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Lords & Knights - Mittelalter

Bewertung
3,7
Downloads
5.000.000+
Alter
USK ab 12 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Lords & Knights - Mittelalter
Kategorie
Strategie
Paketname
com.xyrality.lkclient
Entwickler
XYRALITY GmbH
Bewertung
3,7
Version
10.33.1
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ich mag Strategiespiele, bei denen nicht jede Entscheidung nach wenigen Minuten wieder vergessen ist. Lords & Knights setzt genau dort an: Es verbindet den Aufbau einer mittelalterlichen Siedlung mit langfristiger Planung, militärischem Druck und dem Gefühl, ein eigenes kleines Reich Schritt für Schritt zu entwickeln. Das Spiel stammt von XYRALITY GmbH, ist kostenlos spielbar und gehört auf Android klar in die Kategorie der strategischen Aufbau-MMOs.

Nach meinem Eindruck ist der wichtigste Reiz nicht ein einzelner spektakulärer Kampf, sondern die Frage, wie ich meine begrenzten Möglichkeiten einteile. Baue ich meine Burg aus, sichere ich Rohstoffe, unterstütze ich andere Spieler oder bereite ich den nächsten Feldzug vor? Diese Entscheidungen greifen ineinander. Wer nur schnell klicken möchte, wird sich wahrscheinlich langweilen. Wer dagegen gern vorausplant und den Fortschritt über längere Zeit beobachtet, findet hier ein erstaunlich ausdauerndes Spiel.

Der Kern: Aus einer Burg wird ein langfristiges Projekt

Die zentrale Fähigkeit von Lords & Knights ist für mich das planvolle Entwickeln eines eigenen mittelalterlichen Machtbereichs. Der Anfang wirkt noch überschaubar: Ich kümmere mich um eine Burg, verbessere ihre Strukturen und versuche, die wirtschaftliche Grundlage für spätere Entscheidungen zu schaffen. Schon bald wird aber deutlich, dass jede Verbesserung mehr bedeutet als nur ein höheres Level. Sie verändert, was ich mir anschließend leisten oder erlauben kann.

Genau diese Verkettung macht den Aufbau interessant. Eine stärkere Burg hilft mir nicht automatisch, wenn die Versorgung nicht mithält. Mehr militärische Möglichkeiten bringen wenig, wenn ich meine Produktion falsch priorisiert habe. Umgekehrt kann eine solide Wirtschaft den Unterschied machen, wenn ich mich gegen andere Spieler behaupten oder eine neue Position vorbereiten möchte. Ich muss also nicht nur fragen, was gerade nützlich ist, sondern auch, welche Entscheidung mir später Handlungsspielraum lässt.

Das Spiel belohnt dabei keine einzige perfekte Strategie. Ich kann mich vorsichtiger entwickeln und zunächst meine Basis stabilisieren, oder ich gehe früher ein Risiko ein, um schneller Einfluss zu gewinnen. Für mich fühlt sich das weniger wie ein lineares Aufgabenspiel und mehr wie ein fortlaufendes Abwägen an. Der Fortschritt entsteht nicht durch einen großen Moment, sondern durch viele kleine Entscheidungen, die sich nach und nach bemerkbar machen.

Diese Ausrichtung erklärt auch, warum die durchschnittliche Bewertung von 3,7 bei rund 71.000 Bewertungen ein gemischtes Bild ergibt. Die Idee funktioniert, aber sie verlangt Geduld und regelmäßige Aufmerksamkeit. Wer sich auf das Tempo einlässt, erlebt ein strategisches Spiel. Wer sofortige Belohnungen erwartet, stößt schnell auf seine Grenzen.

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Warum die Planung wichtiger ist als das schnelle Klicken

In vielen mobilen Strategiespielen kann ich mich durch kurze Aktionen hangeln und bekomme ständig den Eindruck, etwas erreicht zu haben. Hier ist der stärkere Gedanke, mehrere Schritte im Voraus zu planen. Ich sollte nicht nur den nächsten Ausbau betrachten, sondern überlegen, welche Ressourcen danach fehlen, welche Verteidigung dadurch möglich wird und ob ich meine Truppen überhaupt sinnvoll einsetzen kann.

