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LeipzigMOVE - ÖPNV & Sharing

Bewertung
4,0
Downloads
500.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
LeipzigMOVE - ÖPNV & Sharing
Paketname
de.tafmobile.mobility.leipzigmove
Entwickler
Leipziger Verkehrsbetriebe
Bewertung
4,0
Version
4.3.13
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer in Leipzig regelmäßig unterwegs ist, kennt das kleine Rechenproblem: Fahrschein kaufen, passende Verbindung finden, vielleicht noch ein Fahrrad oder einen E-Scooter für das letzte Stück organisieren – und am Ende trotzdem mehrere Apps offen haben. Ich habe LeipzigMOVE genau unter diesem Gesichtspunkt ausprobiert. Die kostenlose App des Leipziger Verkehrsbetriebs bündelt den öffentlichen Nahverkehr mit Flexa, Fahrrädern, E-Scootern, Taxis und dem BonusMOVE-Angebot. Das macht sie interessant für Menschen, die ihre Wege nicht immer mit demselben Verkehrsmittel zurücklegen.

Mein Eindruck ist dabei weder blind begeistert noch grundsätzlich skeptisch. LeipzigMOVE wirkt vor allem dann sinnvoll, wenn ich in Leipzig unterwegs bin und Tickets sowie verschiedene Mobilitätsoptionen an einer Stelle verwalten möchte. Gleichzeitig sollte man bei einer App, die Fahrten, Buchungen und Zahlungen zusammenführt, genauer hinschauen: Welche Angaben muss ich machen? Wann brauche ich ein Konto? Welche Entscheidung treffe ich selbst, und wo sollte ich vor dem Bestätigen noch einmal aufmerksam lesen?

LeipzigMOVE im Alltag: mehr als eine klassische Fahrplan-App

Die App gehört zur Kategorie Karten und Navigation, ist aber nicht nur ein Werkzeug zum Nachschlagen von Abfahrten. Ihr eigentlicher Reiz liegt in der Verbindung mehrerer Verkehrsarten. Für eine Fahrt quer durch Leipzig kann der Nahverkehr die Hauptstrecke übernehmen, während ein Fahrrad, ein E-Scooter oder ein Taxi den Weg zum Startpunkt oder vom Ziel zur endgültigen Adresse ergänzt. Flexa richtet sich an Situationen, in denen eine klassische Linienverbindung nicht die beste Lösung ist.

Ich finde diesen Ansatz besonders praktisch, wenn ein Weg aus mehreren kleinen Entscheidungen besteht. Ein Beispiel: Ich möchte am Nachmittag zu einem Termin, kenne aber die Gegend rund um das Ziel nicht gut. Statt zuerst eine separate Fahrplan-App, anschließend eine Sharing-App und danach noch eine Taxi-Anwendung zu öffnen, beginne ich in LeipzigMOVE mit der Verbindungssuche. Die App ist damit nicht automatisch für jede Strecke die beste Lösung, aber sie kann die Suche nach einer passenden Kombination deutlich übersichtlicher machen.

Wichtig ist die regionale Ausrichtung. LeipzigMOVE ist keine allgemeine Deutschland-App für beliebige Städte, sondern auf Leipzig und die Angebote des Leipziger Verkehrsbetriebs zugeschnitten. Wer hauptsächlich in anderen Regionen unterwegs ist oder eine deutschlandweite Reiseplanung braucht, wird mit einer überregionalen Anwendung wahrscheinlich besser fahren. Für den täglichen Weg innerhalb Leipzigs ist die Spezialisierung dagegen ein Vorteil, weil lokale Angebote im Mittelpunkt stehen und nicht zwischen unzähligen fremden Diensten untergehen.

Die App wird von Leipziger Verkehrsbetriebe entwickelt und ist kostenlos erhältlich. Im Store kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,0 bei rund 11.000 Bewertungen und ungefähr 2.000 Rezensionen. Mehr als 500.000 Installationen zeigen außerdem, dass sie nicht nur für eine kleine Gruppe von Pendlern gedacht ist. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zur Funktion als Mobilitäts- und Ticket-App passt.

