VR SecureGo plus
- Bewertung
- 4,6
- Downloads
- 5.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- VR SecureGo plus
- Kategorie
- Finanzen
- Paketname
- de.fiduciagad.securego.vr
- Entwickler
- Atruvia AG
- Bewertung
- 4,6
- Version
- 4.2.3
Analyse von Appcrazy
Wer zum ersten Mal eine Banking-App mit einer zusätzlichen Freigabe-App verbindet, erwartet oft einen komplizierten Sicherheitsparcours. Genau hier setzt VR SecureGo plus an: Die App von Atruvia AG ist für die Authentifizierung von Banking- und Kreditkarten-Transaktionen gedacht. In meinem Alltag wirkt sie weniger wie eine klassische Finanz-App und mehr wie ein digitaler Schlüssel, den ich nur dann brauche, wenn eine Zahlung oder ein Auftrag bestätigt werden soll.
Das ist zunächst ein wichtiger Unterschied. Ich sehe darin keine Kontoumsätze, verwalte kein Budget und erledige dort auch keine Überweisung. Die eigentliche Bankanwendung bleibt der Ort, an dem ich meinen Auftrag eingebe. VR SecureGo plus kommt danach ins Spiel und hilft mir, die Aktion sicher zu bestätigen. Wer diese Aufgabenteilung versteht, findet sich deutlich schneller zurecht.
Die Anwendung ist kostenlos und gehört zur Kategorie der Finanz-Apps. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei rund 234.000 Bewertungen und mehr als 5 Millionen Installationen ist sie offenkundig bei vielen Bankkunden im Einsatz. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Für die Nutzung wird mindestens iOS oder Android in Version 10 benötigt; aktuell ist die Version 4.2.3. Diese Angaben sind vor allem dann praktisch, wenn ich ein älteres Smartphone weiterverwenden möchte.
Was mich nach der Installation erwartet
Nach dem Start sollte ich nicht erwarten, sofort eine Übersicht meiner Finanzen zu sehen. Die App ist bewusst auf Freigaben konzentriert. Das macht die Oberfläche überschaubar, kann aber anfangs irritieren, wenn ich aus einer normalen Banking-App eine zweite Anwendung öffne und dort keine Konten finde.
Der wichtigste Gedanke lautet deshalb: Die Bank-App erstellt den Auftrag, VR SecureGo plus bestätigt ihn. Diese Trennung ist im Alltag sinnvoll, weil ich die Freigabe nicht einfach nebenbei erledige. Ich kann den angezeigten Vorgang prüfen und entscheide erst danach, ob ich ihn bestätige. Gerade bei einer Online-Überweisung oder einem Kartenvorgang sollte ich mir angewöhnen, Empfänger, Betrag und Anlass wirklich zu vergleichen, statt reflexartig auf die Bestätigung zu tippen.
Ein praktischer Vorteil dieser Rolle ist die geringe Ablenkung. Es gibt keine Nachrichten, Angebote oder Finanzdiagramme, die mich vom eigentlichen Sicherheitsmoment wegführen. Für mich fühlt sich das eher wie ein Werkzeug für einen einzelnen Schritt an als wie eine weitere App, die ständig Aufmerksamkeit verlangt.
Gleichzeitig hängt der Nutzen stark davon ab, wie gut die zugehörige Bankanwendung mit dem Verfahren zusammenspielt. Wer eine vollständig eigenständige Banking-Lösung sucht, wird hier nicht fündig. Auch Menschen, die möglichst wenige Apps auf ihrem Smartphone haben möchten, sollten bedenken, dass die Freigabe-App eine zusätzliche Station im Ablauf ist.
Für wen die Lösung besonders gut passt
Ich halte sie vor allem für Bankkunden geeignet, die ihre täglichen Bankgeschäfte bereits digital erledigen und eine getrennte Bestätigung für Aufträge benötigen. Das gilt etwa für Überweisungen am Smartphone, Kartentransaktionen im Internet oder andere Vorgänge, bei denen die Bank eine zusätzliche Authentifizierung verlangt.
