Authentifizierung: 2FA
- Bewertung
- 4,2
- Downloads
- 1.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Authentifizierung: 2FA
- Kategorie
- Tools
- Paketname
- authenticator.app.otp.mfa.password.manager.private.browser
- Entwickler
- Isaaclight AI
- Bewertung
- 4,2
- Version
- 1.0.68
Analyse von Appcrazy
Wer seine Konten mit einer zusätzlichen Anmeldung schützen möchte, landet schnell bei einer Authentifizierungs-App. Ich habe mir Authentifizierung: 2FA als Werkzeug für Einmalcodes angesehen und dabei besonders darauf geachtet, wie verständlich und zugänglich die tägliche Nutzung wirkt. Die App richtet sich nicht an ein technisches Spezialpublikum, sondern an Menschen, die beim Anmelden einen zeitlich begrenzten Code aus einer separaten Anwendung eingeben müssen.
Mein erster Eindruck: Der Zweck ist schnell erkennbar, und die App bleibt bei ihrer Kernaufgabe. Sie gehört zur Kategorie der Tools, stammt von Isaaclight AI und ist kostenlos erhältlich. Im Play Store liegt sie bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 bei rund 21.000 Bewertungen und wurde über eine Million Mal installiert. Das spricht für eine breite Nutzung, ersetzt aber nicht den eigenen Blick auf Einrichtung, Lesbarkeit und die kleinen Momente, in denen eine Authentifizierungs-App im Alltag anstrengend werden kann.
Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch
Bei einem OTP-Authenticator ist eine klare Oberfläche wichtiger als eine lange Funktionsliste. Wenn ich mich an einem anderen Gerät anmelde, möchte ich nicht erst suchen, was zu tun ist: Konto auswählen, aktuellen Zahlencode ablesen, zurück zur Anmeldung wechseln und ihn rechtzeitig eingeben. Genau an diesem Ablauf messe ich die App. Eine reduzierte Struktur ist hier kein Mangel, sondern kann verhindern, dass wichtige Codes zwischen unnötigen Menüs untergehen.
Die kurze Bezeichnung „Authentifizierung: 2FA“ macht bereits deutlich, wofür das Werkzeug gedacht ist. Das ist hilfreich für Personen, die nicht mit Begriffen wie TOTP, OTP oder Multi-Faktor-Anmeldung vertraut sind. Gleichzeitig sollte man sich nicht von der einfachen Oberfläche täuschen lassen: Die eigentliche Schwierigkeit liegt oft nicht im späteren Ablesen, sondern in der erstmaligen Verbindung mit dem jeweiligen Konto.
Für die Lesbarkeit sind vor allem die Zahlen selbst entscheidend. Ein Einmalcode muss sich auf den ersten Blick von Kontonamen und anderen Informationen unterscheiden lassen. In meiner Nutzung würde ich deshalb nicht nur auf die Darstellung innerhalb der App achten, sondern auch auf die Systemschriftgröße und die Anzeigeeinstellungen des Telefons. Wer größere Schrift benötigt, sollte direkt prüfen, ob dadurch nichts abgeschnitten wird und ob der vollständige Code weiterhin bequem sichtbar bleibt.
Ein sinnvoller Arbeitsablauf besteht darin, Konten nicht erst im Notfall hinzuzufügen. Ich würde zunächst ein Konto einrichten, die Anmeldung testen und erst danach weitere Dienste übertragen. So lässt sich leichter erkennen, ob die Beschriftung verständlich ist und ob man den richtigen Code erwischt. Gerade bei mehreren ähnlichen Einträgen ist eine eindeutige Benennung wichtiger als ein besonders elegantes Design.
Menschen mit geringer digitaler Erfahrung profitieren davon, wenn sie die Anleitung des jeweiligen Dienstes und die Authentifizierungs-App parallel geöffnet halten können. Auf einem einzigen Smartphone ist das umständlicher, weil man zwischen den Anwendungen wechseln muss. Wer einen QR-Code auf demselben Display erhält, braucht gegebenenfalls einen anderen Einrichtungsweg oder ein zweites Gerät. Das ist kein spezieller Fehler dieser App, aber ein entscheidender Teil der tatsächlichen Bedienbarkeit.
