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clever-PV

Bewertung
4,6
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10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
clever-PV
Kategorie
Haus & Garten
Paketname
com.cleverpv.cleverpv
Entwickler
clever-PV
Bewertung
4,6
Version
3.13.1
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, möchte den eigenen Solarstrom möglichst selbst nutzen, statt ihn einfach ins Netz abzugeben. Genau an diesem Punkt setzt clever-PV an. Die App von clever-PV verbindet die Idee des Überschussladens mit einer Steuerung, die auch dynamische Strompreise berücksichtigen kann. Ich finde den Ansatz besonders interessant für Haushalte, die ihr Elektroauto nicht nach einem starren Zeitplan laden möchten, sondern dann, wenn Solarstrom oder ein günstiger Tarif sinnvoll zusammenpassen.

Die Anwendung gehört in den Bereich Haus und Garten und ist kostenlos erhältlich. Im Alltag ist sie weniger eine klassische Solar-App zum bloßen Ablesen von Erträgen, sondern eher eine Schaltzentrale für eine flexiblere Nutzung vorhandener Energie. Das klingt zunächst technisch, wird aber verständlicher, sobald man sich ein typisches Szenario vorstellt: Das Auto steht nachmittags zu Hause, die Sonne scheint, und statt sofort mit voller Leistung zu laden, soll möglichst der gerade verfügbare Überschuss genutzt werden.

Mein Eindruck nach der Beschäftigung mit der App ist deshalb zweigeteilt: clever-PV kann ein sehr nützliches Werkzeug sein, wenn bereits eine passende Photovoltaik- und Ladeumgebung vorhanden ist. Wer dagegen nur eine einfache Übersicht über den Tagesertrag sucht oder noch keine steuerbare Ladehardware nutzt, wird wahrscheinlich nicht sofort den größten Nutzen spüren.

Was dich beim Einstieg erwartet

Die wichtigste Erwartung sollte sein, dass clever-PV nicht einfach eine universelle Fernbedienung für jede Solaranlage ist. Der eigentliche Vorteil entsteht erst dann, wenn die App mit den Komponenten im eigenen Haushalt sinnvoll zusammenspielt. Dazu zählen je nach persönlicher Ausstattung die Photovoltaikanlage, ein Batteriespeicher, eine steuerbare Wallbox oder ein Elektrofahrzeug. Welche Möglichkeiten sich konkret ergeben, hängt daher nicht nur von der App, sondern auch von der vorhandenen Technik ab.

Das macht die Anwendung zugleich leistungsfähiger und anspruchsvoller als eine reine Monitoring-App. Eine einfache Solar-App zeigt meist erzeugte Energie, Verbrauch und Einspeisung in übersichtlichen Diagrammen. clever-PV zielt stärker auf die Frage: Wann soll Energie tatsächlich verwendet werden? Für das Laden eines Elektroautos ist das ein entscheidender Unterschied. Die App wird dadurch zu einem Werkzeug für Entscheidungen und Automatisierung, nicht nur zu einem digitalen Zähler.

Der Entwickler clever-PV konzentriert sich dabei auf das Zusammenspiel von Solarüberschuss und dynamischen Strompreisen. Das ist vor allem für Menschen interessant, deren Energieverbrauch zeitlich verschiebbar ist. Ein Auto kann oft mehrere Stunden stehen, bevor es gebraucht wird. Genau dieses Zeitfenster eröffnet die Möglichkeit, Ladezeiten nicht nach dem erstbesten Moment, sondern nach einer sinnvolleren Kombination aus Verfügbarkeit und Kosten zu wählen.

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Die App ist ab einem Alter von null Jahren freigegeben, was für eine technische Anwendung wenig überraschend ist. Wichtiger ist für die tatsächliche Nutzung, dass jemand im Haushalt bereit ist, sich mit den Einstellungen der Energieanlage auseinanderzusetzen. Man muss kein Elektriker sein, sollte aber verstehen, welche Komponente den Ladevorgang ausführt und welche Rolle clever-PV dabei übernimmt.

