PACE Drive: Günstig tanken
- Bewertung
- 4,6
- Downloads
- 500.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- PACE Drive: Günstig tanken
- Kategorie
- Autos & Fahrzeuge
- Paketname
- car.pace.drive
- Entwickler
- PACE Mobility GmbH
- Bewertung
- 4,6
- Version
- 26.27.4
Analyse von Appcrazy
Wer unterwegs tankt, kennt den kleinen Moment der Unsicherheit: Die Zapfsäule ist fertig, man möchte nicht noch in die Tankstelle gehen, und trotzdem soll die Bezahlung schnell erledigt sein. Genau an diesem Punkt setzt PACE Drive: Günstig tanken an. Ich habe die App als mobiles Werkzeug für das Bezahlen der Tankrechnung betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie sie sich im Alltag eines Haushalts oder bei gemeinsam genutzten Geräten einfügt.
Mein erster Eindruck ist klar: Die Anwendung richtet sich nicht an Menschen, die eine umfangreiche Autoverwaltung mit Werkstattplanung, Fahrtenbuch und Versicherungsordner suchen. Sie konzentriert sich auf einen engeren, dafür praktischen Zweck innerhalb der Kategorie Auto und Verkehr. Entwickelt wird sie von PACE Mobility GmbH. Die App ist kostenlos erhältlich und trägt eine Altersfreigabe ab null Jahren, was gut zu ihrem sachlichen Einsatzzweck passt.
Wie sich mobiles Bezahlen beim Tanken im Haushalt bewährt
Das interessanteste Szenario ist für mich nicht die einzelne Fahrt zur Zapfsäule, sondern die Nutzung in einem Haushalt, in dem mehrere Personen dasselbe Fahrzeug verwenden. Ein Beispiel: Eine Person fährt morgens zur Arbeit, tankt auf dem Rückweg und möchte die Zahlung selbst erledigen. Am Wochenende nutzt jemand anderes das Auto. Die App kann in so einem Ablauf bequem sein, weil die Zahlung nicht zwingend an eine gemeinsame Plastikkarte oder an den Gang zur Kasse gebunden ist.
Wichtig ist aber, zwischen gemeinsamem Fahrzeug und gemeinsamem Konto zu unterscheiden. Ein geteiltes Auto bedeutet nicht automatisch, dass alle Nutzer dieselben Zahlungsdaten, Anmeldungen oder Kontoinformationen verwenden sollten. Ich würde die App deshalb nicht einfach auf einem Familiengerät einrichten und anschließend davon ausgehen, dass jeder Nutzer ohne weitere Absprache loslegen kann. Vorher sollte geklärt sein, wer die Zahlung auslöst, welches Konto verwendet wird und wie die Tankkosten im Haushalt nachvollziehbar bleiben.
Gerade bei mehreren Fahrern liegt hier ein praktischer Vorteil, aber auch eine Grenze. Die App kann den Bezahlvorgang näher an die Person bringen, die tatsächlich tankt. Für eine saubere Haushaltsabrechnung braucht es trotzdem eine eigene Vereinbarung. Wer monatlich Kosten aufteilen möchte, sollte Belege und Kontobewegungen weiterhin ordentlich prüfen, statt sich allein auf die Bequemlichkeit des mobilen Vorgangs zu verlassen.
Ich finde diesen Unterschied entscheidend: PACE Drive vereinfacht den Zahlungsschritt, ersetzt aber keine Haushaltsorganisation. Für eine Einzelperson ist das meist unkompliziert. In einer Wohngemeinschaft, bei einem gemeinsam genutzten Zweitwagen oder in einer Familie mit mehreren Fahrern sollte man vorab festlegen, wer wofür verantwortlich ist.
Die Einrichtung sollte bewusst bei der richtigen Person bleiben
Bei einer App, die eine Tankrechnung mobil abwickelt, ist die Einrichtung kein belangloser Startschritt. Wer das Smartphone hauptsächlich nutzt, muss nicht automatisch die Person sein, die auch die hinterlegte Zahlungsquelle oder das relevante Konto verwalten sollte. In meinem Haushalt würde ich die erste Einrichtung daher bei der Person durchführen, die den Überblick über die Zahlungen behält.