Die aktuelle Version 1.0.68 zeigt, dass das Produkt weiter als eigenständiges Werkzeug angeboten wird. Für mich ist dabei weniger die Versionsnummer selbst interessant als die Frage, ob die App im Alltag ruhig und vorhersehbar bleibt. Bei Sicherheits-Apps ist Verlässlichkeit wichtiger als eine auffällige Oberfläche: Ein Code, den ich schnell finde und korrekt ablese, ist nützlicher als eine große Sammlung selten benötigter Optionen.
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Was bei der Einrichtung wirklich zählt
Die erste Einrichtung ist der Moment, an dem viele Nutzerinnen und Nutzer Unterstützung brauchen. Ein QR-Code wirkt zwar bequem, kann aber für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen, Zittern oder nur einem verfügbaren Gerät unpraktisch sein. Wenn der Anbieter des Kontos zusätzlich einen manuellen Einrichtungsschlüssel anbietet, ist dieser Weg oft flexibler. Ich würde den Schlüssel langsam und sorgfältig übertragen und anschließend eine echte Anmeldung testen, statt mich allein darauf zu verlassen, dass das Konto scheinbar hinzugefügt wurde.
Ebenso wichtig ist ein Notfallplan. Ein Authenticator ist nur dann hilfreich, wenn man auch bei einem verlorenen, beschädigten oder zurückgesetzten Telefon wieder an die Konten kommt. Die Wiederherstellungsoptionen legt normalerweise der jeweilige Onlinedienst fest. Deshalb sollte man die dort angebotenen Backup-Codes oder alternativen Anmeldewege sicher aufbewahren. Die App selbst ersetzt keine Kontowiederherstellung, und genau diese Grenze sollte man vor dem Wechsel von einer anderen Lösung verstehen.
Motorische und sensorische Anforderungen
Die tägliche Bedienung besteht meist aus kurzen, gezielten Aktionen: App öffnen, Eintrag auswählen, Code ablesen und an anderer Stelle eingeben. Das ist grundsätzlich weniger anspruchsvoll als eine Anwendung mit vielen verschachtelten Eingaben. Für Personen mit eingeschränkter Feinmotorik kann aber schon das schnelle Wechseln zwischen zwei Apps störend sein. Wer beim Tippen häufig danebenliegt, sollte den Code nicht unter Zeitdruck übertragen, sondern ihn bewusst Zeichen für Zeichen kontrollieren.
Ein nützlicher Tipp ist, den Code nicht aus dem Gedächtnis einzugeben. Einmalcodes sehen sich ähnlich, und beim Wechsel zwischen App und Anmeldeseite kann eine Ziffer leicht vertauscht werden. Ich würde das Konto eindeutig benennen, den Code direkt ablesen und danach noch einmal prüfen, bevor ich die Eingabe abschicke. Das klingt banal, verhindert aber gerade bei mehreren Konten unnötige Fehlversuche.
Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist die visuelle Darstellung der zentrale Prüfpunkt. Große Systemschrift kann helfen, doch sie löst nicht automatisch jedes Problem: Entscheidend ist, ob Kontoname, Code und verbleibende Gültigkeit weiterhin klar voneinander getrennt bleiben. Wer Farben schlecht unterscheiden kann, sollte sich nicht auf farbliche Hinweise allein verlassen. Ein verständlicher Text und eine erkennbare Anordnung sind in diesem Zusammenhang wertvoller als dekorative Elemente.
Auch bei Lichtempfindlichkeit oder Konzentrationsproblemen kann eine ruhige Oberfläche angenehmer sein als eine überladene Ansicht. Ich würde die App möglichst ohne hektisches Hin- und Herwechseln verwenden und die Bildschirmhelligkeit an die Umgebung anpassen. In einem dunklen Raum ist ein sehr heller Bildschirm unangenehm, während draußen Reflexionen die Ablesbarkeit erschweren können. Diese Faktoren gehören zur realen Nutzung, obwohl sie selten in einer Kurzbeschreibung auftauchen.
