Baphomets Fluch 5: Episode 1
- Bewertung
- 4,2
- Downloads
- 50.000+
- Alter
- USK ab 12 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Baphomets Fluch 5: Episode 1
- Kategorie
- Abenteuer
- Paketname
- uk.co.revolution.bs5
- Entwickler
- Revolution Software Ltd
- Bewertung
- 4,2
- Version
- 3.0.8
Analyse von Appcrazy
Ich habe Baphomets Fluch 5: Episode 1 als klassisches Abenteuer auf einem Android-Gerät ausprobiert und dabei vor allem darauf geachtet, wie gut sich das Spiel im Alltag bedienen lässt. Die Grundidee ist schnell erklärt: George Stobbart und Nico Collard geraten erneut in einen Fall, den man durch Gespräche, Beobachtung, Erkundung und das geschickte Kombinieren von Gegenständen löst. Das Spiel stammt von Revolution Software Ltd und gehört damit zu einer Reihe, die stark von ihrer Geschichte und ihren Figuren lebt.
Mein erster Eindruck war positiv, aber nicht völlig sorgenfrei. Die Inszenierung wirkt deutlich näher an einem interaktiven Comic als an einem schnellen Mobile-Spiel. Das passt hervorragend zu ruhigen Abenden, Zugfahrten oder einer kurzen Denkpause, verlangt aber auch Geduld. Wer ständig Action, Belohnungen im Sekundentakt oder freie Bewegung wie in einem modernen Rollenspiel erwartet, wird hier wahrscheinlich an der falschen Stelle suchen.
Die Android-Fassung kostet 4,99 € und ist ab USK 12 freigegeben. Im Store steht sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 5.600 Bewertungen und mehr als 50.000 Installationen. Das sind für mich gute Hinweise darauf, dass die Episode ihr Publikum gefunden hat, ersetzen aber nicht den Blick auf die praktischen Eigenheiten: Bei einem text- und dialoglastigen Adventure entscheidet die Bedienung oft stärker über den Spaß als die reine Grafik.
Wo man beim Spielen am ehesten hängen bleibt
Die größten Stolperstellen entstehen nicht unbedingt durch technische Fehler, sondern durch die Logik klassischer Adventures. Das Spiel erwartet, dass ich Schauplätze aufmerksam untersuche und Gespräche nicht nur als schmückendes Beiwerk betrachte. Ein Gegenstand, der zunächst bedeutungslos wirkt, kann später genau die Verbindung liefern, die eine Szene weiterbringt. Wer nur die offensichtlichsten Objekte anklickt, kommt deshalb leicht an einen Punkt, an dem scheinbar nichts mehr passiert.
Ich empfehle, neue Räume nicht sofort wieder zu verlassen. Zuerst klicke ich alles an, was eindeutig untersucht oder angesprochen werden kann, und spreche danach noch einmal mit wichtigen Figuren. Dialoge liefern oft nicht bloß Hintergrundgeschichte, sondern verändern auch, welche Handlung als Nächstes sinnvoll erscheint. Das ist kein Spiel, bei dem eine Karte oder eine Aufgabenliste jeden Schritt vorgibt. Die eigene Erinnerung bleibt ein wichtiger Teil des Spielflusses.
Ein zweiter typischer Hänger entsteht beim Kombinieren. Wenn ein Gegenstand nicht funktioniert, heißt das nicht automatisch, dass die Idee falsch ist. Häufig fehlt vorher noch ein Gespräch, eine Untersuchung oder ein anderer kleiner Auslöser. Ich probiere deshalb nicht wahllos jede mögliche Verbindung aus, sondern gehe gedanklich zurück: Was hat die Figur zuletzt erwähnt? Welcher Ort wurde gerade neu eingeführt? Welches Objekt passt thematisch zur aktuellen Situation?
