Offline-Karte von Marrakesh un
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- 0.0
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Offline-Karte von Marrakesh un
- Kategorie
- Reisen & Lokales
- Paketname
- com.aerostatmaps.marrakesh
- Entwickler
- Aerostatmaps
- Bewertung
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- Version
- 1.46
Analyse von Appcrazy
Wer Marrakesch ohne ständige Internetverbindung erkunden möchte, bekommt mit Offline-Karte von Marrakesh einen sehr klar ausgerichteten Reisebegleiter. Ich habe die App vor allem als praktische Ergänzung für Wege durch die Stadt betrachtet: nicht als umfassenden Reiseführer mit langen Hintergrundtexten, sondern als Werkzeug, das Karte, Sehenswürdigkeiten und GPS-Navigation zusammenbringt. Genau diese Konzentration ist ihre größte Stärke, verlangt aber auch, dass man die eigenen Erwartungen richtig einordnet.
Die Anwendung gehört in den Bereich Reisen und Lokales, ist kostenlos erhältlich und wird von Aerostatmaps entwickelt. Sie richtet sich an Menschen, die Marrakesch auf eigene Faust entdecken, ihr mobiles Datenvolumen schonen oder sich nicht darauf verlassen möchten, überall eine stabile Verbindung zu haben. Mit über 10.000 Installationen ist sie kein Massenprodukt, wirkt dafür angenehm spezialisiert. In meinem Test war besonders interessant, wie sehr der Nutzen von der konkreten Situation abhängt: Für einen kurzen Spaziergang durch bekannte Viertel ist sie hilfreich, für eine vollständig organisierte Reiseplanung braucht man wahrscheinlich weitere Werkzeuge.
Orientierung in Marrakesch: Lesbarkeit und Navigation im Alltag
Die wichtigste Frage bei einer Offline-Karte lautet für mich immer: Kann ich sie in einem unübersichtlichen Moment schnell verstehen? In Marrakesch ist das besonders relevant. Enge Gassen, ähnliche Fassaden und verwinkelte Bereiche können selbst dann verwirren, wenn man ungefähr weiß, wohin man möchte. Eine Karte mit GPS-Unterstützung ist deshalb nicht nur bequem, sondern kann unterwegs den Unterschied zwischen einem entspannten Spaziergang und unnötigem Zurücklaufen machen.
Die App konzentriert sich auf die Karte von Marrakesch und hebt Sehenswürdigkeiten als Orientierungspunkte hervor. Das ist sinnvoller, als lediglich Straßennamen anzuzeigen, denn viele Reisende denken in dieser Stadt eher in bekannten Orten als in exakten Adressen. Ich kann mir vorstellen, dass die Auswahl eines sichtbaren Ziels besonders dann hilft, wenn ich mich in einem Viertel befinde, dessen Straßen ich noch nicht einordnen kann.
Der Offline-Ansatz verändert die Nutzung angenehm. Statt bei jedem Blick auf die Karte auf eine Verbindung zu warten, bleibt der Zugriff grundsätzlich auf die vorbereitete Kartendarstellung ausgerichtet. Das ist für Reisende praktisch, die eine lokale SIM-Karte vermeiden möchten, deren Roaming deaktiviert haben oder in Gebäuden und schmalen Straßen mit schlechtem Empfang unterwegs sind. Ich würde die Karte trotzdem vor dem Verlassen der Unterkunft in Ruhe öffnen und die wichtigsten Ziele ansehen. So weiß ich, wie die Oberfläche reagiert, bevor ich in einer fremden Umgebung unter Zeitdruck navigieren muss.
Die Bedienung profitiert davon, dass die Aufgabe eng definiert ist. Wer nur wissen möchte, wo eine Sehenswürdigkeit liegt oder in welche Richtung der nächste Weg führt, muss sich nicht durch Hotelangebote, redaktionelle Artikel oder Buchungsfunktionen arbeiten. Diese Reduktion kann die Lesbarkeit verbessern, weil weniger konkurrierende Inhalte auf dem Bildschirm stehen. Gleichzeitig bedeutet sie, dass man nicht dieselbe Informationsfülle erwarten sollte wie bei großen Kartenplattformen.
