Warframe
- Bewertung
- 4,0
- Downloads
- 1.000.000+
- Alter
- USK ab 16 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Warframe
- Kategorie
- Action
- Paketname
- com.digitalextremes.warframemobile
- Entwickler
- Digital Extremes
- Bewertung
- 4,0
- Version
- 2026.07.28.17.35
Analyse von Appcrazy
Wer Warframe zum ersten Mal auf dem Smartphone startet, bekommt nicht einfach eine kleine Actionrunde für zwischendurch, sondern ein erstaunlich großes Spielprojekt von Digital Extremes. Ich habe mich deshalb nicht nur auf die Kämpfe konzentriert, sondern auch darauf, wie gut sich der Einstieg im Alltag anfühlt, wo die Bedienung bremst und wann ein technisches Problem tatsächlich am Spiel liegt. Mein Eindruck: Die mobile Fassung ist besonders interessant für Menschen, die schnelle Science-Fiction-Action mit Freunden mögen und bereit sind, sich in ein umfangreiches System einzuarbeiten.
Das Spiel ist kostenlos und gehört zur Action-Kategorie. Im Google-Play-Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,0 aus rund 30.000 Bewertungen; außerdem wurde es bereits über eine Million Mal installiert. Diese Zahlen passen zu meinem Gesamteindruck: Warframe spricht viele Spieler an, ist aber kein unkomplizierter Titel, den man ohne jede Eingewöhnung sofort vollständig versteht.
Der Einstieg entscheidet darüber, ob Warframe auf dem Handy funktioniert
Die größte Hürde ist für mich nicht die eigentliche Action, sondern die Menge an Eindrücken, die gleich am Anfang aufeinandertrifft. Bewegung, Zielen, Ausweichen, Fähigkeiten, Ausrüstung und Missionsziele verlangen Aufmerksamkeit. Auf einem großen Bildschirm kann man solche Informationen leichter überblicken. Auf einem Smartphone liegen dagegen Finger, virtuelle Tasten und wichtige Anzeigen eng zusammen. Wer mit kleinen Displays spielt, sollte daher nicht erwarten, dass sich jede Situation sofort so präzise anfühlt wie mit Maus und Tastatur oder einem Controller.
Ich würde vor der ersten längeren Sitzung die Bildschirmsteuerung in Ruhe ausprobieren, statt direkt in eine schwierige Mission zu springen. Entscheidend ist, ob die Tasten dort liegen, wo die Daumen sie natürlich erreichen, und ob die Kamera bei hektischen Bewegungen ruhig genug bleibt. Gerade bei schnellen Gefechten kann eine ungünstige Anordnung dazu führen, dass man versehentlich eine Aktion auslöst oder die Sicht verliert. Das ist kein nebensächliches Detail: Bei Warframe entscheidet die Kontrolle über Bewegung und Blickrichtung oft darüber, ob ein Kampf flüssig oder frustrierend wirkt.
Ein weiterer Stolperstein ist die Erwartung an kurze Spielzeiten. Einzelne Abschnitte können sich zwar gut für eine freie Viertelstunde eignen, aber das gesamte Spiel entfaltet sich nicht in einem einzigen kurzen Durchlauf. Wer nur gelegentlich spielt, sollte sich nicht unter Druck setzen, sofort alle Systeme zu verstehen. Ich habe bessere Erfahrungen damit gemacht, zunächst die grundlegenden Bewegungsabläufe zu lernen und erst danach tiefer in Ausrüstung und Fortschritt einzusteigen.
Besonders hilfreich ist ein fester Ablauf: erst die aktuelle Aufgabe lesen, dann die Ausrüstung prüfen, anschließend die Mission starten und nach dem Abschluss kurz kontrollieren, was neu freigeschaltet oder verändert wurde. Dieser Rhythmus verhindert, dass man sich zwischen mehreren Menüs verliert. Der wichtigste Einstiegstipp ist deshalb, nicht alles gleichzeitig lernen zu wollen. Warframe belohnt Neugier, aber es bestraft ungeduldiges Klicken mit unnötiger Verwirrung.
