AZ ePaper
- Bewertung
- 4,2
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- AZ ePaper
- Kategorie
- Nachrichten & Zeitschriften
- Paketname
- de.cominto.blaetterkatalog.customer.hna.uelzen
- Entwickler
- C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG
- Bewertung
- 4,2
- Version
- 3.0.12
Analyse von Appcrazy
Wer Nachrichten lieber in der vertrauten Zeitungsform liest, findet in AZ ePaper einen unkomplizierten digitalen Zugang zu den Ausgaben der Zeitung. Ich habe die Anwendung vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, ob sie den täglichen Griff zur gedruckten Ausgabe sinnvoll ersetzt oder ergänzt. Mein Eindruck: Sie richtet sich klar an Leserinnen und Leser, die ihre Zeitung auf Smartphone oder Tablet dabeihaben möchten, ohne sich erst durch ein allgemeines Nachrichtenportal arbeiten zu müssen.
Die App gehört zur Kategorie Nachrichten und Zeitschriften und wird von C. Beckers Buchdruckerei GmbH & Co. KG entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei für bestimmte Inhalte oder Zugänge In-App-Käufe zwischen 1,99 € und 31,99 € über Google Play anfallen können. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 250 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen wirkt sie wie ein etabliertes, eher regional ausgerichtetes Angebot als wie ein experimentelles Nebenprojekt.
Mein Eindruck vom aktuellen Stand
Beim Öffnen steht nicht die bunte Mischung aus Meldungen, Videos und personalisierten Empfehlungen im Vordergrund, die ich von vielen modernen Nachrichten-Apps kenne. Stattdessen ist die Grundidee deutlich näher an einer digitalen Zeitung: Die Ausgaben sollen in elektronischer Form bereitstehen und möglichst direkt lesbar sein. Das ist eine Stärke, wenn ich bewusst die Zeitungsausgabe lesen möchte, und zugleich eine Einschränkung, wenn ich ständig aktualisierte Kurzmeldungen erwarte.
Diese klare Ausrichtung macht die Bedienung grundsätzlich verständlich. Ich muss nicht erst entscheiden, welchen Nachrichtenstrom ich abonnieren, welche Themen ich ausblenden oder welche Benachrichtigungen ich aktivieren möchte. Für den morgendlichen Überblick kann das angenehm sein. Ich öffne die Anwendung mit einer konkreten Erwartung: eine Ausgabe auswählen, darin blättern und einzelne Beiträge in Ruhe lesen.
Besonders gut passt das zu einem Tablet. Auf einem größeren Bildschirm kommt das Zeitungsgefühl deutlich besser zur Geltung, weil Seitenaufbau, Überschriften und Bilder nicht ständig durch starkes Vergrößern und Verschieben auseinandergerissen werden. Auf einem Smartphone bleibt die Nutzung möglich, aber ich empfinde längere Artikel dort als weniger bequem. Das ist kein Fehler der App allein, sondern ein typischer Zielkonflikt zwischen vollständiger Zeitungsseite und kleinem Display.
Die wichtigste Entscheidung vor dem Download lautet deshalb: Möchte ich eine konkrete Zeitungsausgabe digital lesen oder suche ich eine kostenlose App mit laufend neuen Nachrichten? Für die erste Aufgabe ist AZ ePaper nachvollziehbar aufgebaut. Für die zweite sind klassische Nachrichten-Apps, Webseiten oder ein RSS-Leser meist die passendere Wahl.
Für wen sich die Anwendung im Alltag lohnt
Ich sehe den größten Nutzen bei Menschen, die bereits einen Bezug zur Zeitung haben und deren Ausgabe nicht immer in Papierform lesen können. Wer morgens pendelt, im Urlaub die lokale Berichterstattung verfolgen möchte oder zu Hause keinen Briefkasten in der Nähe hat, kann die digitale Variante als praktische Ergänzung verwenden. Auch für Angehörige, die einer älteren Person das Lesen am Tablet erleichtern möchten, ist die konzentrierte Ausrichtung hilfreich.