Im App-Store-Umfeld kommt die Anwendung auf einen Durchschnitt von 4,6 bei 479 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen. Das vermittelt den Eindruck einer bereits genutzten, spezialisierten Lösung, ohne dass sie den Bekanntheitsgrad einer allgemeinen Smart-Home-App hätte. Für mich passt das Bild: clever-PV richtet sich an eine konkrete Zielgruppe und nicht an jeden Haushalt mit Steckdose und Smartphone.

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Für wen sich die App besonders lohnt

Am stärksten ist clever-PV für Besitzer einer Photovoltaikanlage, die ein Elektroauto laden und den Vorgang nicht jedes Mal manuell starten möchten. Auch Haushalte mit wechselnden Strompreisen können profitieren, wenn sie bereit sind, Ladezeiten flexibel zu behandeln. Wer morgens losfährt, aber das Auto über Nacht mehrere Stunden angeschlossen lässt, hat deutlich mehr Spielraum als jemand, der nur ein sehr kurzes Ladefenster besitzt.

Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist ein Haushalt mit wiederkehrenden, aber nicht exakt planbaren Solarüberschüssen. An einem sonnigen Wochenende kann das Auto tagsüber geladen werden, während an einem bewölkten Tag eher ein günstiger Netzstromzeitpunkt interessant sein kann. Die Stärke liegt dann nicht darin, jeden einzelnen Ladevorgang ständig zu überwachen, sondern die Entscheidung an die Bedingungen anzupassen.

Weniger passend ist die App für Nutzer, die ausschließlich eine möglichst einfache Anzeige suchen. Wenn du nur wissen möchtest, wie viel deine Anlage heute produziert hat, kann die bereits vorhandene App des Wechselrichterherstellers übersichtlicher wirken. Auch wer sein Auto grundsätzlich immer sofort mit maximaler Leistung laden möchte, wird den zusätzlichen Steuerungsansatz vermutlich eher als Umweg empfinden.

Die erste Einrichtung ohne unnötige Unsicherheit

Beim ersten Start würde ich nicht versuchen, sofort alle Möglichkeiten auszuprobieren. Sinnvoller ist es, zunächst die eigene Anlage gedanklich zu sortieren: Welche Photovoltaik-Komponenten sind vorhanden? Gibt es eine Wallbox? Soll nur Solarüberschuss verwendet werden, oder darf bei einem passenden Tarif auch Netzstrom zum Laden beitragen? Diese Fragen helfen, die späteren Einstellungen nicht blind zu übernehmen.

Die aktuelle Version ist 3.13.1 und läuft ab Android 8.0. Für viele ältere Geräte ist die technische Einstiegshürde damit überschaubar. Trotzdem würde ich vor der Einrichtung prüfen, ob das Smartphone stabil mit dem Heimnetz verbunden ist und ob die Zugangsdaten der beteiligten Geräte griffbereit liegen. Gerade bei Energie-Apps kostet nicht die Installation Zeit, sondern das Zusammensuchen der Informationen, die für die Verbindung mit der eigenen Anlage benötigt werden.

Ein guter erster Schritt ist, die App zunächst als Kontrollinstrument zu betrachten. Prüfe, ob die erwarteten Werte und Zustände plausibel erscheinen, bevor du eine automatische Ladeentscheidung aktiv nutzt. Wenn die Photovoltaikanlage gerade keinen Überschuss liefert, sollte das nicht automatisch bedeuten, dass etwas falsch eingerichtet ist. Wetter, Tageszeit, Hausverbrauch und der aktuelle Zustand des Fahrzeugs beeinflussen das Ergebnis.

Ich würde außerdem eine klare Priorität festlegen. Soll das Auto möglichst mit eigenem Solarstrom geladen werden? Oder ist dir wichtiger, dass es zu einer bestimmten Uhrzeit ausreichend geladen ist? Diese Ziele sind nicht immer identisch. Eine Überschussstrategie kann an einem wechselhaften Tag langsamer laden, während ein zeitlich günstiger Netzstromtarif die gewünschte Reichweite schneller oder planbarer ermöglicht. Die App ist am hilfreichsten, wenn du diese Priorität vorab bewusst entscheidest.

