Dominion icon

Dominion

Bewertung
4,8
Downloads
500.000+
Alter
USK ab 6 Jahren
Werbung

Zusätzliche Informationen

App-Name
Dominion
Kategorie
Karten
Paketname
com.templegatesgames.DominionAndroid
Entwickler
Temple Gates Games LLC
Bewertung
4,8
Version
1.0.3315
Werbung

Analysiert von Appcrazy

Ich habe Dominion vor allem als Spiel für kurze, konzentrierte Runden auf einem gemeinsam genutzten Smartphone ausprobiert. Es ist kein klassisches Kartenspiel, bei dem man einfach Karten ablegt und auf den nächsten Zug wartet. Stattdessen baut man während der Partie sein eigenes Deck Schritt für Schritt auf. Genau darin liegt der Reiz: Jede Runde zwingt mich, zwischen einem unmittelbaren Vorteil und einer besseren Vorbereitung für später abzuwägen.

Das offiziell lizenzierte Deck-Builder-Kartenspiel stammt von Temple Gates Games LLC und gehört auf Android in die Kategorie der Kartenspiele. Der Einstieg ist kostenlos, was das Ausprobieren angenehm unkompliziert macht. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass optionale Käufe über Google Play von 2,19 € bis 124,99 € reichen können. Für mich ist das kein Grund, das Spiel abzulehnen, aber eine klare Grenze für ein Gerät, das mehrere Personen verwenden.

Wie Dominion im gemeinsamen Alltag funktioniert

Im gemeinsamen Alltag würde ich Dominion als bewusst vereinbarte Runde nutzen: Eine Person spielt, die andere beobachtet und darf Vorschläge machen, ohne die Entscheidung am Gerät zu übernehmen. So bleibt die Übergabe fair und das Zuschauen wird zu einem Teil der Strategie statt zu bloßer Wartezeit. Besonders auf einem größeren Bildschirm lässt sich dabei gut erkennen, wie kleine Kaufentscheidungen den eigenen Plan verändern.

Eine Partie passt gut in eine kurze Pause

Die Stärke von Dominion zeigt sich bei mir nicht in langen Spielabenden, sondern in kleinen Zeitfenstern. Wenn jemand in der Familie gerade auf den Bus wartet, nach dem Essen noch eine Runde möchte oder das Tablet für ein paar Minuten frei ist, lässt sich das Spiel gezielt hervorholen. Man muss nicht erst ein großes Brett aufbauen, Karten sortieren oder Spielfiguren verteilen. Das reduziert die Einstiegshürde deutlich.

Allerdings ist Dominion nicht völlig nebenbei spielbar. Während eines Zuges muss ich meine Hand prüfen, mögliche Käufe vergleichen und überlegen, welche Karten mein Deck künftig verbessern. Wer nur schnell tippen möchte, wird sich eher unterfordert oder sogar ungeduldig fühlen. Für eine gemeinsame Nutzung ist das wichtig: Eine Person kann sich in Ruhe auf eine Partie einlassen, während jemand, der nur zwei Minuten Ablenkung sucht, mit einem schnellen Arcade-Spiel besser bedient wäre.

Werbung

Auf einem Familiengerät würde ich es deshalb nicht als dauerhaft geöffnetes Spiel behandeln, sondern als bewusst vereinbarte Aktivität. Das klingt unspektakulär, verhindert aber eine typische Enttäuschung: Eine laufende Partie verlangt Aufmerksamkeit und lässt sich nicht sinnvoll durch hektisches Wechseln zwischen mehreren Apps ersetzen.

Der Reiz des eigenen Kartensatzes

Zu Beginn wirkt das Spielprinzip vertraut, doch Dominion unterscheidet sich schnell von gewöhnlichen Sammelkartenspielen. Ich bringe nicht einfach ein fertiges Deck mit, sondern entwickle es innerhalb der Partie. Anfangs sind die Möglichkeiten begrenzt. Mit jedem passenden Kauf verändert sich jedoch die Zusammensetzung meiner späteren Hände.

Das führt zu einer interessanten Spannung. Eine Karte kann stark aussehen, aber mein Deck auch langsamer machen, wenn sie später zu oft auftaucht und nicht mehr zum Plan passt. Besonders bei einer gemeinsamen Runde ist das ein guter Gesprächsanlass: Ein Kind kann eine auffällige Karte wählen, während ein erfahrener Mitspieler erklärt, warum ein kleinerer, besser abgestimmter Schritt langfristig sinnvoller sein kann.

