WMF
- Bewertung
- 3,6
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- WMF
- Kategorie
- Essen & Trinken
- Paketname
- com.groupeseb.wmf.food
- Entwickler
- SEB
- Bewertung
- 3,6
- Version
- 36.0.0-RC3
Analyse von Appcrazy
Wer gern mit Kaffee, Tee oder anderen Heißgetränken experimentiert, landet schnell bei vielen einzelnen Rezeptideen, Geräten und Zutaten. Genau hier setzt WMF an: Die kostenlose App des Entwicklers SEB tritt im Bereich Essen und Trinken als digitale Anlaufstelle für Geschmacksideen auf. Ich habe sie vor allem unter dem Gesichtspunkt betrachtet, ob sie im Alltag wirklich hilft oder nur wie ein hübscher Rezeptkatalog wirkt.
Mein erster Eindruck ist gemischt, aber grundsätzlich positiv. Die App eignet sich besonders für Menschen, die Inspiration rund um die heimische Getränkezubereitung suchen und gern Schritt für Schritt arbeiten. Sie ist weniger interessant für alle, die bereits ein festes Repertoire haben, ausschließlich klassische Rezepte benötigen oder eine möglichst unabhängige Küchen-App ohne Markenbezug erwarten.
Vom spontanen Wunsch zum wiederholbaren Getränkeritual
Der einfache Einstieg funktioniert am besten mit einer konkreten Idee
Im normalen Ablauf öffne ich die Anwendung nicht mit dem Ziel, minutenlang zu stöbern. Nützlicher ist es, mit einer konkreten Frage hineinzzugehen: Möchte ich heute etwas Kräftiges, etwas Milchiges, eine kalte Variante oder einfach eine neue Kombination ausprobieren? Diese innere Vorauswahl macht die Nutzung deutlich angenehmer, weil die App dann nicht wie ein endloses Schaufenster wirkt.
Die Bezeichnung „Home of Taste“ beschreibt den Ansatz besser als eine klassische Rezeptdatenbank. Im Mittelpunkt steht nicht nur ein fertiges Rezept, sondern die Freude daran, Getränke zu Hause bewusster zuzubereiten. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied: Wer nur eine schnelle Liste mit Zutaten sucht, wird die App möglicherweise als stärker inszeniert empfinden als nötig. Wer dagegen gern neue Geschmacksrichtungen entdeckt, bekommt einen passenderen Rahmen.
Ich würde neuen Nutzern empfehlen, zunächst zwei oder drei Rezepte auszuwählen, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Ein vertrautes Getränk dient als Vergleich, eine ungewöhnliche Variante zeigt, ob die App den eigenen Geschmack erweitert, und eine besonders einfache Option verrät, wie praktikabel der tägliche Ablauf ist. So lässt sich schneller beurteilen, ob die Anwendung dauerhaft einen Platz auf dem Smartphone verdient.
Die Stärke liegt in der Inspiration, nicht in der vollständigen Küchenplanung
Im Vergleich zu allgemeinen Koch-Apps ist WMF enger auf Genussmomente und Getränkezubereitung ausgerichtet. Das ist angenehm, wenn ich nicht zwischen Hauptgerichten, Einkaufslisten und Backrezepten suchen möchte. Gleichzeitig fehlt dadurch die Breite einer universellen Küchenplattform. Wer eine komplette Wochenplanung, Vorratsverwaltung oder umfangreiche Filter für Allergien erwartet, sollte eher zu einer spezialisierten Koch- oder Planungs-App greifen.
Für einen typischen Morgen ist die Anwendung dann sinnvoll, wenn ich nicht lange nachdenken möchte, aber trotzdem etwas anderes als meine Standardtasse trinken will. Ich kann mir am Vorabend eine Idee merken, die benötigten Zutaten bereitlegen und am nächsten Tag ohne langes Suchen loslegen. Der praktische Wert entsteht also weniger durch eine einzelne spektakuläre Funktion als durch die Wiederholung eines kleinen, persönlichen Ablaufs.
