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SCHUFA – Bonität & Score

Bewertung
3,5
Downloads
100.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
SCHUFA – Bonität & Score
Kategorie
Finanzen
Paketname
com.schufamobileapp
Entwickler
SCHUFA Holding AG
Bewertung
3,5
Version
1.10.0
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer seine finanzielle Situation nicht nur dann prüfen möchte, wenn bereits ein Kredit, ein Umzug oder ein neuer Mobilfunkvertrag ansteht, bekommt mit SCHUFA – Bonität & Score einen direkten Zugang zu den eigenen SCHUFA-Informationen. Ich habe die Finanz-App von SCHUFA Holding AG vor allem aus Sicht des mobilen Alltags betrachtet: Wie schnell komme ich zu den wichtigen Angaben, was passiert bei einer instabilen Verbindung, und wann ist der Blick in die App tatsächlich hilfreicher als der Umweg über Briefe, Webseiten oder allgemeine Bonitätsratgeber?

Mein erster Eindruck fällt nüchtern, aber positiv aus. Die Anwendung ist kostenlos, richtet sich an Nutzer jeden Alters und konzentriert sich auf einen klaren Zweck: die eigene Bonität und die dazugehörigen Daten im Blick zu behalten. Sie ist keine Haushaltsbuch-App, kein Kreditvergleich und kein Finanzplaner. Gerade diese Begrenzung ist ihre Stärke, verlangt aber auch die richtige Erwartungshaltung. Wer eine kompakte Übersicht zur eigenen SCHUFA-Situation sucht, findet hier einen sinnvolleren Ansatz als in einer App, die mit vielen Nebenfunktionen vom eigentlichen Thema ablenkt.

Der mobile Zugang zur eigenen Bonität

Im Alltag entsteht der Nutzen meist in einem konkreten Moment. Ich denke etwa an eine Wohnungssuche: Die Unterlagen müssen schnell zusammengestellt werden, eine Vermietung fragt nach einem Bonitätsnachweis, und man möchte vorher selbst wissen, welche Informationen zur eigenen Person hinterlegt sind. Statt erst am Computer nach dem richtigen Bereich zu suchen, liegt der Zugang auf dem Smartphone bereit. Das macht die Prüfung weniger zu einer seltenen Pflichtaufgabe und eher zu einem kurzen Kontrollschritt vor einer wichtigen Entscheidung.

Auch bei einem geplanten Ratenkauf oder einem neuen Vertrag kann dieser Überblick helfen. Die App ersetzt keine persönliche Finanzberatung und sagt mir nicht, ob eine Finanzierung vernünftig ist. Sie kann aber dabei unterstützen, die eigene Ausgangslage nicht völlig im Dunkeln einzuschätzen. Für mich ist das der sinnvollste Anwendungsfall: erst die eigenen Daten ansehen, dann Angebote vergleichen und nicht umgekehrt.

Die Veröffentlichung erfolgte am 22.01.2026; aktuell ist Version 1.10.0 im Einsatz. Im Store kommt die App auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,5 bei rund 500 Bewertungen und wurde über 100.000-mal installiert. Diese Zahlen machen sie nicht automatisch gut, zeigen aber, dass bereits eine erkennbare Nutzergruppe mit dem mobilen SCHUFA-Zugang arbeitet. Ich würde die Bewertung eher als Hinweis auf eine gemischte Alltagserfahrung lesen: Der Zweck ist verständlich, doch bei Finanz-Apps zählt die persönliche Einrichtung und der jeweilige Zugriff oft stärker als eine einzelne Sternezahl.

Was beim ersten Einstieg wichtig ist

Der erste Kontakt mit einer Bonitäts-App ist naturgemäß weniger spontan als bei einer Wetter- oder Notizen-App. Ich muss mich darauf einstellen, dass es um persönliche Finanzdaten geht und dass ein sorgfältiger Einstieg wichtiger ist als ein möglichst schneller Klick. Wer nur neugierig ist und eine allgemeine Erklärung zum SCHUFA-Score erwartet, könnte den Ablauf als zu formell empfinden. Wer dagegen seine eigene Situation prüfen will, sollte die Einrichtung in einem ruhigen Moment erledigen und die Angaben aufmerksam lesen.

