Photographer's companion Pro
- Bewertung
- 4,8
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Photographer's companion Pro
- Kategorie
- Fotografie
- Paketname
- com.stefsoftware.android.photographerscompanionpro
- Entwickler
- Stef Software
- Bewertung
- 4,8
- Version
- Je nach Gerät unterschiedlich
Analyse von Appcrazy
Wer beim Fotografieren nicht nur auf den Auslöser drückt, sondern Belichtung, Entfernung und Bildwirkung bewusst plant, kennt die kleinen Rechenfragen, die mitten im Aufbau auftauchen: Welche Einstellung passt zur gewünschten Bewegungsunschärfe? Wie verändert sich die Kombination aus Blende, Zeit und Empfindlichkeit? Genau in diesem Bereich setzt Photographer's companion Pro an. Ich sehe die App weniger als Bildbearbeitung und mehr als handliches Rechenwerkzeug für Fotografen.
Mein erster Eindruck ist deshalb klar: Das Programm richtet sich an Menschen, die fotografische Entscheidungen nachvollziehbar berechnen möchten, statt sich ausschließlich auf Automatik, Tabellen oder Kopfrechnen zu verlassen. Die Anwendung stammt von Stef Software, gehört in den Bereich Fotografie und kostet 3,99 €. Sie ist ab USK 0 freigegeben und wurde am 10.04.2017 veröffentlicht. Mit über 10.000 Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 bei mehr als 600 Bewertungen hat sie eine kleine, aber auffallend zufriedene Nutzerbasis.
Wo die Nutzung in der Praxis ins Stocken geraten kann
Die größte Hürde liegt nicht unbedingt in der Bedienung selbst, sondern in der Erwartungshaltung. Wer eine Kamera-App mit Live-Vorschau, automatischer Motiverkennung oder kreativen Filtern sucht, wird hier am Ziel vorbeigehen. Der Name klingt zwar nach einem umfassenden Begleiter, doch der eigentliche Nutzen liegt in den Anpassungen und Berechnungen rund um fotografische Einstellungen. Das ist spezialisiert und gerade deshalb nicht für jeden interessant.
Beim ersten Öffnen würde ich nicht sofort versuchen, irgendeinen Wert einzutragen. Sinnvoller ist es, zunächst zu klären, welche fotografische Frage gerade gelöst werden soll. Geht es um eine andere Kombination aus Blende, Belichtungszeit und ISO? Soll eine Einstellung aus einer bekannten Situation auf eine neue Lichtsituation übertragen werden? Oder möchte man eine Entscheidung am Set kontrollieren, bevor man mehrere Aufnahmen macht? Ohne diese konkrete Ausgangsfrage kann ein Rechner schnell komplizierter wirken, als er tatsächlich ist.
Ein typischer Stolperstein entsteht, wenn man Werte aus unterschiedlichen Situationen miteinander vermischt. Eine Einstellung, die bei einem hellen Außenmotiv funktioniert, lässt sich nicht einfach auf einen Innenraum übertragen, nur weil die gewünschte Schärfentiefe gleich bleiben soll. Die App kann beim Rechnen helfen, aber sie ersetzt nicht die Einschätzung des vorhandenen Lichts, des Motivs und der Bewegung. Das Ergebnis ist nur so sinnvoll wie die Werte, mit denen ich starte.
Auch die Sprache der Fotografie kann den Einstieg bremsen. Begriffe wie Belichtungswert, Lichtwert, Blendenstufe oder Empfindlichkeit sind für erfahrene Fotografen selbstverständlich, für Einsteiger aber nicht immer intuitiv. Wer noch keine klare Vorstellung davon hat, was sich beim Verändern einer Einstellung praktisch im Bild verändert, erhält zwar eine Zahl, aber nicht automatisch eine gute fotografische Entscheidung. Ich würde die Anwendung daher als Begleiter zum Lernen sehen, nicht als Ersatz für die Grundlagen.