Ich finde dabei hilfreich, nicht jede Partie mit dem Ziel zu beginnen, die perfekte Strategie zu finden. Besser ist es, zunächst zu beobachten, welche Karten regelmäßig zusammenpassen und wann ein Kauf das Deck eher verwässert. Diese Lernkurve macht das Spiel wertvoller als viele einfache Kartenspiele, kann aber gerade bei jüngeren oder ungeduldigen Mitspielern auch Frust auslösen.

Was beim Teilen eines Geräts wirklich koordiniert werden muss

Bei einem gemeinsam genutzten Handy ist weniger die Bedienung das Problem als die Übergabe. Wer ist gerade an der Reihe? Wurde der Zug vollständig beendet? Hat jemand versehentlich eine Karte gekauft, die für eine andere Strategie gedacht war? Bei einem physischen Kartenspiel sieht man den Zustand meist gemeinsam auf dem Tisch. Auf dem kleinen Bildschirm muss man bewusster kommunizieren.

Werbung

Ich würde deshalb vor jeder Runde kurz festlegen, wer spielt und ob die anderen nur zuschauen oder beraten. Das klingt nach einer Kleinigkeit, verhindert aber Diskussionen, wenn zwei Personen gleichzeitig Entscheidungen kommentieren. Besonders bei Kindern hilft eine einfache Regel: Die Person am Gerät entscheidet selbst; Vorschläge sind erlaubt, aber niemand tippt ungefragt.

Diese Form der Koordination ist zugleich eine Stärke. Dominion eignet sich gut, wenn ein Erwachsener mit einem Kind spielen möchte, ohne jede Entscheidung abzunehmen. Ich kann nachfragen, warum eine Karte interessant erscheint, und danach erklären, welche Folgen sie für die nächsten Züge haben könnte. So bleibt die Partie ein Spiel und wird nicht zu einer Unterrichtsstunde.

Konten, Geräte und klare Grenzen vor dem ersten Kauf

Der kostenlose Einstieg macht Dominion für einen gemeinsamen Test attraktiv. Trotzdem würde ich vor der ersten Nutzung prüfen, welches Konto für mögliche Käufe auf dem Gerät verwendet wird. Die verfügbaren In-App-Käufe bewegen sich in einer sehr breiten Spanne, daher sollte niemand automatisch davon ausgehen, dass ein versehentliches Tippen folgenlos bleibt.

Das ist besonders relevant, wenn ein Tablet von mehreren Personen genutzt wird. Ich würde das Spiel zunächst gemeinsam öffnen, die Kaufbereiche erklären und eine klare Absprache treffen: Käufe werden nur nach Rücksprache vorgenommen. Nicht das Spiel selbst ist hier der schwierige Teil, sondern die Grenze zwischen kostenlos ausprobieren und kostenpflichtig erweitern.

Ebenso sinnvoll ist es, die Partie nicht einfach unter mehreren Personen weiterzureichen, ohne den aktuellen Stand zu besprechen. Je nach Nutzungssituation kann ein gemeinsames Gerät zwar praktisch sein, aber es ersetzt keine getrennten Spielgewohnheiten. Wenn jedes Familienmitglied seine eigene, ungestörte Erfahrung erwartet, ist ein gemeinsamer Bildschirm weniger geeignet als ein persönliches Gerät.

Werbung

Für Kinder geeignet, aber nicht automatisch für jede Altersgruppe

Die Einstufung liegt bei USK ab 6 Jahren. Das passt zu meiner Einschätzung, dass die Darstellung grundsätzlich familienfreundlich wirkt und das zentrale Thema nicht auf Gewalt oder Schreckmomente setzt. Trotzdem bedeutet die Altersfreigabe nicht, dass ein sechsjähriges Kind das Spiel ohne Begleitung intuitiv beherrscht.

Die eigentliche Herausforderung ist das abstrakte Denken. Man muss verstehen, dass eine Karte nicht nur jetzt nützlich sein soll, sondern auch die späteren Hände beeinflusst. Für jüngere Spieler kann es sinnvoll sein, zunächst gemeinsam zu spielen und die Entscheidungen laut zu erklären. Dabei sollte man nicht jede optimale Wahl vorgeben, sonst geht der persönliche Entdeckungsreiz verloren.