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Genau hier liegt ein nicht sofort sichtbarer Vorteil: Die App ist am nützlichsten, wenn ich sie nicht erst in einer Stresssituation öffne. Bei einer kurzfristigen Wohnungsbewerbung bleibt wenig Zeit, um Zugang, Identitätsprüfung und Datenanzeige geduldig zu durchlaufen. Mein Tipp ist deshalb, die Anwendung vor dem nächsten dringenden Anlass kennenzulernen. So lässt sich später besser unterscheiden, ob ein Problem an der Verbindung, am Zugang oder an einer tatsächlich angezeigten Information liegt.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich für eine Finanzanwendung, ist aber vor allem eine formale Einordnung der App. Inhaltlich richtet sie sich klar an Menschen, die ihre eigene Bonität verwalten oder nachvollziehen möchten. Für Minderjährige ist sie nicht automatisch sinnvoll, nur weil die Freigabe niedrig ausfällt. Entscheidend bleibt, ob ein eigener praktischer Anlass und die nötige Berechtigung für den Umgang mit den persönlichen Daten vorhanden sind.

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Warum die Internetverbindung hier mehr als Nebensache ist

Bei einer App, die aktuelle persönliche Daten anzeigen soll, ist die Verbindung zum Dienst ein wesentlicher Teil der Nutzung. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass eine einmal geöffnete Ansicht jederzeit vollständig verfügbar bleibt oder dass eine Prüfung ohne Kontakt zum Dienst zuverlässig funktioniert. Gerade bei Bonitätsinformationen ist Aktualität wichtiger als eine hübsche Offline-Ansicht. Die App sollte daher vor allem als Zugang zu einem verbundenen Dienst verstanden werden, nicht als statisches Dokument auf dem Smartphone.

Das merkt man besonders unterwegs. In einer Wohnung, im Zug oder in einem Gebäude mit schwachem Empfang kann der Start länger dauern, eine Anmeldung stocken oder eine Datenansicht nicht sofort erscheinen. Das ist nicht automatisch ein Fehler der Anwendung. Trotzdem gehört es zur realistischen Nutzung, dass eine wichtige Prüfung nicht erst im letzten Moment an einem Ort mit unsicherem Netz begonnen wird. Ich würde sensible Vorgänge möglichst über eine stabile Verbindung erledigen und die App nicht als einzige Vorbereitung für eine zeitkritische Bewerbung einplanen.

Der Vorteil der mobilen Form bleibt trotzdem bestehen. Wenn die Verbindung funktioniert, muss ich nicht erst einen Rechner suchen oder mich an einen bestimmten Arbeitsplatz setzen. Ein kurzer Check kann zwischen zwei Terminen stattfinden. Diese Nähe zum Alltag verändert auch die Häufigkeit der Nutzung: Statt die eigene Bonität nur bei einem konkreten Antrag zu beachten, kann ich mir angewöhnen, vor größeren finanziellen Entscheidungen bewusst einen Blick darauf zu werfen.

Praktische Situationen außerhalb des Schreibtischs

Ein realistisches Beispiel ist ein Telefonat mit einer Vermietung. Während des Gesprächs wird eine Selbstauskunft verlangt, und ich möchte nicht blind zusagen, bevor ich meine Unterlagen geprüft habe. Mit dem Smartphone kann ich die App öffnen, den aktuellen Stand ansehen und anschließend gezielter klären, welcher Nachweis tatsächlich benötigt wird. Das spart nicht zwingend den gesamten Papierweg, verhindert aber, dass ich aus Unsicherheit falsche Angaben mache oder eine wichtige Prüfung komplett aufschiebe.

Ein anderer Fall ist ein Umzug mit mehreren parallelen Verträgen. Zwischen Strom, Internet, Versicherung und Mietunterlagen verliert man leicht den Überblick. Die SCHUFA-App organisiert diese Verträge nicht für mich, und sie ersetzt auch keine Dokumentenablage. Ihr Wert liegt an einer anderen Stelle: Sie liefert den bonitätsbezogenen Teil der Vorbereitung, während ich die übrigen Unterlagen getrennt verwalte. Diese klare Arbeitsteilung ist sinnvoller, als von einer einzelnen App eine komplette Finanzzentrale zu erwarten.

