myStrom App
- Bewertung
- 3,8
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- myStrom App
- Kategorie
- Lifestyle
- Paketname
- com.cogniance.asoka.srs.android
- Entwickler
- myStrom AG
- Bewertung
- 3,8
- Version
- 6.7.5
Analyse von Appcrazy
Wer sein Zuhause mit myStrom-Geräten steuert, bekommt mit der myStrom App eine zentrale Oberfläche für Automatisierung und Energie-Management. Ich habe sie vor allem unter einem praktischen Gesichtspunkt betrachtet: Wie gut lässt sich die Anwendung im Alltag bedienen, wenn nicht alle Nutzerinnen und Nutzer gleich sehen, hören, greifen oder konzentriert arbeiten können? Mein Eindruck ist gemischt, aber klar: Für vorhandene myStrom-Hardware kann die App nützlich sein, besonders wenn Schalten, Beobachten und Energiesparen an einem Ort zusammenkommen sollen. Sie ist jedoch keine universelle Smart-Home-Zentrale und ersetzt auch keine speziell angepasste Assistenzlösung.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch
Die wichtigste Stärke liegt für mich in der Bündelung. Statt einzelne Geräte über verschiedene Wege zu bedienen, führt die Anwendung Steuerung, Heim-Automation und Energie-Management zusammen. Das ist gerade für Menschen hilfreich, die sich nicht viele unterschiedliche Bedienoberflächen merken möchten. Wer morgens regelmäßig bestimmte Geräte prüft oder abends eine feste Routine auslösen will, kann mit einer zentralen App grundsätzlich schneller ans Ziel kommen als mit mehreren voneinander getrennten Lösungen.
Die Oberfläche wirkt dabei eher wie eine technische Verwaltungs-App als wie eine besonders niedrigschwellige Lifestyle-Anwendung. Das ist nicht automatisch schlecht. Eine sachliche Darstellung kann für Nutzerinnen und Nutzer angenehm sein, die klare Zustände und Messwerte bevorzugen. Gleichzeitig verlangt sie etwas Geduld, wenn man sich erst mit den eigenen Geräten, Automationen und Energieinformationen vertraut macht. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass jede Person ohne Einführung sofort alle Möglichkeiten versteht.
Für die Lesbarkeit zählt nicht nur, ob Text vorhanden ist, sondern auch, ob Informationen schnell zugeordnet werden können. Bei einer Anwendung dieser Art sind Gerätenamen, Schaltzustände und Verbrauchsinformationen besonders wichtig. Ich empfehle, angeschlossene Geräte von Anfang an eindeutig zu benennen, etwa nach Raum und Funktion statt nach technischen Modellbezeichnungen. Das ist ein unscheinbarer, aber wirkungsvoller Schritt: Wer schlecht sieht, unter Zeitdruck steht oder sich Namen schwer merkt, profitiert von kurzen und unterscheidbaren Bezeichnungen.
Auch die Reihenfolge der wichtigen Geräte sollte möglichst alltagsnah sein. Ein häufig genutzter Schalter gehört gedanklich nach vorn, während selten benötigte Einstellungen nicht den täglichen Ablauf dominieren sollten. Die App kann dadurch zwar nicht automatisch einfacher werden, aber die eigene Struktur reduziert Suchaufwand. Für Familien oder Wohngemeinschaften ist das ebenfalls sinnvoll, weil eindeutige Namen Missverständnisse vermeiden.
Die Bewertung im Store liegt bei etwa 3,8 bei rund 4.200 Bewertungen. Das ist für mich ein Hinweis, die Anwendung nicht als völlig reibungslose Lösung einzuplanen. Eine solche Durchschnittsbewertung sagt nichts über den einzelnen Haushalt aus, macht aber deutlich, dass die Erfahrung von Einrichtung, Hardware und persönlichem Anspruch abhängen kann. myStrom AG entwickelt die Anwendung für das eigene Ökosystem; genau diese Spezialisierung ist Vorteil und Begrenzung zugleich.