Bei der Navigation würde ich zwischen grober Orientierung und vollständiger Reiseplanung unterscheiden. Für die grobe Orientierung ist die App gut geeignet: Standort prüfen, Ziel auf der Karte finden und die nächste Richtung einschätzen. Wer dagegen mehrere Zwischenstopps in einer bestimmten Reihenfolge planen, Verkehrsmittel vergleichen oder spontane Änderungen mit vielen Zusatzdaten abgleichen möchte, wird die Grenzen einer spezialisierten Offline-Karte schneller bemerken.
Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, die App morgens für die Tagesroute zu verwenden und nicht erst dann, wenn man bereits die Orientierung verloren hat. Ich würde mir zwei oder drei Sehenswürdigkeiten für den jeweiligen Stadtbereich merken, die Karte bei Bedarf kurz kontrollieren und anschließend wieder den Weg genießen. So wird das Smartphone nicht zum dauernden Begleiter, sondern bleibt ein stilles Sicherheitsnetz.
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Warum die reduzierte Darstellung für manche Reisende besser funktioniert
Ich sehe einen klaren Vorteil für Menschen, die von überladenen Karten-Apps schnell abgelenkt werden. Große Plattformen zeigen oft Geschäfte, Bewertungen, Werbung, Verkehrsinformationen und personalisierte Empfehlungen gleichzeitig. Das kann nützlich sein, erschwert aber die schnelle Orientierung. Hier liegt die Stärke dieser Anwendung eher in der Begrenzung auf Marrakesch, Sehenswürdigkeiten und Standortführung.
Für die Lesbarkeit ist außerdem wichtig, wie man das Gerät hält und wann man die Karte betrachtet. In hellem Sonnenlicht können feine Kartendetails grundsätzlich schwerer zu erkennen sein; in engen Gassen kann die eigene Position zudem weniger intuitiv wirken als auf einer offenen Straße. Ich würde deshalb nicht nur auf den kleinen Bildschirm schauen, sondern regelmäßig die Umgebung, markante Gebäude und den tatsächlichen Straßenverlauf einbeziehen. GPS ist eine Hilfe, aber kein Ersatz für Aufmerksamkeit.
Ein konkreter Vorteil zeigt sich bei einem Tagesausflug durch mehrere bekannte Punkte: Ich kann morgens die Sehenswürdigkeiten auswählen, die mich interessieren, und unterwegs die Karte als unabhängige Orientierung nutzen. Wenn eine Gruppe unterschiedliche Gehgeschwindigkeiten hat, muss nicht jeder ständig dieselbe Online-Karte laden. Der Nachteil ist, dass die App allein nicht automatisch erklärt, wie lange ein Weg für eine bestimmte Person tatsächlich dauert. Wer mit Kinderwagen, Gehhilfe oder eingeschränkter Ausdauer reist, sollte Entfernungen daher vorsichtig einschätzen und zusätzliche Ortskenntnis einplanen.
Motorische und sensorische Anforderungen realistisch einschätzen
Eine Karten-App wird oft als barrierearm wahrgenommen, weil sie keine komplizierte Texteingabe benötigt. In der Praxis bleiben aber mehrere Anforderungen: Man muss das Smartphone sicher halten, auf kleine Kartenelemente tippen, die Ansicht verschieben und den eigenen Standort mit der Umgebung abgleichen. Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik kann genau das anstrengender sein, besonders während des Gehens oder in einer Menschenmenge.
Ich würde die Navigation deshalb möglichst im Stand vorbereiten. Wer Schwierigkeiten mit präzisen Berührungen hat, kann sich vor dem Losgehen die wichtigsten Ziele ansehen und die Zahl der notwendigen Eingaben unterwegs reduzieren. Eine stabile Hülle oder eine Halteschlaufe kann ebenfalls helfen, gehört aber nicht zur App selbst. Die Anwendung ist damit nicht automatisch für jede motorische Situation bequem, lässt sich durch eine vorausschauende Nutzung jedoch besser anpassen.
Auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist die konkrete Darstellung entscheidend. Eine Karte verlangt das Erkennen von Linien, Symbolen und Kontrasten. Ich würde mich nicht allein darauf verlassen, dass ein kleiner Marker immer sofort eindeutig sichtbar ist. Größere Anzeigeeinstellungen des Smartphones können bei Texten helfen, verändern aber nicht zwangsläufig jedes Kartenelement. Wer stark auf Vorlesefunktionen angewiesen ist, sollte vor der Reise prüfen, wie gut die relevanten Karteninformationen mit den eigenen Hilfsmitteln zusammenspielen.
Für gehörlose oder schwerhörige Reisende hat eine visuell orientierte Karte einen naheliegenden Vorteil: Die zentrale Information muss nicht über akustische Hinweise vermittelt werden. Gleichzeitig sollte man nicht voraussetzen, dass jede Navigationssituation ohne Blick auf den Bildschirm verständlich ist. In einer lauten Straße, bei dichtem Verkehr oder während eines Gesprächs kann es sinnvoller sein, die Route vorher festzulegen und das Gerät nur an sicheren Stellen zu kontrollieren.
Menschen mit sensorischer Empfindlichkeit könnten die reduzierte Ausrichtung als angenehm erleben, weil die App nicht den Eindruck eines kompletten Reiseportals vermittelt. Trotzdem bleibt eine Karte visuell fordernd, wenn viele Straßen und Markierungen gleichzeitig erscheinen. Ich würde die Nutzung in kurzen Abschnitten planen: Ziel ansehen, Richtung bestimmen, Gerät weglegen und erst am nächsten Orientierungspunkt erneut prüfen. Das reduziert die Bildschirmzeit und kann die Reise ruhiger machen.
Offline-Nutzung in unterschiedlichen Reisesituationen
Der größte praktische Wert entsteht für mich in Situationen, in denen Verbindung, Akku oder Aufmerksamkeit begrenzt sind. Wer am Flughafen ankommt und zunächst keine mobile Datenverbindung nutzen möchte, kann die Orientierung auf die vorbereitete Karte stützen. Auch bei einem Spaziergang durch Märkte und verwinkelte Straßen ist es beruhigend, nicht bei jedem Standortwechsel auf ein Netzsignal angewiesen zu sein.
Ein realistisches Beispiel: Ich verlasse am Vormittag meine Unterkunft, möchte mehrere Sehenswürdigkeiten in einem Stadtteil ansehen und später zu einem Treffpunkt zurückkehren. Vor dem Start öffne ich die Karte, prüfe die Lage der Ziele und merke mir einen markanten Rückweg. Unterwegs verwende ich GPS nur für kurze Kontrollen. Wenn die Gruppe sich trennt, kann jede Person die eigene Position überprüfen, ohne erst eine neue Online-Karte aufzubauen. Für diesen Ablauf ist die App deutlich passender als ein umfangreicher Reiseplaner, der ständig aktualisierte Inhalte laden möchte.
Auch ältere Reisende oder Personen, die sich mit komplexen Smartphone-Diensten unwohl fühlen, können von dieser klaren Aufgabe profitieren. Ich würde ihnen die Nutzung aber nicht erst mitten in Marrakesch erklären. Besser ist eine kurze gemeinsame Vorbereitung: Karte öffnen, Ziel suchen, Standort erkennen und die Ansicht wieder schließen. So wird aus der App kein zusätzlicher Stressfaktor.
Für Menschen, die sich nicht sicher auf unbekannten Straßen bewegen, ist die Offline-Funktion zugleich Stärke und Einschränkung. Sie schützt vor Verbindungsproblemen, ersetzt aber keine verlässliche Reisebegleitung. Wer nachts unterwegs ist, sich schnell erschöpft oder Schwierigkeiten mit der räumlichen Orientierung hat, sollte Wege nicht ausschließlich anhand des Bildschirms planen. Die App kann die Entscheidung unterstützen, aber sie kennt nicht automatisch die persönliche Belastbarkeit oder die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.
Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist die Vorbereitung ohne dauernde Ablenkung. Ich kann die Sehenswürdigkeiten vor dem Tagesausflug ansehen und später nur punktuell nachschauen. Das spart nicht nur Daten, sondern macht es leichter, den Blick auf die Stadt zu richten. Gerade bei einer Reise mit Kindern, einer größeren Gruppe oder einer Person mit Konzentrationsproblemen ist diese Aufteilung hilfreich: Die Route wird vorher geklärt, statt in jeder Kreuzung neu diskutiert zu werden.
Was im Vergleich zu großen Karten-Apps fehlt
Im Vergleich mit bekannten Online-Kartendiensten ist diese Anwendung stärker auf die unmittelbare Orientierung in Marrakesch zugeschnitten. Große Alternativen bieten meist mehr Informationen rund um Restaurants, Öffnungszeiten, Nutzerbewertungen, Live-Verkehr oder spontane Suchanfragen. Wenn ich kurzfristig ein bestimmtes Geschäft finden oder die Verfügbarkeit eines Angebots prüfen möchte, würde ich eher zu einem solchen Dienst greifen.
Die spezialisierte Karte hat dafür einen anderen Vorteil: Sie wirkt weniger abhängig von laufenden Aktualisierungen und weniger überladen. Für eine Person, die hauptsächlich Sehenswürdigkeiten finden und den eigenen Standort einordnen möchte, kann das angenehmer sein. Der Trade-off ist eindeutig: Weniger Zusatzinformationen bedeuten weniger Ablenkung, aber auch weniger Hilfe bei Entscheidungen, die über die reine Orientierung hinausgehen.
Auch klassische gedruckte Stadtpläne haben ihren Platz. Sie brauchen keinen Akku, lassen sich mit mehreren Personen gleichzeitig betrachten und sind für manche Menschen leichter zu überblicken. Dafür zeigen sie den eigenen Standort nicht automatisch und lassen sich unterwegs weniger flexibel vergrößern. Ich würde die Offline-Karte daher nicht unbedingt als Ersatz für jede Papierkarte sehen, sondern als Ergänzung. Besonders bei längeren Tagen ist eine kleine analoge Übersicht als Rückfallebene vernünftig.
Für Reisende mit sehr konkreten Anforderungen an zugängliche Wege ist die App ebenfalls nicht automatisch die beste alleinige Lösung. Eine Karte kann zeigen, wo ein Ziel liegt, sagt aber nicht zwangsläufig, ob der Weg für einen Rollstuhl, einen Kinderwagen oder eine Person mit geringer Gehfähigkeit angenehm ist. In diesem Fall würde ich die Anwendung für die Lage und Richtung nutzen, die tatsächliche Wegtauglichkeit aber zusätzlich vor Ort oder mit einer speziell darauf ausgerichteten Quelle prüfen.
Technischer Rahmen und Kosten im Reisealltag
Die App ist kostenlos und für Geräte ab Android 6.0 vorgesehen. Das macht sie auch für Menschen interessant, die kein aktuelles Smartphone verwenden. Die derzeitige Version ist 1.46. Für mich ist weniger die Versionsnummer selbst entscheidend als die Frage, ob die App auf dem eigenen Gerät flüssig läuft und der Bildschirm bei längerer Nutzung gut lesbar bleibt. Ein älteres Gerät kann bei Kartenaufgaben schneller an seine Grenzen kommen als bei einfachen Text-Apps.
Zusätzlich werden In-App-Käufe angeboten; bei der Abrechnung über Google Play sind dafür 4,59 € angegeben. Ich würde vor einer Reise genau prüfen, welche Funktion hinter dem jeweiligen Kauf steht, bevor ich mich darauf verlasse. Für die Entscheidung, ob die kostenlose Nutzung den eigenen Zweck erfüllt, sollte man die App zunächst in einer ruhigen Umgebung ausprobieren. So lässt sich vermeiden, dass man unterwegs eine wichtige Funktion erst im letzten Moment entdeckt.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zum sachlichen Charakter einer Kartenanwendung. Für Familien ist allerdings die Altersfreigabe nicht dasselbe wie eine kindgerechte Bedienung. Ein jüngeres Kind kann die Karte vielleicht gemeinsam mit einer erwachsenen Person ansehen, sollte aber nicht allein für die Navigation verantwortlich sein. Die nötige räumliche Einschätzung und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr bleiben Aufgaben der Begleitpersonen.