Ein realistisches Beispiel: Ich sitze am Wochenende im Zug und möchte nicht nur einzelne Schlagzeilen aus verschiedenen Quellen überfliegen, sondern die regionale Ausgabe als zusammenhängendes Produkt lesen. In diesem Fall ist die App sinnvoller als eine Suche nach vielen einzelnen Artikeln. Ich kann mich an der Reihenfolge der Zeitung orientieren, später zu einem Beitrag zurückkehren und die Lektüre in meinem eigenen Tempo fortsetzen.
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Weniger geeignet ist sie für Leser, die Nachrichten ausschließlich in kurzen, aktuellen Häppchen konsumieren. Wer sofort wissen möchte, was sich in den vergangenen Minuten ereignet hat, wird eine digitale Zeitungsausgabe möglicherweise als zu statisch empfinden. Auch Nutzer, die viele unterschiedliche überregionale Quellen in einer Oberfläche bündeln wollen, bekommen mit einem Nachrichtenaggregator mehr Auswahl.
Bedienung zwischen Zeitungslayout und Lesbarkeit
Bei einem ePaper ist die Darstellung selbst entscheidend. Eine digitale Seite kann das vertraute Layout bewahren, aber auf einem kleinen Bildschirm schnell unübersichtlich werden. Ich würde deshalb nicht nur auf die Frage achten, ob eine Seite geöffnet wird, sondern darauf, wie ich tatsächlich lese: kurze Meldungen direkt in der Seitenansicht, längere Texte nach einer Vergrößerung und anschließend wieder zurück zur Gesamtseite.
Dieser Wechsel ist ein wichtiger praktischer Punkt. Wer eine Zeitung vollständig durchblättert, möchte nicht bei jedem Artikel lange an der Darstellung arbeiten. Auf dem Tablet fällt dieser Aufwand geringer aus. Auf dem Smartphone sollte man sich darauf einstellen, dass die kompakte Seitenansicht eher zum Stöbern dient und die eigentliche Lektüre einzelner Beiträge mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Ich finde diese Form trotzdem angenehmer als eine beliebige mobile Webseite, wenn ich den Aufbau der Ausgabe nachvollziehen möchte. Eine Webseite ist oft schneller und flexibler, verteilt Inhalte aber auf Menüs, Startseiten und laufend wechselnde Bereiche. Das ePaper vermittelt dagegen eher das Gefühl, eine Ausgabe gezielt zu lesen. Dieser Unterschied ist nicht spektakulär, entscheidet aber darüber, ob die App im Alltag regelmäßig geöffnet wird.
Was sich aus der Versionsgeschichte ableiten lässt
Die Anwendung ist bereits seit dem 11.06.2014 verfügbar und steht aktuell in Version 3.0.12 bereit. Für mich zeigt das vor allem, dass das Produkt nicht erst kürzlich entstanden ist. Die App hat mehrere Entwicklungsphasen hinter sich und wurde in eine neuere Versionslinie überführt. Das ist ein positives Signal für die grundsätzliche Pflege, sagt aber allein noch nichts darüber aus, wie umfangreich einzelne Aktualisierungen im Alltag ausfallen.
Gerade bei einer Zeitungslösung ist die Versionsnummer weniger wichtig als die Zuverlässigkeit des täglichen Ablaufs. Entscheidend ist, ob neue Ausgaben verständlich präsentiert werden, ob der Zugriff ohne unnötige Umwege gelingt und ob die Darstellung auf aktuellen Geräten stabil wirkt. Ich würde die Version daher als Hinweis auf die fortlaufende Entwicklung betrachten, nicht als Versprechen einer bestimmten Funktionssammlung.
