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EVE Echoes

Bewertung
4,0
Downloads
1.000.000+
Alter
USK ab 12 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
EVE Echoes
Kategorie
Rollenspiele
Paketname
com.netease.eve.en
Entwickler
NetEase Games
Bewertung
4,0
Version
1.9.185
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ich habe EVE Echoes nicht als Spiel für eine kurze Runde zwischendurch erlebt, sondern als großes, oft erstaunlich anspruchsvolles Weltraum-Rollenspiel, das Geduld belohnt. Die mobile Version versucht nicht, das EVE-Erlebnis auf einfache Missionen und hübsche Menüs zu reduzieren. Stattdessen setzt sie auf Handel, Erkundung, Kämpfe, Schiffe, Ausrüstung und eine Welt, in der meine Entscheidungen langfristig Bedeutung bekommen können. Genau darin liegt die größte Stärke – und zugleich die wichtigste Hürde.

Wer ein ruhiges Spiel mit viel Planung, wirtschaftlichen Entscheidungen und einer gewissen sozialen Tiefe sucht, findet hier ein ungewöhnliches MMO für Android. Wer dagegen sofort verständliche Action, schnelle Belohnungen oder eine klar geführte Kampagne erwartet, wird sich wahrscheinlich an den vielen Systemen und der langsamen Lernkurve stoßen. Meine klare Einschätzung lautet deshalb: EVE Echoes ist interessant für Spieler, die sich auf ein komplexes Universum einlassen wollen, aber nicht die beste Wahl für alle, die einfach nur ein unkompliziertes Science-Fiction-Spiel suchen.

Ein mobiles Universum, das Zeit und Aufmerksamkeit verlangt

Als Spiel aus der Kategorie der Rollenspiele verbindet EVE Echoes mehrere Spielweisen, die auf dem Smartphone selten so eng zusammenkommen. Ich kann mich auf Missionen und Gefechte konzentrieren, mein Schiff verbessern, Waren bewegen, neue Regionen erkunden oder mich stärker mit anderen Spielern beschäftigen. Das Spiel von NetEase Games wirkt dadurch weniger wie eine einzelne Abfolge von Levels und mehr wie ein langfristiges Projekt, bei dem ich selbst festlege, welche Richtung meine Figur und meine Flotte einschlagen sollen.

Der Einstieg ist zunächst zugänglicher, als ich bei einem Weltraum-Sandbox-MMO erwartet hatte. Grundlegende Abläufe werden erklärt, und ich kann mich langsam mit Navigation, Schiffen und den verschiedenen Aufgaben vertraut machen. Trotzdem bleibt der erste Eindruck dicht. Begriffe, Menüs und Entscheidungen tauchen relativ früh auf. Ich musste mich daran gewöhnen, dass nicht jede Option sofort verständlich ist und manche Fortschritte erst dann sinnvoll wirken, wenn ich die Zusammenhänge dahinter begriffen habe.

Das Spiel ist kostenlos erhältlich und ab zwölf Jahren freigegeben. Es wurde am 11. August 2020 veröffentlicht und läuft auf Geräten ab Android 6.0. Die aktuelle Version ist 1.9.185. Diese Angaben machen deutlich, dass es sich nicht um einen ganz neuen mobilen Versuch handelt, sondern um ein Spiel, das schon länger auf Smartphones und Tablets besteht. Mit über einer Million Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,0 bei rund 58.000 Bewertungen hat es zudem eine ausreichend große Spielerschaft, um nicht wie ein verlassenes Nischenprojekt zu wirken.

Die kostenlose Grundlage erleichtert den Einstieg, aber ich würde die In-App-Käufe nicht einfach übersehen. Über Google Play reichen sie von 1,09 € bis 209,99 €. Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder Spieler Geld ausgeben muss. Es bedeutet aber, dass man sich vor dem Start überlegen sollte, wie man mit optionalen Käufen umgehen möchte. Gerade in einem Spiel, das auf langfristigen Fortschritt und viele Ressourcen setzt, ist es sinnvoll, ein eigenes Budget festzulegen und nicht spontan auf jede Beschleunigung oder Erleichterung zu reagieren.

