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Call of Antia: Match 3 RPG

Bewertung
4,3
Downloads
1.000.000+
Alter
USK ab 12 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Call of Antia: Match 3 RPG
Kategorie
Rollenspiele
Paketname
com.funplus.coa
Entwickler
FunPlus International AG
Bewertung
4,3
Version
4.3.21
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ich habe Call of Antia: Match 3 RPG als Spiel erlebt, das zwei bekannte Ideen eng miteinander verbindet: das Kombinieren von Symbolen auf einem Spielfeld und Kämpfe mit Figuren aus einer Fantasy-Welt. Der erste Eindruck ist leicht zugänglich, doch schon nach kurzer Zeit merkt man, dass nicht jede gewonnene Runde nur vom schnellen Finden passender Steine abhängt. Die Reihenfolge der Züge, der Aufbau des eigenen Teams und der Umgang mit besonderen Kampfmomenten bestimmen, ob ein Abschnitt entspannt oder überraschend zäh wird.

Das Spiel stammt von FunPlus International AG und ist kostenlos erhältlich. Im Bereich der Rollenspiele hebt es sich vor allem dadurch ab, dass die klassische Drei-gewinnt-Grundlage nicht nur als kurze Nebenbeschäftigung dient, sondern den eigentlichen Kampf steuert. Wer eine unkomplizierte Runde für zwischendurch sucht, bekommt deshalb einen niedrigeren Einstieg als bei vielen umfangreichen Rollenspielen. Gleichzeitig sollte man wissen, dass die langfristige Motivation stärker von Fortschritt, neuen Zielen und dem Wunsch nach besseren Ergebnissen lebt als von einer besonders tiefen Geschichte.

Wie sich die ersten Ziele anfühlen

Meine ersten Spielstunden waren vor allem von kleinen, klaren Aufgaben geprägt. Ich konnte mich auf einzelne Kämpfe konzentrieren, die Regeln des Spielfelds kennenlernen und beobachten, wie sich ein Zug direkt auf die gegnerische Seite auswirkt. Das ist eine gute Entscheidung für ein mobiles RPG: Statt mich mit langen Erklärungen aufzuhalten, ließ mich das Spiel relativ schnell handeln. Für Einsteiger in Match-3-Kämpfe ist das angenehm, weil man die Grundidee praktisch versteht, bevor die Zusammenhänge komplizierter werden.

Der entscheidende Unterschied zu einem gewöhnlichen Drei-gewinnt-Spiel liegt darin, dass ein Treffer nicht einfach nur Punkte bringt. Die Kombinationen stehen im Zusammenhang mit den eigenen Kämpfern und ihren Angriffen. Dadurch bekam für mich auch ein scheinbar kleiner Zug Gewicht. Manchmal ist es sinnvoller, eine unmittelbare Kombination liegen zu lassen und zuerst eine andere Farbe oder Position vorzubereiten. Dieses Abwägen bildet den Kern des Spiels und verhindert, dass jede Runde wie reines Ausprobieren wirkt.

Gerade am Anfang helfen die überschaubaren Ziele dabei, das Tempo selbst zu bestimmen. Ich musste nicht sofort jede mögliche Strategie beherrschen. Erst einmal genügte es, die Figuren sinnvoll einzusetzen, Gegner zu besiegen und die nächsten Inhalte kennenzulernen. Das vermittelt einen guten Fortschrittsimpuls, weil die ersten Erfolge nicht ausschließlich von perfektem Spiel abhängen. Wer dagegen ein Rollenspiel mit sofort großer taktischer Tiefe erwartet, könnte den Einstieg zunächst etwas schlicht finden.

Ein nützlicher Tipp für neue Spieler ist, nicht jede mögliche Kombination sofort auszuführen. Ich habe bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich kurz geprüft habe, welche Folgezüge dadurch entstehen könnten. Besonders dann, wenn mehrere passende Steine nebeneinander liegen, lohnt sich ein Blick auf die gesamte Brettsituation statt auf den schnellsten Treffer. Diese kleine Gewohnheit macht einen größeren Unterschied, als man anfangs vermutet, und sorgt dafür, dass die Kämpfe weniger zufällig wirken.

