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EVS Abfall-App

Bewertung
4,2
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
EVS Abfall-App
Kategorie
Haus & Garten
Paketname
com.jumomind.evs
Entwickler
Junker Digital
Bewertung
4,2
Version
9.30.5
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer im Saarland regelmäßig auf den Abholtag achten muss, kennt das kleine Alltagsproblem: Die Tonne steht bereit, aber man ist sich nicht mehr sicher, ob heute Bioabfall, Papier oder Restmüll an der Reihe ist. Genau hier setzt die EVS Abfall-App an. Ich habe sie als praktische Anwendung aus dem Bereich Haus & Garten betrachtet und finde ihren Ansatz angenehm bodenständig: Sie soll nicht den ganzen Haushalt organisieren, sondern eine einzige lästige Frage zuverlässig aus dem Kopf nehmen.

Entwickelt wird die App von Junker Digital. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren grundsätzlich an alle Haushalte. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 77 abgegebenen Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen wirkt sie wie ein etabliertes, aber weiterhin eher regionales Werkzeug. Die aktuelle Version ist 9.30.5; sie läuft ab Android 6.0. Mein Eindruck: Wer eine einfache Erinnerung an Abholtermine sucht, bekommt hier wahrscheinlich mehr Nutzen als mit einer allgemeinen Kalender-App, muss sich aber auf eine Anwendung konzentrieren, deren Wert stark von der korrekten Einrichtung des eigenen Wohnorts abhängt.

Ein klarer Einstieg, wenn man nur den nächsten Abholtermin wissen möchte

Die größte Stärke liegt für mich in der unmittelbaren Aufgabe. Eine Abfallkalender-App muss keine lange Erklärung liefern, sondern schnell zeigen, was als Nächstes abgeholt wird. Das passt besonders zu Menschen, die nicht jeden Termin selbst in einen Kalender übertragen möchten. Statt wiederkehrende Ereignisse für mehrere Abfallarten anzulegen, kann man die Abfallplanung an einer Stelle bündeln und sich bei Bedarf erinnern lassen.

Bei der Lesbarkeit zählt nicht nur eine große Schrift. Wichtig ist auch, dass die Informationen nicht unnötig miteinander konkurrieren. Für diese Art von Anwendung ist eine übersichtliche Darstellung der Abholarten hilfreicher als eine mit Funktionen überladene Startseite. Ich würde die App deshalb vor allem Personen empfehlen, die eine direkte Orientierung suchen: Welcher Behälter muss raus, und wann sollte ich daran denken?

Gerade ältere Nutzerinnen und Nutzer profitieren von diesem begrenzten Zweck, sofern die Anzeige auf dem eigenen Smartphone ausreichend gut lesbar ist. Die App ersetzt keine persönliche Unterstützung bei jeder Einstellung, kann danach aber eine wiederkehrende Gedächtnishilfe sein. Das ist ein wichtiger Unterschied zu gedruckten Kalendern: Ein Papierplan liegt zwar sichtbar in der Küche, erinnert aber nicht automatisch an den Termin.

Auch für Familien ist die Aufteilung praktisch. Eine Person kann den Abfallkalender einrichten, während andere Haushaltsmitglieder nur die Erinnerung beachten müssen. Das reduziert Diskussionen darüber, wer den Termin im Blick hatte. Für eine Wohngemeinschaft ist die Lösung ebenfalls interessant, allerdings nur dann, wenn alle wissen, dass die App den gemeinsamen Standort und nicht die individuellen Gewohnheiten einzelner Personen abbildet.

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Lesbarkeit hängt stark von der persönlichen Einrichtung ab

Ich würde die App nicht blind installieren und sofort wieder schließen, sondern mir nach der Einrichtung einen Moment nehmen, die Termine in Ruhe zu prüfen. Besonders bei mehreren Abfallarten kann eine schnelle Auswahl zu Missverständnissen führen. Ein falscher Ort oder eine unpassende Adresse macht die nachfolgende Erinnerung wertlos, selbst wenn die Oberfläche ansonsten verständlich bleibt.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf ist, zunächst den eigenen Abfuhrbezirk sorgfältig auszuwählen und anschließend die nächsten Einträge mit dem bekannten Kalender oder dem örtlichen Abfallplan zu vergleichen. Diese einmalige Kontrolle ist kein unnötiger Umweg. Sie schafft Vertrauen und verhindert, dass man sich auf eine Benachrichtigung verlässt, die auf einer falschen Auswahl basiert. Danach genügt normalerweise ein kurzer Blick, statt jedes Mal die gesamte Planung zu durchsuchen.