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Auch für Familienmitglieder, die zum ersten Mal mobiles Banking einrichten, kann die klare Aufgabe hilfreich sein. Statt eine große Anwendung mit vielen Menüs zu erklären, lässt sich zunächst ein einfacher Satz merken: Auftrag in der Banking-App starten, Freigabe in VR SecureGo plus prüfen. Das nimmt dem ersten Kontakt etwas von seiner Unsicherheit.
Weniger passend ist die App für Personen, die ihre Bankgeschäfte ausschließlich in einer Filiale oder am Computer erledigen und dort bereits ein anderes Freigabeverfahren verwenden. In diesem Fall bringt eine zusätzliche mobile Anwendung möglicherweise keinen echten Vorteil. Ebenso sollte ich sie nicht als Ersatz für die Banking-App meines Instituts betrachten.
Die erste Einrichtung ohne unnötige Umwege
Die Einrichtung ist der Moment, an dem ich am sorgfältigsten vorgehen sollte. Eine Freigabe-App ist nicht wie ein beliebiges Notizprogramm, das ich installiere und sofort ohne weitere Abstimmung verwende. Sie muss mit meinem Bankzugang verbunden werden. Dafür brauche ich die Unterlagen oder Schritte, die mein jeweiliges Kreditinstitut für die Aktivierung vorsieht.
Ich würde die Einrichtung nicht zwischen Tür und Angel beginnen. Besser ist ein ruhiger Zeitpunkt, an dem ich Zugriff auf meine Banking-Anwendung und die notwendigen Aktivierungsinformationen habe. Wenn ich dabei zwischen mehreren Apps oder Geräten wechseln muss, verhindert ein geordneter Ablauf, dass ich einen Code im falschen Bildschirm eingebe oder einen Schritt vorschnell abbreche.
Nach der Installation prüfe ich zuerst, ob die Anwendung auf meinem Gerät unterstützt wird und ob ich tatsächlich die aktuelle Version aus der offiziellen Quelle verwende. Danach folge ich den Anweisungen meiner Bank. Die App selbst ist dabei nur ein Teil der Verbindung; die konkreten Aktivierungsschritte können vom jeweiligen Institut abhängen. Das ist kein Fehler der Anwendung, aber ein Punkt, den Einsteiger leicht unterschätzen.
Ein nützlicher Tipp: Ich würde während der Einrichtung nicht gleichzeitig eine Überweisung vorbereiten. Die erste erfolgreiche Verbindung sollte für sich allein stehen. So weiß ich später, ob ein Problem bei der Aktivierung oder beim eigentlichen Bankauftrag entstanden ist. Diese kleine Trennung spart im Zweifel viel Sucherei.
Besonders wichtig ist, dass ich die Anzeige während einer Freigabe nicht nur überfliege. Eine gute Sicherheitsroutine besteht darin, den Auftrag in der Banking-App zu starten, anschließend die Daten in VR SecureGo plus zu kontrollieren und erst dann zu bestätigen. Wenn Betrag oder Empfänger nicht zu meinem ursprünglichen Auftrag passen, breche ich ab und kläre die Situation über meine Bank.
Ich würde außerdem vermeiden, die App auf einem fremden oder gemeinsam genutzten Gerät einzurichten. Ein persönliches Smartphone macht die Zuordnung verständlicher und reduziert das Risiko, dass jemand anderes versehentlich an den Freigabeschritt gelangt. Das ist keine besondere Funktion, sondern eine vernünftige Arbeitsweise, die bei einer Sicherheitsanwendung besonders zählt.