Diese Vorgehensweise spart Zeit und verhindert, dass das Inventar zu einem reinen Versuchslabor wird. Gerade auf einem Smartphone ist blindes Ausprobieren anstrengender als am Computer, weil die Übersicht kleiner ist und man leicht den Überblick über bereits getestete Kombinationen verliert. Ein kurzer Notizzettel mit Namen, offenen Hinweisen und auffälligen Gegenständen ist überraschend nützlich.
Dialoge sind Hinweise, keine bloße Unterbrechung
Die Gespräche gehören für mich zu den stärksten Werkzeugen des Spiels. Ich höre genauer hin, wenn eine Figur einen Ort, eine Person oder einen ungewöhnlichen Gegenstand erwähnt. Nicht jede Zeile führt unmittelbar weiter, doch die Dialoge bauen die gedankliche Landkarte auf, die man für die Rätsel braucht. Wer sie schnell wegklickt, nimmt sich einen Teil der Lösungshilfe selbst weg.
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Das bedeutet auch, dass die Episode nicht besonders gut für Spieler geeignet ist, die unterwegs ohne Ton und ohne Ruhe spielen möchten. Zwar kann man sich auf den Text konzentrieren, aber die Atmosphäre und die Wirkung der gesprochenen Szenen leiden deutlich, wenn nebenbei Nachrichten, Musik oder Gespräche laufen. Für mich funktioniert das Spiel am besten mit Kopfhörern und einem festen Zeitfenster, in dem ich nicht ständig aus der Handlung gerissen werde.
Wenn die Steuerung scheinbar nicht reagiert
Bei einem Point-and-Click-Adventure kann eine nicht sofort erkennbare Interaktion wie ein Fehler wirken. Ich prüfe in solchen Momenten zuerst, ob ich wirklich den richtigen Bereich des Schauplatzes berühre. Auf einem kleinen Display ist es leicht, knapp neben einem interessanten Punkt zu tippen. Danach lasse ich die Szene kurz zur Ruhe kommen und versuche die Aktion erneut, statt hektisch mehrfach auf den Bildschirm zu drücken.
Auch die Reihenfolge spielt eine Rolle. Manche Handlungen ergeben erst Sinn, nachdem George oder Nico einen Hinweis erhalten haben. Wenn eine Aktion wiederholt ohne Ergebnis bleibt, ist die bessere Lösung oft nicht ein Neustart, sondern ein weiterer Rundgang durch den aktuellen Abschnitt. Ich suche dann nach einem Gespräch, das ich übersehen habe, oder nach einem Objekt, das bisher nur angesehen, aber nicht genauer verwendet wurde.
Einrichtung und erste Prüfungen vor dem eigentlichen Spiel
Die aktuelle Version ist 3.0.8 und das Spiel setzt mindestens Android 4.4 voraus. Für die Installation sollte man trotzdem nicht nur auf die Mindestanforderung schauen. Ein modernes Gerät mit ausreichend freiem Speicher, aktuellem System und geschlossenen Hintergrund-Apps ist die angenehmere Ausgangslage. Gerade bei längeren Spielsitzungen lohnt es sich, vor dem Start andere speicherintensive Anwendungen zu beenden, damit die Episode möglichst ruhig läuft.
Ich starte nach der Installation nicht sofort mit einer langen Sitzung, sondern prüfe zuerst den Anfang: Lässt sich das Spiel ohne Verzögerung öffnen? Reagieren Berührungen zuverlässig? Sind Texte gut lesbar und passen Lautstärke sowie Kopfhörerwiedergabe? Diese kurze Kontrolle ist praktisch, weil man mögliche Probleme früh erkennt und nicht erst mitten in einer wichtigen Szene nach einer Lösung suchen muss.
Die Bildschirmgröße beeinflusst das Erlebnis stärker als bei vielen anderen Abenteuer-Spielen. Auf einem größeren Smartphone oder Tablet lassen sich Schauplätze und Dialoge entspannter erfassen. Auf einem kleinen Display kann das Spiel trotzdem funktionieren, aber ich muss häufiger genauer hinsehen und tippe eher versehentlich an eine Stelle, die ich gar nicht auswählen wollte. Wer zwischen Geräten wechseln kann, sollte die längeren Sitzungen auf dem größeren Bildschirm einplanen.
