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Teamup Kalender

Bewertung
4,7
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1.000.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Teamup Kalender
Kategorie
Business
Paketname
com.teamup.teamup
Entwickler
Teamup Solutions AG
Bewertung
4,7
Version
1.20.11 (783)
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ein Kalender für Gruppen muss mehr leisten als persönliche Termine nebeneinander anzuzeigen. Er muss verständlich bleiben, wenn mehrere Personen gleichzeitig planen, wenn sich Zuständigkeiten ändern und wenn ein Termin nicht nur eine Uhrzeit, sondern auch einen Ort, ein Projekt oder eine bestimmte Ressource betrifft. Genau hier setzt Teamup Kalender an. Ich habe die App als geschäftlich orientiertes Organisationswerkzeug betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie leicht sich gemeinsame Kalender lesen und bedienen lassen.

Mein erster Eindruck: Teamup ist weniger ein klassischer Privatkalender und mehr eine gemeinsame Arbeitsfläche für Teams, Vereine, Familien oder Projekte. Der Entwickler Teamup Solutions AG richtet die Anwendung klar auf Gruppenplanung aus. Sie ist kostenlos erhältlich, ab USK 0 freigegeben und läuft ab Android 6.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 bei rund 5.400 Bewertungen und über einer Million Installationen wirkt sie außerdem wie ein etabliertes Werkzeug, nicht wie ein kurzfristiges Experiment.

Lesbarkeit und Navigation im gemeinsamen Kalender

Die wichtigste Stärke liegt für mich in der Trennung verschiedener Terminarten. Statt alle Einträge in einer einzigen langen Liste zu vermischen, kann ein Team Kalenderbereiche gedanklich nach Aufgaben, Personen, Projekten oder Orten ordnen. Das klingt zunächst einfach, verändert aber die tägliche Nutzung deutlich: Wer nur die eigenen Einsätze sehen möchte, muss nicht zwangsläufig jede Besprechung und jeden allgemeinen Hinweis gleichzeitig betrachten.

Diese Struktur ist besonders hilfreich, wenn ein Kalender viele Informationen enthält. Ein kleiner Verein könnte beispielsweise Trainings, Spiele, Vorstandstermine und Platzbelegungen auseinanderhalten. In einem beruflichen Projekt lassen sich Meilensteine, Kundentermine und interne Aufgaben getrennt betrachten. Die entscheidende Lesbarkeitsregel lautet dabei: lieber wenige klar benannte Bereiche als eine große Sammlung ungeordneter Einträge.

Ich würde beim Einrichten deshalb nicht sofort jede denkbare Kategorie anlegen. Für Menschen, die schnell von Farben, Symbolen oder dicht gefüllten Ansichten überfordert sind, ist ein reduzierter Start angenehmer. Drei gut verständliche Kalenderbereiche sind im Alltag oft nützlicher als zehn unterschiedlich gefärbte Ebenen. Die App kann ihre Stärke nur ausspielen, wenn die Gruppe vorher festlegt, wofür die einzelnen Bereiche stehen.

Auch die Navigation profitiert von diesem Ansatz. Ein gemeinsamer Kalender wird nicht nur als private Terminliste benutzt, sondern als Übersicht, in der man nach einem bestimmten Zusammenhang sucht: Was passiert in diesem Projekt? Wer ist an diesem Tag eingeteilt? Welche Termine gehören zum Raum? Diese Perspektive ist für Gruppen verständlicher als ein Kalender, der ausschließlich nach Uhrzeit sortiert ist.

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Für neue Nutzer bleibt allerdings eine kurze Eingewöhnung sinnvoll. Wer bisher nur einen persönlichen Standardkalender verwendet hat, muss zunächst verstehen, warum mehrere Kalenderbereiche existieren und welche Informationen in einen Termin gehören. Das ist kein schweres Hindernis, aber die App belohnt eine saubere Einrichtung stärker als spontane Einzelbenutzung.

Ein praktischer Vorteil zeigt sich bei der Übergabe von Aufgaben. Wenn eine Person aus einem Projekt ausscheidet, müssen Termine nicht zwangsläufig in deren persönlichem Kalender verschwinden. Sie bleiben im gemeinsamen Zusammenhang sichtbar. Für Teams mit wechselnden Zuständigkeiten ist das übersichtlicher als eine Sammlung persönlicher Kalender, deren Inhalte nur teilweise geteilt werden.

