V2Box - V2ray Client
- Bewertung
- 4,5
- Downloads
- 5.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- V2Box - V2ray Client
- Kategorie
- Tools
- Paketname
- dev.hexasoftware.v2box
- Entwickler
- HexaSoftware
- Bewertung
- 4,5
- Version
- 6.1.2
Analyse von Appcrazy
Wer unterwegs oder in fremden Netzwerken mit verschiedenen Proxy- und Tunnel-Konfigurationen arbeitet, braucht vor allem eines: eine App, die mehrere Verbindungsarten an einem Ort verständlich zusammenführt. Genau hier setzt V2Box an. Ich habe den Client als Werkzeug für vmess-, vless-, trojan-, SSH-, Hysterie- und Ping-Tunnel-Verbindungen betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie sich diese breite Unterstützung im Alltag auswirkt. Mein Eindruck: Die App ist weniger ein einfacher „Ein-Schalter-für-alles“-Helfer als eine flexible Oberfläche für Nutzer, die ihre Verbindung gezielt auswählen und verwalten möchten.
Entwickelt wird die kostenlose Tools-App von HexaSoftware. Im Google-Play-Umfeld kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei über hunderttausend Bewertungen und mehr als fünf Millionen Installationen. Diese Reichweite passt zu meinem Eindruck, dass V2Box nicht nur für eine kleine Gruppe von Technikfans gedacht ist. Trotzdem richtet sich die Anwendung klar an Menschen, die mit Begriffen wie vmess oder vless etwas anfangen können oder bereit sind, sich in diese Themen einzuarbeiten.
Die Stärke liegt in der Unterstützung mehrerer Tunnelarten
Die zentrale Fähigkeit von V2Box ist die Bündelung mehrerer Protokoll- und Tunnelvarianten in einem mobilen Client. Statt für jede Konfiguration eine andere App zu suchen, kann ich in einer einzigen Anwendung zwischen vmess, vless, trojan, SSH, Hysterie und Ping-Tunnel arbeiten. Das ist nicht bloß eine lange Funktionsliste: In der Praxis entscheidet diese Breite darüber, ob ein vorhandenes Profil überhaupt auf dem eigenen Smartphone nutzbar ist.
Besonders hilfreich finde ich den Ansatz für Nutzer, die zwischen unterschiedlichen Zugangsdaten wechseln. Ein Profil, das mit einer vmess-Verbindung funktioniert, lässt sich nicht einfach durch ein beliebiges vless-Profil ersetzen, ohne dass die technischen Angaben zusammenpassen. V2Box nimmt mir diese grundsätzliche Entscheidung nicht ab, stellt aber den passenden Client für mehrere Fälle bereit. Dadurch wird das Smartphone zu einem flexibleren Werkzeug, statt auf eine einzige Verbindungsart festgelegt zu sein.
Wichtig ist dabei meine klare Einordnung: V2Box ist kein Dienst, der automatisch einen sicheren Zugang bereitstellt, nur weil ich ihn installiere. Die App ist ein Client. Ich brauche also eine gültige Konfiguration oder einen passenden Zugang, bevor die unterstützten Tunnelarten einen praktischen Nutzen haben. Wer eine App sucht, die ohne weitere Einrichtung sofort einen anonymen oder geschützten Zugang erzeugt, wird hier wahrscheinlich enttäuscht sein.
Die Unterstützung von SSH erweitert den Einsatzbereich zusätzlich. SSH ist vielen Nutzern eher aus Server- und Administrationsaufgaben bekannt als aus typischen VPN-Apps. In V2Box kann diese Variante interessant sein, wenn ein vorhandener SSH-Zugang für einen bestimmten Verbindungsweg genutzt werden soll. Hysterie und Ping-Tunnel sprechen wiederum eher Nutzer an, die bereits mit speziellen Netzwerkumgebungen arbeiten. Für Einsteiger können diese Begriffe zunächst verwirrend wirken, für erfahrene Anwender sind sie ein Grund, den Client überhaupt in Betracht zu ziehen.