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Der Reiz zwischen Puzzle und Rollenspiel

Die Verbindung funktioniert am besten, wenn beide Seiten einander ergänzen. Das Puzzle liefert die unmittelbare Entscheidung, während die RPG-Struktur dafür sorgt, dass ein Kampf in einen größeren Fortschritt eingebettet ist. Ich hatte dadurch einen Grund, auch nach einer einzelnen Niederlage weiterzuspielen: Nicht nur der Sieg selbst war interessant, sondern auch die Frage, ob eine andere Aufstellung oder ein überlegterer Zug den Unterschied machen würde.

Das Spielgefühl ist deshalb weder mit einem reinen Puzzle noch mit einem klassischen Rollenspiel vollständig vergleichbar. Gegenüber einem normalen Match-3-Titel bietet es mehr Planung rund um Figuren und Kämpfe. Gegenüber einem umfangreichen RPG bleibt die Handlung jedoch stärker im Hintergrund, weil die eigentliche Aufmerksamkeit auf den Zügen und den Gefechten liegt. Für mich ist diese Mischung besonders passend, wenn ich kurze Spielabschnitte möchte, aber nicht auf jede Form von Entscheidung verzichten will.

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Die Drachenkämpfe geben dem Fantasy-Rahmen zusätzlich ein eigenes Profil. Sie wirken nicht wie ein völlig getrenntes Minispiel, sondern gehören zum Versprechen der Welt von Call of Antia. Wer Drachen und direkte Duelle mag, findet hier einen klaren thematischen Anreiz. Trotzdem sollte man nicht erwarten, dass der Titel daraus ein eigenständiges, besonders komplexes Drachen-Simulationsspiel macht. Der Schwerpunkt bleibt das Match-3-Kampfsystem.

Woran ich Fortschritt erkenne

Ein gutes mobiles Spiel muss Fortschritt sichtbar machen, ohne den Spieler mit Zahlen und Menüs zu überladen. Bei Call of Antia funktioniert das vor allem über die Verbindung aus gewonnenen Kämpfen, neuen Herausforderungen und der Entwicklung des eigenen Teams. Ich spüre, dass sich mein Spiel nicht nur durch eine höhere Erfolgsquote verändert, sondern auch dadurch, dass ich Begegnungen anders angehe als zu Beginn.

Der wichtigste Fortschrittsanzeiger ist für mich daher nicht allein der nächste freigeschaltete Inhalt. Aussagekräftiger ist, ob ich gelernt habe, gegnerische Situationen zu lesen. Wenn ich vorher jeden möglichen Zug sofort genutzt habe und später bewusst auf eine bessere Kombination warte, zeigt das eine echte Verbesserung meiner Spielweise. Diese Art von Fortschritt bleibt auch dann motivierend, wenn ein Abschnitt nicht beim ersten Versuch gelingt.

Die Teamseite ergänzt diesen Lernprozess. Ich achte stärker darauf, welche Figuren zusammenpassen und welche Aufstellung in einer bestimmten Begegnung sinnvoll wirkt. Dadurch entsteht eine Entscheidungsebene vor dem eigentlichen Puzzle. Ein Team, das in einer Runde gut funktioniert, muss nicht automatisch die beste Wahl für die nächste Situation sein. Diese Einschränkung ist wichtig, weil sie verhindert, dass man sich dauerhaft auf eine einzige Lösung verlässt.

Mein praktischer Rat lautet, die eigene Aufstellung nicht nur nach dem stärksten einzelnen Charakter zu beurteilen. Ein ausgeglicheneres Team kann nützlicher sein, wenn dadurch unterschiedliche Kampfsituationen besser abgedeckt werden. Wer ausschließlich den höchsten sichtbaren Wert verfolgt, übersieht leicht, dass die Qualität eines Zuges vom Zusammenspiel mit den übrigen Figuren abhängt. Das ist einer der weniger offensichtlichen Punkte, die das Spiel von einem simplen Kombinationspuzzle unterscheiden.

Die öffentliche Resonanz ist ebenfalls beachtlich: Im Google-Play-Umfeld liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,3 aus rund 344.000 Bewertungen, während mehr als eine Million Installationen verzeichnet sind. Diese Größenordnung zeigt mir, dass das Grundprinzip viele mobile Spieler erreicht. Sie ersetzt natürlich nicht den eigenen Eindruck, deutet aber darauf hin, dass die Mischung aus Fantasy, Puzzle und RPG verständlich genug ist, um über einen kurzen Test hinaus Interesse zu wecken.

