Another World
- Bewertung
- 4,4
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 12 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Another World
- Kategorie
- Abenteuer
- Paketname
- com.dotemu.anotherworld
- Entwickler
- Dotemu
- Bewertung
- 4,4
- Version
- 1.3.0
Analyse von Appcrazy
Schon die ersten Minuten mit Another World machen klar, dass dieses Abenteuer nicht über große Erklärungen funktioniert. Ich werde in eine fremde, gefährliche Umgebung geworfen und muss selbst herausfinden, was eine Bewegung, ein Gegner oder ein scheinbar harmloser Wegabschnitt bedeutet. Genau diese Mischung aus Neugier, Unsicherheit und knapper Rückmeldung trägt das gesamte Spiel. Es ist kein bequemes Abenteuer für nebenbei, sondern ein konzentriertes Erlebnis, bei dem jeder neue Versuch aus dem vorherigen Fehler entsteht.
Ich habe hier kein modernes Spiel mit langen Dialogen, Aufgabenlisten oder ständig eingeblendeten Hinweisen vor mir. Stattdessen setzt Another World auf klare Situationen, präzise Reaktionen und eine Atmosphäre, die viel über Bilder und Geräusche vermittelt. Der Titel gehört zur Kategorie der Abenteuer und stammt von Dotemu. Im Store wird er schlicht als „Another World“ geführt – treffender kann die Grundidee kaum sein: Ich bin an einem Ort, dessen Regeln ich erst durch Beobachten und Ausprobieren verstehen muss.
Vom ersten Schritt bis zum nächsten Versuch
Der erste Schritt verlangt Aufmerksamkeit
Die wichtigste Entscheidung fällt direkt beim Spielen: Ich darf nicht einfach davon ausgehen, dass jede Szene nach bekannten Plattformspiel-Regeln funktioniert. Ein Sprung kann zu früh kommen, ein Gegner reagiert anders als erwartet, und ein Weg, der zunächst offen aussieht, kann sich als Falle erweisen. Das Spiel belohnt deshalb weniger hektisches Drücken als ruhiges Lesen der Situation. Ich beobachte, probiere eine Aktion aus und merke mir, was die Umgebung daraufhin tut.
Diese erste Aktion ist bewusst klein gehalten, aber sie setzt den Ton. Ich laufe, weiche aus, springe oder setze mich gegen eine Bedrohung zur Wehr, ohne dass jede Einzelheit ausführlich erklärt wird. Das kann anfangs ungewohnt sein, besonders wenn ich von aktuellen Abenteuerspielen komme, die mich mit Markierungen und automatischen Hinweisen durch jede Szene führen. Hier muss ich selbst Verantwortung übernehmen. Das fühlt sich nicht immer bequem an, aber es macht jeden Fortschritt persönlicher.
Die Steuerung ist dabei der Punkt, an dem ich am meisten Geduld brauche. Auf einem Touchscreen ist die direkte Kontrolle eines anspruchsvollen, älteren Spiels naturgemäß weniger unmittelbar als mit einem physischen Controller. Für kurze Abschnitte funktioniert das gut, doch in angespannten Momenten zählt eine kleine Ungenauigkeit. Wer die Möglichkeit hat, mit einer externen Steuerung zu spielen, dürfte bei schwierigen Passagen einen klaren Vorteil spüren. Für spontane Runden ohne zusätzliches Zubehör bleibt das Spiel trotzdem zugänglich, solange ich mich nicht von den ersten Fehlschlägen entmutigen lasse.
Hilfreich ist, die Umgebung nicht nur als Kulisse zu betrachten. Viele Situationen verlangen, dass ich mir Positionen, Bewegungsabläufe und sichere Momente einpräge. Ich gehe also nicht einfach weiter, weil ein Weg sichtbar ist, sondern frage mich, was sich beim nächsten Versuch anders machen muss. Das ist eine konkrete Stärke des Spiels: Es verwandelt Beobachtung in eine spielbare Fähigkeit. Ich werde nicht durch bessere Ausrüstung stärker, sondern durch ein besseres Verständnis der Szene.
Aktion und Rückmeldung ergeben einen eigenen Rhythmus
Das eigentliche Spielgefühl entsteht aus einer kurzen Folge: Ich treffe eine Entscheidung, bekomme sofort eine Reaktion und passe meinen nächsten Versuch an. Manchmal ist die Rückmeldung ein erfolgreicher Ausweichschritt, manchmal ein unerwarteter Angriff oder das Ende des aktuellen Anlaufs. Dieser Rhythmus ist streng, aber nachvollziehbar. Ich weiß meistens, dass nicht das Spiel zufällig gegen mich arbeitet, sondern dass ich eine Situation noch nicht richtig gelesen habe.