Was ich vor der Installation und dem ersten Start prüfen würde
Für die mobile Version wird mindestens iOS beziehungsweise Android 12 benötigt. Das ist vor dem Download der erste praktische Check. Ein kompatibles Betriebssystem bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sich das Spiel auf jedem Gerät angenehm anfühlt. Displaygröße, Touch-Reaktion, Geräteleistung und verfügbarer Speicher beeinflussen den Alltag stärker als eine reine Versionsnummer. Ich würde deshalb vor einer längeren Sitzung Platz schaffen, andere große Apps schließen und das Gerät nicht bereits stark erwärmt starten lassen.
Der Titel ist ab 16 Jahren nach USK eingestuft. Für Familien ist das wichtiger als die kostenlose Bereitstellung: Die Altersfreigabe sollte vor der Installation berücksichtigt werden, besonders wenn das Smartphone von mehreren Personen genutzt wird. Außerdem gibt es Käufe innerhalb der App. Die bei Google Play angezeigte Spanne reicht von 0,99 € bis 179,99 € bei Abrechnung über Google Play. Ich würde Zahlungsoptionen und Bestätigungen vorab prüfen, damit ein neugieriger Klick nicht später für Überraschungen sorgt.
Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

NGL - anonyme q&a: Warum die App für soziale Interaktion boomt

Netto plus: Die Einkaufsliste, die Ihr Budget schont

Wie Windy.app: Windkarte, Gezeiten Unser Verhalten Verändert

Warum Booking.com: Hotels die beste Wahl für Reisende ist

Warum Amazon Alexa jetzt ein Muss für dein Smart Home ist

Extreme Car Driving Simulator: Verborgene Tricks für Profis
Die Versionsnummer lautet 2026.07.28.17.35. Wenn sich das Verhalten nach einem Update verändert, lohnt sich zunächst ein Blick darauf, ob das Spiel tatsächlich vollständig aktualisiert wurde und ob das Betriebssystem noch unterstützt wird. Ich würde nicht sofort alles neu installieren. Erst sollte man das Spiel normal schließen, das Gerät neu starten und prüfen, ob das Problem nur bei einer bestimmten Mission, Verbindung oder Eingabemethode auftritt.
Beim ersten Start ist außerdem eine stabile Verbindung sinnvoll. Ich würde große Downloads nicht nebenbei über ein schwaches mobiles Netz beginnen, sondern möglichst eine verlässliche Verbindung verwenden. Bricht der Vorgang ab, kann ein erneuter Start helfen; wiederholtes Tippen auf mehrere Schaltflächen hintereinander macht die Situation meist nicht übersichtlicher. Falls der Download oder die Anmeldung hängen bleibt, ist ein sauberer Neustart des Spiels der bessere erste Schritt als hektisches Wechseln zwischen Apps.
Die mobile Steuerung verlangt eine eigene Spielweise
Warframe lebt von Bewegung. Stillstehen und nur auf Ziele zu tippen, fühlt sich für mich deutlich schwächer an, als die Figur aktiv durch den Raum zu führen. Auf dem Smartphone muss man diese Dynamik aber erst an die Touch-Steuerung anpassen. Ich empfehle, die Kameraempfindlichkeit nicht blind auf einen hohen Wert zu setzen. Eine sehr schnelle Kamera kann zwar Wendigkeit versprechen, macht feine Korrekturen aber schwerer. Eine etwas ruhigere Einstellung hilft besonders dann, wenn man nicht regelmäßig Actionspiele auf dem Handy spielt.
Auch die Position der Bedienelemente sollte zum eigenen Griff passen. Spiele ich mit beiden Händen, kann ich Bewegungs- und Kamerasteuerung besser trennen. Liegt das Smartphone auf einer Unterlage, verändert sich dagegen die Reichweite der Finger. Das klingt banal, ist aber ein konkreter Grund, warum dieselbe Mission einmal gut und einmal unpräzise wirkt. Bevor man die Schwierigkeit des Spiels beurteilt, sollte man daher die eigene Haltung und die Tastenanordnung testen.
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, zuerst sichere Bewegungen zu üben und erst danach die Fähigkeiten in hektischen Situationen zu verwenden. Wer bei jedem sichtbaren Gegner sofort alle verfügbaren Aktionen auslöst, verliert leicht den Überblick. Ich achte lieber darauf, wohin ich ausweichen kann, und nutze Fähigkeiten gezielt, wenn sie die aktuelle Lage wirklich verbessern. So wird die Touch-Steuerung nicht plötzlich perfekt, aber sie fühlt sich kontrollierbarer an.
