INSA - Infos zum Nahverkehr
- Bewertung
- 3,8
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- INSA - Infos zum Nahverkehr
- Kategorie
- Karten & Navigation
- Paketname
- de.hafas.android.nasa
- Entwickler
- Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA GmbH)
- Bewertung
- 3,8
- Version
- 6.4.13 (84)
Analyse von Appcrazy
Wenn mehrere Menschen im selben Haushalt mit Bus und Bahn in Sachsen-Anhalt unterwegs sind, entstehen oft dieselben kleinen Probleme: Jemand sucht morgens eine Verbindung zur Arbeit, ein anderes Familienmitglied braucht später einen Weg zur Schule, und am Wochenende soll eine Fahrt in Richtung des MDV-Gebiets geplant werden. Genau für solche Situationen habe ich INSA - Infos zum Nahverkehr ausprobiert. Die kostenlose App von Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, kurz NASA GmbH, konzentriert sich auf die Routenplanung im öffentlichen Personenverkehr und ist damit deutlich zweckmäßiger als eine allgemeine Karten-App, wenn die Reise wirklich mit Bus, Straßenbahn oder Zug stattfinden soll.
Mein Eindruck ist dabei angenehm nüchtern: INSA will kein vollständiger digitaler Reisebegleiter für jede Lebenslage sein. Die App hilft vor allem dabei, eine Verbindung zu finden und den öffentlichen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt sowie im MDV-Raum besser einzuschätzen. Für einen gemeinsamen Haushalt ist das interessant, weil nicht alle dieselben Wege, Zeiten oder technischen Gewohnheiten haben müssen. Gleichzeitig sollte man verstehen, wo die persönliche Verantwortung beginnt: Eine gefundene Route ersetzt nicht das Prüfen des tatsächlichen Abfahrtsorts, der passenden Richtung und der aktuellen Situation am Reisetag.
Ein Haushalt, mehrere Wege: Wo INSA im Alltag wirklich hilft
Ich halte die App besonders für Haushalte geeignet, in denen sich die Fahrten regelmäßig unterscheiden. Eine Person fährt vielleicht jeden Morgen zur Arbeit, während ein Teenager nur an bestimmten Tagen zur Schule oder zum Sport muss. Dazu kommen Besuche bei Verwandten, Arzttermine oder Verbindungen zu einem Bahnhof. Statt jedes Mal gemeinsam auf einer großen Kartenplattform zu suchen, kann jeder die eigene Strecke in INSA prüfen und anschließend die wesentlichen Angaben weitergeben.
Ein realistisches Beispiel: Am frühen Morgen muss ein Elternteil aus einem Ort in Sachsen-Anhalt zu einem Bahnhof, während das Kind später mit einer Kombination aus Bus und Straßenbahn zu einem Termin fährt. Ich würde in diesem Fall nicht versuchen, beide Wege in einer einzigen Suche zu vermischen. Sinnvoller ist es, jede Verbindung einzeln zu planen, den jeweiligen Startpunkt sorgfältig auszuwählen und anschließend gemeinsam zu klären, ob Umstiege, Fußwege und Ankunftszeit zum Tagesplan passen. Gerade bei getrennten Wegen verhindert diese Arbeitsweise, dass eine Person versehentlich die falsche Haltestelle oder den falschen Ortsteil übernimmt.
Das ist einer der praktischen Vorteile gegenüber einer allgemeinen Karten-App: INSA richtet den Blick auf den öffentlichen Verkehr. Eine Standard-Kartenanwendung ist oft besser, wenn ich Geschäfte, Parkplätze, Fußwege oder eine Autofahrt vergleichen möchte. Für eine reine Nahverkehrsfrage wirkt INSA hingegen fokussierter. Ich bekomme weniger Ablenkung durch andere Fortbewegungsarten und kann mich stärker darauf konzentrieren, wie die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufgebaut ist.
Die Stärke liegt nicht in spektakulären Zusatzfunktionen, sondern in der klaren Aufgabe: eine passende Verbindung für den regionalen öffentlichen Verkehr zu finden. Das klingt schlicht, ist für den täglichen Gebrauch aber genau der Punkt. Wer in Sachsen-Anhalt lebt oder regelmäßig durch den MDV-Bereich fährt, erhält damit ein Werkzeug, das näher am regionalen Verkehrsalltag liegt als eine App, die weltweit möglichst alles abdecken möchte.