Ein praktischer Tipp ist, den Akku nicht nur wegen der App zu planen. GPS und ein dauerhaft eingeschaltetes Display können ein Smartphone stärker beanspruchen als kurze Nachrichten oder Fotos. Ich würde die Route deshalb in Etappen kontrollieren, das Display danach sperren und eine Powerbank einpacken, wenn ein langer Tag bevorsteht. Das ist keine besondere Funktion der Anwendung, aber eine wichtige Konsequenz aus ihrer Nutzung unterwegs.
Für wen die App passt und wann ich etwas anderes wählen würde
Ich würde sie vor allem Reisenden empfehlen, die Marrakesch selbstständig erkunden und eine einfache, lokale Orientierungshilfe suchen. Sie passt zu Spaziergängen zwischen Sehenswürdigkeiten, zu einer Reise mit begrenztem Datenvolumen und zu Situationen, in denen eine stabile Internetverbindung nicht garantiert ist. Auch wer sich von großen Karten-Apps mit ihren vielen Zusatzinformationen schnell überfordert fühlt, kann die überschaubare Ausrichtung schätzen.
Weniger passend ist sie für Menschen, die eine komplette Reiseorganisation in einer einzigen Anwendung erwarten. Wer Restaurants vergleichen, aktuelle Öffnungszeiten prüfen, Reservierungen verwalten, öffentliche Verkehrsmittel live verfolgen oder eine sehr detaillierte Tagesroute mit vielen Bedingungen erstellen möchte, wird wahrscheinlich eine größere Plattform bevorzugen. Dasselbe gilt für Nutzer, die weltweit dieselbe App verwenden und nicht zwischen einer lokalen Karte und einem allgemeinen Kartendienst wechseln möchten.
Für Personen mit besonderen Anforderungen an Barrierefreiheit ist mein Urteil vorsichtig positiv, aber nicht pauschal. Die Konzentration auf visuelle Karte, Sehenswürdigkeiten und GPS kann die Informationsmenge reduzieren und die Offline-Nutzung erleichtern. Sie löst jedoch nicht automatisch Probleme mit kleinen Symbolen, präzisen Berührungen, starken Kontrasten, körperlicher Wegtauglichkeit oder der Orientierung in einer belebten Umgebung. Ich würde die App vor der Abreise mit den eigenen Bedienungshilfen testen und eine alternative Orientierungsmöglichkeit bereithalten.
Mein persönlicher Favorit ist die Kombination aus Vorbereitung und sparsamer Nutzung: morgens die Ziele festlegen, die Karte offline als Wegweiser verwenden, an sicheren Stellen nachsehen und für komplexere Fragen einen zweiten Dienst oder eine lokale Auskunft nutzen. Dadurch spielt die App ihre Stärke aus, ohne Aufgaben übernehmen zu müssen, für die sie nicht gedacht ist.
Mein inklusives Urteil zu Offline-Karte von Marrakesh
Nach meiner Einschätzung ist Offline-Karte von Marrakesh ein nützliches, bewusst einfach gehaltenes Werkzeug für die Orientierung in Marrakesch. Die Verbindung aus Offline-Karte, Sehenswürdigkeiten und GPS-Navigation ist im Reisealltag sinnvoll, besonders wenn Datenverbindung, Sprachsicherheit oder die Übersichtlichkeit großer Plattformen zum Problem werden. Ich mag, dass die Anwendung nicht versucht, jede mögliche Reisefunktion gleichzeitig abzudecken.
Ihre Zugänglichkeit liegt eher in der konzentrierten Nutzung als in ausdrücklich ausgewiesenen Spezialfunktionen. Wer visuelle Karten gut lesen kann und das Smartphone sicher bedienen kann, erhält eine unkomplizierte Hilfe. Wer auf starke Vorleseunterstützung, besonders große Bedienelemente, rollstuhlgerechte Routen oder detaillierte Informationen zu örtlichen Bedingungen angewiesen ist, sollte sie nicht als einzige Lösung einplanen.
