ADAC Drive: Tanken Laden Route
- Bewertung
- 3,6
- Downloads
- 5.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- ADAC Drive: Tanken Laden Route
- Kategorie
- Karten & Navigation
- Paketname
- com.ptvag.android.adacgasprices
- Entwickler
- Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
- Bewertung
- 3,6
- Version
- 7.0.1
Analyse von Appcrazy
Wenn ich unterwegs bin, möchte ich nicht erst mehrere Apps öffnen, um eine Tankstelle, eine Ladesäule und eine brauchbare Strecke zu finden. Genau an diesem Punkt setzt ADAC Drive: Tanken Laden Route an: Die kostenlose App verbindet die Suche nach Kraftstoffpreisen und Ladestationen mit der Routenplanung. Ich habe sie deshalb nicht nur als Karte betrachtet, sondern als Begleiter für eine komplette Fahrt – von der ersten Entscheidung zu Hause bis zum Moment, in dem ich am Ziel ankomme.
Entwickelt wird die App vom Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC). Sie gehört zu den Karten- und Navigations-Apps und richtet sich vor allem an Menschen, die im deutschen Straßenalltag schnell eine Tank- oder Lademöglichkeit einplanen möchten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 34.000 Bewertungen und mehr als fünf Millionen Installationen ist sie sichtbar etabliert, aber keineswegs frei von Kritik. Mein Eindruck passt dazu: Die App ist praktisch, wenn Energieversorgung und Strecke zusammengehören sollen, wirkt aber nicht in jeder Situation so rund wie eine reine Navigationslösung.
Von der leeren Tankanzeige zur geplanten Fahrt
Mein typischer Ausgangspunkt ist simpel: Die Tankanzeige sinkt, oder bei einem Elektroauto reicht die aktuelle Reichweite nicht mehr bequem bis zum Ziel. Bei einer klassischen Karten-App würde ich zunächst die Route berechnen und danach separat nach günstigen Tankstellen oder passenden Ladepunkten suchen. ADAC Drive denkt die Reihenfolge stärker zusammen. Ich kann die Fahrt als Ausgangspunkt nehmen und die Energiefrage direkt in die Planung einbeziehen.
Das ist besonders hilfreich, wenn ich nicht einfach die nächstgelegene Station anfahren möchte. Bei einer kurzen Fahrt durch die Stadt zählt vielleicht nur, dass ich schnell weiterkomme. Auf einer längeren Strecke spielen dagegen Umweg, Preis, Lage und die Frage, ob die Station überhaupt sinnvoll auf der Route liegt, eine größere Rolle. Die App hilft mir dabei, diese Entscheidung an einem Ort vorzubereiten, statt zwischen einer Navigations-App, einer Tankstellen-App und einer Lade-App hin und her zu wechseln.
Der erste nützliche Schritt ist deshalb nicht die Navigation selbst, sondern die Auswahl des passenden Suchziels. Ich kann gedanklich von der aktuellen Position ausgehen, eine Station entlang der Strecke berücksichtigen oder das Ziel als Orientierung verwenden. Diese Unterscheidung klingt klein, verhindert aber einen häufigen Fehler: Die billigste Station auf der Karte ist nicht automatisch die beste für die konkrete Fahrt. Liegt sie hinter dem Ziel oder auf der falschen Seite einer Schnellstraße, kostet der vermeintliche Vorteil schnell Zeit.
Bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen ist der Preisvergleich der offensichtliche Anwendungsfall. Ich würde die App allerdings nicht so verwenden, als wäre der niedrigste angezeigte Wert immer das alleinige Entscheidungskriterium. Preise können sich ändern, und ein kleiner Umweg ist nicht automatisch wirtschaftlich. Mein praktischer Ablauf wäre: zuerst die Stationen in Fahrtrichtung ansehen, dann den Preis mit der Entfernung abgleichen und erst danach die Navigation starten. So bleibt die Entscheidung nachvollziehbar, statt mich von einer einzelnen Zahl leiten zu lassen.