Das ist besonders wichtig, wenn ein Tablet, ein Zweithandy oder ein gemeinsam genutztes Smartphone im Spiel ist. Ein Gerät kann von mehreren Menschen bedient werden, aber die Verantwortung für eine Zahlung bleibt persönlich. Ich würde nicht empfehlen, Zugangsdaten einfach offen auf einem Küchentisch-Gerät liegen zu lassen oder die App auf einem fremden Telefon einzurichten, ohne anschließend zu prüfen, wer Zugriff auf das Gerät hat.
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Ein sinnvoller Ablauf ist, die App zunächst auf dem persönlichen Smartphone der hauptverantwortlichen Person einzurichten. Danach kann man im Haushalt besprechen, ob andere Fahrer den Zahlungsvorgang selbst ausführen sollen oder ob sie nur melden, dass getankt wurde. Diese kleine Absprache verhindert viele Missverständnisse, vor allem wenn mehrere Personen dieselbe Tankstelle oder dasselbe Auto nutzen.
Auch die Frage nach dem richtigen Moment für die Einrichtung wird oft unterschätzt. Ich würde die App nicht erst dann ausprobieren, wenn das Auto bereits an der Zapfsäule steht und hinter einem weitere Fahrzeuge warten. Besser ist es, die Oberfläche vorher in Ruhe zu öffnen, die eigenen Kontoeinstellungen zu prüfen und sich mit dem Ablauf vertraut zu machen. So merkt man früh, ob die gewählte Nutzung zum eigenen Alltag passt.
Die aktuelle Version ist 26.27.4 und setzt mindestens Android 8.0 voraus. Das macht die App auch für manche ältere Geräte interessant, sofern sie diese Systemanforderung erfüllen. Trotzdem würde ich bei einem alten Smartphone vor einer längeren Fahrt prüfen, ob das Gerät stabil läuft, ausreichend geladen ist und eine zuverlässige Verbindung hat. Mobile Bezahlung ist schließlich nur dann bequem, wenn das Telefon im entscheidenden Augenblick einsatzbereit ist.
Absprachen machen den Unterschied bei mehreren Fahrern
In einem Haushalt mit mehreren Personen würde ich drei Dinge eindeutig klären: Wer darf die mobile Zahlung auslösen, wer kontrolliert die Abrechnung und wie werden Tankvorgänge untereinander zugeordnet? Diese Fragen gehören nicht zu einer technischen Funktion der App, sind aber für eine stressfreie Nutzung mindestens genauso wichtig wie die Einrichtung selbst.
Ein einfacher gemeinsamer Ablauf kann so aussehen: Der Fahrer tankt, erledigt die Zahlung über die App und meldet anschließend kurz den Betrag oder den Vorgang an die Person, die den Überblick über die Haushaltskosten führt. Das muss keine komplizierte Tabelle sein. Eine kurze Nachricht oder ein gemeinsamer Ordner für Belege kann genügen. Entscheidend ist, dass alle wissen, ob die Kosten privat, gemeinsam oder einem bestimmten Fahrzeug zugeordnet werden.
Bei einem Dienstwagen oder einem Fahrzeug, das von mehreren Beschäftigten genutzt wird, wäre ich zurückhaltender. Dort gelten oft interne Regeln für Zahlungswege und Nachweise. Eine private mobile Bezahlroutine kann dann zwar technisch bequem wirken, aber organisatorisch nicht zum Unternehmen passen. In diesem Fall ist die übliche Firmenkarte oder der vorgeschriebene Abrechnungsweg wahrscheinlich die bessere Wahl.
Auch bei einer Wohngemeinschaft sollte man nicht stillschweigend ein gemeinsames Konto verwenden. Wenn eine Person für alle tankt, entstehen schnell Fragen: War der Tankvorgang für das gemeinsame Auto, für eine private Fahrt oder für eine längere Reise? Die App nimmt diese Entscheidung nicht ab. Ihre Stärke liegt im unmittelbaren Bezahlen, nicht in der automatischen Klärung persönlicher Kostenanteile.