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Für Menschen mit Konzentrationsproblemen ist die Beschränkung auf Abholtermine ein Vorteil. Es gibt weniger Ablenkung als in einer umfassenden Haushalts- oder Aufgaben-App. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass die Anwendung automatisch alle persönlichen Besonderheiten kennt. Wenn die Mülltonne wegen eines langen Wegs zur Straße schon am Vorabend bereitstehen muss, sollte man die Erinnerung entsprechend früher einplanen oder zusätzlich einen eigenen Hinweis setzen.

Bedienung mit eingeschränkter Feinmotorik

Eine Anwendung dieser Art wird häufig mit einer Hand bedient: kurz nachsehen, Erinnerung prüfen, Smartphone wieder weglegen. Das spricht grundsätzlich für einen einfachen Ablauf ohne viele verschachtelte Schritte. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik bleibt trotzdem entscheidend, wie leicht sich Auswahlfelder und Schaltflächen auf dem jeweiligen Gerät treffen lassen. Das kann ich nicht pauschal für jedes Smartphone versprechen, weil Bildschirmgröße, Systemdarstellung und persönliche Einstellungen eine große Rolle spielen.

Mein praktischer Rat ist, die Einrichtung nicht unter Zeitdruck vorzunehmen. Wer Schwierigkeiten mit kleinen Bedienelementen hat, sollte das Gerät auf eine gut lesbare Darstellung einstellen und die Auswahl des Abfuhrbezirks möglichst gemeinsam mit einer vertrauten Person erledigen. Danach ist die tägliche Nutzung deutlich einfacher, weil nur noch die anstehenden Termine betrachtet werden müssen. Für eine Person, die regelmäßig Unterstützung bei jeder einzelnen Bedienung benötigt, ist die App dagegen keine vollständige Lösung.

Auch die Nutzung mit einem älteren Smartphone kann ein wichtiger Faktor sein. Die Anwendung unterstützt Android ab Version 6.0 und ist damit nicht ausschließlich für die neuesten Geräte gedacht. Das erweitert den Kreis möglicher Nutzer, sagt aber nichts darüber aus, wie flüssig jedes einzelne ältere Telefon arbeitet. Wer ein sehr langsames Gerät verwendet, sollte die App nach der Installation in einer ruhigen Situation testen und nicht erst am Abholmorgen feststellen, dass die Bedienung zu umständlich wirkt.

Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist eine klare Terminansicht hilfreicher als ein gedruckter Kalender mit vielen kleinen Zeilen. Dennoch würde ich mich nicht allein auf die App verlassen, ohne die Darstellung auf dem eigenen Gerät zu prüfen. Betriebssystemweite Einstellungen für Schriftgröße oder Kontrast können die Lesbarkeit verbessern, aber sie verändern nicht automatisch jede Oberfläche optimal. Das ist kein spezielles Versagen dieser Anwendung, sondern eine typische Grenze mobiler Software.

Hören, Sehen und der richtige Moment der Erinnerung

Eine Erinnerung ist nur dann barrierearm, wenn sie im Alltag auch wahrgenommen wird. Wer akustische Hinweise schlecht hört, das Smartphone häufig lautlos nutzt oder Benachrichtigungen grundsätzlich übersieht, sollte die App nicht als einzige Gedächtnisstütze einplanen. Ein kurzer Blick auf den Kalender zu einer festen Tageszeit kann die digitale Erinnerung ergänzen. Für viele Menschen ist der entscheidende Schritt nicht die Installation, sondern die Gewohnheit, die Meldung tatsächlich mit einer Handlung zu verbinden.