Für Elektroautos ist die Planung anspruchsvoller, weil nicht jede angezeigte Lademöglichkeit gleich gut zum eigenen Fahrzeug und zur Situation passt. Ein Ladepunkt kann geografisch ideal liegen und trotzdem ungeeignet sein, wenn ich einen bestimmten Steckertyp oder eine bestimmte Ladeleistung benötige. Deshalb sehe ich die Ladesäulensuche als Vorauswahl, nicht als Garantie für einen problemlosen Ladevorgang. Die App ersetzt nicht den kurzen Plausibilitätscheck vor dem Abbiegen.
Der Ablauf in kleinen, alltagstauglichen Schritten
Ich beginne mit der Strecke und schaue danach, wo eine Energiepause sinnvoll wäre. Bei einer Tankfahrt genügt oft ein Blick auf die Stationen entlang des Weges. Bei einer Elektrofahrt plane ich vorsichtiger: Ich wähle nicht nur nach der Entfernung, sondern denke an Reserve, Aufenthaltsdauer und die Frage, ob der Ladepunkt wirklich auf meiner Seite der Strecke liegt. Diese Art der Planung ist ein konkreter Vorteil gegenüber einer einfachen Suche nach dem nächsten Symbol auf der Karte.
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Danach prüfe ich, ob die vorgeschlagene Station zur Fahrt passt. Für mich ist dabei die Lage wichtiger als eine scheinbar perfekte Trefferliste. Eine Station direkt an der Route ist wertvoller als eine etwas günstigere Möglichkeit, für die ich durch ein Wohngebiet fahren, wenden oder später wieder zurück auf die Hauptstrecke muss. Wer regelmäßig mit dem Auto pendelt, kann sich auf diese Weise eine eigene Routine aufbauen: bekannte Stationen beobachten, günstige Zeitpunkte erkennen und die Suche nicht erst beginnen, wenn die Reichweite knapp wird.
Im nächsten Schritt übergebe ich die ausgewählte Strecke an die Navigation. Genau hier zeigt sich, ob eine App im Alltag angenehm ist. Die Planung endet nicht bei einer Liste von Tankstellen oder Ladesäulen; aus der Auswahl muss eine tatsächlich fahrbare Route werden. Der Vorteil von ADAC Drive liegt in diesem Übergang: Energiebedarf und Weg bleiben gedanklich verbunden. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass jede Übergabe zwischen Kartenansicht, Detailinformationen und Navigation Aufmerksamkeit verlangt. Während der Fahrt ist das kein Moment für langes Vergleichen.
Ich würde die Suche deshalb möglichst vor dem Losfahren erledigen. Das gilt besonders für Familienfahrten, unbekannte Autobahnabschnitte und Situationen, in denen ich nicht spontan anhalten möchte. Wer erst während der Fahrt nach dem günstigsten Preis sucht, macht aus einem hilfreichen Werkzeug schnell eine Ablenkung. Die App ist am stärksten, wenn sie die Entscheidung vorbereitet und anschließend eine klare Auswahl übrig bleibt.
Wo Tankstelle, Ladesäule und Navigation zusammenkommen
Der eigentliche Mehrwert entsteht an den Übergängen. Die erste Übergabe führt von der aktuellen Position oder dem Ziel zur Energiequelle. Die zweite verbindet die ausgewählte Station mit der Route. Die dritte bringt mich von der Planung in die laufende Navigation. Je weniger ich dabei zwischen Anwendungen wechseln muss, desto besser funktioniert der Ablauf. Gerade für Menschen, die nicht jeden Tag mit Ladeplanung zu tun haben, ist diese Bündelung angenehmer als eine Sammlung einzelner Spezial-Apps.
Bei Tankstellen ist der Übergang meist unkompliziert: Ich suche, vergleiche und fahre los. Bei Ladesäulen ist die Situation weniger geradlinig. Die App kann mir helfen, einen passenden Ort zu finden, aber die tatsächliche Nutzung hängt zusätzlich von meinem Fahrzeug, dem Anschluss und den Bedingungen vor Ort ab. Das ist kein Fehler der Routenplanung, sondern eine wichtige Grenze des Workflows. Ich würde daher vor längeren Fahrten nicht nur die Entfernung betrachten, sondern die angezeigten Angaben zur Säule bewusst lesen und einen Plan für den Fall bereithalten, dass der erste Halt nicht passt.