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Wer schlecht mit kleinen visuellen Unterschieden zurechtkommt, sollte sich nicht allein auf Farben verlassen. Farben können bei vielen Kalenderbereichen schnell unübersichtlich werden oder für manche Nutzer schwer unterscheidbar sein. Aussagekräftige Namen, eindeutige Titel und ein gleichbleibendes Benennungsschema sind deshalb wichtiger als eine möglichst bunte Darstellung. Ich würde etwa „Kundentermine“, „Interne Planung“ und „Raum A“ klarer finden als kurze Kürzel oder rein farbliche Markierungen.

Ein realistischer Arbeitstag mit Teamup

Stell dir ein kleines Kulturteam vor, das eine Veranstaltung vorbereitet. Eine Person betreut die Technik, eine andere die Öffentlichkeitsarbeit, und mehrere Helfer teilen sich Schichten. In einem persönlichen Kalender müsste jeder Beteiligte Informationen aus verschiedenen Nachrichten, Tabellen und Einzelterminen zusammensuchen. In Teamup kann die Gruppe die Planung nach diesen Bereichen ordnen und an einem Tag prüfen, ob Aufbau, Besprechung und Einsatzzeiten zusammenpassen.

Der nützliche Punkt ist nicht nur, dass alle denselben Kalender sehen. Viel wichtiger ist, dass ein Termin im richtigen organisatorischen Zusammenhang bleibt. Eine Aufbauzeit ist dann nicht einfach „Termin um neun“, sondern Teil des Veranstaltungsablaufs. Wenn später eine Person die Schicht übernimmt, muss der Eintrag nicht komplett neu erfunden werden. Diese Art von gemeinsamer Sichtbarkeit reduziert Rückfragen, sofern die Gruppe konsequent arbeitet.

Für Menschen mit Konzentrationsproblemen kann diese Bündelung ebenfalls hilfreich sein, weil relevante Informationen an einem Ort liegen. Sie kann aber auch das Gegenteil bewirken, wenn zu viele Bereiche gleichzeitig eingeblendet werden. Mein Tipp ist, die Ansicht für die konkrete Aufgabe zu begrenzen: Bei der Schichtplanung interessieren andere Termine vielleicht weniger als die eigenen Einsätze und die benötigten Räume.

Bedienung für unterschiedliche Fähigkeiten und Situationen

Bei der Bedienung zählt nicht nur, ob eine Funktion vorhanden ist, sondern ob sie unter realen Bedingungen verständlich bleibt. Teamup eignet sich vor allem dann, wenn die Gruppe gemeinsame Regeln für Titel, Bereiche und Zuständigkeiten festlegt. Ohne solche Regeln kann auch ein leistungsfähiger Kalender für Menschen mit geringer digitaler Erfahrung unübersichtlich werden.

Für Nutzer, die sich mit komplexen Menüs schwertun, ist ein schrittweises Vorgehen besser als eine vollständige Einrichtung an einem Abend. Zuerst würde ich nur die wichtigsten Kalenderbereiche anlegen, anschließend typische Termine erstellen und erst danach die feinere Organisation ergänzen. So lässt sich leichter erkennen, ob die Struktur tatsächlich verständlich ist oder nur auf dem Papier ordentlich aussieht.

Bei motorischen Einschränkungen ist vor allem die Art der täglichen Eingabe entscheidend. Viele wiederholte Aktionen, präzises Tippen oder häufiges Wechseln zwischen Ansichten können anstrengender sein als das Lesen eines fertigen Kalenders. Deshalb sollte eine Gruppe wiederkehrende Abläufe möglichst standardisieren: gleiche Bezeichnungen, klare Vorlagen im eigenen Arbeitsprozess und wenige unnötige Änderungen an bestehenden Einträgen.