Was ich vor der ersten Suche klären würde
Bei gemeinsamer Nutzung auf mehreren Geräten sollte jeder Nutzer zunächst seine eigene Ausgangssituation sauber festlegen. Dazu gehören nicht nur der Wohnort, sondern auch der tatsächliche Startpunkt an einem bestimmten Tag. Für eine Person kann die nächstgelegene Haltestelle richtig sein, für eine andere aber ein Bahnhof, ein Arbeitsplatz oder ein Treffpunkt. Ich würde deshalb nicht einfach den zuletzt verwendeten Ort übernehmen, wenn die Fahrt für ein anderes Haushaltsmitglied gedacht ist.
Diese Grenze ist wichtig, weil eine Nahverkehrsroute immer vom konkreten Start und Ziel abhängt. Zwei Personen, die in derselben Wohnung leben, brauchen nicht automatisch dieselbe Verbindung. Auch die bevorzugte Abfahrtszeit kann unterschiedlich sein: Wer pünktlich zu einem Termin kommen muss, plant anders als jemand, der nur ungefähr in der Innenstadt ankommen möchte. INSA kann die Suche unterstützen, aber die App kennt nicht automatisch den persönlichen Tagesplan einer Familie.
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Für ein gemeinsam verwendetes Smartphone würde ich außerdem empfehlen, vor jeder neuen Suche kurz zu prüfen, ob die Eingaben noch zur aktuellen Person passen. Das ist kein Fehler der App, sondern eine typische Grenze geteilter Geräte. Eine Route, die für den Arbeitsweg eines Erwachsenen sinnvoll war, kann für ein Kind mit anderem Ziel und anderer Uhrzeit völlig ungeeignet sein. Die kleine Kontrolle von Start, Ziel und Zeit spart hier mehr Ärger, als eine besonders schnelle Suche wieder gutmachen könnte.
Gemeinsame Planung ohne falsche Sicherheit
INSA eignet sich gut als gemeinsamer Ausgangspunkt für Absprachen. Ich kann eine Verbindung nachsehen, die Umstiege nachvollziehen und anschließend mit anderen besprechen, ob sie praktisch ist. Für Haushalte ist das hilfreich, wenn eine Person die Fahrt plant, aber eine andere sie später tatsächlich durchführt. Dabei würde ich die wichtigsten Informationen nicht nur mündlich mit „Du musst dort umsteigen“ weitergeben, sondern den genauen Haltestellennamen, die geplante Richtung und die ungefähre Ankunftszeit nennen.
Besonders nützlich ist diese Vorgehensweise bei Fahrten mit mehreren Abschnitten. Ein Umstieg kann auf dem Papier problemlos aussehen, in der Praxis aber einen längeren Fußweg oder einen ungewohnten Haltestellenbereich bedeuten. Ich sehe die App deshalb eher als Planungsgrundlage denn als Garantie für einen stressfreien Ablauf. Wer zum ersten Mal eine bestimmte Strecke fährt, sollte die Route nicht erst in letzter Minute öffnen, sondern sich vorher mit den einzelnen Stationen vertraut machen.
Für die Koordination im Haushalt gibt es einen weiteren wichtigen Trade-off: Eine gemeinsame Planung schafft Übersicht, aber sie ersetzt keine individuelle Prüfung. Wenn sich der Termin verschiebt, muss die betroffene Person die Verbindung erneut kontrollieren. Das gilt besonders dann, wenn mehrere Menschen dieselbe App verwenden und einer davon nur eine ältere Suche weiterleitet. Ich würde daher immer die konkrete Abfahrtszeit und den Reisetag dazusagen, statt eine Route als dauerhaft gültig zu behandeln.