Was die Protokollvielfalt im Alltag wirklich verändert
Der praktische Vorteil zeigt sich nicht beim ersten Öffnen, sondern später: Wenn ein Zugang nicht mit der bevorzugten Methode funktioniert, muss ich nicht sofort die gesamte App wechseln. Ich kann innerhalb desselben Clients eine andere unterstützte Konfiguration prüfen. Das spart nicht zwingend Zeit bei der ersten Einrichtung, reduziert aber den Aufwand, mehrere spezialisierte Anwendungen parallel zu pflegen.
Mein wichtigster Tipp ist deshalb, Profile nicht einfach nach ihrem Namen zu beurteilen. Ich würde zuerst prüfen, welche Verbindungsart tatsächlich dahintersteht, und anschließend die dazugehörigen Angaben sorgfältig übernehmen. Ein falsch zugeordnetes Profil kann so wirken, als sei V2Box unzuverlässig, obwohl die Ursache in der Konfiguration liegt. Gerade bei mehreren Profilen lohnt es sich, sie eindeutig zu benennen und nicht nur mit allgemeinem Text wie „Server 1“ oder „neu“ zu speichern.
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Diese Art der Ordnung ist ein kleiner, aber nicht offensichtlicher Vorteil: Die App wird deutlich angenehmer, wenn ich sie wie eine Sammlung verschiedener Arbeitsprofile behandle. Für den täglichen Wechsel zwischen einem Zugang zu Hause, einem mobilen Zugang und einer speziellen SSH-Verbindung ist das sinnvoller, als jedes Mal eine neue App zu installieren oder Einstellungen komplett neu einzugeben.
So fühlt sich die Einrichtung in der Praxis an
Bei einem Client wie V2Box hängt die Nutzererfahrung stark davon ab, woher die Konfiguration kommt. Die App kann die technischen Angaben verwalten und die jeweilige Verbindung anstoßen, aber sie ersetzt nicht das Verständnis für Serveradresse, Port, Verschlüsselung oder Zugangsdaten. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass die Anwendung jede Einstellung automatisch erklärt. Wer zum ersten Mal mit solchen Profilen arbeitet, sollte die Angaben des jeweiligen Anbieters oder Administrators genau lesen.
Die Version 6.1.2 zeigt, dass der Client als fortlaufend gepflegtes Werkzeug gedacht ist. Für mich ist das weniger ein Grund, blind auf jede Aktualisierung zu vertrauen, sondern ein Hinweis, die App auf dem aktuellen Stand zu halten, wenn eine bestimmte Konfiguration wichtig ist. Gerade bei Netzwerk-Clients können kleine Änderungen an Kompatibilität oder Verbindungserkennung im Alltag spürbar sein.
Auf Geräten mit Android 7.0 oder neuer ist V2Box grundsätzlich zugänglich. Das ist praktisch, wenn ein älteres Smartphone noch zuverlässig verwendet wird und nicht wegen einer besonders hohen Systemanforderung ausscheidet. Gleichzeitig sollte man bei älteren Geräten realistisch bleiben: Eine App kann kompatibel sein, während die allgemeine Leistung, Akkulaufzeit oder Stabilität des Telefons trotzdem die Nutzung beeinflusst.
Ein realistisches Alltagsszenario wäre für mich ein Arbeitstag mit mehreren Netzwerken. Morgens nutze ich das Smartphone im heimischen WLAN, später in einem öffentlichen Netzwerk und am Abend vielleicht über mobile Daten. Wenn für diese Situationen unterschiedliche Profile vorgesehen sind, kann ich mit V2Box bei einem zentralen Client bleiben. Der eigentliche Gewinn ist nicht, dass jeder Wechsel automatisch perfekt funktioniert, sondern dass ich die verschiedenen Optionen an derselben Stelle vorfinde und nicht zwischen mehreren Apps suchen muss.
Ich würde vor einem wichtigen Termin trotzdem immer testen, ob das gewünschte Profil tatsächlich verbindet. Das ist ein entscheidender Workflow-Tipp: Eine Konfiguration sollte nicht erst dann ausprobiert werden, wenn ich dringend auf eine Ressource zugreifen muss. Ein kurzer Test im heimischen Netzwerk kann zeigen, ob die Zugangsdaten korrekt sind, während ein zweiter Test über mobile Daten offenlegt, ob die Verbindung nur in einer bestimmten Umgebung funktioniert.
