Ni no Kuni: Cross Worlds
- Bewertung
- 3,0
- Downloads
- 1.000.000+
- Alter
- USK ab 12 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Ni no Kuni: Cross Worlds
- Kategorie
- Rollenspiele
- Paketname
- com.netmarble.enn
- Entwickler
- Netmarble
- Bewertung
- 3,0
- Version
- 5.03.04
Analyse von Appcrazy
Ni no Kuni: Cross Worlds ist ein kostenloses Rollenspiel von Netmarble, das mich vor allem dann abholt, wenn ich eine märchenhafte Welt nicht nur kurz ausprobieren, sondern über längere Zeit erkunden möchte. Der Titel trägt die vertraute Ni-no-Kuni-Stimmung in ein mobiles Format und verbindet eine große Fantasy-Reise mit den typischen Routinen eines modernen Online-RPGs. Genau diese Mischung ist zugleich seine größte Stärke und seine wichtigste Einschränkung.
Ich würde das Spiel deshalb nicht als kleinen Zeitvertreib für zwischendurch einordnen. Es wirkt eher wie ein umfangreiches Abenteuer, in das man regelmäßig zurückkehrt, Fortschritt sammelt und seine Figur Schritt für Schritt weiterentwickelt. Wer eine hübsch inszenierte Welt, Kämpfe mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten und ein dauerhaftes Online-Spiel sucht, findet hier viel Material. Wer dagegen eine abgeschlossene Geschichte ohne wiederkehrende Aufgaben oder Kaufangebote erwartet, sollte seine Erwartungen deutlich niedriger ansetzen.
Ein märchenhaftes Rollenspiel mit langfristigem Online-Fokus
Schon der erste Eindruck ist klar: Ni no Kuni: Cross Worlds möchte kein nüchternes Zahlen-Rollenspiel sein. Die Welt setzt auf eine verspielte, farbenreiche Fantasy-Atmosphäre, während die Handlung den Einstieg in ein größeres Abenteuer bildet. Für mich funktioniert dieser Kontrast gut, weil die Präsentation freundlich und zugänglich bleibt, obwohl das Spiel dahinter viele Systeme und langfristige Ziele anbietet.
Die Einordnung als episches Abenteuer-RPG passt daher besser als die Vorstellung eines einfachen Auto-Battle-Spiels. Zwar kann man viele Abläufe bequem unterstützen lassen, doch die eigentliche Motivation entsteht durch die Kombination aus Figurenentwicklung, Erkundung, Ausrüstung und dem Gefühl, in einer lebendigen Online-Welt unterwegs zu sein. Gerade diese Verbindung macht den Titel spezifisch: Er will sowohl eine Geschichte erzählen als auch dauerhaft Beschäftigung liefern.
Die mobile Version richtet sich an Spieler, die ihr Rollenspiel gern auf dem Smartphone oder Tablet dabeihaben. Die technische Einstiegshürde bleibt vergleichsweise niedrig, denn unterstützt wird Android ab Version 5.1. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jedes ältere Gerät ein angenehmes Erlebnis bietet. Bei einem optisch aufwendig gestalteten Online-Spiel sind Bildschirmgröße, Speicherplatz, Wärmeentwicklung und eine stabile Verbindung im Alltag mindestens so wichtig wie die reine Betriebssystem-Version.
Die Altersfreigabe USK ab 12 Jahren gibt eine klare Orientierung für Familien. Sie ersetzt natürlich nicht den Blick auf das tatsächliche Spielverhalten: Ein Online-Rollenspiel kann durch regelmäßige Belohnungen, Fortschrittsziele und Kaufoptionen deutlich länger binden als ein klassisches Einzelspieler-Abenteuer. Für jüngere Nutzer würde ich deshalb nicht nur auf die Altersangabe schauen, sondern auch gemeinsam festlegen, wie lange gespielt werden darf und ob Käufe grundsätzlich ausgeschlossen bleiben.
So fühlt sich der Einstieg an
Beim Start ist die größte Hürde nicht das Verständnis der Grundidee, sondern die Menge an Eindrücken. Ni no Kuni: Cross Worlds führt in eine große Welt ein und legt früh nahe, dass es viele Dinge zu verbessern, zu sammeln und freizuschalten gibt. Ich empfehle, nicht jede Anzeige und jede Aufgabe sofort als Pflicht zu behandeln. Wer versucht, alle Systeme parallel zu optimieren, verliert schnell den roten Faden.
