Idle Sword Master
- Bewertung
- 4,2
- Downloads
- 500.000+
- Alter
- USK ab 12 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Idle Sword Master
- Kategorie
- Simulation
- Paketname
- com.kkgames.idleswordmaster
- Entwickler
- MAD PIXEL
- Bewertung
- 4,2
- Version
- 1.0.5.8
Analyse von Appcrazy
Ich habe Idle Sword Master als kostenloses Simulationsspiel von MAD PIXEL ausprobiert und schnell verstanden, worauf die Erfahrung hinausläuft: Du baust dir Schritt für Schritt einen stärkeren Schwertkämpfer auf, verbesserst deine Ausrüstung und kümmerst dich parallel um ein Haustier, das zu deinem Fortschritt dazugehört. Das Spiel verlangt keine langen Sitzungen, sondern lebt davon, dass kleine Entscheidungen über längere Zeit Wirkung zeigen.
Genau darin liegt für mich der Reiz. Ich kann kurz einsteigen, meine gesammelten Ressourcen einsetzen und später weitermachen, ohne eine komplette Spielrunde planen zu müssen. Gleichzeitig ist es kein Spiel, das mich mit einer großen Geschichte oder besonders komplexen Kämpfen abholt. Wer schnelle Action, direkte Kontrolle oder ein tiefes Rollenspiel erwartet, dürfte sich eher langweilen. Wer dagegen Freude an sichtbarem Wachstum und an der Frage hat, welche Verbesserung als Nächstes sinnvoll ist, bekommt ein angenehm zugängliches Spiel für zwischendurch.
Wie sich die Entscheidungen im Spiel anfühlen
Der zentrale Ablauf ist leicht zu verstehen: Schwerter werden zusammengeführt, der Avatar entwickelt sich weiter und das Haustier wird ebenfalls stärker. Diese drei Bereiche greifen ineinander, fühlen sich aber nicht völlig gleich an. Das Zusammenführen der Schwerter ist der unmittelbarste Teil, weil ich dabei direkt sehe, wie aus mehreren schwächeren Gegenständen ein besseres Ergebnis entsteht. Die Entwicklung des Avatars wirkt langfristiger, während das Haustier zusätzliche Aufmerksamkeit in den Fortschritt bringt.
Am Anfang ist die Versuchung groß, jede verfügbare Verbesserung sofort zu verwenden. Ich halte das aber nicht immer für die beste Vorgehensweise. Wenn ich Ressourcen ohne Plan ausgebe, fühlt sich der Fortschritt zwar kurz gut an, doch danach bleibt weniger Spielraum für den nächsten sinnvollen Schritt. Besser ist es, kurz zu prüfen, welcher Bereich gerade den größten Unterschied macht: eine stärkere Waffe, ein besser entwickelter Avatar oder die Weiterentwicklung des Haustiers.
Das ist keine komplizierte Strategie im klassischen Sinn. Es gibt keine riesige Tabelle mit Werten, die ich für jede Aktion ausrechnen muss. Trotzdem entsteht eine kleine Entscheidungsebene, weil nicht jede Verbesserung gleich wertvoll wirkt. Gerade bei einem Idle-Spiel mit Schwert- und Entwicklungsfokus entscheidet die Reihenfolge häufig darüber, ob sich der nächste Abschnitt flüssig oder zäh anfühlt.
Ein nützlicher Umgang mit dem Spiel ist, die eigene Aufmerksamkeit nicht auf jede einzelne Belohnung zu richten. Ich würde zuerst auf den Gesamtfortschritt schauen und nicht sofort jedes neue Objekt als Pflichtaufgabe behandeln. Wenn das Spiel gerade automatisch Fortschritt sammelt, lohnt sich ein späterer, konzentrierter Besuch mehr als ständiges Nachsehen. So bleibt der Ablauf entspannt und wird nicht zu einer kleinen täglichen Kontrollarbeit.
Warum das Zusammenführen mehr ist als ein kurzer Effekt
Das Verschmelzen von Schwertern ist zwar einfach, aber es strukturiert den gesamten Spielfluss. Schwächere Gegenstände fühlen sich nicht nutzlos an, weil sie in einen besseren Gegenstand übergehen können. Das gibt auch kleinen Belohnungen einen Zweck. Ich muss nicht jedes Mal auf einen spektakulären Fund warten, um das Gefühl zu haben, voranzukommen.