Im Vergleich zu einer allgemeinen Karten-App gefällt mir an INSA, dass die Unterhaltung im Haushalt schneller beim eigentlichen Thema bleibt: Welche öffentliche Verbindung passt? Gegenüber einer reinen Fahrplananzeige ist der Vorteil die Routenperspektive, weil nicht nur eine einzelne Abfahrt betrachtet wird, sondern die Fahrt als Weg mit Start, Ziel und möglichen Umstiegen. Wer allerdings eine umfassende Navigation für Auto, Fahrrad, Fußweg und viele Orte gleichzeitig erwartet, ist mit einer größeren Kartenlösung wahrscheinlich besser bedient.
Für Kinder, Jugendliche und ältere Angehörige
Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ macht die App grundsätzlich niedrigschwellig. Das bedeutet für mich aber nicht, dass jedes Kind eine Verbindung völlig ohne Unterstützung planen sollte. Ein jüngeres Kind kann zwar gemeinsam mit einem Erwachsenen eine Route ansehen, muss aber zusätzlich wissen, wo es einsteigt, wann es aussteigt und was bei einer verpassten Verbindung zu tun ist. Diese praktische Einweisung gehört zur Familienorganisation und kann nicht durch eine Routensuche ersetzt werden.
Bei Jugendlichen sehe ich einen sinnvolleren eigenständigen Einsatz. Wer regelmäßig dieselbe Strecke fährt, kann mit INSA lernen, Abfahrtszeiten und Umstiege selbst zu prüfen. Ich würde am Anfang trotzdem gemeinsam kontrollieren, ob der Startpunkt korrekt gewählt wurde und ob die Route zum tatsächlichen Termin passt. Danach kann die Verantwortung schrittweise übergehen: Der Jugendliche sucht selbst, erklärt die Verbindung und meldet, wann er ungefähr ankommt. So wird die App zu einem Werkzeug für Selbstständigkeit statt zu einer unsichtbaren Kontrolle.
Für ältere Angehörige ist die Bedienung vor allem dann hilfreich, wenn die Suche gemeinsam vorbereitet wird. Ich würde nicht nur einen Screenshot oder eine knappe Nachricht schicken, sondern die Route in einfachen Worten erklären: Wo beginnt die Fahrt, welches Verkehrsmittel kommt zuerst, wo findet der Umstieg statt und an welchem Ziel steigt man aus? Die App kann die Informationen liefern, aber die Verständlichkeit hängt davon ab, wie sie innerhalb des Haushalts weitergegeben werden.
Wichtig ist auch das Thema Vertrauen. INSA ist keine Familienverwaltung und sollte nicht als Beweis verstanden werden, dass jemand tatsächlich eine bestimmte Verbindung genommen hat. Eine geplante Route zeigt eine Möglichkeit, nicht den Aufenthaltsort einer Person. Für Eltern, Partner oder erwachsene Kinder ist diese Unterscheidung entscheidend. Wer Koordination braucht, sollte offen absprechen, welche Informationen geteilt werden, statt aus einer Fahrplanauskunft mehr abzuleiten, als sie leisten kann.
Technischer Rahmen und tägliche Erwartungen
Die App ist kostenlos erhältlich und für Geräte ab Android 8.0 vorgesehen. Das macht sie für viele noch genutzte Smartphones interessant, auch wenn ein Haushalt nicht überall die neuesten Geräte verwendet. Veröffentlicht wurde sie am 11. Juni 2012; die aktuelle Fassung ist Version 6.4.13 (84). Für mich zeigt das vor allem, dass INSA kein kurzfristiges Experiment ist, sondern ein über Jahre gewachsenes regionales Werkzeug.
Mit über hunderttausend Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 3,8 bei rund eintausendzweihundert Bewertungen ist die App sichtbar etabliert, aber nicht frei von gemischten Erfahrungen. Die Zahl allein sagt nicht, wie sie auf meinem konkreten Gerät oder bei meiner Strecke arbeitet. Ich würde die Bewertung deshalb als Hinweis verstehen, nicht als Ersatz für einen eigenen Test. Gerade bei einer regionalen Verkehrs-App hängt der persönliche Nutzen stark davon ab, ob die eigenen Wege im abgedeckten Gebiet liegen.
