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Guild of Heroes: Rollenspiele

Bewertung
4,4
Downloads
10.000.000+
Alter
USK ab 12 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Guild of Heroes: Rollenspiele
Kategorie
Rollenspiele
Paketname
com.goplaytoday.guildofheroes
Entwickler
BIT.GAMES
Bewertung
4,4
Version
1.193.3
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ich habe Guild of Heroes als kostenloses Fantasy-Rollenspiel ausprobiert und dabei schnell gemerkt, worauf das Spiel seinen Reiz aufbaut: kurze Kämpfe, sichtbare Fortschritte und das ständige Gefühl, dass die nächste Verbesserung schon in Reichweite liegt. Statt mich mit langen Erklärungen zu überladen, führt mich das Spiel direkt in eine klassische Heldenrolle. Ich erkunde eine farbenfrohe Fantasy-Welt, kämpfe gegen Gegner und baue meine Figur Schritt für Schritt aus.

Das Konzept ist nicht neu, aber BIT.GAMES setzt es zugänglich um. Wer Rollenspiele auf dem Smartphone mag und gerne zwischendurch ein paar Kämpfe erledigt, findet hier einen unkomplizierten Einstieg. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der Fortschritt stark darauf ausgelegt ist, mich regelmäßig zurück ins Spiel zu holen. Für mich ist genau das die größte Stärke und zugleich die wichtigste Einschränkung: Guild of Heroes funktioniert am besten in kurzen, wiederkehrenden Spielphasen, weniger als tiefes Rollenspiel für lange Abende.

Ein schneller Einstieg mit klaren ersten Zielen

Die ersten Spielminuten sind angenehm direkt. Ich muss nicht erst lange Systeme studieren, bevor etwas passiert. Die Fantasy-Aufmachung, die Kämpfe und die Belohnungen vermitteln sofort, was von mir erwartet wird: Gegner besiegen, Ausrüstung verbessern und den nächsten Abschnitt erreichen. Diese Klarheit hilft besonders auf dem Smartphone, wo ich oft nicht viel Zeit für komplizierte Menüs oder langwierige Vorbereitungen habe.

Die frühen Ziele sind bewusst einfach gehalten. Ich möchte stärker werden, neue Ausrüstung sinnvoll einsetzen und in der Handlung weiterkommen. Das klingt zunächst gewöhnlich, funktioniert aber deshalb gut, weil jede abgeschlossene Aufgabe einen kleinen sichtbaren Schritt erzeugt. Nach einem Kampf kann ich mich direkt mit der Frage beschäftigen, ob ein neuer Gegenstand besser passt oder ob ich noch etwas sammeln sollte, bevor ich weiterziehe.

Mir gefällt, dass das Spiel nicht verlangt, von Beginn an eine perfekte Strategie zu entwickeln. Ich kann mich erst einmal auf die Grundlagen konzentrieren und dabei herausfinden, welche Verbesserungen für meinen Spielstil nützlich sind. Wer von einem Rollenspiel mit vielen Klassen, komplexen Talentbäumen und langen Dialogen kommt, könnte den Einstieg allerdings etwas leichtgewichtig finden. Guild of Heroes will zunächst nicht mit Tiefe beeindrucken, sondern mit einem flüssigen Start.

Gerade für neue Spieler ist das hilfreich. Die wichtigsten Entscheidungen entstehen nicht alle auf einmal, sondern nach und nach. Dadurch bleibt die Oberfläche überschaubar, auch wenn später mehr Ausrüstung und Möglichkeiten dazukommen. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich für einen einfachen Kampf erst eine lange Vorbereitung durchführen muss.

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Ein praktischer Tipp für den Anfang: Ich würde neue Gegenstände nicht automatisch nur nach dem höchsten Einzelwert auswählen. Es lohnt sich, kurz zu prüfen, welche Verbesserung tatsächlich zum aktuellen Spielstil passt. Ein Gegenstand, der den unmittelbaren Schaden erhöht, wirkt zwar attraktiv, ist aber nicht immer die beste Wahl, wenn die eigene Figur dadurch zu anfällig wird. Diese kleine Abwägung macht die frühen Kämpfe interessanter, ohne sie unnötig kompliziert zu machen.