Ich würde Teamup nicht als Werkzeug empfehlen, das man blind ohne Einführung an eine große Gruppe verteilt. Eine kurze gemeinsame Erklärung kann Barrieren deutlich senken. Dabei sollte man nicht nur zeigen, wie ein Termin erstellt wird, sondern auch, welcher Kalenderbereich gewählt wird, welche Angaben in den Titel gehören und wie Änderungen kommuniziert werden. Gerade für ältere Nutzer oder Personen mit wenig Erfahrung in digitalen Arbeitsgruppen macht diese Orientierung einen großen Unterschied.

Auch sensorische Unterschiede verdienen Aufmerksamkeit. Eine stark gefüllte Kalenderansicht kann für Menschen mit visueller Empfindlichkeit oder geringer Aufmerksamkeit belastend sein. Hier hilft weniger die Suche nach möglichst vielen Darstellungselementen als eine bewusst reduzierte Arbeitsweise. Wer nur die relevanten Bereiche einblendet und Termine mit klaren, kurzen Titeln versieht, schafft eine ruhigere Oberfläche.

Für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die Abhängigkeit von visueller Übersicht ein möglicher Prüfpunkt. Ich würde vor dem produktiven Einsatz testen, ob die verwendete Ansicht mit den eigenen Systemeinstellungen, der bevorzugten Schriftgröße und den persönlichen Bedienhilfen angenehm funktioniert. Die App sollte nicht automatisch als vollständig barrierefrei betrachtet werden, nur weil sie übersichtlich wirken kann. Entscheidend ist die konkrete Kombination aus Gerät, Betriebssystem und individueller Einstellung.

Menschen mit Hörbeeinträchtigungen profitieren grundsätzlich davon, dass die Planung nicht ausschließlich über Gespräche oder Zurufe laufen muss. Ein gemeinsamer Kalender kann Absprachen sichtbar machen und damit eine schriftliche Orientierung schaffen. Das funktioniert allerdings nur, wenn Änderungen ebenfalls zuverlässig eingetragen werden. Ein Kalender ersetzt keine klare Kommunikationskultur, er kann sie aber unterstützen.

Für Personen mit kognitiven Einschränkungen ist Vorhersehbarkeit besonders wertvoll. Wiederkehrende Begriffe und feste Abläufe helfen mehr als ständig wechselnde Benennungen. Ich würde für ein Team daher eine kleine interne Regel festlegen: Jeder Termin beginnt mit dem Zweck und enthält anschließend die wichtigste Zusatzinformation. Dadurch muss man nicht jedes Mal eine völlig andere Schreibweise entschlüsseln.

Unterwegs, im Team und bei wechselnder Aufmerksamkeit

Die situative Zugänglichkeit ist eine der interessantesten Seiten eines mobilen Gruppenkalenders. Ein Nutzer kann sich in einer lauten Umgebung, unter Zeitdruck oder mit begrenzter Aufmerksamkeit befinden. Dann ist eine kurze, eindeutig formulierte Übersicht hilfreicher als eine lange Beschreibung. Wer Teamup unterwegs verwendet, sollte Termine deshalb nicht mit unnötigen Details überladen.

In einem kleinen Betrieb könnte eine Person morgens im Bus die Tagesplanung prüfen, später während einer Pause eine Zuständigkeit kontrollieren und am Nachmittag eine Änderung nachvollziehen. Der Wert liegt dabei in der gemeinsamen Aktualität. Trotzdem würde ich wichtige Änderungen nicht allein durch einen flüchtigen Blick in die App absichern. Bei kritischen Abläufen sollte die Gruppe zusätzlich eine klare Rückmeldung vereinbaren.

Für Eltern, Pflegegruppen oder ehrenamtliche Teams kann die gemeinsame Struktur ebenfalls nützlich sein. Besonders dann, wenn nicht alle Beteiligten dieselben Arbeitszeiten haben, verhindert ein zentraler Kalender, dass Informationen an eine einzelne Person gebunden bleiben. Ein Nachteil entsteht, wenn manche Mitglieder nur selten auf den Kalender schauen. Dann braucht es eine einfache Regel, wann ein Eintrag als gelesen oder übernommen gilt.