Ein zweiter Reibungspunkt ist die Konzentration auf Berechnungen. Während eine moderne Kamera viele Entscheidungen direkt anzeigt oder automatisch ausgleicht, verlangt dieses Werkzeug, dass ich meine Absicht vorher formuliere. Das kann zunächst langsamer sein. Gleichzeitig ist genau das eine Stärke, wenn ich nicht blind auf Vorschläge vertrauen möchte. Die App zwingt mich, die Aufnahme gedanklich zu planen.
Was ich vor der ersten Rechnung prüfen würde
Vor dem eigentlichen Einsatz lohnt sich eine kleine Vorbereitung. Ich würde die Kameraeinstellungen, die ich als Ausgangspunkt verwenden möchte, griffbereit haben und mir notieren, was im neuen Bild gleich bleiben soll. Soll die Bewegungswirkung unverändert bleiben, ist die Belichtungszeit der entscheidende Bezugspunkt. Soll die Schärfentiefe ähnlich wirken, steht die Blende im Mittelpunkt. Diese Unterscheidung verhindert, dass man einfach mehrere Werte verändert und anschließend nicht mehr weiß, warum das Ergebnis nicht passt.
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Außerdem sollte man zwischen einer rechnerischen Gleichwertigkeit und einer visuellen Gleichheit unterscheiden. Zwei Einstellungen können dieselbe Belichtung ergeben, aber unterschiedlich aussehen. Eine offene Blende verändert den Hintergrund anders als eine geschlossene. Eine längere Zeit kann Bewegung verwischen, auch wenn die Helligkeit am Ende stimmt. Die Anwendung hilft beim Ausgleichen solcher Kombinationen, aber die kreative Konsequenz bleibt meine Aufgabe.
Für Einsteiger ist es hilfreich, zunächst mit einer einzigen Veränderung zu arbeiten. Ich würde nicht gleichzeitig eine neue Blende, eine andere Zeit und eine veränderte Empfindlichkeit ausprobieren. Besser ist es, einen bekannten Ausgangswert zu nehmen, nur eine Größe zu verändern und anschließend zu beobachten, welche Anpassung notwendig wird. So wird aus dem Rechner ein Lerninstrument statt einer Blackbox.
Ein praktischer Tipp für den Alltag: Ich würde die App nicht erst dann öffnen, wenn das Motiv bereits verschwindet oder sich die Lichtstimmung schnell verändert. Bei einer Landschaft, einem Sonnenuntergang oder einer geplanten Aufnahme mit Stativ kann die Berechnung vor dem eigentlichen Moment stattfinden. Bei spontanen Motiven ist der Nutzen eher eine schnelle Kontrolle einer bekannten Einstellung als eine vollständige Planung unter Zeitdruck.
Wer die Anwendung auf einem Smartphone verwenden möchte, sollte außerdem darauf achten, dass die Anzeige gut lesbar bleibt. Fotografische Zahlen sind nicht besonders hilfreich, wenn man sie bei schwachem Licht, mit nassen Händen oder während eines hektischen Aufbaus kaum erkennen kann. Das ist kein spezielles Versagen des Programms, sondern eine typische Grenze kleiner mobiler Werkzeuge. Ein ruhiger Platz neben der Kamera ist für solche Rechnungen deutlich angenehmer als die Bedienung mitten im laufenden Shooting.
Ein sinnvoller Arbeitsablauf für reale Aufnahmen
Mein bevorzugter Ablauf beginnt mit der Absicht des Bildes. Bei einem fahrenden Fahrrad, einem Wasserfall oder einer Person in Bewegung frage ich zuerst, welche Bewegungswirkung ich möchte. Danach wähle ich einen Ausgangswert, den ich sicher kontrollieren kann, und nutze den Rechner, um die übrige Kombination anzupassen. So bleibt die kreative Entscheidung bei mir und die App übernimmt den Teil, bei dem Kopfrechnen schnell unübersichtlich wird.