Ein realistisches Beispiel ist ein ruhiger Sonntagnachmittag: Besuch kündigt sich an, die üblichen Heißgetränke wirken langweilig, und ich möchte etwas anbieten, das nach mehr aussieht, ohne ein kompliziertes Dessert vorzubereiten. In diesem Fall nutze ich die App als Ideengeber, prüfe die vorhandenen Zutaten und entscheide mich nur für eine Variante, deren Zubereitung in meine Küche passt. Diese Einschränkung ist wichtig: Eine Idee ist erst dann gut, wenn sie mit den eigenen Geräten und Vorräten tatsächlich umsetzbar bleibt.
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Was ich bei der ersten Nutzung bewusst geprüft habe
Bei einer App dieser Art zählt nicht nur, wie viele Rezepte vorhanden sind. Entscheidend ist, ob die Informationen während der Zubereitung verständlich bleiben. Ich achte deshalb auf drei Dinge: Sind die einzelnen Schritte schnell erfassbar, kann ich die Anleitung neben dem Gerät sinnvoll verfolgen, und lässt sich ein Rezept später wiederfinden, ohne mich erneut durch sämtliche Inhalte zu arbeiten?
Gerade beim Getränkemachen entstehen kleine Unterbrechungen. Man hält eine Tasse, öffnet eine Packung oder muss kurz auf die richtige Temperatur warten. Eine gute Anwendung sollte deshalb nicht voraussetzen, dass ich ständig zwischen mehreren Ansichten hin und her wechsle. Mein Tipp ist, ein Rezept vor dem Start einmal vollständig zu lesen. Dadurch erkenne ich früh, ob eine Zutat erst vorbereitet werden muss oder ob ein Schritt zeitlich mit einem anderen zusammenfällt.
Diese Vorbereitung klingt banal, spart aber Frust. Bei Getränken ist die Reihenfolge oft wichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Milch, Sirup, Gewürze oder Toppings verändern nicht nur den Geschmack, sondern auch die Konsistenz. Die App kann mir eine Idee geben; die Verantwortung, die Anleitung an meine Tasse und meine Gewohnheiten anzupassen, bleibt bei mir.
Einstellungen, die ich nicht einfach überspringen würde
Viele Nutzer öffnen eine neue App, akzeptieren jede Startauswahl und beginnen sofort mit dem Inhalt. Bei WMF lohnt es sich, die verfügbaren Einstellungen und Optionen in Ruhe anzusehen, soweit sie auf dem eigenen Gerät angeboten werden. Ich prüfe dabei vor allem, welche Darstellung mir beim Lesen angenehm ist und ob die Navigation zu meinem Nutzungsstil passt.
Der Grund ist einfach: Eine Rezept-App wird nicht nur auf dem Sofa verwendet. In der Küche ist die Aufmerksamkeit geteilt, das Smartphone liegt vielleicht etwas weiter entfernt, und kleine Bedienwege fallen stärker auf. Eine übersichtliche Darstellung ist dann wertvoller als ein besonders dekorativer Bildschirm. Wenn eine Option die Lesbarkeit verbessert oder unnötige Benachrichtigungen reduziert, würde ich sie direkt anpassen.
Auch die Sprache und regionale Einstellungen verdienen einen kurzen Blick. Bei einer deutschsprachigen Nutzung sollten Begriffe, Maße und Anweisungen möglichst vertraut wirken. Gerade bei Zutaten kann eine unklare Bezeichnung den Unterschied zwischen einer spontanen Zubereitung und einem zusätzlichen Einkauf ausmachen.
Ich würde außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass jede Funktion kostenlos bleibt. Die App selbst ist gratis erhältlich, weist aber kostenpflichtige In-App-Angebote im Bereich von wenigen Euro bis zu einem höheren zweistelligen Betrag aus, wenn über Google Play abgerechnet wird. Deshalb sehe ich mir vor einer Bestätigung genau an, ob es sich um einen einmaligen Kauf oder eine andere Zahlungsform handelt. Der wichtigste Einstellungstipp ist hier nicht technisch, sondern aufmerksam: Bezahlschritte erst dann bestätigen, wenn klar ist, welchen zusätzlichen Nutzen sie bringen.