Warum der Anfang motiviert

Das Spiel arbeitet mit vielen kleinen Belohnungsmomenten. Ein besiegter Gegner, ein besseres Ausrüstungsteil oder ein neuer Abschnitt gibt mir einen konkreten Grund, noch eine Runde zu spielen. Dabei ist wichtig, dass die Ziele nicht völlig losgelöst voneinander wirken. Die Kämpfe helfen beim Vorankommen, das Vorankommen bringt neue Herausforderungen, und die Herausforderungen machen die nächste Verbesserung relevant.

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In meinem Alltag passt dieses Muster gut in kurze Pausen. Wenn ich auf den Bus warte oder abends noch zehn Minuten übrig habe, kann ich ein paar Aufgaben erledigen, ohne mich erst wieder in eine komplizierte Geschichte einarbeiten zu müssen. Für längere Sitzungen fehlt dem Ablauf dagegen manchmal die Abwechslung, besonders dann, wenn ich mehrere ähnliche Kämpfe hintereinander spiele.

Fortschritt, Ausrüstung und das Gefühl, stärker zu werden

Der wichtigste Fortschrittsanzeiger ist für mich nicht nur die Zahl auf dem Charakterbildschirm, sondern die Frage, wie sicher sich ein Abschnitt anfühlt. Wenn ein Gegner, der zuvor mühsam war, plötzlich deutlich leichter fällt, spüre ich den Nutzen einer Verbesserung unmittelbar. Dieses direkte Feedback ist eine der gelungensten Seiten des Spiels.

Die Ausrüstung übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Nach Kämpfen und Aufgaben gibt es regelmäßig neue Dinge zu prüfen. Das erzeugt einen angenehmen kleinen Entscheidungsrhythmus: behalten, anlegen oder als Grundlage für die nächste Verbesserung verwenden. Ich muss nicht jede Belohnung lange analysieren, aber wer genauer hinsieht, kann aus den vorhandenen Gegenständen mehr herausholen.

Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil dieses Systems ist, dass auch scheinbar kleine Verbesserungen einen Zweck haben. Ein Gegenstand muss nicht immer spektakulär besser sein, um nützlich zu werden. Manchmal ist es sinnvoller, mehrere solide Verbesserungen zusammenzunehmen, statt auf den einen großen Sprung zu warten. Das verhindert, dass ich mich ausschließlich auf seltene Belohnungen verlasse.

Gleichzeitig kann die Ausrüstungsverwaltung mit der Zeit etwas ermüdend werden. Wenn nach mehreren Kämpfen viele Gegenstände zusammenkommen, muss ich regelmäßig aussortieren und vergleichen. Für Spieler, die gerne jedes Detail optimieren, ist das eine willkommene Beschäftigung. Ich persönlich würde diese Prüfung nicht nach jedem einzelnen Kampf machen, sondern mehrere Belohnungen sammeln und das Inventar anschließend in einem kurzen Durchgang ordnen.

Das ist besonders dann sinnvoll, wenn ich nur wenige Minuten spielen möchte. Ständiges Wechseln zwischen Kampf und Inventar unterbricht den Rhythmus. Wer sich dagegen etwas mehr Zeit nimmt, kann die Ausrüstung gezielter auf die nächste Herausforderung ausrichten. Diese Entscheidung zwischen Bequemlichkeit und Optimierung begleitet das Spiel recht häufig.

Ein Fortschrittssystem für regelmäßige Spieler

Guild of Heroes belohnt vor allem Regelmäßigkeit. Ich komme schneller voran, wenn ich immer wieder kleine Aufgaben erledige, meine Belohnungen sinnvoll nutze und nicht jede Herausforderung mit derselben Ausrüstung angehe. Das ist ein vertrautes Muster bei mobilen Rollenspielen, hier aber angenehm leicht verständlich umgesetzt.