Die Altersfreigabe ab 0 Jahren ist für einen Haushalt unkompliziert, weil die App nicht durch eine höhere Altersstufe aus dem Familienalltag herausfällt. Trotzdem würde ich bei gemeinsam genutzten Geräten auf klare Zuständigkeiten achten. Jeder sollte wissen, ob er gerade eine eigene Route plant oder eine Verbindung für jemand anderen sucht. Diese einfache Regel verhindert falsche Annahmen besser als ein blindes Vertrauen in gespeicherte oder zuletzt verwendete Angaben.
Ein weiterer praktischer Punkt ist die regionale Ausrichtung. Wer hauptsächlich in Sachsen-Anhalt oder im MDV-Gebiet unterwegs ist, dürfte mehr aus der App herausholen als jemand, der ständig bundesweit reist. Für eine einzelne Reise außerhalb dieses Schwerpunkts würde ich zusätzlich eine überregionale Verbindungsauskunft heranziehen. Das ist kein Grund, INSA im passenden Gebiet abzulehnen; es zeigt nur, dass die App ihre Stärke dort hat, wo ihr regionaler Zweck mit dem eigenen Alltag übereinstimmt.
Wo die App überzeugt und wo ich vorsichtig wäre
Mein größter Pluspunkt ist die Konzentration auf den Nahverkehr. Wenn ich nicht wissen möchte, wie ich mit dem Auto fahre, sondern welche öffentliche Verbindung mein Ziel erreicht, erscheint mir eine spezialisierte App oft angenehmer. Sie passt besonders zu Menschen, die regelmäßig dieselben Regionen nutzen und nicht jedes Mal eine große, überladene Plattform öffnen möchten.
Auch für die Haushaltskoordination ist die klare regionale Ausrichtung nützlich. Eine Person kann eine Verbindung für ein anderes Familienmitglied vorbereiten, ohne dass beide dieselbe Mobilitätsstrategie verfolgen müssen. Das funktioniert gut bei Pendelwegen, Schulfahrten und Terminen, bei denen die öffentliche Verbindung im Mittelpunkt steht. Der konkrete Mehrwert entsteht dabei weniger durch eine einzelne Suche als durch den wiederholbaren Ablauf: Start prüfen, Ziel prüfen, Zeit festlegen, Umstiege besprechen und die Verantwortung für die Fahrt klar verteilen.
Vorsichtig wäre ich bei spontanen Entscheidungen unter Zeitdruck. Eine Route kann zwar passend aussehen, aber ein ungewohnter Umstieg oder ein kurzer Übergang kann für eine Person problematisch sein. Für Kinder, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Reisende mit Gepäck sollte die vermeintlich schnellste Verbindung nicht automatisch die beste sein. Ich würde in solchen Fällen die Verständlichkeit und den realistischen Ablauf höher bewerten als eine theoretisch kürzere Reise.
Ebenso ist die App nicht die richtige Wahl, wenn die Hauptaufgabe in einer umfassenden Reiseplanung außerhalb ihres regionalen Schwerpunkts liegt. Wer internationale Reisen, Mietwagen, Fahrradnavigation, Restaurantziele und Fußwege in einer Oberfläche verbinden möchte, braucht wahrscheinlich eine andere oder zusätzliche Anwendung. INSA ist dann nicht nutzlos, aber nur ein Baustein. Für eine Familie, die ausschließlich eine universelle Karten-App verwenden möchte, kann der zusätzliche Wechsel zwischen Anwendungen eher stören.
Mein Arbeitsablauf für gemeinsame Fahrten
Ich würde die App im Haushalt nach einem festen, einfachen Muster einsetzen. Zuerst bestimmt die reisende Person den tatsächlichen Startpunkt, nicht bloß die gemeinsame Wohnadresse. Danach wird das Ziel so gewählt, dass es zur geplanten Ankunft passt. Anschließend prüfe ich, ob die Verbindung für die Person verständlich ist und ob die Umstiege realistisch wirken. Erst dann würde ich die Angaben weitergeben.
- Start und Ziel für die konkrete Person festlegen.
- Abfahrtszeit und Reisetag gemeinsam prüfen.
- Umstiege, Richtungen und mögliche Fußwege besprechen.
- Die Verbindung mit dem tatsächlichen Termin vergleichen.