Bei kostenpflichtigen Zusatzfunktionen sollte man ebenfalls aufmerksam bleiben. Die Anwendung selbst ist kostenlos, bietet aber In-App-Käufe zwischen 5,99 Euro und 82,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Das ist kein Grund, die App grundsätzlich abzulehnen, aber ein guter Anlass, vor der Aktivierung genau zu prüfen, welche Funktion man tatsächlich benötigt. Für einen ersten Test würde ich nicht sofort das umfangreichste Angebot wählen, sondern zunächst feststellen, ob der eigene Alltag überhaupt von der Steuerung profitiert.

Der erste sinnvolle Erfolg

Ein gelungener erster Test muss nicht spektakulär sein. Ich würde einen Tag auswählen, an dem das Auto mehrere Stunden zu Hause steht und die Photovoltaikanlage voraussichtlich Energie erzeugt. Vor dem Start sollte feststehen, wie viel Ladung ungefähr benötigt wird und bis wann das Fahrzeug wieder bereit sein muss. So lässt sich später beurteilen, ob die Steuerung praktisch geholfen hat, statt nur irgendeine Aktivität in der App zu sehen.

Der konkrete Erfolg wäre für mich nicht zwingend eine vollständig geladene Batterie. Aussagekräftiger ist, ob clever-PV den Ladevorgang in ein passendes Zeitfenster verschiebt und dabei die eigene Priorität berücksichtigt. Wenn das Auto beispielsweise während einer sonnigen Phase lädt, obwohl du nicht danebenstehst, zeigt sich der praktische Nutzen viel besser als beim manuellen Start per Smartphone.

Ein realistischer Alltag sieht so aus: Du kommst am Vormittag nach Hause, schließt das Fahrzeug an und musst erst am nächsten Morgen wieder los. Statt den Ladevorgang sofort unabhängig vom Hausverbrauch zu beginnen, kann die App den vorhandenen Überschuss berücksichtigen. Wird am Nachmittag gekocht oder läuft ein anderes großes Haushaltsgerät, verändert sich die verfügbare Energiemenge. Genau hier ist die automatische Anpassung sinnvoller als ein einmalig gesetzter Timer.

Am Abend lohnt sich ein kurzer Blick zurück. War das Auto ausreichend geladen? Wurde der Vorgang mehrfach unterbrochen? Hat der Haushalt den Solarstrom selbst genutzt, oder wurde zu einem Zeitpunkt geladen, an dem Netzstrom nötig war? Diese Beobachtung ist wichtiger als ein einzelner guter Tag. Erst über mehrere unterschiedliche Wetter- und Verbrauchssituationen erkennst du, ob die gewählte Strategie zu deinem Haushalt passt.

Mein wichtigster Tipp: Plane nicht nur nach dem billigsten Moment, sondern nach deinem tatsächlichen Abfahrtsbedarf. Ein besonders niedriger Preis hilft wenig, wenn das Fahrzeug danach nicht rechtzeitig bereitsteht. Umgekehrt kann ein etwas weniger idealer Ladezeitpunkt vernünftig sein, wenn dadurch die gewünschte Reichweite zuverlässig erreicht wird.

Wo die Bedienung leicht missverstanden wird

Die größte mögliche Verwirrung entsteht durch den Begriff Überschuss. Überschuss bedeutet nicht automatisch, dass die Photovoltaikanlage gerade ihre maximale Leistung erreicht. Gemeint ist die Energie, die nach dem aktuellen Hausverbrauch übrig bleibt. Wenn gleichzeitig Waschmaschine, Wärmepumpe oder Herd laufen, kann der nutzbare Anteil deutlich kleiner sein, obwohl die Sonne sichtbar scheint.

Auch dynamische Strompreise sollte man nicht mit dauerhaft niedrigen Kosten verwechseln. Ein flexibler Tarif verändert die Bewertung des Ladezeitpunkts. Die App kann dadurch eine zusätzliche Option eröffnen, aber sie hebt die allgemeinen Bedingungen des eigenen Stromvertrags nicht auf. Wer die Kosten beurteilen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den einzelnen Moment schauen, sondern die Abrechnung und die eigenen Verbrauchszeiten im Blick behalten.