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Für wen sich die Bündelung wirklich lohnt

Am meisten profitieren meiner Einschätzung nach Menschen, die regelmäßig zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln. Dazu gehören Pendler, Studierende, Besucher mit mehreren Terminen am Tag und alle, die nicht jede Strecke mit dem eigenen Auto zurücklegen möchten. Auch wer gelegentlich in Leipzig ist, kann von der Kombination aus Orientierung und Ticketkauf profitieren, sofern die gewünschten Angebote im eigenen Reiseplan liegen.

Für einen einfachen Weg mit einer bekannten Straßenbahnlinie ist LeipzigMOVE dagegen nicht zwingend notwendig. Wenn ich jeden Morgen dieselbe Strecke fahre und mein Ticket bereits über einen anderen Weg verwalte, bringt mir eine zusätzliche App nur dann einen Mehrwert, wenn ich ihre weiteren Mobilitätsfunktionen tatsächlich nutze. Genau hier liegt eine wichtige Abwägung: Die Bündelung spart Wechsel zwischen Apps, verlangt aber auch, dass ich mich auf eine zentrale Anwendung für mehrere Schritte einlasse.

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Der erste wichtige Prüfpunkt: Konto, Ticket und Zahlung

Bei Mobilitäts-Apps sollte man sich nicht nur fragen, ob die Oberfläche bequem ist. Entscheidend ist auch, welche Angaben bei einer Buchung oder beim Ticketkauf erforderlich sind und welche Informationen freiwillig bleiben. LeipzigMOVE ist in diesem Punkt am vertrauenswürdigsten, wenn ich jeden Schritt bewusst ausführe: Kontoangaben prüfen, Zahlungsdetails nur dort hinterlegen, wo sie benötigt werden, und vor dem Abschluss kontrollieren, welches Angebot ich gerade auswähle.

Ich würde die App nicht einfach installieren, alle möglichen Dienste aktivieren und anschließend jede Abfrage reflexartig bestätigen. Besser ist ein schrittweises Vorgehen. Zuerst kann ich die Verbindungssuche und die allgemeinen Funktionen kennenlernen. Wenn ich später ein Ticket, ein Fahrrad, einen E-Scooter, ein Taxi oder Flexa verwenden möchte, entscheide ich gezielt, ob ich dafür die notwendigen Angaben machen will. Diese Trennung schafft mehr Kontrolle, als sämtliche Optionen von Anfang an einzurichten.

Gerade bei einer kombinierten Plattform kann leicht der Eindruck entstehen, alle Angebote gehörten technisch und organisatorisch zum selben Ablauf. In der Praxis sollte ich vor jeder Buchung auf den konkreten Dienst achten. Ein Ticket für den Nahverkehr ist nicht dasselbe wie eine Fahrt mit einem Taxi oder eine Sharing-Nutzung. Für mich gehört deshalb zur guten Bedienung, vor der Bestätigung noch einmal Anbieter, Strecke, Verkehrsmittel und mögliche Kosten zu prüfen, statt nur auf den auffälligen Bestätigungsbutton zu tippen.

Datensensible Momente entstehen nicht nur beim Bezahlen

Die sensibelsten Situationen liegen nicht ausschließlich beim Ticketkauf. Schon die Suche nach einer Route kann einen persönlichen Tagesablauf erkennen lassen: Wohnort, Arbeitsstelle, Arzttermin oder wiederkehrende Freizeitwege. Sobald ich eine Adresse eingebe oder einen Startpunkt auswähle, sollte ich mir bewusst sein, dass diese Information für die konkrete Planung relevant ist. Ich muss dafür nicht jede Suche vermeiden, aber ich kann sparsamer mit gespeicherten Orten und unnötigen Angaben umgehen.

Besonders vorsichtig bin ich bei Fahrten, die ich nur einmalig plane. Statt jede Adresse dauerhaft als Favorit zu hinterlegen, würde ich prüfen, ob eine einmalige Eingabe genügt. Das ist ein kleiner, aber sinnvoller Unterschied: Die App erhält die Information für die aktuelle Aufgabe, ohne dass ich meinen gesamten Alltag in einer dauerhaften Liste abbilden muss. Wer regelmäßig dieselben Ziele ansteuert, kann Favoriten bequem finden; wer Privatsphäre höher bewertet, sollte solche Komfortfunktionen bewusster einsetzen.