Das lässt sich gut an einem typischen Beispiel zeigen: Ich prüfe am Abend, ob am nächsten Morgen eine Tonne geleert wird. Wenn der Stellplatz hinter dem Haus liegt und der Weg etwas länger ist, reicht eine Erinnerung am frühen Morgen möglicherweise nicht. Dann ist ein eigener Vorabend-Hinweis sinnvoller. Wer dagegen die Tonne erst morgens auf die Straße stellt, kann die Erinnerung näher am Abholtermin gebrauchen. Der Abfallkalender liefert den Termin; die passende Uhrzeit muss zum eigenen Alltag passen.

Menschen mit wechselnden Arbeitszeiten können von einer solchen Planung besonders profitieren. Wer früh zur Arbeit fährt, sollte nicht darauf angewiesen sein, die Benachrichtigung erst nach dem Aufstehen zu sehen. Wer nachts arbeitet, braucht vielleicht eine Erinnerung zu einer ganz anderen Tageszeit. Genau hier zeigt sich, dass eine allgemeine Standarderinnerung nicht für alle Lebenssituationen gleich gut funktioniert. Die App ist nützlich, aber sie nimmt einem nicht jede persönliche Anpassung ab.

Unterwegs, im Mehrpersonenhaushalt und bei wechselnden Wohnorten

Die Anwendung ist vor allem für einen festen Haushalt gedacht. Dort entfaltet sie ihren größten Nutzen, weil Abholtermine wiederkehrend mit einem bestimmten Bezirk verbunden sind. Wer häufig zwischen mehreren Wohnungen, einem Elternhaus und einer Ferienunterkunft pendelt, sollte besonders aufmerksam prüfen, welcher Standort gerade hinterlegt ist. Eine Erinnerung für die falsche Adresse kann gefährlicher sein als gar keine Erinnerung, weil sie ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugt.

Auch bei einem Umzug ist Vorsicht angebracht. Ich würde die bisherige Einrichtung nicht einfach weiterlaufen lassen, sondern den neuen Standort bewusst kontrollieren und anschließend die nächsten Termine vergleichen. Das ist ein konkreter Schritt, der sich lohnt, weil Abfuhrpläne nicht überall gleich funktionieren. Für Menschen, die nur gelegentlich an einer anderen Adresse helfen, ist ein allgemeiner Kalender oder eine kurze manuelle Notiz unter Umständen unkomplizierter.

Im Urlaub kann die App dagegen angenehm unauffällig sein: Wer zu Hause bleibt und den Haushalt organisiert, muss nicht auf Aushänge oder einen Papierplan zurückgreifen. Für Angehörige, die sich um den Haushalt einer älteren Person kümmern, kann sie ebenfalls eine gemeinsame Orientierung schaffen. Allerdings sollte die Einrichtung mit der betroffenen Person zusammen erfolgen. Eine fremde Person kennt nicht automatisch den richtigen Stellplatz, die bevorzugte Erinnerungszeit oder die Abfallgewohnheiten vor Ort.

Ein weiterer praktischer Anwendungsfall betrifft Haushalte mit unregelmäßiger Müllmenge. Wenn eine Tonne nur bei Bedarf an die Straße gestellt wird, ist der Termin zwar bekannt, aber die Entscheidung bleibt individuell. Die App kann dann als Erinnerung dienen, ersetzt jedoch nicht die kurze Prüfung, ob die Leerung diesmal tatsächlich nötig ist. Das verhindert unnötiges Herausstellen und macht die Nutzung etwas bewusster.

Wo die Einfachheit an ihre Grenzen kommt

Die Konzentration auf Abholtermine ist zugleich die wichtigste Einschränkung. Wer eine umfassende Haushaltsorganisation erwartet, wird wahrscheinlich zusätzliche Werkzeuge brauchen. Einkaufslisten, Aufgabenverteilung, Reparaturplanung oder Erinnerungen an die Reinigung gehören nicht automatisch zum Kern eines Abfallkalenders. Ich würde deshalb nicht versuchen, die App als zentrale Familienzentrale zu verwenden. Für den engen Zweck ist sie passender als eine große Organisations-App; für alles darüber hinaus braucht man eine Ergänzung.

