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AuthSan -Authenticator App 2FA

Bewertung
4,2
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
AuthSan -Authenticator App 2FA
Kategorie
Tools
Paketname
com.san.authenticator
Entwickler
SAN MOBILE YAZILIM TICARET LIMITED SIRKETI
Bewertung
4,2
Version
1.6
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Analysiert von Appcrazy

Wer seine Online-Konten bisher nur mit einem Passwort geschützt hat, merkt spätestens beim ersten Sicherheitsvorfall, wie wichtig ein zusätzlicher Schritt sein kann. AuthSan -Authenticator App 2FA ist eine kostenlose Authentifizierungs-App aus dem Bereich Tools, die genau dafür gedacht ist: Sie erzeugt Bestätigungscodes für die Zwei-Faktor-Anmeldung und ergänzt damit das Passwort um eine zweite Schutzschicht. Ich finde den Ansatz besonders interessant für Menschen, die gerade erst mit 2FA anfangen und keine umfangreiche Sicherheitsplattform suchen.

Mein Eindruck nach der Nutzung ist allerdings nicht einfach nur „installieren und vergessen“. Eine Authentifizierungs-App ist nur dann wirklich hilfreich, wenn die Einrichtung sorgfältig erfolgt und man sich vorher über den eigenen Wiederherstellungsweg Gedanken macht. AuthSan kann den täglichen Anmeldevorgang übersichtlicher machen, ersetzt aber weder ein starkes Passwort noch eine gute Kontopflege. Wer diese beiden Dinge zusammenbringt, bekommt ein praktisches Werkzeug für viele alltägliche Logins.

Was AuthSan im Alltag leisten soll

Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Bei einem Konto, das 2FA unterstützt, wird neben dem Passwort ein zusätzlicher zeitabhängiger Code verlangt. Dieser Code wird in der Authentifizierungs-App angezeigt. Selbst wenn jemand das Passwort kennt, fehlt ihm dadurch normalerweise noch die zweite Bestätigung. Für mich liegt die Stärke dieser Methode darin, dass sie nicht davon abhängt, bei jeder Anmeldung eine SMS abzuwarten.

AuthSan richtet sich damit nicht nur an erfahrene Nutzer. Die Anwendung stammt von SAN MOBILE YAZILIM TICARET LIMITED SIRKETI und ist als kostenloses Tool erhältlich. Im Google-Play-Umfeld wird sie mit einer Altersfreigabe ab null Jahren geführt. Die aktuelle Fassung ist Version 1.6 und setzt mindestens Android 7.0 voraus. Diese Angaben machen die App auch für ältere Android-Geräte interessant, sofern das eigene Smartphone die Systemvoraussetzung erfüllt.

Die App hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei rund 8.800 Bewertungen und kommt auf über 100.000 Installationen. Das ist für mich ein brauchbares Zeichen dafür, dass das Konzept bei vielen Menschen ankommt, aber ich würde solche Zahlen nicht mit einer Garantie für jeden individuellen Ablauf verwechseln. Entscheidend ist, ob die App zu den Konten passt, die ich tatsächlich absichern möchte, und ob ich die Einrichtung konzentriert durchführe.

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Im Alltag kann das zum Beispiel so aussehen: Ich melde mich am Abend an einem wichtigen Konto an, gebe zunächst mein Passwort ein und öffne danach AuthSan, um den angezeigten Code abzulesen. Anschließend wechsle ich zurück zur Anmeldeseite und bestätige den Vorgang. Das dauert nur einen zusätzlichen Moment, fühlt sich aber deutlich kontrollierter an als ein Konto, das ausschließlich vom Passwort abhängt.

Für wen der Einstieg sinnvoll ist

Ich würde AuthSan vor allem Personen empfehlen, die mehrere Online-Konten absichern möchten, aber bei einer großen Passwortverwaltung nicht sofort einsteigen wollen. Wer bereits weiß, wie man einen QR-Code scannt oder einen Einrichtungsschlüssel manuell übernimmt, kommt wahrscheinlich schnell zurecht. Auch für Menschen, die ihre Codes lieber auf dem eigenen Gerät statt per SMS erhalten, ist eine solche Lösung grundsätzlich passend.