Mein praktischer Ansatz wäre, zunächst der Hauptgeschichte zu folgen und neue Funktionen erst dann genauer zu prüfen, wenn sie im Spielverlauf relevant werden. Das spart Zeit und hilft, zwischen Fortschritt, optionalen Aktivitäten und bloßen Zusatzangeboten zu unterscheiden. Gerade auf dem Smartphone ist diese Auswahl wichtig, weil ein Spiel sonst schnell wie eine lange Liste kleiner Verpflichtungen wirkt.
Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

NGL - anonyme q&a: Warum die App für soziale Interaktion boomt

Netto plus: Die Einkaufsliste, die Ihr Budget schont

Wie Windy.app: Windkarte, Gezeiten Unser Verhalten Verändert

Warum Booking.com: Hotels die beste Wahl für Reisende ist

Warum Amazon Alexa jetzt ein Muss für dein Smart Home ist

Extreme Car Driving Simulator: Verborgene Tricks für Profis
Die märchenhafte Inszenierung ist dabei mehr als Dekoration. Sie macht die Welt einladender und gibt dem Abenteuer einen eigenen Charakter. Viele mobile Rollenspiele setzen auf düstere Kriegsfantasy oder möglichst spektakuläre Effekte; Cross Worlds wirkt im Vergleich leichter, farbenfroher und stärker von klassischer Fantasy geprägt. Das ist ein echter Vorteil für Spieler, die keine ständig aggressive Atmosphäre möchten.
Kämpfe, Fortschritt und die Frage nach der eigenen Kontrolle
Im Kampf geht es nicht nur darum, möglichst schnell auf den Bildschirm zu tippen. Die langfristige Entscheidung liegt häufig darin, wie man seine Figur entwickelt, welche Verbesserungen man priorisiert und wie man mit den verfügbaren Ressourcen umgeht. Ich finde diesen Teil interessanter als das reine Auslösen einzelner Angriffe, weil er dem Spiel auch außerhalb einer Mission Bedeutung gibt.
Gleichzeitig kann die Bequemlichkeit automatisierter Abläufe den persönlichen Einfluss abschwächen. Wenn man nur zusieht, wie Aufgaben abgearbeitet werden, fühlt sich der Fortschritt weniger verdient an. Für kurze Spielpausen ist das praktisch, etwa wenn ich unterwegs nur wenige Minuten habe. Für konzentrierte Abendsitzungen würde ich dagegen bewusst die Abschnitte auswählen, in denen eigene Entscheidungen und Aufmerksamkeit stärker zählen.
Ein nützlicher Tipp ist, Verbesserungen nicht blind nach dem jeweils höchsten sichtbaren Wert auszuwählen. In einem langfristigen Rollenspiel kann eine gut abgestimmte Entwicklung wertvoller sein als eine einzelne starke Ausrüstung. Ich würde daher regelmäßig prüfen, ob eine Aufwertung wirklich zur eigenen Spielweise passt oder nur kurzfristig beeindruckend aussieht. Das verhindert, dass knappe Ressourcen in Optionen fließen, die später kaum noch genutzt werden.
Auch das Tempo sollte man realistisch einschätzen. Cross Worlds belohnt regelmäßiges Spielen stärker als seltene, sehr lange Sitzungen. Wer jeden Tag kurz einsteigt, Aufgaben erledigt und seinen Fortschritt plant, kommt wahrscheinlich besser mit dem Rhythmus zurecht als jemand, der nur am Wochenende alles nachholen möchte. Diese Struktur ist typisch für dauerhaft angelegte Online-RPGs, kann aber für Spieler störend sein, die lieber unabhängig von täglichen Routinen spielen.
Was die kostenlose Nutzung tatsächlich bedeutet
Der Download und der grundlegende Zugang sind kostenlos. Das ist der wichtigste Kostenpunkt: Ich kann das Spiel ausprobieren, ohne zunächst einen Kaufpreis für den Einstieg einplanen zu müssen. Für die Entscheidung, ob die Welt und der Spielrhythmus zu mir passen, ist das angenehm, weil die erste Hürde niedrig bleibt.