Der Nachteil dieser Lösung ist, dass sich der Ablauf mit der Zeit wiederholen kann. Wer das Zusammenführen als unterhaltsames Sortieren und Aufwerten mag, wird darin eine angenehme Routine finden. Wer dagegen ständig neue Regeln, überraschende Aufgaben oder direkte Herausforderungen braucht, erlebt den gleichen Vorgang bald als Pflichtschleife. Für mich funktioniert er am besten in kurzen Abschnitten, nicht als stundenlange Beschäftigung.
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Mein praktischer Tipp ist, nicht nur auf das nächsthöhere Schwert zu schauen, sondern den gesamten Vorrat im Blick zu behalten. Wenn ich zu früh alles zusammenführe, kann der Bildschirm zwar aufgeräumter wirken, aber ich verliere den Überblick darüber, welche Kombinationen meinen Fortschritt tatsächlich beschleunigen. Eine kurze Pause vor dem nächsten Zusammenführen hilft, impulsive Entscheidungen zu vermeiden.
Fortschritt planen, statt nur Belohnungen abzuholen
Die Entwicklung des Avatars gibt dem Spiel eine längere Perspektive. Jede Verbesserung wirkt wie ein kleiner Baustein in einem größeren Aufbau. Ich finde es motivierender, ein Ziel für die nächste Spielphase zu setzen, anstatt nur jede verfügbare Belohnung einzusammeln. Das kann bedeuten, zunächst den Avatar zu stärken und die Schwertfusion etwas langsamer anzugehen, wenn dadurch der gesamte Ablauf stabiler wirkt.
Das Haustier ist dabei mehr als eine dekorative Ergänzung. Es gehört zum Entwicklungskreislauf und sorgt dafür, dass ich nicht nur auf die Waffe starre. Gerade wenn der direkte Fortschritt beim Avatar kurz weniger auffällig ist, kann die Weiterentwicklung des Haustiers ein eigenes Zwischenziel sein. Ich würde deshalb nicht automatisch alles in denselben Bereich investieren, sondern beobachten, welcher Teil gerade am meisten Motivation liefert.
Diese Aufteilung macht das Spiel für mich angenehmer, bringt aber auch eine gewisse Unschärfe mit sich. Es ist nicht immer sofort offensichtlich, welche Entscheidung langfristig die beste ist. Wer klare, ausführliche Erklärungen für jede Verbesserung erwartet, muss sich teilweise durch Ausprobieren orientieren. Das ist bei einem einfachen Spiel kein großes Problem, sollte aber vor dem Start klar sein: Die Tiefe entsteht eher durch die Reihenfolge und Geduld als durch komplizierte Regeln.
Ein realistisches Alltagsszenario sieht für mich so aus: Ich starte das Spiel morgens kurz, prüfe den Fortschritt und entscheide mich bewusst nur für eine größere Verbesserung. In einer Pause am Nachmittag führe ich einige Schwerter zusammen und lasse das Spiel danach wieder ruhen. Abends schaue ich, ob der Avatar oder das Haustier den nächsten sinnvollen Schwerpunkt bildet. Dadurch bleibt der Fortschritt überschaubar, ohne dass ich das Gefühl bekomme, ständig reagieren zu müssen.
Risiko, Belohnung und der Umgang mit Käufen
Idle Sword Master ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg leicht macht. Gleichzeitig gibt es optionale Käufe über Google Play, deren Preise von 1,99 € bis 114,99 € reichen. Für meine Einschätzung ist wichtig, diese beiden Dinge getrennt zu betrachten: Das Spiel lässt sich ohne Eintrittspreis ausprobieren, aber der Umgang mit zusätzlichen Angeboten kann beeinflussen, wie angenehm sich der Fortschritt anfühlt.
