OBD Master Pro | Car Scanner
- Bewertung
- 5,0
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- OBD Master Pro | Car Scanner
- Kategorie
- Autos & Fahrzeuge
- Paketname
- com.obdmaster.pro
- Entwickler
- CAR SCANNER ELM
- Bewertung
- 5,0
- Version
- 2.1.50
Analyse von Appcrazy
Wer sein Auto nicht nur fahren, sondern auch besser verstehen möchte, bekommt mit OBD Master Pro | Car Scanner eine kostenlose Diagnose-App für Android. Ich habe sie als Werkzeug für typische OBD2-Fragen betrachtet: Warum leuchtet die Motorkontrollleuchte? Ist ein gespeicherter Fehler noch aktiv? Lässt sich ein Problem vor dem Werkstattbesuch etwas besser einordnen? Genau dort liegt die Stärke dieser App. Sie ersetzt keine vollständige Werkstattdiagnose, kann aber die erste Informationslücke zwischen Fahrzeug und Fahrer deutlich kleiner machen.
Die App gehört in den Bereich Autos und Fahrzeuge und wird von CAR SCANNER ELM entwickelt. Sie ist ab Android 8.0 nutzbar und trägt die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren. In der aktuellen Ausgabe 2.1.50 wirkt sie wie ein Werkzeug, das nicht nur Fehlercodes auslesen möchte, sondern auch zusätzliche Fahrzeugfunktionen und Hinweise auf möglichen Tachobetrug in den Mittelpunkt stellt. Die kostenlose Installation ist ein guter Einstieg, wobei Google Play für optionale Käufe einen Rahmen von 2,99 € bis 92,99 € nennt.
Mein Eindruck vom aktuellen Stand
Mein erster wichtiger Hinweis ist die Erwartung an die Hardware: Das Smartphone allein kann keine Fahrzeugdaten aus dem Motorsteuergerät zaubern. Für die Kommunikation braucht man einen passenden OBD2-Adapter, der in die Diagnosebuchse des Autos gesteckt wird. Die App ist deshalb nicht als eigenständiger Fahrzeugtester zu verstehen, sondern als Bedienoberfläche und Auswertung für eine Verbindung zwischen Auto, Adapter und Telefon.
Das klingt selbstverständlich, ist aber für die Kaufentscheidung entscheidend. Wer nur eine App installieren und sofort einen vollständigen Fahrzeugbericht sehen möchte, wird wahrscheinlich enttäuscht. Wer bereits einen kompatiblen Adapter besitzt oder sich bewusst mit OBD2 beschäftigen will, bekommt dagegen ein deutlich sinnvolleres Werkzeug. Vor dem Kauf eines Adapters würde ich prüfen, ob er mit dem eigenen Fahrzeug und Android-Telefon zuverlässig zusammenarbeitet. Gerade bei sehr günstigen Adaptern kann die Verbindung zum eigentlichen Problem werden.
Im Alltag ist der Ablauf grundsätzlich leicht verständlich: Adapter einstecken, Zündung einschalten, Verbindung herstellen und anschließend die verfügbaren Fahrzeugdaten abrufen. Die praktische Qualität hängt dabei nicht nur von der App ab. Fahrzeugmodell, Baujahr, Steuergeräte und Adapter bestimmen mit, welche Informationen tatsächlich erreichbar sind. Deshalb sollte man die Oberfläche nicht als Versprechen verstehen, dass jedes Auto jede Funktion unterstützt.
Besonders nützlich finde ich den Ansatz für Fahrer, die eine Warnleuchte nicht einfach ignorieren möchten. Ein ausgelesener Fehlercode liefert zwar noch keine fertige Reparaturanweisung, aber er kann die Richtung vorgeben. Das hilft bei einem Werkstattgespräch, beim Einschätzen der Dringlichkeit und bei der Entscheidung, ob man mit dem Auto noch vorsichtig bis zur Werkstatt fahren sollte. Bei sicherheitsrelevanten Warnungen bleibt allerdings Zurückhaltung angebracht: Eine App ersetzt weder eine Sichtprüfung noch die fachliche Diagnose.
Die Store-Bewertung liegt bei 5,0 aus rund 1.100 Bewertungen. Außerdem kommt die App auf über 10.000 Installationen. Das zeigt, dass sie bereits von einer beachtlichen Zahl von Android-Nutzern ausprobiert wurde, sagt aber nicht automatisch, dass sie mit jedem Fahrzeug gleich gut funktioniert. Bei Diagnose-Apps ist die persönliche Kombination aus Auto, Adapter und Telefon oft wichtiger als eine allgemeine Bewertungszahl.
