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Elli Charging

Bewertung
3,6
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Elli Charging
Paketname
com.elli.android.emsp
Entwickler
Volkswagen Group Charging GmbH
Bewertung
3,6
Version
2.97.0-13166
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer ein Elektroauto fährt, merkt schnell, dass Laden nicht nur eine Frage des Steckers ist. Man muss passende Ladepunkte finden, den Überblick über den eigenen Ladevorgang behalten und unterwegs möglichst wenig Zeit mit Suchen verbringen. Genau hier setzt Elli Charging an. Ich habe die App als Begleiter für den Ladealltag ausprobiert und finde sie besonders dann sinnvoll, wenn du regelmäßig öffentlich lädst und deine Abläufe gern an einer Stelle organisierst.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Karten und Navigation und wird von Volkswagen Group Charging GmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an praktisch alle Nutzer. Im Alltag wirkt sie weniger wie eine allgemeine Navigations-App und mehr wie ein Werkzeug rund um das Laden von Elektrofahrzeugen. Diese Spezialisierung ist ihre größte Stärke, bringt aber auch klare Grenzen mit sich.

So funktioniert der normale Ladealltag mit Elli Charging

Mein sinnvollster Einstieg war, die App nicht sofort als vollständigen Ersatz für die Autonavigation zu betrachten. Stattdessen nutze ich sie zuerst, um einen Ladepunkt zu finden, die Lage einzuschätzen und danach zu entscheiden, ob ich die eigentliche Routenführung lieber im Fahrzeug oder in meiner gewohnten Navigationslösung starte. Dadurch bleibt die App bei ihrer Kernaufgabe: Ladeoptionen übersichtlich zugänglich zu machen.

Das ist besonders praktisch, wenn ich an einem unbekannten Ort unterwegs bin. Anstatt spontan auf einen einzelnen sichtbaren Ladepunkt zu hoffen, kann ich mich vorher mit der Umgebung beschäftigen. Liegt die Station direkt an meiner Strecke? Muss ich dafür einen Umweg einplanen? Gibt es in der Nähe einen Supermarkt, ein Café oder einen Parkplatz, sodass die Ladezeit sinnvoll genutzt werden kann? Solche Fragen gehören für mich zum eigentlichen Ladeplan und nicht erst zu dem Moment, in dem der Akku fast leer ist.

Ein guter Ablauf beginnt deshalb schon vor der Abfahrt. Ich prüfe die geplante Strecke, suche einen passenden Ladepunkt in der Nähe des erwarteten Zwischenziels und merke mir eine Alternative in derselben Gegend. Das ist kein spektakulärer Trick, verhindert aber hektische Entscheidungen. Gerade bei längeren Fahrten ist es angenehmer, eine Station nicht nur nach der Entfernung auszuwählen, sondern auch danach, wie gut sie in den Tagesablauf passt.

Im Vergleich zu einer allgemeinen Karten-App liegt der Vorteil von Elli Charging darin, dass der Ladezweck im Mittelpunkt steht. Eine klassische Kartenanwendung ist oft schneller, wenn ich einfach ein Restaurant oder eine Straße finden möchte. Für die Frage, wo ich mein Elektrofahrzeug sinnvoll laden kann, fühlt sich eine spezialisierte App jedoch konzentrierter an. Ich muss mich nicht durch gewöhnliche Orte und Verkehrsinformationen arbeiten, bevor ich beim eigentlichen Thema ankomme.

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Gleichzeitig würde ich die App nicht als alleinige Quelle für jede Reiseentscheidung verwenden. Für die komplette Fahrtplanung, Staus, alternative Verkehrsmittel oder spontane Ziele sind andere Navigationswerkzeuge häufig stärker. Elli Charging ergänzt diese Lösungen gut, ersetzt sie aber nicht automatisch. Wer genau diese Trennung akzeptiert, bekommt einen deutlich ruhigeren Arbeitsablauf.