Warum der erste Versuch manchmal länger dauert
Beim ersten Durchlauf wirken mehrere Schritte schnell wie ein Fehler: Die Banking-App wartet, die Freigabe-App zeigt nicht sofort etwas an oder ich lande nach der Bestätigung nicht automatisch an der erwarteten Stelle. Ich würde dann nicht mehrfach bestätigen. Stattdessen prüfe ich zuerst, ob der Auftrag in der Banking-App noch offen ist und ob VR SecureGo plus tatsächlich den passenden Vorgang anzeigt.
Auch ein Gerätewechsel sollte nicht spontan während einer dringenden Zahlung stattfinden. Wenn ich mein Smartphone austausche, kann die erneute Einrichtung des Freigabeverfahrens ein eigener Vorgang sein. Deshalb plane ich den Wechsel besser vorab und halte die Informationen meiner Bank bereit. Wer das alte Gerät noch besitzt, sollte es nicht sofort löschen, bevor die neue Einrichtung erfolgreich abgeschlossen und getestet wurde.
Diese Vorsicht mag etwas umständlich wirken, ist aber bei einer App für Transaktionsfreigaben angemessen. Der eigentliche Vorteil liegt nicht darin, jeden Schritt maximal schnell zu machen, sondern darin, eine falsche Freigabe zu verhindern und bei einem Problem nachvollziehen zu können, wo der Ablauf stehen geblieben ist.
Der erste erfolgreiche Auftrag im Alltag
Ein realistisches Beispiel ist eine Überweisung für eine Rechnung. Ich öffne zuerst die Banking-App meiner Bank, trage die Empfängerdaten und den Betrag ein und starte den Auftrag. Danach wechsle ich zu VR SecureGo plus. Dort prüfe ich, ob die angezeigten Angaben zu dem passen, was ich gerade eingegeben habe. Erst wenn alles stimmt, bestätige ich.
Der entscheidende Erfolg ist nicht allein, dass die Freigabe-App geöffnet wird. Erfolgreich ist der Vorgang erst, wenn ich den Auftrag bewusst bestätigt habe und die Banking-App den Abschluss entsprechend anzeigt. Ich würde deshalb nach der Bestätigung kurz in die Banking-App zurückkehren, statt die Anwendung sofort zu schließen. So sehe ich, ob der Auftrag angenommen wurde oder ob noch ein weiterer Schritt notwendig ist.
Genau hier zeigt sich eine Stärke der getrennten Lösung: Ich muss nicht blind aus einer einzigen Oberfläche heraus bestätigen. Der Wechsel zwingt mich zu einer kurzen Unterbrechung. Das kann im Alltag ein paar Sekunden kosten, schafft aber einen zusätzlichen Moment, in dem mir ein falscher Betrag oder ein unerwarteter Empfänger auffallen kann.
Bei einer Online-Kartenzahlung ist die Situation ähnlich, auch wenn der Ablauf je nach Bank und Händler anders aussehen kann. Ich beginne den Kauf beim Händler, erhalte die Aufforderung zur Bestätigung und öffne anschließend die Freigabe-App. Ich kontrolliere die Angaben, bestätige nur den passenden Vorgang und kehre danach zum Bezahlvorgang zurück. Wenn die Zahlung dort nicht sofort weitergeht, sollte ich nicht automatisch noch einmal freigeben.
Das ist einer meiner wichtigsten Alltagstipps: Eine wiederholte Freigabe ist keine zuverlässige Fehlerbehebung. Zuerst prüfe ich, ob die erste Bestätigung bereits verarbeitet wurde. Bei Unsicherheit ist es besser, den Status in der Banking-App oder beim Händler zu kontrollieren, als denselben Vorgang mehrfach auszulösen.
Eine kleine Routine, die viel Ärger verhindert
Ich empfehle für jede Freigabe dieselbe Reihenfolge. Zuerst identifiziere ich den Anlass: Habe ich gerade selbst eine Überweisung gestartet oder eine Kartenzahlung ausgelöst? Dann vergleiche ich die Daten in der Freigabe-App. Anschließend bestätige ich nur, wenn der Zusammenhang eindeutig ist. Zum Schluss kontrolliere ich in der ursprünglichen Anwendung, ob der Vorgang abgeschlossen wurde.