Für wen die App besonders sinnvoll ist
Ich würde sie vor allem Menschen empfehlen, die ihr Fahrzeug gelegentlich selbst prüfen möchten, ohne sofort ein professionelles Diagnosegerät anzuschaffen. Dazu gehören Gebrauchtwagenkäufer, technisch interessierte Fahrer und Pendler, die vor einer längeren Fahrt einen zusätzlichen Blick auf ihr Auto werfen wollen. Auch für kleinere Fuhrparks kann ein schneller erster Check praktisch sein, sofern die Fahrzeuge und die verwendeten Adapter zur App passen.
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Ein realistisches Beispiel: Auf dem Weg zur Arbeit leuchtet plötzlich die Motorkontrollleuchte auf, während das Auto zunächst normal fährt. Statt sofort in Panik zu geraten oder die Warnung tagelang zu ignorieren, kann man an einem sicheren Ort den Fehler auslesen. Der Code sollte anschließend notiert und nicht nur gelöscht werden. Mit diesen Informationen lässt sich gezielter mit einer Werkstatt sprechen. Wenn die Warnleuchte blinkt, der Motor stark ruckelt, ungewöhnliche Geräusche auftreten oder eine rote Warnung erscheint, würde ich mich jedoch nicht auf die App verlassen, sondern das Fahrzeug möglichst schnell fachlich prüfen lassen.
Weniger geeignet ist die Anwendung für Personen, die keine Lust auf Adapter, Verbindungsprobleme und technische Begriffe haben. Auch wer eine garantiert vollständige Herstellerdiagnose erwartet, sollte eher zu einem professionellen Gerät oder direkt zu einer Fachwerkstatt greifen. Die App ist ein flexibler Einstieg, aber kein Ersatz für markenspezifische Werkzeuge.
Was die aktuelle Version praktisch verändert
Die derzeitige Version 2.1.50 ist der wichtigste Bezugspunkt für neue und bestehende Nutzer. Aus den verfügbaren Produktangaben lässt sich vor allem ableiten, dass die App als OBD2-Scanner mit drei klaren Schwerpunkten positioniert ist: Fehler auslesen, zusätzliche beziehungsweise verborgene Fahrzeugfunktionen ansprechen und Hinweise auf möglichen Tachobetrug liefern. Diese Ausrichtung geht über eine einfache Anzeige eines Motorcodes hinaus.
Bei der Fehlerdiagnose ist für mich der Arbeitsablauf wichtiger als eine lange Liste möglicher Werte. Ein guter Umgang mit einem Code besteht aus mehreren Schritten: erst auslesen, dann den Code dokumentieren, anschließend Symptome und Zeitpunkt notieren und erst danach über das Löschen nachdenken. Wer den Speicher sofort leert, nimmt sich selbst eine wichtige Spur. Die App kann bei diesem ersten Schritt helfen, aber die Bedeutung eines Codes sollte immer im Zusammenhang mit dem konkreten Fahrzeug betrachtet werden.
Der Bereich versteckter Funktionen ist interessant, verlangt aber besondere Vorsicht. Nicht jede freischaltbare Option ist bei jedem Modell vorhanden, und eine Funktion kann je nach Fahrzeugkonfiguration unterschiedlich reagieren. Ich würde daher keine Änderung aktivieren, nur weil sie verfügbar erscheint. Vorher sollte man sich informieren, ob die Funktion im eigenen Fahrzeug vorgesehen ist und ob sich die ursprüngliche Einstellung wiederherstellen lässt. Ein Screenshot oder eine Notiz der Ausgangseinstellung ist ein einfacher, aber wertvoller Schutz.
Der Hinweis auf Tachobetrug ist ebenfalls nicht als magischer Beweis zu verstehen. Ein Kilometerstand kann in verschiedenen Steuergeräten oder Wartungsunterlagen unterschiedlich dokumentiert sein, doch daraus folgt nicht automatisch eine eindeutige Manipulation. Ein verantwortungsvoller Ablauf wäre, die ausgelesenen Hinweise mit Rechnungen, Prüfberichten, Wartungsaufklebern und dem allgemeinen Zustand des Fahrzeugs zu vergleichen. Für einen Gebrauchtwagenkauf kann die App damit ein zusätzlicher Prüfpunkt sein, aber niemals die einzige Grundlage für eine Kaufentscheidung.
Was das für Nutzer der älteren Ausgabe bedeutet
Wer die App bereits nutzt, sollte die Aktualisierung nicht nur als technische Versionsnummer betrachten. Die aktuelle Ausgabe ist besonders dann interessant, wenn man die Diagnose bisher ausschließlich zum Löschen von Fehlerleuchten verwendet hat. Die zusätzlichen Themen rund um Fahrzeugfunktionen und Kilometerstand legen nahe, dass sich der praktische Einsatz breiter aufstellen lässt. Ich würde bestehende Nutzer deshalb empfehlen, ihre bisherige Routine zu überdenken und die App eher als Dokumentations- und Prüfwerkzeug einzusetzen.