Im Alltagsszenario sieht das bei mir so aus: Ich fahre nach der Arbeit in eine andere Stadt und möchte nicht erst bei niedrigem Ladestand suchen. Vor dem Start öffne ich Elli Charging, prüfe Ladepunkte nahe meines Zielgebiets und wähle eine Station, die ohne großen Umweg erreichbar scheint. Danach starte ich die Fahrt mit meiner bevorzugten Navigation. Kurz vor dem geplanten Ladestopp sehe ich noch einmal nach, ob die Auswahl weiterhin sinnvoll ist, statt mich erst an der nächsten Ausfahrt entscheiden zu müssen.

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Wichtig ist dabei eine realistische Erwartung. Eine Anzeige in einer Lade-App nimmt dir nicht jede Unsicherheit vor Ort ab. Ein Ladepunkt kann belegt sein, die Zufahrt kann unpraktisch liegen oder der Standort kann sich im echten Verkehr anders anfühlen als auf der Karte. Deshalb plane ich bei wichtigen Fahrten nie so knapp, dass ein einzelner Ladepunkt über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Die App ist am stärksten als Planungs- und Orientierungswerkzeug, nicht als Garantie für einen freien Ladeplatz.

Die ersten Einstellungen entscheiden über den Komfort

Nach der Installation würde ich nicht sofort losfahren, sondern mir kurz Zeit für die verfügbaren Einstellungen nehmen. Bei einer Lade-App sind Fahrzeugbezug, Suchverhalten und persönliche Gewohnheiten wichtiger als bei einer gewöhnlichen Karten-App. Je genauer die Auswahl zu deinem Fahrzeug und deinem Alltag passt, desto weniger musst du später aus einer langen Liste herausfiltern.

Ich empfehle, zuerst zu prüfen, welche Fahrzeug- und Ladeanforderungen du in der App hinterlegen oder bei der Suche berücksichtigen kannst. Das ist ein unscheinbarer Schritt, spart aber wiederholte Korrekturen. Wenn du regelmäßig denselben Steckertyp oder ähnliche Ladebedingungen brauchst, sollte die Suche nicht jedes Mal bei null beginnen. Gerade unterwegs, wenn die Aufmerksamkeit eigentlich auf der Straße liegen sollte, ist weniger Nacharbeit ein echter Vorteil.

Danach lohnt sich ein Blick auf die Kartenansicht und die Filter. Ich verwende Filter nicht maximal streng, sondern passend zur Situation. Für einen kurzen Zwischenstopp suche ich anders als für eine längere Pause. Eine zu enge Auswahl kann dazu führen, dass brauchbare Möglichkeiten gar nicht mehr sichtbar sind. Eine zu breite Suche wiederum macht die Karte unübersichtlich. Mein Rat ist, zunächst mit wenigen wichtigen Kriterien zu arbeiten und nur dann weiter einzugrenzen, wenn zu viele Ergebnisse erscheinen.

Auch die Darstellung der Ladepunkte sollte zu deinem Verhalten passen. Wenn du meistens in einer bekannten Umgebung lädst, ist eine schnelle Orientierung wichtiger als eine vollständige Liste jedes möglichen Standorts. Auf Reisen möchte ich hingegen mehrere Optionen sehen, damit ich bei einer Änderung der Route nicht wieder ganz von vorn anfangen muss. Die beste Einstellung ist daher nicht für alle Tage gleich, sondern hängt davon ab, ob du gerade planst oder spontan suchst.

Ein weiterer sinnvoller Check betrifft Benachrichtigungen und die allgemeine Nutzung im Hintergrund. Ich würde nur das aktivieren, was dir beim Laden wirklich hilft. Zu viele Hinweise machen eine App nicht automatisch nützlicher. Wer unterwegs ohnehin regelmäßig selbst nach dem Status sieht, braucht möglicherweise weniger Meldungen als jemand, der während eines Einkaufs nicht ständig auf das Fahrzeug schauen möchte.

Bei der Konto- und Zahlungsseite gehe ich besonders sorgfältig vor. Vor dem ersten öffentlichen Ladevorgang sollte klar sein, welche Schritte die App für die Nutzung eines Ladepunkts verlangt und welche Angaben dafür notwendig sind. Ich richte solche Dinge lieber zu Hause bei stabiler Internetverbindung ein, nicht erst auf einem dunklen Parkplatz. Das ist eine einfache Gewohnheit, die viele unnötige Probleme im entscheidenden Moment verhindert.