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Warum die Sandbox-Idee tatsächlich trägt

Die überzeugendste Seite von EVE Echoes ist für mich die Freiheit, nicht nur einem einzigen Spielablauf folgen zu müssen. In vielen mobilen Rollenspielen läuft alles auf dieselbe Schleife hinaus: Aufgabe annehmen, Gegner besiegen, Belohnung abholen, Ausrüstung verbessern und wieder von vorn beginnen. Hier fühlt sich der Fortschritt offener an. Ein Schiff ist nicht bloß ein neues Aussehen oder eine größere Zahl, sondern beeinflusst, wie ich mich im Universum bewege und welche Aufgaben ich mir überhaupt zutraue.

Diese Offenheit erzeugt interessante Entscheidungen. Ich kann mich auf eine bestimmte Schiffsklasse konzentrieren oder meine Fähigkeiten breiter entwickeln. Ich kann vorsichtig vorgehen und mein Risiko begrenzen, oder ich kann Gebiete und Aktivitäten wählen, bei denen mögliche Gewinne mit größeren Verlusten verbunden sind. Besonders gut funktioniert das, wenn ich nicht jede Sitzung als Wettrennen betrachte. EVE Echoes belohnt eher Vorbereitung als hektisches Tippen.

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Ein konkreter Alltagseinsatz zeigt das gut: Wenn ich abends nur wenige Minuten habe, kann ich nicht erwarten, in dieser Zeit einen großen persönlichen Meilenstein zu erreichen. Ich kann jedoch meine nächste Route planen, Ausrüstung prüfen oder eine laufende Aufgabe sinnvoll vorbereiten. Am Wochenende lässt sich daraus eine längere Spielsitzung machen, in der ich Handel, Erkundung oder Gefechte bewusster angehe. Für mich fühlt sich das besser an als ein Spiel, das jede kurze Sitzung mit denselben kleinen Belohnungen füllt.

Ein weniger offensichtlicher Tipp ist, am Anfang nicht möglichst viele Bereiche gleichzeitig auszuprobieren. Die Vielfalt wirkt verlockend, kann aber Ressourcen und Aufmerksamkeit zerstreuen. Ich würde zunächst einen klaren Schwerpunkt wählen, etwa Missionen oder Handel, und erst später weitere Wege testen. So erkenne ich schneller, welche Schiffsausrüstung und welche Fähigkeiten zu meinem Stil passen. Wer alles parallel aufbauen möchte, verbringt leicht mehr Zeit mit Sortieren und Umplanen als mit dem eigentlichen Spielen.

Steuerung, Menüs und der Wert guter Vorbereitung

Die Bedienung ist auf einem mobilen Gerät grundsätzlich machbar, aber sie verlangt Konzentration. In ruhigen Situationen funktionieren Menüs und Navigation ordentlich. Sobald mehrere Entscheidungen zusammenkommen, wirkt die Oberfläche weniger leicht. Ich musste mir angewöhnen, vor einem Einsatz nicht nur auf die Stärke meines Schiffs zu schauen, sondern auch auf die geplante Aufgabe, die Entfernung und die möglichen Folgen eines Fehlschlags.

Das ist eine der Eigenschaften, die EVE Echoes von vielen gewöhnlichen Handy-Rollenspielen unterscheidet. In einem typischen Actionspiel kann ich mich oft durch eine Situation retten, indem ich schnell genug reagiere. Hier ist die Vorbereitung häufig wichtiger als der letzte Moment. Ich sollte meine Ausrüstung nicht erst dann hinterfragen, wenn der Kampf bereits begonnen hat. Diese Herangehensweise ist befriedigend, wenn ich strategisches Spielen mag, kann aber frustrierend sein, wenn ich lieber spontan loslege.

Ich empfehle deshalb, die ersten Spielstunden nicht als Prüfung zu betrachten. Es ist völlig normal, dass ich zunächst nicht jede Anzeige einordnen kann. Statt alles auswendig lernen zu wollen, habe ich mir einzelne Abläufe herausgegriffen: ein Schiff sinnvoll ausrüsten, eine Route planen, eine Aufgabe abschließen und anschließend die Belohnung in den nächsten Fortschritt investieren. Dieser schrittweise Ansatz ist deutlich angenehmer, als jede Funktion gleichzeitig verstehen zu wollen.