Ein persönliches Mini-System ist hilfreicher als blindes Sammeln
Wer viele Rezeptideen speichert oder sich einfach immer wieder dieselben Vorschläge ansieht, nutzt das Potenzial einer solchen App nur halb. Ich empfehle, drei persönliche Gruppen im Kopf oder in den eigenen Notizen zu bilden: sichere Favoriten, Rezepte für Gäste und Ideen für Tage, an denen wenig Zeit bleibt. Diese Einteilung muss nicht als besondere App-Funktion vorhanden sein; sie ist eine einfache Gewohnheit, die das spätere Wiederfinden erleichtert.
Besonders nützlich ist eine kurze Bewertung nach der Zubereitung. Nicht nur „lecker“ oder „nicht lecker“, sondern eine konkrete Beobachtung: zu süß, zu kräftig, zu aufwendig, gut mit vorhandener Milch oder besser für den Nachmittag. Nach einigen Wiederholungen entsteht ein eigenes Geschmacksprofil. Dadurch verlasse ich mich weniger auf die Präsentation eines Rezepts und mehr auf meine tatsächliche Erfahrung.
Das ist auch der Punkt, an dem sich die App von einem gewöhnlichen Online-Rezeptesuchen unterscheidet. Eine Suchmaschine liefert schnell viele Treffer, aber sie hilft mir nicht automatisch dabei, meine persönlichen Entscheidungen zu ordnen. WMF kann als Ausgangspunkt dienen; die dauerhafte Qualität entsteht durch die Auswahl und Anpassung, die ich selbst vornehme.
Schnellere Muster für hektische Morgen
Für die tägliche Nutzung würde ich nicht jeden Morgen ein neues Rezept testen. Das klingt abwechslungsreich, führt aber schnell zu unnötigem Aufwand. Besser ist ein Wechsel aus einem bekannten Grundrezept und einer kleinen Abwandlung. Ich verändere beispielsweise nur eine Geschmacksrichtung oder die Art der Garnitur, statt jedes Mal den gesamten Ablauf neu zu erlernen.
Ein solches Muster hat zwei Vorteile. Erstens bleibt die Zubereitungszeit besser einschätzbar. Zweitens erkenne ich, welche Änderung den Geschmack tatsächlich beeinflusst. Wenn ich mehrere Dinge gleichzeitig austausche, weiß ich am Ende nicht, ob die neue Milch, das Gewürz oder die andere Süße den Unterschied gemacht hat.
Für Gäste gilt eine andere Regel: Ich würde niemals eine völlig unbekannte Kombination zum ersten Mal in größerer Menge servieren. Stattdessen teste ich sie vorher mit einer einzelnen Portion. Das ist ein unscheinbarer, aber sehr praktischer Schritt, weil Getränke mit ähnlichen Zutaten trotzdem deutlich unterschiedlich wirken können. Die App liefert den Anstoß, der kleine Probelauf schützt vor einem enttäuschenden Auftritt.
Ein weiterer Zeitgewinn entsteht durch Vorbereitung außerhalb der App. Tassen, Löffel und haltbare Zutaten können bereitstehen, während empfindliche Bestandteile erst kurz vor der Zubereitung dazukommen. So bleibt das Rezept frisch, ohne dass ich die Anleitung während des gesamten Vorgangs erneut lesen muss. Diese Methode ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Personen unterschiedliche Varianten möchten.
Wo die App gegenüber klassischen Alternativen überzeugt
Gegenüber einem gedruckten Rezeptbuch punktet WMF durch die digitale Aktualität der Darstellung und den bequemeren Zugriff am Smartphone. Ich muss keine bestimmte Seite suchen, kann Ideen direkt in der Küche aufrufen und die Anwendung leichter in einen spontanen Moment einbauen. Ein Buch wirkt dafür ruhiger und lenkt weniger ab, was manche Nutzer bevorzugen werden.
Gegenüber frei verfügbaren Rezeptseiten ist der engere Fokus ein Vorteil. Ich bekomme nicht dieselbe riesige Vielfalt, muss mich aber auch nicht durch widersprüchliche Zubereitungsvorschläge und lange persönliche Geschichten arbeiten. Wer gezielt nach Getränkeerlebnissen für zu Hause sucht, kann schneller bei passenden Ideen landen.