Die App ist kostenlos, aber kostenlos bedeutet bei einem Ladedienst nicht, dass jede Nutzung ohne weitere Bedingungen bleibt. Die eigentlichen Kosten des Ladens hängen vom jeweiligen Angebot und der konkreten Nutzung ab. Deshalb würde ich vor einem wichtigen Ladevorgang immer die in der App angezeigten Informationen prüfen, statt von einem früheren Erlebnis auf jede andere Station zu schließen. Das gilt besonders, wenn du zwischen verschiedenen Regionen oder Ladeangeboten wechselst.

Wiederholbare Abläufe machen Elli Charging schneller

Erfahrene Nutzer öffnen die App nicht jedes Mal mit derselben langen Suche. Sie bauen sich kleine Routinen. Meine wichtigste Routine ist, Ladepunkte nicht erst dann zu prüfen, wenn der Akkustand bereits unangenehm niedrig ist. Ein kurzer Blick vor der Abfahrt reicht oft aus, um einen realistischen Plan zu haben. Dadurch kann ich die Station nach Lage und Zeitaufwand auswählen und muss nicht den erstbesten Treffer nehmen.

Für regelmäßige Strecken hilft ein persönliches Muster. Ich achte darauf, welche Ladeorte gut zu meinen typischen Pausen passen, welche Zufahrten unkompliziert sind und welche Umgebung mir während des Ladens entgegenkommt. Die App ersetzt dabei nicht meine eigene Erfahrung. Sie hilft mir, bekannte und neue Möglichkeiten auf der Karte wiederzufinden. Mit der Zeit entsteht so eine persönliche Auswahl, auch wenn ich nicht jeden Standort gleich häufig nutze.

Ein nützlicher, aber leicht übersehener Gedanke ist die Trennung zwischen Ziel und Reserve. Ich suche nicht nur den Ladepunkt, den ich idealerweise verwenden möchte, sondern behalte mindestens eine zweite Möglichkeit in derselben Gegend im Blick. Das ist besonders hilfreich, wenn ich zu einer beliebten Zeit unterwegs bin. Der zusätzliche mentale Aufwand ist gering, während die Reise deutlich weniger empfindlich auf eine belegte Station reagiert.

Auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte macht einen Unterschied. Ich beginne mit dem geografisch passenden Gebiet, prüfe danach die Ladeeigenschaften und entscheide erst am Ende, ob die Station wirklich in meinen Zeitplan passt. Wer umgekehrt zuerst nach einem vermeintlich perfekten Ladepunkt sucht, landet leicht bei einer Station, die zwar technisch interessant, aber mit einem großen Umweg verbunden ist.

Für kurze Fahrten nutze ich die App eher als schnelle Kontrolle. Ich muss nicht jede Möglichkeit ausführlich vergleichen, wenn ich nur wenige Kilometer zurücklege und am Ziel eine bekannte Ladeoption habe. Für längere Fahrten investiere ich mehr Zeit in die Vorbereitung. Diese flexible Nutzung ist für mich besser, als Elli Charging ständig geöffnet zu lassen oder jede Fahrt überzuplanen.

Ein weiterer praktischer Tipp: Ich prüfe die ausgewählte Station noch einmal, wenn sich die Abfahrtszeit deutlich verschiebt. Ein Ladeplan, der am Morgen sinnvoll war, muss am Abend nicht genauso gut passen. Der Standort bleibt zwar derselbe, aber Verkehr, Pausenbedarf und die eigene Reichweite können sich ändern. Die App ist am nützlichsten, wenn sie in diesen kurzen Kontrollmoment eingebunden wird, nicht wenn man sie als einmalige Planung betrachtet.

