmer als der regelmäßige Import von Dateien, weil Änderungen nicht als neue Kopien nebeneinander entstehen. Die Qualität des Ergebnisses hängt allerdings weiterhin vom Server und den verwendeten Apps ab. DAVx⁵ kann keine inkompatiblen Datenmodelle oder schlecht konfigurierte Konten vollständig ausgleichen.
Einrichtung: technisch, aber nicht unüberwindbar
Die Ersteinrichtung verlangt mehr Aufmerksamkeit als bei einer typischen Kalender-App. Serveradresse, Kontoart und Zugangsdaten müssen stimmen. Je nach Anbieter begegnen mir zusätzlich getrennte Endpunkte für Kontakte, Kalender oder Aufgaben. Wer diese Begriffe noch nie gesehen hat, sollte die Hilfeseiten des eigenen Dienstes bereithalten, statt einfach verschiedene Adressen auszuprobieren.
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, zuerst nur einen Kalender oder ein Adressbuch zu aktivieren. So lässt sich leichter feststellen, ob die Verbindung grundsätzlich funktioniert. Danach kann ich weitere Sammlungen hinzufügen. Diese schrittweise Einrichtung ist weniger frustrierend, als sofort sämtliche Kalender, Aufgabenlisten und Kontakte zu aktivieren und anschließend nicht zu wissen, welcher Teil Probleme verursacht.
Ich würde außerdem nach der Einrichtung einen kleinen Test durchführen: einen neuen Termin anlegen, eine vorhandene Kontaktänderung prüfen und anschließend kontrollieren, ob die Änderung auch auf der Gegenseite erscheint. Das klingt banal, verhindert aber unangenehme Überraschungen. Besonders bei wichtigen Terminen sollte man nicht erst am Tag des Treffens feststellen, dass nur in eine Richtung synchronisiert wurde.
Was der Preis für den Wert bedeutet
DAVx⁵ kostet 5,99 €. Zusätzlich werden In-App-Käufe von 3,59 € bis 24,99 € angezeigt, wenn über Google Play abgerechnet wird. Für die Kaufentscheidung ist deshalb wichtig, nicht nur auf den einmaligen App-Preis zu schauen, sondern den eigenen Bedarf zu klären. Die Preisangaben machen die App nicht zu einer kostenlosen Lösung; zugleich ist der Betrag für jemanden, der CardDAV oder CalDAV regelmäßig benötigt, anders zu bewerten als für jemanden ohne passenden Serverdienst.
Ich sehe den Preis als Bezahlung für ein spezialisiertes Verbindungsstück, nicht für eine komplette Produktivitäts-Suite. Wer damit mehrere Geräte und Datenquellen zuverlässig zusammenhält, erhält einen konkreten Nutzen. Wer nur gelegentlich einen Kalender ansehen möchte, bezahlt dagegen für Funktionen, die im eigenen Alltag möglicherweise gar nicht zum Einsatz kommen. Die zusätzlichen Kaufoptionen sollte man vor dem Abschluss genau prüfen, damit der erwartete Funktionsumfang und die tatsächlichen Kosten zusammenpassen.
Die App gehört zur Kategorie der Effizienzwerkzeuge und hat bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 aus rund 3.900 Bewertungen einen starken Eindruck bei vielen Nutzern hinterlassen. Außerdem kommt sie auf über 100.000 Installationen. Diese Zahlen ersetzen keinen persönlichen Test, zeigen aber, dass DAVx⁵ nicht bloß ein experimentelles Nischenprojekt ohne praktische Nutzerbasis ist.
Stärken, Grenzen und sinnvolle Alternativen
Die größte Stärke ist die klare Spezialisierung. DAVx⁵ versucht nicht, selbst zum universellen Onlinekonto zu werden. Stattdessen verbindet es Android mit Diensten, die bereits existieren. Das ist besonders wertvoll, wenn ich meine Daten auf einem bestimmten Server halten möchte oder wenn ein Anbieter CardDAV und CalDAV unterstützt, aber keine gleichwertige Android-App bereitstellt.
Ein weiterer Vorteil ist die Trennung zwischen Synchronisation und Darstellung. Ich kann für Kalender, Kontakte und Aufgaben jeweils die Android-Apps verwenden, mit denen ich gut zurechtkomme. Dadurch bleibt der Arbeitsablauf vertraut. Für mich ist das besser, als für jede Datenart eine eigene proprietäre Oberfläche lernen zu müssen.