Der Bildschirm bleibt dennoch ein Kompromiss. Kleine Symbole können während eines Gefechts schwer lesbar sein, und Finger verdecken gelegentlich genau den Bereich, den man beobachten möchte. Ein Controller oder eine andere Plattform kann für Spieler besser sein, die maximale Präzision suchen. Die mobile Fassung ist für mich dann am stärksten, wenn ich flexibel spielen möchte und bereit bin, die Steuerung an das Gerät anzupassen, statt eine identische Erfahrung zu einem PC- oder Konsolenspiel zu erwarten.
Wenn eine Sitzung aus dem Takt gerät
Bei einem Fehler würde ich zuerst unterscheiden, ob das Spiel wirklich abgestürzt ist oder nur eine Mission beziehungsweise ein Menü länger braucht. Ein kurzer Moment ohne sichtbare Reaktion ist nicht automatisch ein dauerhafter Defekt. Ich lasse dem Spiel etwas Zeit, bevor ich mehrfach tippe. Danach schließe ich es vollständig und starte es neu. Dieser einfache Ablauf verhindert, dass Eingaben nachträglich gesammelt und dann in falscher Reihenfolge ausgeführt werden.
Wenn die Steuerung plötzlich nicht mehr reagiert, hilft ein Blick auf die eigene Situation: Ist eine andere App über dem Spiel geöffnet? Hat sich die Bildschirmorientierung verändert? Wird das Display durch eine Hülle oder verschmutzte Oberfläche ungenau erkannt? Solche Ursachen wirken wie ein Fehler im Spiel, liegen aber oft außerhalb davon. Ich würde außerdem testen, ob nur eine bestimmte Schaltfläche betroffen ist oder ob keine Eingabe mehr funktioniert. Diese Unterscheidung spart Zeit.
Bei Verbindungsproblemen ist ein kontrollierter Wechsel sinnvoll. Ich würde das Spiel beenden, die Verbindung prüfen und erst dann erneut starten, statt während einer laufenden Sitzung ständig zwischen Netzwerken zu wechseln. Wenn andere Online-Apps ebenfalls Schwierigkeiten haben, spricht das eher für die Verbindung oder das Gerät. Funktionieren sie normal und tritt das Problem ausschließlich bei Warframe auf, kann ein erneuter Start oder ein späterer Versuch sinnvoller sein als viele Änderungen gleichzeitig.
Nach einem Update können sich Ladezeiten, Menüs oder Eingaben vorübergehend anders anfühlen. Deshalb notiere ich mir bei wiederkehrenden Problemen, wann sie auftreten: beim Start, beim Laden einer Mission, während des Kampfes oder beim Wechsel in ein Menü. Diese kleine Beobachtung ist nützlicher als die pauschale Aussage, das Spiel sei instabil. Sie zeigt, ob ein bestimmter Ablauf betroffen ist und ob sich das Problem reproduzieren lässt.
Ein realistischer Alltag mit dem Spiel
Für einen normalen Abend würde ich Warframe nicht als beiläufiges Hintergrundspiel einplanen. Wenn ich nur wenige Minuten habe, nutze ich die Zeit eher für eine kurze Runde oder zum Sortieren meiner nächsten Schritte. Bei einer längeren freien Phase kann ich mich auf mehrere Missionen konzentrieren und danach in Ruhe die Ausrüstung ansehen. Diese Trennung ist praktisch, weil die Menüs und der Fortschritt mehr Aufmerksamkeit verlangen als ein simples Spiel, bei dem jede Runde für sich abgeschlossen ist.
Ein gutes Beispiel ist die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Für eine kurze Strecke kann eine einzelne Aktivität funktionieren, sofern Verbindung und Umgebung stabil sind. In einem überfüllten Fahrzeug würde ich dagegen keine komplizierte Mission beginnen. Ständige Unterbrechungen, ein rutschendes Smartphone und ungenaue Touch-Eingaben machen schnelle Action unnötig anstrengend. Für solche Momente sind ruhigere Verwaltungs- oder Vorbereitungsaufgaben besser geeignet als ein Abschnitt, in dem jede Bewegung zählt.