Gerade darin unterscheidet sich Another World von vielen gewöhnlichen Abenteuerspielen. Dort steht oft das Erkunden einer großen Welt im Vordergrund, während hier einzelne Situationen viel Gewicht bekommen. Es gibt weniger Ablenkung und mehr Konzentration auf den Moment. Wer eine offene Karte, zahlreiche Nebenaufgaben oder eine lange Liste von Sammelobjekten erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Wer dagegen kurze, dicht gebaute Herausforderungen mag, findet einen ungewöhnlich klaren Fokus.
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Der visuelle Stil unterstützt diesen Rhythmus. Die fremde Welt wirkt nicht deshalb interessant, weil sie mit Details überladen wäre, sondern weil sie Lücken lässt, die ich selbst fülle. Silhouetten, Bewegungen und Kontraste helfen mir dabei, Gefahren zu erkennen und Entfernungen einzuschätzen. Gleichzeitig können manche Szenen auf einem kleinen Smartphone-Display weniger deutlich wirken als auf einem größeren Bildschirm. Ich würde deshalb vor dem Spielen die Helligkeit passend einstellen und möglichst nicht in einer Umgebung mit starken Spiegelungen spielen. Das klingt nebensächlich, macht bei einem Spiel mit knappen visuellen Hinweisen aber einen echten Unterschied.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ton. Geräusche und Musik tragen dazu bei, dass ich eine Szene nicht nur optisch, sondern auch emotional einordne. Ich spiele es lieber mit Kopfhörern oder zumindest in einer ruhigen Umgebung. Nicht, weil der Titel ständig laut sein muss, sondern weil die Atmosphäre stärker wirkt, wenn ich nicht nebenbei von Benachrichtigungen, Gesprächen oder Videos abgelenkt werde. Das ist kein Spiel, das ich während einer anderen Tätigkeit laufen lasse.
Der Fortschritt fühlt sich verdient an
Die Belohnung liegt nicht in einer großen Ansammlung von Gegenständen, sondern im Verstehen. Wenn ich eine Stelle nach mehreren Versuchen endlich überwinde, weiß ich genau, was sich verändert hat: Ich habe einen Angriff früher erkannt, eine Bewegung besser getimt oder eine falsche Annahme korrigiert. Dieser Erfolg ist klein, aber sehr direkt. Ich bekomme keinen künstlichen Grund, mich über einen Fortschrittsbalken zu freuen; die gelöste Situation selbst ist der Gewinn.
Das macht die Abenteuerstruktur überraschend befriedigend. Ein neuer Abschnitt fühlt sich nicht wie bloßes Weiterlaufen an, sondern wie der Beweis, dass ich aus der letzten Begegnung gelernt habe. Besonders gut funktioniert das, wenn ich mir vor dem nächsten Versuch kurz überlege, welche einzelne Entscheidung ich ändern will. Statt alles gleichzeitig anders zu machen, konzentriere ich mich auf einen Schritt. Dadurch bleibt der Lernprozess übersichtlich und ich erkenne schneller, was tatsächlich geholfen hat.
Ein praktischer Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn ich an einer Stelle festhänge, drücke ich nicht sofort schneller oder wiederhole blind denselben Ablauf. Ich beobachte zuerst, ob der Gegner, die Umgebung oder meine eigene Position den entscheidenden Hinweis liefert. Oft ist der Fehler nicht die Reaktion selbst, sondern dass ich zu spät bemerke, wann eine Situation überhaupt beginnt. Diese Art von Aufmerksamkeit ist eine der wertvollsten Fähigkeiten, die das Spiel von mir verlangt.
Auch die Altersfreigabe „USK ab 12 Jahren“ passt zu diesem Eindruck. Das Abenteuer wirkt ernst und stellenweise bedrohlich, ohne sich wie ein reines Schockspiel anzufühlen. Für jüngere Kinder, die eine einfache und sofort verständliche Bedienung erwarten, würde ich es trotzdem nicht automatisch empfehlen. Die Herausforderung entsteht nicht nur durch mögliche Gefahren, sondern durch die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen und eine unklare Szene mehrfach zu betrachten.