Bei älteren Kindern und Erwachsenen entfaltet sich Dominion stärker. Wer gern Muster erkennt, Wahrscheinlichkeiten abschätzt und aus einer misslungenen Runde lernt, findet hier mehr Tiefe als in einem simplen Zuordnungsspiel. Wer dagegen hauptsächlich direkte Belohnungen und schnelle Animationen sucht, könnte die ruhige, denkintensive Art als zu langsam empfinden.

Ich würde das Spiel außerdem nicht als völlig sorgenfreie Beschäftigung für ein unbeaufsichtigtes Familiengerät betrachten. Die Altersfreigabe beantwortet die Frage nach dem geeigneten Alter, aber nicht automatisch die Frage, wie Käufe, Bildschirmzeit oder gemeinsame Nutzung organisiert werden. Diese Entscheidung bleibt bei der Familie und sollte vor dem ersten längeren Einsatz getroffen werden.

Die ersten Partien: lieber lernen als sofort gewinnen

Meine Empfehlung für den Einstieg ist, die ersten Runden als Lernpartien zu behandeln. Es bringt wenig, einem neuen Mitspieler sofort jede Feinheit des Deck-Aufbaus zu erklären. Besser ist es, zunächst die Grundidee zu zeigen: Karten kaufen, das eigene Deck beobachten und erkennen, welche Kombinationen den nächsten Zug verbessern.

Werbung

Ein nützlicher Ablauf für ein gemeinsames Gerät ist, nach jedem Zug nur eine kurze Frage zu stellen: Was soll dein Deck in den nächsten Runden besser können? Diese Frage lenkt den Blick weg von einzelnen spektakulären Karten und hin zum Gesamtplan. Gerade Kinder verstehen dadurch schneller, warum eine scheinbar kleine Verbesserung manchmal wertvoller ist als ein großer, aber unpassender Kauf.

Ich würde auch vermeiden, während der Partie ständig zurückzurechnen oder jede Entscheidung zu korrigieren. Dominion lebt davon, dass man gelegentlich eine falsche Richtung einschlägt und danach merkt, wie sich das Deck verändert. Ein Haushalt, in dem alle nur auf den Sieg achten, nimmt dem Spiel einen Teil seines Lernwerts.

Ein konkretes Alltagsszenario mit mehreren Spielern

Stell dir vor, zwei Geschwister teilen sich nach den Hausaufgaben ein Tablet. Beide möchten spielen, aber nur eine Person kann den Bildschirm nutzen. Dominion funktioniert in diesem Fall, wenn sie vorher eine Partie vereinbaren und die Züge abwechselnd übergeben. Der wartende Spieler kann die Auslage beobachten und seine eigene Strategie vorbereiten, statt nur auf eine schnelle Animation zu warten.

Damit das fair bleibt, würde ich die Entscheidungshoheit klar trennen. Wer am Zug ist, liest die Karten und tippt selbst. Der andere darf begründen, warum er einen Kauf interessant findet, aber nicht einfach die Auswahl übernehmen. Nach dem Zug kann man kurz besprechen, ob der Plan aufgegangen ist. So wird das Warten zu einem Teil des Spiels und nicht zu einer bloßen Unterbrechung.

Für Eltern bietet dieses Szenario noch einen praktischen Vorteil: Dominion kann ein Gespräch über Planung und Konsequenzen auslösen, ohne dass es wie eine Lern-App wirkt. Gleichzeitig muss man akzeptieren, dass nicht jede Runde harmonisch verläuft. Wenn beide Kinder unbedingt sofort handeln wollen, ist ein Spiel mit kürzeren, weniger strategischen Zügen wahrscheinlich die bessere Wahl.

Was die mobile Form besser macht als Karten auf dem Tisch

Gegenüber der üblichen physischen Variante hat die App den offensichtlichen Vorteil, dass sie das Material automatisch verwaltet. Ich muss keine Kartenstapel vorbereiten, keine Auslage aufbauen und am Ende nichts einsammeln. Für Reisen oder kleine Wohnungen ist das praktisch. Auch die Möglichkeit, eine Partie auf einem einzigen Gerät zu teilen, kann spontanes Spielen erleichtern.