Auch die Abhängigkeit von korrekten regionalen Angaben sollte man ernst nehmen. Der Nutzen steht und fällt damit, dass der eigene Bezirk richtig ausgewählt ist und die angezeigten Termine zur aktuellen Situation passen. Bei Änderungen im Abfuhrplan, Sonderregelungen oder kurzfristigen Verschiebungen sollte man zusätzlich auf die offiziellen Hinweise des zuständigen Entsorgers achten. Eine App-Erinnerung ist eine Hilfe, aber keine Garantie gegen jede Änderung im realen Abfuhrbetrieb.

Für Personen, die grundsätzlich keine Benachrichtigungen mögen, kann die Anwendung weniger attraktiv sein. Dann ist ein gedruckter Jahresplan am Kühlschrank möglicherweise die bessere Lösung. Das gilt auch für Haushalte, in denen mehrere Personen bereits zuverlässig einen gemeinsamen Kalender pflegen. Eine weitere App bringt dort nicht unbedingt mehr Klarheit, sondern kann doppelte Erinnerungen und unterschiedliche Zuständigkeiten erzeugen.

Die kostenlose Nutzung ist ein klarer Pluspunkt für den Einstieg. Trotzdem sollte man den Wert nicht nur am Preis messen. Die eigentliche Frage lautet, ob die Anwendung eine wiederkehrende Unsicherheit beseitigt. Wer die Abholtermine ohnehin auswendig kennt, wird vermutlich wenig zusätzlichen Nutzen spüren. Wer dagegen regelmäßig vergisst, welche Tonne an welchem Tag an die Straße muss, erhält mit wenig Aufwand eine sinnvolle Gedächtnisstütze.

Vergleich mit Papierplan, Kalender und allgemeiner Erinnerungs-App

Ein Papierkalender ist unschlagbar unkompliziert: Er braucht keine Einrichtung und bleibt sichtbar. Dafür erinnert er niemanden aktiv. Eine allgemeine Kalender-App ist flexibler, verlangt aber mehr Handarbeit. Dort müssen Abholarten, Wiederholungen und gegebenenfalls Verschiebungen selbst gepflegt werden. Die EVS Abfall-App liegt dazwischen: Sie ist stärker auf die regionale Abfallplanung zugeschnitten und erspart wahrscheinlich einen Teil dieser manuellen Arbeit, bleibt aber weniger vielseitig als ein vollwertiger Kalender.

Für mich ist das der entscheidende Vergleich. Wenn ich nur wissen möchte, wann die nächste Leerung ansteht, ist eine spezialisierte Anwendung angenehmer als eine selbst gebaute Serie von Kalendereinträgen. Wenn ich dagegen gleichzeitig Medikamente, Arbeitszeiten, Einkäufe und Aufgaben für mehrere Personen koordinieren will, ist ein allgemeiner Kalender überlegen. Die beste Lösung kann sogar eine Kombination sein: Die App für den Abfall, der persönliche Kalender für alles, was mit dem Haushalt darüber hinaus zusammenhängt.

Ein nicht offensichtlicher Vorteil der spezialisierten Lösung ist die geringere mentale Pflege. Bei einem selbst angelegten Kalender muss ich daran denken, Einträge nach Änderungen zu aktualisieren. Bei einer Abfall-App schaue ich eher an einer dafür vorgesehenen Stelle nach. Der Nachteil ist die geringere Kontrolle: Eine eigene Kalenderstruktur lässt sich exakt an persönliche Abläufe anpassen, während eine regionale Anwendung stärker vorgibt, wie die Information präsentiert wird.

Mein Ablauf für eine verlässliche Nutzung

Ich würde die App zunächst installieren, den eigenen Bezirk sorgfältig festlegen und nicht sofort davon ausgehen, dass die erste Auswahl stimmt. Danach würde ich mehrere kommende Termine gegen den bekannten Abfallplan prüfen. Erst wenn diese Kontrolle passt, würde ich die Erinnerungsfunktion als festen Bestandteil des Alltags verwenden.