Im Zusammenspiel mit Freunden verändert sich der Wert des Spiels deutlich. Die Möglichkeit, an der Seite anderer zu kämpfen, ist nicht nur ein Zusatz, sondern ein Grund, warum sich schwierige Situationen weniger isoliert anfühlen können. Trotzdem sollte man nicht davon ausgehen, dass jede gemeinsame Sitzung automatisch reibungslos läuft. Unterschiedliche Zeitpläne, Verbindungsqualität und Spieltempo können die Gruppe ausbremsen. Ich würde vorab kurz absprechen, ob alle gerade Fortschritt machen, experimentieren oder einfach eine schnelle Runde spielen möchten.
Für Einsteiger ist es außerdem sinnvoll, Fragen nicht als persönliches Versagen zu sehen. Warframe kann in seinen Abläufen dicht wirken, und manche Zusammenhänge erschließen sich erst durch wiederholtes Spielen. Ich würde lieber einen kleinen Teil des Systems wirklich verstehen, statt mehrere Menüs nur oberflächlich anzuklicken. Diese Haltung macht den Fortschritt nachvollziehbarer und reduziert das Gefühl, ständig etwas Wichtiges zu verpassen.
Wo das Spiel stark ist und wo Alternativen besser passen
Im Vergleich zu gewöhnlichen mobilen Actionspielen wirkt Warframe weniger wie eine Sammlung kurzer, voneinander unabhängiger Runden. Es möchte, dass man sich länger mit seiner Entwicklung, den Missionen und dem Zusammenspiel beschäftigt. Genau das ist seine Stärke für Spieler, die eine größere Science-Fiction-Welt suchen und gerne an ihrer Spielweise feilen. Die Kämpfe können sich beweglich und direkt anfühlen, sobald die Steuerung sitzt.
Die Kehrseite ist die Einstiegslast. Wer ein Spiel sucht, das man ohne Erklärung öffnet, sofort versteht und nach wenigen Minuten wieder beendet, ist mit einem einfacheren Actiontitel wahrscheinlich besser bedient. Auch für Menschen, die auf dem Smartphone nur sehr präzise, kurze Duelle möchten, kann ein Controller oder eine andere Plattform die passendere Wahl sein. Warframe verlangt mehr Geduld als viele mobile Alternativen, weil nicht nur Reaktion, sondern auch Orientierung und Systemverständnis gefragt sind.
Die kostenlose Struktur senkt die Einstiegshürde, beseitigt aber nicht die Notwendigkeit, aufmerksam mit Käufen umzugehen. Ich würde mir vor dem Bezahlen immer überlegen, ob der konkrete Kauf meinen aktuellen Spielablauf verbessert oder nur eine spontane Ungeduld bedient. Gerade bei einem umfangreichen Spiel ist es leicht, sich von vielen Möglichkeiten ablenken zu lassen. Wer lieber alles ohne zusätzliche Ausgaben ausprobiert, sollte sich einen eigenen Rahmen setzen und nicht jede angebotene Abkürzung als notwendig betrachten.
Ein weiterer trade-off liegt zwischen Umfang und Übersichtlichkeit. Mehr Möglichkeiten bedeuten mehr Raum für persönliche Ziele, aber auch mehr Menüs, Entscheidungen und Lernaufwand. Ich mag diese Tiefe, wenn ich Zeit und Konzentration habe. An müden Tagen wirkt sie dagegen eher wie Arbeit. Diese Schwankung ist kein kleines Detail, sondern sollte in die Entscheidung einfließen: Das Spiel passt besser zu neugierigen Spielern mit etwas Geduld als zu Menschen, die jederzeit eine vollkommen reibungslose Soforterfahrung erwarten.
Mein praktischer Umgang mit typischen Frustmomenten
Wenn eine Mission wiederholt scheitert, würde ich nicht sofort die gesamte Ausrüstung umstellen. Zuerst prüfe ich, ob das eigentliche Problem die Bewegung, die Sicht oder das Verständnis des Ziels ist. Manchmal hilft eine andere Kamerahaltung mehr als eine neue Zusammenstellung. In anderen Fällen muss man langsamer vorgehen und die Umgebung lesen, statt direkt in die nächste Gruppe zu laufen. Diese Diagnose verhindert, dass man planlos Änderungen vornimmt.