Ein weiterer praktischer Hinweis betrifft die Verwaltung des eigenen Besitzes. In einem Spiel mit mehreren Schiffen und vielen Ausrüstungsentscheidungen kann Unordnung schnell teuer oder zumindest zeitraubend werden. Ich würde vor dem Wechsel auf ein anderes Schiff kurz prüfen, welche Ausrüstung wirklich benötigt wird und welche Gegenstände nur Platz binden. Wer regelmäßig alles kauft, was gerade verfügbar ist, verliert leichter den Überblick über seine eigentlichen Ziele.

Kämpfe, Risiko und der Preis von Fehlern

Die Gefechte sind nicht ausschließlich auf schnelle Reaktionen ausgelegt. Positionierung, Reichweite, Schiffswahl und Ausrüstung spielen für mein Gefühl eine größere Rolle als bloßes Dauerfeuer. Das macht Kämpfe interessanter, aber auch weniger unmittelbar. Ich kann nicht jede Begegnung mit derselben Methode angehen und sollte mich nicht von einem erfolgreichen Einsatz dazu verleiten lassen, jede nächste Herausforderung genauso zu behandeln.

Gerade das Risiko verleiht dem Spiel Spannung. Entscheidungen wirken gewichtiger, wenn ein schlecht vorbereiteter Ausflug nicht einfach folgenlos bleibt. Gleichzeitig ist das der Punkt, an dem neue Spieler am ehesten aussteigen könnten. Wenn ich nur wenige freie Minuten habe und nach einem Fehler erst wieder Ressourcen oder Ausrüstung organisieren muss, fühlt sich das nicht wie ein schneller Neustart an. Das Spiel verlangt, dass ich Niederlagen als Teil des Lernprozesses akzeptiere.

Für Einsteiger ist es klüger, nicht sofort die riskantesten Inhalte anzustreben. Ich würde zunächst mit Aufgaben und Regionen beginnen, in denen ich die eigenen Grenzen kennenlernen kann. Erst wenn Schiff, Fähigkeiten und Ablauf vertraut sind, lohnt sich der nächste Schritt. Dieser vorsichtige Aufbau ist keine Feigheit, sondern spart Zeit und verhindert, dass ein einzelner Fehlversuch den gesamten Fortschritt überschattet.

Auch die Entscheidung für eine Ausrichtung sollte nicht allein nach dem Aussehen eines Schiffs getroffen werden. Ein Schiff, das auf dem Bildschirm beeindruckend wirkt, muss nicht zu meiner bevorzugten Spielweise passen. Wenn ich lieber aus sicherer Entfernung arbeite, brauche ich andere Prioritäten als jemand, der direkte Konfrontationen sucht. Diese Spezialisierung ist eine echte Stärke des Spiels, verlangt aber, dass ich mich mit meinen eigenen Vorlieben auseinandersetze.

Handel, Gemeinschaft und die soziale Seite

Die wirtschaftliche Seite gehört zu den spannendsten Elementen, weil sie das Universum weniger künstlich wirken lässt. Handel ist nicht bloß ein Menü, in dem ich eine Belohnung anklicke. Ich muss überlegen, welche Waren ich brauche, wo ich sie transportiere und ob der mögliche Gewinn den Aufwand rechtfertigt. Schon einfache Entscheidungen können dadurch strategischer wirken als die nächste standardisierte Kampfmission.

Ich sehe darin auch eine gute Alternative für Spieler, die nicht ständig kämpfen möchten. Wer gerne plant, Preise beobachtet und Routen abwägt, kann im Spiel eine eigene Rolle finden. Der Nachteil ist, dass wirtschaftliche Aktivitäten weniger spektakulär wirken und Geduld verlangen. Wenn ich von einem Spiel sofort sichtbare Effekte erwarte, könnte mir dieser Teil zu langsam erscheinen.