Für eine gute Routine empfehle ich, die Erinnerung nicht nur nach dem offiziellen Abholtag zu wählen. Entscheidend ist der Zeitpunkt, an dem die Tonne tatsächlich bereitstehen muss. Wer morgens wenig Zeit hat, braucht den Hinweis am Vorabend. Wer im Schichtdienst arbeitet, sollte eine Uhrzeit wählen, die während der eigenen Wachphase zuverlässig auffällt. Diese Anpassung ist besonders wertvoll für Menschen, deren Tagesablauf nicht dem üblichen Bürozeiten-Muster folgt.

Im Mehrpersonenhaushalt sollte außerdem klar sein, wer auf die Meldung reagiert. Eine Erinnerung auf dem Smartphone einer einzigen Person hilft wenig, wenn diese gerade unterwegs ist. Die App kann die Information liefern, aber die Verantwortung muss im Haushalt abgesprochen werden. Ein kurzer gemeinsamer Test mit dem nächsten Termin zeigt schnell, ob die gewählte Lösung wirklich funktioniert.

Wenn eine Benachrichtigung verpasst wurde, würde ich nicht automatisch annehmen, dass der Termin vorbei ist oder die Tonne stehen bleiben muss. Stattdessen lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Terminübersicht und bei ungewöhnlichen Situationen ein Abgleich mit den offiziellen Informationen. Diese kleine Vorsicht ist besonders bei Feiertagen, Umzügen oder kurzfristigen Änderungen sinnvoll.

Die technische Einstiegshürde bleibt niedrig, weil die App kostenlos ist und Android ab 6.0 unterstützt. Ihre Verbreitung mit über 10.000 Installationen zeigt, dass sie nicht nur als theoretischer Kalender gedacht ist, sondern bereits von vielen Haushalten ausprobiert wird. Die rund 43 vorhandenen Rezensionen ergänzen das Bild einer Anwendung, über die sich Nutzer konkret mit ihrem Alltag auseinandersetzen. Ich würde die Bewertung von 4,2 als gutes Signal sehen, aber nicht als Ersatz für den eigenen kurzen Praxistest.

Für wen sie passt und wann ich etwas anderes wählen würde

Ich empfehle die EVS Abfall-App vor allem Menschen im Saarland, die einen festen Haushalt organisieren und regelmäßig eine Erinnerung an die nächste Abholung brauchen. Sie passt zu Familien, Wohngemeinschaften, älteren Personen mit Unterstützung und allen, die Papierpläne unübersichtlich finden. Besonders sinnvoll ist sie, wenn das Vergessen eines einzigen Termins regelmäßig Stress verursacht.

Weniger passend ist sie für Personen mit mehreren Wohnorten, sofern sie häufig zwischen verschiedenen Abfuhrbezirken wechseln. Auch wer eine vollständige Aufgabenverwaltung für den Haushalt sucht, sollte eher zu einer Kalender- oder To-do-Lösung greifen. Menschen, die Benachrichtigungen nicht wahrnehmen können oder möchten, brauchen zusätzlich eine sichtbare oder persönliche Erinnerung. Die App kann diese Barrieren nicht allein lösen.

Für Nutzer mit Seh-, Hör- oder Bewegungseinschränkungen sehe ich einen möglichen Vorteil in der klar begrenzten Aufgabe, aber keinen Grund, die individuelle Prüfung zu überspringen. Ob die Darstellung gut lesbar ist, die Bedienung sicher gelingt und die Erinnerung im Alltag ankommt, entscheidet sich am eigenen Gerät und in der eigenen Wohnsituation. Eine vertraute Person kann bei der Ersteinrichtung helfen; danach kann die reduzierte Nutzung selbstständig möglich sein.

Mein abschließendes Urteil fällt positiv, aber bewusst nüchtern aus. Die App macht aus einem regionalen Abfallplan eine alltagstaugliche Erinnerung und erspart vielen Menschen das manuelle Eintragen wiederkehrender Termine. Ihre Stärke ist nicht eine große Funktionsvielfalt, sondern die Konzentration auf eine konkrete Aufgabe. Wer weniger vergessen und nicht mehr organisieren möchte, findet hier ein sinnvoll zugeschnittenes Werkzeug. Wer dagegen maximale Flexibilität, mehrere Standorte oder eine umfassende Haushaltszentrale erwartet, ist mit einer allgemeinen Kalender-App besser bedient. Für den passenden Haushalt ist die kostenlose Anwendung trotzdem eine empfehlenswerte, unkomplizierte Ergänzung.