Im Vergleich zu einem gewöhnlichen persönlichen Kalender ist Teamup stärker auf gemeinsame Zusammenhänge ausgelegt. Ein Standardkalender auf dem Smartphone ist oft schneller für den eigenen Zahnarzttermin oder eine private Erinnerung. Teamup spielt seine Vorteile aus, wenn mehrere Personen dieselben organisatorischen Informationen benötigen. Für eine einzelne Person mit wenigen Terminen wäre die zusätzliche Struktur wahrscheinlich unnötig.

Gegenüber einer Tabellenlösung wirkt ein Kalender für zeitliche Abläufe natürlicher. Tabellen können zwar viele Zusatzinformationen aufnehmen, verlangen aber häufig mehr manuelle Pflege und bieten weniger unmittelbare zeitliche Orientierung. Wer dagegen eine detaillierte Aufgabenverwaltung mit umfangreichen Statusfeldern, Abhängigkeiten und Dokumenten braucht, könnte mit einem spezialisierten Projektmanagement-Werkzeug besser fahren. Teamup ist für gemeinsame Zeitplanung überzeugender als für die vollständige Steuerung eines komplexen Projekts.

Auch der Vergleich mit Chatgruppen fällt interessant aus. Nachrichten sind schnell, aber wichtige Termine rutschen leicht nach oben und werden später schwer auffindbar. Ein gemeinsamer Kalender bringt die zeitliche Ordnung zurück. Er ersetzt den Chat jedoch nicht vollständig, denn Fragen, spontane Diskussionen und ausführliche Erklärungen gehören weiterhin in ein passendes Kommunikationsmedium.

Wo trotz guter Struktur Barrieren bleiben

Die größte Hürde ist aus meiner Sicht nicht die Grundidee, sondern die Konsequenz der Nutzung. Ein Kalender ist nur so zugänglich wie seine Einträge. Wenn manche Personen genaue Titel verwenden, andere nur Abkürzungen schreiben und wieder andere wichtige Informationen in private Nachrichten auslagern, entsteht eine neue Form von Ausschluss. Nutzer, die mehr Zeit zum Verarbeiten brauchen, leiden darunter besonders.

Eine weitere Reibung entsteht durch die gemeinsame Verantwortung. Wer darf Termine ändern? Wer kontrolliert Überschneidungen? Was passiert, wenn ein Bereich falsch gewählt wurde? Je größer die Gruppe, desto wichtiger werden einfache Zuständigkeiten. Ohne diese Absprachen kann die Offenheit eines gemeinsamen Kalenders zu Unsicherheit führen, weil niemand weiß, welche Version verlässlich ist.

Auch die Anpassung an persönliche Bedürfnisse sollte man vor dem Start prüfen. Nicht jede Person erlebt dieselbe Ansicht als übersichtlich. Manche bevorzugen eine konzentrierte Tagesperspektive, andere brauchen einen größeren zeitlichen Zusammenhang. Wenn ein Team nur eine einzige Darstellung als verbindlich betrachtet, werden Nutzer mit anderen Arbeitsweisen unnötig benachteiligt.

Ich würde außerdem nicht voraussetzen, dass jedes Mitglied die App sofort selbstständig versteht. Eine zugängliche Einführung muss praktische Beispiele enthalten und darf nicht nur Funktionen aufzählen. Ein gemeinsamer Probetermin, eine kurze Benennungsregel und eine feste Ansprechperson sind oft wirksamer als eine lange Anleitung.

Die technische Altersangabe der Anwendung ist ebenfalls erwähnenswert: Die aktuelle Version 1.20.11 (783) ist für Android ab Version 6.0 vorgesehen. Das macht sie grundsätzlich auch für ältere Android-Geräte interessant, wobei die tatsächliche Bedienerfahrung natürlich vom jeweiligen Gerät und dessen Einstellungen abhängt. Wer auf einem alten Smartphone arbeitet, sollte vor einer kompletten Teamumstellung testen, ob Darstellung und Eingabe im eigenen Alltag angenehm genug sind.

Der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde, besonders für Vereine, kleine Gruppen und private Organisationsgemeinschaften. Trotzdem bedeutet kostenlos nicht automatisch, dass jede Gruppe ohne Planung auskommt. Die eigentliche Investition liegt hier weniger im Geld als in der gemeinsamen Pflege: Ein Kalender mit veralteten oder widersprüchlichen Einträgen verliert seinen Nutzen schnell.