Auch die Kombination verschiedener Angebote verdient Aufmerksamkeit. Eine Fahrt mit Bus und Bahn verrät möglicherweise ein anderes Bewegungsmuster als eine spontane Taxi- oder Sharing-Buchung. Ich würde deshalb nicht automatisch jede Mobilitätsart mit demselben Profil verbinden, nur weil sie in einer App sichtbar ist. Vor der Nutzung eines neuen Dienstes lohnt sich ein Blick auf die jeweiligen Hinweise in der App und auf die Berechtigungen, die das Smartphone anzeigt.

Bei Berechtigungen gilt für mich ein einfacher Grundsatz: Nur das erlauben, was für die aktuelle Funktion plausibel notwendig ist. Für eine Verbindungssuche kann eine manuell eingegebene Startadresse ausreichen. Wenn LeipzigMOVE eine Standortfreigabe anbietet, kann sie unterwegs bequemer sein, ist aber nicht immer die einzige Möglichkeit. Ich würde zunächst die Auswahl des Systems lesen und bei einer nicht benötigten Berechtigung ablehnen oder später in den Einstellungen ändern. So bleibt die Entscheidung bei mir und nicht bei der Voreinstellung.

Kontrolle im täglichen Gebrauch

Eine gute Mobilitäts-App muss nicht nur viele Angebote anzeigen, sondern mich auch vor Fehlentscheidungen schützen. In LeipzigMOVE würde ich mir angewöhnen, vor einem Kauf die Richtung, die Gültigkeit und den ausgewählten Tarif zu kontrollieren. Gerade wenn ich unter Zeitdruck bin, kann eine scheinbar kleine Abweichung teuer oder zumindest ärgerlich werden. Der schnellste Weg ist nicht immer der günstigste oder derjenige, für den ich bereits ein gültiges Ticket habe.

Für Pendler ist außerdem wichtig, die App nicht als einzige Absicherung zu betrachten. Mein Smartphone kann leer sein, die Verbindung kann unterwegs instabil werden oder ein Login kann unerwartet erforderlich sein. Ich würde ein bereits gekauftes Ticket rechtzeitig vor dem Einstieg öffnen und nicht erst auf dem Bahnsteig. Bei einem wichtigen Termin kann es zusätzlich sinnvoll sein, die Verbindung und die Abfahrtszeit vorher zu prüfen, statt mich allein auf eine spontane Suche zu verlassen.

Die Einbindung von BonusMOVE kann für regelmäßige Nutzer interessant sein, weil sie die Nutzung der App um einen Bonusaspekt ergänzt. Ich würde diesen Bereich trotzdem getrennt von der eigentlichen Fahrplanung betrachten. Ein Bonus darf für mich kein Grund sein, eine unnötige Fahrt oder eine unpassende Buchung zu wählen. Erst muss die Verbindung stimmen; danach kann ich prüfen, ob sich aus der Nutzung ein zusätzlicher Vorteil ergibt.

Ähnlich sehe ich die Sharing-Angebote. Ein Fahrrad oder E-Scooter kann für die letzte Strecke sehr praktisch sein, aber Wetter, Akku, Verfügbarkeit und persönliche Sicherheit spielen eine Rolle. Wenn ich spät abends mit Gepäck unterwegs bin, kann ein Taxi die vernünftigere Wahl sein. Wenn ich nur wenige Minuten bis zum Ziel habe und die Strecke gut kenne, kann ein Fahrrad attraktiver sein. LeipzigMOVE hilft bei der Auswahl, nimmt mir diese situative Entscheidung aber nicht ab.

Was die App gegenüber getrennten Alternativen gewinnt

Der größte Vorteil gegenüber einer reinen Fahrplan-App ist die Verbindung von Information und Handlung. Ich kann nicht nur nachsehen, wie ich von A nach B komme, sondern auch verschiedene Verkehrsmittel in meine Überlegung einbeziehen. Gegenüber mehreren einzelnen Sharing-Apps spart das den Wechsel zwischen Konten, Oberflächen und Suchmasken – zumindest dann, wenn die benötigten Angebote in LeipzigMOVE vollständig zu meinem Weg passen.