Eine weitere typische Fehlannahme ist, dass eine automatische Steuerung immer schneller lädt als ein manueller Start. Das Gegenteil kann beabsichtigt sein. Wenn die Priorität auf Solarüberschuss liegt, wartet der Ladevorgang möglicherweise auf ausreichend verfügbare Energie oder reduziert die Leistung. Das ist kein Fehler, sondern der Preis für eine bestimmte Strategie. Wer maximale Geschwindigkeit will, sollte eine andere Ladeweise wählen.

Bei der Fehlersuche würde ich zuerst die einfache Kette prüfen: Ist das Fahrzeug tatsächlich angeschlossen? Ist die Wallbox betriebsbereit? Gibt es gerade genug Energie für die gewählte Regel? Und ist eine zeitliche Vorgabe aktiv, die den Start verhindert? Viele scheinbare App-Probleme entstehen nicht in der Oberfläche, sondern an einer dieser Übergabestellen.

Hilfreich ist auch, Änderungen nicht gleichzeitig an mehreren Stellen vorzunehmen. Wenn du in der App, an der Wallbox und im Fahrzeug eigene Ladezeiten definierst, kann unklar werden, welche Einstellung Vorrang hat. Für einen sauberen Test sollte möglichst nur eine Instanz die zeitliche Steuerung übernehmen. Erst wenn der Ablauf stabil ist, würde ich weitere Regeln ergänzen.

Stärken im Vergleich zu den üblichen Alternativen

Im Vergleich zur Standard-App eines Wechselrichters liegt der Unterschied vor allem in der praktischen Nutzung des Überschusses. Hersteller-Apps sind häufig gut darin, Erzeugung und Verbrauch sichtbar zu machen. clever-PV ist für mich dann interessanter, wenn aus diesen Informationen eine konkrete Ladeentscheidung entstehen soll. Das spart nicht unbedingt jeden Tag Geld, kann aber die tägliche Routine deutlich vereinfachen.

Eine reine Wallbox-App ist wiederum oft näher am Fahrzeug und an der Ladestation. Sie kann für Start, Stopp und Ladeleistung ausreichend sein. clever-PV bringt eine andere Perspektive ein: Nicht nur der Zustand des Autos zählt, sondern auch die Energiequelle und der zeitliche Zusammenhang mit dem Haushalt. Wer bereits mit einer Wallbox-App zufrieden ist, braucht clever-PV daher nicht zwingend. Der Mehrwert entsteht durch die Verbindung beider Betrachtungen.

Manuelles Laden bleibt die unkomplizierteste Alternative. Du steckst das Auto an und startest den Vorgang, sobald du ihn brauchst. Das ist transparent und leicht zu verstehen, nutzt aber günstige oder sonnige Zeitfenster nur dann, wenn du selbst daran denkst. Für Menschen mit regelmäßigem Tagesablauf kann das funktionieren. Für wechselnde Arbeitszeiten, unvorhersehbare Heimkehr oder häufige Wetterwechsel ist eine automatische Regelung bequemer.

Der Trade-off ist die zusätzliche Komplexität. Je mehr Geräte und Bedingungen miteinander verbunden werden, desto mehr kann im Alltag überprüft werden müssen. clever-PV ist deshalb nicht automatisch die beste Wahl für alle, sondern eine spezialisierte Lösung für Nutzer, die den Komfort und die mögliche Optimierung höher bewerten als maximale Einfachheit.

Konkrete Tipps für den Alltag

Erstens würde ich das Ladeziel nicht unnötig knapp setzen. Wenn du das Auto jeden Morgen brauchst, sollte die Steuerung genügend Zeit für wechselhafte Erzeugung und mögliche Pausen lassen. Ein enges Zeitfenster macht jede Solarstrategie empfindlicher und führt schneller zu Enttäuschungen.

Zweitens lohnt es sich, sonnige und bedeckte Tage getrennt zu bewerten. Ein System, das an einem klaren Tag hervorragend funktioniert, kann bei Wolken häufiger pausieren oder auf andere Energiequellen ausweichen. Das ist kein fairer Vergleich, wenn man beide Tage gleich beurteilt. Entscheidend ist, ob die App unter den Bedingungen arbeitet, die für deinen Haushalt tatsächlich typisch sind.