Für wen sich Teamup besonders lohnt

Ich sehe die App vor allem bei Teams, die wiederkehrende Abläufe, mehrere Zuständigkeiten oder unterschiedliche Terminarten übersichtlich zusammenhalten müssen. Dazu gehören etwa Projektgruppen, Vereine, Veranstaltungsorganisationen und kleine Arbeitsgemeinschaften. Auch Familien mit komplexer Wochenplanung können profitieren, wenn sie bereit sind, eine gemeinsame Struktur konsequent zu verwenden.

Weniger passend ist Teamup für Menschen, die ausschließlich private Einzeltermine verwalten und keine gemeinsame Kalenderlogik benötigen. Ebenso würde ich ein anderes Werkzeug wählen, wenn der Schwerpunkt auf ausführlicher Aufgabenverwaltung, Dokumentenablage oder umfangreichen Projektabhängigkeiten liegt. Die Stärke liegt in der gemeinsamen zeitlichen Orientierung, nicht darin, jedes Organisationsproblem abzudecken.

Vor dem Start würde ich drei Dinge festlegen: verständliche Kalenderbereiche, eine einheitliche Schreibweise für Termine und eine Regel für Änderungen. Diese Vorbereitung ist mein wichtigster praktischer Tipp. Sie entscheidet stärker über die Alltagstauglichkeit als die bloße Anzahl der verfügbaren Ansichten.

Mein zweiter Tipp betrifft die Barrierearmut: Erstellt nicht sofort einen Kalender für alle Lebensbereiche. Beginnt mit einem überschaubaren Anwendungsfall, etwa der wöchentlichen Einsatzplanung. Wenn die Gruppe damit sicher umgehen kann, lassen sich weitere Bereiche ergänzen. So bleibt die Lernlast für Menschen mit unterschiedlichem Tempo kontrollierbar.

Der dritte Tipp ist, Farben niemals als einzige Information zu verwenden. Ein klarer Titel und ein verständlicher Bereich müssen auch dann funktionieren, wenn Farben schlecht unterscheidbar sind, die Anzeige reduziert ist oder jemand den Kalender nur kurz überfliegt. Diese Regel macht die Planung nicht nur inklusiver, sondern auch im hektischen Alltag robuster.

Mein inklusives Urteil

Teamup Kalender ist für mich ein überzeugendes Werkzeug, wenn mehrere Menschen ihre Zeit nicht nur teilen, sondern in gemeinsamen Zusammenhängen organisieren müssen. Die App kann unterschiedliche Arbeitsweisen unterstützen, weil Termine nach Bereichen und Aufgaben geordnet werden können. Sie hilft besonders dann, wenn Informationen nicht an einer einzelnen Person hängen sollen.

Ihre Zugänglichkeit entsteht allerdings nicht automatisch durch die Installation. Nutzer mit unterschiedlichen Fähigkeiten profitieren erst wirklich, wenn die Gruppe klare Begriffe verwendet, Ansichten nicht überfüllt und Änderungen zuverlässig dokumentiert. Wer diese Grundlagen ignoriert, kann auch mit einem leistungsfähigen Kalender neue Verwirrung schaffen.

Die hohe Bewertung von 4,7 und die große Verbreitung mit über einer Million Installationen passen zu meinem Eindruck, dass Teamup eine ernstzunehmende Lösung für Gruppenplanung ist. Die kostenlose App vom Teamup Solutions AG ist kein Ersatz für jedes Projekt- oder Kommunikationstool, aber sie füllt ihre eigentliche Rolle gut aus: gemeinsame Termine verständlich sichtbar zu machen.

Ich würde sie einer Gruppe empfehlen, die bereit ist, ihre Kalenderlogik gemeinsam festzulegen. Für Einzelpersonen mit einfachen privaten Terminen wäre ein gewöhnlicher Smartphone-Kalender wahrscheinlich schneller und unkomplizierter. Wenn jedoch wechselnde Zuständigkeiten, mehrere Bereiche und unterschiedliche Bedürfnisse zusammenkommen, bietet Teamup eine solide Grundlage. Mein Fazit: besonders stark als gemeinsamer, strukturierter Kalender – vorausgesetzt, die Gruppe gestaltet ihn bewusst und nicht einfach nur möglichst voll.