Ein praktischer Tipp ist, nicht jede verfügbare Ressource sofort in den sichtbarsten Ausbau zu stecken. Ich habe mehr davon, vor einer Entscheidung die nächsten Ziele festzulegen: Brauche ich bald eine militärische Verstärkung, soll die Wirtschaft stabiler werden oder möchte ich eine weitere Burg vorbereiten? Wer diese Reihenfolge ignoriert, kann sich leicht selbst ausbremsen, obwohl die einzelnen Ausbauten für sich genommen sinnvoll aussehen.

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Eine weitere Stärke liegt in der Verbindung von persönlichem Aufbau und einer größeren Spielwelt. Meine Burg existiert nicht völlig unabhängig. Andere Spieler beeinflussen, wie sicher oder umkämpft sich meine Umgebung anfühlt. Dadurch bekommt selbst eine scheinbar einfache Verbesserung einen strategischen Kontext. Eine stärkere Position kann nicht nur mehr Produktion bedeuten, sondern auch mehr Möglichkeiten, auf Nachbarn, Bündnisse oder Konflikte zu reagieren.

So spielt es sich im Alltag

Ich würde das Spiel nicht als typische kurze Runde beschreiben. Es passt besser zu einem Alltag, in dem ich mehrmals kurz nach meiner Burg sehe, Entscheidungen treffe und die nächste Entwicklung anstoße. Das ist praktisch, wenn ich ein Spiel suche, das mich nicht zwingt, eine lange Sitzung am Stück zu spielen. Gleichzeitig verlangt es, dass ich mir die Zusammenhänge merke und nicht jede Rückkehr ins Spiel völlig planlos beginne.

Ein realistisches Beispiel wäre ein normaler Arbeitstag: Morgens prüfe ich, welche Entwicklung als Nächstes sinnvoll ist, und richte meine Prioritäten danach aus. Später sehe ich nach, ob sich die Lage verändert hat oder ob ich meine Planung anpassen muss. Am Abend kann ich mich ausführlicher mit Ausbau, Verteidigung oder der nächsten strategischen Richtung beschäftigen. Diese Mischung aus kurzen Kontrollen und längeren Überlegungen ist eine der passendsten Arten, das Spiel zu nutzen.

Wichtig ist dabei, nicht jede Benachrichtigung oder jede neue Möglichkeit als dringenden Auftrag zu behandeln. Wenn ich ständig sofort reagiere, spiele ich eher nach dem Rhythmus des Spiels als nach meinem eigenen Plan. Mir hilft es, vor jeder Sitzung ein konkretes Ziel zu wählen. Das kann ein wirtschaftlicher Ausbau, eine bessere Absicherung oder die Vorbereitung eines größeren Vorhabens sein. So bleibt der Fortschritt übersichtlich, statt in vielen kleinen Aktionen zu zerfallen.

Die Bedienung ist grundsätzlich auf mobile Nutzung ausgelegt, aber die strategische Übersicht braucht Aufmerksamkeit. Gerade wenn mehrere Bereiche gleichzeitig wichtig werden, sollte ich mir Zeit nehmen, bevor ich Ressourcen verteile. Das Spiel ist deshalb zugänglicher, als seine mittelalterliche Oberfläche zunächst vermuten lässt, aber nicht unbedingt leicht. Die Herausforderung liegt weniger im Erlernen einzelner Regeln als darin, die Folgen einer Entscheidung richtig einzuschätzen.

Der Unterschied zwischen Ausbau und echter Entwicklung

Ein häufiger Fehler ist, jeden Ausbau automatisch als Fortschritt zu betrachten. In diesem Spiel zählt für mich aber die Richtung. Eine Burg, die in vielen Bereichen ein wenig verbessert wurde, ist nicht zwingend besser aufgestellt als eine Burg, deren Entwicklung einem klaren Zweck folgt. Wer etwa wirtschaftlich wachsen möchte, sollte nicht gleichzeitig Ressourcen für eine völlig andere Priorität verschwenden, nur weil diese kurzfristig attraktiver wirkt.