Ein weniger offensichtlicher Vorteil der mobilen Lösung ist für mich die zeitliche Flexibilität. Wer mit einem müden Kind im Auto sitzt, spät nach Hause kommt oder bei schlechtem Wetter nicht noch zur Kasse gehen möchte, kann den Tankvorgang möglicherweise angenehmer abschließen. Das ist kein spektakuläres Extra, aber genau solche kleinen Situationen entscheiden darüber, ob eine App im Alltag wirklich nützlich wird.
Alter, Vertrauen und der Umgang mit dem Smartphone
Die Altersfreigabe ab null Jahren sagt vor allem, dass die Anwendung nicht als problematisches Unterhaltungsangebot eingeordnet wird. Für die tatsächliche Nutzung im Haushalt ist aber weniger das Alter als der Umgang mit Zahlungen entscheidend. Ein Kind kann ein gemeinsam genutztes Smartphone bedienen, sollte dadurch aber nicht automatisch Zugang zu einer Zahlungsfunktion erhalten.
Ich würde die App daher bei jüngeren Familienmitgliedern nicht einfach als frei zugängliches Werkzeug liegen lassen. Die Verantwortung sollte bei einer erwachsenen Person bleiben, die versteht, wann eine Zahlung ausgelöst wird und wie sie anschließend kontrolliert werden kann. Das ist keine Kritik an der Altersfreigabe, sondern eine ganz normale Grenze zwischen einer altersunabhängig sichtbaren App und einer persönlichen Finanzentscheidung.
Bei älteren Angehörigen kann die Einschätzung anders ausfallen. Für jemanden, der ungern an einem Automaten hantiert oder den Weg zur Kasse vermeiden möchte, kann mobiles Bezahlen angenehm sein. Gleichzeitig sollte diese Person den Ablauf einmal in Ruhe mit einer vertrauten Person durchgehen. Eine kurze gemeinsame Einführung ist sinnvoller, als während des Tankens unter Zeitdruck Anweisungen per Telefon zu geben.
Vertrauen spielt auch zwischen Erwachsenen eine Rolle. Wenn mehrere Personen ein Gerät verwenden, sollte klar sein, dass nicht jeder Nutzer automatisch jede Zahlung auslösen darf. Ich würde die App nicht als Ersatz für persönliche Absprachen betrachten. Wer sein Smartphone regelmäßig verleiht, sollte besonders sorgfältig überlegen, ob die gemeinsame Nutzung wirklich praktisch ist oder ob ein persönliches Gerät die sauberere Lösung darstellt.
Was die App gegenüber der klassischen Tankstellenroutine verändert
Die gewöhnliche Alternative ist bekannt: tanken, zur Kasse gehen, bezahlen, zurück zum Fahrzeug. Diese Methode funktioniert an vielen Orten unabhängig davon, welches Smartphone man besitzt oder ob eine App gerade verfügbar ist. Ihr Nachteil ist der zusätzliche Weg und die Wartezeit. Gerade bei einer vollen Tankstelle oder wenn man nur schnell weiterfahren möchte, kann der mobile Ansatz angenehmer sein.
Eine Tankstellenkarte oder eine normale Bankkarte bleibt dagegen vertrauter. Sie ist für viele Menschen schneller erklärt und oft leichter mit beruflichen Abrechnungsregeln zu verbinden. Wer nur gelegentlich tankt, keinen Vorteil in einer zusätzlichen App sieht oder sein Smartphone ungern für Zahlungen verwendet, fährt mit der klassischen Methode möglicherweise besser.
Der Vergleich mit allgemeinen Banking-Apps fällt ähnlich aus. Eine Banking-App dient vor allem dem Überblick über Konten und Umsätze. PACE Drive ist auf den konkreten Tankvorgang ausgerichtet. Ich würde daher nicht erwarten, dass sie die Funktionen einer Bank-App ersetzt. Ihr Nutzen entsteht an der Tankstelle, nicht bei der vollständigen Verwaltung der persönlichen Finanzen.