Ich würde deshalb nicht direkt am Anfang Geld ausgeben. Zuerst sollte man prüfen, ob einem die wiederholende Struktur überhaupt gefällt. Wenn der Reiz vor allem darin liegt, langsam stärker zu werden, können zusätzliche Käufe einen Teil dieser Spannung verkürzen. Wer dagegen bewusst Zeit sparen möchte, sieht solche Angebote möglicherweise als Komfort. Für mich ist der bessere Ansatz, erst mehrere Spielphasen ohne Kauf zu erleben und dann zu entscheiden, ob eine Ausgabe wirklich den eigenen Spielstil unterstützt.
Die eigentliche Belohnung entsteht durch den Kontrast zwischen einem schwachen Ausgangspunkt und dem später stärkeren Avatar. Wenn ich diesen Aufbau zu schnell abkürze, bleibt weniger Raum für die kleinen Erfolgsmomente, die das Spiel tragen. Das ist der wichtigste Trade-off: Mehr Tempo kann bequem sein, aber langsamer Fortschritt vermittelt oft stärker, dass die eigenen Entscheidungen etwas bewirken.
Ich würde das Spiel daher nicht als geeignet für Spieler empfehlen, die grundsätzlich jede Wartezeit vermeiden möchten. Ebenso wenig passt es zu Menschen, die sich von kostenlosen Spielen schnell durch Kaufangebote unter Druck gesetzt fühlen. Für alle anderen kann die kostenlose Grundlage ausreichen, um herauszufinden, ob das System trägt. Entscheidend ist, den eigenen Fortschritt nicht mit dem Gedanken zu bewerten, möglichst schnell am Ende anzukommen.
Was passiert, wenn der Fortschritt langsamer wird?
Wie bei vielen Spielen mit automatischem Wachstum verändert sich die Wahrnehmung mit der Zeit. Anfangs bringt fast jede Aktion einen sichtbaren Unterschied. Später werden Verbesserungen weniger dramatisch, und genau dann zeigt sich, ob die Grundschleife dauerhaft motiviert. Ich finde, dass Idle Sword Master in diesem Abschnitt besser funktioniert, wenn ich mir kleine Ziele setze. Ein neues Schwert allein ist als Ziel manchmal zu wenig; eine Kombination aus Avatarentwicklung, Schwertverbesserung und Haustierfortschritt fühlt sich sinnvoller an.
Das Spiel belohnt Geduld, aber Geduld ist nicht dasselbe wie passives Warten. Ich kann den Ablauf zwar nicht mit ständiger Aufmerksamkeit erzwingen, aber ich kann entscheiden, wann ich Ressourcen einsetze und wann ich sie lieber noch sammle. Diese Planung über mehrere kurze Sitzungen hinweg ist für mich die interessanteste Form von Strategie. Sie ist unscheinbar, doch sie verhindert, dass jede Belohnung sofort verschwindet, ohne einen klaren Beitrag zum nächsten Ziel zu leisten.
Eine gute Regel ist, vor jeder größeren Ausgabe eine einfache Frage zu stellen: Verbessert diese Entscheidung meinen nächsten Abschnitt oder nur den Moment? Wenn die Antwort nur der Moment ist, würde ich warten. Diese Vorgehensweise ist besonders nützlich, wenn mehrere Entwicklungswege gleichzeitig offenstehen. Sie verhindert nicht jede falsche Entscheidung, sorgt aber dafür, dass Ressourcen bewusster eingesetzt werden.
Anpassung statt starrer Routine
Der Spielablauf ist zugänglich, aber ich würde ihn nicht völlig automatisch abarbeiten. Der bessere Ansatz ist, die eigene Routine an den aktuellen Fortschritt anzupassen. Wenn das Zusammenführen von Schwertern gerade den deutlichsten Schub bringt, konzentriere ich mich darauf. Wenn der Avatar kaum noch sichtbar wächst, verschiebe ich meine Aufmerksamkeit auf das Haustier oder sammle zunächst weiter. Diese Anpassung hält die Wiederholung etwas frischer.
Das bedeutet nicht, dass ich ständig alles ändern muss. Im Gegenteil: Zu häufige Wechsel können den Fortschritt zerstreuen. Ich bevorzuge kurze Planungsfenster. Für die nächste Spielphase lege ich einen Schwerpunkt fest und überprüfe später, ob er noch sinnvoll ist. So entsteht ein Mittelweg zwischen blindem Sparen und hektischem Ausgeben.