Freischaltungen und das Gefühl von Bewegung

Freischaltungen erfüllen hier vor allem eine psychologische Aufgabe. Sie geben mir einen nächsten Schritt, wenn die einzelne Runde allein nicht mehr ausreicht. Das ist bei einem kostenlosen Spiel besonders wichtig, weil eine reine Folge ähnlicher Kämpfe schnell eintönig werden könnte. Solange neue Ziele sinnvoll aufeinander folgen, bleibt das Spielgefühl in Bewegung.

Ich finde dabei entscheidend, ob eine Freischaltung meine Entscheidungen verändert oder nur eine weitere Variante desselben Ablaufs darstellt. Bei Call of Antia liegt der Mehrwert dort, wo neue Figuren, Gegner oder Kampfsituationen mich zwingen, meine bisherige Routine zu hinterfragen. Ein neuer Inhalt ist dann nicht bloß eine Belohnung, sondern ein Anlass, die eigene Vorgehensweise anzupassen.

Für kurze Alltagspausen ist dieses System praktisch. Ich kann eine Runde beginnen, ein konkretes Ziel verfolgen und danach bewusst aufhören, ohne eine lange Sitzung einplanen zu müssen. In meinem typischen Szenario würde ich das Spiel etwa während einer Wartezeit öffnen, ein paar Kämpfe absolvieren und später wieder einsteigen. Der Fortschritt fühlt sich dabei greifbarer an als bei einem Puzzle, das nach jeder Runde wieder vollständig auf null beginnt.

Die Schwierigkeit: zugänglich, aber nicht dauerhaft bequem

Die Schwierigkeit steigt nicht nur dadurch, dass Gegner stärker werden. Anspruchsvoller wird das Spiel auch, weil einfache Kombinationen irgendwann nicht mehr genügen. Ich muss genauer überlegen, welche Züge eine Kettenreaktion auslösen, welche Angriffe Vorrang haben und ob ich einen kurzfristigen Vorteil gegen eine bessere Brettposition eintausche. Diese Entwicklung gefällt mir, weil sie die Herausforderung aus dem Spiel selbst entstehen lässt und nicht nur aus größeren Zahlen.

Allerdings kann der Übergang von leicht verständlichen Runden zu deutlich anspruchsvolleren Begegnungen spürbar sein. Wer bis dahin nur möglichst schnell passende Steine verschoben hat, stößt irgendwann an eine Grenze. Dann hilft es nicht unbedingt, aggressiver zu spielen. Oft ist Geduld die bessere Lösung: erst das Brett ordnen, dann eine Kombination mit größerer Wirkung vorbereiten und die gegnerische Bedrohung im Blick behalten.

Eine weitere nützliche Arbeitsweise ist, vor jedem Zug kurz die möglichen Folgebewegungen zu prüfen. Ich frage mich inzwischen, ob eine Kombination eine neue Chance eröffnet oder wichtige Steine an eine ungünstige Stelle verschiebt. Dieser Blick auf den nächsten Zug ist besonders hilfreich, wenn mehrere Farben gleichzeitig Erfolg versprechen. So wird aus dem schnellen Wischen ein kleines taktisches Puzzle, ohne dass die Bedienung kompliziert wird.

Für Spieler, die ausschließlich entspannen möchten, kann diese Entwicklung dennoch zu viel sein. Das Spiel bleibt zwar leicht zu bedienen, aber einfache Bedienung bedeutet nicht, dass jede Begegnung mühelos bleibt. Wer bei mobilen Spielen keine Wiederholungen oder Niederlagen mag, sollte diesen Punkt ernst nehmen. Call of Antia belohnt Lernen und Anpassung, nicht bloß das Durchspielen mit derselben Methode.

PvP und der Druck, besser zu werden

Die PvP-Drachenkämpfe verändern die Motivation, weil ein menschlicher Vergleich eine andere Art von Spannung erzeugt als ein vorhersehbarer Gegner. Für mich liegt der Reiz darin, dass ein Sieg nicht nur beweist, dass ich die Grundregeln verstanden habe. Er zeigt auch, ob ich in einer wechselnden Situation ruhig bleibe und meine Züge sinnvoll priorisiere.