Die Unterschiede zwischen den Verbindungsarten bewusst nutzen
Die verschiedenen Optionen sind nicht als Rangliste zu verstehen. Vmess, vless und trojan können je nach vorhandener Infrastruktur unterschiedliche Rollen spielen. SSH ist wiederum nicht einfach eine „bessere“ Version der anderen Varianten, sondern eine andere technische Möglichkeit. Hysterie und Ping-Tunnel sind ebenfalls keine Schalter, die automatisch jede Verbindung beschleunigen. Ich würde die Auswahl immer danach treffen, welche Methode für den jeweiligen Zugang vorgesehen ist.
Das klingt selbstverständlich, verhindert aber eine häufige Fehlentscheidung: Manche Nutzer wechseln bei einer schlechten Verbindung sofort das Protokoll innerhalb der App, obwohl nur der konkrete Server oder die Netzwerksituation das Problem verursacht. V2Box gibt mir mehrere Werkzeuge, aber keine Garantie, dass ein Wechsel zwischen ihnen die Ursache behebt. Wer diese Unterscheidung versteht, nutzt die App deutlich zielgerichteter.
Ein weiterer nützlicher Ansatz ist die Trennung zwischen „funktioniert“ und „funktioniert angenehm“. Ein Profil kann eine Verbindung herstellen und dennoch im Alltag unpraktisch sein, etwa wenn die Reaktion langsam ist oder der Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten Probleme bereitet. Ich würde deshalb nicht nur prüfen, ob eine Verbindung zustande kommt, sondern auch, ob sie bei den Aufgaben stabil genug bleibt, die mir wichtig sind.
Für wen V2Box besonders sinnvoll ist
Am meisten profitieren meiner Einschätzung nach Nutzer, die bereits mehrere Konfigurationen besitzen oder regelmäßig zwischen unterschiedlichen Zugangstypen wechseln. Dazu gehören technisch versierte Android-Nutzer, Personen mit eigenen Serverzugängen und Menschen, die in verschiedenen Netzwerken auf ein bestimmtes Tunnelprofil angewiesen sind. Für diese Gruppe ist die breite Protokollunterstützung ein echter praktischer Vorteil und nicht nur ein Eintrag in der Beschreibung.
Auch wer ein älteres Android-Gerät weiterverwenden möchte, kann V2Box interessant finden, weil Android 7.0 als Mindestversion genügt. Die kostenlose Grundinstallation erleichtert das Ausprobieren. Im Google Play Store werden zusätzlich In-App-Käufe zwischen 0,99 Euro und 8,49 Euro bei Abrechnung über Google Play ausgewiesen. Ich würde vor dem Kauf genau prüfen, welche Funktion dadurch freigeschaltet wird und ob ich sie überhaupt benötige, statt automatisch von einem kostenpflichtigen Zusatz auszugehen.
Für Einsteiger ohne vorhandene Konfiguration ist die Situation anders. Die App kann zwar ein guter Einstieg in die Verwaltung verschiedener Profile sein, aber sie nimmt mir die Lernkurve nicht ab. Begriffe wie vless, Trojan oder SSH sind keine gewöhnlichen Einstellungen wie bei einer einfachen WLAN-App. Wenn ich nur gelegentlich eine unkomplizierte Verbindung aktivieren möchte, ist eine stärker geführte Alternative wahrscheinlich angenehmer.
Auch Nutzer, die hauptsächlich Wert auf eine möglichst einfache Bedienung legen, sollten ihre Erwartungen anpassen. Ein klassischer VPN-Dienst mit eigener Serverauswahl und klarer Anmeldung kann besser passen, wenn ich keine Serverdaten verwalten möchte. Solche Alternativen sind oft weniger flexibel bei speziellen Protokollen, führen aber meist schneller zum ersten funktionierenden Ergebnis. V2Box gewinnt dort, wo Anpassbarkeit wichtiger ist als maximale Bequemlichkeit.