Der Preis dafür ist weniger Übersicht. Auf einem Tisch liegen alle Karten offen vor mir, während ein Smartphone mehrere Informationen auf engem Raum unterbringen muss. Beim gemeinsamen Spielen kann es deshalb vorkommen, dass die Person daneben nicht alles gleich gut erkennt. Ein größeres Tablet verbessert die Situation, nimmt dem Spiel aber einen Teil seiner spontanen Mobilität.

Die digitale Umsetzung ist außerdem weniger geeignet, wenn gerade das haptische Gefühl von Karten, das gemeinsame Sortieren und die sichtbare Präsenz auf dem Tisch wichtig sind. Wer mit Freunden regelmäßig klassische Kartenspiele spielt, wird die App eher als bequeme Ergänzung sehen, nicht als vollständigen Ersatz für den sozialen Charakter einer Tischrunde.

Wo die App gegenüber anderen Kartenspielen punktet

Im Vergleich zu schnellen Solitär-Varianten verlangt Dominion mehr Planung und bietet dafür mehr Einfluss auf den Verlauf. Ich bin nicht allein vom Zufall abhängig, weil meine früheren Entscheidungen die späteren Möglichkeiten mitprägen. Das macht jede Runde persönlicher und sorgt dafür, dass eine Niederlage nicht nur wie Pech wirkt.

Gegenüber digitalen Sammelkartenspielen ist der Ansatz ebenfalls anders. Dominion konzentriert sich auf den Aufbau innerhalb der Partie, statt dass ich zuerst lange ein persönliches Kartenset außerhalb des Spiels zusammenstellen muss. Für mich ist das angenehmer, wenn ich sofort loslegen und trotzdem strategische Tiefe haben möchte.

Der Nachteil dieser Tiefe ist der höhere Erklärungsbedarf. Ein klassisches Mau-Mau-ähnliches Spiel kann man in wenigen Sätzen beginnen. Bei Dominion muss man erst verstehen, warum die Zusammensetzung des eigenen Decks entscheidend ist. Für einen Familienabend mit sehr unterschiedlichen Interessen würde ich deshalb vorher klären, ob alle bereit sind, sich auf diese Lernphase einzulassen.

Version, Verbreitung und mein Vertrauen in den Einstieg

Die aktuelle Version ist 1.0.3315 und setzt Android 6.0 oder neuer voraus. Damit ist die technische Einstiegshürde für viele noch verwendete Android-Geräte überschaubar. Wer ein älteres Gerät nutzt, sollte trotzdem vorab prüfen, ob das eigene System die Installation tatsächlich unterstützt, statt erst während einer gemeinsamen Spielrunde danach zu suchen.

Mit mehr als 500.000 Installationen und einem Durchschnitt von 4,8 aus rund 8.400 Bewertungen wirkt die App auf mich nicht wie ein kaum erprobtes Nischenprojekt. Diese Zahlen sind kein Ersatz für den eigenen Eindruck, geben aber eine gewisse Orientierung, wenn man sich zwischen mehreren Kartenspielen entscheiden möchte. Zusätzlich sind 128 schriftliche Rezensionen vorhanden, was einen Blick auf konkrete Nutzererfahrungen ermöglichen kann.

Ich würde die hohe Bewertung dennoch nicht überinterpretieren. Dominion spricht eine bestimmte Zielgruppe an: Menschen, die Deck-Aufbau und taktische Entscheidungen mögen. Wer ein völlig unkompliziertes Spiel für jede Altersgruppe erwartet, kann trotz guter allgemeiner Resonanz enttäuscht sein. Eine starke Bewertung sagt hier eher etwas über die Passung für Strategiefans aus als über universelle Eignung.

Die wichtigsten praktischen Abwägungen

Ein unterschätzter Punkt ist die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Bei einem gemeinsamen Gerät sieht die Person, die nicht am Zug ist, möglicherweise nicht jede Information bequem. Deshalb eignet sich ein Tablet besser für zwei aktive Spieler als ein sehr kleines Smartphone. Wenn nur eine Person spielt und die anderen gelegentlich zuschauen, fällt dieser Nachteil weniger ins Gewicht.