Die Kehrseite zeigt sich, wenn ich mehrere Tage pausiert habe. Dann fühlt sich der Wiedereinstieg weniger wie ein frischer Start und mehr wie das Aufholen eines laufenden Systems an. Ich kann zwar wieder einsteigen, aber der Reiz entsteht eher durch das erneute Sortieren meiner Ziele als durch eine völlig neue Spielerfahrung. Für mich ist das kein gravierendes Problem, solange ich das Spiel als Begleiter für kurze Sessions sehe.

Wer ein Rollenspiel sucht, in dem jede Entscheidung langfristig die gesamte Geschichte verändert, wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Die Entscheidungen drehen sich stärker um Kampfbereitschaft, Ausrüstung und das Tempo des persönlichen Fortschritts. Das ist weniger erzählerisch anspruchsvoll, dafür deutlich unkomplizierter.

Die Schwierigkeit: zugänglich, aber nicht völlig anspruchslos

Die Herausforderung steigt nicht nur dadurch, dass Gegner stärker werden. Entscheidend ist auch, ob ich mich rechtzeitig um meine Ausrüstung kümmere. Wenn ich einfach weiterspiele und jede Verbesserung ignoriere, kann ein Abschnitt plötzlich deutlich unangenehmer werden. Dadurch entsteht ein sinnvoller Zusammenhang zwischen Vorbereitung und Erfolg.

Am Anfang kann ich viele Situationen noch recht entspannt angehen. Später reicht es nicht immer, nur schnell durch die Kämpfe zu kommen. Ich muss stärker darauf achten, ob meine Figur ausreichend verbessert ist und ob ich einen Kampf wirklich fortsetzen sollte oder lieber erst meine Ausrüstung ordne. Diese kleinen Unterbrechungen geben dem Fortschritt mehr Bedeutung.

Mir gefällt besonders, dass die Schwierigkeit nicht ausschließlich wie eine harte Wand wirkt. Oft erkenne ich, warum ein Abschnitt problematisch ist: Meine Ausrüstung ist veraltet, ich habe Belohnungen nicht genutzt oder ich spiele zu ungeduldig. Das macht Niederlagen weniger frustrierend, weil ich eine konkrete Möglichkeit sehe, mich zu verbessern.

Trotzdem bleibt das Spiel in erster Linie zugänglich. Wer taktische Kämpfe mit vielen aktiven Fähigkeiten, komplizierten Positionierungen oder einem stark reaktiven Kampfsystem erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen. Guild of Heroes legt mehr Wert auf den Aufbau der Figur und die Vorbereitung als auf eine tiefgehende Echtzeitstrategie in jedem einzelnen Gefecht.

Mein bester Umgang mit schwierigeren Abschnitten ist, nicht sofort alles auf einen Versuch zu setzen. Ich prüfe zuerst meine Ausrüstung, erledige eventuell noch erreichbare Aufgaben und nutze die Belohnungen, die bereits verfügbar sind. Dieser Ablauf klingt unspektakulär, verhindert aber, dass ich mich unnötig an einem Gegner festbeiße. Gerade auf dem Smartphone ist das angenehm, weil ich nicht jede Spielpause mit Frust beenden muss.

Wann die Herausforderung kippen kann

Die Grenze liegt dort, wo der Fortschritt zu stark vom wiederholten Spielen abhängt. Wenn ich mich für einen Abschnitt nicht durch eine bessere Entscheidung, sondern hauptsächlich durch weiteres Sammeln vorbereiten kann, verliert die Herausforderung an Spannung. Dann fühlt sich der nächste Sieg eher verdient durch Zeitaufwand als durch kluges Spielen an.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen klassischen Rollenspielen auf PC oder Konsole. Dort kann ich eine schwierige Stelle oft durch eine neue Taktik, eine alternative Quest oder eine besondere Fähigkeit lösen. Hier ist der naheliegende Weg häufiger, meine Figur weiter auszubauen. Für Fans von Zahlen, Gegenständen und stetiger Verbesserung ist das motivierend. Wer lieber mit kreativen Lösungen arbeitet, könnte sich gelegentlich eingeschränkt fühlen.