Ein sinnvoller Arbeitsablauf für mehrere Profile
Ich würde die App nicht mit möglichst vielen Einträgen überladen. Besser ist eine kleine, verständlich benannte Sammlung: etwa ein Profil für das heimische Netzwerk, eines für unterwegs und eines für einen besonderen SSH-Zugang. Nach jedem neuen Import oder jeder manuellen Einrichtung würde ich die Verbindung einzeln testen. So bleibt nachvollziehbar, welches Profil tatsächlich funktioniert, und eine spätere Fehlersuche wird nicht unnötig kompliziert.
Wenn mehrere Profile ähnlich aussehen, hilft eine Benennung nach Zweck statt nach Technik. „Unterwegs“, „Serverzugriff“ oder „Reserve“ sagt mir später mehr als eine lange Zeichenfolge. Die technischen Details bleiben wichtig, aber der Name sollte die Entscheidung im Alltag erleichtern. Das ist besonders nützlich, wenn ich schnell zwischen mehreren Optionen wechseln muss und nicht erst jede Konfiguration öffnen möchte.
Ein zweiter Tipp betrifft Änderungen: Ich würde ein funktionierendes Profil nicht sofort überschreiben, wenn eine Anpassung nötig ist. Eine Kopie oder ein separates Testprofil kann verhindern, dass ich eine bisher brauchbare Verbindung verliere. Gerade bei manuellen Einstellungen ist dieser kleine Schritt wertvoll, weil ein einzelner geänderter Parameter die Verbindung unbrauchbar machen kann.
Außerdem sollte ich die Verbindung nicht ausschließlich nach dem ersten erfolgreichen Start beurteilen. Ich würde prüfen, ob sie nach einem Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten weiterhin sinnvoll reagiert und ob die App in meinem typischen Nutzungsmuster zuverlässig bleibt. Das ist kein spezieller Messwert, sondern eine Alltagserfahrung: Ein Client kann beim ersten Test überzeugen und später durch wechselnde Netze deutlich anspruchsvoller werden.
Die Grenzen: Flexibilität kostet Verständnis
Die größte Schwäche von V2Box ist zugleich ihre wichtigste Stärke. Mehrere Protokolle bedeuten mehr Möglichkeiten, aber auch mehr Stellen, an denen eine falsche Eingabe oder eine unpassende Auswahl entstehen kann. Wer nur einen einfachen Knopf sucht, kann die Vielzahl an Optionen als unnötige Komplexität empfinden. Ich sehe die App deshalb eher als Werkzeugkasten denn als vollständig geführten Assistenten.
Die App sollte außerdem nicht mit einem vollständigen Sicherheitskonzept verwechselt werden. Die Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Verbindung hängen maßgeblich vom verwendeten Zugang und der jeweiligen Infrastruktur ab. V2Box kann eine Konfiguration technisch nutzbar machen, aber die App allein sagt nichts darüber aus, wem ein Server gehört oder wie zuverlässig er betrieben wird. Diese Verantwortung bleibt beim Nutzer.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Fehlersuche. Wenn eine Verbindung nicht funktioniert, kommen mehrere Ursachen infrage: falsche Zugangsdaten, ein nicht erreichbarer Server, ein ungeeignetes Profil oder eine Einschränkung des aktuellen Netzwerks. Die große Auswahl an Tunnelarten hilft nur dann, wenn ich systematisch vorgehe. Einfach wahllos zwischen vmess, vless, trojan und SSH zu wechseln, kann die Diagnose sogar erschweren.
Ich würde deshalb zuerst die einfachsten Fehlerquellen ausschließen. Stimmt das ausgewählte Profil? Wurde es vollständig übernommen? Wird wirklich die für diesen Zugang vorgesehene Methode verwendet? Erst danach lohnt es sich, eine andere Konfiguration zu testen. Dieser Ablauf klingt langsam, spart aber Zeit, weil ich nicht mehrere unabhängige Änderungen gleichzeitig vornehme.
Für ein Familiengerät oder ein Smartphone, das von mehreren unerfahrenen Personen genutzt wird, sehe ich ebenfalls Nachteile. Die flexible Verwaltung ist dann nicht automatisch ein Vorteil. Eine übersichtlichere App mit weniger technischen Entscheidungen kann die bessere Wahl sein, besonders wenn niemand regelmäßig Profile pflegen oder Verbindungsprobleme untersuchen möchte.