Weniger geeignet ist die App für jemanden, der eine vollständige Sicherheitszentrale erwartet. Eine Authentifizierungs-App verwaltet nicht automatisch alle Sicherheitsprobleme eines Kontos. Sie erstellt keine starken Passwörter an meiner Stelle und schützt mich nicht davor, einen Code auf einer gefälschten Webseite einzugeben. Wenn ich viele Geräte verwende oder eine zentrale Synchronisierung zwischen ihnen unbedingt brauche, sollte ich vor der Entscheidung prüfen, ob mein bevorzugter Dienst diesen Arbeitsablauf besser unterstützt.

Die erste Einrichtung ohne unnötige Hektik

Nach der Installation würde ich nicht sofort möglichst viele Konten hinzufügen. Mein sinnvollerer Ablauf ist, mit einem einzigen Konto zu beginnen, dessen Anmeldung aktuell funktioniert. So kann ich prüfen, ob die Codes korrekt erscheinen und ob ich den gesamten Weg vom Einrichten bis zum erfolgreichen Login verstanden habe. Dieser erste Test spart später viel Stress, wenn mehrere Konten nacheinander geschützt werden sollen.

Normalerweise startet die Aktivierung von 2FA in den Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Online-Dienstes. Dort wird häufig ein QR-Code oder ein manueller Einrichtungsschlüssel angezeigt. In AuthSan muss ich dann den passenden Eintrag anlegen, indem ich entweder den Code scanne oder die Zeichenfolge übernehme, falls das Scannen nicht möglich ist. Ich würde den Schlüssel niemals in eine fremde Notiz-App, einen Chat oder ein ungeschütztes Dokument kopieren.

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Ein kleiner, aber wichtiger Praxistipp: Wenn der QR-Code auf demselben Smartphone angezeigt wird, auf dem AuthSan installiert ist, kann das direkte Scannen umständlich sein. In diesem Fall ist die manuelle Eingabe des Einrichtungsschlüssels oft der bessere Weg, sofern der jeweilige Dienst sie anbietet. Alternativ kann der QR-Code vorübergehend auf einem vertrauenswürdigen zweiten Bildschirm angezeigt werden. Ich würde dafür keinen öffentlichen Bildschirm und keinen fremden Rechner verwenden.

Nach dem Hinzufügen sollte ich den Eintrag nicht nur ansehen, sondern sofort mit dem betreffenden Dienst testen. Ich gebe das Passwort ein, lese den aktuellen Code ab und bestätige die Anmeldung. Erst wenn dieser Schritt funktioniert, würde ich mich aus dem Konto abmelden oder die 2FA-Einrichtung endgültig abschließen. So erkenne ich früh, ob ich beim Übertragen des Schlüssels einen Fehler gemacht habe.

Der erste erfolgreiche Code ist der entscheidende Moment

Der wichtigste Erfolg mit AuthSan ist für mich nicht die Installation, sondern der erste Login, der mit einem erzeugten Code klappt. Dabei sollte ich auf die verbleibende Gültigkeitszeit achten. Ein Code, der gerade abläuft, kann bei einer langsamen Eingabe bereits ungültig sein. In diesem Fall ist es meist vernünftiger, auf den nächsten Code zu warten, statt denselben abgelaufenen Wert mehrfach einzutragen.

Wenn der Code wiederholt abgelehnt wird, sollte ich nicht sofort die App löschen. Zuerst prüfe ich, ob ich wirklich den richtigen Kontoeintrag geöffnet habe und ob die Uhrzeit des Smartphones korrekt eingestellt ist. Zeitbasierte Codes reagieren empfindlich auf eine deutlich falsche Gerätezeit. Außerdem lohnt sich ein Blick darauf, ob beim manuellen Übertragen des Einrichtungsschlüssels ein Zeichen vertauscht wurde.