Auch für Menschen, die ihre Daten regelmäßig kontrollieren möchten, kann der mobile Zugriff nützlich sein. Ich würde dabei nicht ständig nach einem besseren Score suchen, sondern auf Veränderungen und die Plausibilität der angezeigten Informationen achten. Ein Score ist kein persönlicher Charaktertest und keine Garantie für die Zusage eines Vertrags. Anbieter treffen ihre Entscheidungen nach eigenen Kriterien. Die App hilft mir also bei der Kontrolle meiner SCHUFA-Seite, nicht bei der Vorhersage jeder einzelnen Kredit- oder Vertragsentscheidung.

Wenn der Zugriff nicht sofort klappt

Die wichtigste Bewährungsprobe einer Finanz-App ist für mich nicht der ideale Start, sondern der Umgang mit Reibung. Eine unterbrochene Verbindung, eine abgelaufene Sitzung oder ein unklarer Anmeldeschritt kann bei persönlichen Daten schnell verunsichern. In solchen Momenten sollte ich nicht mehrfach hektisch Eingaben wiederholen. Besser ist es, zunächst die Verbindung zu prüfen, die App kontrolliert neu zu öffnen und den Vorgang erst dann fortzusetzen. Bei einer sensiblen Anwendung ist langsames, bewusstes Vorgehen ein echter Sicherheitsvorteil.

Wenn eine Anzeige nicht lädt, sollte ich außerdem nicht sofort annehmen, dass sich meine Bonität verändert hat. Eine technische Unterbrechung und ein inhaltlicher Datenstand sind zwei völlig verschiedene Dinge. Diese Unterscheidung klingt banal, ist aber im Alltag wichtig, weil finanzielle Informationen emotional schnell überbewertet werden. Ich würde bei einer dringenden Angelegenheit erst für eine stabile Verbindung sorgen und anschließend prüfen, ob die Ansicht vollständig und nachvollziehbar geladen wurde.

Ein weiterer praktischer Tipp: Die App sollte nicht nur in dem Moment getestet werden, in dem eine Frist abläuft. Ein kurzer, freiwilliger Test zu Hause zeigt mir, ob der Zugang grundsätzlich funktioniert und welche Schritte ich später erwarten kann. Dadurch wird die Wiederherstellung nach einer Unterbrechung weniger nervös. Falls ein Vorgang dennoch nicht weitergeht, ist es vernünftiger, die offiziellen Hilfemöglichkeiten des Dienstes zu nutzen, statt Zugangsdaten über inoffizielle Wege oder fremde Webseiten einzugeben.

Die aktuelle Version 1.10.0 zeigt, dass die Anwendung weiter gepflegt und in einer konkreten Versionslinie angeboten wird. Das ist für mich ein gutes Zeichen, aber kein Versprechen, dass jeder Start reibungslos verläuft. Gerade bei einer App, die auf persönliche Konten und aktuelle Daten zugreift, können technische Abläufe anspruchsvoller sein als bei einer rein lokalen Anwendung. Ich bewerte die Verbindung deshalb nicht als bloßes Komfortthema, sondern als Teil der gesamten Nutzererfahrung.

Datensensibel nutzen: kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Bei einer Bonitäts-App ist der Datenschutz nicht nur eine abstrakte Einstellung im Hintergrund. Ich würde die Anwendung nicht auf einem gemeinsam genutzten Gerät offen lassen und sensible Ansichten nicht in Situationen anzeigen, in denen andere Personen problemlos auf den Bildschirm schauen können. Besonders unterwegs ist der Blickschutz leicht zu unterschätzen. Eine kurze Kontrolle im Café oder im Wartebereich ist praktisch, sollte aber mit derselben Aufmerksamkeit erfolgen wie der Umgang mit einem Brief voller persönlicher Angaben.