Vergleich mit gewöhnlichen Alternativen
Im Vergleich zu einer typischen VPN-App mit eigener Anmeldung bietet V2Box mehr Kontrolle über die verwendete Verbindungsart. Ich kann mit mehreren technischen Profilen arbeiten und bin nicht auf das Modell eines einzelnen Dienstes beschränkt. Dafür muss ich mich stärker um die Quelle und Richtigkeit meiner Zugangsdaten kümmern. Die klassische VPN-App ist meist schneller eingerichtet, während V2Box bei speziellen Anforderungen deutlich passender sein kann.
Gegenüber einem einfachen SSH-Client ist V2Box breiter aufgestellt. SSH-Nutzer erhalten nicht nur eine einzelne Zugangsmöglichkeit, sondern können zusätzlich andere unterstützte Tunnelarten verwalten. Wer dagegen ausschließlich eine Shell-Verbindung zu einem Server braucht, könnte mit einem spezialisierten SSH-Werkzeug eine direktere Erfahrung haben. V2Box ist dann interessant, wenn SSH nur ein Teil des eigenen Bedarfs ist.
Auch gegenüber einer App, die nur ein einzelnes Proxy-Protokoll unterstützt, liegt der Vorteil klar in der Auswahl. Der Nachteil ist, dass die Oberfläche und die eigene Verwaltung anspruchsvoller werden können. Ich würde die Entscheidung daher nicht nach der Zahl der unterstützten Begriffe treffen, sondern nach der Frage: Habe ich tatsächlich mehrere dieser Varianten zur Verfügung? Wenn die Antwort nein lautet, ist die zusätzliche Flexibilität möglicherweise nur Ballast.
Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Client
V2Box ist für mich eine überzeugende Option, wenn ich verschiedene Tunnel- und Proxy-Konfigurationen auf Android an einem Ort verwalten möchte. Die Unterstützung von vmess, vless, trojan, SSH, Hysterie und Ping-Tunnel macht den Client vielseitiger als eine gewöhnliche, stark vereinfachte VPN-App. Seine eigentliche Stärke zeigt sich nicht beim gelegentlichen Ausprobieren, sondern bei wiederkehrenden Wechseln zwischen mehreren Profilen und Zugangstypen.
Die kostenlose App von HexaSoftware ist für alle Altersgruppen freigegeben und trägt die Einstufung USK ab 0 Jahren. Das sagt allerdings nichts darüber aus, wie leicht die technischen Einstellungen verständlich sind. Ich würde V2Box deshalb nicht nach der Altersfreigabe beurteilen, sondern nach meinem eigenen Netzwerkverständnis. Wer bereit ist, Profile sorgfältig zu prüfen und Verbindungen methodisch zu testen, bekommt ein flexibles Werkzeug.
Mein persönlicher Rat lautet: Installiere den Client, wenn du bereits gültige vmess-, vless-, trojan-, SSH-, Hysterie- oder Ping-Tunnel-Zugangsdaten hast und mehrere davon mobil nutzen möchtest. Lege zunächst nur ein oder zwei Profile an, benenne sie verständlich und teste sie in den Netzwerken, in denen du sie wirklich brauchst. So erkennst du schnell, ob die Flexibilität deinen Alltag verbessert oder ob dir eine stärker automatisierte Alternative besser liegt.
Unterm Strich ist V2Box kein bequemer Ersatz für jede einfache VPN-App, sondern ein vielseitiger Client für Nutzer mit konkreten Konfigurationen. Genau darin liegt sein Wert: Ich bekomme mehr Auswahl und kann unterschiedliche Verbindungsmethoden zentral verwalten. Im Gegenzug muss ich mich mit den Profilen, ihren technischen Voraussetzungen und den Grenzen der jeweiligen Infrastruktur auseinandersetzen. Für den richtigen Nutzer ist dieser Tausch sehr sinnvoll; für jemanden, der nur eine möglichst einfache Verbindung ohne technische Entscheidungen sucht, gibt es passendere Wege.
Vorteile
- Unterstützt mehrere V2Ray-Protokolle und flexible Konfigurationen.
