
POSTIDENT
- Bewertung
- 4,7
- Downloads
- 5.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- POSTIDENT
- Kategorie
- Finanzen
- Paketname
- de.deutschepost.postident
- Entwickler
- Deutsche Post AG
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 28.0.2






Analysiert von Appcrazy
Bei einer digitalen Kontoeröffnung oder einem neuen Vertrag kommt oft ein Moment, in dem der Online-Antrag kurz stillsteht: Die Identität muss noch geprüft werden. Genau dann kann POSTIDENT nützlich sein. Die App von Deutsche Post AG begleitet diesen Schritt auf dem Smartphone. Ich sehe sie nicht als Finanzzentrale, sondern als spezialisiertes Werkzeug, das einen konkreten Vorgang abschließen soll.
Ihre Stärke zeigt sich erst, wenn ein Anbieter diesen Identifikationsweg für den jeweiligen Antrag vorsieht. Die Anwendung ist kostenlos und der Finanzbereich ist ihre Store-Kategorie, doch sie verwaltet weder ein Konto noch ersetzt sie eine Banking-App. Wer sie installiert, ohne einen passenden Vorgang vor sich zu haben, findet wenig Anlass, sie regelmäßig zu öffnen. Wer dagegen gerade einen Antrag abschließt, kann damit eine Unterbrechung vermeiden.
Die Verbindung ist Teil des Ablaufs
Bei einer Identitätsprüfung ist eine stabile Internetverbindung mehr als eine bequeme Zugabe: Sie gehört zu den praktischen Voraussetzungen, wenn die App den digitalen Vorgang durchführen soll. Ich würde deshalb nicht erst in einem Funkloch anfangen und darauf hoffen, dass sich alles später von selbst fortsetzt. Besser ist es, vor dem Start einen Ort mit zuverlässiger Verbindung zu wählen und den Antrag dort konzentriert zu erledigen.
Das beeinflusst auch, wann ich die App öffne. Im Zug kann eine Identifizierung verlockend wirken, weil die Zeit ohnehin vergeht. Wechselnde Netzabdeckung, Menschen im Hintergrund und wenig Platz, um das Ausweisdokument ruhig auszurichten, machen diesen Moment aber unnötig störanfällig. Für einen kurzen Check der nötigen Unterlagen mag unterwegs Zeit sein; den eigentlichen Vorgang würde ich eher auf später verschieben, wenn ich Empfang und Ruhe habe.
Ein kurzer Vorab-Check spart Nerven
Bevor ich starte, prüfe ich nicht nur, ob das Smartphone geladen ist. Ich schaue auch, ob ich den Antrag des Anbieters noch offen habe und den Zugang zum vorgesehenen Identifikationsprozess wiederfinde. So vermeide ich, mitten in der Prüfung zwischen Apps oder Nachrichten suchen zu müssen. Das ist besonders hilfreich, wenn ich den Vorgang nicht direkt aus einem laufenden Browser-Schritt heraus beginne.
Eine weitere kleine Vorbereitung: Ich räume eine freie Fläche frei und lege den Ausweis so hin, dass ich ihn ohne Umgreifen aufnehmen kann. Das klingt nebensächlich, verringert aber die Chance, das Telefon während der Aufnahme hektisch abzustützen oder Lichtreflexe durch ständiges Drehen zu erzeugen. Bei einem Dokument, dessen Angaben klar erfasst werden müssen, ist eine ruhige Hand oft nützlicher als der Versuch, jeden Schritt möglichst schnell hinter sich zu bringen.
Digitale Identifikation ohne unnötigen Umweg
Wenn ich einen digitalen Antrag abschließe, interessiert mich vor allem, ob der Identitätsnachweis in denselben Ablauf passt oder mich ausbremst. In diesem Abschnitt geht es darum, wann die mobile Prüfung den Umweg über einen persönlichen Termin ersparen kann und weshalb sie trotzdem Vorbereitung verlangt. Danach lohnt sich der Blick darauf, wie sich der Vorgang in typischen Situationen am Smartphone anfühlt.