Die soziale Ebene verstärkt den Eindruck einer gemeinsamen Welt. Ein MMO lebt nicht nur von seinen Menüs, sondern davon, dass andere Spieler die Umgebung mitprägen. Zusammenarbeit kann sinnvoller sein als der Versuch, jede Aufgabe allein zu bewältigen. Gleichzeitig sollte ich nicht voraussetzen, dass eine Gruppe automatisch jede Schwierigkeit beseitigt. Kommunikation, Verlässlichkeit und ein ähnlicher Spielrhythmus sind entscheidend.

Für den Alltag bedeutet das: Wenn ich einer Gruppe beitrete, sollte ich vorher wissen, wie viel Zeit ich regelmäßig investieren kann. Eine Gemeinschaft, die häufige Anwesenheit erwartet, passt schlecht zu jemandem, der nur unregelmäßig spielt. Umgekehrt kann eine passende Gruppe den Einstieg deutlich angenehmer machen, weil Erklärungen und gemeinsame Ziele die vielen Systeme verständlicher machen. Ich würde deshalb nicht nur nach der stärksten Gruppe suchen, sondern nach einer, deren Tempo zu mir passt.

Die wichtigsten Grenzen des mobilen EVE-Erlebnisses

Die größte Schwäche ist die Komplexität. Sie ist nicht bloß ein kleiner Lernaufwand, sondern prägt fast jede Entscheidung. Menüs, Fähigkeiten, Schiffe, Ausrüstung, Aufgaben und wirtschaftliche Möglichkeiten ergeben zusammen ein Spiel, das schnell überfordernd wirken kann. Ich hatte nicht immer das Gefühl, dass jeder nächste Schritt sofort klar war. Für mich gehört diese Reibung zum Charakter des Spiels, aber sie bleibt eine echte Hürde.

Hinzu kommt, dass der Fortschritt nicht immer gleich befriedigend wirkt. In einem klassischen mobilen Rollenspiel sehe ich oft direkt, wie eine neue Stufe oder ein neues Ausrüstungsteil meine Stärke verändert. EVE Echoes arbeitet stärker mit langfristiger Planung. Manche Entscheidungen zahlen sich erst später aus. Das kann motivieren, wenn ich gerne auf Ziele hinarbeite, aber langweilen, wenn ich schnelle und häufige Erfolgserlebnisse brauche.

Die In-App-Käufe sind ein weiterer Punkt, den ich nüchtern betrachten würde. Der kostenlose Einstieg ist attraktiv, doch die große Preisspanne bei den Käufen kann bei einem langfristigen MMO zusätzlichen Druck erzeugen. Ich würde nicht behaupten, dass jeder Spieler zwingend bezahlen muss. Trotzdem sollte ich mir bewusst machen, dass kostenlose Spiele mit umfangreichen Fortschrittssystemen meine Aufmerksamkeit und mein Budget gleichermaßen ansprechen können. Ein festes Ausgabenlimit ist hier sinnvoller als spontane Entscheidungen.

Auch die mobile Form hat Grenzen. Ein großer Bildschirm und eine präzise Mausbedienung wären für manche Verwaltungsaufgaben angenehmer. Auf dem Smartphone ist die Darstellung naturgemäß kompakter, und längere Sitzungen können anstrengender werden. Wer das Spiel hauptsächlich auf einem kleinen Display nutzen möchte, sollte sich auf mehr Scrollen, mehr Menüwechsel und eine höhere Konzentration einstellen.

Ich würde EVE Echoes außerdem nicht als ideales Spiel für Kinder ansehen, obwohl die Altersfreigabe ab zwölf Jahren beginnt. Die Altersangabe ist eine Orientierung, ersetzt aber nicht die Begleitung durch Erwachsene. Der Umgang mit Kämpfen, Online-Kommunikation, langfristigen Fortschrittssystemen und möglichen Käufen sollte zum Alter und zur Reife des Spielers passen.

Für wen sich der Download lohnt

Am besten passt das Spiel zu Menschen, die Science-Fiction nicht nur als Kulisse, sondern als langfristige Spielwelt erleben möchten. Wer gerne Schiffe vergleicht, Routen plant, Risiken abwägt und sich in komplexe Systeme einarbeitet, bekommt hier mehr Tiefe als in vielen mobilen Alternativen. Besonders reizvoll ist es für Spieler, die nicht immer kämpfen müssen, um das Gefühl zu haben, voranzukommen.