Die App ist besonders interessant für Menschen, die regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind und den Bezahlvorgang möglichst direkt am Fahrzeug erledigen möchten. Weniger passend ist sie für Personen, die nur selten tanken, grundsätzlich lieber bar bezahlen oder ihre Ausgaben bewusst über eine einzige etablierte Zahlungsroutine bündeln. In solchen Fällen kann eine weitere App mehr Aufmerksamkeit verlangen, als sie im Alltag spart.
Konkrete Alltagssituationen, in denen sie überzeugt
Stell dir vor, du fährst mit einem vollgepackten Auto nach Hause, hast ein schlafendes Kind auf der Rückbank und möchtest nach dem Tanken nicht noch die ganze Familie mit in die Tankstelle nehmen. Genau hier kann der mobile Ablauf seinen Wert zeigen. Du bleibst näher am Fahrzeug und musst den Tankvorgang nicht durch einen zusätzlichen Kassengang verlängern.
Ein anderes Beispiel ist eine Person, die morgens sehr früh oder abends spät unterwegs ist. Wenn die Tankstelle einen passenden mobilen Bezahlvorgang unterstützt, kann die direkte Abwicklung angenehmer sein als die Suche nach einer geöffneten Kasse. Ich formuliere das bewusst vorsichtig: Die praktische Erfahrung hängt immer vom konkreten Standort und vom jeweiligen Ablauf vor Ort ab. Die App macht nicht jede Tankstelle automatisch identisch.
Auch bei einer längeren Fahrt kann die App hilfreich sein, wenn man nicht erst an der Kasse anstehen möchte. Ich würde sie allerdings nicht als alleinige Notfallstrategie einplanen. Ein geladenes Smartphone, eine funktionierende Verbindung und eine alternative Zahlungsmöglichkeit bleiben vernünftig. Wer mit nur einer Methode unterwegs ist, macht sich unnötig abhängig von Technik.
Ein nützlicher persönlicher Tipp ist, nach dem Tankvorgang kurz zu prüfen, ob der Betrag im eigenen Zahlungsüberblick nachvollziehbar bleibt. Das ist besonders bei mehreren Fahrern wichtig. So entdeckt man Unklarheiten früh und muss am Monatsende nicht rätseln, welcher Vorgang zu welcher Fahrt gehört.
Wo ich bewusst vorsichtig wäre
Die größte Einschränkung liegt nicht in der Idee des mobilen Tankens, sondern in der zusätzlichen Verantwortung. Eine App kann den Vorgang vereinfachen, aber sie verlangt, dass man sein Smartphone, sein Konto und die eigene Aufmerksamkeit zusammenbringt. Wenn der Akku leer ist, die Verbindung schwankt oder man das Telefon gerade nicht zur Hand hat, ist die klassische Zahlung deutlich unkomplizierter.
Für Haushalte mit sehr strengen Ausgabenregeln kann die direkte Nutzung durch mehrere Personen außerdem unübersichtlich werden. Wenn jeder Fahrer selbst bezahlt, entstehen zwar weniger Übergaben von Karten, aber möglicherweise mehr einzelne Vorgänge, die später sortiert werden müssen. Wer eine zentrale Kostenkontrolle braucht, sollte diesen Mehraufwand einplanen.
Ich würde die App auch nicht als beste Lösung für jede berufliche Nutzung empfehlen. Bei Firmenfahrzeugen zählen häufig standardisierte Belege, festgelegte Karten und klare Freigaben. Eine private App kann in solchen Abläufen unpassend sein, selbst wenn sie beim persönlichen Auto gut funktioniert. Für Selbstständige hängt die Entscheidung davon ab, wie sauber sich die Tankkosten in den eigenen Unterlagen dokumentieren lassen.
Ein weiterer Punkt ist die Gewohnheit. Wer sich an die Kasse gewöhnt hat und dort gelegentlich noch andere Dinge erledigt, gewinnt durch die App vielleicht wenig. Wer dagegen beim Tanken möglichst schnell wieder losfahren möchte, wird den Unterschied eher spüren. Der Mehrwert ist also stark davon abhängig, ob der eigene Alltag den mobilen Zahlungsschritt tatsächlich braucht.