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Die eigentliche Stärke liegt im abgeschlossenen Vorgang
Der wichtigste Vorteil ist für mich nicht ein einzelner Bildschirm, sondern der Wegfall mehrerer Zwischenschritte. Statt persönliche Daten per Brief zu verschicken oder für eine Prüfung zwingend vor Ort zu erscheinen, kann ich den Identitätsnachweis dort erledigen, wo ich gerade bin. Das ist besonders angenehm, wenn ein Vertragsabschluss bereits online begonnen wurde und nur noch die gesetzlich beziehungsweise vom Anbieter verlangte Identifizierung fehlt.
In der Praxis sollte man POSTIDENT nicht wie eine App öffnen, um darin frei zu stöbern. Meist entsteht der Zugang aus einem konkreten Prozess heraus: Ein Unternehmen fordert eine Identifizierung an und verweist auf POSTIDENT. Danach starte ich den vorgesehenen Ablauf, halte mein Ausweisdokument bereit und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm. Genau diese klare Zweckbindung macht die Anwendung verständlich, solange ich weiß, für welchen Vorgang ich sie gerade benötige.
Die App spart vor allem Zeit an der Schnittstelle zwischen Online-Antrag und persönlichem Identitätsnachweis. Sie beseitigt nicht jede mögliche Hürde, aber sie verhindert, dass ein digital begonnener Vorgang an einem komplett analogen Schritt hängen bleibt. Für mich ist das der konkrete Nutzen, der im Alltag am meisten zählt.
Was ich vor dem Start bereitlegen würde
Ich würde den Ausweis nicht erst während der Identifizierung suchen. Besser ist es, das gültige Dokument vorher bereitzulegen, eine stabile Internetverbindung zu verwenden und für die Prüfung einen ruhigen, gut beleuchteten Ort zu wählen. Reflexionen auf dem Ausweis, ein sehr dunkler Raum oder hektische Bewegungen können den Ablauf unnötig verlängern. Das sind keine besonderen Funktionen der App, sondern einfache Vorbereitungen, die bei einer Identitätsprüfung einen deutlichen Unterschied machen.
Außerdem sollte ich genau darauf achten, ob der jeweilige Anbieter tatsächlich POSTIDENT für meinen Vorgang vorgesehen hat. Die App ist kein universeller Ersatz für jede Form der Anmeldung. Wenn ein Unternehmen eine andere Identifizierung verlangt, bringt es wenig, die Anwendung unabhängig davon zu installieren. Ihr Wert entsteht erst im Zusammenspiel mit dem konkreten Antrag.
So wirkt der Ablauf auf dem Smartphone
Beim Öffnen erwarte ich keine komplizierte Finanzoberfläche, sondern eine geführte Prüfung. Ich orientiere mich an den Anweisungen, bestätige die notwendigen Schritte und richte die Kamera beziehungsweise das Smartphone so aus, dass die verlangten Angaben erfasst werden können. Entscheidend ist, langsam genug vorzugehen. Wer das Telefon ständig neu positioniert oder Hinweise überspringen möchte, macht sich den Prozess eher schwerer.
Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Tipp ist, den Vorgang nicht nebenbei in Bus, Bahn oder einer lauten Warteschlange zu beginnen. Selbst wenn eine mobile Identifizierung grundsätzlich unterwegs attraktiv klingt, ist ein ruhiger Platz besser. Ich kann mich dann auf die Hinweise konzentrieren und muss den Prozess nicht wegen schlechter Sicht, Unterbrechungen oder fehlender Konzentration wiederholen.