Allgemeine Koch-Apps sind wiederum besser, wenn das Getränk nur ein Teil einer größeren Mahlzeit ist. Dort finde ich eher Einkaufslisten, komplette Menüs und breitere Kategorien. WMF ist in meinen Augen dann stärker, wenn das Getränk selbst im Mittelpunkt steht und nicht bloß als kleiner Abschnitt eines Kochplans auftaucht.
Die Grenzen zeigen sich bei Routine und Unabhängigkeit
Nach mehreren Nutzungen wird deutlich, dass eine Inspirations-App nicht automatisch eine persönliche Getränkeverwaltung ersetzt. Wenn ich genau wissen möchte, welche Variante ich zuletzt gemacht habe, welche Zutat ich bevorzugte oder wie ich ein Rezept verändert habe, muss ich diese Informationen bewusst festhalten. Wer eine lückenlose Historie erwartet, könnte den Ablauf als zu wenig systematisch empfinden.
Auch die Markenorientierung ist ein Abwägungspunkt. Der Entwickler SEB und die klare Verbindung zu WMF geben der App ein bestimmtes Profil. Das kann hilfreich sein, wenn ich mich ohnehin für passende Küchengeräte und deren Umfeld interessiere. Wer dagegen Rezepte unabhängig von Marken, Maschinen oder Produktwelten vergleichen möchte, wird mit einer offenen Rezeptplattform wahrscheinlich besser fahren.
Die App ist außerdem nicht automatisch die richtige Wahl für Menschen mit sehr speziellen Ernährungsanforderungen. Ich würde bei Unverträglichkeiten, medizinischen Vorgaben oder strengen Ernährungsformen jede Zutat selbst prüfen und mich nicht allein auf die allgemeine Rezeptidee verlassen. Für solche Fälle sind Apps mit ausdrücklich darauf ausgelegten Filtern und Nährwertangaben die bessere Grundlage.
Bei der Bedienung zählt auch die eigene Hardware. Die Anwendung läuft ab Android 9 oder neuer. Wer ein älteres Smartphone verwendet, sollte vor der Installation prüfen, ob das Gerät unterstützt wird. Auf aktuellen Geräten ist dieser Punkt meist unproblematisch, aber gerade bei älteren Zweitgeräten kann die technische Voraussetzung entscheidend sein.
Was erfahrene Nutzer aus den Wiederholungen herausholen
Nach meiner Einschätzung liegt der größte Mehrwert nicht im einmaligen Durchsehen, sondern in einer wiederholbaren Routine. Ich würde einen festen Zeitpunkt pro Woche wählen, an dem ich eine neue Idee auswähle. Danach entscheide ich, ob sie sofort getestet, für einen Besuch aufgehoben oder verworfen wird. So wird die App nicht zu einer weiteren Quelle für gespeicherte, aber nie verwendete Inhalte.
Hilfreich ist auch ein kleines Entscheidungsschema: Habe ich die Zutaten bereits zu Hause? Passt die Zubereitung zu meiner verfügbaren Zeit? Würde ich das Ergebnis allein trinken oder anderen anbieten? Diese drei Fragen filtern viele hübsche, aber unpraktische Ideen aus. Sie machen den Unterschied zwischen Inspiration und tatsächlicher Nutzung aus.
Ein fortgeschrittener, aber einfacher Ansatz ist der Vergleich innerhalb einer Rezeptfamilie. Ich wähle eine Variante als Ausgangspunkt und ändere nur einen Faktor. Danach notiere ich kurz, was sich verbessert oder verschlechtert hat. Das ist kein verstecktes Spezialwerkzeug der App, sondern eine Arbeitsweise, mit der ich aus den vorhandenen Inhalten deutlich mehr lerne als durch reines Scrollen.