Bei einer Landschaft mit Stativ kann die Reihenfolge anders aussehen. Wenn mir die gewünschte Schärfentiefe wichtig ist, lege ich die Blende fest. Anschließend prüfe ich, welche Zeit und Empfindlichkeit zur vorhandenen Helligkeit passen. Der entscheidende Vorteil eines solchen Ablaufs ist nicht, dass ich eine magische perfekte Einstellung bekomme. Ich sehe vielmehr, welche Kompromisse ich eingehe. Muss die Empfindlichkeit steigen, um eine Bewegung zu vermeiden? Wird die Zeit so lang, dass ein Stativ nötig ist? Solche Fragen macht ein Rechenwerkzeug greifbarer.
Besonders nützlich finde ich die App für den Wechsel zwischen Situationen, in denen ein vertrauter Wert erhalten bleiben soll. Wer beispielsweise eine bestimmte Blende wegen der Bildwirkung beibehalten möchte, kann von einer vorhandenen Einstellung aus weiterdenken. Das ist praktischer, als eine allgemeine Tabelle zu durchsuchen, weil die Rechnung direkt an der eigenen Ausgangslage ansetzt.
Ein weniger offensichtlicher Nutzen liegt in der Vorbereitung von Serien. Wenn ich mehrere Bilder unter ähnlichen Bedingungen plane, kann ich mir vorab überlegen, welche Einstellung flexibel bleiben soll und welche nicht. Bei einer Architekturaufnahme ist vielleicht die Schärfe wichtiger als die kurze Zeit. Bei einem bewegten Motiv ist es umgekehrt. Die App unterstützt diese Priorisierung nicht automatisch, aber sie macht die Folgen einer Entscheidung sichtbar.
Wenn eine Rechnung scheinbar nicht zum Kameradisplay passt, würde ich zuerst die Eingaben kontrollieren und nicht sofort von einem Fehler ausgehen. Stimmen die Einheiten und Werte? Wurde wirklich dieselbe Messsituation verglichen? Hat die Kamera währenddessen ihre Messung verändert? Schon ein anderer Bildausschnitt kann zu einer anderen Belichtungsempfehlung führen. Ein Rechner arbeitet mit den Werten, die ich ihm gebe; die Kamera misst dagegen die aktuelle Szene.
So fange ich einen unterbrochenen Ablauf wieder auf
In der Praxis wird eine Nutzung oft nicht sauber von Anfang bis Ende durchgeführt. Das Motiv verändert sich, ein Gespräch unterbricht den Aufbau oder die Kamera wechselt in einen anderen Modus. Dann ist es besser, den Ablauf neu zu ordnen, statt die letzte Zahl blind weiterzuverwenden. Ich würde die aktuelle Kameraeinstellung erneut ablesen und die ursprüngliche Absicht in einem Satz festhalten. Danach kann die Rechnung mit einer klaren Ausgangslage wiederholt werden.
Ein hilfreiches Verfahren ist, zuerst den Wert zu sichern, der für die Bildwirkung unverzichtbar ist. Das kann die Zeit für Bewegungen oder die Blende für die Schärfentiefe sein. Erst danach würde ich die übrigen Größen prüfen. Dadurch vermeide ich, dass eine Unterbrechung unbemerkt zu einem anderen Bildstil führt. Gerade bei mehreren Aufnahmen mit ähnlicher Gestaltung ist diese Kontrolle wichtiger als das möglichst schnelle Erreichen irgendeiner Kombination.
Wenn das Ergebnis unerwartet wirkt, sollte man nicht mehrere Änderungen auf einmal korrigieren. Ich würde eine Einstellung zurück auf den bekannten Ausgangswert setzen und dann nur die nächste Variable prüfen. Dieser schrittweise Ansatz ist etwas langsamer, liefert aber eine nachvollziehbare Ursache. Das ist bei fotografischen Rechnungen besonders wertvoll, weil ein scheinbar kleiner Eingabefehler die gesamte Kombination verschieben kann.