Ebenso würde ich den Antrag nicht unmittelbar vor einem wichtigen Termin starten. Falls die Darstellung des Dokuments nicht auf Anhieb funktioniert oder die Verbindung stockt, brauche ich etwas Zeit für einen zweiten Versuch. Die App macht die Identifizierung bequemer, aber sie verwandelt sie nicht in einen völlig friktionsfreien Ein-Klick-Vorgang.
Ein realistischer Alltagseinsatz
Stell dir vor, du eröffnest abends online ein neues Konto. Die Antragsdaten sind bereits eingegeben, doch der Anbieter verlangt noch einen Identitätsnachweis. Früher hätte dieser letzte Schritt leicht bedeutet, den Vorgang zu unterbrechen, Unterlagen mitzunehmen oder die Eröffnung auf den nächsten Tag zu verschieben. Mit POSTIDENT kann ich den Identifikationsschritt direkt am Smartphone angehen, solange der Anbieter diesen Weg unterstützt.
In diesem Szenario ist die App besonders hilfreich, weil sie eine konkrete Blockade beseitigt. Ich muss nicht zwischen mehreren allgemeinen Apps wechseln, keine zusätzliche Finanzverwaltung einrichten und nicht erst lernen, wo welche Funktion versteckt ist. Ich erledige den Nachweis und kehre anschließend zum eigentlichen Antrag zurück. Genau hier fühlt sich die Anwendung sinnvoll an: nicht als Produkt, das ich täglich öffne, sondern als Werkzeug, das im richtigen Moment einen digitalen Vorgang abschließt.
Ein anderer guter Einsatz ist ein Vertragsabschluss, bei dem ich gerade nicht zu einer Filiale oder Poststelle gehen möchte. Für Menschen mit wenig Zeit, eingeschränkter Mobilität oder einem unregelmäßigen Tagesablauf kann diese Flexibilität wichtiger sein als eine besonders umfangreiche App-Oberfläche. Der Vorteil liegt in der Verfügbarkeit des Vorgangs am Smartphone, nicht in einer langen Liste zusätzlicher Funktionen.
Wo die Bequemlichkeit Grenzen hat
Meine wichtigste Einschränkung ist die Abhängigkeit vom konkreten Anbieter. POSTIDENT kann die Identifizierung nur dort sinnvoll unterstützen, wo dieser Dienst für den jeweiligen Vorgang angeboten wird. Wer einen Antrag bei einem Unternehmen startet, das ausschließlich ein anderes Verfahren akzeptiert, muss dessen Alternative verwenden. In solchen Fällen hilft auch eine technisch gut gemachte App nicht weiter.
Auch die Gerätebedingungen spielen eine Rolle. Die aktuelle Version 28.0.2 setzt ein Betriebssystem ab Version 9 voraus. Für viele heutige Smartphones ist das unproblematisch, bei älteren Geräten kann die Installation oder Nutzung jedoch zum Ausschlusskriterium werden. Wer ein altes Telefon weiterverwendet, sollte deshalb vor dem eigentlichen Antrag prüfen, ob die App darauf läuft, statt erst mitten im Abschluss überrascht zu werden.
Ein weiterer Trade-off betrifft den Komfort gegenüber der persönlichen Unterstützung. Eine digitale Identifizierung ist oft schneller, aber ich muss den Ablauf selbst aufmerksam durchführen. In einer Filiale kann mir jemand unmittelbar helfen, wenn ich unsicher bin oder ein Dokument nicht akzeptiert wird. POSTIDENT ist daher ideal für Menschen, die mit Smartphone-Kamera und geführten Formularschritten zurechtkommen. Wer bei digitalen Prüfungen regelmäßig Unterstützung benötigt, fühlt sich bei einem betreuten Verfahren möglicherweise wohler.
Ich würde außerdem nicht voraussetzen, dass jeder Versuch gleich reibungslos funktioniert. Licht, Kameraposition, Ausweiszustand und Netzwerk können den Ablauf beeinflussen. Das ist kein Grund, die App grundsätzlich abzulehnen, aber es verändert die Erwartung: Sie ersetzt den Weg vor Ort, nicht die Sorgfalt, die eine Identitätsprüfung nun einmal verlangt.