Gleichzeitig ist PvP nicht für jeden der beste Teil des Spiels. Wer lieber ohne Vergleich spielt, kann sich durch den Wettbewerbscharakter unter Druck gesetzt fühlen. Auch die eigene Bereitschaft, Niederlagen zu akzeptieren, spielt eine große Rolle. In einem Einzelspielerabschnitt kann ich einen Fehler als Lernmoment betrachten; gegen andere wirkt derselbe Fehler unmittelbarer und frustrierender.

Ich würde PvP deshalb nicht als Pflichtprogramm für jeden empfehlen, sondern als zusätzliche Bewährungsprobe für Spieler, die ihre Entscheidungen testen möchten. Der bessere Ablauf ist, zunächst die Grundlagen und die eigene Teamlogik zu festigen. Wer zu früh nur auf den Wettbewerb schaut, verliert leicht den Blick dafür, warum ein Zug überhaupt funktioniert. Erst wenn die eigenen Entscheidungen nachvollziehbar sind, wird der Vergleich wirklich lehrreich.

Wo die Motivation nachlässt

Die langfristige Bindung entsteht aus mehreren kleinen Impulsen: dem nächsten Kampf, einer verbesserten Aufstellung, einem neuen Ziel oder dem Wunsch, eine schwierige Begegnung endlich zu bewältigen. Das kann erstaunlich gut funktionieren, solange ich aktiv Entscheidungen treffe. Wenn ich jedoch nur noch dieselben Abläufe wiederhole, ohne meine Strategie anzupassen, verliert das Spiel an Spannung.

Hier zeigt sich auch die typische Grenze eines kostenlosen mobilen RPGs. Call of Antia kann gratis gespielt werden, bietet aber In-App-Käufe von 1,09 Euro bis 114,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Diese Preisspanne ist für meine Bewertung relevant, weil sie den Umgang mit dem Fortschritt beeinflussen kann. Ich würde vor einem Kauf prüfen, ob ich wirklich eine konkrete Hürde lösen möchte oder nur einer kurzfristigen Ungeduld nachgebe.

Mein sinnvollster Umgang damit ist, zuerst die kostenlose Spielschleife auszureizen. Wenn ich einen Abschnitt nicht schaffe, analysiere ich zunächst die Züge, die Teamzusammenstellung und mein Timing. Ein Kauf sollte nicht die erste Antwort auf eine Niederlage sein. Gerade bei einem Puzzle-RPG kann eine kleine Änderung der Vorgehensweise mehr bringen als ein spontaner Fortschrittsimpuls. Das ist ein wichtiger Unterschied zwischen einem bewussten Kauf und dem Gefühl, dem Spiel hinterherlaufen zu müssen.

Der Druck kann außerdem steigen, wenn man sich stark auf PvP konzentriert. Wettbewerb erzeugt naturgemäß den Wunsch, schneller voranzukommen oder die eigene Aufstellung zu verbessern. Für mich ist es deshalb gesünder, den Einzelspielerfortschritt als Hauptmaßstab zu behalten und PvP als Test zu betrachten. So bleibt das Spiel eine Freizeitbeschäftigung und wird nicht zu einer täglichen Pflicht.

Auch die Altersfreigabe sollte in die Entscheidung einbezogen werden: Call of Antia ist in Deutschland mit USK ab 12 Jahren gekennzeichnet. Eltern sollten deshalb nicht nur auf die Fantasy-Drachen achten, sondern auch berücksichtigen, dass Kämpfe, Wettbewerb und In-App-Käufe zum Nutzungserlebnis gehören. Für jüngere Kinder wäre ich besonders vorsichtig, wenn das Gerät mit einer Zahlungsmöglichkeit verbunden ist.

Für wen sich das Spiel lohnt

Ich empfehle den Titel vor allem Spielern, die Match-3-Runden mögen, aber nach einer zusätzlichen Ebene suchen. Wer gern überlegt, welche Kombination den nächsten Angriff vorbereitet, bekommt mehr als ein reines Reaktionsspiel. Auch Fantasy-Fans, die Drachenkämpfe und ein entwickelbares Team ansprechend finden, erhalten einen klaren thematischen Rahmen, ohne sich in einem sehr komplizierten Rollenspiel zurechtfinden zu müssen.