Ein weiterer nützlicher Gedanke ist, Rückschläge oder langsame Phasen nicht sofort als Zeichen zu sehen, dass das Spiel nicht funktioniert. Bei dieser Art von Simulation gehört ein ungleichmäßiges Tempo dazu. Manchmal wirkt eine Sitzung fast ereignislos, bevor die nächste Kombination oder Avatarverbesserung wieder einen sichtbaren Sprung bringt. Wer jede Sitzung mit einem großen Ergebnis messen will, wird enttäuscht. Wer den Fortschritt über mehrere Besuche betrachtet, erlebt die Entwicklung stimmiger.
Im Vergleich zu einem klassischen Rollenspiel mit direkter Steuerung ist die Anpassung hier weniger taktisch und stärker wirtschaftlich. Ich entscheide nicht in hektischen Kämpfen über Ausweichmanöver oder Angriffe. Stattdessen plane ich, wann ich zusammenführe, wann ich investiere und wann ich den nächsten Besuch abwarte. Das macht Idle Sword Master ruhiger als viele actionorientierte Alternativen, aber auch weniger aufregend.
Für wen die ruhige Struktur passt
Ich sehe das Spiel vor allem bei Menschen, die kurze mobile Spielmomente mögen. Es eignet sich für den Weg zur Arbeit, eine Pause oder den Abend, wenn ich noch etwas Fortschritt machen möchte, aber keine lange Kampagne beginnen will. Die einfache Grundidee ist schnell verstanden, und die Entwicklung von Schwert, Avatar und Haustier sorgt dafür, dass auch kurze Besuche einen Zweck haben.
Weniger passend ist es für Spieler, die ein umfangreiches Rollenspielsystem mit frei erkundbarer Welt, tiefen Dialogen oder präziser Kampfsteuerung suchen. Auch wer bei Simulationen vor allem realistische Abläufe erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen. Die Simulation besteht hier in der Entwicklung und Verwaltung eines Fantasy-Kämpfers, nicht in einer realistischen Alltagssituation.
Für Kinder ist die Alterskennzeichnung „USK ab 12 Jahren“ relevant. Eltern sollten außerdem berücksichtigen, dass optionale Käufe vorhanden sind. Das Spiel ist zwar kostenlos startbar, aber die Möglichkeit, Geld für zusätzliche Vorteile oder Komfort auszugeben, gehört zur Nutzung dazu. Ich würde jüngeren Spielern deshalb nur mit klaren Regeln für Käufe Zugang geben.
Wie viel Tiefe bleibt nach den ersten Sitzungen?
Die langfristige Tiefe von Idle Sword Master entsteht nicht durch eine große Menge verschiedener Spielmodi, sondern durch die Verbindung aus Wiederholung, Ressourcenplanung und sichtbarer Entwicklung. Ich muss mich immer wieder entscheiden, ob ich den schnellen kleinen Erfolg nehme oder auf eine stärkere Verbesserung hinarbeite. Diese Entscheidung ist einfach genug für Einsteiger, aber interessant genug, um nicht völlig bedeutungslos zu wirken.
Nach den ersten Sitzungen weiß ich, wie der grundlegende Rhythmus funktioniert. Danach verschiebt sich die Frage von „Was kann ich tun?“ zu „Was lohnt sich jetzt?“. Das ist ein gutes Zeichen für ein Spiel dieser Art. Gleichzeitig ist die Kurve nicht für jeden attraktiv. Wenn die Freude am Sammeln und Aufwerten nachlässt, gibt es wenig, das mich durch direkte Action zurückholen würde.
Ich würde außerdem empfehlen, nicht jeden Fortschritt isoliert zu beurteilen. Ein Haustier, das zunächst weniger wichtig wirkt, kann als langfristiges Ziel mehr Motivation geben, als es die einzelne Verbesserung vermuten lässt. Umgekehrt kann eine schnelle Schwertfusion kurzfristig stark aussehen, ohne die gesamte Entwicklung spürbar zu verändern. Diese Unterschiede werden erst deutlich, wenn ich mehrere Spielabschnitte miteinander vergleiche.