Auch die Hand-off-Frage zur gewohnten Navigation sollte man realistisch sehen. Wer bereits eine andere Navigations-App bevorzugt, etwa wegen vertrauter Sprachansagen oder persönlicher Kartenroutinen, wird möglicherweise nicht alles in ADAC Drive erledigen wollen. In diesem Fall kann die App trotzdem als Recherchewerkzeug dienen: Station auswählen, Lage und Preis prüfen und die eigentliche Fahrt anschließend mit der bevorzugten Lösung durchführen. Der Preis dafür ist ein zusätzlicher Wechsel, der die Einfachheit des Gesamtpakets teilweise wieder aufhebt.
Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zwischen „alles in einer App“ und „alles gleich gut in einer App“. ADAC Drive deckt die Verbindung von Energieversorgung und Route sinnvoll ab. Eine hochspezialisierte Navigations-App kann bei Verkehr, Kartenkomfort oder persönlicher Anpassung trotzdem stärker wirken. Umgekehrt liefert eine reine Tankstellen- oder Lade-App möglicherweise tiefere Informationen zu genau diesem einzelnen Thema, verlangt aber mehr Eigenarbeit bei der Streckenplanung.
Ein realistischer Pendel- und Reiseablauf
Stell dir eine Fahrt vor, bei der du nach Feierabend noch einen längeren Weg vor dir hast. Der Tank ist nicht leer, aber ein Stopp vor der Rückfahrt wäre praktisch. Ich würde zu Hause die Strecke öffnen, Stationen in Fahrtrichtung ansehen und nicht automatisch die nächstgelegene Möglichkeit auswählen. Eine etwas weiter entfernte Station kann sinnvoller sein, wenn sie ohne zusätzlichen Abstecher erreichbar ist. Nach der Auswahl starte ich die Route und muss unterwegs nicht mehr spontan mehrere Suchergebnisse sortieren.
Bei einem Elektroauto würde ich denselben Ablauf mit mehr Reserve durchführen. Ich plane den Halt nicht erst bei minimaler Reichweite, sondern bevor die Situation stressig wird. Die App hilft mir, den Ladepunkt in die Strecke einzubauen; die Entscheidung bleibt trotzdem eine Abwägung zwischen Reichweite, Lage und erwarteter Aufenthaltsdauer. Für eine Fahrt mit Kindern kann ein Ladehalt an einem ohnehin notwendigen Zwischenstopp besser sein als der geografisch nächste Punkt. Für einen Berufspendler zählt dagegen oft der kurze Umweg mehr als ein kleiner Preisunterschied.
Auf einer Urlaubsfahrt ist die App besonders dann nützlich, wenn ich die Route nicht gut kenne. Ich kann die Energiefrage vorab mitdenken, anstatt mich auf zufällige Symbole entlang der Straße zu verlassen. Trotzdem würde ich bei einer sehr langen Fahrt nicht nur eine einzige Möglichkeit einplanen. Ein alternativer Halt in erreichbarer Nähe macht den Ablauf robuster, falls sich die Verkehrslage verändert oder die erste Option nicht zu meinem Fahrzeug passt.
Dieser Workflow zeigt auch, für wen die Anwendung weniger geeignet ist. Wer ausschließlich eine möglichst detaillierte Verkehrsnavigation sucht, wird vermutlich eine etablierte Kartenlösung bevorzugen, die genau darauf spezialisiert ist. Wer ausschließlich Ladepunkte verwalten möchte und umfangreiche fahrzeugspezifische Informationen erwartet, könnte mit einer spezialisierten Lade-App besser bedient sein. ADAC Drive richtet sich eher an Autofahrer, die Energiepreise, Ladepunkte und Route in einem praktischen Zusammenhang sehen möchten.