Das Tempo zwischen Motivation und Druck

Das Spiel versteht es, mir regelmäßig einen nächsten Anlass zu geben. Nach einer Verbesserung wartet eine neue Aufgabe, nach einem Abschnitt eine weitere Hürde. Dieser Ablauf hält den Spielfluss am Leben, ohne dass ich ständig nach einem Ziel suchen muss. Gerade bei einem mobilen Rollenspiel ist das ein großer Pluspunkt.

Gleichzeitig entsteht daraus ein gewisser Druck. Die vielen kleinen Fortschrittsmöglichkeiten können dazu führen, dass ich nicht mehr nur spiele, weil mir ein Kampf Spaß macht, sondern weil ich eine offene Verbesserung abschließen möchte. Das ist ein typischer Unterschied zwischen freiwilliger Motivation und einem System, das mich immer wieder zurückruft.

Die kostenlosen Grundlagen machen den Einstieg leicht, aber die In-App-Käufe liegen zwischen 1,09 Euro und 159,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Ich würde deshalb von Anfang an eine klare persönliche Grenze setzen und Käufe nicht als normalen Teil jedes Fortschrittsschritts betrachten. Wer gerne langsam spielt, kann sich auf die kostenlosen Inhalte konzentrieren, muss aber akzeptieren, dass das Tempo dann stärker von regelmäßigem Spielen abhängt.

Für mich ist das Spiel am angenehmsten, wenn ich es nicht als Wettlauf behandle. Ich muss nicht jede Belohnung sofort maximieren und nicht jede mögliche Verbesserung direkt verfolgen. Ein ruhiger Rhythmus macht den Fortschritt entspannter. Wer dagegen möglichst schnell vorankommen möchte, kann sich leichter unter Druck gesetzt fühlen, besonders wenn mehrere Verbesserungen gleichzeitig interessant wirken.

Ein konkreter Alltagstipp ist, vor dem Öffnen des Spiels ein kleines Ziel festzulegen: etwa einen Abschnitt abzuschließen, einige Gegenstände zu prüfen oder eine bestimmte Verbesserung vorzubereiten. Dadurch bestimme ich selbst das Ende meiner Session. Ohne dieses eigene Limit kann aus einer kurzen Pause schnell eine längere Folge von Kämpfen und Inventarentscheidungen werden.

Für wen die Spielweise passt

Gut geeignet ist das Spiel für Menschen, die Fantasy-Rollenspiele mögen, aber keine lange Einarbeitungszeit wünschen. Auch Spieler, die gerne Charaktere verbessern und nach jedem kurzen Einsatz einen sichtbaren Fortschritt sehen, dürften sich schnell zurechtfinden. Die deutsche Ausrichtung des Rollenspielangebots macht den Einstieg zusätzlich angenehm, wenn ich nicht ständig englische Begriffe übersetzen möchte.

Weniger passend ist es für Spieler, die ein vollständig kostenloses Erlebnis ohne Kaufanreize erwarten. Auch wer eine besonders starke Geschichte, tiefgreifende Dialogentscheidungen oder komplexe taktische Kämpfe sucht, findet in einem klassischen Premium-Rollenspiel wahrscheinlich die bessere Alternative. Guild of Heroes ist eher ein fortlaufender Begleiter als ein abgeschlossenes Abenteuer, das ich einmal konzentriert durchspiele.

Im Vergleich zu typischen Idle-Rollenspielen verlangt es von mir mehr Aufmerksamkeit, weil ich mich tatsächlich mit Kämpfen und Ausrüstung beschäftigen muss. Im Vergleich zu großen Online-Rollenspielen ist es deutlich leichter zugänglich und weniger auf lange Sitzungen ausgelegt. Diese Zwischenposition ist seine Stärke: Es bietet mehr Beteiligung als ein reines Zuschauen, bleibt aber wesentlich unkomplizierter als ein umfangreiches Mehrspieler-Rollenspiel.