Ebenso wichtig ist die Trennung zwischen der offiziellen App und vermeintlichen Hilfsangeboten. Wenn jemand über eine Nachricht oder ein fremdes Fenster zur Eingabe persönlicher Zugangsdaten auffordert, würde ich den Vorgang abbrechen und die Anwendung selbst öffnen. Dieser Schritt ist nicht spektakulär, aber er verhindert, dass der mobile Komfort zum Einfallstor für unüberlegte Eingaben wird. Die Tatsache, dass SCHUFA Holding AG als Entwickler hinter der App steht, hilft bei der Orientierung; trotzdem sollte ich jeden Anmeldevorgang bewusst aus der offiziellen Anwendung heraus starten.

Ich würde außerdem keine Bildschirmfotos von Score- oder Datenansichten an Freunde, Makler oder Händler weitergeben, wenn sie für den jeweiligen Zweck nicht nötig sind. Ein Screenshot kann schnell in Chats, Cloud-Backups oder E-Mail-Verläufen landen. Für eine konkrete Bewerbung ist es besser, genau zu klären, welches Dokument verlangt wird, statt vorsorglich den gesamten persönlichen Überblick zu teilen. Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einer privaten Kontrolle in der App und einem formellen Nachweis für einen Dritten.

Die App passt gut zu Menschen, die Verantwortung für ihre eigenen Daten übernehmen möchten, aber nicht jede finanzielle Aufgabe in einem einzigen Dashboard brauchen. Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine automatische Budgetplanung, Kontenanbindung, Ausgabenanalyse oder konkrete Produktempfehlungen erwarten. Dafür würde ich eine spezialisierte Haushaltsbuch- oder Banking-App ergänzend einsetzen. Diese Programme beantworten jedoch eine andere Frage: Sie zeigen, wie ich mit meinem Geld umgehe, während SCHUFA – Bonität & Score den Blick auf die bonitätsbezogenen Informationen richtet.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Die klassische Alternative ist der Zugriff über einen Browser oder die Nutzung schriftlicher Unterlagen. Ein Browser kann auf einem großen Bildschirm angenehmer sein, wenn ich mehrere Dokumente parallel vergleichen oder etwas ausdrucken möchte. Die App ist dagegen im spontanen mobilen Moment im Vorteil. Sie liegt näher, lässt sich schneller öffnen und passt besser zu Situationen, in denen ich gerade keinen Arbeitsplatz mit Tastatur und Drucker zur Verfügung habe.

Eine zweite Alternative sind allgemeine Score-Erklärseiten oder Finanzratgeber. Sie können Begriffe verständlich machen, zeigen mir aber nicht automatisch meine persönliche Datenlage. Die App ist deshalb dann stärker, wenn es nicht um die Frage „Was bedeutet Bonität allgemein?“ geht, sondern um „Was ist in meinem konkreten SCHUFA-Zugang zu sehen?“. Für grundlegendes Finanzwissen würde ich weiterhin unabhängige Informationen nutzen; für die persönliche Kontrolle ist der direkte Zugang zielgerichteter.

Banking-Apps wiederum sind im Alltag oft häufiger geöffnet, weil dort Kontostände und Umsätze sichtbar sind. Sie können mir zeigen, ob eine Rate in mein Budget passt, aber sie sind nicht dasselbe wie eine SCHUFA-Auskunft. Wer beide Perspektiven ernst nimmt, sollte sie nicht gegeneinander ausspielen: Die Banking-App hilft bei der laufenden Zahlungsplanung, die SCHUFA-App bei der Kontrolle der eigenen Bonitätsdaten. Erst zusammen entsteht ein vollständigeres Bild, wobei keine der beiden Anwendungen eine verbindliche Zusage eines Anbieters ersetzen kann.

Ein nicht offensichtlicher Trade-off ist die Konzentration auf einen einzelnen Zweck. Ich muss mich nicht durch Anlageprodukte, Werbung für Versicherungen oder komplexe Finanzdiagramme arbeiten, um zur Bonitätsprüfung zu gelangen. Gleichzeitig fehlen dadurch Funktionen, die manche Nutzer aus größeren Finanzplattformen gewohnt sind. Für mich ist diese Schlichtheit eher ein Plus, solange ich bewusst akzeptiere, dass die App kein Werkzeug für die komplette persönliche Finanzverwaltung ist.