Bei unübersichtlichen Menüs arbeite ich mit einem einzigen Ziel pro Sitzung. Heute kann das bedeuten, die Steuerung zu verbessern; beim nächsten Mal konzentriere ich mich auf den Fortschritt oder die Vorbereitung einer Mission. Ich notiere mir wichtige Gedanken notfalls außerhalb des Spiels, weil das ständige Wechseln zwischen Aufgaben die Orientierung erschwert. Für mich ist das eine der unterschätzten Methoden, um aus einem großen Spiel wieder einen überschaubaren Ablauf zu machen.
Wenn das Smartphone heiß wird oder die Eingaben ungenau wirken, pausiere ich lieber, entferne eine dicke Hülle und lasse das Gerät abkühlen. Ich würde nicht gleichzeitig mehrere Systemeinstellungen verändern, weil danach schwer festzustellen ist, was tatsächlich geholfen hat. Dasselbe gilt für Verbindungsprobleme: eine Änderung nach der anderen, dann kurz testen. So bleibt die Fehlersuche nachvollziehbar und man vermeidet unnötige Neuinstallationen.
Die wichtigste Grenze bleibt die eigene Hardware. Wenn das Spiel regelmäßig ruckelt, Eingaben verspätet ankommen oder der Akku im Alltag zu schnell belastet wird, kann eine andere Plattform trotz der Vorteile der mobilen Version sinnvoller sein. Ich sehe die Smartphone-Fassung als flexible Ergänzung, nicht als zwingenden Ersatz für jede andere Spielweise. Wer diese Erwartung richtig setzt, erlebt weniger Enttäuschung.
Für wen sich der Download lohnt
Ich empfehle Warframe vor allem Spielern, die schnelle Action mit langfristiger Beschäftigung verbinden möchten. Wer gerne gemeinsam spielt, sich in ein umfangreiches System einarbeitet und die eigene Steuerung optimiert, findet hier viel Raum. Auch Fans von Science-Fiction-Atmosphäre dürften sich angesprochen fühlen, ohne dass man den Titel nur auf seine Kämpfe reduzieren sollte. Der Reiz entsteht gerade aus dem Zusammenspiel von Bewegung, Missionen, Ausrüstung und persönlichem Fortschritt.
Weniger geeignet ist das Spiel für Kinder, für Menschen unter der USK-Freigabe ab 16 Jahren oder für alle, die keinerlei In-App-Käufe im Umfeld eines kostenlosen Spiels sehen möchten. Ebenso würde ich es nicht zuerst empfehlen, wenn das Smartphone klein ist, die Touch-Oberfläche unzuverlässig reagiert oder nur sehr kurze, völlig unkomplizierte Runden gewünscht sind. In diesen Fällen kann ein schlankerer Actiontitel die bessere Alltagserfahrung bieten.
Vor dem Download würde ich drei Dinge klären: Unterstützt das Gerät mindestens Android oder iOS 12, ist genügend Platz für den Start und passt die Touch-Steuerung zur eigenen Spielweise? Danach lohnt sich ein ruhiger erster Test ohne den Anspruch, sofort alles zu beherrschen. Wer nach dieser Probe merkt, dass Bewegung und Kamera grundsätzlich Spaß machen, hat eine gute Basis für die komplexeren Teile des Spiels.
Mein Fazit nach dem praktischen Test
Warframe ist auf dem Smartphone kein beiläufiger Abklatsch eines größeren Actionspiels, sondern ein anspruchsvolles mobiles Angebot von Digital Extremes. Die kostenlose Zugänglichkeit, die gemeinsame Action und der große Umfang sprechen klar für einen Versuch. Gleichzeitig braucht die Fassung Geduld: Die Touch-Steuerung muss angepasst werden, der Einstieg kann überladen wirken, und technische Probleme lassen sich nur sinnvoll beurteilen, wenn man Gerät, Verbindung und Spielablauf getrennt betrachtet.
Ich würde den Download empfehlen, wenn du dich auf Lernen, Bewegung und längere Entwicklung einlassen möchtest. Nimm dir Zeit für die Einstellungen, beginne mit überschaubaren Zielen und ändere bei Problemen immer nur eine Sache nach der anderen. Dann zeigt sich schnell, ob das Spiel zu deinem Smartphone und deinem Alltag passt.