Vorteile

  • Gemeinsame Kalender lassen sich schnell mit Familie oder Teams teilen.
  • Viele Kalenderansichten erleichtern die Planung von Terminen und Schichten.
  • Farbcodierte Einträge sorgen für eine übersichtliche Darstellung.
  • Erinnerungen helfen dabei
  • wichtige Termine rechtzeitig wahrzunehmen.
  • Die App eignet sich auch für Vereine
  • Gruppen und kleine Unternehmen.

Nachteile

  • Einige erweiterte Funktionen sind nur im kostenpflichtigen Tarif verfügbar.
  • Die Vielzahl an Einstellungen kann anfangs etwas unübersichtlich wirken.
  • Für die Nutzung ist eine Registrierung beziehungsweise ein Konto nötig.
  • Bei vielen geteilten Kalendern kann die Übersicht schnell überladen wirken.
  • Die Bedienung ist bei komplexen Teamplanungen nicht immer sofort intuitiv.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Teamup Kalender und für wen eignet sich die App?

Teamup Kalender ist eine gemeinsam nutzbare Kalenderlösung, mit der sich Termine, Aufgaben und Veranstaltungen übersichtlich organisieren lassen. Die App eignet sich besonders für Familien, Vereine, Schulen, Arbeitsgruppen und kleine Unternehmen. Mehrere Personen können auf denselben Kalender zugreifen, wobei sich unterschiedliche Kalenderbereiche und Berechtigungen einrichten lassen. Dadurch bleibt sichtbar, wer welche Informationen ansehen oder bearbeiten darf.

Wie kann ich andere Personen zu einem Teamup-Kalender einladen?

Weitere Nutzer lassen sich in der Regel über einen persönlichen Einladungslink oder eine entsprechende Freigabeoption zum Kalender hinzufügen. Praktisch ist, dass nicht jeder Teilnehmer zwingend ein eigenes Konto mit umfangreichen Einstellungen benötigt. Vor dem Teilen sollte man jedoch genau prüfen, welche Zugriffsstufe verwendet wird. Je nach Berechtigung können Personen Termine nur ansehen, bearbeiten oder auch Kalenderstrukturen verändern.

Funktioniert Teamup Kalender auf Android, iPhone und im Web?

Teamup Kalender kann auf verschiedenen Geräten genutzt werden, darunter Android-Smartphones, iPhones, Tablets und Computer über den Webbrowser. Die Kalenderdaten werden online synchronisiert, sodass Änderungen normalerweise auf allen verbundenen Geräten erscheinen. Für eine zuverlässige Nutzung ist eine Internetverbindung wichtig. Je nach App-Version und Geräteeinstellungen können einzelne Funktionen oder Darstellungen auf mobilen Geräten leicht von der Webversion abweichen.

Welche Funktionen bietet Teamup Kalender für die gemeinsame Planung?

Die App unterstützt eine übersichtliche gemeinsame Terminplanung mit mehreren Unterkalendern, farblicher Kennzeichnung und individuell steuerbaren Zugriffsrechten. Termine können mit Uhrzeiten, Orten, Beschreibungen und weiteren Details versehen werden. Besonders hilfreich ist die Trennung verschiedener Bereiche, etwa Familie, Arbeit, Training oder Vereinsaktivitäten. So lassen sich viele Termine in einem Kalender verwalten, ohne dass die Übersicht verloren geht.

Ist Teamup Kalender kostenlos oder entstehen Kosten für die Nutzung?

Teamup Kalender bietet je nach aktuellem Tarif unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten. Für einfache private oder kleine gemeinsame Kalender kann ein kostenloses Angebot ausreichen, während zusätzliche Funktionen, mehr Unterkalender, längere Datenaufbewahrung oder erweiterte Verwaltungsoptionen kostenpflichtig sein können. Vor dem Download beziehungsweise der Einrichtung sollte man die aktuellen Tarifbedingungen prüfen, da sich Preise, Testzeiträume und enthaltene Leistungen ändern können.

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