Auch für Fans von Online-Rollenspielen mit wirtschaftlichen und sozialen Elementen ist der Titel interessant. Die Kombination aus persönlicher Entwicklung, Schiffen, Handel und gemeinsamer Aktivität gibt mir mehr Freiheit als ein streng linearer Ablauf. Ich kann mir eigene Ziele setzen, statt ausschließlich die nächste vorgegebene Aufgabe abzuarbeiten.

Weniger geeignet ist das Spiel für Personen, die eine kurze, klar strukturierte Kampagne suchen. Wenn ich nur zehn Minuten am Tag habe und in jeder Sitzung einen deutlichen Abschluss brauche, sind einfachere Rollenspiele wahrscheinlich die bessere Wahl. Dasselbe gilt für Spieler, die keine Lust auf Menüs, Planung oder langfristige Entscheidungen haben. Ein direktes Actionspiel bietet in diesem Fall schneller verständliche Unterhaltung.

Wer zwischen EVE Echoes und einem gewöhnlichen mobilen Weltraumspiel schwankt, sollte sich eine einfache Frage stellen: Möchte ich ein Schiff steuern, oder möchte ich eine Rolle in einer größeren Wirtschaft und Spielwelt entwickeln? Für reine Flugaction gibt es zugänglichere Alternativen. Für das Gefühl, selbst über Risiko, Handel und Spezialisierung zu entscheiden, ist dieser Titel deutlich interessanter.

Ich würde neuen Spielern außerdem raten, das Spiel nicht nach den ersten Minuten zu beurteilen. Der Anfang kann trocken und informationsreich sein, bevor die eigenen Entscheidungen stärker sichtbar werden. Gleichzeitig sollte niemand glauben, er müsse sich durch eine unangenehme Lernphase zwingen. Wenn die grundlegende Idee von Planung und langsamem Aufbau nicht gefällt, wird später wahrscheinlich keine plötzliche Vereinfachung eintreten.

Mein Urteil nach dem Kennenlernen der Systeme

EVE Echoes ist für mich ein ungewöhnliches und ambitioniertes Rollenspiel auf Mobilgeräten. Seine besten Momente entstehen nicht durch eine einzelne spektakuläre Funktion, sondern durch das Zusammenspiel aus Schiffswahl, Vorbereitung, Risiko, Handel und anderen Spielern. Wenn ich eine Route plane, mein Schiff passend ausrüste und anschließend eine Aufgabe erfolgreich abschließe, fühlt sich der Erfolg persönlicher an als eine beliebige Belohnung aus einem linearen Spiel.

Die Kehrseite bleibt die hohe Einstiegshürde. Ich muss Zeit investieren, Menüs akzeptieren und damit leben, dass nicht jeder Fortschritt sofort sichtbar wird. Dazu kommen die möglichen Käufe, die ich bei einem kostenlosen Spiel mit langfristigem Aufbau aufmerksam im Blick behalten würde. Wer schnelle Action oder eine unkomplizierte Bedienung sucht, findet wahrscheinlich passendere Alternativen.

Meine Empfehlung fällt deshalb bewusst differenziert aus: Für geduldige Spieler, die ein tiefes Weltraum-MMO auf dem Smartphone suchen, ist EVE Echoes einen Versuch wert. Ich würde langsam beginnen, zunächst eine Spielrichtung wählen, das eigene Budget festlegen und mich nicht zu riskanten Inhalten drängen lassen. Wer sich auf dieses Tempo einlassen kann, bekommt eine mobile Weltraumwelt mit ungewöhnlich viel Entscheidungsfreiheit. Wer dagegen sofortige Belohnungen und klare, kurze Spielrunden bevorzugt, sollte eher zu einem zugänglicheren Rollenspiel greifen.