Meine persönliche Einschätzung fällt deshalb positiv, aber nicht blind begeistert aus. Warframe lohnt sich besonders für neugierige Actionspieler, nicht für alle, die sofortige Einfachheit suchen. Wenn du mit den Altersvorgaben, der kostenlosen Struktur und den möglichen Käufen umgehen kannst und ein kompatibles Gerät mit mindestens iOS beziehungsweise Android 12 nutzt, ist die mobile Version einen ernsthaften Blick wert. Wer dagegen maximale Präzision, kurze Sessions ohne Lernaufwand oder eine völlig ruhige Bedienung erwartet, sollte eher bei einer anderen Plattform oder einem zugänglicheren Actionspiel bleiben.
Vorteile
- Schnelle
- actionreiche Kämpfe mit vielen unterschiedlichen Warframes
- Große Auswahl an Waffen
- Builds und individuellen Spielstilen
- Kostenlos spielbar ohne zwingenden Kauf von Ausrüstung
- Regelmäßige Updates erweitern Inhalte
- Quests und Spielsysteme
- Plattformübergreifendes Spielen erleichtert gemeinsame Missionen
Nachteile
- Der Einstieg ist wegen vieler Systeme und Begriffe zunächst unübersichtlich
- Viele Bauzeiten können ohne Platin mehrere Stunden oder Tage dauern
- Fortschritt und Ressourcen wirken anfangs teilweise stark grindlastig
- Die Handlung entfaltet sich erst spät und setzt regelmäßiges Spielen voraus
- Auf älteren Smartphones können Grafik und Ladezeiten problematisch sein
Häufig gestellte Fragen
Was ist Warframe und worum geht es im Spiel?
Warframe ist ein kostenloses Online-Actionspiel mit Third-Person-Perspektive. Du schlüpfst in die Rolle eines Tenno und steuerst futuristische Warframes mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Im Mittelpunkt stehen schnelle Kämpfe, Missionen auf verschiedenen Planeten, das Sammeln von Ressourcen und das Herstellen neuer Ausrüstung. Die Geschichte wird nach und nach durch Quests erzählt und lässt sich größtenteils kooperativ mit anderen Spielern erleben.
Ist Warframe wirklich kostenlos spielbar?
Warframe kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Die wichtigsten Missionen, Warframes, Waffen und Story-Inhalte lassen sich ohne direkten Kauf freischalten, allerdings ist dafür teilweise viel Zeit erforderlich. Im Spiel gibt es optionale Käufe, unter anderem für Platinum, kosmetische Gegenstände oder Komfortfunktionen. Platinum kann auch durch Handel mit anderen Spielern erworben werden, weshalb ein Kauf nicht zwingend notwendig ist.
Benötigt Warframe eine dauerhafte Internetverbindung?
Ja, Warframe ist ein Online-Spiel und benötigt normalerweise eine stabile Internetverbindung. Fortschritt, Missionen, Inventar und der Mehrspielermodus werden über die Server verwaltet. Ohne Verbindung kannst du das Spiel nicht regulär nutzen. Eine stabile WLAN- oder mobile Datenverbindung ist besonders bei kooperativen Missionen wichtig, da Verbindungsabbrüche den Spielfluss stören und im schlimmsten Fall zum Verlust des Missionsfortschritts führen können.
Ist Warframe für Anfänger geeignet oder sehr kompliziert?
Warframe ist für Einsteiger zugänglich, kann anfangs aber überwältigend wirken. Das Spiel bietet viele Warframes, Waffen, Ressourcen, Mods, Baupläne und Systeme, die nicht alle sofort ausführlich erklärt werden. Die ersten Missionen führen dich schrittweise ein, trotzdem musst du dich später selbst mit Ausrüstung und Verbesserungen beschäftigen. Wer bereit ist, Tutorials, Hinweise und Community-Ratgeber zu nutzen, findet schnell einen motivierenden Spielfluss.
Kann man Warframe mit Freunden spielen und gibt es plattformübergreifende Funktionen?
Warframe ist stark auf kooperatives Spielen ausgelegt. Viele Missionen kannst du mit Freunden oder automatisch zusammengestellten Mitspielern absolvieren, während bestimmte Inhalte auch allein spielbar sind. Das Spiel unterstützt plattformübergreifende Funktionen, sodass Spieler auf unterschiedlichen Systemen miteinander interagieren können, abhängig von den jeweils gültigen Einstellungen und verfügbaren Features. Vor dem Start solltest du prüfen, ob Crossplay aktiviert ist und welche Kontoverknüpfungen angeboten werden.