Hier zeigt sich ein praktischer Vorteil einer übersichtlichen Authentifizierungs-App: Ich kann die Codes für unterschiedliche Dienste getrennt betrachten, anstatt sie aus Nachrichten oder E-Mails zusammensuchen zu müssen. Das reduziert die Gefahr, beim Login den falschen Bestätigungscode zu verwenden. Ich würde die Einträge trotzdem eindeutig benennen, besonders wenn ich mehrere Konten beim gleichen Anbieter absichere.

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Mein konkreter Arbeitsablauf wäre daher: Konto auswählen, Code ablesen, zurück zur Anmeldung wechseln und den Wert ruhig eingeben. Wenn die Anmeldung erfolgreich war, speichere ich die vom Dienst angebotenen Wiederherstellungscodes an einem sicheren Ort. Diese Codes gehören nicht in denselben ungeschützten Bereich wie das Smartphone. Sie sind besonders wichtig, falls das Gerät verloren geht oder nicht mehr gestartet werden kann.

Die Punkte, an denen neue Nutzer oft hängen bleiben

Die häufigste Verwirrung entsteht meiner Erfahrung nach durch die Annahme, AuthSan könne ein Konto automatisch schützen, sobald die App installiert ist. Das ist nicht so. Der jeweilige Online-Dienst muss 2FA unterstützen, und die Aktivierung muss dort ausdrücklich durchgeführt werden. Die App liefert den zweiten Code, aber sie entscheidet nicht selbst, welche Konten abgesichert werden.

Eine weitere Stolperfalle ist die Verwechslung von Passwort und 2FA-Code. Das Passwort bleibt bestehen; der Code kommt zusätzlich hinzu und wird in der Regel regelmäßig erneuert. Ich sollte den Code daher nicht dauerhaft speichern oder als neues Passwort verwenden. Wenn eine Webseite nach dem Einmalcode fragt, gehört der aktuelle Wert aus AuthSan in dieses Feld, nicht das Passwort des Kontos.

Auch beim Gerätewechsel ist Vorsicht nötig. Wer AuthSan vom alten Smartphone entfernt, bevor die Konten übertragen oder alternative Wiederherstellungswege eingerichtet wurden, kann sich selbst aussperren. Ich würde zuerst bei jedem wichtigen Dienst prüfen, welche Wiederherstellungsmöglichkeiten vorhanden sind, und erst danach das alte Gerät zurücksetzen. Das ist kein spezielles Problem dieses einen Tools, sondern eine grundsätzliche Regel für jede App, die zeitbasierte Anmeldecodes bereitstellt.

Die In-App-Käufe liegen bei Abrechnung über Google Play zwischen 0,99 Euro und 49,99 Euro. Für mich ist deshalb wichtig, vor einer kostenpflichtigen Aktion genau zu lesen, was auf dem jeweiligen Bildschirm angeboten wird. Der grundlegende Zweck der Anwendung bleibt die Erzeugung von 2FA-Codes; zusätzliche Ausgaben sollte ich nicht automatisch als notwendig für die normale Anmeldung betrachten.

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Ein sinnvoller Arbeitsablauf für mehrere Konten

Wenn ich nach dem ersten Test weitere Konten absichern möchte, würde ich nicht alle Sicherheitseinstellungen gleichzeitig öffnen. Besser ist eine kleine Reihenfolge: zuerst das wichtigste Konto, danach ein Konto mit geringerem Risiko und erst anschließend die übrigen Dienste. Nach jedem Wechsel prüfe ich den neuen Eintrag in AuthSan sofort durch eine echte Anmeldung. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welcher Einrichtungsschritt zu welchem Konto gehört.

Ein nicht offensichtlicher, aber nützlicher Tipp ist die Kontrolle der Kontonamen direkt nach dem Hinzufügen. Ein automatisch übernommener Name kann später zu ähnlich zu einem anderen Eintrag aussehen. Ich würde deshalb eindeutige Bezeichnungen verwenden, etwa mit Dienst und Kontotyp. So sinkt die Wahrscheinlichkeit, beim morgendlichen Login den Code des privaten Kontos für ein berufliches Konto zu verwenden.