Drittens solltest du den Hausverbrauch mitdenken. Das Laden in der Mittagszeit ist nicht automatisch optimal, wenn dann gleichzeitig andere Verbraucher laufen. Manchmal ist ein späteres Zeitfenster sinnvoller, obwohl die Sonne bereits schwächer ist. Der Vorteil einer Steuerung liegt gerade darin, solche Zielkonflikte nicht nur nach der Uhrzeit zu beurteilen.

Viertens würde ich nach einer erfolgreichen Testphase eine feste Routine entwickeln: Fahrzeug anschließen, Ladeziel prüfen, Abfahrtszeit kontrollieren und am nächsten Tag kurz das Ergebnis ansehen. Diese wenigen Schritte verhindern, dass eine falsche Einstellung erst dann auffällt, wenn das Auto gebraucht wird.

Für wen ich clever-PV empfehlen würde

Ich würde die App vor allem einem Haushalt empfehlen, der bereits eine Photovoltaikanlage und ein Elektroauto besitzt und den Ladevorgang nicht ständig selbst überwachen möchte. Besonders sinnvoll ist sie, wenn das Fahrzeug regelmäßig lange genug angeschlossen bleibt, damit die App zwischen verschiedenen Zeitpunkten wählen kann.

Auch für Nutzer, die sich bewusst mit dynamischen Strompreisen beschäftigen, kann clever-PV interessant sein. Die Anwendung passt zu einer Haltung, bei der Energieverbrauch nicht völlig starr geplant wird. Wer dagegen jeden Ladevorgang sofort, mit voller Leistung und ohne Rücksicht auf Solarerzeugung oder Tarifzeit starten möchte, ist mit der direkten Steuerung über Fahrzeug oder Wallbox wahrscheinlich besser bedient.

Für Einsteiger ist wichtig: Du musst nicht am ersten Tag sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen. Beginne mit einem überschaubaren Test, beobachte das Ergebnis und ändere nur eine Einstellung nach der anderen. So bleibt nachvollziehbar, warum sich das Ladeverhalten verändert. Gerade bei einer Energie-App ist diese schrittweise Vorgehensweise angenehmer als ein komplizierter Komplettumbau der eigenen Routine.

Die App wird von clever-PV entwickelt und ist in der aktuellen Fassung 3.13.1 verfügbar. Ihre Entwicklung wirkt auf eine konkrete Aufgabe ausgerichtet: Solarstrom und variable Preise so zu verbinden, dass das Laden besser in den Haushalt passt. Das macht sie weniger universell als eine gewöhnliche Smart-Home-App, aber dafür klarer positioniert.

Mein Fazit nach dem Einstieg

clever-PV ist für mich keine App, die man einfach installiert und ohne passende Technik sofort vollständig beurteilen kann. Ihr Nutzen entsteht im Zusammenspiel mit Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und dem eigenen Tagesablauf. Wer diese Voraussetzungen mitbringt, bekommt eine interessante Möglichkeit, das Elektroauto stärker an Solarüberschuss und dynamischen Preisen auszurichten.

Die kostenlose Basis senkt die Einstiegshürde, während mögliche In-App-Käufe zwischen 5,99 Euro und 82,99 Euro vor einer Entscheidung genau geprüft werden sollten. Ich würde zunächst die eigene Situation analysieren und einen begrenzten Praxistest machen, bevor ich mich auf zusätzliche Funktionen festlege. So zeigt sich schnell, ob die automatische Steuerung im eigenen Haushalt wirklich Zeit und Aufmerksamkeit spart.

Meine Empfehlung fällt deshalb positiv, aber gezielt aus. Für Besitzer einer PV-Anlage mit steuerbarem Fahrzeug ist clever-PV einen Versuch wert, besonders wenn das Auto häufig mehrere Stunden angeschlossen bleibt. Für reine Ertragskontrolle, sofortiges Schnellladen oder möglichst wenig Konfiguration gibt es passendere, einfachere Wege. Wenn du jedoch den ersten erfolgreichen Ladevorgang als Lernschritt begreifst und deine Einstellungen an deinen echten Alltag anpasst, kann die App aus einem unregelmäßigen Energiefluss eine deutlich besser planbare Routine machen.