Was ich bei der Einrichtung anders machen würde
Ich würde nicht sofort versuchen, sämtliche Automationen aufzubauen. Besser ist ein schrittweiser Start mit einem Gerät, das im Alltag einen sichtbaren Nutzen hat. Danach lässt sich prüfen, ob die Bezeichnungen verständlich sind, ob die Bedienwege gut erreichbar bleiben und ob die Automatik wirklich entlastet. Erst wenn dieser Grundablauf funktioniert, lohnt es sich, weitere Geräte und Regeln einzubeziehen.
Ein weiterer hilfreicher Ansatz ist, zwischen gelegentlicher Verwaltung und täglicher Bedienung zu unterscheiden. Einstellungen, die man nur einmal vornimmt, dürfen etwas komplexer sein. Aktionen, die mehrmals täglich gebraucht werden, sollten dagegen möglichst kurz und eindeutig bleiben. Diese Trennung ist besonders relevant, wenn eine Person mit eingeschränkter Aufmerksamkeit, kognitiver Belastbarkeit oder wenig Erfahrung mit Smart-Home-Technik die App nutzt.
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Motorische und sensorische Anforderungen
Bei der Bedienung eines Smart-Home-Systems ist es verlockend, ausschließlich auf den Komfortgewinn zu schauen. Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit kann die Fernsteuerung tatsächlich eine wichtige Erleichterung sein: Ein Gerät muss nicht mehr direkt am Schalter erreicht werden, und wiederkehrende Abläufe können aus der Distanz ausgelöst werden. Das ist im Alltag mehr als ein kleines Extra, etwa wenn ein Schalter ungünstig hinter Möbeln liegt oder ein Weg durch die Wohnung gerade vermieden werden soll.
Die App ist aber nicht automatisch barrierearm, nur weil sie Geräte aus der Entfernung steuert. Die Bedienung bleibt an ein kompatibles Smartphone oder Tablet gebunden. Wer kleine Berührungsflächen schlecht trifft, mit Wischgesten Schwierigkeiten hat oder schnell ermüdet, kann bei einer technisch funktionierenden Oberfläche trotzdem an Grenzen stoßen. Deshalb würde ich vor dem vollständigen Umstieg testen, ob die wichtigsten Aktionen mit den persönlichen Bedienhilfen des Smartphones zuverlässig erreichbar sind.
Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die Unterscheidung von Zuständen entscheidend. Ein bloßer Farbwechsel zwischen aktiv und inaktiv wäre im Alltag keine gute alleinige Orientierung. Ich würde mich daher nicht nur auf Farben verlassen, sondern auf eindeutig benannte Geräte und, sofern das jeweilige Smartphone es unterstützt, auf die systemeigenen Vorlese- und Vergrößerungsfunktionen. Ob jede einzelne Darstellung mit diesen Hilfen optimal zusammenspielt, sollte man am eigenen Gerät prüfen, statt es vorauszusetzen.
Menschen mit Hörbeeinträchtigungen profitieren grundsätzlich davon, dass die App visuelle Steuerung und Kontrolle ermöglicht. Umgekehrt darf man nicht annehmen, dass akustische Hinweise die einzige Rückmeldung sind. Für eine verlässliche Nutzung müssen Zustände in der Oberfläche erkennbar bleiben. Gerade beim Energie-Management ist es wichtig, Messwerte nicht nur beiläufig zu betrachten, sondern sie verständlich mit dem eigenen Verbrauchsverhalten zu verbinden.
Eine konkrete Alltagssituation zeigt den Nutzen gut: Ich stelle mir einen Haushalt vor, in dem eine Person am Abend nicht mehr jeden Raum einzeln abgehen möchte. Eine zentrale Steuerung kann dann helfen, bestimmte Geräte aus der Entfernung zu prüfen oder zu schalten. Der Gewinn entsteht jedoch nur, wenn die Geräte klar benannt sind und die Person nicht durch mehrere unverständliche Menüs navigieren muss. Bei einer komplizierten Einrichtung kann der vermeintliche Komfort sogar in zusätzlichen Stress umschlagen.