Eine klassische Karten-App kann bei der Orientierung und bei allgemeinen Routen stark sein. Sie ist jedoch nicht automatisch die beste Stelle, um lokale Nahverkehrstickets, Flexa und Leipziger Sharing-Möglichkeiten gemeinsam zu verwalten. Umgekehrt kann eine einzelne Anbieter-App bei ihrem eigenen Dienst detaillierter oder direkter wirken. Wenn ich ausschließlich ein Fahrrad oder einen E-Scooter nutzen möchte, kann die jeweilige Spezial-App schneller sein, weil sie weniger zusätzliche Optionen zeigt.

LeipzigMOVE ist damit kein universeller Ersatz für jede andere Anwendung. Ich sehe sie eher als zentrale regionale Schaltstelle. Ihre Stärke zeigt sich bei kombinierten Wegen und bei der Frage: Welche Möglichkeit habe ich jetzt in Leipzig? Ihre Schwäche zeigt sich, wenn ich eine deutschlandweite Reise plane, ein sehr spezielles Detail eines einzelnen Anbieters brauche oder möglichst wenig persönliche Mobilitätsdaten in einer zentralen App bündeln möchte.

Ein realistischer Ablauf für eine unaufgeregte Nutzung

Ich würde die App zunächst ohne Zeitdruck einrichten und die grundlegenden Bereiche ansehen. Danach würde ich eine bekannte Strecke suchen, ohne sofort ein Ticket zu kaufen. So lässt sich prüfen, ob die Darstellung verständlich ist und ob die App zu meiner persönlichen Art der Planung passt. Erst wenn die Suche überzeugt, würde ich die Zahlungs- oder Buchungsfunktionen für den konkreten Bedarf verwenden.

Vor einer Fahrt mit mehreren Abschnitten würde ich den gesamten Weg einmal durchgehen: Startpunkt, Nahverkehr, möglicher Umstieg, Anschluss mit Fahrrad, E-Scooter, Taxi oder Flexa und schließlich das Ziel. Dabei achte ich darauf, ob ich für jeden Abschnitt eine separate Aktion durchführen muss. Dieser Test ist besonders hilfreich, wenn ich zum ersten Mal ein kombiniertes Angebot nutze. Er verhindert, dass ich erst am Umstieg feststelle, dass ein weiterer Schritt oder eine zusätzliche Bestätigung nötig ist.

Unterwegs würde ich Standortzugriff nur dann einschalten, wenn er mir tatsächlich hilft. Für eine spontane Suche an einer unbekannten Haltestelle ist die Funktion bequem. Für eine vorab geplante Strecke kann eine manuelle Eingabe genügen. Nach der Fahrt lohnt sich ein kurzer Blick auf gespeicherte Ziele, aktive Buchungen und Kontoeinstellungen. Nicht weil ich LeipzigMOVE grundsätzlich misstraue, sondern weil regelmäßige Kontrolle bei jeder App mit Tickets und Bewegungsdaten eine vernünftige Gewohnheit ist.

Technischer Stand und praktische Erwartungen

Die aktuelle Version ist 4.3.13 und die App setzt mindestens Android 8.0 voraus. Das macht sie auch für viele ältere Android-Geräte grundsätzlich zugänglich. Trotzdem hängt die tatsächliche Erfahrung nicht nur von der Versionsnummer ab. Ein älteres Smartphone, wenig Speicher, ein schwacher Akku oder eine instabile mobile Verbindung können die Nutzung beim Umsteigen erschweren.

Ich würde deshalb vor einer wichtigen Fahrt nicht erst im Fahrzeug testen, ob alles funktioniert. Die App sollte aktualisiert sein, das Konto erreichbar und ein bereits erworbenes Ticket rechtzeitig sichtbar sein. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte außerdem prüfen, ob das Betriebssystem die App noch unterstützt und ob genügend Platz für die Installation vorhanden ist. Diese Vorbereitung klingt banal, ist bei digitalen Fahrscheinen aber wichtiger als eine besonders schnelle Verbindungssuche.