Warum ein Fehlschlag den nächsten Anlauf vorbereitet
Der Neustart nach einem Fehler ist kein lästiger Unterbrecher, sondern ein zentraler Bestandteil des Spiels. Ich verliere einen Versuch, aber nicht unbedingt die Information, die ich daraus gewonnen habe. Genau deshalb beginne ich oft noch einmal: Nicht, weil mich ein Fortschrittsbalken dazu zwingt, sondern weil ich jetzt eine bessere Idee habe. Der Reset wird zum Übergang zwischen Nichtwissen und Können.
Das funktioniert besonders gut, wenn die Wiederholung nicht zu lang wird. Ich kann eine Szene erneut angehen, ohne das gesamte Abenteuer von vorne zu erleben. Dadurch entsteht ein angenehmer Druck: Der letzte Fehler ist noch frisch im Kopf, und ich möchte sofort prüfen, ob meine neue Strategie trägt. Gleichzeitig kann diese Struktur frustrieren, wenn ich gerade nicht erkenne, was ich falsch gemacht habe. Dann fühlt sich der nächste Versuch zunächst wie eine Wiederholung ohne Erkenntnis an.
In solchen Momenten hilft mir eine einfache Regel: Ich verändere pro Anlauf nur eine Sache. Ich springe nicht früher, wechsle nicht gleichzeitig die Richtung und probiere nicht noch eine völlig neue Aktion aus. Wenn ich den Ablauf schrittweise untersuche, wird aus dem Reset ein Werkzeug. Wer dagegen nur möglichst schnell durch eine Passage kommen möchte, wird den Neustart eher als Strafe empfinden.
Das ist auch der Grund, warum ich das Spiel nicht jedem als entspannte Feierabendunterhaltung empfehlen würde. Nach einem langen Arbeitstag kann eine kurze, konzentrierte Sitzung genau richtig sein, etwa wenn ich zehn oder fünfzehn Minuten ungestört spielen möchte. Wenn ich aber gerade etwas Leichtes suche, bei dem ich mich zurücklehnen und kaum nachdenken muss, gibt es passendere Alternativen. Ein klassisches Point-and-Click-Abenteuer wäre dann ruhiger, ein modernes Actionspiel oft unmittelbarer und ein großes Open-World-Abenteuer deutlich freier.
Ein realistischer Alltagstest
Für mich eignet sich der Titel besonders gut für eine kurze Fahrt, eine Wartezeit oder einen ruhigen Abend, an dem ich mich auf eine einzelne Herausforderung konzentrieren kann. Ich würde ihn nicht in einer hektischen Umgebung öffnen, in der ich jederzeit unterbrechen muss. Wenn ich mitten in einer präzisen Passage aus dem Spiel gerissen werde, verliere ich eher den Ablauf, den ich gerade im Kopf aufgebaut habe. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zu Spielen, die ihren Fortschritt ständig mit kurzen Belohnungen markieren.
Ein gutes Alltagsszenario wäre ein freier Abend ohne Ablenkung: Ich spiele eine Weile, scheitere an einer Stelle, probiere eine andere Reihenfolge und höre auf, sobald ich merke, dass meine Aufmerksamkeit nachlässt. Beim nächsten Start weiß ich noch, was ich testen wollte. So wird die Unterbrechung nicht zum Bruch, sondern zu einer natürlichen Pause. Für Menschen, die gerne in sehr kurzen Häppchen von wenigen Minuten spielen, ist das Erlebnis dagegen weniger zuverlässig, weil die Spannung einer Szene manchmal erst durch konzentriertes Wiederholen entsteht.
Der Preis liegt bei 3,99 Euro. Für mich ist das ein fairer Betrag, wenn ich gezielt ein eigenständiges Abenteuer mit historischem Charakter und einer ungewöhnlichen Spielweise suche. Ich würde den Kauf aber nicht mit dem Umfang eines großen aktuellen Vollpreisspiels vergleichen. Der Wert liegt hier in der kompakten, sorgfältig fokussierten Erfahrung und in der Art, wie das Spiel seine Herausforderungen aufbaut – nicht in einer riesigen Menge an Inhalten.
Technischer Rahmen und praktische Erwartungen
Die aktuelle Version ist 1.3.0 und läuft ab Android 5.0. Das macht den Titel grundsätzlich auch für ältere kompatible Geräte interessant. Trotzdem würde ich nicht allein vom Mindestbetriebssystem auf ein identisches Spielgefühl bei jedem Smartphone schließen. Bildschirmgröße, Touch-Reaktion und die allgemeine Bedienbarkeit beeinflussen, wie angenehm die anspruchsvolleren Stellen ausfallen. Vor dem Kauf lohnt es sich daher, ehrlich einzuschätzen, ob das eigene Gerät präzise Eingaben erlaubt.