Für blinde Nutzerinnen und Nutzer ist entscheidend, wie gut die Inhalte des Systems mit einer Vorlesefunktion zusammenarbeiten. Das lässt sich nicht allein aus dem App-Namen ableiten und sollte vor einer vollständigen Umstellung praktisch getestet werden. Ich würde dafür zuerst ein weniger kritisches Konto verwenden und prüfen, ob der Kontoname und der aktuelle Code in einer sinnvollen Reihenfolge vorgelesen werden. Bei sicherheitsrelevanten Eingaben zählt nicht nur, dass etwas vorgelesen wird, sondern dass es eindeutig und ohne Verwechslung bleibt.
Wer auf eine Bildschirmtastatur, Spracheingabe oder alternative Bedienung angewiesen ist, sollte ebenfalls einen vollständigen Testablauf durchführen. Die App kann den Code anzeigen, aber die eigentliche Eingabe findet häufig auf der Anmeldeseite eines anderen Dienstes statt. Damit entstehen zwei mögliche Hürden: das Auslesen in der Authentifizierungs-App und das Übertragen in die zweite Anwendung. Eine Lösung, die im ersten Schritt gut funktioniert, kann im zweiten trotzdem unbequem sein.
Ein realistischer Ablauf im Alltag
Stell dir vor, du möchtest dich unterwegs an einem wichtigen Onlinekonto anmelden. Das Smartphone ist in der Hand, die Verbindung ist nicht besonders komfortabel, und die Anmeldeseite wartet auf den zusätzlichen Code. Ich würde zuerst die Authentifizierungs-App öffnen, den passenden Kontoeintrag anhand seines Namens suchen und den aktuellen Zahlencode ablesen. Danach wechsle ich zurück, tippe ihn ein und prüfe die Eingabe, bevor ich bestätige.
Für Personen mit motorischen Einschränkungen ist es sinnvoll, das Telefon während dieses Ablaufs stabil auf einer Fläche abzulegen. So muss man nicht gleichzeitig halten, scrollen und tippen. Bei Sehschwierigkeiten hilft eine vorbereitete, eindeutige Kontenbenennung. Wer leicht den Fokus verliert, sollte nur den benötigten Eintrag öffnen und nicht während des kurzen Zeitfensters zwischen verschiedenen Konten wechseln.
Der gleiche Ablauf zeigt auch eine Grenze: Die App nimmt nicht automatisch jede Barriere der fremden Anmeldeseite weg. Wenn diese Seite kleine Eingabefelder, schlecht erkennbare Fehlermeldungen oder eine unpraktische Tastatur besitzt, bleibt der gesamte Vorgang schwierig. Authentifizierung: 2FA kann den Code bereitstellen, aber nicht die Bedienung des Kontos kontrollieren, bei dem man sich anmeldet.
Zugang in unterschiedlichen Situationen
Ein Vorteil eines eigenständigen Authenticators ist, dass der Code nicht zwingend per SMS zugestellt werden muss. Das kann praktisch sein, wenn man keinen Mobilfunkempfang hat oder die Anmeldung nicht von einer einzelnen Nachricht abhängig machen möchte. Für die Nutzung braucht man trotzdem Zugriff auf das Telefon und eine funktionierende Einrichtung. Wer sein Gerät gerade nicht dabeihat, kann den Code nicht einfach aus der Ferne abrufen.
Das macht die App besonders interessant für Menschen, die mehrere Konten absichern und die Codes an einem festen Ort bündeln möchten. Ich würde sie aber nicht als einzige Sicherheitsstrategie betrachten. Ein zweites Gerät, sichere Wiederherstellungsdaten oder ein alternativer Anmeldeweg können im Ernstfall entscheidend sein. Wer häufig reist, sein Telefon beruflich wechselt oder Geräte regelmäßig zurücksetzt, sollte diesen Ablauf vorab planen und nicht erst nach einem Verlust improvisieren.
Für ältere Menschen oder Einsteiger ist die App dann geeignet, wenn eine Vertrauensperson bei der Ersteinrichtung helfen kann und die Konten anschließend eindeutig beschriftet sind. Die tägliche Nutzung kann danach überschaubar bleiben. Schwieriger wird es, wenn jemand mehrere Telefone verwendet oder nicht mehr weiß, welchem Kontoeintrag welcher Dienst zugeordnet ist. Eine einfache Namenskonvention, etwa Dienst plus persönliche Kennzeichnung, kann hier mehr bewirken als jede zusätzliche Einstellung.