Automationen als Entlastung, nicht als Selbstzweck
Die interessanteste Möglichkeit sehe ich in wiederkehrenden Abläufen. Eine Automation kann Routinehandlungen reduzieren und damit motorische, zeitliche oder organisatorische Belastung verringern. Ich würde Regeln aber bewusst sparsam einsetzen. Eine zu aggressive Automatisierung kann nämlich neue Probleme schaffen, wenn jemand spontan eingreifen muss oder ein Gerät ausnahmsweise anders verwendet werden soll.
Besonders sinnvoll ist eine Regel dann, wenn sie einen stabilen Ablauf abbildet und leicht nachvollziehbar bleibt. Weniger geeignet sind komplizierte Ketten, deren Ergebnis man im Fehlerfall kaum erklären kann. Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen ist Vorhersehbarkeit oft wichtiger als die maximale Zahl automatischer Aktionen. Deshalb sollte jede Regel einen klaren Zweck haben und regelmäßig darauf geprüft werden, ob sie noch zum Haushalt passt.
Beim Energie-Management liegt ein weiterer praktischer Vorteil: Verbrauchsdaten können helfen, Gewohnheiten sichtbar zu machen. Das ist nützlich, wenn jemand nicht nur schalten, sondern auch verstehen möchte, welche Geräte im Alltag besonders ins Gewicht fallen. Gleichzeitig können viele Zahlen überfordern. Ich würde deshalb mit einer einzigen Frage beginnen, beispielsweise welches Gerät unnötig lange aktiv bleibt, statt sofort jede verfügbare Information auszuwerten.
Situativer Zugang: Zuhause, unterwegs und unter Zeitdruck
Eine App kann für dieselbe Person je nach Situation unterschiedlich zugänglich sein. Zu Hause, mit ruhiger Umgebung und ausreichend Zeit, fällt die Bedienung meist leichter. Unterwegs, bei schlechter Beleuchtung oder mit nur einer freien Hand ändern sich die Anforderungen. Genau hier zeigt sich, ob die App nicht nur Funktionen anbietet, sondern auch einen verlässlichen Arbeitsablauf ermöglicht.
Für den spontanen Zugriff würde ich die wichtigsten Geräte gedanklich auf wenige Standardaktionen beschränken. Wer jedes Mal in Untermenüs nach einer Funktion sucht, verliert den eigentlichen Vorteil der Fernsteuerung. Ein klarer persönlicher Ablauf ist deshalb wichtiger als eine möglichst umfangreiche Sammlung von Möglichkeiten. Das gilt besonders für Personen, die bei Zeitdruck Schwierigkeiten mit komplexen Entscheidungen haben.
Auch die Umgebung spielt eine Rolle. In einem hellen Raum können Kontraste anders wirken als bei gedimmtem Licht. Mit Handschuhen, zittrigen Händen oder einem kleinen Bildschirm wird präzises Tippen schwieriger. Die App kann diese Bedingungen nicht vollständig ausgleichen. Ich würde sie daher auf dem Gerät testen, das im Haushalt tatsächlich verwendet wird, und nicht nur auf einem großen Bildschirm, der im Alltag vielleicht gar nicht zur Verfügung steht.
Für ältere Menschen oder Personen, die selten Smart-Home-Apps nutzen, ist eine gemeinsame Einführung sinnvoll. Dabei sollte man nicht nur zeigen, wie ein Gerät geschaltet wird, sondern auch, wie man erkennt, ob die Aktion erfolgreich war. Diese Rückmeldung ist entscheidend: Ein Tipp ohne verständliche Bestätigung kann Unsicherheit erzeugen, vor allem wenn das physische Gerät nicht sichtbar oder hörbar ist.