Die aktuelle Version ist 1.0.5.8. Für mich wirkt das wie ein Spiel, das man vor allem wegen seiner klaren Grundschleife ausprobiert und nicht wegen eines überladenen Funktionsumfangs. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 14.000 Bewertungen und über 500.000 Installationen hat es bereits ein Publikum gefunden. Diese Zahlen sind kein Ersatz für den eigenen Eindruck, zeigen aber, dass die Mischung aus Idle-Fortschritt, Schwertfusion und Haustierentwicklung viele mobile Spieler anspricht.
Die Zahl der angegebenen Rezensionen liegt bei 73. Ich würde daraus keine umfassende Qualitätsgarantie ableiten, sondern eher den praktischen Schluss ziehen, dass die allgemeine Resonanz positiv wirkt, während die eigene Toleranz für Wiederholung entscheidend bleibt. Gerade bei Spielen mit automatischem Fortschritt können zwei Personen dieselbe Struktur völlig unterschiedlich bewerten.
Vergleich mit typischen Alternativen
Im Vergleich zu einem klassischen Idle-Rollenspiel ist der Einstieg hier besonders geradlinig. Ich muss mich nicht lange in eine Welt einlesen, bevor die erste Verbesserung sichtbar wird. Gegenüber einem Merge-Spiel ohne Avatarentwicklung bietet die Kombination aus Schwert, Kämpfer und Haustier dagegen mehr langfristige Bezugspunkte. Der Fortschritt fühlt sich dadurch nicht nur wie das Aufräumen eines Spielfelds an.
Ein actionreiches Dungeon-Spiel bleibt die bessere Wahl, wenn ich direkte Kontrolle und Spannung in jeder Sekunde möchte. Ein komplexeres Rollenspiel ist überlegen, wenn ich Charakterwerte, Ausrüstung und Entscheidungen in größerer Tiefe verwalten will. Idle Sword Master gewinnt dort, wo Bequemlichkeit und ein stetiges Gefühl von Wachstum wichtiger sind als Reaktionsgeschwindigkeit oder eine große Geschichte.
Für mich ist der entscheidende Unterschied zu vielen Alternativen die geringe Einstiegshürde. Ich kann den Ablauf schnell aufnehmen und später wiederfinden, ohne mich an komplizierte Systeme erinnern zu müssen. Der Preis dafür ist, dass die Erfahrung weniger Überraschungen bietet. Wer nach einigen Sitzungen genau weiß, wie er Schwerter, Avatar und Haustier behandeln möchte, erlebt eher eine optimierte Routine als ein ständig neues Abenteuer.
Mein Strategie-Fazit nach dem Ausprobieren
Idle Sword Master ist ein solides kostenloses Simulationsspiel für alle, die ihren Fortschritt lieber planen als erkämpfen. Ich mag die klare Verbindung aus Schwertfusion, Avatarentwicklung und Haustierfortschritt, weil sie auch kleinen Spielbesuchen einen nachvollziehbaren Zweck gibt. Besonders gelungen finde ich, dass schwächere Schwerter nicht einfach wertlos wirken, sondern als Material für den weiteren Aufbau dienen.
Meine Empfehlung lautet trotzdem nicht, jede Verbesserung sofort mitzunehmen. Wer die Ressourcen über mehrere kurze Sitzungen hinweg betrachtet, bekommt mehr aus dem System heraus. Ich würde zunächst ohne Kauf spielen, einen Schwerpunkt für den nächsten Abschnitt setzen und erst danach entscheiden, ob zusätzliche Ausgaben den eigenen Spielstil wirklich verbessern. So bleibt der Kern des Spiels erhalten, und man merkt schneller, ob die ruhige Wiederholung langfristig Spaß macht.
Für mich ist das Spiel dann am stärksten, wenn ich es als kleine Fortschrittsroutine behandle: kurz einsteigen, sinnvoll zusammenführen, den Avatar oder das Haustier gezielt weiterentwickeln und anschließend wieder Abstand gewinnen. Es ist nicht die richtige Wahl für intensive Action, eine tief erzählte Fantasywelt oder ein vollständig kontrollierbares Kampfsystem. Wenn du aber ein unkompliziertes Idle-Spiel mit langfristiger Planung suchst und dich über stetig stärkere Schwerter freust, kann MAD PIXELs Spiel eine angenehme Begleitung für freie Minuten sein.