Auch in gemeinsam genutzten Haushalten ist Vorsicht angebracht. Ein Authenticator enthält Zugangsinformationen in Form der zweiten Anmeldestufe und sollte nicht einfach auf einem frei zugänglichen Gerät liegen. Die kostenlose Verfügbarkeit macht die App leicht zugänglich, bedeutet aber nicht, dass man die Sicherheitsumgebung des Telefons ignorieren sollte. Gerätesperre, vorsichtiger Umgang mit Backups und ein klarer Plan für den Gerätewechsel bleiben wichtig.
Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ zeigt, dass die Anwendung als allgemein zugänglich eingestuft ist. Für die praktische Eignung ist das Alter allein jedoch nicht ausschlaggebend. Ein Kind, eine ältere Person oder jemand mit einer Behinderung kann sehr unterschiedliche Unterstützung benötigen. Ich würde deshalb nicht nur fragen, ob die App installiert werden darf, sondern ob die betreffende Person Konten sicher unterscheiden, Codes zuverlässig ablesen und Wiederherstellungsdaten verantwortungsvoll verwalten kann.
Wann eine andere Lösung besser passt
Im Vergleich zu SMS-Codes bietet ein lokaler Authenticator einen anderen Arbeitsablauf: Man öffnet die App und liest den Code selbst ab, statt auf eine Nachricht zu warten. Das kann schneller und unabhängiger vom Mobilfunk sein, verlangt aber, dass das Gerät verfügbar und die Einrichtung korrekt erhalten ist. Wer möglichst wenig selbst verwalten möchte, findet SMS unter Umständen einfacher, sollte dabei aber die jeweiligen Sicherheits- und Empfangsrisiken abwägen.
Gegenüber einem Passwortmanager mit integrierter Codeverwaltung wirkt eine separate Authentifizierungs-App zunächst fokussierter. Das kann ein Vorteil sein, weil Passwörter und Einmalcodes nicht zwingend in derselben Anwendung liegen. Andererseits muss man beim Anmelden häufiger zwischen Apps wechseln. Für Nutzerinnen und Nutzer, die bereits einen vertrauenswürdigen Passwortmanager verwenden und viele Konten zentral verwalten möchten, kann dessen integrierter Ablauf bequemer sein.
Eine Hardware-Sicherheitsschlüssel-Lösung ist für manche besonders schützenswerte Konten die stärkere oder passendere Wahl, vor allem wenn man Codes nicht manuell übertragen möchte. Dafür muss man zusätzliche Hardware mitführen und die Unterstützung des jeweiligen Dienstes prüfen. Authentifizierung: 2FA ist die praktischere Option, wenn man eine kostenlose, smartphonebasierte Lösung für zeitabhängige Codes sucht und bereit ist, die Wiederherstellung selbst zu organisieren.
Verbleibende Barrieren und wichtige Grenzen
Die größte Hürde liegt nicht unbedingt in der Anzeige eines Codes, sondern in der gesamten Kette aus Einrichtung, Gerätewechsel und Wiederherstellung. Wer den ursprünglichen QR-Code nicht mehr hat und keinen manuellen Schlüssel oder Backup-Weg vorbereitet hat, kann sich leicht aussperren. Deshalb würde ich vor dem Aktivieren der Zwei-Faktor-Anmeldung immer prüfen, wie der jeweilige Dienst verlorene Geräte behandelt.
Eine weitere Reibung entsteht durch das kurze Gültigkeitsfenster eines OTP-Codes. Wer langsam tippt, schlecht sieht oder häufig zwischen Anwendungen wechseln muss, hat weniger Fehlertoleranz. In solchen Fällen sollte man den Code erst ablesen, wenn das Eingabefeld bereitsteht, und nicht mehrere Konten nacheinander öffnen. Das reduziert unnötige Wechsel und macht den Ablauf kontrollierbarer.