- Bei Änderungen die Suche erneut durchführen, statt eine alte Planung blind zu übernehmen.
Dieser Ablauf klingt vielleicht vorsichtig, ist aber gerade bei geteilten Geräten hilfreich. Er trennt die technische Suche von der menschlichen Entscheidung. INSA findet eine öffentliche Verbindung; der Haushalt entscheidet, ob sie für Alter, Erfahrung, Gepäck, Pünktlichkeit und Tagesablauf geeignet ist. Ich finde diese Trennung gesund, weil sie verhindert, dass eine App zur alleinigen Instanz für Familienwege wird.
Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil dieses Vorgehens ist die bessere Übergabe zwischen Personen. Wenn ein Elternteil die Fahrt plant und ein Jugendlicher sie nutzt, müssen beide dieselben Eckpunkte kennen. Ein bloßer Verweis auf den App-Namen reicht nicht. Die gemeinsame Kontrolle von Start, Ziel und Zeit macht Fehler sichtbar, bevor jemand an der falschen Haltestelle steht. Für mich ist das einer der wertvollsten Einsatzzwecke: nicht nur schneller suchen, sondern Missverständnisse im Haushalt reduzieren.
Für wen ich INSA empfehlen würde
Ich würde INSA Menschen empfehlen, die in Sachsen-Anhalt leben, dort regelmäßig den öffentlichen Verkehr nutzen oder im MDV-Raum unterwegs sind. Besonders passend ist die App für Pendler, Schüler, Studierende, ältere Nutzer mit gelegentlichen Fahrten und Familien, die Wege gemeinsam vorbereiten möchten. Auch wer bisher immer eine allgemeine Karten-App verwendet hat, kann die regionale Spezialisierung als angenehm empfinden, wenn es hauptsächlich um Bus, Bahn und Umstiege geht.
Weniger passend ist sie für Nutzer, deren Alltag überwiegend außerhalb des vorgesehenen regionalen Bereichs stattfindet. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für Menschen einsetzen, die eine komplette Reiseplattform mit vielen Verkehrsmitteln, Orten und Zusatzinformationen erwarten. In solchen Fällen kann INSA zusammen mit einer überregionalen App sinnvoll sein, aber nicht unbedingt als einzige Anwendung.
Für gemeinsam verwendete Geräte lautet mein Rat: Die App darf geteilt werden, die Verantwortung für die Route sollte es nicht automatisch sein. Jeder Reisende sollte die eigene Verbindung verstehen und wissen, was geplant ist. Bei jüngeren Kindern oder unerfahrenen Nutzern gehört eine kurze gemeinsame Vorbereitung dazu. Bei Erwachsenen reicht oft eine saubere Übergabe der Eckdaten, solange Änderungen nicht übersehen werden.
Mein Fazit für den Haushalt
INSA - Infos zum Nahverkehr ist für mich eine sachliche, regionale Hilfe mit einem klaren Zweck. Die kostenlose App von NASA GmbH macht am meisten Sinn, wenn öffentliche Verkehrsmittel in Sachsen-Anhalt oder im MDV-Gebiet regelmäßig zum Alltag gehören. Ihre rund 1,2 tausend Bewertungen und die Bewertung von 3,8 zeigen ein ordentliches, aber nicht makelloses Bild; ich würde sie deshalb ausprobieren und anhand der eigenen Stammstrecken beurteilen.
Im Haushalt überzeugt mich vor allem die Möglichkeit, unterschiedliche Wege getrennt zu planen und anschließend verständlich abzustimmen. Die App ersetzt weder Aufmerksamkeit noch Erfahrung, kann aber die gemeinsame Vorbereitung deutlich strukturieren. Wer die Startpunkte sorgfältig auswählt, Umstiege nicht unterschätzt und eine alte Route nicht ungeprüft übernimmt, holt aus ihr mehr heraus als jemand, der nur schnell auf „Suchen“ tippt.
Meine Empfehlung fällt deshalb positiv, aber klar begrenzt aus: Für regionale Nahverkehrsplanung ist INSA einen Versuch wert, besonders bei regelmäßigen Familien- und Pendelwegen. Für bundesweite Reisen, umfassende Kartenfunktionen oder eine vollständige Familienorganisation würde ich eine zusätzliche Lösung einplanen. Als gemeinsames Haushaltswerkzeug funktioniert sie dann am besten, wenn sie Planung unterstützt, aber nicht die Kommunikation und das eigene Urteil ersetzt.