Was im Alltag gut funktioniert
Meine stärkste positive Beobachtung ist die thematische Nähe der Funktionen. Tanken, Laden und Route gehören für Autofahrer tatsächlich zusammen, werden in vielen digitalen Werkzeugen aber getrennt behandelt. Hier kann ich die Suche nach einer Energiequelle mit der Frage verbinden, wie ich dorthin komme. Das spart nicht zwingend bei jeder Fahrt viele Schritte, reduziert aber die gedankliche Unordnung.
Auch der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde. Ich kann die Anwendung ausprobieren, ohne zuerst eine Kaufentscheidung treffen zu müssen. Für gelegentliche Fahrten ist das wichtig: Wer nur manchmal Preise vergleicht oder eine Ladesäule entlang einer unbekannten Strecke sucht, braucht nicht unbedingt ein umfangreiches Abonnementmodell. Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ passt zum sachlichen Charakter der App und macht sie grundsätzlich für die ganze Familie unproblematisch.
Die aktuelle Version ist 7.0.1 und läuft ab iOS beziehungsweise Android 8.0. Das ist für viele ältere Geräte relevant, weil nicht jedes Smartphone sofort auf dem neuesten Betriebssystem läuft. Vor der Installation würde ich dennoch prüfen, ob das eigene Gerät diese Voraussetzung erfüllt und ob genug Platz sowie eine stabile Verbindung für die geplante Nutzung vorhanden sind. Gerade unterwegs ist es sinnvoll, wichtige Ziele vor dem Start festzulegen, statt die komplette Suche erst an einem schlechten Empfangsort zu beginnen.
Die Bekanntheit des Entwicklers schafft außerdem einen gewissen Vertrauensvorschuss, ersetzt aber keine eigene Prüfung. Der ADAC ist als Herausgeber klar erkennbar, und die App wird nicht wie ein anonymes Kartenwerkzeug präsentiert. Für mich ist das angenehm, weil ich eine konkrete Anlaufstelle hinter dem Produkt sehe. Trotzdem bewerte ich die Anwendung nach ihrer Bedienung und ihrem Nutzen, nicht allein nach dem Namen des Entwicklers.
Wo der Ablauf ins Stocken geraten kann
Der größte Reibungspunkt liegt in der Erwartung, dass eine gefundene Station automatisch die perfekte Lösung ist. Das ist weder bei Kraftstoffpreisen noch bei Ladesäulen zuverlässig. Die günstigste Option kann einen Umweg bedeuten, und der nächste Ladepunkt muss nicht automatisch der passende sein. Wer diese Ergebnisse ohne Prüfung übernimmt, kann am Ende Zeit verlieren oder vor einer unpraktischen Lademöglichkeit stehen.
Ein zweiter Schwachpunkt ist die Konzentration auf mehrere Aufgaben in einer Oberfläche. Für erfahrene Nutzer ist es angenehm, Suche und Route zu verbinden. Für Einsteiger kann die Vielzahl der Entscheidungen zunächst überfordern: Preis, Entfernung, Richtung, Fahrzeug und Zeitpunkt müssen zusammenpassen. Ich würde deshalb nicht versuchen, unterwegs alle Kriterien gleichzeitig zu optimieren. Besser ist eine einfache Priorität: zuerst Erreichbarkeit sichern, dann Lage bewerten und erst danach den Preis als Feinschliff verwenden.
Die durchschnittliche Bewertung von 3,6 zeigt zudem, dass die App nicht bei allen Nutzern reibungslos ankommt. Eine solche Zahl ist kein Urteil über jede einzelne Fahrt, aber sie ist ein guter Hinweis, die Anwendung vor einer wichtigen Reise selbst zu testen. Ich würde zunächst eine bekannte Strecke planen, eine Tankstelle oder Ladesäule suchen und die Übergabe zur Navigation ausprobieren. So merkt man früh, ob die Darstellung und der persönliche Ablauf zum eigenen Smartphone passen.