Die technische Untergrenze liegt bei Android 6.0. Das macht die App auch für ältere Android-Geräte grundsätzlich interessant. Gleichzeitig sollte man bei einem älteren Smartphone realistisch bleiben: Selbst wenn das Betriebssystem unterstützt wird, können Bildschirmgröße, Speicher und allgemeine Geräteleistung das Leseerlebnis stärker beeinflussen als die App selbst. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte besonders auf ausreichend freien Speicher und eine angenehme Anzeige achten.
Die Entwicklung von einer früheren Ausgabe zur aktuellen Version wirkt für mich wie eine Anpassung an den langfristigen Betrieb eines digitalen Zeitungsangebots. Ich würde daraus aber nicht automatisch schließen, dass jede moderne Komfortfunktion vorhanden ist. Zwischen technischer Wartung und grundlegendem Bedienkomfort liegt ein Unterschied, den man bei der eigenen Entscheidung berücksichtigen sollte.
Wie bestehende Leser davon profitieren
Für regelmäßige Leser liegt der größte Vorteil in der Gewohnheit. Wenn ich meine Zeitung bereits kenne, muss ich mich nicht an eine völlig neue redaktionelle Struktur gewöhnen. Die digitale Ausgabe kann den vertrauten Lesestoff an Orte bringen, an denen Papier unpraktisch wäre. Das ist besonders nützlich, wenn ich unterwegs bin oder eine Ausgabe nicht aufbewahren möchte.
Ein weiterer Vorteil ist die flexible Nutzung über den Tag. Ich kann morgens die wichtigsten Seiten ansehen, mittags einen längeren Artikel lesen und abends noch einmal zu einem regionalen Thema zurückkehren. Diese Aufteilung passt besser zu einem mobilen Alltag als die Vorstellung, eine Zeitung immer in einem einzigen Durchgang zu lesen.
Neue Nutzer sollten allerdings nicht automatisch annehmen, dass die kostenlose Installation bereits alle gewünschten Zeitungsausgaben freischaltet. Die App selbst kostet nichts, aber der Hinweis auf In-App-Käufe zeigt, dass bestimmte Zugänge kostenpflichtig sein können. Vor einer Zahlung würde ich genau prüfen, welche Ausgabe oder welcher Zeitraum enthalten ist und ob das Angebot zum eigenen Leseverhalten passt. Wer nur gelegentlich einen einzelnen Artikel sucht, sollte die Kosten nicht mit einer pauschalen Gratisnutzung verwechseln.
Für bestehende Abonnenten ist außerdem wichtig, die eigenen Zugangsdaten und den vorgesehenen Anmeldeweg griffbereit zu haben, falls ein bestehender Bezug digital genutzt werden soll. Ich würde nicht erst unterwegs mit schwacher Verbindung ausprobieren, wie der Zugriff funktioniert. Eine kurze Einrichtung zu Hause spart später Zeit und verhindert, dass die erste Lektüre durch vergessene Zugangsinformationen unnötig stockt.
Praktische Lesestrategien, die den Unterschied machen
Mein erster konkreter Tipp ist, die App nicht nur auf dem kleinsten verfügbaren Gerät zu beurteilen. Wer überwiegend auf dem Smartphone liest, sollte zunächst einen kurzen Artikel und anschließend eine ganze Seite ausprobieren. So merkt man schnell, ob die eigene bevorzugte Darstellung angenehm ist. Für längere Texte kann ein Tablet einen deutlichen Unterschied machen, während das Smartphone eher für kurze Leseeinheiten oder das schnelle Durchsehen der Ausgabe geeignet ist.
Der zweite Tipp betrifft die eigene Routine. Bei einer klassischen Zeitung ist es sinnvoll, nicht jeden Beitrag vollständig zu öffnen, sondern zuerst die Seitenstruktur zu nutzen. Ich verschaffe mir zunächst einen Überblick, merke mir interessante Ressorts und lese die längeren Texte anschließend nacheinander. Dadurch erspare ich mir unnötiges Hin- und Herwechseln und behalte besser im Kopf, welche Themen ich bereits gesehen habe.