Für wen sich die App lohnt

Ich empfehle die Anwendung besonders Menschen, die vor einer Wohnungssuche, einem Vertragswechsel oder einer größeren Finanzierung ihre Ausgangslage selbst prüfen möchten. Auch wer seine persönlichen SCHUFA-Daten nicht nur einmalig, sondern in vernünftigen Abständen im Blick behalten will, profitiert vom mobilen Zugang. Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, wobei kostenlos nicht bedeutet, dass jeder denkbare Nachweis oder jede zusätzliche Dienstleistung automatisch enthalten sein muss. Für die Entscheidung zählt daher der konkrete Zweck, den ich mit der App verfolge.

Weniger passend ist sie für jemanden, der lediglich seine monatlichen Ausgaben kategorisieren oder ein gemeinsames Familienbudget führen möchte. Dafür bietet ein Haushaltsbuch deutlich mehr Orientierung. Auch wer eine sofortige Kreditentscheidung erwartet, sollte eine andere Erwartung entwickeln: Die App zeigt mir relevante Informationen zu meiner Bonität, entscheidet aber nicht anstelle einer Bank, eines Vermieters oder eines Vertragspartners.

Für ältere Menschen oder Nutzer mit wenig Erfahrung bei digitalen Finanzdiensten kann der mobile Zugang praktisch sein, sofern die Einrichtung in Ruhe erfolgt. Ich würde dabei nicht nur auf die Altersfreigabe schauen, sondern auf Lesbarkeit, Verständnis der einzelnen Schritte und einen sicheren Umgang mit Zugangsdaten. Wer sich bei digitalen Identitäts- oder Anmeldeprozessen grundsätzlich unwohl fühlt, ist mit persönlicher Unterstützung oder einem vertrauten größeren Bildschirm möglicherweise besser aufgehoben als mit einer spontanen Nutzung unterwegs.

Mein Urteil zur vernetzten Nutzung

Nach meiner Einschätzung ist SCHUFA – Bonität & Score eine fokussierte Finanz-App mit einem klaren mobilen Nutzen. Ihre Stärke liegt nicht in einer großen Funktionssammlung, sondern darin, den persönlichen SCHUFA-Zugang näher an die Situationen zu bringen, in denen Bonität tatsächlich eine Rolle spielt. Die Verbindung zum Dienst bleibt dabei zentral: Ohne einen zuverlässigen Online-Zugriff verliert der schnelle mobile Vorteil an Bedeutung. Deshalb würde ich wichtige Prüfungen nicht auf den letzten Augenblick verschieben.

Besonders überzeugend finde ich die Kombination aus direkter Kontrolle und klarer Aufgabenverteilung. Ich kann meine bonitätsbezogenen Informationen selbst ansehen, sollte daraus aber keine automatische Vertragsprognose ableiten. Wer diesen Unterschied versteht, nutzt die App realistischer und macht sich weniger abhängig von einem einzelnen Wert. Der praktische Gewinn entsteht vor allem durch Vorbereitung: erst prüfen, dann Unterlagen zusammenstellen, anschließend Angebote oder Verträge mit einem besseren Überblick bewerten.

Die gemischte Durchschnittsbewertung von 3,5 zeigt zugleich, dass der Nutzen nicht für jeden gleich reibungslos ausfallen dürfte. Bei sensiblen Konten können Anmeldung, Verbindung und Sicherheitsbewusstsein mehr Aufmerksamkeit verlangen als bei gewöhnlichen Alltags-Apps. Für mich ist das kein Grund, die Anwendung abzulehnen, aber ein Grund, sie nicht als hektisches Notfallwerkzeug zu behandeln. Wer sie gelegentlich in ruhiger Umgebung testet und persönliche Daten bewusst schützt, holt aus dem mobilen Format deutlich mehr heraus.

Unterm Strich würde ich die kostenlose App Freunden empfehlen, die ihre SCHUFA-Daten selbstständig und zeitgemäß im Blick behalten möchten. Ich würde sie nicht als Ersatz für Banking, Budgetplanung oder unabhängige Finanzberatung verkaufen. Ihre beste Rolle ist die eines gezielten Kontrollpunkts zwischen Alltag und finanzieller Entscheidung. Der wichtigste Vorteil ist der direkte Überblick, der wichtigste Vorbehalt bleibt die Abhängigkeit von einem sicheren und funktionierenden Online-Zugang. Wer genau diesen Rahmen akzeptiert, bekommt ein nützliches Werkzeug statt eines überladenen Finanzportals.