Vorteile

  • Schnelle Meldungen zu Abfuhränderungen und kurzfristigen Verschiebungen
  • Erinnerungen helfen
  • keinen Abholtermin zu übersehen
  • Abfallinformationen sind meist übersichtlich nach Kategorien geordnet
  • Praktisch für Haushalte mit wechselnden Abholplänen
  • Kostenlos nutzbar und ohne umfangreiche Einrichtung startklar

Nachteile

  • Funktionen und Daten hängen stark vom zuständigen Entsorger ab
  • Nicht jede Gemeinde oder Region wird möglicherweise unterstützt
  • Push-Erinnerungen können bei deaktivierten Benachrichtigungen ausbleiben
  • Für die Nutzung werden teilweise Standort- oder Adressdaten benötigt
  • Bei schlechter Internetverbindung sind aktuelle Informationen eingeschränkt

Häufig gestellte Fragen

Was ist die EVS Abfall-App und wofür kann ich sie nutzen?

Die EVS Abfall-App ist eine praktische mobile Anwendung des Entsorgungsverbands Saar (EVS), mit der Sie Ihre Abfuhrtermine digital verwalten können. Nach Eingabe Ihres Wohnorts beziehungsweise Ihrer Adresse zeigt die App, wann Restmüll, Biomüll, Papier oder Wertstoffe abgeholt werden. Zusätzlich können je nach Standort Informationen zu Wertstoffhöfen, Sammelstellen, Entsorgungsangeboten und aktuellen Hinweisen abgerufen werden.

Wie richte ich die Abfuhrtermine in der EVS Abfall-App ein?

Nach dem Start wählen Sie in der Regel zunächst Ihre Gemeinde, Straße und gegebenenfalls Hausnummer oder den passenden Abfuhrbezirk aus. Anschließend erstellt die App einen individuellen Kalender für Ihre Adresse. Sie können meist mehrere Adressen speichern, was beispielsweise für eine Zweitwohnung oder Angehörige hilfreich ist. Prüfen Sie die Auswahl sorgfältig, da bereits eine falsch gewählte Straße zu unzutreffenden Terminen führen kann.

Kann die EVS Abfall-App an die Müllabfuhr erinnern?

Ja, die App ist besonders nützlich, weil sich für verschiedene Abfallarten Erinnerungen aktivieren lassen. Nutzer können normalerweise festlegen, ob sie am Vorabend oder am Abholtag benachrichtigt werden möchten. So müssen Sie die Termine nicht regelmäßig selbst im Kalender nachsehen. Trotzdem sollten Sie gelegentlich kontrollieren, ob sich Feiertagsverschiebungen oder kurzfristige Änderungen ergeben haben.

Funktioniert die EVS Abfall-App auch ohne dauerhaft aktive Internetverbindung?

Für die Einrichtung, Aktualisierung von Daten und den Abruf bestimmter Informationen wird eine Internetverbindung benötigt. Bereits geladene Abfuhrtermine können jedoch häufig auch später auf dem Smartphone angezeigt werden. Einige Funktionen, etwa Karten, aktuelle Meldungen oder standortbezogene Inhalte, können ohne Verbindung eingeschränkt sein. Wenn Sie unterwegs zuverlässig auf Termine zugreifen möchten, sollten Sie die Daten vorher laden und Benachrichtigungen aktivieren.

Ist die EVS Abfall-App kostenlos und auf welchen Geräten ist sie verfügbar?

Die EVS Abfall-App kann in der Regel kostenlos aus den offiziellen App-Stores für Android und iOS heruntergeladen werden. Für die Nutzung der grundlegenden Funktionen fällt normalerweise keine zusätzliche Gebühr an. Je nach Version können jedoch mobile Datenkosten durch den Internetzugriff entstehen. Achten Sie außerdem auf die erforderliche Betriebssystemversion und installieren Sie die App möglichst nur über den offiziellen Google Play Store oder Apple App Store.

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