Ein weiterer Tipp betrifft Notizen. Bei geplanten Aufnahmen kann ein kurzer Vermerk mit Ausgangssituation, gewünschter Bildwirkung und verwendeter Einstellung später mehr helfen als eine bloße Endzahl. So lässt sich nachvollziehen, warum eine Kombination gewählt wurde. Die App wird dadurch Teil eines persönlichen Lernsystems: Nach mehreren Shootings erkenne ich besser, welche Kompromisse ich tatsächlich bevorzuge.
Für eine schnelle Wiederaufnahme würde ich außerdem nicht versuchen, die komplette Theorie jedes Mal neu zu durchlaufen. Wenn die fotografische Situation bekannt ist, reicht oft eine kurze Prüfung: Was soll gleich bleiben, welcher Wert hat sich verändert und welche Anpassung folgt daraus? Genau dort spielt das kompakte Konzept seine Stärke aus. Es unterstützt einen vorhandenen Arbeitsablauf, anstatt ihn mit unnötigen Funktionen zu überladen.
Wann die Ursache nicht bei der App liegt
Ein dunkleres oder helleres Bild beweist nicht automatisch, dass die Berechnung falsch war. Kameras können unterschiedlich messen, Szenen enthalten helle und dunkle Bereiche, und die gewählte Messmethode beeinflusst die Anzeige. Auch die Darstellung auf dem Smartphone oder Kameradisplay kann den Eindruck verändern. Wer nur das fertige Vorschaubild beurteilt, übersieht leicht, dass die rechnerische Kombination und die tatsächliche Lichtmessung zwei verschiedene Ebenen sind.
Ebenso wichtig ist der Unterschied zwischen Belichtung und Bildqualität. Eine passende Kombination aus Zeit, Blende und Empfindlichkeit garantiert keine optimale Schärfe, keinen perfekten Fokus und keine störungsfreie Aufnahme. Verwacklung kann durch Kamerabewegung entstehen, Bewegungsunschärfe durch das Motiv, und hohe Empfindlichkeit kann sichtbares Rauschen verstärken. Die App kann bei der Einstellung helfen, aber diese fotografischen Nebenwirkungen müssen weiterhin am Motiv beurteilt werden.
Wenn eine Einstellung auf dem Papier funktioniert, in der Kamera aber nicht verfügbar ist, liegt das möglicherweise an den Grenzen des jeweiligen Kameramodells oder an einem aktivierten Automatikmodus. In diesem Fall würde ich zuerst prüfen, ob die Kamera die gewünschte Kombination überhaupt manuell zulässt. Es wäre unfair, dem Rechner eine Einschränkung zuzuschreiben, die aus der Hardware oder der aktuellen Kamerakonfiguration stammt.
Auch wechselndes Licht kann Verwirrung verursachen. Bei Wolken, reflektierenden Flächen oder künstlicher Beleuchtung ist eine Messung nur eine Momentaufnahme. Eine Berechnung, die vor einigen Minuten sinnvoll war, muss nach einer Veränderung der Szene neu bewertet werden. Für solche Situationen ist die App eher ein Kontrollinstrument als eine dauerhafte Vorgabe.
Hier zeigt sich auch die Grenze gegenüber einer vollständigen Kamera-App. Eine Kamera-App kann direkt mit dem Sensor arbeiten und Änderungen sofort in einer Vorschau zeigen. Ein spezialisiertes Rechenwerkzeug ist dafür unabhängiger vom jeweiligen Kameramodell, verlangt aber mehr eigenes Denken. Wer eine visuelle Live-Rückmeldung braucht, ist mit der üblichen Kamera oder einer manuellen Kamera-App wahrscheinlich besser bedient. Wer dagegen verstehen möchte, wie eine Einstellung aus einer anderen abgeleitet wird, erhält mit diesem Ansatz mehr Klarheit.