Einordnung von Verbreitung, Version und Kosten
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 aus rund zehntausend Bewertungen wirkt der allgemeine Eindruck der Nutzer sehr positiv. Außerdem wurde die App bereits über 500.000-mal installiert. Für mich sind solche Werte ein Hinweis darauf, dass das Konzept nicht nur theoretisch interessant ist, sondern bei vielen Autofahrern einen konkreten Platz im Alltag gefunden hat. Sie ersetzen jedoch nicht die eigene Prüfung, ob der Ablauf zur persönlichen Zahlungsroutine passt.
Der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde deutlich. Man kann sich mit der Idee beschäftigen, ohne zunächst einen Kauf für die Anwendung selbst einplanen zu müssen. Trotzdem sollte man kostenlos nicht mit völlig folgenlos verwechseln: Sobald eine App einen Zahlungsvorgang begleitet, bleiben Kontoauswahl, Gerätesicherheit und die Kontrolle der Umsätze wichtige Themen.
Die Veröffentlichung erfolgte am 31.10.2019. Seitdem wurde die Anwendung weiterentwickelt; aktuell ist die Version 26.27.4 verfügbar. Für die Praxis bedeutet das vor allem, dass Nutzer mit einem älteren Android-Gerät die Mindestanforderung von Android 8.0 beachten sollten. Wer ein sehr altes Telefon im Auto verwendet, sollte außerdem vor der ersten Fahrt testen, ob Bedienung und Verbindung zuverlässig genug sind.
Mein Urteil für Familien, Wohngemeinschaften und Einzelpersonen
Für einen Haushalt mit einem gemeinsamen Auto ist PACE Drive dann eine gute Wahl, wenn die Rollen klar verteilt sind. Eine Person kann die Einrichtung und die Zahlungsübersicht im Blick behalten, während andere Fahrer den mobilen Vorgang nach einer kurzen Absprache nutzen. Ohne diese Regeln kann die Bequemlichkeit schnell in unklare Ausgaben oder unnötige Rückfragen umschlagen.
Für Familien mit Kindern sehe ich die App als Werkzeug der Erwachsenen, nicht als frei zugängliche Funktion des Familiengeräts. Die Altersfreigabe ab null Jahren macht sie zwar grundsätzlich unproblematisch im App-Katalog, sagt aber nichts darüber aus, wer eine reale Tankzahlung auslösen sollte. Hier sind Vertrauen, Gerätesperre und klare Zuständigkeiten wichtiger als das Alterssymbol.
Für Wohngemeinschaften ist sie praktisch, wenn die Bewohner die Kosten unkompliziert untereinander dokumentieren. Wer dagegen eine vollständig automatische Aufteilung nach Fahrer, Fahrzeug oder Fahrt erwartet, sollte seine Erwartungen zurücknehmen. Die App kann den Zahlungsvorgang erleichtern; die faire Verteilung bleibt eine Aufgabe der Nutzer.
Als Einzelperson würde ich sie vor allem dann empfehlen, wenn du häufig tankst und den Weg zur Kasse regelmäßig als störend empfindest. Wenn du nur selten fährst, lieber mit Bargeld bezahlst oder keine weitere Zahlungsroutine auf dem Smartphone möchtest, ist die herkömmliche Lösung wahrscheinlich ausreichend.
Unterm Strich gefällt mir der klare Fokus. PACE Mobility GmbH versucht hier nicht, aus dem Tankvorgang eine überladene Autozentrale zu machen, sondern setzt bei einem konkreten Alltagsproblem an. Meine Empfehlung lautet: ausprobieren, aber die Kontoverantwortung und die Nutzung im Haushalt vorher eindeutig festlegen. Genau dann spielt die kostenlose App ihre Stärke aus: Sie kann das Bezahlen beim Tanken spürbar bequemer machen, ohne dass man dafür seine gesamte Fahrzeug- oder Finanzorganisation umstellen muss.