Vorteile

  • Bonitätsauskunft und Score bequem per Smartphone abrufbar
  • Übersichtliche Darstellung wichtiger SCHUFA-Daten
  • Benachrichtigungen bei Änderungen können Sicherheit erhöhen
  • Digitale Identitätsprüfung spart Zeit bei der Registrierung
  • Hilfreiche Informationen zum persönlichen Bonitätsstatus verfügbar

Nachteile

  • Viele Funktionen sind nur mit kostenpflichtigem Zugang nutzbar
  • Für die Nutzung müssen persönliche und sensible Daten angegeben werden
  • Score-Aktualisierungen erfolgen nicht immer sofort
  • Die App ersetzt keine ausführliche Finanzberatung
  • Registrierung und Verifizierung können etwas Zeit beanspruchen

Häufig gestellte Fragen

Was ist SCHUFA – Bonität & Score und welche Funktionen bietet die App?

SCHUFA – Bonität & Score ist eine mobile Anwendung zur Verwaltung und Kontrolle persönlicher Bonitätsinformationen. Nach der Anmeldung können Nutzer je nach gebuchtem Leistungsumfang beispielsweise ihren SCHUFA-Score einsehen, Daten prüfen, Benachrichtigungen erhalten und Informationen zu gespeicherten Einträgen abrufen. Die App dient vor allem dazu, die eigene finanzielle Auskunft übersichtlich auf dem Smartphone zu kontrollieren.

Ist die Nutzung der SCHUFA-App kostenlos oder entstehen Gebühren?

Ob Kosten entstehen, hängt von der ausgewählten Funktion und dem jeweiligen Produkt ab. Einige grundlegende Bereiche oder Informationsangebote können kostenlos verfügbar sein, während detaillierte Bonitätsauskünfte, regelmäßige Aktualisierungen oder zusätzliche Überwachungsfunktionen kostenpflichtig sein können. Vor dem Abschluss eines Abonnements sollten Nutzer Preise, Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsbedingungen direkt in der App sorgfältig prüfen.

Welche persönlichen Daten werden für die Nutzung benötigt?

Für die Registrierung und die eindeutige Zuordnung eines SCHUFA-Datensatzes werden in der Regel persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum, aktuelle Anschrift und Kontaktdaten benötigt. Je nach Funktion kann zusätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich sein. Da es sich um besonders sensible Finanz- und Identitätsinformationen handelt, sollten Nutzer die Datenschutzbestimmungen lesen und die App ausschließlich aus offiziellen App-Stores installieren.

Kann ich falsche oder veraltete SCHUFA-Einträge über die App melden?

Die App kann dabei helfen, persönliche SCHUFA-Informationen einzusehen und mögliche Unstimmigkeiten schneller zu erkennen. Werden falsche, nicht mehr aktuelle oder unbekannte Angaben entdeckt, können Nutzer in der Regel Informationen zum weiteren Vorgehen und zu Kontaktmöglichkeiten erhalten. Eine automatische Löschung erfolgt jedoch nicht allein durch die App; die Prüfung und Korrektur muss nach den vorgesehenen SCHUFA-Prozessen beantragt werden.

Wie sicher ist die Nutzung von SCHUFA – Bonität & Score auf dem Smartphone?

Bei einer Bonitäts-App sind Sicherheits- und Datenschutzaspekte besonders wichtig. Nutzer sollten ein starkes, einzigartiges Passwort verwenden, verfügbare Sicherheitsverfahren aktivieren und die App regelmäßig aktualisieren. Außerdem empfiehlt es sich, keine Zugangsdaten auf fremden Geräten einzugeben und bei verdächtigen Nachrichten vorsichtig zu sein. Der persönliche SCHUFA-Score ist zudem nur eine Orientierung und garantiert keine Kredit- oder Vertragszusage.

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