Ein zweiter Punkt betrifft die Lernkurve. Ich würde neuen Spielern nicht empfehlen, sofort auf Effizienz zu spielen. Sie sollten zuerst herausfinden, welche Karten sie gern kombinieren und welche Käufe ihr Deck verlangsamen. Erst danach lohnt es sich, stärker auf Tempo, Kartenqualität und die richtige Balance zu achten. Dieser schrittweise Ansatz macht die ersten Partien entspannter.

Drittens sollte man die kostenlose Verfügbarkeit nicht mit einem vollständig grenzenlosen Familienangebot verwechseln. Weil Käufe vorhanden sind, gehört Dominion auf einem gemeinsam genutzten Gerät in dieselbe organisatorische Kategorie wie andere Spiele mit kostenpflichtigen Erweiterungen. Eine kurze Absprache vorab ist sinnvoller, als später einen unerwarteten Kauf erklären zu müssen.

Viertens ist die App besonders dann stark, wenn man bereits weiß, warum man ein Deck-Building-Spiel ausprobieren möchte. Sie ist weniger passend, wenn jemand nur ein Spiel für eine sehr kurze Wartezeit sucht. Für diesen Zweck würde ich ein einfacheres Kartenspiel wählen, das keine langfristige Planung innerhalb der Partie verlangt.

Für wen ich Dominion empfehlen würde

Ich empfehle Dominion Familien, Paaren und Freunden, die gemeinsam auf einem Gerät spielen und sich auf taktische Entscheidungen einlassen möchten. Es passt gut zu Haushalten, in denen ein Erwachsener ein Kind begleiten oder zwei Geschwister eine ruhige, abwechselnde Partie spielen sollen. Die USK-Einstufung ab 6 Jahren erleichtert die Einordnung, wobei die strategische Komplexität je nach Kind unterschiedlich zugänglich bleibt.

Auch für erfahrene Kartenspieler ist der mobile Zugang interessant, weil der Aufbau schnell erledigt ist und das Spiel ohne physische Vorbereitung startet. Wer bereits Freude daran hat, Kartenwirkungen miteinander zu verbinden, wird wahrscheinlich schneller einen eigenen Rhythmus finden.

Ich würde es dagegen nicht als erste Wahl für Personen nennen, die direkte Action, sehr kurze Runden oder eine möglichst einfache Regelstruktur suchen. Ebenso ist es nicht ideal, wenn im Haushalt mehrere Menschen gleichzeitig spielen möchten und niemand gern wartet. Dann sind mehrere Geräte oder ein Spiel mit stärkerem Echtzeitfokus praktischer.

Mein Urteil für den Haushalt

Für mich ist Dominion ein ungewöhnlich gutes gemeinsames Kartenspiel, solange alle Beteiligten die ruhige, planende Spielweise akzeptieren. Es verbindet den Komfort einer App mit dem Gefühl, eine eigene Strategie aufzubauen. Besonders überzeugend finde ich, dass eine Partie nicht nur aus einzelnen Glücksmomenten besteht, sondern mir zeigt, wie frühere Entscheidungen meinen späteren Spielraum verändern.

Die Grenzen liegen weniger in der Idee als in der Nutzungssituation. Ein kleines Smartphone kann für mehrere Zuschauer unübersichtlich sein, neue Spieler brauchen Geduld, und die vorhandenen In-App-Käufe verlangen klare Absprachen auf einem Familiengerät. Wer diese Punkte berücksichtigt, bekommt einen kostenlosen Einstieg in ein anspruchsvolles Kartenspiel, das auch nach den ersten Runden noch Gesprächsstoff liefert.

Mein abschließender Eindruck ist deshalb klar: Dominion lohnt sich besonders für Haushalte, die gemeinsam denken und nicht nur schnell klicken möchten. Ich würde es installieren, zuerst ohne Kauf ausprobieren und eine kurze Lernpartie mit festen Übergaberegeln spielen. Wenn die Familie Freude daran hat, das eigene Deck zu beobachten und aus Fehlentscheidungen zu lernen, kann die App dauerhaft interessant bleiben. Für eine rein beiläufige Ablenkung würde ich hingegen eine unkompliziertere Alternative wählen.

Dominion ist für mich damit kein beliebiges Kartenspiel, sondern eine digitale Variante für Menschen, die aus wenigen Entscheidungen einen längerfristigen Plan entwickeln möchten. Genau diese Konzentration macht es im gemeinsamen Alltag wertvoll – und zugleich zu einer schlechten Wahl für alle, die beim Spielen möglichst wenig erklären, warten oder nachdenken wollen.