- QR-Code-Import erleichtert das Hinzufügen neuer Serverprofile.
- Verbindungsstatistiken zeigen Datenverbrauch und aktuelle Geschwindigkeit.
- Profile lassen sich übersichtlich speichern
- bearbeiten und verwalten.
- Geeignet für Nutzer
- die verschiedene Server schnell wechseln möchten.
Nachteile
- Einige Funktionen erfordern technisches Verständnis der Proxy-Einstellungen.
- Die Verbindungsqualität hängt stark vom gewählten Server ab.
- Nicht jede Konfiguration funktioniert ohne manuelle Anpassungen.
- VPN-ähnliche Nutzung kann den Akkuverbrauch des Geräts erhöhen.
- Verfügbarkeit und Funktionsumfang können je nach iOS-Version variieren.
Häufig gestellte Fragen
Was ist V2Box – V2ray Client und wofür wird die App verwendet?
V2Box – V2ray Client ist eine iOS-App zur Verwaltung und Nutzung von V2Ray- beziehungsweise Xray-basierten Proxy-Konfigurationen. Sie kann dabei helfen, verschiedene Serverprofile zu importieren, Verbindungen zu organisieren und den Datenverkehr über ein konfiguriertes VPN- oder Proxy-Profil zu leiten. Die App stellt jedoch keinen eigenen VPN-Dienst und normalerweise auch keine kostenlosen Server bereit. Für die Nutzung benötigen Sie eine gültige Konfiguration oder einen vertrauenswürdigen Anbieter.
Welche Protokolle und Konfigurationen unterstützt V2Box?
Die tatsächlich unterstützten Protokolle hängen von der jeweiligen App-Version und der verwendeten V2Ray- beziehungsweise Xray-Kerntechnologie ab. Üblicherweise werden gängige Konfigurationen wie VMess, VLESS, Shadowsocks, Trojan und ähnliche Profile unterstützt, häufig über QR-Codes, Links oder importierte Konfigurationsdateien. Vor dem Download sollten Sie die aktuelle App-Beschreibung prüfen, da sich Kompatibilität, Importformate und verfügbare Funktionen durch Updates ändern können.
Ist V2Box kostenlos und enthält die App bereits funktionierende Server?
Der Download kann je nach Version und Plattform kostenlos sein, dennoch bedeutet das nicht automatisch, dass alle Funktionen ohne Einschränkungen verfügbar sind. V2Box stellt in der Regel keine eigenen Server, kein unbegrenztes Datenvolumen und keinen kostenlosen Premium-VPN-Zugang bereit. Sie müssen meist selbst eine passende Serveradresse oder ein Abonnement besitzen. Prüfen Sie außerdem mögliche In-App-Käufe, bevor Sie die Anwendung dauerhaft verwenden.
Ist die Nutzung von V2Box sicher und schützt die App meine Privatsphäre?
Eine Client-App kann die Verbindung technisch verschlüsselt oder über einen Proxy weiterleiten, sie garantiert aber nicht automatisch vollständige Anonymität oder Sicherheit. Entscheidend sind der verwendete Server, die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters und die Qualität der Konfiguration. Lesen Sie die Datenschutzangaben, vermeiden Sie unbekannte kostenlose Profile und geben Sie keine sensiblen Zugangsdaten an unseriöse Anbieter weiter. Rechtliche Vorgaben zur VPN- und Proxy-Nutzung sollten ebenfalls beachtet werden.
Wie richtet man V2Box ein und was kann man tun, wenn die Verbindung nicht funktioniert?
Nach der Installation benötigen Sie zunächst ein gültiges Profil, das Sie beispielsweise per QR-Code, URL oder Datei importieren können. Anschließend wählen Sie die Konfiguration aus, erlauben gegebenenfalls die VPN-Verbindung in iOS und starten den Dienst. Bei Problemen sollten Sie Serverdaten, Ablaufdatum, Internetzugang und Protokollkompatibilität prüfen. Hilfreich sind außerdem ein erneuter Profilimport, ein App-Neustart und die Kontrolle, ob der Anbieter aktuelle Konfigurationsdaten bereitstellt.
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