Daneben gibt es In-App-Käufe. Bei Abrechnung über Google Play reicht die angegebene Spanne von 1,19 Euro bis 239,99 Euro. Diese beiden Endpunkte zeigen bereits, dass zwischen einem kleinen Impulskauf und einem sehr hohen Einzelbetrag ein großer Unterschied liegt. Ich würde den kostenlosen Zugang deshalb nicht mit einem vollständig kostenfreien Spielerlebnis gleichsetzen. Der Zugang kostet zunächst nichts, aber das Spiel arbeitet mit einem Umfeld, in dem zusätzliche Ausgaben möglich sind.
Für mich ist entscheidend, wie man diese Optionen im Alltag behandelt. Wer Käufe grundsätzlich vermeiden möchte, sollte vor dem ersten Spielen die Geräteeinstellungen und gegebenenfalls die Familienfreigaben prüfen. Nicht erst dann, wenn ein attraktives Angebot auftaucht. Wer gelegentlich Geld ausgeben möchte, braucht ein festes Limit und sollte sich nicht von kurzfristigem Fortschrittsdruck zu einer spontanen Entscheidung bringen lassen.
Der Wert des Spiels hängt damit weniger von einem einmaligen Preis als von der eigenen Nutzung ab. Ein kostenloser Einstieg ist attraktiv, wenn ich erst testen möchte, ob mir die Welt, die Kämpfe und das langfristige Format gefallen. Wenn ich aber nur eine kurze, abgeschlossene Geschichte suche, kann die viele Zeit, die für Fortschritt und wiederkehrende Aufgaben gedacht ist, den vermeintlichen Preisvorteil relativieren.
Wo der Gegenwert stark ist
Seinen größten Gegenwert liefert Cross Worlds meiner Meinung nach durch die Verbindung aus Atmosphäre und Umfang. Die Welt lädt dazu ein, länger zu bleiben, statt eine einzelne kurze Kampagne abzuschließen. Wer gern Ziele sammelt, seine Figur verbessert und immer wieder neue Gründe für eine Rückkehr findet, bekommt hier ein Format, das über einen einzelnen Abend hinausreicht.
Auch die mobile Verfügbarkeit ist praktisch. Ein realistisches Beispiel: Ich habe auf dem Weg nach Hause nur eine kurze Wartezeit und möchte nicht in ein neues Einzelspieler-Spiel einsteigen. Dann kann ich in Cross Worlds eine überschaubare Aufgabe erledigen, meinen Fortschritt prüfen oder eine Entwicklung vorbereiten. Später, mit mehr Ruhe, kann ich mich der Geschichte oder anspruchsvolleren Entscheidungen widmen. Diese Aufteilung zwischen kurzen und längeren Sitzungen passt gut zum Smartphone.
Der Gegenwert steigt außerdem, wenn man Freude an langfristiger Optimierung hat. Das Spiel ist nicht nur dann interessant, wenn gerade eine Handlungsszene läuft. Ein Teil der Motivation liegt darin, die eigene Entwicklung zu beobachten und herauszufinden, welche Verbesserungen sinnvoll zusammenspielen. Für mich ist das ein stärkerer Grund zum Weiterspielen als bloßes Sammeln von Belohnungen.
Wer bereits andere Online-Rollenspiele auf dem Handy kennt, wird manche Abläufe vertraut finden. Der Unterschied liegt weniger darin, dass jede einzelne Idee neu wäre, sondern in der besonderen Ni-no-Kuni-Präsentation. Im Vergleich zu einem klassischen Premium-Rollenspiel bietet Cross Worlds mehr fortlaufende Beschäftigung, aber weniger das Gefühl eines vollständig kontrollierten, einmalig bezahlten Abenteuers.
Gegenüber einem einfachen Offline-RPG ist die Online-Ausrichtung der entscheidende Tausch. Ich erhalte eine Welt, die auf dauerhafte Entwicklung ausgelegt ist, muss dafür aber mit mehr Menüs, wiederkehrenden Aufgaben und einer stärkeren Bindung an regelmäßiges Spielen leben. Wer genau diesen langen Atem möchte, bekommt mehr Tiefe. Wer Ruhe und Unabhängigkeit bevorzugt, ist mit einem klassischen Einzelspieler-Titel wahrscheinlich besser bedient.