Als dritten Punkt würde ich die App nicht mit einem ständig aktualisierten Nachrichtenstrom vermischen. Wenn ich die digitale Ausgabe morgens lese, kann ich später für Eilmeldungen eine andere Quelle verwenden. Diese Trennung ist sogar hilfreich: Das ePaper steht für Einordnung und Zusammenstellung, während eine aktuelle Nachrichten-App schneller auf neue Ereignisse reagiert. Wer beide Aufgaben in einer einzigen Anwendung erwartet, könnte von AZ ePaper enttäuscht sein.
Ein vierter, weniger offensichtlicher Vorteil ist die bewusste Entschleunigung. Weil die App nicht auf eine endlose Folge kurzer Meldungen angewiesen ist, lese ich eher einen vollständigen Beitrag, statt nur Überschriften zu sammeln. Das funktioniert natürlich nur, wenn ich tatsächlich Zeit für die Ausgabe einplane. Für fünf Minuten zwischen zwei Terminen ist die Anwendung nicht immer die effizienteste Informationsquelle; für eine konzentrierte Lesepause dagegen schon.
Wo im täglichen Gebrauch Reibung entstehen kann
Die größte mögliche Hürde ist die Verbindung zwischen digitalem Zeitungslayout und mobiler Bedienung. Eine komplette Seite sieht auf einem großen Bildschirm überzeugend aus, kann auf einem kleinen Display aber anstrengend werden. Wer häufig unterwegs auf dem Smartphone liest, sollte diesen Kompromiss ernst nehmen. Eine reine Artikelansicht oder eine responsive Nachrichtenwebseite kann in solchen Situationen schneller lesbar sein.
Auch die Kostenstruktur verlangt Aufmerksamkeit. Die Installation ist kostenlos, doch die genannten In-App-Käufe können je nach gewünschtem Zugang relevant werden. Ich würde deshalb vor dem Kauf klären, ob ich einzelne Ausgaben, einen längeren Zeitraum oder einen bereits bestehenden Zugang nutzen möchte. Für tägliche Leser kann ein passendes Angebot sinnvoll sein; für gelegentliche Nutzer kann der Preis im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung weniger attraktiv wirken.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren ist unproblematisch und macht die App grundsätzlich für alle Altersgruppen zugänglich. Das bedeutet für mich aber nicht, dass jede Ausgabe automatisch kindgerecht im pädagogischen Sinn ist. Eine Zeitung enthält naturgemäß Nachrichten aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Erwachsene sollten bei jüngeren Kindern weiterhin auswählen, welche Inhalte gemeinsam gelesen werden.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Erwartungen an Personalisierung. Wer sich von modernen Apps individuell zusammengestellte Themenlisten, intensive Empfehlungen oder viele interaktive Elemente wünscht, findet hier vermutlich weniger Reiz. Die Stärke liegt gerade in der Ausgabe als redaktionell geordneter Einheit. Diese Ordnung ist für manche Leser wertvoll, für andere aber weniger flexibel als ein frei konfigurierbarer Nachrichtenmix.
Vergleich mit den üblichen Alternativen
Gegenüber einer gedruckten Zeitung gewinnt die App bei Mobilität und Platzbedarf. Ich kann die Ausgabe auf einem Gerät lesen, ohne Papier mitzunehmen oder mehrere Ausgaben aufzubewahren. Das ist praktisch auf Reisen und im Alltag, wenn ich leicht unterwegs sein möchte. Die gedruckte Ausgabe bleibt dagegen beim entspannten Lesen am Tisch angenehmer, besonders wenn ich Seiten nebeneinanderlegen oder etwas ausschneiden möchte.