Ein sinnvoller persönlicher Ablauf ist, bei jedem relevanten Check Datum, Kilometerstand, sichtbare Warnungen und ausgelesene Codes zu notieren. So entsteht mit der Zeit ein kleines Wartungsprotokoll. Dieses Protokoll ist oft wertvoller als ein einzelner Screenshot, weil es Veränderungen sichtbar machen kann. Wenn ein Code nach einer Reparatur wiederkehrt, lässt sich das gegenüber der Werkstatt klarer schildern. Wenn beim Fahrzeugkauf mehrere Angaben nicht zusammenpassen, hat man konkrete Punkte für Rückfragen.
Bestehende Nutzer sollten außerdem ihre Erwartungen an die Verbindung realistisch halten. Wenn die App nach einem Update anders reagiert, muss das nicht zwingend ein Fehler der Anwendung sein; auch Bluetooth, WLAN, die Zündung oder der Adapter können die Ursache sein. Ich würde zuerst den Adapter neu verbinden, die Zündung korrekt einschalten und prüfen, ob das Telefon tatsächlich mit dem vorgesehenen Gerät kommuniziert. Erst danach lohnt sich eine weitergehende Fehlersuche.
Die kostenlose Grundinstallation senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig sollte man optionale Käufe bewusst prüfen, bevor man sie aus Neugier aktiviert. Der genannte Preisrahmen über Google Play reicht von kleinen bis zu deutlich größeren Beträgen. Für mich bedeutet das: Erst mit der kostenlosen Basis herausfinden, ob Verbindung und Fahrzeug überhaupt funktionieren, danach erst über zusätzliche Funktionen nachdenken. So vermeidet man, Geld in ein Werkzeug zu stecken, das am eigenen Auto nur eingeschränkt nutzbar ist.
Die wichtigsten Grenzen im täglichen Einsatz
Die größte Einschränkung bleibt die Abhängigkeit von Fahrzeug und Adapter. OBD2 ist zwar ein verbreiteter Zugang zur Fahrzeugdiagnose, aber die tatsächlich verfügbaren Daten können stark variieren. Ein allgemeiner Motorfehler ist etwas anderes als eine vollständige Diagnose aller Komfort-, Sicherheits- und Karosseriesteuergeräte. Wer ABS, Airbag, Getriebe oder herstellerspezifische Systeme umfassend prüfen möchte, sollte genau klären, ob die eigene Kombination aus Auto und App dafür geeignet ist.
Auch ein verständlich angezeigter Code darf nicht mit einer fertigen Reparaturdiagnose verwechselt werden. Ein Fehlercode benennt häufig einen betroffenen Bereich oder ein erkanntes Signal, nicht zwingend das defekte Bauteil. Ein Sensor, eine Leitung, eine Steckverbindung oder eine andere Ursache können ähnliche Meldungen auslösen. Das ist der Punkt, an dem ein professionelles Diagnosegerät, Messungen und Erfahrung einen klaren Vorteil haben.
Die Funktion zum Freischalten verborgener Optionen bringt einen weiteren Zielkonflikt mit sich. Sie kann für erfahrene Nutzer spannend sein, erhöht aber das Risiko unüberlegter Änderungen. Ich würde solche Einstellungen niemals während der Fahrt ausprobieren und nicht an sicherheitskritischen Funktionen experimentieren. Wer nicht genau weiß, was eine Option bewirkt, sollte sie unangetastet lassen. Der mögliche Komfortgewinn wiegt eine unklare Fahrzeugreaktion nicht auf.
Beim Thema Tachobetrug ist die Grenze ebenfalls wichtig. Die App kann Hinweise liefern, die eine genauere Prüfung auslösen. Sie kann aber nicht allein die gesamte Vorgeschichte eines Autos beweisen. Gerade beim Gebrauchtwagenkauf bleibt eine unabhängige Prüfung sinnvoll. Ein Verkäufer, der nur einen App-Bericht vorlegt, ersetzt damit keinen nachvollziehbaren Wartungsverlauf und keine technische Begutachtung.
Ein weiterer praktischer Nachteil ist die mögliche Ablenkung durch technische Details. Wer während einer Fahrt Werte beobachtet oder Einstellungen verändert, handelt unnötig riskant. Ich würde die App ausschließlich im Stand bedienen und vor einer längeren Fahrt genug Zeit für die Verbindung einplanen. Das klingt banal, verhindert aber, dass ein Diagnoseversuch selbst zum Sicherheitsproblem wird.
Vergleich mit den üblichen Alternativen
Im Vergleich zu einem einfachen Bluetooth-OBD2-Programm bietet diese App einen breiteren Anspruch. Eine schlichte Scanner-App konzentriert sich oft auf das Auslesen und Löschen von Motorfehlern. OBD Master Pro | Car Scanner verbindet diesen Kern mit den Themen versteckte Funktionen und Kilometerstand. Das macht sie für Nutzer interessanter, die mehr als eine einmalige Warnleuchtenprüfung planen.