Für Familienmitglieder oder weniger technikerfahrene Nutzer würde ich die Einrichtung nicht einfach aus der Ferne erklären. Der kritische Moment ist die Verbindung zwischen dem Online-Dienst und AuthSan. Es ist besser, diesen Vorgang einmal gemeinsam auf dem jeweiligen Gerät durchzugehen und danach einen Testlogin zu machen. Dabei kann ich auch zeigen, dass der Code nicht per Nachricht weitergegeben werden sollte.

Für Arbeitskonten ist zusätzlich die interne Sicherheitsregel des jeweiligen Unternehmens wichtig. Manche Organisationen schreiben bestimmte Authentifizierungsmethoden vor oder verlangen eine zentrale Verwaltung. In einem solchen Umfeld würde ich AuthSan nicht eigenmächtig als Ersatz für eine vorgegebene Lösung einsetzen. Für private Konten ist die Entscheidung freier, bei beruflichen Konten zählt die Vorgabe des Kontobetreibers.

Wie sich AuthSan gegenüber anderen Wegen schlägt

Im Vergleich zu SMS-Codes gefällt mir an einer Authentifizierungs-App, dass die Bestätigung nicht von der Zustellung einer Nachricht abhängt. Das kann unterwegs angenehmer sein, wenn der Mobilfunkempfang schwach ist. Gleichzeitig muss ich das Smartphone griffbereit haben und darauf achten, dass der Eintrag korrekt eingerichtet wurde. SMS ist für viele Einsteiger vertrauter, aber die App-Variante wirkt im täglichen Ablauf meist weniger abhängig vom Netz.

Im Vergleich zu einer integrierten Passwortmanager-Lösung ist AuthSan stärker auf den zweiten Faktor fokussiert. Ein Passwortmanager kann komfortabler sein, wenn ich Passwörter, 2FA-Codes und Wiederherstellung gemeinsam verwalten möchte. Dafür bringt er oft mehr Einstellungen und eine größere Lernkurve mit. AuthSan ist die passendere Wahl, wenn ich zunächst nur die zusätzliche Code-Ebene etablieren will und meine Passwörter bereits anders organisiere.

Hardware-Sicherheitsschlüssel bieten für bestimmte Nutzer einen noch anderen Ansatz. Sie können sehr robust sein, kosten aber zusätzliche Anschaffung und müssen verfügbar sein, wenn ich mich anmelde. AuthSan ist deutlich leichter zugänglich, weil ich kein separates Gerät kaufen muss. Dafür hängt meine praktische Nutzung stärker vom Zustand und der Verfügbarkeit des Smartphones ab.

Wer nur ein einziges, wenig wichtiges Konto besitzt, wird den zusätzlichen Schritt vielleicht als unnötig empfinden. Bei E-Mail, Cloud-Speicher, sozialen Netzwerken oder Diensten mit persönlichen Daten sehe ich den Aufwand dagegen eher als vernünftige Investition. Besonders das E-Mail-Konto verdient Aufmerksamkeit, weil es häufig als Wiederherstellungsweg für andere Konten dient.

Datenschutz, Bedienkomfort und die Grenzen des Vertrauens

Bei einer Sicherheits-App schaue ich nicht nur darauf, ob der Code erscheint. Ich achte auch auf den gesamten Umgang mit der Anwendung: Öffnet sie sich verständlich, kann ich die richtigen Einträge schnell finden, und bleibe ich bei der Einrichtung ruhig? AuthSan erfüllt für mich den wichtigsten Zweck dann, wenn sie den zusätzlichen Login-Schritt nicht unnötig kompliziert macht.

Trotzdem sollte ich keine falsche Sicherheit entwickeln. Ein 2FA-Code kann abgefangen werden, wenn ich ihn auf einer gefälschten Anmeldeseite eingebe. Die App schützt mich nicht davor, eine täuschend echte Webseite mit dem echten Dienst zu verwechseln. Ich prüfe daher vor der Eingabe die Adresse und breche den Vorgang ab, wenn eine Anmeldung plötzlich ungewöhnlich aussieht oder unerwartete Daten verlangt.