Ich empfehle deshalb, zwischen unmittelbarem Nutzen und strategischem Nutzen zu unterscheiden. Eine Maßnahme kann jetzt wenig sichtbar verändern, aber später eine wichtige Voraussetzung schaffen. Umgekehrt kann eine schnelle Verbesserung kurzfristig angenehm sein und langfristig die Planung verkomplizieren. Diese Unterscheidung ist nicht spektakulär, aber sie macht im Spiel einen großen Unterschied.

Auch die militärische Seite sollte nicht isoliert betrachtet werden. Truppen oder Verteidigungsentscheidungen sind nur dann sinnvoll, wenn sie zum Zustand meiner Burg und zu meiner Umgebung passen. Wer sich zu früh auf Konflikte konzentriert, riskiert, die wirtschaftliche Basis zu vernachlässigen. Wer ausschließlich auf Ausbau setzt, kann dagegen zu spät merken, dass die eigene Position nicht ausreichend geschützt ist.

Das beste Szenario: Geduldige Spieler mit klarer Routine

Am meisten Spaß hatte ich mit dem Spiel, wenn ich nicht versucht habe, möglichst schnell alles freizuschalten. Die beste Situation entsteht für mich bei einer regelmäßigen, aber nicht hektischen Spielweise. Ich kann morgens eine Richtung festlegen, zwischendurch den Stand prüfen und später die nächste größere Entscheidung treffen. Dadurch fühlt sich die Burg wie ein fortlaufendes Projekt an und nicht wie eine Liste beliebiger Aufgaben.

Besonders gut passt das zu Spielern, die gern in Systemen denken. Wenn ich Freude daran habe, Rohstoffe, Ausbau und militärische Optionen miteinander zu verbinden, liefert mir das Spiel viele Anlässe zum Nachdenken. Es ist auch interessant für Menschen, die eine mittelalterliche Atmosphäre mögen, aber kein reines Rollenspiel suchen. Der Fokus liegt nicht auf einer einzelnen Heldenfigur, sondern auf dem Aufbau und der Entwicklung eines größeren Machtbereichs.

Ein nützlicher Ansatz ist, vor einer größeren Entscheidung drei Fragen zu stellen: Was gewinne ich sofort, was verliere ich dadurch kurzfristig und welche Option bleibt mir danach noch? Diese kleine Denkpause verhindert, dass ich mich von einem auffälligen Ziel ablenken lasse. Gerade in einem Spiel mit langfristigem Aufbau ist die beste Entscheidung oft die, die mehrere spätere Möglichkeiten offenhält.

Für Einsteiger empfehle ich, zunächst die eigene Burg wirklich zu verstehen, statt früh alles gleichzeitig auszuprobieren. Es lohnt sich, die Auswirkungen von Ausbauten zu beobachten und sich zu merken, welche Engpässe regelmäßig entstehen. Wer seine eigene Spielweise kennt, kann später viel bewusster entscheiden, ob eher Wirtschaft, Verteidigung oder Expansion im Mittelpunkt stehen soll.

Die große Spielwelt ist außerdem dann am spannendsten, wenn ich mich nicht nur auf meine eigene Entwicklung konzentriere. Andere Spieler machen die Umgebung weniger vorhersehbar. Dadurch wird aus dem Aufbau ein sozialer und strategischer Prozess, selbst wenn ich nicht jede Interaktion aktiv suche. Für manche ist genau das der Reiz; andere empfinden die Abhängigkeit von einer lebendigen Online-Welt als störend.

Für wen die mittelalterliche Welt weniger gut passt

Ich würde Lords & Knights nicht empfehlen, wenn du ein Spiel für wenige freie Minuten suchst, das dich sofort mit schnellen Erfolgen belohnt. Auch wer lieber vollständig allein spielt und keine Veränderungen durch andere Nutzer möchte, findet wahrscheinlich passendere Alternativen. Hier gehört die dauerhafte Entwicklung zur Erfahrung, und das bedeutet automatisch, dass nicht jede Sitzung gleich aufregend ist.