Für wen sich der Kauf lohnt und wer besser weiter sucht
Ich würde Photographer's companion Pro vor allem Fotografie-Lernenden, ambitionierten Hobbyfotografen und Menschen empfehlen, die regelmäßig mit manuellen Einstellungen arbeiten. Auch für Unterricht, Workshops oder die Vorbereitung eines Shootings kann das Werkzeug sinnvoll sein, weil man Entscheidungen nicht nur ausprobieren, sondern vorher durchdenken kann. Der einmalige Preis von 3,99 € ist dabei überschaubar, wenn ich die Anwendung tatsächlich als wiederkehrenden Begleiter nutze.
Für reine Schnappschüsse ist der Mehrwert dagegen begrenzt. Wenn die Kamera ohnehin fast alles automatisch erledigt und ich nur gelegentlich ein Bild aufnehme, werde ich wahrscheinlich selten eine zusätzliche Berechnung benötigen. Dasselbe gilt für Nutzer, die hauptsächlich Filter, Retusche, Collagen oder soziale Funktionen suchen. Diese Anwendung gehört nicht in dieselbe Schublade wie ein Bildeditor.
Auch sehr erfahrene Profis brauchen sie nicht zwingend. Wer seine bevorzugten Kombinationen im Kopf beherrscht, mit eigenen Tabellen arbeitet oder am Set ohnehin einen festen Belichtungsworkflow verwendet, empfindet einen zusätzlichen Schritt möglicherweise als unnötig. Der Vorteil liegt nicht in einer spektakulären Automatisierung, sondern in der nachvollziehbaren Unterstützung bei Entscheidungen.
Im Vergleich zu einer gedruckten Tabelle oder einer allgemeinen Fotografie-Webseite ist der mobile Einsatz bequemer, weil ich die Rechnung dort durchführen kann, wo ich die Kamera benutze. Gegenüber einer Kamera-App fehlt dafür die direkte Verbindung zur aktuellen Szene. Das ist der zentrale Trade-off: mehr Unabhängigkeit und Konzentration auf die Berechnung, aber weniger unmittelbares Feedback. Wer diesen Unterschied versteht, wird die Anwendung realistischer einschätzen.
Die hohe durchschnittliche Bewertung von 4,8 bei über 600 abgegebenen Bewertungen passt zu meinem Eindruck von einem klar abgegrenzten Werkzeug, das seine Zielgruppe trifft. Die Zahl der Installationen liegt bei über 10.000, also eher im Bereich einer spezialisierten Nischenlösung als eines Massenprodukts. Für mich ist das kein Nachteil. Bei einer solchen App zählt weniger die Reichweite als die Frage, ob die eigene fotografische Arbeitsweise tatsächlich von manuellen Berechnungen profitiert.
Mein praktisches Urteil
Photographer's companion Pro ist dann eine gute Wahl, wenn ich beim Fotografieren nicht nur ein Ergebnis, sondern auch den Weg dorthin kontrollieren möchte. Die Anwendung hilft mir, Ausgangswerte in neue Kombinationen zu übertragen, fotografische Kompromisse bewusster zu sehen und einen unterbrochenen Ablauf wieder zu ordnen. Ihr Nutzen zeigt sich besonders bei geplanten Aufnahmen, beim Lernen manueller Belichtung und bei Situationen, in denen eine bestimmte Bildwirkung erhalten bleiben soll.
Ich würde vor dem Kauf jedoch ehrlich prüfen, ob ich wirklich ein Rechenwerkzeug brauche. Wer eine automatische Kamera, Live-Vorschau oder kreative Bearbeitung erwartet, sollte sich nach einer anderen Lösung umsehen. Wer dagegen häufig fragt, welche Einstellung eine bekannte Wirkung unter neuen Bedingungen ermöglicht, bekommt hier einen konzentrierten Begleiter ohne den Umweg über allgemeine Tabellen.
Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Photographer's companion Pro ist keine App für jeden Fotografen, sondern ein spezialisiertes Werkzeug für bewusste Entscheidungen. Ich empfehle sie besonders dann, wenn ich bereit bin, meine Eingaben zu verstehen und die Ergebnisse fotografisch einzuordnen. Genau diese Eigenleistung ist zugleich die kleine Einstiegshürde und der Grund, warum die App im richtigen Workflow deutlich hilfreicher sein kann als eine beliebige Automatik.