Vorteile

  • Große
  • detailreiche Science-Fiction-Spielwelt mit viel Erkundungsfreiheit.
  • Tiefgehendes Wirtschaftssystem mit Handel
  • Produktion und Marktpreisen.
  • Gemeinsames Spielen in Corporations und Allianzen sorgt für starke Teamdynamik.
  • Viele Schiffe
  • Module und Rollen ermöglichen individuelle Spielstile.
  • Regelmäßige Inhalte und Events halten das Spiel langfristig abwechslungsreich.

Nachteile

  • Hoher Zeitaufwand
  • besonders für Fortschritt
  • Handel und Flottenaktivitäten.
  • Komplexe Menüs und Systeme können Einsteiger anfangs überfordern.
  • Stabile Internetverbindung für nahezu alle wichtigen Spielaktionen erforderlich.
  • Fortschritt kann durch optionale Käufe und Premiumwährung beschleunigt werden.
  • Auf älteren Smartphones können Grafik und große Gefechte Leistung kosten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist EVE Echoes und wie unterscheidet es sich vom PC-Spiel EVE Online?

EVE Echoes ist ein mobiles Science-Fiction-MMO für Android und iOS, das im bekannten EVE-Universum spielt. Die Spielwelt, das Wirtschaftssystem, Bergbau, Handel, Missionen und PvP erinnern stark an EVE Online, die Steuerung und Benutzeroberfläche wurden jedoch für Touchscreens angepasst. Es handelt sich nicht um eine identische mobile Version des PC-Spiels, sondern um ein eigenständiges Spielerlebnis mit eigener Entwicklung und Balance.

Kann man EVE Echoes kostenlos spielen oder entstehen wichtige Kosten?

EVE Echoes kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings gibt es optionale Käufe und Mitgliedschaftsmodelle, die beispielsweise den Fortschritt, bestimmte Funktionen oder den Zugang zu zusätzlichen Möglichkeiten beeinflussen können. Auch wenn viele Inhalte ohne Zahlung erreichbar sind, sollten neue Spieler beachten, dass Fortschritt und Schiffsverbesserungen Zeit benötigen. Wer schneller vorankommen möchte, kann versucht sein, Geld für Komfort- oder Premiumangebote auszugeben.

Benötigt EVE Echoes eine dauerhafte Internetverbindung und ein leistungsfähiges Smartphone?

Ja, EVE Echoes ist ein Online-MMO und benötigt während des Spielens eine stabile Internetverbindung. Da große Weltraumgebiete, andere Spieler, Märkte und Kämpfe laufend synchronisiert werden, kann der Datenverbrauch bei längeren Sitzungen deutlich ausfallen. Auf älteren oder leistungsschwächeren Geräten können außerdem längere Ladezeiten, Wärmeentwicklung oder geringere Bildraten auftreten. Eine gute WLAN- oder Mobilfunkverbindung verbessert das Spielerlebnis erheblich.

Ist EVE Echoes für Anfänger geeignet oder ist der Einstieg besonders kompliziert?

Der Einstieg ist möglich, aber EVE Echoes besitzt eine steile Lernkurve. Neue Spieler müssen sich zunächst mit Schiffsklassen, Fähigkeiten, Ausrüstung, Navigation, Ressourcen, Fraktionen und dem komplexen Wirtschaftssystem vertraut machen. Tutorials und Aufgaben erklären die Grundlagen, decken aber nicht jede Situation ab. Besonders hilfreich sind eine aktive Corporation, deutschsprachige Communitys und vorsichtiges Vorgehen, da Schiffe und Ausrüstung bei Verlust dauerhaft verloren gehen können.

Welche Spielmöglichkeiten bietet EVE Echoes, und wie wichtig ist PvP?

EVE Echoes lässt sich auf unterschiedliche Weise spielen: Spieler können Missionen erledigen, NPCs bekämpfen, Rohstoffe abbauen, Handel betreiben, Schiffe herstellen, forschen oder sich einer Corporation anschließen. PvP ist ein bedeutender Bestandteil der Spielwelt, aber nicht jede Spielminute muss in einem Kampf enden. Dennoch können bestimmte Regionen und Aktivitäten gefährlich sein. Wer lieber friedlich spielt, sollte sichere Gebiete nutzen und sich über Risiken, Schiffsverluste und Corporation-Regeln informieren.

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