Für die tägliche Nutzung ist außerdem entscheidend, wie aktuell die angezeigten Informationen im jeweiligen Moment sind. Preise und Verfügbarkeit sind keine statischen Eigenschaften einer Karte. Deshalb sehe ich die App als Entscheidungshilfe, nicht als verbindliche Zusage. Bei einer knappen Reichweite sollte ich immer mit Reserve planen und nicht so fahren, als wäre ein einzelner Treffer garantiert verfügbar.
Ein weiterer praktischer Trade-off betrifft die Bedienung während der Fahrt. Jede zusätzliche Suche lenkt ab, selbst wenn sie grundsätzlich schnell möglich ist. Die richtige Nutzung besteht für mich darin, vor dem Start einen Halt auszuwählen und die Navigation danach möglichst in Ruhe laufen zu lassen. Wer häufig spontan umplant, sollte die Bedienung zunächst im stehenden Fahrzeug kennenlernen und nicht erst an einer unübersichtlichen Kreuzung experimentieren.
Für wen sich die App lohnt
ADAC Drive ist eine gute Wahl für Fahrer, die eine unkomplizierte Verbindung zwischen Tankstellenpreisen, Ladesäulen und Routenplanung suchen. Besonders sinnvoll finde ich sie für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, zwischen verschiedenen Fahrzeugen wechseln oder nicht für jede Aufgabe eine eigene App pflegen möchten. Auch Gelegenheitsfahrer profitieren, wenn sie vor einer unbekannten Fahrt schnell eine Energiepause einbauen wollen.
Für Elektroautofahrer ist sie vor allem als Planungsbaustein interessant. Sie nimmt mir nicht alle Entscheidungen ab, aber sie bringt den Ladehalt in denselben Denkprozess wie die Strecke. Das ist besser, als erst am Rand der Reichweite hektisch nach einem Punkt zu suchen. Für Verbrennerfahrer liegt der Nutzen stärker im Preisvergleich und in der Möglichkeit, den Tankstopp ohne unnötigen Umweg in die Route einzubauen.
Weniger passend ist die App für Nutzer, die eine einzige, hochgradig spezialisierte Lösung erwarten. Wer maximale Verkehrsinformationen, besonders ausgefeilte Navigationsoptionen oder eine sehr tiefe Verwaltung von Ladeverträgen sucht, sollte die gewohnte Spezial-App nicht vorschnell ersetzen. ADAC Drive ist für mich kein vollständiger Ersatz für jedes Werkzeug, sondern eine praktische Mitte zwischen Energie-Suche und Fahrtplanung.
Mein Ergebnis nach dem kompletten Workflow
Vom ersten Blick auf die Reichweite bis zur Ankunft funktioniert die App dann am besten, wenn ich sie als vorbereitendes Werkzeug nutze. Ich gebe die Strecke vor, prüfe Stationen in sinnvoller Richtung, gleiche Preis oder Ladeoption mit dem tatsächlichen Umweg ab und starte anschließend die Navigation. Dieser Ablauf ist überschaubar und verhindert, dass die Energieplanung zu einem separaten Problem wird.
Die Grenzen bleiben wichtig: Informationen sollten vor dem Losfahren geprüft werden, eine Ladesäule ist nicht automatisch für jedes Fahrzeug ideal, und der günstigste Tankstopp kann die Fahrt verlängern. Wer diese Punkte berücksichtigt, bekommt eine nützliche Alltagshilfe statt eines Versprechens, jede Fahrt vollständig zu automatisieren.
Ich würde ADAC Drive: Tanken Laden Route deshalb besonders Freunden empfehlen, die kostenlos eine gemeinsame Anlaufstelle für Tank- und Ladeplanung suchen. Die App ist nicht für jede Navigationsaufgabe die beste Wahl, aber sie löst ein konkretes Problem überzeugend: Sie bringt den Energiehalt näher an die eigentliche Route. Für mich reicht das nicht, um alle anderen Karten-Apps zu löschen, wohl aber, um sie vor längeren Fahrten oder bei unbekannten Strecken regelmäßig einzusetzen.
Vorteile
- Tank- und Ladepreise lassen sich schnell nach Standort und Kraftstoff filtern.