Die wichtigsten Reibungspunkte im Alltag
Die größte Schwäche ist für mich die Gefahr, dass sich das Abenteuer in Routine aufteilt. Anfangs wirkt jede neue Möglichkeit interessant. Nach längerer Nutzung kann jedoch die Frage auftauchen, ob ich gerade wirklich spiele oder nur mehrere Fortschrittsleisten verwalte. Das ist kein Grund, den Titel grundsätzlich abzulehnen, aber ich würde bewusst Pausen einplanen und nicht jede verfügbare Aufgabe als notwendig ansehen.
Ein zweiter Punkt betrifft die Übersicht. Ein umfangreiches mobiles RPG muss viele Informationen unterbringen, und Cross Worlds kann dadurch anspruchsvoller wirken als ein geradliniges Konsolenspiel. Neue Spieler sollten sich Zeit nehmen, Menüs und Verbesserungen schrittweise kennenzulernen. Wer alles sofort verstehen möchte, könnte sich unnötig überfordert fühlen.
Die Kaufoptionen verändern ebenfalls das Spielgefühl. Auch wenn ich persönlich kostenlos einsteigen kann, bleibt die Versuchung bestehen, Fortschritt abzukürzen oder bestimmte Angebote interessant zu finden. Das ist besonders relevant, wenn ich mich mit anderen Spielern vergleiche. Der faire Umgang damit besteht nicht darin, sämtliche Käufe pauschal zu verteufeln, sondern die eigene Grenze vor dem Spielen festzulegen und den Fortschritt nicht an Ausgaben zu messen.
Technisch würde ich außerdem nicht automatisch von einer guten Erfahrung auf jedem Gerät ausgehen. Die Mindestanforderung Android 5.1 sagt etwas über die Kompatibilität aus, aber nicht darüber, wie flüssig ein modernes Online-RPG auf einem älteren Smartphone läuft. Wer ein schwächeres Gerät besitzt, sollte mit höherem Akkuverbrauch, Wärme oder längeren Ladezeiten rechnen und die Grafikoptionen entsprechend anpassen, sofern das Gerät solche Einstellungen anbietet.
Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,0 von 5, basierend auf rund 69.000 Bewertungen. Ich würde diese Zahl nicht isoliert als Urteil über jede einzelne Spielerfahrung betrachten, aber sie zeigt, dass die Begeisterung nicht einheitlich ist. Das passt zu einem Spiel, das viel Umfang und Atmosphäre anbietet, gleichzeitig aber durch Online-Routinen, Kaufoptionen und die komplexe Struktur nicht jeden Geschmack trifft.
Für wen sich das Spiel besonders lohnt
Ich sehe den größten Nutzen für Fans von Fantasy-Rollenspielen, die eine farbenfrohe Welt mögen und ihr Handy regelmäßig für längere Spielprojekte verwenden. Auch Spieler, die gern an Figurenentwicklung tüfteln und nicht nach wenigen Stunden alles gesehen haben möchten, finden hier einen passenden Ansatz. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit macht es leicht, zunächst ohne finanzielles Risiko herauszufinden, ob die Mischung funktioniert.
Gut geeignet ist der Titel außerdem für Menschen, die ihre Spielzeit flexibel aufteilen. Kurze Sitzungen können für Routineaufgaben reichen, während längere Abende Raum für Geschichte, Erkundung und strategische Entwicklung lassen. Ich würde ihn dagegen nicht als ideale Wahl für eine fünfminütige Ablenkung betrachten, wenn mich Menüs, Fortschrittsplanung und wiederkehrende Ziele schnell ermüden.
Überspringen würde ich das Spiel, wenn ich ausdrücklich ein werbefreies, vollständig abgeschlossenes Abenteuer mit einer einmaligen Kaufentscheidung suche. Ebenso passt es weniger zu mir, wenn ich keinerlei Interesse an Online-Strukturen habe oder Käufe auf dem Gerät nicht zuverlässig kontrollieren kann. In beiden Fällen ist ein klassisches Premium-RPG die ruhigere und besser vorhersehbare Alternative.