Für die Installation sollte man außerdem eine stabile Verbindung einplanen und das Spiel nicht gerade dann einrichten, wenn der Akku fast leer ist. Das klingt banal, verhindert aber eine frustrierende Unterbrechung vor dem ersten Rätsel. Danach ist ein kurzer Test mit und ohne Kopfhörer sinnvoll. So lässt sich unterscheiden, ob ein Tonproblem an der Geräteausgabe oder an der Spielsitzung liegt.
Was ich vor einer längeren Sitzung vorbereite
Ich stelle die Display-Helligkeit so ein, dass dunklere Szenen noch klar erkennbar bleiben, ohne die Augen zu ermüden. Außerdem halte ich das Gerät möglichst ruhig. Bei einem Spiel, das von präzisen Berührungen und dem Lesen vieler Dialoge lebt, ist eine wackelige Haltung deutlich störender als bei einem einfachen Gelegenheitsspiel.
Ein weiterer praktischer Punkt ist das Spieltempo. Ich beginne nicht mit dem Anspruch, eine Episode in einem Durchlauf zu beenden. Besser funktionieren für mich Abschnitte von etwa einer halben Stunde, nach denen ich kurz festhalte, welche Hinweise und Gegenstände aktuell wichtig sind. So komme ich später leichter zurück und muss nicht den gesamten Dialog erneut gedanklich zusammensetzen.
Wer das Spiel verschenken oder für ein Familiengerät auswählen möchte, sollte die Altersfreigabe ab 12 Jahren berücksichtigen. Sie ist nicht bloß eine technische Store-Angabe, sondern eine sinnvolle Orientierung dafür, ob die Atmosphäre und die Themen zur vorgesehenen Person passen. Für jüngere Kinder, die ein buntes und sehr einfaches Rätselspiel suchen, würde ich eine andere Kategorie wählen.
Wenn der Spielfluss abreißt: sinnvoll zurückfinden
Der häufigste Fehler beim Zurückkehren nach einer Pause ist, sofort dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat, ohne die Situation noch einmal zu lesen. Ich öffne zuerst den aktuellen Schauplatz und gehe die auffälligen Personen und Gegenstände in Ruhe durch. Danach überlege ich, welches Ziel zuletzt im Mittelpunkt stand. Diese kleine Rekonstruktion ist meistens hilfreicher als ein wahlloser Rundgang durch alle bisher besuchten Orte.
Ich arbeite dabei mit einer einfachen Reihenfolge: erst reden, dann untersuchen, danach Gegenstände prüfen und erst am Ende mögliche Kombinationen testen. Dadurch bleibt die Suche nachvollziehbar. Wenn man sofort jedes Objekt mit jedem anderen verbindet, entstehen viele falsche Spuren und man weiß später nicht mehr, welche Handlung bereits ausprobiert wurde.
Ein besonders nützlicher Trick ist, die Formulierungen der Figuren ernst zu nehmen. Wenn jemand eine Sache ungewöhnlich genau beschreibt oder einen Ort mehrfach erwähnt, notiere ich mir das. Solche Details sind nicht immer ein direkter Auftrag, geben aber oft die Richtung vor. Das Spiel belohnt aufmerksames Lesen stärker als Geschwindigkeit.
Was bei einem technischen Hänger vernünftig ist
Wenn eine Berührung wirklich nicht angenommen wird, tippe ich zunächst erneut und achte darauf, ob sich die Szene gerade noch in einer Animation oder einem Dialogübergang befindet. Danach verlasse ich, sofern möglich, den aktuellen Bereich und betrete ihn erneut. Ein vollständiger Neustart der App ist für mich erst der nächste Schritt, weil ich dadurch nicht unnötig den gerade laufenden Ablauf unterbreche.