Wenn die Verbindung oder Erfassung hakt
Stockt der Ablauf, würde ich zunächst unterscheiden, ob das Problem an der Umgebung oder an der Dokumentaufnahme liegt. Bei schlechtem Empfang hilft es eher, den Standort zu wechseln und die Verbindung zu stabilisieren, statt die Kamera immer wieder neu auszurichten. Ist das Bild des Ausweises schwer lesbar, sind besseres Licht und eine ruhigere Position die sinnvolleren ersten Schritte. Solche einfachen Anpassungen verhindern, dass ich ohne Plan wiederholt denselben Versuch starte.
Wenn ich eine Unterbrechung nicht sicher einordnen kann, sollte ich mich am angezeigten Hinweis orientieren und den Identifikationsvorgang nicht eigenmächtig mehrfach parallel beginnen. Bei einem Vorgang, der mit einem konkreten Antrag verknüpft ist, ist es vernünftiger, den Zugang über den Anbieter erneut aufzurufen, falls das nötig wird, statt einen neuen Ablauf losgelöst davon anzulegen. So behalte ich besser im Blick, welcher Antrag gerade geprüft werden soll.
Auch die Frage, was nach einem abgebrochenen Versuch passiert, lässt sich am besten praktisch beantworten: Ich plane genug Zeit ein, bewahre den Zugang zum ursprünglichen Antrag auf und lese die angezeigten Hinweise, bevor ich erneut starte. Wer einen verbindlichen Abschluss unmittelbar benötigt oder bei einer gescheiterten Prüfung nicht selbst weiterkommt, fährt mit einem betreuten Verfahren unter Umständen sicherer. Die App ist bequem, aber keine persönliche Anlaufstelle am Bildschirm.
Vergleich mit den üblichen Alternativen
Gegenüber einer Identifizierung in einer Filiale oder Poststelle gewinnt POSTIDENT vor allem bei Flexibilität. Ich kann den Schritt in einen bereits laufenden Online-Prozess einbauen, anstatt Öffnungszeiten, Anfahrt oder Wartezeiten einzuplanen. Die klassische persönliche Prüfung bleibt jedoch interessant, wenn ich lieber mit einem Mitarbeiter spreche oder mein Smartphone für solche Vorgänge nicht einsetzen möchte.
Im Vergleich zu einer Video-Identifizierung liegt der Unterschied weniger im Ziel als im Ablauf. Beide Verfahren sollen den digitalen Abschluss eines Vorgangs ermöglichen, aber die konkrete Bedienung kann sich je nach Anbieter und Identitätsprozess unterscheiden. Ich würde deshalb nicht automatisch behaupten, dass POSTIDENT immer schneller ist. Seine Stärke ist die vertraute Verbindung zu einem Identitätsdienst der Deutschen Post und die Möglichkeit, den vorgesehenen Prozess mobil durchzuführen.
Gegenüber dem Postweg ist der digitale Ansatz für mich deutlich praktischer, wenn ich den Antrag sofort abschließen möchte. Briefe und manuelle Schritte wirken besonders dann langsam, wenn alle anderen Teile des Vertrags bereits online erledigt sind. Dafür verlangt die App ein kompatibles Smartphone und aktive Mitarbeit während der Prüfung. Wer bewusst Papier bevorzugt oder kein geeignetes Gerät besitzt, fährt mit dem herkömmlichen Weg besser.
Für wen sich die Installation wirklich lohnt
Am meisten profitieren Menschen, die regelmäßig digitale Finanz- oder Vertragsvorgänge beginnen und den Identitätsnachweis nicht auf später verschieben möchten. Dazu gehören etwa Nutzer, die ein Konto eröffnen, Finanzprodukte beantragen oder einen Dienst abschließen, bei dem eine persönliche Prüfung erforderlich ist. Auch für Personen, die selten zu einer Filiale kommen, ist die mobile Option praktisch.