Vorteile
- Aktuelle Abfahrtszeiten für viele Haltestellen schnell abrufbar
- Verbindungen lassen sich nach Verkehrsmitteln und Umstiegen filtern
- Haltestellen können für den schnellen Zugriff gespeichert werden
- Nützliche Informationen auch unterwegs mit geringem Aufwand verfügbar
- Übersichtliche Darstellung erleichtert die tägliche Fahrtenplanung
Nachteile
- Abdeckung und Datenqualität hängen stark vom jeweiligen Verkehrsverbund ab
- Bei schlechtem Empfang können Verbindungsdaten verzögert geladen werden
- Nicht jede regionale Tarifinformation wird vollständig angezeigt
- Verspätungen und Ausfälle sind gelegentlich nicht sofort berücksichtigt
- Die Bedienung wirkt auf kleineren Displays teilweise etwas unübersichtlich
Häufig gestellte Fragen
Was ist INSA – Infos zum Nahverkehr und welche Verkehrsmittel werden unterstützt?
INSA ist eine mobile Informationsplattform für den öffentlichen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt und angrenzenden Regionen. Die App hilft bei der Suche nach Verbindungen mit Bus, Straßenbahn und Zug und zeigt je nach Strecke passende Umstiege, Abfahrtszeiten und Reiseinformationen an. Damit eignet sie sich sowohl für tägliche Pendelstrecken als auch für gelegentliche Fahrten und die Planung regionaler Ausflüge.
Kann ich mit INSA konkrete Verbindungen und aktuelle Abfahrtszeiten suchen?
Ja, INSA ermöglicht die Suche nach einer Verbindung zwischen Start und Ziel sowie nach Abfahrten an einem bestimmten Halt. Nutzer können in der Regel Datum und Uhrzeit festlegen und erhalten daraufhin passende Fahrtmöglichkeiten. Besonders praktisch ist die Anzeige von Haltestellen in der Nähe. Je nach Verkehrsunternehmen und verfügbarer Datenlage können außerdem Echtzeitinformationen, Verspätungen oder kurzfristige Änderungen angezeigt werden.
Benötigt INSA eine Internetverbindung und funktioniert die App auch offline?
Für die Verbindungssuche, aktuelle Fahrplandaten und mögliche Echtzeitmeldungen benötigt INSA normalerweise eine aktive Internetverbindung. Ohne Netz können wichtige Informationen fehlen oder nicht aktualisiert werden. Einige bereits geladene Inhalte lassen sich möglicherweise kurzfristig weiter ansehen, darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen. Für eine zuverlässige Reiseplanung empfiehlt es sich, die Verbindung vor Fahrtbeginn mit stabilem mobilen Internet oder WLAN zu suchen.
Kann ich über INSA auch Tickets kaufen oder nur Fahrpläne abrufen?
Der Schwerpunkt von INSA liegt auf Fahrplanauskünften, Verbindungsplanung und Informationen zum Nahverkehr. Ob ein direkter Ticketkauf möglich ist, hängt von der jeweiligen Version, dem Verkehrsverbund und den eingebundenen Angeboten ab. In vielen Fällen werden vor allem Verbindungen, Haltestellen, Abfahrten und Hinweise angezeigt, während der eigentliche Ticketkauf über den zuständigen Verkehrs- oder Bahn-Anbieter erfolgt.
Für wen lohnt sich der Download von INSA besonders?
INSA ist vor allem für Reisende interessant, die regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel in Sachsen-Anhalt oder der näheren Umgebung nutzen. Pendler profitieren von der schnellen Suche nach täglichen Verbindungen, während Schüler, Studierende und Besucher eine einfache Orientierung im regionalen Bus-, Straßenbahn- und Bahnnetz erhalten. Vor dem Download sollte man jedoch prüfen, ob die eigene Region und die bevorzugten Verkehrsunternehmen vollständig unterstützt werden.
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