Die Reichweite des Spiels ist beachtlich: Es kommt auf über 100.000 Installationen und erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,4 bei rund 12.000 Bewertungen. Diese Zahlen passen zu meinem Eindruck, dass der Titel eine feste Zielgruppe anspricht, aber kein beliebiges Massenprodukt für jeden Geschmack ist. Die vorhandenen Rückmeldungen und die hohe Verbreitung sind ein gutes Zeichen für die Sichtbarkeit des Spiels, ersetzen aber nicht die Frage, ob ich mit seinem fordernden Ablauf umgehen kann.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Präsentation. Die reduzierte Optik ist ein großer Teil des Reizes, kann aber für Spielerinnen und Spieler ungewohnt sein, die moderne Beleuchtung, viele Animationen oder ausführliche Erklärungen erwarten. Ich würde den minimalistischen Stil nicht als technischen Mangel abtun; er trägt zur Fremdartigkeit der Welt bei. Dennoch bleibt die Grenze zwischen bewusstem Rätsel und fehlender Orientierung manchmal schmal. Wer klare Anweisungen braucht, sollte sich darauf einstellen, dass das Spiel eher Fragen stellt, als sie sofort zu beantworten.
Für wen das Abenteuer passt – und für wen nicht
Ich empfehle Another World vor allem Menschen, die Spiele als Lernprozess mögen. Wenn es dir Freude macht, einen Ablauf zu beobachten, einen Fehler zu analysieren und beim nächsten Versuch bewusster zu handeln, bekommst du hier ein sehr konzentriertes Erlebnis. Auch Fans klassischer Abenteuer, ungewöhnlicher Science-Fiction-Stimmungen und kurzer, eigenständiger Spiele dürften viel damit anfangen können.
Weniger passend ist es für Spieler, die vor allem eine entspannte Geschichte mit viel Text suchen. Ebenso würde ich es nicht als erste Wahl nennen, wenn du ein umfangreiches Rollenspiel, eine freie Welt oder ein Actionspiel mit ständigem Belohnungsfeuerwerk erwartest. Die fehlende Komfortorientierung ist Teil des Konzepts, kann aber je nach Vorliebe wie unnötige Härte wirken. Besonders auf einem kleinen Touchscreen kann die Kontrolle in entscheidenden Momenten mehr Geduld verlangen, als manche Nutzer aufbringen möchten.
Im Vergleich zu typischen mobilen Abenteuern ist die Stärke hier die Konsequenz. Viele Alternativen führen mich durch Dialoge, Hinweise und automatische Abläufe; dieses Spiel lässt mich stärker selbst herausfinden, was zu tun ist. Im Vergleich zu einem reinen Geschicklichkeitsspiel bietet es wiederum mehr Atmosphäre und eine zusammenhängende Reise. Es sitzt genau zwischen diesen Formen: genug Handlung und Weltgefühl für ein Abenteuer, aber mit einem Kern, der auf Reaktion, Beobachtung und Wiederholung beruht.
Mein Urteil über die Spielschleife
Die zentrale Schleife ist klar: Ich handle, erhalte eine unmittelbare Rückmeldung, lerne aus dem Ergebnis, überwinde eine Situation und starte nach einem Fehler mit einer besseren Idee neu. Der Grund für eine weitere Sitzung ist nicht bloß Neugier auf den nächsten Inhalt. Es ist der Wunsch, eine konkrete Stelle diesmal richtig zu lesen. Diese Motivation trägt das Spiel erstaunlich weit, solange ich bereit bin, mich auf seine Regeln einzulassen.
Mein Urteil fällt deshalb positiv, aber nicht uneingeschränkt aus. Dotemu bietet mit diesem Abenteuer eine eigenständige Erfahrung, die auf mobilen Geräten besonders dann funktioniert, wenn ich Zeit für Konzentration mitbringe und die Touch-Steuerung akzeptiere. Die 3,99 Euro sind für diese Art von kompakter, atmosphärischer Herausforderung gut vertretbar. Wer allerdings einen unkomplizierten Zeitvertreib oder ein modernes Spiel mit vielen Komfortfunktionen sucht, sollte eher zu einer zugänglicheren Alternative greifen.