Die Nutzung ist breit: POSTIDENT wurde über 5 Millionen Mal installiert und erreicht im Durchschnitt 4,7 Sterne bei rund 358.000 Bewertungen. Diese Größenordnung beweist nicht, dass jeder einzelne Ablauf problemlos ist, sie spricht aber dafür, dass die App für viele Menschen einen verständlichen und brauchbaren Zweck erfüllt. Bei rund 30.000 Rezensionen ist zudem klar, dass viele Nutzer ihre Erfahrung öffentlich eingeordnet haben; für meinen eigenen Entscheid bleiben aber der konkrete Anbieter und die Eignung des Smartphones ausschlaggebend.
Das Alter der Anwendung ist ebenfalls bemerkenswert. Sie ist seit dem 23. Juni 2015 verfügbar und wird weiterhin gepflegt; die aktuelle Fassung trägt die Versionsnummer 28.0.2. Für mich vermittelt das den Eindruck eines etablierten Werkzeugs statt eines kurzfristigen Experiments. Gleichzeitig bleibt der Kernnutzen eng: Nach der erfolgreichen Identifizierung brauche ich sie im Alltag meist nicht weiter.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das sagt wenig über die Eignung für einen bestimmten Finanzvorgang aus, macht aber klar, dass die App keine Unterhaltung oder riskante Inhalte in den Mittelpunkt stellt. Entscheidend ist nicht das Alter des Nutzers, sondern ob ein Anbieter den Dienst für einen konkreten Identitätsnachweis verlangt und ob die betreffende Person den digitalen Ablauf sicher bedienen kann.
Für jemanden, der vor allem ein bestimmtes Konto eröffnen möchte, lohnt es sich, den Identifikationsweg schon beim Start des Antrags zu beachten. Wird POSTIDENT angeboten, kann die Installation unmittelbar vor dem vorgesehenen Schritt sinnvoll sein. Ist dagegen eine andere Methode festgelegt, bringt vorsorgliches Herunterladen keinen Vorteil. Gerade weil die App keine allgemeine Dokumentenablage ist, würde ich sie nicht allein in der Hoffnung installieren, sie später für beliebige Nachweise verwenden zu können.
Mit persönlichen Daten bewusst umgehen
Ein Identitätsnachweis ist sensibler als ein gewöhnlicher Login. Ich würde die Prüfung deshalb nicht auf einem fremden oder gemeinsam genutzten Gerät durchführen und das Telefon während des Vorgangs bei mir behalten. Ebenso ist ein privater Ort sinnvoll, an dem andere Personen weder den Ausweis noch die Anzeige auf dem Bildschirm beiläufig sehen können. Das sind einfache Verhaltensregeln, die sich aus der Art des Vorgangs ergeben, ohne dass man dafür zusätzliche Funktionen voraussetzen muss.
Wer sparsam mit mobilen Daten umgehen möchte, kann die Identifizierung für einen Zeitpunkt mit WLAN einplanen. Dabei geht es weniger um eine bestimmte Datenmenge als um Planbarkeit: Bei einer Verbindung, die nicht ständig wechselt, ist der Ablauf meist angenehmer. Ich würde allerdings nicht erst während der Prüfung die Netzwerkeinstellungen verändern oder zwischen Verbindungen springen; besser ist, die passende Verbindung vorab zu wählen und dann beim Vorgang zu bleiben.
Mein Urteil nach dem praktischen Blick
Ich empfehle POSTIDENT vor allem dann, wenn du gerade einen Online-Antrag abschließt und der Anbieter diese Identifizierung ausdrücklich anbietet. Dann ist die App ein zweckmäßiger Brückenschritt: Sie verbindet den digitalen Vertrag mit dem notwendigen Nachweis, ohne dass ich den gesamten Vorgang wegen eines persönlichen Termins unterbrechen muss. Die Bedienung wirkt am überzeugendsten, wenn ich vorbereitet bin, gutes Licht habe und den Anweisungen aufmerksam folge.