Auch die Bezeichnungen der Konten verdienen Aufmerksamkeit. Ein automatisch übernommener Name kann bei ähnlichen Diensten zu Verwechslungen führen. Ich würde jeden Eintrag direkt nach der Einrichtung prüfen und so benennen, dass er auch unter Stress eindeutig ist. Das ist eine unscheinbare, aber wichtige Verbesserung für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten und für alle, die viele Konten verwalten.
Die In-App-Käufe liegen bei Abrechnung über Google Play zwischen 3,59 Euro und 54,99 Euro. Für eine Person, die lediglich Einmalcodes erzeugen möchte, sollte klar sein, welche Grundfunktionen ohne Zahlung benötigt werden und ob zusätzliche Angebote für den eigenen Ablauf überhaupt relevant sind. Ich würde keine Kaufentscheidung treffen, bevor die kostenlose Nutzung mit einem unkritischen Konto getestet wurde. So lässt sich vermeiden, für Funktionen zu bezahlen, die man weder braucht noch barriereärmer macht.
Die App läuft ab Android 8.0. Das ist für viele noch verwendbare Geräte praktisch, schließt aber ältere Telefone aus. Wer ein älteres Smartphone wegen großer Tasten, vertrauter Bedienung oder spezieller Hilfseinstellungen nutzt, sollte vor der Umstellung prüfen, ob das Betriebssystem passt. Ein neueres Gerät ist nicht automatisch zugänglicher, wenn die betroffene Person damit weniger vertraut ist.
Wer eine besonders umfassende Synchronisierung über mehrere Geräte, eine ausgefeilte Wiederherstellung oder einen stark geführten Einrichtungsassistenten erwartet, sollte die eigene Priorität genau ansehen. Der Reiz dieser Anwendung liegt in der klaren Aufgabe, nicht in einer garantiert mühelosen Lösung für jede Kontostruktur. Für manche ist diese Begrenzung angenehm; für andere wird sie zum Nachteil, sobald viele Geräte und komplexe Sicherheitsabläufe ins Spiel kommen.
Mein inklusives Urteil zur Nutzung
Ich sehe Authentifizierung: 2FA als brauchbare Option für Menschen, die ihre Onlinekonten mit zeitabhängigen Einmalcodes absichern und dabei eine eigenständige, kostenlose Tools-App bevorzugen. Die niedrige Einstiegshürde, die klare Zweckbestimmung und die breite Verbreitung machen sie interessant. Besonders gut passt sie zu Personen, die ihre Codes selbst verwalten möchten und mit dem Wechsel zwischen Authenticator und Anmeldeseite zurechtkommen.
Für eine inklusive Nutzung würde ich drei Dinge vor der vollständigen Umstellung erledigen: ein Konto testweise einrichten, die Anzeige mit den eigenen Schrift- und Bedienungseinstellungen prüfen und den Wiederherstellungsweg des jeweiligen Dienstes sichern. Zusätzlich lohnt es sich, Konten eindeutig zu benennen und einen echten Anmeldevorgang durchzuspielen. Diese Vorbereitung hilft Menschen mit Seh-, Motorik- oder Konzentrationsproblemen ebenso wie allen anderen.
Ich würde die App nicht empfehlen, wenn du eine vollständig verwaltete Lösung ohne manuellen Gerätewechsel suchst, häufig ohne dein Smartphone unterwegs bist oder auf eine zentrale Synchronisierung angewiesen bist, die deinen gesamten Ablauf automatisch übernimmt. In diesen Situationen kann ein Passwortmanager mit passender Codefunktion oder ein Hardware-Schlüssel besser zu deinen Gewohnheiten passen. Auch wer nur SMS gewohnt ist, sollte den zusätzlichen Einrichtungsaufwand nicht unterschätzen.
Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber bewusst nüchtern aus: Die App erfüllt eine konkrete Sicherheitsaufgabe und kann im Alltag angenehm unkompliziert sein, sofern die Einrichtung sauber erfolgt. Ihre Zugänglichkeit hängt stark von den Systemoptionen, der verwendeten Anmeldeseite und dem persönlichen Umgang mit Codes ab. Die wichtigste Stärke ist nicht ein spektakuläres Extra, sondern ein überschaubarer Ablauf, den man mit einem guten Wiederherstellungsplan zuverlässig nutzen kann.