Technischer Rahmen und Alltagstauglichkeit

Guild of Heroes ist für Android ab Version 7.0 ausgelegt und damit auch für viele ältere Gerätegenerationen interessant. Die aktuelle Version ist 1.193.3. Für mich ist vor allem wichtig, dass das Spiel als mobiles Rollenspiel nicht voraussetzt, dass ich jedes Mal eine lange Sitzung einplane. Die einzelnen Fortschrittsschritte lassen sich gut in einen normalen Tagesablauf einbauen.

Das Spiel ist kostenlos erhältlich und trägt die Altersfreigabe USK ab 12 Jahren. Die Fantasy-Kämpfe und die allgemeine Aufmachung richten sich damit eher an Jugendliche und Erwachsene als an kleine Kinder. Eltern sollten trotzdem berücksichtigen, dass die vorhandenen In-App-Käufe eine bewusste Einstellung des eigenen Budgets sinnvoll machen.

Die große Verbreitung zeigt, dass das Konzept viele Spieler erreicht: Im Google-Play-Umfeld kommt der Titel auf über zehn Millionen Installationen, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 aus rund 359.000 Bewertungen. Diese Zahlen erklären für mich, warum das Spiel so ausgereift wirkt, ohne daraus automatisch abzuleiten, dass es jedem gefallen muss. Die hohe Reichweite spricht für einen zugänglichen Einstieg, nicht für eine bestimmte persönliche Vorliebe.

Auch die Zahl der veröffentlichten Rezensionen liegt im Tausenderbereich und zeigt, dass sich viele Spieler mit dem Titel auseinandergesetzt haben. Ich würde solche Werte aber nur als Orientierung verwenden. Für die eigene Entscheidung sind die Spielweise und der Umgang mit Fortschritt wichtiger als eine einzelne Durchschnittsbewertung.

Was nach dem ersten Eindruck bleibt

Nach den ersten Spielstunden bleibt bei mir vor allem der Eindruck eines Rollenspiels, das seine Motivation aus kleinen, gut sichtbaren Schritten bezieht. Ich verbessere meine Figur, probiere neue Ausrüstung aus und nähere mich dem nächsten Ziel. Das ist nicht revolutionär, aber es funktioniert, weil die Abläufe verständlich bleiben und die Belohnungen regelmäßig einen praktischen Nutzen haben.

Die Grenzen werden dort sichtbar, wo ich mehr Abwechslung oder mehr Kontrolle über die Lösung schwieriger Situationen erwarte. Wiederholungen gehören zum Kern des Spiels. Wer damit nichts anfangen kann, wird auch durch die Fantasy-Optik nicht dauerhaft gehalten. Außerdem sollte ich mich nicht von jeder angebotenen Verbesserung zu einem Kauf verleiten lassen. Ein langsamerer, selbstbestimmter Fortschritt ist hier die bessere Methode für ein entspanntes Spielerlebnis.

Mein Urteil fällt deshalb klar, aber nicht uneingeschränkt aus. Ich empfehle Guild of Heroes Freunden, die ein leicht zugängliches Fantasy-Rollenspiel für kurze Sessions suchen und Freude an Ausrüstung, Kämpfen und stetigem Ausbau haben. Ich würde es nicht empfehlen, wenn eine abgeschlossene Geschichte, ein vollständig werbefreies Premium-Erlebnis oder besonders anspruchsvolle Taktik im Vordergrund steht.

Am meisten überzeugt mich das Spiel, wenn ich es als regelmäßige kleine Beschäftigung nutze: ein paar Kämpfe, eine kurze Inventarprüfung und ein erreichbares Ziel pro Sitzung. In diesem Rahmen trägt der Fortschritt über längere Zeit. Wer den Titel dagegen möglichst schnell durchoptimieren möchte, wird eher den Druck und die Wiederholung bemerken. Meine Empfehlung lautet daher: ausprobieren, langsam spielen und das eigene Ausgabenlimit vorher festlegen.

Als Rollenspiel von BIT.GAMES ist der Titel inzwischen fest in seiner mobilen Nische angekommen. Er bietet genug Entwicklung, um mich wiederkommen zu lassen, bleibt aber einfach genug, um nicht jede Pause in eine Lernstunde zu verwandeln. Genau diese Balance macht seinen Reiz aus – und erklärt zugleich, warum Spieler mit dem Wunsch nach mehr Tiefe oder mehr erzählerischer Freiheit besser nach einer anderen Art von Rollenspiel suchen sollten.