Die Kehrseite dieser Architektur ist die Fehlersuche. Wenn ein Termin fehlt, kann die Ursache beim Server, bei der Anmeldung, bei der Zuordnung des Kalenders, bei Android oder bei der Kalender-App liegen. DAVx⁵ macht die Verbindung möglich, aber nicht jede Störung ist in der App selbst zu beheben. Wer eine Lösung mit nur einem Konto, einer App und möglichst wenig Konfiguration sucht, wird mit einer großen Plattformlösung wahrscheinlich schneller ans Ziel kommen.
Auch die Erwartungen an Echtzeit sollten realistisch bleiben. Synchronisation bedeutet nicht automatisch, dass jede Änderung in derselben Sekunde auf allen Geräten erscheint. Das Verhalten hängt von den Synchronisationsintervallen und den Einstellungen des Geräts ab. Wenn ein Termin gerade geändert wurde, sollte ich bei kritischen Situationen kurz prüfen, ob die Aktualisierung tatsächlich angekommen ist.
Der wichtigste praktische Tipp: Konten sauber trennen
Ich würde berufliche und private Kalender nicht unüberlegt in eine einzige Sammlung werfen. Wenn der Server mehrere Kalender anbietet, ist es sinnvoll, sie getrennt zu lassen und in der Kalender-App eindeutig zu benennen. So kann ich später gezielter synchronisieren, einen Kalender ausblenden oder die Sichtbarkeit ändern, ohne die gesamte Verbindung neu aufzubauen.
Dasselbe gilt für Kontakte. Ein CardDAV-Adressbuch sollte nicht automatisch mit jedem anderen Kontaktkonto vermischt werden, wenn ich die Herkunft der Einträge nachvollziehbar halten möchte. Eine klare Trennung erleichtert spätere Gerätewechsel und verhindert, dass private und berufliche Datensätze versehentlich als doppelte Kontakte erscheinen.
Aufgaben sind nützlich, aber nicht automatisch eine komplette Aufgabenverwaltung
Die Unterstützung von CalDAV-Aufgaben kann den Alltag deutlich verbessern, wenn mein Server diese Listen bereitstellt und meine bevorzugte Aufgaben-App damit umgehen kann. Ich kann dann Aufgaben nicht nur auf einem Gerät, sondern über mehrere Zugänge hinweg verwenden. Trotzdem sollte ich nicht erwarten, dass DAVx⁵ selbst komplexe Projektplanung, ausgefeilte Erinnerungslogik oder eine besonders umfangreiche Aufgabenoberfläche liefert.
Für einfache persönliche Listen ist die Verbindung sinnvoll. Bei großen Projekten mit Abhängigkeiten, Teamzuweisungen oder umfangreichen Notizen ist eine spezialisierte Aufgabenplattform wahrscheinlich die bessere Wahl. DAVx⁵ sorgt in diesem Fall höchstens dafür, dass ein kompatibler Aufgabenbestand auf Android verfügbar wird; die eigentliche Projektarbeit findet anderswo statt.
WebDAV ist stark bei vorhandener Infrastruktur
Der WebDAV-Zugriff ist kein Grund, die App isoliert als Dateimanager zu betrachten. Sein Nutzen steigt deutlich, wenn bereits ein WebDAV-Server, ein persönlicher Speicher oder eine kompatible Arbeitsumgebung vorhanden ist. Dann kann ich auf Dateien zugreifen, ohne für denselben Bestand einen zusätzlichen Dienst einzurichten.
Für jemanden, der einfach nur eine möglichst bequeme Dateifreigabe zwischen Smartphone und Computer sucht, sind automatische Cloud-Ordner oder herstellerbezogene Dateidienste oft leichter verständlich. WebDAV lohnt sich vor allem, wenn Kontrolle über den Speicherort, bestehende Serverzugänge oder die Einbindung in eine eigene Infrastruktur wichtiger sind als ein möglichst reibungsloser Einstieg.
Für wen sich die Anschaffung lohnt
Ich würde DAVx⁵ vor allem Menschen empfehlen, die bereits einen CardDAV-, CalDAV- oder WebDAV-Dienst verwenden oder bewusst eine solche Umgebung aufbauen. Dazu gehören Nutzer mit eigenem Server, Personen mit datensparsamen Arbeitsabläufen und alle, die ihre Kontakte und Kalender nicht an ein einziges Plattformkonto binden möchten. Auch bei mehreren Android-Geräten kann sich die Investition lohnen, weil die manuelle Übertragung von Kalendern und Kontakten entfällt.