Auch ein entsperrtes Smartphone bleibt ein Risiko. Wer Zugriff auf das Gerät erhält, kann möglicherweise die angezeigten Codes sehen. Eine Gerätesperre mit einem guten Verfahren ist deshalb genauso wichtig wie die Authentifizierungs-App selbst. Ich würde außerdem vermeiden, Codes per Screenshot zu archivieren, weil solche Bilder leicht in automatische Sicherungen oder unübersichtliche Fotobibliotheken geraten können.

Die wichtigste Vorbereitung ist für mich die Wiederherstellung. Vor dem Aktivieren von 2FA notiere ich die vom jeweiligen Dienst angebotenen Notfallcodes und bewahre sie geschützt auf. Wenn ein Dienst eine alternative Bestätigungsmethode anbietet, sollte ich sie ebenfalls verstehen, bevor ich das alte Telefon lösche. Dieser Schritt wirkt zunächst übervorsichtig, verhindert aber den unangenehmsten Fehler: eine funktionierende Sicherheitsmaßnahme, die mich selbst nicht mehr ins Konto lässt.

Wann ich eine andere Lösung wählen würde

Ich würde AuthSan nicht als erste Wahl betrachten, wenn ich zwingend eine nahtlose Synchronisierung über mehrere Geräte brauche und mein bevorzugter Dienst diese Aufgabe besser löst. Ebenso wäre eine andere Lösung sinnvoll, wenn mein Unternehmen eine bestimmte Authentifizierungsplattform oder einen physischen Sicherheitsschlüssel verlangt. In solchen Fällen ist die Kompatibilität wichtiger als die einfache Installation.

Auch Menschen, die häufig ihr Smartphone wechseln, sollten den Verwaltungsaufwand realistisch einschätzen. Jeder Gerätewechsel verlangt eine saubere Planung. Wer dazu neigt, alte Telefone sofort zurückzusetzen oder Zugangsdaten nur im Kopf zu behalten, sollte zuerst seine Kontowiederherstellung verbessern. AuthSan ist dann nicht grundsätzlich ungeeignet, aber der persönliche Ablauf muss zuverlässiger werden.

Für Einsteiger, die nur einen zusätzlichen Schutz für einige private Konten suchen, bleibt die App dennoch attraktiv. Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, und die grundlegende Idee ist leicht verständlich: Konto aktivieren, Eintrag hinzufügen, Code beim Login verwenden. Die Bewertung von 4,2 und die breite Nutzung passen zu diesem unkomplizierten Ansatz, ersetzen aber nicht den eigenen Test mit dem wichtigsten Konto.

Mein nächster Schritt nach der Installation

Wer AuthSan ausprobieren möchte, sollte nicht mit zehn Konten beginnen. Ich würde ein wichtiges, aber gut erreichbares Konto auswählen, die 2FA-Einstellung dort öffnen, den QR-Code oder Schlüssel in der App hinterlegen und sofort einen Testlogin durchführen. Danach sichere ich die Wiederherstellungsinformationen und benenne den Eintrag verständlich. Erst wenn dieser Ablauf zuverlässig funktioniert, kommen weitere Konten dazu.

Nach einigen Tagen lohnt sich eine kurze Kontrolle: Sind alle Einträge noch eindeutig, weiß ich, welches Konto zu welchem Code gehört, und liegen die Notfallcodes an einem sicheren Ort? Diese kleine Prüfung ist wertvoller als eine bloße Installation, weil sie aus der App ein verlässliches Werkzeug macht. Bei einem neuen Smartphone wiederhole ich den Prozess bewusst und lösche das alte Gerät erst ganz am Ende.

Mein Fazit fällt deshalb ausgewogen aus. AuthSan ist kein vollständiger Sicherheitsmanager, sondern ein fokussiertes Werkzeug für zusätzliche Anmeldecodes. Genau darin liegt ihre Stärke: Wer die erste Einrichtung sorgfältig erledigt, erhält einen einfachen Weg, 2FA im Alltag zu verwenden. Für Einsteiger ist der wichtigste Erfolg nicht die App selbst, sondern ein getesteter Login mit gesicherter Wiederherstellung. Wenn du diesen Ablauf akzeptierst und keine zentrale Verwaltung über mehrere Geräte erwartest, ist AuthSan einen Blick wert.