Diese Routine ist besonders hilfreich, wenn mehrere Aufträge hintereinander anstehen. Ohne festen Ablauf kann ich leicht den Überblick verlieren und den falschen Vorgang bestätigen. Die App nimmt mir diese Verantwortung nicht ab; sie stellt mir den Sicherheitsmoment bereit. Die Qualität der Prüfung hängt weiterhin von meiner Aufmerksamkeit ab.
Für Menschen mit eingeschränkter Geduld ist das zugleich die größte Reibung. Wer eine Zahlung mit nur einem Tipp erledigen möchte, wird den zusätzlichen Wechsel als lästig empfinden. Ich sehe ihn allerdings als bewussten Preis für die getrennte Authentifizierung. Die Anwendung ist nicht darauf optimiert, den Sicherheitsmoment unsichtbar zu machen.
Typische Verwirrung und wie ich damit umgehe
Die häufigste Verwechslung dürfte sein, dass Nutzer in VR SecureGo plus nach Kontoständen, Umsätzen oder Überweisungsformularen suchen. Diese Erwartungen passen nicht zur Aufgabe der App. Wenn ich einen Auftrag erstellen möchte, gehe ich in die Banking-App meines Instituts. Wenn ich einen bereits gestarteten Auftrag freigeben soll, schaue ich in die Sicherheits-App.
Eine zweite Unsicherheit entsteht, wenn keine Freigabe erscheint. Dann prüfe ich zunächst, ob ich in der richtigen Banking-App angemeldet bin und den Auftrag tatsächlich abgeschickt habe. Danach kontrolliere ich, ob die Verbindung zwischen beiden Anwendungen vollständig eingerichtet wurde. Erst wenn diese einfachen Ursachen ausgeschlossen sind, lohnt sich eine genauere Prüfung der Hinweise meiner Bank.
Wenn eine Freigabe unerwartet auftaucht, gilt für mich eine klare Regel: nicht bestätigen. Ich breche den Vorgang ab und prüfe, ob jemand anderes Zugriff auf meinen Bankzugang haben könnte. Gerade weil die App für echte Transaktionen verwendet wird, sollte eine unbekannte Anfrage nicht als harmlose technische Störung behandelt werden.
Auch die Frage nach der Sicherheit lässt sich nicht mit einem pauschalen „sicher“ beantworten. Die getrennte Bestätigung ist sinnvoll, weil sie einen zusätzlichen Prüfschritt schafft. Trotzdem bleibt das Smartphone ein wichtiger Teil des Verfahrens. Ich installiere daher keine unbekannten Anwendungen nebenbei, gebe keine Freigaben auf Zuruf weiter und prüfe die Transaktionsdaten selbst. Die App unterstützt meine Kontrolle, ersetzt sie aber nicht.
Ein weiterer Stolperstein ist die Erwartung, dass jeder Vorgang exakt gleich aussieht. Bank, Auftragstyp und technischer Ablauf können beeinflussen, wann ich die App öffne und welche Rückmeldung ich danach sehe. Ich würde mich deshalb nicht allein an einen starren Ablauf aus einem einzelnen Beispiel klammern. Entscheidend bleiben der erkennbare Anlass und der Abgleich der angezeigten Daten.
Was bei einem neuen Smartphone wichtig ist
Beim Wechsel auf ein neues Gerät sollte ich die Freigabefunktion nicht erst dann testen, wenn eine dringende Rechnung bezahlt werden muss. Ich richte sie in Ruhe nach den Vorgaben meiner Bank ein und führe danach einen passenden Testablauf durch. Das alte Smartphone bleibt so lange verfügbar, bis ich sicher weiß, dass die neue Verbindung funktioniert.