Vorteile
- Umfangreiche Datenbank für Sonnen-
- Mond- und Milchstraßenplanung
- Präzise Berechnung von Auf- und Untergangszeiten
- Nützliche Kartenansicht zur Suche geeigneter Fotostandorte
- Unterstützt die Planung von Nachtaufnahmen und Langzeitbelichtungen
- Pro-Version meist ohne störende Werbung nutzbar
Nachteile
- Viele Funktionen benötigen eine gewisse Einarbeitungszeit
- Für genaue Ergebnisse sind aktivierte Standortdienste erforderlich
- Karten- und Geländedaten können je nach Region unvollständig sein
- Hoher Funktionsumfang kann auf älteren Geräten die Bedienung verlangsamen
- Für spontane Schnappschüsse bietet die App nur begrenzten Mehrwert
Häufig gestellte Fragen
Was ist Photographer's companion Pro und für wen eignet sich die App?
Photographer's companion Pro ist eine mobile Begleit-App für Fotografinnen und Fotografen, die ihre Aufnahmen besser planen und vorbereiten möchten. Sie richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Nutzer. Besonders hilfreich ist sie bei Landschafts-, Reise-, Architektur- und Nachtfotografie, da sie Informationen wie Sonnenstand, Mondphasen, Lichtverhältnisse und Aufnahmezeiten übersichtlich zusammenführt.
Welche Funktionen bietet Photographer's companion Pro konkret?
Die App konzentriert sich vor allem auf die Planung fotografischer Aufnahmen. Je nach Plattform und Version können unter anderem Sonnenauf- und -untergang, blaue und goldene Stunde, Mondauf- und -untergang, Mondphasen, Standortinformationen sowie verschiedene Berechnungen für die Kameraeinstellungen enthalten sein. Dadurch lassen sich Motive, Lichtstimmung und geeignete Aufnahmezeiten bereits vor dem eigentlichen Fototermin vorbereiten.
Benötigt Photographer's companion Pro eine Internetverbindung oder GPS?
Für die vollständige Nutzung kann die App auf Standortdienste, GPS und teilweise eine Internetverbindung angewiesen sein. GPS erleichtert die Auswahl des aktuellen Standorts, während eine Verbindung zum Laden von Karten, Ortsdaten oder aktualisierten astronomischen Informationen erforderlich sein kann. Einige bereits gespeicherte Daten funktionieren möglicherweise offline, dennoch sollte man wichtige Informationen vor einer Reise oder einem abgelegenen Shooting vorsorglich laden.
Ist Photographer's companion Pro für Anfänger leicht zu bedienen?
Grundsätzlich ist die App auch für Fotografie-Einsteiger geeignet, weil sie viele technische und astronomische Informationen an einem Ort bündelt. Allerdings können Begriffe wie Azimut, Elevation, Brennweite oder Hyperfokaldistanz zunächst ungewohnt sein. Wer sich kurz mit den Erklärungen beschäftigt, findet schnell einen praktischen Nutzen. Für erfahrene Fotografen liegt der Vorteil vor allem in der schnellen und präzisen Vorbereitung komplexerer Aufnahmen.
Was sollte ich vor dem Download von Photographer's companion Pro beachten?
Vor dem Download sollte man prüfen, ob die App mit der eigenen Android- oder iOS-Version kompatibel ist und welche Funktionen in der angebotenen Version tatsächlich enthalten sind. Außerdem können Standortberechtigungen, Karten- oder Wetterdaten je nach Nutzung zusätzliche Datenverbindungen erfordern. Wer die App professionell einsetzen möchte, sollte sich auch mit Datenschutzangaben, möglichen In-App-Käufen und den aktuellen Bewertungen im jeweiligen App-Store vertraut machen.
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