Bei der Bedienung achte ich außerdem darauf, nicht während des Fahrens zu suchen. Das klingt selbstverständlich, ist aber bei Lade-Apps besonders wichtig, weil man schnell mehrere Details vergleichen möchte. Ich erledige die Auswahl vor dem Start oder lasse eine mitfahrende Person suchen. So bleibt Elli Charging ein hilfreiches Werkzeug und wird nicht zu einer zusätzlichen Ablenkung.

Wo die Spezialisierung an ihre Grenzen kommt

Die durchschnittliche Bewertung von Elli Charging liegt bei 3,6 aus ungefähr 1.500 Bewertungen. Für mich passt dieses gemischte Bild zu einer App, deren Nutzen stark vom persönlichen Ladealltag abhängt. Wer regelmäßig öffentlich lädt, kann viel aus der Spezialisierung ziehen. Wer nur selten ein Elektrofahrzeug nutzt oder ausschließlich zu Hause lädt, wird den Mehrwert deutlich seltener spüren.

Auch die Reichweite der App sollte man nicht überschätzen. Für eine vollständige Reiseplanung brauche ich weiterhin ein Navigationssystem, das Verkehr, Fahrzeit und alle Ziele berücksichtigt. Elli Charging konzentriert sich auf den Ladeaspekt. Das ist angenehm, wenn ich genau diesen Teil lösen möchte, kann aber umständlich werden, wenn ich eine einzige Anwendung für die komplette Fahrt erwarte.

Die Suche kann außerdem dann weniger bequem sein, wenn ich sehr viele Kriterien gleichzeitig berücksichtigen möchte. Jeder zusätzliche Filter reduziert die Auswahl, aber nicht jede Reduzierung verbessert die Entscheidung. Manchmal ist ein etwas weiter entfernter Ladepunkt die bessere Wahl, weil er besser zum Ziel oder zur Pause passt. Ich würde deshalb nicht automatisch den obersten oder nächstgelegenen Treffer wählen, sondern die Ergebnisse kurz im Zusammenhang betrachten.

Bei wechselnden Ladeumgebungen ist ebenfalls Aufmerksamkeit nötig. Ein Nutzer, der häufig zwischen verschiedenen Regionen, Fahrzeugen oder Ladesituationen wechselt, muss seine Suche bewusster anpassen. Eine Einstellung, die für den täglichen Arbeitsweg sinnvoll ist, kann auf einer Urlaubsfahrt zu eng sein. Genau hier zeigt sich, dass erfahrene Nutzung nicht aus möglichst vielen aktivierten Optionen besteht, sondern aus dem passenden Wechsel zwischen ihnen.

Für Menschen, die nur eine sehr einfache Lösung suchen, kann die App daher zu spezialisiert wirken. Wenn du lediglich gelegentlich einen Ladepunkt in der Nähe finden möchtest und ansonsten mit deiner Fahrzeug-App zufrieden bist, reicht diese möglicherweise bereits aus. Elli Charging lohnt sich eher für Fahrer, die wiederholt öffentlich laden und ihre Auswahl nicht dem Zufall überlassen wollen.

Die technische Einordnung ist dennoch solide: Die App wurde am 20. August 2020 veröffentlicht, läuft ab Android 8.0 und liegt in der Version 2.97.0-13166 vor. Im Store kommt sie auf über 100.000 Installationen und rund 260 Rezensionen. Diese Angaben machen sie nicht automatisch zur besten Lösung, zeigen aber, dass sie nicht als völlig neues Experiment betrachtet werden muss.

Was mir bei der Bewertung besonders wichtig ist: Eine Lade-App muss nicht jede Funktion besitzen, um nützlich zu sein. Entscheidend ist, ob sie im richtigen Moment verlässliche Orientierung bietet und ob die Bedienung den eigenen Ablauf vereinfacht. Wenn du allerdings eine besonders umfassende Reiseplanung, eine tiefgehende Fahrzeuganalyse oder eine einzige Oberfläche für sämtliche Mobilitätsaufgaben erwartest, solltest du deine Erwartungen anpassen und gegebenenfalls eine zusätzliche Anwendung verwenden.