Für Pendelpausen, kurze Wartezeiten oder eine lockere Runde am Abend passt das Format gut. Die einzelnen Entscheidungen sind schnell verständlich, während die längerfristige Entwicklung einen Grund zum Wiederkommen liefert. Ich würde es außerdem Spielern empfehlen, die ihre Strategie schrittweise verbessern möchten. Das Spiel belohnt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch das Erkennen von Mustern und die Bereitschaft, eine erfolglose Methode zu ändern.

Weniger geeignet ist es für Menschen, die ein Rollenspiel mit besonders ausführlicher Handlung, freier Erkundung oder einer großen offenen Welt suchen. Auch wer ein vollkommen werbefreies und kaufdruckfreies Erlebnis erwartet, sollte seine Ansprüche an ein kostenloses mobiles RPG anpassen. Für ein reines Puzzle ohne Teamverwaltung gibt es direktere Alternativen; für ein tiefes klassisches RPG wiederum bieten sich Spiele an, deren Schwerpunkt stärker auf Geschichte, Erkundung oder umfangreicher Charakterentwicklung liegt.

Die technische Einstiegshürde ist relativ niedrig, da das Spiel mindestens Android 7.0 voraussetzt. Die aktuelle Version ist 4.3.21. Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass auch ältere kompatible Geräte grundsätzlich in die Zielgruppe fallen können, wobei das tatsächliche Spielgefühl natürlich vom jeweiligen Smartphone abhängt. Wer möglichst anspruchsvolle Grafik oder große Echtzeitwelten erwartet, sollte seine Entscheidung nicht allein anhand der niedrigen Systemanforderung treffen.

Mein Urteil zur Progression

Die Ziele, Freischaltungen und steigende Herausforderung greifen insgesamt sinnvoll ineinander. Anfangs trägt mich die Neugier auf die nächsten Kämpfe, später kommt der Wunsch hinzu, meine Züge und meine Aufstellung besser zu verstehen. Besonders gelungen finde ich, dass der Fortschritt nicht vollständig vom Sammeln oder Aufrüsten abhängt: Ein besserer Blick auf das Spielfeld kann eine echte Verbesserung sein.

Die Schwächen liegen dort, wo sich die Wiederholung stärker bemerkbar macht oder der Fortschritt durch Ungeduld beschleunigt werden soll. Wer ausschließlich schnelle Belohnungen sucht, könnte sich irgendwann ausgebremst fühlen. Ich sehe das Spiel deshalb nicht als endlose, völlig entspannte Beschäftigung, sondern als Titel mit einem klaren Rhythmus aus kurzen Erfolgen, Lernmomenten und gelegentlichen Hürden.

Mein persönlicher Rat ist, die ersten Sitzungen nicht auf maximale Effizienz zu trimmen. Ich würde verschiedene Aufstellungen ausprobieren, die Brettpositionen bewusster lesen und Niederlagen als Hinweise verstehen. Erst danach lässt sich fair beurteilen, ob der eigene Spaß eher aus dem Puzzle, dem Rollenspielanteil oder den Drachenkämpfen kommt. Diese drei Ebenen sind miteinander verbunden, aber nicht für jeden gleich stark.

Unterm Strich ist Call of Antia kein Ersatz für jedes andere RPG und auch kein völlig reines Match-3-Spiel. Für mich ist es eine gute Zwischenform: schnell zugänglich, taktischer als ein gewöhnliches Puzzle und mit genügend Fortschrittszielen, um mehrere kurze Spielphasen zu tragen. Die kostenlose Basis macht den Einstieg einfach, während die In-App-Käufe und der zunehmende Schwierigkeitsgrad eine bewusste Spielweise verlangen.

Wenn du Fantasy, Drei-gewinnt-Mechaniken und gelegentliche PvP-Herausforderungen magst, würde ich den Titel ausprobieren. Starte ohne Kaufdruck, beobachte deine Züge und entscheide erst später, ob dir die Entwicklung des Teams langfristig genug Abwechslung bietet. Die größte Stärke ist für mich die Verbindung aus sofort verständlichen Zügen und kleinen taktischen Entscheidungen; wer genau diese Mischung sucht, findet hier ein zugängliches Rollenspiel für mobile Spielpausen.