Für Eltern ist die Altersfreigabe ab 12 Jahren ein brauchbarer Ausgangspunkt, aber keine vollständige Entscheidungshilfe. Ich würde zusätzlich erklären, dass kostenloser Zugang und mögliche Ausgaben zwei verschiedene Dinge sind. Ein gemeinsames Limit, gesperrte Käufe und eine klare Spielzeitregel sind sinnvoller, als nur darauf zu vertrauen, dass ein Kind Angebote im Spiel immer richtig einordnet.
Version, Umfang und eine vernünftige Teststrategie
Die derzeitige Version ist 5.03.04. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass der Titel als fortlaufend gepflegtes Spiel gedacht ist und nicht wie eine statische Einzelveröffentlichung behandelt werden sollte. Wer einsteigt, sollte daher damit rechnen, dass sich der persönliche Eindruck mit der Zeit verändert und dass sich der Schwerpunkt des Spielerlebnisses nicht nur aus dem ersten Tutorial ableiten lässt.
Ich würde den Test in drei Phasen aufteilen. Zuerst prüfe ich, ob mir die Präsentation und die Grundidee gefallen. Danach spiele ich einige Sitzungen ohne Käufe und beobachte, ob der normale Fortschritt motiviert oder bereits wie Arbeit wirkt. Erst wenn beide Punkte passen, entscheide ich, ob ich überhaupt Geld ausgeben möchte. So bewerte ich den tatsächlichen kostenlosen Gegenwert und nicht nur den Reiz eines zeitlich begrenzten Angebots.
Ein weiterer sinnvoller Test ist die Geräteprüfung zu verschiedenen Zeitpunkten. Nicht nur beim ersten Start, sondern auch nach längeren Sitzungen sollte ich beobachten, ob das Smartphone angenehm bleibt und die Verbindung stabil genug ist. Gerade bei einem Spiel, das man regelmäßig nutzen möchte, ist Komfort wichtiger als ein spektakulärer erster Eindruck.
Wer mehrere Rollenspiele parallel spielt, sollte außerdem bewusst ein Hauptspiel bestimmen. Cross Worlds kann durch seine vielen langfristigen Ziele leicht zusätzliche Zeit beanspruchen. Wenn ich bereits ein anderes Online-RPG täglich pflege, ist die entscheidende Frage nicht, ob Cross Worlds gut genug ist, sondern ob ich für ein weiteres Fortschrittssystem wirklich Platz habe.
Mein Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis
Unter dem Gesichtspunkt des Zugangs ist Ni no Kuni: Cross Worlds attraktiv: Ich kann das Spiel kostenlos beginnen und die märchenhafte Rollenspielwelt kennenlernen, bevor ich eine finanzielle Entscheidung treffe. Das ist der klare Vorteil gegenüber einem Titel, der den vollständigen Kauf bereits vor dem Ausprobieren verlangt.
Der Gegenwert bleibt aber an Bedingungen geknüpft. Ich muss Freude an regelmäßiger Entwicklung, an Online-Routinen und an einer größeren Zahl von Spielsystemen haben. Die möglichen Käufe von 1,19 Euro bis 239,99 Euro über Google Play machen außerdem deutlich, dass ich meine Ausgaben aktiv im Blick behalten sollte. Kostenlos starten heißt hier nicht, ohne Kaufdruck planen zu müssen.
Mein persönliches Fazit fällt deshalb differenziert aus: Ich empfehle Cross Worlds denjenigen, die ein langfristiges mobiles Fantasy-RPG mit eigenem Stil suchen und bereit sind, den Fortschritt in ihrem eigenen Tempo zu steuern. Die rund eine Million Installationen zeigen, dass der Titel eine große mobile Spielerschaft erreicht hat, doch die eher gemischte Durchschnittsbewertung mahnt zu einem persönlichen Test statt zu blindem Vertrauen.
Ich würde es ausprobieren, wenn mich die Ni-no-Kuni-Welt reizt, und zunächst konsequent kostenlos spielen. Bleibt nach mehreren Sitzungen die Lust auf Geschichte, Entwicklung und Erkundung bestehen, liefert der Titel wahrscheinlich genug Inhalt für eine längere Beziehung. Fehlt mir dagegen schon früh die Geduld für Routinen oder stören mich Kaufangebote grundsätzlich, würde ich ohne schlechtes Gewissen zu einem geradlinigeren Offline-Rollenspiel greifen. Genau dort liegt die faire Entscheidung: nicht nur fragen, ob das Spiel viel bietet, sondern ob seine Art von Wert zu meinem eigenen Spielalltag passt.