Vorteile

  • Unterstützt mehrere Konten und erleichtert die Verwaltung verschiedener 2FA-Codes.
  • Codes sind auch ohne Internetverbindung verfügbar.
  • Schnelle Code-Anzeige dank übersichtlicher und unkomplizierter Bedienung.
  • Hilfreich für zusätzliche Sicherheit bei kompatiblen Online-Diensten.
  • QR-Code-Einrichtung spart Zeit beim Hinzufügen neuer Konten.

Nachteile

  • Nicht jeder Onlinedienst unterstützt dieselben 2FA-Verfahren oder QR-Code-Formate.
  • Ein Geräteverlust kann ohne Backup den Zugriff auf gespeicherte Konten erschweren.
  • Die App ersetzt kein starkes Passwort oder weitere Sicherheitsmaßnahmen.
  • Bei vielen Konten kann die Übersicht trotz einfacher Oberfläche unübersichtlich werden.
  • Für manche Nutzer fehlen möglicherweise Komfortfunktionen etablierter Authenticator-Apps.

Häufig gestellte Fragen

Was ist AuthSan – Authenticator App 2FA und wofür wird sie verwendet?

AuthSan – Authenticator App 2FA erzeugt zeitbasierte Einmalcodes, die beim Anmelden zusätzlich zu Passwort und Benutzernamen abgefragt werden. Die App kann damit kompatible Onlinekonten wie E-Mail-Dienste, soziale Netzwerke, Cloudspeicher oder andere Plattformen absichern. Nach dem Einrichten wird der angezeigte Code in der Regel alle 30 Sekunden erneuert und erhöht so den Schutz vor unbefugtem Zugriff.


Wie richte ich ein Konto mit AuthSan ein?

Für die Einrichtung aktivieren Sie zunächst die Zwei-Faktor-Authentifizierung in den Sicherheitseinstellungen des jeweiligen Onlinekontos. Anschließend scannen Sie den angezeigten QR-Code mit AuthSan oder geben den bereitgestellten Einrichtungsschlüssel manuell ein. Die App erstellt danach einen sechsstelligen Bestätigungscode. Dieser wird einmalig auf der Website eingegeben, um die Verbindung zwischen Konto und Authenticator zu bestätigen.


Funktioniert AuthSan auch ohne Internetverbindung?

Ja, zeitbasierte Authenticator-Codes werden normalerweise direkt auf dem Smartphone erzeugt und benötigen während der Anmeldung keine aktive Internetverbindung. Wichtig ist jedoch, dass Datum und Uhrzeit des Geräts korrekt eingestellt sind, da die Codes zeitabhängig funktionieren. Für das erstmalige Einrichten, das Wiederherstellen von Daten oder bestimmte Zusatzfunktionen kann je nach App-Version dennoch eine Internetverbindung erforderlich sein.


Was passiert, wenn ich mein Smartphone verliere oder AuthSan lösche?

Wenn Sie den Zugriff auf Ihr Smartphone verlieren, benötigen Sie eine alternative Wiederherstellungsmöglichkeit des jeweiligen Kontos, zum Beispiel Notfallcodes, eine hinterlegte E-Mail-Adresse oder ein zweites vertrauenswürdiges Gerät. Bewahren Sie die beim Aktivieren der Zwei-Faktor-Authentifizierung angebotenen Backup-Codes sicher auf. Ohne solche Optionen kann die Wiederherstellung schwieriger sein und muss möglicherweise über den Support des jeweiligen Dienstes erfolgen.


Ist AuthSan sicher und welche Daten werden in der App gespeichert?

Eine Authenticator-App erhöht die Sicherheit, weil ein Angreifer neben dem Passwort auch den zeitabhängigen Code benötigt. Trotzdem sollten Sie Ihr Smartphone mit einer Bildschirmsperre schützen und Einrichtungsschlüssel niemals weitergeben. Welche Daten AuthSan lokal speichert, ob eine Synchronisierung angeboten wird und wie Backups funktionieren, hängt von der jeweiligen Version und den Datenschutzhinweisen ab. Prüfen Sie diese Angaben vor der Nutzung sorgfältig.

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