Unterm Strich würde ich sie einer Freundin empfehlen, die Marrakesch unabhängig entdecken möchte und eine kostenlose Offline-Orientierung für Sehenswürdigkeiten sucht. Ich würde aber zugleich raten, die App vor der Abreise in Ruhe zu testen, die wichtigsten Ziele vorzubereiten und für Akku, persönliche Mobilität und unerwartete Situationen einen Plan B mitzunehmen. Der entscheidende Vorteil ist die verlässliche Konzentration auf Marrakesch statt eine überladene Sammlung von Reisefunktionen.
Vorteile
- Funktioniert ohne mobile Daten und schont dadurch das Datenvolumen.
- Schneller Zugriff auf wichtige Orte auch bei schwacher Netzabdeckung.
- Praktisch für Reisende ohne lokale SIM-Karte oder Roaming-Tarif.
- Übersichtliche Kartenansicht erleichtert die Orientierung in der Stadt.
- Nützlich für spontane Ausflüge ohne vorherige Internetrecherche.
Nachteile
- Der benötigte Speicherplatz kann auf älteren Geräten problematisch sein.
- Kartendaten können nach Änderungen in der Stadt veraltet sein.
- Nicht jede kleine Straße oder Sehenswürdigkeit wird vollständig erfasst.
- Ohne Live-Daten fehlen aktuelle Verkehrs- und Baustelleninformationen.
- Die Bedienung kann für Nutzer ohne Karten-App-Erfahrung zunächst ungewohnt sein.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Offline-Karte von Marrakesh und wofür kann ich sie verwenden?
Die Offline-Karte von Marrakesh ist eine mobile Kartenanwendung, mit der du dich in Marrakesch auch ohne aktive Internetverbindung orientieren kannst. Sie eignet sich besonders für Reisen, bei denen mobile Daten teuer, langsam oder nicht verfügbar sind. Du kannst Straßen, wichtige Sehenswürdigkeiten, Viertel und häufig besuchte Orte nach dem Herunterladen der Kartendaten aufrufen.
Funktioniert die Karte wirklich ohne Internetverbindung?
Ja, der zentrale Vorteil der Anwendung besteht darin, dass die benötigten Kartendaten vor der Nutzung offline gespeichert werden können. Dafür solltest du die Karte und gegebenenfalls zusätzliche Inhalte bereits bei bestehender WLAN-Verbindung herunterladen. Ohne Internet sind allerdings möglicherweise aktuelle Verkehrsinformationen, Live-Standorte, neue Ortsdaten oder bestimmte Online-Suchfunktionen nicht verfügbar.
Welche Sehenswürdigkeiten und Orte in Marrakesch werden angezeigt?
Die Anwendung ist vor allem für die Orientierung innerhalb der wichtigsten Bereiche von Marrakesch gedacht. Je nach enthaltenem Kartenmaterial findest du unter anderem Straßen, Plätze, Hotels, Restaurants, Geschäfte, Museen und bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Medina oder den Djemaa el Fna. Vor der Reise empfiehlt es sich, die Abdeckung und Detailtiefe direkt in der App zu prüfen.
Benötigt die Offline-Karte von Marrakesh GPS oder mobile Daten?
Mobile Daten sind für die eigentliche Offline-Navigation nicht zwingend erforderlich, sofern die Kartendaten vorher vollständig heruntergeladen wurden. Für die Positionsbestimmung kann das Smartphone jedoch GPS benötigen. GPS funktioniert normalerweise auch ohne Internet, kann in engen Gassen, Gebäuden oder zwischen hohen Häusern aber ungenauer sein. Eine aktivierte Standortfunktion verbessert die Orientierung deutlich.
Ist die Offline-Karte von Marrakesh kostenlos und auf welchen Geräten ist sie verfügbar?
Ob die Anwendung vollständig kostenlos ist oder zusätzliche Inhalte, Werbung beziehungsweise kostenpflichtige Funktionen enthält, hängt von der jeweiligen Version im App Store oder bei Google Play ab. Vor dem Download solltest du deshalb die Angaben des Anbieters prüfen. Achte außerdem auf die unterstützte Android- oder iOS-Version sowie auf ausreichend freien Speicher für die Offline-Kartendaten.
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