Vor einem Neustart sollte man immer prüfen, ob der aktuelle Fortschritt sicher gespeichert wurde. Bei einem Adventure ist das besonders wichtig, weil ein unbedachter Abbruch einen Teil der zuletzt gelösten Schritte kosten kann. Ich beende eine Sitzung deshalb lieber nach einem klar abgeschlossenen Gespräch oder einer gelösten Aufgabe als mitten in einer Interaktion.
Falls das Spiel nach einem Neustart weiterhin ungewöhnlich reagiert, prüfe ich zuerst die üblichen Grundlagen: genügend freier Speicher, stabile Systemleistung und keine gleichzeitig laufenden Apps, die das Gerät stark beanspruchen. Auch ein kompletter Geräteneustart kann helfen. Diese Maßnahmen sind unspektakulär, aber sie trennen einen vorübergehenden Zustand von einem wiederholbaren Problem, ohne dass man sofort wichtige Spieldaten verändert.
Ich würde dagegen nicht vorschnell die App-Daten löschen. Bei einem storybasierten Spiel kann das gespeicherte Fortschritte gefährden. Erst wenn andere Schritte nicht helfen und man genau weiß, wie der eigene Spielstand gesichert ist, wäre ein solcher Eingriff überhaupt zu überlegen. Für eine normale Unterbrechung reicht meistens das erneute Öffnen und ein ruhiger Test der zuletzt problematischen Szene.
Wann nicht das Spiel selbst die Ursache ist
Manchmal wirkt ein Adventure langsam oder unübersichtlich, obwohl die eigentliche Ursache außerhalb des Spiels liegt. Ein überhitztes Gerät, ein sehr niedriger Akkustand oder zahlreiche offene Apps können die Bedienung beeinträchtigen. Ich teste deshalb zunächst, ob andere Anwendungen ebenfalls verzögert reagieren. Wenn das gesamte Gerät träge ist, wäre es unfair, die Episode allein dafür verantwortlich zu machen.
Auch die eigene Spielsituation spielt eine Rolle. In einer lauten Umgebung überhöre ich Hinweise leichter und überspringe Dialoge eher aus Ungeduld. Nach einer langen Arbeitsschicht fühlen sich Rätsel schneller blockierend an, obwohl ich am nächsten Morgen denselben Abschnitt sofort verstehe. Für mich ist das ein klarer Fall, in dem eine Pause besser hilft als ein weiterer Neustart.
Die Bildschirmbedienung kann ebenfalls mit dem Gerät zusammenhängen. Eine dicke Schutzfolie, feuchte Finger oder ein sehr kleiner Bildschirm verändern, wie präzise Berührungen erkannt werden. Bevor ich das Spiel bewerte, reinige ich das Display und teste eine Szene mit ruhiger Hand. Das klingt nebensächlich, macht bei einem interaktiven Schauplatz aber einen spürbaren Unterschied.
Wer hauptsächlich kurze Runden von zwei oder drei Minuten sucht, sollte ebenfalls nicht das falsche Problem diagnostizieren. Die Episode ist auf erzählerisches Eintauchen ausgelegt. Man kann zwar pausieren und später weiterspielen, doch die Wirkung der Handlung entsteht eher dann, wenn man Zeit für Gespräche, Erkundung und Überlegungen mitbringt. Für schnelle Ablenkung sind einfache Rätsel- oder Geschicklichkeitsspiele die bessere Wahl.
Für wen sich die Episode besonders lohnt
Ich empfehle das Spiel vor allem Fans klassischer Adventures, die Figuren, Dialoge und handgemachte Rätsel höher bewerten als offene Spielwelten. Auch wer bereits andere Geschichten mit George und Nico kennt, bekommt eine vertraute Mischung aus Ermittlungsarbeit, Humor und ungewöhnlichen Situationen. Neueinsteiger können ebenfalls Freude daran haben, sollten aber bereit sein, sich auf die Erzählweise einzulassen, statt sofort eine vollständig erklärte Aufgabenliste zu erwarten.