Wer die App gemeinsam mit anderen verwendet, sollte außerdem klare Absprachen treffen. Wenn eine Automation Geräte nach einem festen Muster steuert, müssen alle Beteiligten wissen, was passiert und wie eine Ausnahme behandelt wird. Das ist kein spezielles Problem dieser Anwendung, bei myStrom-Geräten aber besonders relevant, weil Steuerung und Automatisierung eng miteinander verbunden sind. Ein Haushalt sollte nicht von einer einzigen Person abhängig sein, die als einzige die Einrichtung versteht.
Für wen die Anwendung gut passt
Ich sehe die myStrom App vor allem bei Menschen, die bereits passende Geräte des Herstellers einsetzen und deren Bedienung an einem Ort bündeln möchten. Sie passt zu Haushalten, die einfache Fernsteuerung mit einem bewussteren Blick auf den Energieverbrauch verbinden wollen. Auch Personen, die wiederkehrende Abläufe reduzieren möchten, können einen echten Nutzen daraus ziehen, sofern die Einrichtung überschaubar bleibt.
Für einen kleinen Haushalt mit wenigen klar benannten Geräten kann die App angenehm direkt wirken. Ebenso kann sie für Menschen interessant sein, die nicht nur eine einzelne Steckdose schalten, sondern Steuerung und Energiebeobachtung gemeinsam nutzen möchten. Die kostenlose App senkt die Einstiegshürde bei der Installation; zusätzliche Kosten können jedoch durch In-App-Käufe entstehen, die über Google Play zwischen etwa 2,49 und 39,99 Euro abgerechnet werden.
Die Anwendung ist für alle Altersgruppen freigegeben, mit der Kennzeichnung USK ab 0 Jahren. Das bedeutet für mich vor allem, dass keine altersbezogene Hürde im Vordergrund steht. Es sagt allerdings nichts darüber aus, ob die Oberfläche für jede Person gleich leicht verständlich oder körperlich zugänglich ist. Für die tatsächliche Eignung sind Gerät, Sehvermögen, Motorik, Erfahrung und die Komplexität der eigenen Installation entscheidender.
Wer besser nach einer anderen Lösung sucht
Wenn du eine herstellerübergreifende Zentrale für viele verschiedene Smart-Home-Marken suchst, würde ich zuerst andere Optionen prüfen. Die Spezialisierung auf das myStrom-Ökosystem kann die Bedienung innerhalb dieses Systems vereinfachen, ist aber nicht automatisch die beste Wahl für eine Wohnung mit Geräten aus zahlreichen Welten. Eine breiter aufgestellte Plattform kann dann mehr Kompatibilität bieten, allerdings oft auf Kosten einer einfacheren Einrichtung.
Auch wer ausschließlich eine einzelne, möglichst unkomplizierte Schaltfunktion braucht, könnte mit einer direkten Hardware-Bedienung besser zurechtkommen. Eine App lohnt sich besonders dann, wenn Fernzugriff, Automationen oder Energie-Management tatsächlich gebraucht werden. Für Nutzerinnen und Nutzer, die keine Messwerte ansehen und keine Abläufe anpassen möchten, kann die zusätzliche Oberfläche unnötig wirken.
Ich wäre außerdem vorsichtig, wenn eine Person auf eine vollständig sprachfreie, tastengroße oder besonders stark vereinfachte Bedienung angewiesen ist. Die App kann eine digitale Fernsteuerung ermöglichen, aber sie ersetzt nicht automatisch physische Bedienelemente, individuelle Assistenztechnik oder eine speziell angepasste Oberfläche. In solchen Fällen sollte die App nur als Teil des Gesamtsystems betrachtet werden.