Die kostenlose Bereitstellung ist ein klarer Pluspunkt für den Einstieg. Kostenlos bedeutet für mich jedoch nicht, dass ich jede Konto- oder Komfortoption automatisch nutzen muss. Ich kann den Preis der App von den Kosten einzelner Fahrten und Buchungen getrennt betrachten. Vor einer kostenpflichtigen Aktion sollte ich immer den konkreten Betrag und die Bedingungen an der jeweiligen Stelle prüfen, anstatt aus der kostenlosen App auf kostenlose Mobilität zu schließen.

Wann ich eine andere Lösung wählen würde

Ich würde LeipzigMOVE nicht als erste Wahl empfehlen, wenn jemand nur gelegentlich eine deutschlandweite Verbindung plant und keine Leipziger Mobilitätsangebote benötigt. In diesem Fall ist eine überregionale Fahrplan- oder Kartenanwendung wahrscheinlich übersichtlicher. Auch wer bereits mit einer bestimmten Ticket-App zufrieden ist und keine Fahrräder, E-Scooter, Taxis oder Flexa einbeziehen möchte, braucht die zusätzliche Bündelung nicht unbedingt.

Vorsichtiger wäre ich bei Nutzern, die möglichst wenige persönliche Informationen in einem zentralen Konto sammeln möchten. Für sie kann es sinnvoller sein, nur die jeweils notwendige lokale oder verkehrsmittelbezogene Anwendung zu verwenden und Standortzugriff sowie gespeicherte Ziele sparsam einzusetzen. Das ist unbequemer, bietet aber eine klarere Trennung der Nutzung. LeipzigMOVE ist besonders bequem, wenn ich viele Optionen an einem Ort möchte; genau diese Bündelung ist für datensensible Menschen zugleich der Punkt, den sie bewusst abwägen sollten.

Auch bei sehr spontanen oder komplizierten Situationen bleibt ein Plan B sinnvoll. Ein leerer Akku, fehlende Verfügbarkeit eines Sharing-Fahrzeugs oder eine kurzfristige Änderung im Verkehr kann die schönste App-Planung ausbremsen. Ich würde daher bei einem wichtigen Termin die entscheidende Verbindung vorher prüfen und nicht voraussetzen, dass jede Kombination jederzeit verfügbar ist. Die App unterstützt meine Entscheidung, ersetzt aber weder Ortskenntnis noch eine realistische Einschätzung der Situation.

Mein vorsichtig positives Urteil

Nach meiner Einschätzung ist LeipzigMOVE eine nützliche regionale App für Menschen, die in Leipzig verschiedene Verkehrsangebote miteinander verbinden möchten. Die Kombination aus Nahverkehr, Flexa, Fahrrädern, E-Scootern, Taxi und BonusMOVE geht deutlich über eine einfache Abfahrtsanzeige hinaus. Besonders überzeugend finde ich den praktischen Gedanken, eine Fahrt nicht nur als Bus-oder-Bahn-Problem zu behandeln, sondern auch die erste und letzte Strecke mitzudenken.

Mein Vertrauen hängt dabei an der Art, wie ich die App benutze. Ich würde Berechtigungen einzeln prüfen, Standortzugriff nicht dauerhaft aus Bequemlichkeit aktivieren, gespeicherte Ziele regelmäßig kontrollieren und vor jeder Buchung die konkreten Angaben lesen. Diese Schritte sind keine Schwäche der Anwendung, sondern ein vernünftiger Umgang mit einer Plattform, die Tickets, Wege und unterschiedliche Mobilitätsdienste zusammenführt.

Wer Leipzig regelmäßig nutzt und eine zentrale Anlaufstelle für den Nahverkehr und ergänzende Angebote sucht, sollte LeipzigMOVE - ÖPNV & Sharing ausprobieren. Für reine Fahrplanabfragen oder überregionale Reisen gibt es passendere Alternativen. Mein Fazit fällt deshalb vorsichtig positiv aus: Die App kann den Alltag spürbar vereinfachen, solange ich ihre Bequemlichkeit nicht mit blindem Vertrauen verwechsle und bei persönlichen Angaben, Berechtigungen sowie kostenpflichtigen Aktionen selbst aufmerksam bleibe.