Für wen sich die App wirklich lohnt

Ich würde Elli Charging vor allem Fahrern empfehlen, die regelmäßig öffentliche Ladepunkte nutzen und ihre Fahrten zumindest grob vorbereiten. Dazu gehören Pendler mit wechselnden Ladeorten, Menschen auf längeren Strecken und Nutzer, die Ladepausen mit Einkaufen, Essen oder anderen Erledigungen verbinden. Für diese Gruppen ist die Konzentration auf das Laden praktisch, weil sie nicht jedes Mal bei einer allgemeinen Karte anfangen müssen.

Auch Einsteiger können profitieren, sofern sie bereit sind, sich einmal mit den Einstellungen und dem eigenen Ablauf zu beschäftigen. Die App nimmt nicht jede Entscheidung ab, aber sie hilft dabei, aus dem Laden eine planbare Aufgabe zu machen. Mein wichtigster Tipp für neue Nutzer ist, zunächst eine vertraute kurze Strecke zu testen. So lernst du die Suche, die Filter und die Darstellung kennen, ohne dass gleich eine lange Reise davon abhängt.

Weniger passend ist sie für jemanden, der fast ausschließlich zu Hause lädt und öffentliche Ladepunkte nur in Ausnahmefällen benötigt. In diesem Fall kann eine zusätzliche Lade-App unnötig sein. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung empfehlen, wenn deine Priorität eine vollständige Navigation mit Verkehrslage und komplexer Routenoptimierung ist. Dann bleibt eine klassische Navigations-App die bessere Hauptanwendung, während Elli Charging ergänzend eingesetzt werden kann.

Für die tägliche Nutzung zählt außerdem, wie viel Eigeninitiative du akzeptierst. Die App ist kein Autopilot. Du solltest Ladepunkte vergleichen, die Strecke berücksichtigen und bei wichtigen Fahrten eine Reserve einplanen. Wer diese wenigen Schritte als lästig empfindet, wird den Nutzen wahrscheinlich geringer einschätzen. Wer dagegen gern vorbereitet und wiederholbare Abläufe entwickelt, kann die App deutlich effizienter nutzen als bei einer rein spontanen Suche.

Mein Urteil nach dem praktischen Einsatz

Nach meinem Eindruck ist Elli Charging eine zweckmäßige, kostenlose Lade-App mit klarer Ausrichtung. Sie spielt ihre Stärken nicht durch möglichst viele Zusatzfunktionen aus, sondern durch den Versuch, den Ladepunkt zum Mittelpunkt der Suche zu machen. Für mich funktioniert sie am besten als feste Station zwischen Fahrzeug, Karte und persönlicher Reiseplanung.

Besonders überzeugt mich der Arbeitsablauf aus Vorbereitung, passender Filterung und einer Reserveoption. Wer diese Gewohnheiten übernimmt, bekommt mehr als nur eine Karte mit Symbolen: Man kann Ladepausen besser in den Tagesplan einbauen und vermeidet manche spontane Suche unter Zeitdruck. Das ist kein verborgenes Zauberkonzept, sondern eine praktische Art, die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

Meine Einschränkung bleibt, dass Elli Charging keine vollständige Navigationszentrale für alle Situationen ist. Für die Fahrt selbst, Verkehrsinformationen und Ziele abseits des Ladens würde ich weiterhin eine andere Lösung verwenden. Auch bei der Auswahl eines konkreten Ladepunkts sollte man nicht blind auf die erste passende Anzeige vertrauen, sondern Lage, Strecke und den eigenen Zeitplan gemeinsam betrachten.

Unterm Strich empfehle ich die App Freunden, die ein Elektrofahrzeug regelmäßig öffentlich laden und dabei mehr Struktur möchten. Wer nur selten lädt, ausschließlich zu Hause Strom bezieht oder eine einzige App für sämtliche Navigationsaufgaben sucht, findet möglicherweise eine passendere Lösung. Für den typischen öffentlichen Ladealltag ist Elli Charging jedoch ein sinnvoller Begleiter, sofern du sie als spezialisiertes Werkzeug nutzt und nicht als Ersatz für jede andere App.