Vorteile

  • Abwechslungsreiche Match-3-Rätsel mit taktischen Kombinationsmöglichkeiten.
  • Viele Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und sinnvollen Team-Kombinationen.
  • Regelmäßige Events sorgen auch nach längerer Spielzeit für neue Inhalte.
  • Die Fantasy-Grafik ist farbenfroh und auf Smartphones gut lesbar.
  • Gilden- und PvP-Modi bieten zusätzliche Ziele neben der Kampagne.

Nachteile

  • Der Spielfortschritt wird später deutlich stärker durch Wartezeiten gebremst.
  • Neue Helden und wichtige Ressourcen sind ohne Käufe nur langsam verfügbar.
  • Zufällige Edelsteinfarben können manche Kämpfe unnötig glücksabhängig machen.
  • Viele Menüs und Belohnungsangebote wirken anfangs überladen.
  • Für optimale Fortschritte sind tägliche Anmeldung und regelmäßiges Spielen nötig.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Call of Antia: Match 3 RPG und wie funktioniert das Spielprinzip?

Call of Antia: Match 3 RPG verbindet klassische Drei-Gewinnt-Rätsel mit Rollenspiel- und Strategieelementen. Auf dem Spielfeld kombinierst du mindestens drei gleiche Steine, um Angriffe oder Fähigkeiten deiner Helden auszulösen. Jede Farbe gehört zu einem bestimmten Charaktertyp. Zusätzlich erkundest du eine Fantasy-Welt, schaltest Helden frei, verbesserst ihre Fähigkeiten und stellst Teams für verschiedene Kämpfe zusammen.

Ist Call of Antia: Match 3 RPG kostenlos spielbar?

Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings enthält Call of Antia optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Ressourcen, Beschwörungen oder Fortschritte schneller erwerben lassen. Auch ohne Geld auszugeben kannst du viele Inhalte freischalten, benötigst dafür aber meist mehr Zeit und Geduld. Für Kinder und Familien empfiehlt es sich, Käufe in den Geräteeinstellungen zu beschränken.

Benötigt Call of Antia eine permanente Internetverbindung?

Für die meisten wichtigen Funktionen ist eine aktive Internetverbindung erforderlich. Dazu gehören Kampagnenfortschritt, Events, Belohnungen, Gildenfunktionen, Spielerkonto und serverbasierte Inhalte. Je nach Version können einzelne Bereiche vorübergehend geladen oder angezeigt werden, vollständig offline lässt sich das Spiel jedoch nicht zuverlässig nutzen. Eine stabile WLAN- oder mobile Datenverbindung sorgt außerdem dafür, dass Fortschritt und Käufe korrekt synchronisiert werden.

Welche Spielmodi und Inhalte bietet Call of Antia?

Neben der Hauptkampagne bietet Call of Antia verschiedene Herausforderungen, zeitlich begrenzte Events, Bosskämpfe, PvP- beziehungsweise Arena-Inhalte und soziale Funktionen wie Gilden. Die genaue Auswahl kann sich durch Updates verändern. Der zentrale Reiz liegt darin, für unterschiedliche Gegner passende Helden und Elementkombinationen auszuwählen. Wer langfristig spielt, kann sein Team ausbauen, Ausrüstung verbessern und neue taktische Möglichkeiten freischalten.

Für wen eignet sich Call of Antia und worauf sollten Eltern achten?

Call of Antia eignet sich besonders für Spieler, die Rätselspiele mit Fantasy-Rollenspiel, Teamaufbau und regelmäßigen Fortschrittszielen mögen. Die Kämpfe sind leicht verständlich, während die optimale Zusammenstellung von Helden später strategischer wird. Eltern sollten beachten, dass das Spiel In-App-Käufe, Online-Funktionen und möglicherweise werbliche oder zeitlich begrenzte Angebote enthält. Altersfreigabe, Datenschutzbestimmungen und Zahlungsbeschränkungen sollten vor dem Download geprüft werden.

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