Vorteile
- Tankstellenpreise lassen sich schnell vergleichen und nach Entfernung filtern.
- Die App unterstützt mehrere Kraftstoffarten und zeigt passende Angebote an.
- Favoriten erleichtern den schnellen Zugriff auf häufig besuchte Tankstellen.
- Preisänderungen sind übersichtlich dargestellt und helfen beim Sparen.
- Zusätzliche Infos wie Öffnungszeiten und verfügbare Services sind praktisch.
Nachteile
- Die angezeigten Preise können je nach Aktualität vom Preis vor Ort abweichen.
- Für zuverlässige Ergebnisse werden Standortzugriff und eine Internetverbindung benötigt.
- Nicht jede Tankstelle ist mit vollständigen Daten oder aktuellen Preisen hinterlegt.
- Werbefreie Nutzung und bestimmte Extras können kostenpflichtig sein.
- Die große Zahl an Suchoptionen wirkt anfangs etwas unübersichtlich.
Häufig gestellte Fragen
Was ist PACE Drive: Günstig tanken und wie funktioniert die App?
PACE Drive ist eine Tankstellen- und Bezahl-App, mit der sich Tankstellen in der Umgebung finden und aktuelle Kraftstoffpreise vergleichen lassen. Nach dem Öffnen können Sie je nach Standort nach Benzin, Diesel oder weiteren verfügbaren Kraftstoffarten suchen. An teilnehmenden Stationen ist häufig auch mobiles Bezahlen direkt über die App möglich, sodass der Bezahlvorgang an der Kasse oder Säule schneller und bequemer ablaufen kann.
Sind die angezeigten Tankstellenpreise in PACE Drive immer aktuell und zuverlässig?
Die App bezieht Preisangaben aus verfügbaren Datenquellen und zeigt diese möglichst zeitnah an. Trotzdem kann es zu Verzögerungen oder Abweichungen kommen, da sich Kraftstoffpreise schnell ändern und nicht jede Tankstelle ihre Daten im gleichen Moment aktualisiert. Der angezeigte Preis sollte deshalb als Orientierung verstanden werden. Vor dem Tanken empfiehlt es sich, den Preis an der Station oder an der Zapfsäule nochmals zu prüfen.
Kann ich mit PACE Drive direkt an der Tankstelle bezahlen?
An unterstützten Tankstellen kann PACE Drive das mobile Bezahlen ermöglichen. Dafür wählen Sie normalerweise die gewünschte Station aus, hinterlegen eine verfügbare Zahlungsmethode und folgen den Anweisungen in der App. Ob diese Funktion tatsächlich genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Tankstelle, dem Standort und den angebotenen Zahlungsoptionen ab. Nicht jede aufgeführte Station unterstützt automatisch alle App-Funktionen.
Welche Zahlungsmethoden und Voraussetzungen benötige ich für PACE Drive?
Für die Nutzung der Bezahlfunktionen benötigen Sie ein kompatibles Smartphone, eine stabile Internetverbindung sowie ein Benutzerkonto oder die in der App geforderten persönlichen Angaben. Je nach aktueller Unterstützung können unterschiedliche Karten oder digitale Zahlungsarten verfügbar sein. Vor der ersten Zahlung sollten Sie Ihre Zahlungsdaten vollständig hinterlegen und prüfen, ob Ihre bevorzugte Methode akzeptiert wird. Zusätzlich kann die Standortfreigabe erforderlich sein.
Ist PACE Drive kostenlos und fallen zusätzliche Gebühren an?
Der Download und die grundlegende Nutzung von PACE Drive können in der Regel kostenlos sein, etwa für die Suche nach Tankstellen und den Preisvergleich. Bei mobilen Zahlungen, bestimmten Partnerangeboten oder einzelnen Dienstleistungen können jedoch zusätzliche Gebühren, Aufschläge oder abweichende Bedingungen gelten. Die genauen Kosten sollten Sie vor dem Abschluss einer Zahlung in der App kontrollieren. Außerdem können mobile Datenkosten Ihres Mobilfunkanbieters entstehen.
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