Unterm Strich bleibt mein Eindruck positiv, aber bewusst eingeschränkt: Die beste Entscheidung ist hier nicht die schnellste, sondern die, die deinen nächsten Fortschrittsabschnitt sinnvoll vorbereitet. Genau diese kleine Planung gibt der ansonsten einfachen Struktur mehr Gewicht und macht aus einem kurzen Merge-Spiel eine brauchbare, entspannte Simulation für zwischendurch.
Vorteile
- Einfaches Idle-System
- das auch bei kurzen Spielsessions Fortschritte ermöglicht.
- Viele Schwerter und Ausrüstungsgegenstände sorgen für spürbare Sammelmotivation.
- Offline-Fortschritt lässt Ressourcen auch ohne dauerhaftes Spielen anwachsen.
- Verbesserungen und Aufwertungen sind übersichtlich und schnell verständlich.
- Niedrige Einstiegshürde
- da keine komplexen Vorkenntnisse nötig sind.
Nachteile
- Der Spielablauf wiederholt sich nach einiger Zeit deutlich.
- Für schnelleren Fortschritt können häufig Werbevideos angeboten werden.
- Höhere Stufen erfordern teilweise langes Warten oder viel Grinden.
- Die strategischen Möglichkeiten bleiben im Vergleich zu RPGs eher begrenzt.
- Eine dauerhafte Internetverbindung kann für bestimmte Funktionen nötig sein.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Idle Sword Master und wie funktioniert das Spiel?
Idle Sword Master ist ein Idle-Rollenspiel, in dem du einen Schwertkämpfer verbesserst, Gegner besiegst und neue Ausrüstung sammelst. Viele Kämpfe laufen automatisch ab, sodass dein Charakter auch dann Fortschritte machen kann, wenn du nicht aktiv spielst. Durch Tippen, Aufwerten und geschicktes Ausrüsten stärkst du deine Figur und schaltest nach und nach weitere Inhalte frei.
Kann man Idle Sword Master kostenlos spielen?
Ja, Idle Sword Master kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings enthält das Spiel typischerweise optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Ressourcen, Ausrüstung oder Fortschritte schneller erhalten lassen. Auch Werbung kann Bestandteil des Spielerlebnisses sein. Wer kein Geld ausgeben möchte, kann trotzdem spielen, benötigt für manche Verbesserungen aber möglicherweise mehr Zeit und Geduld.
Benötigt Idle Sword Master eine dauerhafte Internetverbindung?
Für bestimmte Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Dazu gehören unter Umständen Werbeprämien, Cloud-Speicher, Ranglisten, tägliche Belohnungen oder serverbasierte Events. Einige grundlegende Idle-Mechaniken funktionieren möglicherweise auch offline, jedoch werden Fortschritte nicht immer sofort synchronisiert. Vor einer längeren Offline-Phase sollte man das Spiel daher kurz öffnen und den aktuellen Spielstand speichern lassen.
Welche Möglichkeiten zur Charakterentwicklung bietet Idle Sword Master?
Die Entwicklung des Charakters erfolgt vor allem durch das Sammeln von Erfahrung, Gold, Waffen und weiteren Verbesserungen. Du kannst die Kampfkraft erhöhen, Ausrüstung wechseln und verschiedene Werte gezielt verbessern. Je nach Spielfortschritt kommen zusätzliche Systeme wie Aufgaben, Belohnungen, Fähigkeiten oder besondere Herausforderungen hinzu. Eine sinnvolle Kombination aus Aufwertungen ist wichtig, da stärkere Gegner deutlich bessere Verbesserungen erfordern.
Ist Idle Sword Master für Kinder geeignet und gibt es Risiken bei In-App-Käufen?
Idle Sword Master ist leicht verständlich und benötigt keine komplizierte Steuerung, weshalb auch jüngere Spieler schnell mit den Grundlagen zurechtkommen. Dennoch sollten Eltern die Altersfreigabe, Werbung und mögliche Online-Funktionen prüfen. Da optionale In-App-Käufe vorhanden sein können, empfiehlt es sich, Käufe im Google-Play- oder App-Store-Konto mit einem Passwort oder einer zusätzlichen Bestätigung zu schützen.
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