Verbleibende Hürden und mein inklusives Urteil
Die größte verbleibende Hürde ist für mich die Abhängigkeit von einer sauber eingerichteten Umgebung. Eine App kann nur so verständlich sein wie die Gerätezuordnung, die Automationen und die Rückmeldungen, die man im Alltag vorfindet. Werden Namen unklar vergeben oder Regeln ohne Plan angelegt, steigt die Belastung schnell. Das trifft Menschen mit Einschränkungen stärker, ist aber auch für alle anderen ein häufiger Grund für Frust.
Hinzu kommt, dass eine digitale Steuerung nicht jede physische Situation abdeckt. Ein Gerät kann zwar aus der Entfernung geschaltet werden, doch die App nimmt der Person nicht automatisch jede Sicherheitsentscheidung ab. Vor einer Automation sollte man deshalb überlegen, ob ein Gerät unbeaufsichtigt laufen darf, ob eine unerwartete Aktivierung problematisch wäre und wie sich ein manueller Eingriff durchführen lässt. Gerade bei Haushalten mit Kindern, älteren Personen oder wechselnden Routinen sollte diese Prüfung zum Einrichten dazugehören.
Die Anwendung ist seit dem 15. November 2011 verfügbar und wird aktuell in Version 6.7.5 geführt. Für mich spricht die lange Präsenz dafür, dass sie nicht als kurzfristiges Experiment betrachtet werden muss. Gleichzeitig sollte man bei jeder Aktualisierung kontrollieren, ob vertraute Abläufe weiterhin gleich funktionieren. Menschen, die auf konstante Bedienwege angewiesen sind, können schon kleine Änderungen als störend erleben.
Auf Android läuft die aktuelle Ausgabe ab Version 7.0. Das macht die technische Einstiegshürde für viele ältere Geräte überschaubar, trotzdem entscheidet die konkrete Kombination aus Smartphone, Betriebssystem und persönlichen Bedienhilfen über die Alltagstauglichkeit. Ich würde vor einer größeren Anschaffung zuerst den wichtigsten Ablauf ausprobieren: ein Gerät auswählen, den Zustand eindeutig erkennen, schalten und anschließend kontrollieren, ob die Rückmeldung verständlich ist.
Mit mehr als 100.000 Installationen ist die App kein völlig unbekanntes Nischenwerkzeug. Die Zahl allein sagt aber nicht, wie gut sie zu deinem Haushalt passt. Für mich ist entscheidender, ob du myStrom-Geräte bereits nutzt und ob du deren Steuerung, Automatisierung und Energieinformationen wirklich zusammenführen möchtest. Dann kann die Anwendung eine praktische, entlastende Rolle spielen.
Mein Fazit fällt deshalb bewusst differenziert aus: Ich würde die myStrom App Menschen empfehlen, die im myStrom-System bleiben, ihre Geräte aus der Entfernung bedienen und Routinen übersichtlicher machen möchten. Besonders überzeugend ist der mögliche Komfortgewinn für Personen, denen Wege, wiederholte Handgriffe oder schwer erreichbare Schalter Probleme bereiten. Der größte Nutzen entsteht nicht durch möglichst viele Regeln, sondern durch wenige, verständliche Abläufe mit eindeutigen Gerätenamen.
Ich würde sie dagegen nicht als automatisch inklusive Lösung für jede Fähigkeit oder jeden Haushalt bezeichnen. Wer eine besonders vereinfachte Bedienung, umfassende Markenfreiheit oder eine speziell angepasste Assistenzoberfläche braucht, sollte Alternativen einbeziehen. Mein praktischer Rat: erst einen einzigen wichtigen Alltagsschritt testen, dann die Automatisierung erweitern. So zeigt sich schnell, ob die App tatsächlich entlastet oder nur eine zusätzliche technische Ebene in den Haushalt bringt.