Vorteile

  • Spannendes Deckbuilding mit vielen taktischen Entscheidungen
  • Hoher Wiederspielwert durch wechselnde Kartenkombinationen
  • Mehrere Spielmodi für Einzelspieler und Partien mit anderen
  • Übersichtliche Oberfläche erleichtert den Einstieg
  • Regelmäßig neue Herausforderungen sorgen für zusätzliche Motivation

Nachteile

  • Anfangs wirken die zahlreichen Karten und Regeln etwas komplex
  • Partien können bei mehreren Mitspielern relativ lange dauern
  • Einige Inhalte sind möglicherweise nur über Käufe verfügbar
  • Für optimale Online-Partien ist eine stabile Internetverbindung nötig
  • Der strategische Anspruch ist nicht für jeden Gelegenheitsspieler geeignet

Häufig gestellte Fragen

Was ist Dominion und wie funktioniert das Spielprinzip?

Dominion ist ein strategisches Deckbuilding-Spiel, bei dem jeder Spieler mit einem kleinen Kartensatz beginnt und im Verlauf der Partie ein immer leistungsfähigeres Kartendeck aufbaut. In jedem Zug werden Aktions-, Geld- und Punktekarten ausgespielt. Ziel ist es, durch geschicktes Kaufen und Kombinieren der Karten am Ende die meisten Siegpunkte zu besitzen.


Kann ich Dominion alleine oder nur mit anderen Spielern spielen?

Dominion kann je nach Version sowohl alleine gegen computergesteuerte Gegner als auch im Mehrspielermodus gespielt werden. Die digitale Umsetzung eignet sich besonders gut für Partien mit Freunden oder Online-Gegnern. Vor dem Download sollte man jedoch prüfen, welche Spielmodi die jeweilige App-Version tatsächlich unterstützt und ob für Online-Partien ein Konto oder eine Internetverbindung erforderlich ist.


Ist Dominion für Anfänger geeignet oder braucht man Vorkenntnisse?

Dominion lässt sich grundsätzlich auch ohne Erfahrung mit komplexen Strategiespielen starten. Die grundlegenden Regeln sind schnell verstanden, während die zahlreichen Kartenkombinationen mit der Zeit mehr taktische Tiefe bieten. Ein Tutorial oder Übungsspiel hilft beim Einstieg. Anfänger sollten zunächst mit einfachen Karten spielen und sich langsam an fortgeschrittene Strategien und Erweiterungen herantasten.


Welche Inhalte und Erweiterungen sind in der Dominion-App enthalten?

Der verfügbare Inhalt hängt von der jeweiligen mobilen oder digitalen Version ab. Häufig sind das Grundspiel, mehrere Kartensätze, unterschiedliche Königreichkarten und zusätzliche Erweiterungen enthalten oder separat erhältlich. Wer langfristig spielen möchte, sollte vor der Installation kontrollieren, welche Karten kostenlos verfügbar sind, ob Erweiterungen gekauft werden müssen und ob regelmäßig neue Inhalte angeboten werden.


Benötigt Dominion eine Internetverbindung und entstehen zusätzliche Kosten?

Für bestimmte Funktionen, insbesondere Online-Mehrspielerpartien, Ranglisten, Synchronisierung und Kontoanmeldung, kann eine aktive Internetverbindung notwendig sein. Einzelspielerpartien funktionieren je nach Version möglicherweise auch offline. Außerdem sollte man auf optionale In-App-Käufe achten, etwa für Erweiterungen oder zusätzliche Inhalte. Die Basis-App kann kostenlos oder kostenpflichtig sein, deshalb lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Store-Informationen.

Werbung
Dominion icon

Dominion

Karten


Dominion

Diese Website bietet unabhängige Informationen zu mobilen Apps, die von Drittanbietern entwickelt wurden. Wir sind nicht für die Entwicklung oder den Vertrieb der Apps verantwortlich. Alle App-Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Inhabern. Die Kontaktdaten der Entwickler und Datenschutzrichtlinien dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Bitte kontaktieren Sie den Entwickler unter info@templegatesgames.com, https://templegatesgames.com oder https://www.templegatesgames.com/privacy.html.