Ebenso solltest du Geduld mitbringen, wenn du möglichst schnell an den interessantesten Teil gelangen möchtest. Der Aufbau lebt davon, dass sich Entscheidungen über Zeit auszahlen. Das kann sich befriedigend anfühlen, aber auch langsam. Für mich ist dieses Tempo ein Teil der Atmosphäre; für jemanden, der kurze, abgeschlossene Matches bevorzugt, dürfte es eher wie eine Bremse wirken.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Das passt zu einem Strategiespiel mit mittelalterlichem Konfliktrahmen, sagt aber nicht automatisch etwas darüber aus, ob die Spielweise für jede jüngere oder ältere Person geeignet ist. Entscheidend ist aus meiner Sicht vor allem, ob man langfristige Online-Strategie mag und mit Wettbewerb sowie möglichen Ausgaben im Spiel vernünftig umgehen kann.

Die wichtigsten Abwägungen im Spiel

Der größte Vorteil ist zugleich die größte Hürde: Entscheidungen haben Gewicht. Das macht den Aufbau befriedigender, wenn ich mich bewusst entwickle. Es bedeutet aber auch, dass ein unüberlegter Schritt nicht immer sofort bequem korrigiert werden kann. Ich muss bereit sein, aus einer ungünstigen Planung zu lernen, statt jede Situation durch schnelles Nachklicken lösen zu wollen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Aufmerksamkeit. Das Spiel kann gut in einen Alltag passen, weil ich nicht zwingend dauerhaft spielen muss. Trotzdem sollte ich nicht vergessen, welche Ziele ich verfolge. Wer nur sporadisch und ohne Erinnerung an die eigene Strategie zurückkehrt, verliert leicht den roten Faden. Eine kurze Notiz mit dem nächsten Ausbauziel kann überraschend hilfreich sein, besonders wenn zwischen den Sitzungen viel Zeit liegt.

Die kostenlose Grundversion senkt die Einstiegshürde deutlich. Gleichzeitig gibt es optionale In-App-Käufe von 0,99 € bis 109,99 € bei Abrechnung über Google Play. Ich sehe darin keinen Grund, das Spiel grundsätzlich abzulehnen, aber ich würde vor dem Start ein persönliches Ausgabenlimit festlegen. Bei einem langfristigen Aufbauspiel können kleine Einzelentscheidungen sonst schneller zusammenkommen, als man zunächst erwartet.

Für mich ist außerdem wichtig, dass ein Kauf nicht die eigentliche strategische Arbeit ersetzt. Wer seine Entwicklung schlecht plant, wird nicht automatisch zufriedener, nur weil bestimmte Schritte schneller möglich werden. Der nachhaltigere Vorteil entsteht durch ein gutes Verständnis der eigenen Ziele. Wenn dir faire, vollständig abgeschlossene Einzelkäufe wichtiger sind als ein fortlaufendes Online-Modell, solltest du diese Struktur vor der Installation berücksichtigen.

Technisch ist die aktuelle Version 10.33.1 für Geräte ab Android 6.0 vorgesehen. Das macht den Einstieg auch auf älteren kompatiblen Android-Geräten grundsätzlich interessant. Trotzdem würde ich bei älterer Hardware nicht nur auf die Mindestversion schauen, sondern auch darauf, wie angenehm große Karten, viele Informationen und längere Sitzungen tatsächlich laufen. Gerade bei Strategiespielen kann eine übersichtliche Darstellung wichtiger sein als reine Startfähigkeit.

Vergleich mit typischen Alternativen

Im Vergleich zu schnellen Aufbau-Spielen mit kurzen Runden wirkt dieses Spiel langsamer und stärker auf Dauer angelegt. Dort bekomme ich oft rasch eine abgeschlossene Erfahrung; hier entwickle ich eine Position, die über viele Sitzungen hinweg relevant bleibt. Wenn du schnelle Erfolgsschleifen bevorzugst, ist eine rundenbasierte oder kompaktere Alternative wahrscheinlich besser.

Gegenüber klassischen Einzelspieler-Strategiespielen liegt der Unterschied in der dauerhaften Online-Welt. Ein Offline-Spiel lässt mich meist in meinem eigenen Tempo experimentieren, ohne dass sich die Umgebung unabhängig von mir verändert. Hier entsteht der Reiz gerade aus der Verbindung von eigener Planung und einer Welt mit anderen Spielern. Dafür muss ich akzeptieren, dass die Erfahrung weniger vollständig kontrollierbar ist.