Für die Reinigung und den Gerätealltag gilt ebenfalls ein nüchterner Blick. Ein Getränk kann geschmacklich interessant sein und trotzdem zu viel zusätzlichen Aufwand verursachen. Wenn eine Variante viele einzelne Schritte, Gefäße oder empfindliche Zutaten verlangt, ist sie für mich eher ein Wochenendprojekt. Für den Alltag bevorzuge ich Rezepte, deren Ablauf auch dann noch angenehm bleibt, wenn ich wenig Zeit habe.
Bewertung, Reichweite und Anspruch richtig einordnen
Im Google-Play-Umfeld kommt die App auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,6 bei rund 87 abgegebenen Bewertungen. Das ist für mich kein Grund, sie sofort abzuschreiben, aber auch kein Signal für eine völlig reibungslose Erfahrung. Eine solche Zahl sollte man als Hinweis verstehen, die eigene Nutzung besonders aufmerksam zu testen: Passt die Navigation zu mir, finde ich schnell passende Ideen, und bleibt der Ablauf nach dem ersten Eindruck praktisch?
Die Anwendung wurde am 25. Mai 2023 veröffentlicht und liegt aktuell in Version 36.0.0-RC3 vor. Sie hat bereits über 10.000 Installationen erreicht. Diese Größenordnung zeigt, dass sie kein völlig unbekanntes Einzelprojekt ist, sagt aber allein nichts darüber aus, ob sie zu den eigenen Erwartungen passt.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Für eine App rund um Getränke und Geschmacksideen ist das stimmig. Trotzdem ersetzt eine Altersfreigabe keine persönliche Prüfung von Zutaten oder der Eignung einzelner Rezepte für Kinder. Gerade bei Kaffee, sehr süßen Bestandteilen oder besonderen Aromen sollte die Entscheidung bei den Erwachsenen bleiben.
Mein Urteil für unterschiedliche Nutzergruppen
Ich empfehle WMF vor allem Menschen, die ihre Getränke zu Hause abwechslungsreicher gestalten möchten, aber keine umfassende Kochplattform suchen. Auch Einsteiger können profitieren, weil sie einen klaren Anlass bekommen, neue Kombinationen auszuprobieren. Wer bereits passende Geräte besitzt oder sich ohnehin für die WMF-Welt interessiert, dürfte den thematischen Fokus besonders passend finden.
Weniger geeignet ist die App für Nutzer, die nur eine sehr schnelle Standardanleitung benötigen. Dafür reicht oft eine kurze Suche im Browser oder ein eigenes Notizbuch. Auch wer streng nach Nährwerten, Allergenen oder einem vollständigen Einkaufsplan arbeitet, sollte eine dafür spezialisierte Anwendung vorziehen.
Mein persönlicher Tipp lautet deshalb: Nicht die Menge der Ideen entscheidet, sondern ob mindestens zwei oder drei davon in die eigene Woche passen. Wenn ich nach kurzer Zeit ein Rezept finde, das ich tatsächlich wiederholen möchte, hat die App ihren Zweck erfüllt. Wenn ich dagegen nur stöbere und nichts zubereite, bleibt sie letztlich eine hübsche, aber wenig hilfreiche Sammlung.
Mein abschließender Eindruck
WMF ist am stärksten, wenn ich sie als Begleiter für bewusste Getränke-Routinen nutze, nicht als vollständiges Küchenmanagement. Die App bringt Inspiration in einen klaren Bereich, lässt sich gut in einen ruhigen Nachmittag oder einen Besuch einbauen und eignet sich für kleine Experimente ohne den Umfang einer allgemeinen Kochplattform.
Ihre Grenzen liegen dort, wo ich tiefgehende Personalisierung, umfassende Ernährungsfilter, detaillierte Verlaufsdaten oder markenunabhängige Vergleiche brauche. Auch die kostenpflichtigen In-App-Angebote sollte ich aufmerksam betrachten, bevor ich etwas bestätige. Für eine kostenlose App ist der Einstieg unkompliziert, aber der dauerhafte Wert hängt stark davon ab, ob ich eigene Gewohnheiten entwickle.