Vorteile
- Wunderschön animierte Welt im Stil von Studio Ghibli
- Große Auswahl an Klassen mit unterschiedlichem Spielgefühl
- Viele niedliche Vertraute mit strategischen Fähigkeiten
- Gemeinsame Aktivitäten machen Gilden und Gruppen besonders attraktiv
- Regelmäßige Events sorgen auch langfristig für neue Inhalte
Nachteile
- Starker Fokus auf automatische Kämpfe und wenig direkte Kontrolle
- Fortschritt kann ohne tägliches Spielen nur langsam vorankommen
- Viele Menüs und Systeme wirken anfangs unübersichtlich
- Hoher Speicherbedarf kann ältere Geräte deutlich belasten
- Einige Inhalte sind erst nach längeren Spielzeiten zugänglich
Häufig gestellte Fragen
Was ist Ni no Kuni: Cross Worlds und worum geht es in dem Spiel?
Ni no Kuni: Cross Worlds ist ein kostenloses Online-Rollenspiel für Android und iOS, das in einer farbenfrohen Fantasywelt spielt. Man übernimmt die Rolle eines Testers einer virtuellen Realität und entdeckt anschließend eine lebendige Welt voller Monster, Quests und Geheimnisse. Die Geschichte erinnert stilistisch an klassische Animationsfilme, während Kämpfe, Charakterentwicklung, Ausrüstung und soziale Aktivitäten für langfristige Motivation sorgen.
Benötigt Ni no Kuni: Cross Worlds eine dauerhafte Internetverbindung?
Ja, eine stabile Internetverbindung ist praktisch zwingend erforderlich. Ni no Kuni: Cross Worlds ist als Online-Spiel konzipiert und lädt viele Inhalte, Spielstände sowie soziale Funktionen über die Server. Ohne Verbindung lässt sich das Spiel nicht sinnvoll nutzen. Für ein flüssiges Erlebnis empfiehlt sich WLAN oder ein zuverlässiger Mobilfunktarif, da längere Spielsessions außerdem relativ viel Datenvolumen und Akku verbrauchen können.
Ist Ni no Kuni: Cross Worlds kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?
Das Spiel kann kostenlos heruntergeladen und grundsätzlich auch ohne direkten Geldeinsatz gespielt werden. Allerdings enthält es zahlreiche In-App-Käufe, etwa für Währungen, Pakete, kosmetische Inhalte und Fortschrittsvorteile. Wer regelmäßig spielt, kann viele Belohnungen erspielen, dennoch können zahlende Spieler schneller vorankommen. Eltern sollten deshalb die Zahlungsoptionen des Geräts mit einem Passwort oder einer entsprechenden Kindersicherung schützen.
Welche Geräteanforderungen und wie viel Speicherplatz benötigt das Spiel?
Ni no Kuni: Cross Worlds ist grafisch aufwendig und benötigt deutlich mehr Leistung als einfache Mobile-Games. Ein relativ aktuelles Android- oder iOS-Gerät mit ausreichend Arbeitsspeicher wird empfohlen, damit Kämpfe und offene Gebiete flüssig laufen. Zusätzlich braucht die Installation viel freien Speicherplatz, da nach dem ersten Download weitere Dateien geladen werden. Auf älteren Geräten können längere Ladezeiten, Wärmeentwicklung oder Leistungseinbrüche auftreten.
Kann man Ni no Kuni: Cross Worlds mit Freunden spielen?
Ja, die sozialen Funktionen gehören zu den wichtigsten Bestandteilen des Spiels. Spieler können sich mit anderen austauschen, Gruppen bilden, gemeinsam Inhalte absolvieren und einem Königreich beziehungsweise einer Gemeinschaft beitreten. Dadurch entsteht ein stärkeres Online-Gefühl als bei einem reinen Einzelspieler-Rollenspiel. Wer nicht regelmäßig mit anderen spielen möchte, kann viele Aufgaben zunächst allein erledigen, wird aber bei bestimmten Aktivitäten von einer aktiven Gruppe profitieren.
Sprache wechseln