Ich würde außerdem darauf achten, die App nicht vorschnell zu löschen, wenn eine Aktivierung scheitert. Eine Neuinstallation kann zwar manchmal sinnvoll sein, sie ist aber kein Ersatz für die korrekten Schritte des Kreditinstituts. Bei einem Problem ist es hilfreicher, die genaue Fehlersituation zu notieren: War die Banking-App beteiligt, erschien kein Auftrag oder wurde die Bestätigung nicht zurückgemeldet?
Für die alltägliche Nutzung bedeutet das: VR SecureGo plus ist unkompliziert, sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, aber die erste Verbindung verdient Aufmerksamkeit. Die App selbst ist nicht der Ort für improvisierte Lösungen. Wer den Aktivierungsprozess einmal sauber durchläuft, hat später einen deutlich klareren Ablauf.
Mein Vergleich mit den üblichen Alternativen
Im Vergleich zu einer Freigabe per SMS wirkt eine eigene Authentifizierungs-App für mich strukturierter, weil der Bestätigungsschritt in einer dafür vorgesehenen Anwendung stattfindet. Eine SMS kann im Alltag vertraut wirken, bietet aber nicht dieselbe klare Trennung zwischen Banking-App und Freigabe-App. Ich würde VR SecureGo plus daher bevorzugen, wenn meine Bank dieses Verfahren unterstützt und ich regelmäßig mobil überweise.
Gegenüber einer integrierten Freigabe innerhalb derselben Banking-App hat die Lösung einen anderen Schwerpunkt. Eine integrierte Variante kann bequemer sein, weil ich weniger zwischen Anwendungen wechseln muss. VR SecureGo plus macht die Bestätigung dagegen sichtbar getrennt. Das kostet etwas Komfort, kann aber die Aufmerksamkeit erhöhen. Für mich ist das ein sinnvoller Tausch, wenn ich bei größeren oder ungewöhnlichen Zahlungen lieber einen zusätzlichen Kontrollmoment habe.
Ein Hardware-Verfahren kann für Menschen interessant sein, die ihr Smartphone nicht für Bankfreigaben verwenden möchten. Dafür ist ein zusätzliches Gerät im Alltag weniger flexibel. Wer sein Smartphone ohnehin bei sich trägt und mobile Bankgeschäfte erledigt, dürfte mit der App praktischer unterwegs sein. Wer dagegen bewusst keine Finanzfreigaben auf dem Telefon möchte, sollte bei einer anderen Lösung bleiben.
Die richtige Wahl hängt also nicht nur von technischen Vorlieben ab. Ich frage mich: Möchte ich möglichst wenige Schritte oder eine klar getrennte Kontrolle? Nutze ich mein Smartphone regelmäßig für Banking? Bin ich bereit, bei einem Gerätewechsel etwas mehr zu planen? Für die erste und dritte Frage kann die Antwort gegen die App ausfallen; für regelmäßige mobile Transaktionen spricht sie deutlich dafür.
Mein Urteil nach der täglichen Nutzung
VR SecureGo plus erfüllt eine klar abgegrenzte Aufgabe und bleibt dabei angenehm fokussiert. Ich schätze besonders, dass die App nicht versucht, eine komplette Finanzzentrale zu sein. Ihre Stärke liegt im kontrollierten Übergang zwischen einem Bankauftrag und seiner Bestätigung. Wer diese Rolle verstanden hat, kommt im Alltag schnell zu einem verlässlichen Ablauf.
Die Schwäche liegt weniger in der Grundidee als in der zusätzlichen Reibung. Ich brauche eine weitere Anwendung, muss beim Gerätewechsel vorausplanen und darf nicht erwarten, dass jede Bank den Ablauf identisch gestaltet. Für spontane Nutzer, die möglichst alles in einer Oberfläche erledigen möchten, kann das unnötig kompliziert wirken.