Nach meiner Nutzung würde ich sie einem Freund empfehlen, der gern neue Heißgetränke ausprobiert und sich dabei nicht von einer riesigen Rezeptauswahl erschlagen lassen möchte. Ich würde aber ebenso ehrlich sagen: Teste nicht alles blind, sondern wähle bewusst, notiere deine gelungenen Anpassungen und bewerte den Aufwand nach jeder Zubereitung. Genau dann wird aus „Home of Taste“ mehr als ein kurzer Blick auf neue Ideen.
Vorteile
- Praktische Rezepte mit übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen
- Hochwertige Produktinformationen zu WMF Küchen- und Haushaltsartikeln
- Hilfreiche Inspiration für Kochen
- Backen und Tischdekoration
- Modernes Design mit klarer und einfacher Navigation
- Nützliche Tipps zur Pflege und Verwendung von WMF-Produkten
Nachteile
- Starker Fokus auf WMF-Produkte kann unabhängige Empfehlungen einschränken
- Einige Inhalte sind möglicherweise nur mit Internetverbindung verfügbar
- Nicht jede Funktion ist für Nutzer ohne WMF-Produkte gleichermaßen relevant
- Produktpreise oder Verfügbarkeiten können je nach Region abweichen
- Gelegentliche Ladezeiten bei umfangreichen Bildern und Rezeptinhalten
Häufig gestellte Fragen
Was ist WMF und welche Funktionen bietet die App?
WMF ist die offizielle App der bekannten Marke für Küchen- und Haushaltsprodukte. Sie dient vor allem dazu, Informationen zu Produkten, Neuheiten, Rezeptideen und Angeboten übersichtlich bereitzustellen. Je nach Version und Region können außerdem Produktkataloge, Pflegehinweise, Händlerinformationen oder weiterführende Serviceangebote enthalten sein. Vor dem Download sollte man prüfen, ob alle gewünschten Funktionen im eigenen Land verfügbar sind.
Ist die WMF-App kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?
Der Download der WMF-App ist in der Regel kostenlos. Für die Nutzung grundlegender Inhalte wie Produktinformationen, Inspirationen oder Rezeptvorschläge fallen normalerweise keine Gebühren an. Kosten entstehen erst, wenn man Produkte über verlinkte Verkaufsangebote bestellt. Dabei gelten die Preise, Versandkosten, Zahlungsbedingungen und Rückgaberegeln des jeweiligen Händlers. Vor einem Kauf sollten diese Angaben deshalb direkt im Bestellvorgang kontrolliert werden.
Benötige ich ein Benutzerkonto, um WMF zu verwenden?
Für das reine Durchsehen von Produktinformationen, Rezepten oder Markeninhalten ist häufig kein Benutzerkonto erforderlich. Bestimmte Funktionen, beispielsweise das Speichern von Favoriten, die Verwaltung persönlicher Daten, Newsletter-Anmeldungen oder ein individueller Einkaufsbereich, können jedoch eine Registrierung verlangen. Wer ein Konto erstellt, sollte auf die abgefragten Berechtigungen und Datenschutzinformationen achten und ein sicheres, nicht wiederverwendetes Passwort verwenden.
Ist die WMF-App für Android und iPhone verfügbar?
Ob WMF als eigenständige App für Android und iOS angeboten wird, kann sich je nach Land und Veröffentlichungszeitpunkt ändern. Am zuverlässigsten ist die Suche nach dem offiziellen WMF-Eintrag im Google Play Store oder Apple App Store. Vor der Installation sollte man den Namen des Entwicklers, das WMF-Logo, Bewertungen, Aktualisierungsdatum und die benötigte Betriebssystemversion überprüfen, damit keine inoffizielle oder veraltete Anwendung installiert wird.
Welche Daten und Berechtigungen kann die WMF-App benötigen?
Die benötigten Berechtigungen hängen von den tatsächlich angebotenen Funktionen ab. Für Inhalte und Produktinformationen sind meist nur grundlegende Netzwerkzugriffe erforderlich. Wenn die App Standortdaten, Benachrichtigungen, Kamera, Speicher oder Kontaktdaten anfragt, sollte der Zweck nachvollziehbar erklärt sein. Nicht benötigte Zugriffe können in den Systemeinstellungen verweigert werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Datenschutzerklärung sowie Angaben zu Analyse- und Marketingdiensten zu lesen.
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