Für mich bleibt Another World ein Spiel, das seine Wirkung nicht durch möglichst viele Systeme erzielt, sondern durch die Spannung zwischen Versuch und Erkenntnis. Ich beginne mit einer vorsichtigen Aktion, bekomme eine klare Antwort der Welt, nehme den Erfolg als echte Belohnung und kehre nach einem Fehlschlag mit einer neuen Vermutung zurück. Die nächste Sitzung beginnt, weil ich jetzt weiß, dass ich es besser machen kann. Genau diese einfache, ehrliche Motivation macht den Titel auch heute noch interessant.
Vorteile
- Atmosphärische Pixelgrafik mit zeitlosem Science-Fiction-Flair
- Abwechslungsreiche Rätsel belohnen genaues Beobachten und Experimentieren
- Spannende Verfolgungsjagden sorgen für abwechslungsreiche Spielmomente
- Die Geschichte kommt weitgehend ohne lange Dialoge aus
- Für kurze Spielsessions dank überschaubarer Spieldauer gut geeignet
Nachteile
- Die Steuerung wirkt auf Touchscreens gelegentlich unpräzise
- Manche Rätsel sind ohne Hinweise schwer nachvollziehbar
- Der hohe Schwierigkeitsgrad kann Einsteiger schnell frustrieren
- Wiederholte Bildschirmtode führen zu etwas Trial-and-Error
- Die Handlung bleibt stellenweise bewusst rätselhaft und offen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Another World und worum geht es in diesem Spiel?
Another World ist ein atmosphärisches Action-Adventure, das ursprünglich als Another World beziehungsweise Out of This World bekannt wurde. Nach einem fehlgeschlagenen Experiment findet sich der Hauptcharakter in einer fremden, gefährlichen Welt wieder. Das Spiel verbindet Plattformpassagen, Rätsel, Verfolgungen und Kämpfe mit einer bewusst filmischen Präsentation. Die Handlung wird größtenteils ohne Dialoge erzählt, weshalb Beobachtung und das richtige Timing besonders wichtig sind.
Ist Another World für Einsteiger geeignet oder eher anspruchsvoll?
Das Spiel ist grundsätzlich leicht zu verstehen, kann aber deutlich anspruchsvoller sein, als die schlichte Optik zunächst vermuten lässt. Gegner reagieren schnell, Fallen sind oft tödlich und manche Rätsel erfordern mehrere Versuche. Wer moderne Spiele mit ausführlichen Hinweisen gewohnt ist, braucht möglicherweise etwas Geduld. Gleichzeitig sorgen häufige Rücksetzpunkte und die kurze, konzentrierte Spielstruktur dafür, dass Frust meist überschaubar bleibt.
Welche Steuerung und Funktionen bietet die mobile Version von Another World?
Auf Android und iOS lässt sich Another World typischerweise über virtuelle Bedienelemente steuern. Je nach Version können zusätzlich alternative Steuerungsoptionen oder eine angepasste Oberfläche verfügbar sein. Die Eingaben funktionieren bei Bewegung und Kämpfen meist zuverlässig, benötigen auf kleineren Displays jedoch etwas Eingewöhnung. Empfehlenswert ist, die Empfindlichkeit und Anordnung der Bedienelemente vor dem eigentlichen Durchspielen zu testen.
Wie lange dauert es, Another World auf dem Smartphone durchzuspielen?
Another World ist kein umfangreiches Rollenspiel, sondern ein kompaktes Abenteuer mit starkem Fokus auf Atmosphäre und Inszenierung. Die Spieldauer hängt deutlich davon ab, wie schnell man Muster erkennt und die Rätsel löst. Beim ersten Durchlauf können mehrere Stunden vergehen, da manche Abschnitte wiederholt werden müssen. Erfahrene Spieler kommen schneller voran, während zusätzliche Versuche den Umfang spürbar verlängern.
Benötigt Another World eine Internetverbindung und gibt es besondere Kaufhinweise?
Für das eigentliche Spielen wird in der Regel keine dauerhafte Internetverbindung benötigt, was Another World auch für Reisen oder den Offline-Einsatz interessant macht. Vor dem Download sollte man jedoch die Angaben im jeweiligen Google-Play- oder App-Store-Eintrag prüfen, da sich Preis, Berechtigungen, unterstützte Geräte und enthaltene Funktionen je nach Plattform und Aktualisierung unterscheiden können. Außerdem sollte ausreichend Speicherplatz für die Installation vorhanden sein.
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