Weniger passend ist sie für jemanden, der eine umfassende Finanz-App, eine dauerhafte Dokumentenverwaltung oder persönliche Beratung erwartet. Dafür ist der Funktionsumfang bewusst zu spezialisiert. Auch bei einem alten Smartphone, unsicherer Internetverbindung oder einem Anbieter ohne POSTIDENT-Unterstützung sollte ich eine andere Identifikationsmöglichkeit einplanen.
Unterm Strich sehe ich POSTIDENT als eine kostenlose, fokussierte App für einen einzelnen, aber wichtigen Moment. Sie macht aus einer häufig lästigen Unterbrechung einen mobilen Arbeitsschritt. Wer den Identitätsnachweis online erledigen möchte und den passenden Antrag bereits gestartet hat, bekommt hier ein nützliches Werkzeug statt einer überladenen Finanzanwendung. Für diesen klar begrenzten Zweck würde ich sie einem Freund empfehlen – mit dem Hinweis, den Ausweis, das Smartphone und ein paar ruhige Minuten vorher bereitzulegen.
Vorteile
- Einfache und intuitive Benutzeroberfläche.
- Schnelle Identitätsprüfung in wenigen Minuten.
- Hohe Sicherheitsstandards gewährleistet.
- Verfügbar für Android und iOS.
- Keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung.
Nachteile
- Erfordert stabile Internetverbindung.
- Nicht in allen Ländern verfügbar.
- Manchmal langsame Verifikationszeiten.
- Benutzer-Support könnte verbessert werden.
- Nur bestimmte Dokumente werden akzeptiert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist POSTIDENT und wofür wird es verwendet?
POSTIDENT ist eine Identifikationslösung der Deutschen Post, die verwendet wird, um die Identität einer Person sicher und zuverlässig zu überprüfen. Sie wird häufig für Online-Dienste genutzt, bei denen eine Identitätsprüfung gesetzlich vorgeschrieben ist, wie beispielsweise bei Bankkonten oder Mobilfunkverträgen.
Wie funktioniert die Identifikation mit der POSTIDENT-App?
Die POSTIDENT-App ermöglicht es Nutzern, ihre Identität bequem von zu Hause aus zu bestätigen. Nach dem Download der App können Nutzer ihre Identifikation entweder über einen Videoanruf, den eID-Service mit dem Personalausweis oder durch den Upload von Dokumenten abschließen. Der Prozess ist sicher und dauert nur wenige Minuten.
Welche Dokumente benötige ich für den Identifikationsprozess?
Für den Identifikationsprozess über die POSTIDENT-App benötigen Sie in der Regel einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Bei der eID-Option wird zusätzlich ein NFC-fähiges Smartphone benötigt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Dokumente aktuell und in gutem Zustand sind, um Verzögerungen zu vermeiden.
Ist die POSTIDENT-App sicher in der Anwendung?
Ja, die POSTIDENT-App ist sicher und erfüllt die höchsten Datenschutzstandards. Die Deutsche Post verwendet fortschrittliche Verschlüsselungstechnologien, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Zudem werden alle Daten nur für den Zweck der Identitätsprüfung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Was kann ich tun, wenn ich Probleme mit der POSTIDENT-App habe?
Sollten Sie auf Probleme stoßen, können Sie den Kundensupport der Deutschen Post kontaktieren. Die App bietet auch eine Hilfe-Sektion mit häufig gestellten Fragen und Anleitungen zur Fehlerbehebung. Stellen Sie sicher, dass Ihre App auf dem neuesten Stand ist und dass Ihr Gerät die technischen Anforderungen erfüllt.