Auch im Vergleich zu reinen Städtebau-Spielen ist der Schwerpunkt ein anderer. Eine schöne Siedlung zu gestalten reicht hier nicht als alleiniger Zweck. Wirtschaftliche Entscheidungen stehen immer in Beziehung zu Einfluss, Sicherheit und strategischer Entwicklung. Wer hauptsächlich dekorativ bauen möchte, wird in einem klassischen Städtebauer wahrscheinlich mehr Freiheit finden.

Wer den größten Nutzen aus dem Spiel zieht

Am besten geeignet ist das Spiel für Menschen, die gern langfristige Ziele verfolgen und ihre eigene Strategie allmählich verfeinern. Du brauchst kein Fachwissen über mittelalterliche Geschichte und auch keine besondere Erfahrung mit komplexen Strategiespielen. Hilfreich sind aber Geduld, ein Blick für Prioritäten und die Bereitschaft, nicht jede Entscheidung sofort zu belohnen.

Es passt außerdem zu Spielern, die ihr Smartphone-Spiel in den Tagesablauf einbauen möchten. Kurze Kontrollmomente können ausreichen, um die nächste Richtung festzulegen, während größere Entscheidungen mehr Ruhe benötigen. Diese Mischung macht es vielseitiger als ein Spiel, das nur in einer langen Sitzung funktioniert. Gleichzeitig solltest du dir bewusst sein, dass die langfristige Bindung nicht jedem gefällt.

Die hohe Reichweite mit über fünf Millionen Installationen zeigt, dass das Konzept eine große Spielerschaft erreicht hat. Die rund 2.700 Rezensionen geben zusätzlich einen Eindruck davon, dass viele Nutzer ihre Erfahrungen ausführlicher schildern. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass es genug Tiefe für längere Beschäftigung gibt, aber nicht dafür, dass jeder Spielertyp gleichermaßen zufrieden sein wird.

Ich würde vor allem dann zugreifen, wenn du eine mittelalterliche Strategie-Welt suchst, in der deine Entscheidungen nicht nach einer kurzen Runde verschwinden. Wenn du dagegen schnelle Kämpfe, eine komplett offline spielbare Kampagne oder eine klar abgeschlossene Geschichte möchtest, gibt es passendere Richtungen. Das Spiel verlangt, dass du dich auf sein Tempo einlässt.

Mein Urteil nach dem Aufbauprinzip

Für mich funktioniert Lords & Knights am besten als ruhiges, aber anspruchsvolles Langzeitprojekt. Die eigentliche Stärke liegt in der Verbindung aus Burgentwicklung, wirtschaftlicher Planung und der Unsicherheit einer gemeinsamen Online-Welt. Es ist kein Spiel, das mich durchgehend mit Action beschäftigt. Es fordert mich eher dazu auf, meine nächsten Schritte zu überlegen und die Konsequenzen meiner Entscheidungen auszuhalten.

Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit, die lange verfügbare Entwicklung und die große Spielwelt sprechen für einen Versuch. Gleichzeitig solltest du das langsame Tempo, die Online-Abhängigkeit und die optionalen Käufe nicht unterschätzen. Ich empfehle, zunächst ohne Ausgaben herauszufinden, ob dir die Planung wirklich Freude macht. Wenn du nach einigen Sitzungen gern über den nächsten Ausbau nachdenkst, hat das Spiel gute Chancen, dich länger zu halten.

Mein persönlicher Rat lautet deshalb: Starte nicht mit dem Ziel, sofort das mächtigste Reich zu besitzen. Lege zuerst eine klare Richtung fest, beobachte deine Engpässe und ändere deine Strategie erst, wenn du verstanden hast, warum etwas nicht funktioniert. Genau dann zeigt sich die Qualität dieses Spiels. Es belohnt nicht bloß Aktivität, sondern überlegte Entscheidungen.