Vorteile

  • Abwechslungsreiche Klassen und Builds ermöglichen viele Spielstile.
  • Regelmäßige Events sorgen auch nach längerer Zeit für neue Ziele.
  • Offline spielbare Abschnitte eignen sich gut für kurze Spielpausen.
  • Übersichtliche Steuerung erleichtert den Einstieg auf kleinen Displays.
  • Viele Ausrüstungsgegenstände bieten Raum für individuelle Charakterentwicklung.

Nachteile

  • Fortschritt kann durch Wartezeiten und begrenzte Energie gebremst werden.
  • Einige starke Gegenstände sind ohne Käufe nur langsam erreichbar.
  • Die Handlung bleibt hinter der großen Menge an Kämpfen eher oberflächlich.
  • Spätere Gegner können ohne optimale Ausrüstung deutlich frustrierend werden.
  • Für bestimmte Funktionen ist dauerhaft eine Internetverbindung erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Guild of Heroes: Rollenspiele und für wen eignet sich das Spiel?

Guild of Heroes: Rollenspiele ist ein actionreiches Fantasy-RPG für Android und iOS, in dem du einen Helden durch Dungeons, Quests und Kämpfe gegen Monster führst. Das Spiel richtet sich vor allem an Fans von Diablo-ähnlichen Hack-and-Slash-Abenteuern, Beutejagd und Charakterentwicklung. Auch kurze Spielrunden sind möglich, allerdings lohnt sich regelmäßiges Spielen, wenn du deinen Helden langfristig verbessern möchtest.

Kann man Guild of Heroes: Rollenspiele ohne Internetverbindung spielen?

Für die meisten Inhalte wird eine aktive Internetverbindung benötigt. Das liegt unter anderem daran, dass Fortschritt, Events, Belohnungen und andere Spieldaten mit den Servern synchronisiert werden. Wer unterwegs spielen möchte, sollte deshalb auf eine stabile mobile Datenverbindung oder WLAN achten. Ohne Internet können bestimmte Bereiche möglicherweise nicht geladen oder vollständig genutzt werden.

Ist Guild of Heroes: Rollenspiele kostenlos spielbar?

Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings enthält es optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Ressourcen, Ausrüstung oder Fortschritt schneller freischalten lassen. Ein vollständiges Bezahlen ist nicht zwingend erforderlich, doch Spieler ohne Käufe müssen teilweise mehr Zeit investieren. Für Eltern empfiehlt es sich, die Kaufoptionen auf dem Gerät mit einem Passwort zu schützen.

Welche Möglichkeiten zur Charakterentwicklung bietet das Spiel?

Guild of Heroes: Rollenspiele bietet mehrere Systeme zur Verbesserung des eigenen Helden. Dazu gehören das Sammeln und Aufwerten von Ausrüstung, das Erlernen beziehungsweise Verstärken von Fähigkeiten und die Anpassung des Kampfstils. Durch verschiedene Waffen, Rüstungen und magische Gegenstände kannst du deinen Charakter an deine bevorzugte Spielweise anpassen. Regelmäßiges Vergleichen der Beute ist wichtig, da neue Gegenstände nicht immer automatisch besser geeignet sind.

Gibt es in Guild of Heroes: Rollenspiele Werbung, Events oder Mehrspielerfunktionen?

Neben der Einzelspieler-Kampagne bietet Guild of Heroes regelmäßig zeitlich begrenzte Aktivitäten, besondere Herausforderungen und Belohnungen. Je nach aktuellem Spielangebot können außerdem soziale oder wettbewerbsorientierte Funktionen verfügbar sein, durch die du dich mit anderen Spielern messen oder einer Gemeinschaft anschließen kannst. Werbung und Angebote können ebenfalls Bestandteil des kostenlosen Modells sein. Vor der Installation solltest du daher die aktuellen Alters- und Datenschutzangaben im jeweiligen App Store prüfen.

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