Ein realistischer Alltagseinsatz wäre für mich eine Zugfahrt oder ein ruhiger Abend zu Hause. Ich spiele einen Abschnitt, notiere mir vor dem Ausschalten zwei oder drei offene Hinweise und kann später ohne großen Anlauf weitermachen. Für eine Familie, die gemeinsam rätseln möchte, ist das Spiel ebenfalls interessant, weil mehrere Personen über Dialoge und mögliche Lösungen diskutieren können. Die Bedienung bleibt dabei einfach genug, dass nicht jeder Mitspieler ein erfahrener Gamer sein muss.
Weniger passend ist die Episode für Menschen, die keine Geduld mit dem Ausprobieren haben oder bei einem Rätsel sofort eine eindeutige Markierung erwarten. Auch wer eine große, frei erkundbare Welt mit vielen parallelen Aktivitäten sucht, wird bei einem stärker geführten Abenteuer wahrscheinlich mehr Freiheit vermissen. In diesen Fällen würde ich eher zu einem offenen Adventure oder einem actionreicheren Spiel greifen.
Mein praktisches Urteil nach der Nutzung
Für mich liegt die Stärke von Baphomets Fluch 5: Episode 1 in der Verbindung aus einer klar erzählten Geschichte und Rätseln, die Aufmerksamkeit statt schneller Reaktion verlangen. Die Episode fühlt sich auf Android nicht wie ein beiläufiger Zeitfüller an, sondern wie ein kleines erzählerisches Spiel, dem man bewusst Zeit widmet. Das ist ein Vorteil, wenn ich nach einem ruhigen Gegenpol zu hektischen Mobile-Titeln suche.
Die Einschränkungen sind ebenso klar. Kleine Bildschirme, unruhige Umgebungen und häufige Unterbrechungen machen die Nutzung weniger angenehm. Außerdem kann die Rätsellogik frustrieren, wenn man einen entscheidenden Hinweis übersehen hat. Ich würde deshalb nicht blind kaufen, wenn man ausschließlich sehr direkte Aufgaben und sofort sichtbare Fortschritte mag. Der Preis von 4,99 € ist für mich dann gerechtfertigt, wenn man tatsächlich bereit ist, die Handlung und die Denkpausen zu genießen.
Im Vergleich zu typischen kostenlosen Abenteuerspielen auf dem Smartphone wirkt diese Episode fokussierter. Sie drängt mich nicht in eine tägliche Routine, sondern lässt mich in eine abgeschlossene Geschichte eintauchen. Gegenüber einem klassischen PC-Adventure ist der kleinere Bildschirm der wichtigste Kompromiss, während die mobile Verfügbarkeit gerade für kurze, aber konzentrierte Sitzungen praktisch ist.
Mein konkreter Rat lautet: Installieren, das Gerät vorbereiten, den Anfang mit Kopfhörern testen und die ersten Rätsel ohne Eile angehen. Wenn eine Szene blockiert, nicht sofort von einem Fehler ausgehen, sondern Gespräch, Schauplatz und Inventar in dieser Reihenfolge prüfen. Wer so spielt, bekommt aus der Episode deutlich mehr heraus. Für Fans erzählerischer Abenteuer ist sie eine lohnende mobile Umsetzung; für Action-Suchende bleibt sie die falsche Art von Spiel.
Unter dem Strich würde ich Baphomets Fluch 5: Episode 1 einem Freund empfehlen, der klassische Detektivgeschichten und gemeinsames Tüfteln mag. Die Veröffentlichung vom 14.03.2014 wirkt dabei nicht wie ein Grund, die Episode abzuschreiben: Entscheidend ist, ob die bewusst langsame Adventure-Struktur zum eigenen Spielstil passt. Wer diese Erwartung richtig setzt, erhält ein atmosphärisches Abenteuer von Revolution Software Ltd, das sich besonders dann entfaltet, wenn man nicht nur klickt, sondern wirklich zuhört und beobachtet.