Vorteile

  • Strategischer Ausbau von Burgen und Städten mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Kooperative Allianzen machen gemeinsame Eroberungen und Verteidigung besonders spannend.
  • Regelmäßige Ereignisse und Aufgaben sorgen für Abwechslung im Spielverlauf.
  • Die mittelalterliche Gestaltung passt stimmig zum Thema und ist übersichtlich umgesetzt.
  • Auf mehreren Geräten spielbar
  • sodass der Fortschritt flexibel erreichbar bleibt.

Nachteile

  • Fortschritte dauern ohne Premium-Ressourcen teilweise sehr lange.
  • Angriffe können auch stattfinden
  • wenn man gerade nicht aktiv spielt.
  • Die vielen Gebäude und Einheiten wirken am Anfang etwas unübersichtlich.
  • Für wettbewerbsfähige Allianzen ist regelmäßiges Einloggen nahezu unverzichtbar.
  • Spätere Spielphasen können durch wiederkehrende Ausbauzeiten monoton werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Lords & Knights – Mittelalter und welches Spielprinzip erwartet mich?

Lords & Knights – Mittelalter ist ein kostenlos spielbares Strategie- und Aufbauspiel für Android und iOS. Nach dem Start verwaltet ihr eine mittelalterliche Burg, baut Rohstoffe wie Holz, Stein und Eisen ab und entwickelt eure Gebäude weiter. Gleichzeitig bildet ihr Truppen aus, erobert weitere Burgen und erweitert euer Reich. Der Schwerpunkt liegt auf langfristiger Planung, Wirtschaft, Diplomatie und strategischen Entscheidungen statt auf schnellen Echtzeitkämpfen.

Benötigt Lords & Knights – Mittelalter eine dauerhafte Internetverbindung?

Ja, für Lords & Knights – Mittelalter ist normalerweise eine aktive Internetverbindung erforderlich. Das Spiel läuft über Online-Server, da Städte, Ressourcen, Truppenbewegungen und Bündnisse regelmäßig synchronisiert werden. Eine stabile Verbindung ist besonders bei Angriffen, Verteidigungen und zeitkritischen Aktionen wichtig. Im Offline-Modus lässt sich der Titel daher nicht sinnvoll spielen. Bei schlechtem Empfang können Ladezeiten, Verzögerungen oder Probleme bei der Aktualisierung des Spielstands auftreten.

Ist Lords & Knights – Mittelalter kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?

Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden, bietet jedoch optionale In-App-Käufe. Diese können beispielsweise den Fortschritt beschleunigen, zusätzliche Vorteile gewähren oder bestimmte Wartezeiten verkürzen. Ein Kauf ist nicht zwingend notwendig, allerdings kann der Spielfortschritt ohne Ausgaben deutlich mehr Zeit beanspruchen. Wer Geld sparen möchte, sollte die Kaufoptionen in den Geräteeinstellungen absichern und Ressourcen sorgfältig einsetzen.

Wie wichtig sind Bündnisse und die Zusammenarbeit mit anderen Spielern?

Bündnisse spielen in Lords & Knights – Mittelalter eine zentrale Rolle und sind für den langfristigen Erfolg besonders hilfreich. Gemeinsam mit anderen Spielern könnt ihr euch gegen Angriffe schützen, Informationen austauschen und militärische Aktionen besser koordinieren. Allein ist der Einstieg zwar möglich, später wird das Spiel durch starke Gegner und größere Konflikte deutlich anspruchsvoller. Eine aktive Allianz kann deshalb sowohl strategische Vorteile als auch mehr Abwechslung bieten.

Für wen eignet sich Lords & Knights – Mittelalter und worauf sollten Anfänger achten?

Lords & Knights – Mittelalter eignet sich vor allem für Spieler, die geduldige Aufbau- und Strategiespiele mit einer mittelalterlichen Atmosphäre mögen. Fortschritte entstehen schrittweise, weshalb regelmäßiges Einloggen und eine gute Planung wichtig sind. Anfänger sollten zunächst die Rohstoffproduktion verbessern, Gebäude nicht wahllos ausbauen und ihre Verteidigung frühzeitig berücksichtigen. Außerdem lohnt es sich, das Tutorial aufmerksam zu verfolgen und möglichst bald Kontakt zu einer hilfsbereiten Allianz aufzunehmen.

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