Für mich überwiegt der Nutzen, wenn ich regelmäßig mobile Überweisungen oder Kartenzahlungen freigebe und die Daten vor der Bestätigung bewusst prüfen möchte. Die kostenlose App ist dabei kein Ersatz für die Banking-Anwendung, sondern deren Sicherheitsbegleiter. Das sollte ich vor der Installation wissen, damit keine falschen Erwartungen entstehen.
Mein konkreter Rat an Einsteiger lautet: Installieren, die Verbindung in einem ruhigen Moment nach den Vorgaben der eigenen Bank einrichten und anschließend einen ersten selbst gestarteten Auftrag Schritt für Schritt verfolgen. Nicht die Geschwindigkeit ist das Ziel, sondern der sichere Ablauf. Sobald ich weiß, wo der Auftrag beginnt, wo die Freigabe erfolgt und wo ich den Abschluss kontrolliere, wird aus einem zunächst ungewohnten Wechsel eine kurze, nachvollziehbare Routine.
Wer genau diese getrennte Bestätigung sucht, bekommt mit VR SecureGo plus ein fokussiertes Werkzeug für den mobilen Bankalltag. Wer dagegen eine vollständige Banking-App, eine reine SMS-Lösung oder ein Verfahren ohne Smartphone bevorzugt, sollte sich bei der eigenen Bank nach einer passenderen Alternative umsehen. Meine Empfehlung fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Für den richtigen Anwendungsfall ist die App überzeugend, solange ich ihre Grenzen kenne und jede Freigabe selbst aufmerksam prüfe.
Vorteile
- Einfache Integration mit Banking-Apps.
- Hohe Sicherheitsstandards implementiert.
- Benutzerfreundliche Oberfläche.
- Benachrichtigungen in Echtzeit.
- Schnelle Verifizierung von Transaktionen.
Nachteile
- Erfordert stabile Internetverbindung.
- Manchmal langsame Ladezeiten.
- Nur auf bestimmten Geräten verfügbar.
- Benötigt regelmäßige Updates.
- Keine Offline-Transaktionen möglich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist VR SecureGo plus und wofür wird es verwendet?
VR SecureGo plus ist eine App, die für die sichere Freigabe von Banktransaktionen mithilfe von mobilem TAN (Transaktionsnummer)-Verfahren verwendet wird. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene für Online-Banking durch die sichere Übertragung von TANs direkt auf Ihr Smartphone. Diese App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar.
Wie sicher ist die VR SecureGo plus App?
Die VR SecureGo plus App nutzt modernste Verschlüsselungstechnologien, um Ihre Daten zu schützen. Jede Transaktion wird durch eine einmalige TAN abgesichert, die nur auf Ihrem registrierten Gerät angezeigt wird. Es ist wichtig, Ihr Gerät mit einem sicheren Passwort oder biometrischen Daten zu schützen, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Welche Voraussetzungen gibt es für die Nutzung von VR SecureGo plus?
Um VR SecureGo plus zu nutzen, benötigen Sie ein Konto bei einer teilnehmenden Bank sowie ein Smartphone mit einer aktuellen iOS- oder Android-Version. Außerdem müssen Sie die App auf Ihrem Gerät installieren und Ihr Konto verifizieren, um die App mit Ihrem Bankkonto zu verknüpfen.
Gibt es Gebühren für die Nutzung von VR SecureGo plus?
Die Nutzung von VR SecureGo plus ist in der Regel kostenlos, kann jedoch von Bank zu Bank unterschiedlich sein. Es ist ratsam, sich bei Ihrer Bank nach möglichen Gebühren zu erkundigen, die für die Nutzung der App oder für bestimmte Transaktionen anfallen könnten.
Was soll ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere?
Falls Sie Ihr Smartphone verlieren, sollten Sie umgehend Ihre Bank kontaktieren, um die Verknüpfung der VR SecureGo plus App mit Ihrem Konto zu deaktivieren. Dies verhindert den unbefugten Zugriff auf Ihre Transaktionen. Sobald Sie ein neues Gerät haben, können Sie die App erneut installieren und verknüpfen.
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