Vorteile

  • Echtzeit-Abfahrten erleichtern die tägliche Fahrtenplanung.
  • ÖPNV
  • Fahrräder
  • E-Scooter und Carsharing in einer App gebündelt.
  • Routen lassen sich mit verschiedenen Verkehrsmitteln kombinieren.
  • Digitale Tickets können direkt in der App gekauft werden.
  • Stations- und Fahrzeugsuche hilft bei der Auswahl in Leipzig.

Nachteile

  • Die Abdeckung außerhalb Leipzigs ist nur eingeschränkt relevant.
  • Echtzeitdaten können bei Störungen gelegentlich verzögert erscheinen.
  • Für manche Sharing-Angebote ist eine zusätzliche Registrierung nötig.
  • Verfügbarkeit und Preise der Fahrzeuge schwanken je nach Tageszeit.
  • Einige Funktionen setzen eine stabile Internetverbindung voraus.

Häufig gestellte Fragen

Was ist LeipzigMOVE und welche Verkehrsmittel werden unterstützt?

LeipzigMOVE ist eine Mobilitäts-App der Leipziger Verkehrsbetriebe, mit der sich verschiedene Angebote des öffentlichen Nahverkehrs und Sharing-Dienste zentral planen und nutzen lassen. Je nach Verfügbarkeit können Nutzer Verbindungen mit Straßenbahn, Bus und S-Bahn prüfen sowie Informationen zu Fahrrädern, Carsharing und weiteren Mobilitätsangeboten abrufen. Dadurch eignet sich die App besonders für Wege, bei denen mehrere Verkehrsmittel kombiniert werden sollen.

Kann ich mit LeipzigMOVE Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr kaufen?

Ja, über LeipzigMOVE lassen sich je nach Tarif und Angebot digitale Fahrkarten für den Nahverkehr in Leipzig und der Region auswählen und kaufen. Vor dem Kauf sollten Nutzer die angezeigten Gültigkeitsbereiche, Tarifzonen, Startzeiten und Bedingungen sorgfältig kontrollieren. Die App zeigt normalerweise die verfügbaren Ticketarten an, dennoch können bestimmte Sondertickets, Abonnements oder regionale Angebote eigene Voraussetzungen haben.

Benötige ich ein Benutzerkonto, um LeipzigMOVE vollständig zu verwenden?

Für grundlegende Informationen wie Fahrplanauskünfte oder die Suche nach Verbindungen kann die App teilweise ohne vollständige Registrierung genutzt werden. Für den Ticketkauf, die Buchung von Sharing-Fahrzeugen oder die Verwaltung persönlicher Zahlungs- und Nutzerdaten ist in der Regel ein Konto erforderlich. Je nach Funktion können außerdem eine E-Mail-Adresse, Zahlungsdaten oder eine zusätzliche Identitätsprüfung verlangt werden.

Welche Sharing-Angebote kann ich über LeipzigMOVE buchen oder bezahlen?

LeipzigMOVE bündelt neben dem klassischen Nahverkehr verschiedene Sharing-Möglichkeiten, deren Verfügbarkeit vom Standort und von den jeweiligen Partnern abhängt. In der App können Nutzer freie Fahrzeuge oder Angebote auf der Karte prüfen und – sofern unterstützt – direkt buchen oder starten. Vor der Nutzung sollten Preise, Freiminuten, Entfernungsgebühren, Abstellregeln und mögliche Zusatzkosten des jeweiligen Dienstes gelesen werden.

Funktioniert LeipzigMOVE auch ohne Internetverbindung oder GPS?

Für aktuelle Abfahrtszeiten, Live-Informationen, verfügbare Sharing-Fahrzeuge, Buchungen und digitale Ticketkäufe benötigt LeipzigMOVE normalerweise eine Internetverbindung. GPS erleichtert die Anzeige des eigenen Standorts und die Suche nach Haltestellen in der Nähe, ist aber nicht für jede Funktion zwingend erforderlich. Ohne Verbindung können bereits geladene Informationen eventuell noch sichtbar sein, eine zuverlässige Offline-Nutzung der gesamten App ist jedoch nicht zu erwarten.

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