Besonders überzeugend ist die App für Nutzer, die technische Begriffe nicht als Hindernis sehen, sondern ihre Konten einmal ordentlich konfigurieren möchten. Wer weiß, wo die Serveradresse und die passenden Zugangsdaten zu finden sind, kann die Einrichtung planvoll durchführen. Die App wird dadurch zu einem zuverlässigen Bestandteil der eigenen Geräteumgebung, statt zu einem weiteren Kalender, der neben anderen Kalendern existiert.
Ich würde sie dagegen überspringen, wenn alle Kontakte und Termine bereits problemlos mit dem bevorzugten Smartphonekonto funktionieren. In diesem Fall bringt eine zusätzliche DAV-Schicht wahrscheinlich mehr Einrichtung als Nutzen. Auch wer gar keinen kompatiblen Serverdienst besitzt, sollte zuerst klären, woher die Daten kommen sollen. Ohne diese Grundlage kann DAVx⁵ seine eigentliche Aufgabe nicht ausspielen.
Für Familien, die eine möglichst einfache gemeinsame Kalenderlösung suchen, kann eine klassische Kalenderplattform besser passen. Für Teams mit umfangreichen Aufgabenprozessen gilt dasselbe: Eine dafür entwickelte Anwendung bietet meist die passendere Oberfläche und Zusammenarbeit. DAVx⁵ ist kein Ersatz für jede Produktivitäts-App, sondern eine Brücke zu bestimmten offenen oder selbst betriebenen Diensten.
Systemvoraussetzungen und langfristiger Einsatz
Die App ist ab Android 7.0 einsetzbar. Die aktuelle Version trägt die Bezeichnung 4.5.19-gplay. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass auch Nutzer älterer Android-Geräte grundsätzlich angesprochen werden, wobei die tatsächliche Bedienung natürlich von der jeweiligen Android-Oberfläche und den Energiespareinstellungen abhängt.
Bei der täglichen Nutzung würde ich nach größeren Systemänderungen oder einem Gerätewechsel die Konten und Synchronisationszuordnungen kontrollieren. Nicht, weil die App dadurch automatisch unbrauchbar wird, sondern weil Android Hersteller- und Geräteeinstellungen unterschiedlich behandelt. Wenn Synchronisation plötzlich ausbleibt, lohnt sich zuerst ein Blick auf die Kontoauswahl, die Serververbindung und die Hintergrundaktivität, bevor man Daten neu importiert.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das sagt wenig über die technische Komplexität aus: Inhaltlich ist die App unproblematisch, bei der Einrichtung kann sie trotzdem deutlich anspruchsvoller sein als ein gewöhnlicher Kalender. Für jüngere Nutzer wäre daher weniger die Altersfreigabe als die Unterstützung durch eine erwachsene Person entscheidend, wenn Serverdaten eingerichtet werden müssen.
Mein Urteil zum Kauf
Mein Fazit fällt klar, aber nicht pauschal aus: DAVx⁵ ist seinen Preis wert, wenn ich CardDAV, CalDAV oder WebDAV tatsächlich brauche und meine Daten über Android hinweg sauber nutzen möchte. Der Nutzen entsteht nicht durch eine spektakuläre Oberfläche, sondern durch die Verbindung verschiedener Systeme. Genau deshalb kann die App im richtigen Umfeld wichtiger sein als viele auffälligere Produktivitäts-Apps.
Ich würde vor dem Kauf drei Dinge prüfen: Unterstützt mein Dienst die benötigten Protokolle, kenne ich die richtigen Zugangsdaten und kann meine bevorzugten Android-Apps mit den synchronisierten Kalendern, Kontakten oder Aufgaben umgehen? Wenn diese Fragen mit Ja beantwortet werden, spricht viel für die Anschaffung. Dann bezahle ich nicht für eine abstrakte Zusatzfunktion, sondern für einen konkreten Arbeitsablauf.
Wenn ich dagegen nur einen unkomplizierten Kalender oder eine einfache Kontaktverwaltung suche, ist eine direkt integrierte Plattformlösung wahrscheinlich angenehmer. Die zusätzliche Komplexität von DAVx⁵ wäre dann kein Vorteil. Meine Empfehlung lautet deshalb: Kaufen für die eigene DAV-Infrastruktur, überspringen ohne passenden Serverdienst.
Unterm Strich ist DAVx⁵ ein spezialisiertes Effizienzwerkzeug von bitfire web engineering, das seine Aufgabe ernst nimmt. Es verlangt etwas technisches Verständnis, belohnt dieses aber mit einer flexiblen Verbindung für Kontakte, Kalender, Aufgaben und WebDAV-Dateien. Für mich ist das keine App für jeden Android-Nutzer, aber eine sehr passende Lösung für alle, die ihre Datenquellen selbst bestimmen und trotzdem im gewohnten mobilen Alltag darauf zugreifen möchten.