Vorteile
- Unterstützt mehrere Konten und erleichtert die Verwaltung verschiedener Dienste.
- Zeitbasierte Codes funktionieren auch ohne aktive Internetverbindung.
- Die Einrichtung lässt sich meist schnell per QR-Code abschließen.
- Zusätzliche Sicherheitsstufe schützt Konten bei gestohlenen Passwörtern.
- Codes werden lokal erzeugt und müssen nicht per SMS versendet werden.
Nachteile
- Ein Geräteverlust kann ohne vorherige Sicherung den Kontozugriff erschweren.
- Nicht jeder Onlinedienst unterstützt alle verfügbaren 2FA-Verfahren.
- Die manuelle Codeeingabe kann im Alltag etwas Zeit kosten.
- Bei einer Geräteübertragung ist eine sorgfältige Wiederherstellung nötig.
- Unübersichtliche Kontenlisten können bei vielen Einträgen störend wirken.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Authentifizierung: 2FA und wie funktioniert die App?
Authentifizierung: 2FA ist eine Anwendung zur Einrichtung und Verwaltung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Nach dem Hinzufügen eines Kontos erzeugt sie zeitbasierte Sicherheitscodes, die zusätzlich zum Passwort eingegeben werden. Die Einrichtung erfolgt meist über einen QR-Code oder einen manuellen Schlüssel. Dadurch bleibt ein Konto selbst dann besser geschützt, wenn das ursprüngliche Passwort bekannt geworden ist.
Für welche Dienste kann ich Authentifizierung: 2FA verwenden?
Die App eignet sich grundsätzlich für viele Online-Dienste, die den TOTP-Standard für die Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützen. Dazu gehören beispielsweise E-Mail-Konten, soziale Netzwerke, Cloud-Speicher, Online-Shops und verschiedene Arbeitsplattformen. Vor dem Download sollte man jedoch prüfen, ob der gewünschte Dienst tatsächlich kompatibel ist und ob er eventuell eine eigene Authentifizierungs-App oder zusätzliche Sicherheitsmethode voraussetzt.
Sind meine Sicherheitscodes und Kontodaten in Authentifizierung: 2FA sicher gespeichert?
Bei einer Authentifizierungs-App ist der Schutz der gespeicherten Konten besonders wichtig, da die Anwendung Zugriff auf die zeitbasierten Sicherheitscodes ermöglicht. Nutzer sollten deshalb eine Bildschirmsperre verwenden, das Smartphone nicht mit anderen Personen teilen und die App nur aus offiziellen Stores installieren. Außerdem empfiehlt es sich, Wiederherstellungsschlüssel sicher außerhalb des Geräts aufzubewahren und niemals weiterzugeben.
Was passiert, wenn ich mein Smartphone verliere oder ein neues Gerät bekomme?
Der Zugriff auf die Zwei-Faktor-Codes kann problematisch werden, wenn das Smartphone verloren geht, beschädigt wird oder zurückgesetzt werden muss. Vor einem Gerätewechsel sollte man daher prüfen, ob Authentifizierung: 2FA eine Backup-, Export- oder Synchronisierungsfunktion anbietet. Zusätzlich sollten die vom jeweiligen Online-Dienst bereitgestellten Notfallcodes sicher gespeichert werden, damit die Konten notfalls wiederhergestellt werden können.
Ist Authentifizierung: 2FA kostenlos und benötigt die App eine Internetverbindung?
Ob alle Funktionen kostenlos verfügbar sind, hängt von der konkreten Version der App und möglichen Zusatzangeboten ab. Die eigentliche Erzeugung zeitbasierter Codes funktioniert bei vielen vergleichbaren Anwendungen auch ohne aktive Internetverbindung, da sie auf der Gerätezeit basiert. Für Einrichtung, Synchronisierung, Backups oder bestimmte Zusatzfunktionen kann jedoch eine Verbindung erforderlich sein. Die Berechtigungen und Preisangaben sollten vor der Installation geprüft werden.
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