Vorteile
- Übersichtliche Steuerung von myStrom-Geräten per Smartphone
- Stromverbrauch lässt sich detailliert messen und auswerten
- Szenen und Zeitpläne automatisieren viele Abläufe im Haushalt
- Push-Benachrichtigungen informieren über Ereignisse und Messwerte
- Unterstützt die Fernsteuerung auch unterwegs über das Internet
Nachteile
- Funktioniert hauptsächlich mit Geräten aus dem myStrom-Ökosystem
- Für die Nutzung ist ein Benutzerkonto und meist eine Internetverbindung nötig
- Einige Funktionen erfordern kompatible myStrom-Hardware
- Die Einrichtung kann bei mehreren Geräten etwas unübersichtlich werden
- Dauerhafte Cloud-Anbindung kann für datenschutzbewusste Nutzer störend sein
Häufig gestellte Fragen
Was ist die myStrom App und wofür kann ich sie verwenden?
Die myStrom App dient zur Einrichtung, Steuerung und Überwachung kompatibler myStrom-Geräte wie WLAN-Steckdosen, Sensoren und weiterer Smart-Home-Produkte. Nach der Anmeldung lassen sich Geräte zentral verwalten, Stromverbrauch und Messwerte anzeigen sowie Schaltvorgänge aus der Ferne ausführen. Dadurch können Nutzer beispielsweise Lampen automatisieren, Standby-Verbrauch erkennen oder den Zustand ihrer Geräte auch unterwegs kontrollieren.
Welche Geräte und Funktionen unterstützt die myStrom App?
Die App ist hauptsächlich für myStrom-Smart-Home-Geräte ausgelegt, darunter intelligente Steckdosen und verschiedene Sensoren. Je nach angeschlossenem Produkt stehen Funktionen wie Ein- und Ausschalten, Zeitpläne, Messung des Energieverbrauchs, Benachrichtigungen und Automatisierungen zur Verfügung. Der genaue Funktionsumfang hängt vom jeweiligen Modell, der Firmware und den regional verfügbaren Diensten ab. Vor dem Kauf sollte daher die Kompatibilität geprüft werden.
Benötige ich ein myStrom-Konto und eine dauerhafte Internetverbindung?
Für die vollständige Nutzung der myStrom App ist in der Regel ein Benutzerkonto erforderlich, insbesondere wenn Geräte von unterwegs gesteuert oder Messwerte online gespeichert werden sollen. Die Ersteinrichtung erfolgt normalerweise über ein WLAN-Netzwerk und die App. Ohne Internetverbindung können cloudbasierte Funktionen, Fernzugriff und Synchronisierung eingeschränkt oder vorübergehend nicht verfügbar sein. Auch das Smartphone benötigt eine stabile Verbindung für zuverlässige Bedienung.
Ist die myStrom App einfach einzurichten und auch für Einsteiger geeignet?
Die Einrichtung ist grundsätzlich übersichtlich: App installieren, Konto erstellen oder anmelden, ein kompatibles Gerät hinzufügen und den Anweisungen zur WLAN-Verbindung folgen. Für Einsteiger sind die klar strukturierten Gerätekarten und Schaltflächen hilfreich. Schwierigkeiten können jedoch entstehen, wenn das WLAN nicht kompatibel ist, das Passwort falsch eingegeben wurde oder das Gerät während der Kopplung zu weit vom Router entfernt steht. Ein aktuelles Smartphone und eine aktuelle Firmware erleichtern den Start.
Welche Datenschutz- und Sicherheitsaspekte sollte ich vor dem Download beachten?
Da die myStrom App Geräte, Nutzungsdaten und teilweise Energieverbrauchsinformationen verarbeitet, sollten Nutzer vor der Installation die Datenschutzbestimmungen und angeforderten Berechtigungen prüfen. Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort und aktivieren Sie verfügbare Sicherheitsfunktionen. Außerdem sollte die Firmware der Geräte regelmäßig aktualisiert werden. Wer keine cloudbasierte Steuerung oder Datensynchronisierung möchte, sollte prüfen, welche Funktionen ohne Konto oder externen Zugriff tatsächlich verfügbar sind.
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