Wer genau diese Brücke sucht, bekommt mit DAVx⁵ ein konzentriertes Werkzeug statt einer überladenen Komplettplattform. Wer diese Brücke nicht braucht, sollte sein Geld und seine Zeit sparen. Gerade diese klare Grenze macht die App in meinen Augen glaubwürdig: Sie ist nicht überall die beste Wahl, aber in ihrem speziellen Einsatzgebiet ausgesprochen sinnvoll.
Vorteile
- Zuverlässige Synchronisierung von Kalendern
- Kontakten und Aufgaben
- Unterstützt mehrere Konten und verschiedene DAV-Server
- Open-Source-App ohne Werbung und ohne unnötige Berechtigungen
- Daten bleiben bei selbst gewählten Servern statt in einer Anbieter-Cloud
- Kompatibel mit vielen Android-Kalender- und Kontakte-Apps
Nachteile
- Die Einrichtung erfordert technisches Verständnis und Serverdaten
- Nicht alle Funktionen sind in jeder Kalender-App sichtbar
- Für Einsteiger wirkt die Oberfläche zunächst wenig intuitiv
- Einige Server benötigen zusätzliche Konfiguration oder spezielle Einstellungen
- Die Vollversion ist kostenpflichtig
- während F-Droid eine separate Variante bietet
Häufig gestellte Fragen
Was ist DAVx⁵ und wofür kann ich die App verwenden?
DAVx⁵ ist eine Android-App, die Kalender, Kontakte und Aufgaben mit kompatiblen CalDAV- und CardDAV-Servern synchronisiert. Zusätzlich unterstützt sie WebDAV für den Zugriff auf Dateien und Dokumente. Die App eignet sich besonders für Nutzer, die ihre Daten mit Nextcloud, ownCloud, einem privaten Server oder anderen datenschutzfreundlichen Diensten synchronisieren möchten, ohne ausschließlich auf Google-Dienste angewiesen zu sein.
Welche Dienste und Server werden von DAVx⁵ unterstützt?
Die Anwendung funktioniert mit vielen CalDAV-, CardDAV- und WebDAV-Anbietern. Dazu gehören unter anderem Nextcloud, ownCloud, mailbox.org, iCloud mit entsprechender Konfiguration sowie zahlreiche selbst gehostete Serverlösungen. Entscheidend ist, dass der verwendete Dienst die benötigten offenen Protokolle unterstützt. Vor dem Download sollten Sie deshalb prüfen, ob Ihr Anbieter CalDAV oder CardDAV tatsächlich bereitstellt und welche Anmeldedaten erforderlich sind.
Synchronisiert DAVx⁵ Kalender und Kontakte automatisch im Hintergrund?
Ja, DAVx⁵ kann Kalender und Kontakte regelmäßig im Hintergrund synchronisieren. Wie schnell Änderungen übernommen werden, hängt jedoch von den Android-Einstellungen, dem Energiesparmodus, der Internetverbindung und den Synchronisationsintervallen ab. Auf manchen Geräten müssen Sie der App erlauben, dauerhaft im Hintergrund zu arbeiten. Werden diese Berechtigungen eingeschränkt, kann die Synchronisation verzögert erfolgen oder vorübergehend ausbleiben.
Ist DAVx⁵ kostenlos und gibt es Einschränkungen bei der Nutzung?
DAVx⁵ ist je nach Bezugsquelle in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Über alternative App-Stores wie F-Droid kann eine freie Version verfügbar sein, während die Google-Play-Version kostenpflichtig sein kann. Der genaue Funktionsumfang kann sich durch die jeweilige Vertriebsform unterscheiden. Prüfen Sie daher vor der Installation den Preis, die enthaltenen Funktionen und die Anforderungen Ihres Android-Geräts im jeweiligen Store.
Wie sicher und datenschutzfreundlich ist die Nutzung von DAVx⁵?
DAVx⁵ verwendet offene Synchronisationsprotokolle und ermöglicht es Ihnen, selbst zu entscheiden, bei welchem Anbieter Ihre Kalender- und Kontaktdaten gespeichert werden. Die Zugangsdaten werden auf dem Gerät verwaltet und die Verbindung sollte idealerweise über HTTPS erfolgen. Die tatsächliche Sicherheit hängt jedoch auch vom verwendeten Server, einem starken Passwort und aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung ab. Sensible Daten sollten Sie nur mit vertrauenswürdigen Diensten synchronisieren.