- Routenplanung berücksichtigt Tankstellen und Ladestationen entlang der Strecke.
- ADAC-Daten wirken übersichtlich und erleichtern den Preisvergleich unterwegs.
- Auch Informationen zu Öffnungszeiten und verfügbaren Services sind praktisch.
- Die App deckt klassische Tankstellen und E-Ladepunkte gemeinsam ab.
Nachteile
- Die Genauigkeit der Preise hängt von aktuellen Meldungen und regionalen Daten ab.
- Für manche Funktionen und Inhalte kann eine Internetverbindung erforderlich sein.
- Nicht jede Ladestation zeigt zuverlässig freie Anschlüsse in Echtzeit an.
- Die vielen Filter und Optionen wirken anfangs etwas unübersichtlich.
- Akkuverbrauch und Standortzugriff können bei längerer Navigation höher ausfallen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ADAC Drive: Tanken Laden Route und welche Funktionen bietet die App?
ADAC Drive: Tanken Laden Route kombiniert mehrere praktische Funktionen für Autofahrer in einer Anwendung. Nutzer können Tankstellen und Ladestationen suchen, Preise vergleichen, Routen planen und sich unterwegs orientieren. Die App richtet sich sowohl an Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor als auch an Elektroautofahrer. Je nach Standort lassen sich Informationen zu Öffnungszeiten, verfügbaren Kraftstoffen oder Ladeangeboten anzeigen.
Kann ich mit ADAC Drive aktuelle Benzin-, Diesel- und Strompreise vergleichen?
Ja, ein wesentlicher Vorteil der App ist die Möglichkeit, Preise an Tankstellen und teilweise auch an Ladestationen in der Umgebung zu vergleichen. Die angezeigten Daten können jedoch je nach Region, Anbieter und Aktualisierungszeitpunkt unterschiedlich aktuell sein. Deshalb sollte der Preis vor dem Anfahren nochmals geprüft werden. Bei Stromtarifen können zusätzlich Ladegebühren, Zeitkosten oder Roaming-Bedingungen eine Rolle spielen.
Eignet sich die App auch für Elektroautos und zeigt sie verfügbare Ladestationen an?
ADAC Drive ist auch für Fahrer von Elektrofahrzeugen interessant, da sich Ladestationen entlang einer Strecke oder in der Nähe des aktuellen Standorts suchen lassen. Je nach Station können Informationen zu Steckertypen, Ladeleistung und Betreiber verfügbar sein. Die tatsächliche Verfügbarkeit kann sich allerdings kurzfristig ändern. Vor längeren Fahrten empfiehlt es sich daher, mehrere Ladeoptionen einzuplanen und die Angaben direkt beim Betreiber zu kontrollieren.
Kann ADAC Drive komplette Routen planen und bei der Navigation helfen?
Die App unterstützt die Suche und Planung von Fahrtrouten und kann dabei Tank- oder Ladestopps berücksichtigen. Das ist besonders hilfreich auf längeren Strecken, wenn ein Zwischenstopp gezielt eingeplant werden soll. Wie komfortabel die Navigation im Alltag funktioniert, hängt von Geräteeinstellungen, Kartenmaterial, Internetverbindung und der jeweiligen App-Version ab. Für eine zuverlässige Fahrt sollten Nutzer außerdem auf aktuelle Verkehrsmeldungen und Straßensperrungen achten.
Benötigt ADAC Drive eine Internetverbindung und ist die Nutzung kostenlos?
Für die Suche nach aktuellen Preisen, Stationen, Verkehrsinformationen und dynamischen Routendaten wird in der Regel eine Internetverbindung benötigt. Ohne Empfang können bestimmte Inhalte möglicherweise nicht geladen oder aktualisiert werden. Die grundlegenden Funktionen der App sind üblicherweise kostenlos nutzbar, wobei sich einzelne Angebote oder Dienste ändern können. Vor der Installation sollten Nutzer die aktuellen Angaben im Google Play Store oder App Store sowie die Berechtigungen und Datenschutzinformationen prüfen.
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