Vorteile

  • Ermöglicht eine schnelle Übersicht über die eigene Photovoltaikanlage.
  • Produktionsdaten lassen sich bequem unterwegs kontrollieren.
  • Hilft
  • Erträge und mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen.
  • Die Bedienung wirkt übersichtlich und auch für Einsteiger verständlich.
  • Praktisch für Anlagenbesitzer
  • die ihre Energieerzeugung regelmäßig prüfen möchten.

Nachteile

  • Der Funktionsumfang hängt stark von der kompatiblen PV-Anlage ab.
  • Ohne Internetverbindung sind aktuelle Anlagenwerte möglicherweise nicht verfügbar.
  • Benachrichtigungen und Datenaktualisierung können zeitweise verzögert sein.
  • Für detaillierte Energieanalysen fehlen möglicherweise erweiterte Werkzeuge.
  • Die Einrichtung kann je nach Wechselrichter zusätzliche Zugangsdaten erfordern.

Häufig gestellte Fragen

Was ist clever-PV und wofür kann ich die App nutzen?

clever-PV ist eine Anwendung zur Überwachung und Optimierung von Photovoltaikanlagen. Nach der Einrichtung können Nutzer je nach unterstützter Hardware beispielsweise Solarertrag, Stromverbrauch, Netzeinspeisung und Eigenverbrauch verfolgen. Die App soll dabei helfen, die Energieflüsse besser zu verstehen und Geräte wie Batteriespeicher, Wallbox oder Wärmepumpe effizienter zu nutzen. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Anlage und den verbundenen Komponenten ab.

Mit welchen Photovoltaikanlagen und Geräten ist clever-PV kompatibel?

Vor dem Download sollte geprüft werden, ob clever-PV mit dem eigenen Wechselrichter, Stromzähler, Batteriespeicher oder Energiemanagementsystem zusammenarbeitet. Die Kompatibilität kann je nach Hersteller, Modell und Firmware-Version unterschiedlich ausfallen. Auch die Verbindung zu Wallboxen oder steuerbaren Verbrauchern ist nicht automatisch garantiert. Am zuverlässigsten ist ein Blick in die offizielle Kompatibilitätsübersicht oder in die Einrichtungsinformationen der App, bevor man Zeit in die Installation investiert.

Benötige ich zusätzliche Hardware oder ein clever-PV-Konto?

Für die grundlegende Nutzung ist in der Regel ein Benutzerkonto erforderlich, damit die Anlage eingerichtet und ihre Messwerte gespeichert beziehungsweise abgerufen werden können. Zusätzlich muss die Photovoltaikanlage über kompatible Schnittstellen oder Geräte erreichbar sein. Je nach Installation können ein Internetzugang, ein unterstützter Wechselrichter, ein Smart Meter oder weitere Energiemanagement-Hardware notwendig sein. Die App allein kann fehlende Mess- oder Steuerungskomponenten nicht ersetzen.

Kann clever-PV meine Photovoltaikanlage automatisch steuern?

clever-PV kann, abhängig von der vorhandenen Anlage und den unterstützten Geräten, bestimmte Energieflüsse automatisiert optimieren. Dazu können etwa das Laden eines Batteriespeichers, die Steuerung einer Wallbox oder die Nutzung überschüssiger Solarenergie gehören. Eine vollständige automatische Steuerung ist jedoch nicht bei jeder Installation möglich. Nutzer sollten außerdem beachten, dass Prognosen und Automatisierungen von Wetterdaten, Messwerten, Geräteeinstellungen und einer stabilen Internetverbindung beeinflusst werden.

Ist clever-PV kostenlos und wie steht es um Datenschutz und Sicherheit?

Ob clever-PV vollständig kostenlos genutzt werden kann oder bestimmte Funktionen beziehungsweise Tarife kostenpflichtig sind, sollte vor der Registrierung in den aktuellen Angaben des Anbieters geprüft werden. Wichtig sind außerdem die Datenschutzbestimmungen: Für Monitoring und Fernzugriff können Anlagen-, Verbrauchs- und Kontodaten verarbeitet werden. Nutzer sollten kontrollieren, welche Berechtigungen die App verlangt, ob eine sichere Anmeldung angeboten wird und wie lange übermittelte Daten gespeichert werden.

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