Im Vergleich zu einer mobilen Nachrichtenwebseite ist AZ ePaper stärker auf die vollständige Ausgabe ausgerichtet. Eine Webseite reagiert meist flexibler auf kleine Bildschirme und kann neue Meldungen schneller anzeigen. Dafür muss ich mich dort häufiger durch Startseiten, Werbung, Menüs oder wechselnde Platzierungen orientieren. Die App bietet den Vorteil einer klareren Leseabsicht: Ich öffne sie, um die Zeitung zu lesen.
Gegenüber einem Nachrichtenaggregator ist die Auswahl enger, aber die redaktionelle Linie konsistenter. Ein Aggregator eignet sich, wenn ich viele Quellen vergleichen möchte. Das ePaper passt besser, wenn mir genau diese Zeitung und ihre Zusammenstellung wichtig sind. Für lokale Themen kann diese Konzentration wertvoller sein als eine große Menge überregionaler Schlagzeilen.
Auch ein PDF kann auf den ersten Blick ähnlich wirken. Der Unterschied liegt für mich in der Einbettung in eine eigene Leseanwendung. Ein loses Dokument muss ich selbst verwalten, öffnen und wiederfinden. Bei einer spezialisierten ePaper-App erwarte ich einen direkteren Weg zur Ausgabe. Wer allerdings nur archivieren, drucken oder Dateien in anderen Programmen bearbeiten möchte, könnte mit einem Dokumentenformat flexibler sein.
Was ich vor der Nutzung prüfen würde
Vor der ersten intensiven Nutzung würde ich zunächst kontrollieren, ob das eigene Android-Gerät mindestens Android 6.0 verwendet. Danach würde ich die Anwendung installieren und ohne Zeitdruck ansehen, wie die Ausgabe auf dem eigenen Display wirkt. Gerade bei einem ePaper lässt sich die persönliche Eignung nicht allein aus Bildern oder Bewertungen ableiten, weil Sehgewohnheiten und Bildschirmgröße eine große Rolle spielen.
Danach würde ich den geplanten Nutzungsfall festlegen: tägliches Lesen, gelegentliche Ausgaben oder Zugriff als Ergänzung zu einem bestehenden Bezug. Diese Entscheidung hilft, die In-App-Käufe realistisch zu bewerten. Wer nur ab und zu regionale Nachrichten lesen möchte, sollte nicht automatisch ein länger laufendes Angebot wählen. Wer die Zeitung fast jeden Morgen nutzt, kann den digitalen Zugang dagegen als festen Bestandteil der eigenen Routine betrachten.
Für unterwegs würde ich außerdem vorab testen, ob die Lektüre an Orten mit schwächerer Verbindung den eigenen Erwartungen entspricht. Ich möchte nicht erst im Zug feststellen, dass eine Ausgabe noch nicht so verfügbar ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Eine kurze Probe unter realistischen Bedingungen ist hilfreicher als eine allgemeine Aussage über Bequemlichkeit.
Worauf ich bei der weiteren Entwicklung achten würde
Bei künftigen Aktualisierungen würde ich besonders auf Verbesserungen achten, die das Lesen auf kleinen Bildschirmen vereinfachen, ohne den Charakter der Zeitungsausgabe zu verlieren. Eine gute Balance zwischen vollständigem Seitenlayout und komfortabler Artikelansicht wäre für mich wichtiger als möglichst viele zusätzliche Menüs. Ebenso zählt eine klare Darstellung von Ausgaben und Zugängen, damit kostenpflichtige Inhalte nicht erst spät verständlich werden.
Die aktuelle Version 3.0.12 zeigt, dass die Anwendung in einer fortgeschrittenen Versionslinie angekommen ist. Für mich ist nun entscheidend, ob die weitere Pflege nicht nur technische Kompatibilität sicherstellt, sondern auch die alltäglichen Wege verkürzt. Bei einem ePaper sind kleine Verbesserungen an Navigation, Lesefluss und Übersicht oft wertvoller als auffällige neue Funktionen.