Vorteile
- Spannende Handlung mit politischen und historischen Bezügen
- Liebevoll gezeichnete Schauplätze mit vielen Details
- Abwechslungsreiche Rätsel ohne unnötig frustrierende Lösungen
- George und Nico überzeugen mit humorvollen Dialogen
- Deutsche Sprachausgabe sorgt für ein stimmiges Spielerlebnis
Nachteile
- Teilweise lange Laufwege zwischen wichtigen Schauplätzen
- Einige Rätsel wirken im späteren Verlauf etwas konstruiert
- Die Episode endet
- bevor die Geschichte vollständig abgeschlossen ist
- Auf älteren Geräten können gelegentlich Ladezeiten auftreten
- Wenig Optionen für erfahrene Spieler
- den Schwierigkeitsgrad anzupassen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Baphomets Fluch 5: Episode 1 und worum geht es in der Geschichte?
Baphomets Fluch 5: Episode 1 ist ein klassisches Point-and-Click-Adventure mit einer spannenden Kriminalgeschichte. Die Spieler begleiten George Stobbart und Nico Collard bei ihren Ermittlungen rund um einen mysteriösen Kunstraub und ein altes Geheimnis. Dabei untersucht man Schauplätze, spricht mit Figuren, sammelt Hinweise und löst abwechslungsreiche Rätsel, um die Handlung voranzutreiben.
Wie funktioniert die Steuerung auf Android- und iOS-Geräten?
Die mobile Steuerung ist grundsätzlich einfach und für Touchscreens angepasst. Durch Tippen untersucht man Gegenstände, spricht mit Personen oder bewegt die Figuren durch die Umgebung. Je nach Situation erscheinen passende Aktionen auf dem Bildschirm. Die Bedienung wirkt übersichtlich, allerdings sollte man bei bestimmten Objekten etwas genauer tippen, da interaktive Elemente nicht immer sofort auffallen.
Ist Baphomets Fluch 5: Episode 1 auch für Anfänger von Adventures geeignet?
Ja, das Spiel eignet sich auch für Einsteiger, die bisher wenig Erfahrung mit klassischen Adventures haben. Die Geschichte wird verständlich erzählt und wichtige Hinweise ergeben sich meist aus Gesprächen und der Umgebung. Trotzdem können einzelne Rätsel etwas Geduld erfordern. Wer aufmerksam liest, Gegenstände kombiniert und Schauplätze gründlich untersucht, kommt normalerweise ohne permanente Hilfe weiter.
Benötigt das Spiel eine Internetverbindung oder gibt es In-App-Käufe?
Nach der Installation lässt sich Baphomets Fluch 5: Episode 1 im Normalfall ohne dauerhafte Internetverbindung spielen. Eine Verbindung kann jedoch für den Download, Updates oder die Wiederherstellung eines Kaufs erforderlich sein. Die Episode ist als eigenständiges Spielerlebnis gedacht; zusätzliche Inhalte oder Fortschritte werden nicht durch aufdringliche In-App-Käufe unterbrochen. Vor dem Download sollte man dennoch die aktuelle Store-Beschreibung prüfen.
Wie viel Speicherplatz benötigt das Spiel und auf welchen Geräten läuft es?
Da Baphomets Fluch 5: Episode 1 aufwendige 2D- und 3D-Elemente, Sprachausgabe sowie zahlreiche animierte Szenen enthält, benötigt die App mehr Speicherplatz als ein einfaches Mobile-Spiel. Die genaue Größe kann je nach Plattform und Version variieren. Für ein flüssiges Erlebnis empfiehlt sich ein aktuelles Android- oder iOS-Gerät mit ausreichend freiem Speicher und installiertem Systemupdate.
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