Mein Fazit: Elli Charging ist dann am wertvollsten, wenn du aus dem Laden eine wiederholbare Gewohnheit machst: früh prüfen, sinnvoll filtern, eine Reserve im Blick behalten und die eigentliche Navigation dort erledigen, wo sie dir am besten gefällt. Genau diese nüchterne Kombination macht die App für mich empfehlenswert.

Vorteile

  • Übersichtliche Anzeige von Ladestationen und verfügbaren Ladepunkten
  • Ladevorgänge lassen sich direkt in der App starten und beenden
  • Unterstützt das Laden an vielen öffentlichen Stationen in Europa
  • Ladeverlauf und Kosten bleiben bequem in der App nachvollziehbar
  • Praktisch für Elli-Kunden mit integriertem Tarif- und Fahrzeugzugang

Nachteile

  • Nicht jede Ladestation zeigt Verfügbarkeit und Preise zuverlässig an
  • Tarife und Roamingkosten können je nach Anbieter schwer vergleichbar sein
  • Für die Nutzung ist meist ein Elli-Konto mit Zahlungsdaten erforderlich
  • Die App kann bei einzelnen Ladevorgängen verzögert reagieren
  • Einige Funktionen hängen vom gebuchten Tarif oder Fahrzeugmodell ab

Häufig gestellte Fragen

Was ist Elli Charging und für wen eignet sich die App?

Elli Charging ist eine App für Elektroautofahrer, mit der sich öffentliche Ladestationen suchen, nach verschiedenen Kriterien filtern und je nach Anbieter nutzen lassen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die unterwegs schnell verfügbare Ladepunkte finden, Ladepreise vergleichen und ihre Ladevorgänge möglichst zentral verwalten möchten. Vor der Nutzung sollte geprüft werden, ob das eigene Fahrzeug und der gewünschte Tarif unterstützt werden.

Wie finde ich mit Elli Charging eine passende Ladestation?

Nach dem Öffnen zeigt Elli Charging verfügbare Ladepunkte in der Umgebung oder entlang einer geplanten Strecke an. Nutzer können unter anderem nach Steckertyp, Ladeleistung, Verfügbarkeit und Standort filtern. In der Praxis ist es sinnvoll, die Angaben kurz vor der Ankunft erneut zu kontrollieren, da sich der Status einer Station ändern kann oder ein Ladepunkt inzwischen belegt beziehungsweise außer Betrieb ist.

Welche Kosten entstehen beim Laden mit Elli Charging?

Die Kosten hängen vom gewählten Elli-Tarif, dem Ladepunktbetreiber, dem Standort und teilweise von der Ladeleistung oder Ladedauer ab. Zusätzlich können je nach Station zeitabhängige Blockiergebühren oder andere Entgelte anfallen. Die App zeigt die verfügbaren Preisinformationen in der Regel vor dem Start an. Trotzdem sollten Nutzer die Tarifdetails aufmerksam prüfen, da nicht jede Station zu denselben Konditionen genutzt wird.

Wie starte und beende ich einen Ladevorgang in Elli Charging?

Ein Ladevorgang kann normalerweise direkt über die App gestartet werden, sofern der Ladepunkt für die Nutzung mit Elli freigeschaltet ist. Dazu wird die gewünschte Station ausgewählt und der passende Ladepunkt bestätigt. Nach dem Anschließen lässt sich der Vorgang über die App überwachen und anschließend beenden. Je nach Betreiber können alternativ eine Ladekarte, ein QR-Code oder die Fahrzeugfreigabe erforderlich sein.

Welche persönlichen Daten und Zahlungsmethoden benötigt Elli Charging?

Für die Nutzung der meisten Funktionen ist ein Benutzerkonto erforderlich. Dabei können persönliche Angaben, Fahrzeugdaten und Zahlungsinformationen abgefragt werden. Die verfügbaren Zahlungsmethoden hängen vom Land und vom gewählten Tarif ab und können beispielsweise eine hinterlegte Karte oder andere digitale Zahlungsoptionen umfassen. Vor der Registrierung sollten Nutzer die Datenschutzbestimmungen sowie die Vertrags- und Kündigungsbedingungen sorgfältig lesen.

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