Ich würde außerdem beobachten, wie gut die App ihre Rolle zwischen Zeitung und Nachrichten-App behauptet. Wenn sie bei der konzentrierten Lektüre der Ausgabe bleibt, hat sie eine klare Identität. Wenn Nutzer dagegen laufend aktualisierte Meldungen erwarten, braucht es eine entsprechend andere Struktur. Die Anwendung muss nicht alles können; sie sollte ihre zentrale Aufgabe zuverlässig und verständlich erfüllen.
Unterm Strich empfehle ich AZ ePaper vor allem denjenigen, die eine Zeitungsausgabe digital lesen möchten und dabei Wert auf die vertraute redaktionelle Zusammenstellung legen. Die kostenlose Installation erleichtert den Einstieg, während mögliche In-App-Käufe eine bewusste Entscheidung über den gewünschten Zugang erfordern. Für mich ist die App kein Ersatz für jede Art von Nachrichtenkonsum, sondern ein spezialisiertes Werkzeug mit einem klaren Zweck.
Wenn ich regionale Berichterstattung in einer zusammenhängenden Ausgabe lesen will, würde ich sie in Betracht ziehen. Wer dagegen maximale Aktualität, viele Quellen oder eine besonders schnelle Smartphone-Oberfläche sucht, ist mit einer klassischen Nachrichten-App wahrscheinlich besser bedient. Genau diese Abgrenzung macht die Entscheidung einfach: Als digitale Zeitung ist sie am stärksten, nicht als universeller Nachrichtenstrom.
Vorteile
- Zeitungen bereits früh am Morgen digital verfügbar
- Praktische Suchfunktion zum schnellen Auffinden von Artikeln
- Ausgaben lassen sich für späteres Lesen herunterladen
- Übersichtliche Darstellung auf Smartphone und Tablet
- Inhalte können platzsparend statt in Papierform archiviert werden
Nachteile
- Für den vollständigen Zugriff ist meist ein kostenpflichtiges Abo nötig
- Große Ausgaben können beim Download viel Speicherplatz beanspruchen
- Lesen auf kleinen Smartphone-Bildschirmen ist nicht immer komfortabel
- Offline-Funktionen können je nach Ausgabe oder Gerät eingeschränkt sein
- Push-Mitteilungen lassen sich nicht immer ausreichend individuell anpassen
Häufig gestellte Fragen
Was ist AZ ePaper und welche Inhalte bietet die App?
AZ ePaper ist die digitale Ausgabe einer Zeitung, die sich auf Smartphone, Tablet oder – je nach Anbieter – im Browser lesen lässt. Nutzer erhalten in der Regel die vollständige Zeitung mit Artikeln, Bildern, regionalen Nachrichten, Sport, Politik, Kultur und Anzeigen. Häufig stehen zusätzlich eine komfortable Suchfunktion, Lesezeichen sowie eine Archivansicht für bereits veröffentlichte Ausgaben zur Verfügung.
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Kann ich Ausgaben von AZ ePaper offline lesen?
In vielen Versionen von AZ ePaper lassen sich komplette Ausgaben nach dem Download auch ohne aktive Internetverbindung öffnen. Das ist besonders praktisch auf Reisen oder bei instabiler Verbindung. Der Download benötigt allerdings zunächst WLAN oder mobile Daten und kann je nach Ausgabe einiges an Speicherplatz beanspruchen. Es empfiehlt sich, Ausgaben regelmäßig zu aktualisieren und nicht mehr benötigte Dateien zu löschen.
Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert AZ ePaper?
AZ ePaper ist in der Regel für aktuelle Android- und iOS-Geräte erhältlich. Die genaue Kompatibilität hängt jedoch von der jeweiligen App-Version und den Anforderungen des Herausgebers ab. Auf älteren Smartphones oder Tablets kann es zu Einschränkungen bei Darstellung, Geschwindigkeit oder Installation kommen. Prüfen Sie daher vor dem Herunterladen die Angaben im Google Play Store oder Apple App Store.
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