Ein günstiges Handgerät hat dagegen einen anderen Vorteil: Es funktioniert unabhängig vom Smartphone und ist häufig schneller einsatzbereit, wenn man nur einen Code lesen möchte. Dafür ist die Bedienung je nach Gerät weniger flexibel. Die App kann auf dem Telefon leichter dokumentiert und im Alltag mit anderen Informationen kombiniert werden. Wer bereits ein gutes Handgerät besitzt und nur gelegentlich Codes ausliest, braucht die zusätzliche App möglicherweise nicht.
Professionelle Werkstattlösungen bleiben überlegen, wenn markenspezifische Steuergeräte, geführte Tests, Stellglieddiagnosen oder tiefe Reparaturinformationen gefragt sind. Sie kosten mehr und richten sich an einen anderen Anwendungsfall. Für private Nutzer, die vor allem Orientierung und eine erste Kontrolle suchen, wäre dieser Aufwand oft übertrieben. Für komplexe Fehler oder sicherheitsrelevante Systeme ist die Werkstattlösung jedoch die bessere Wahl.
Der eigentliche Vorteil dieser App liegt damit weniger in einem einzelnen spektakulären Werkzeug als in der Kombination aus Zugänglichkeit und erweitertem Anwendungsbereich. Sie kann den ersten Schritt vor einer Reparatur oder einem Fahrzeugkauf verbessern. Sie sollte aber nicht dazu verleiten, professionelle Diagnose durch Selbstvertrauen zu ersetzen.
Worauf ich vor der Nutzung achten würde
Vor dem ersten Einsatz würde ich die Fahrzeugdokumentation bereitlegen und den OBD-Anschluss suchen, ohne währenddessen am Straßenrand in einer gefährlichen Position zu arbeiten. Danach sollte der Adapter fest sitzen und die Zündung entsprechend dem vorgesehenen Diagnoseablauf eingeschaltet werden. Wenn die Verbindung nicht klappt, würde ich nicht sofort einen anderen Kauf tätigen, sondern zuerst Bluetooth- oder WLAN-Verbindungen, Berechtigungen des Telefons und die Stromversorgung des Adapters prüfen.
Vor dem Löschen eines Fehlers würde ich immer ein Foto oder eine Notiz anlegen. Zusätzlich lohnt es sich, die aktuellen Symptome aufzuschreiben: Startprobleme, Leistungsverlust, ungewöhnlicher Verbrauch, Ruckeln oder Geräusche. Diese Kombination aus Code und Beobachtung ist für eine Werkstatt viel hilfreicher als die Aussage, dass „die App etwas angezeigt“ hat.
Bei der Prüfung eines Gebrauchtwagens würde ich die App nicht nur einmal vor der Probefahrt verwenden. Interessanter ist der Vergleich zwischen dem Zustand vor dem Start, dem Verhalten während der Fahrt und einem erneuten Check danach. Dabei sollte man nicht eigenmächtig Fehler löschen, weil genau diese Information für die Beurteilung wichtig sein kann. Ergänzend würde ich Wartungsbelege und Fahrzeugunterlagen ansehen.
Wer Funktionen freischalten möchte, sollte zuerst eine Sicherung der ursprünglichen Einstellungen dokumentieren und nur Optionen verändern, deren Wirkung eindeutig verstanden wurde. Besonders vorsichtig wäre ich bei allem, was Beleuchtung, Assistenzsysteme, Airbags, Bremsen oder andere sicherheitsrelevante Bereiche berührt. Ein Komfortfeature ist den Versuch nicht wert, wenn die Folgen einer Fehlkonfiguration unklar sind.
Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde
Bei einer App wie dieser interessiert mich künftig vor allem, wie transparent die Unterstützung einzelner Fahrzeugmodelle erklärt wird. Für Nutzer wäre es hilfreich, vor dem Kauf eines Adapters oder einer optionalen Funktion möglichst klar zu erkennen, welche Diagnosebereiche tatsächlich erreichbar sind. Je genauer diese Erwartungen formuliert sind, desto weniger Frust entsteht bei der ersten Verbindung.
Ebenso wichtig ist der Umgang mit gespeicherten Diagnoseinformationen. Wer Fehlercodes über längere Zeit vergleicht, braucht eine übersichtliche Dokumentation und sollte nachvollziehen können, welche Werte zu welchem Zeitpunkt erfasst wurden. Eine gute Entwicklung würde für mich deshalb nicht nur neue Funktionen bedeuten, sondern auch einen klareren, sichereren Arbeitsablauf für Einsteiger.
Bei den erweiterten Funktionen sollte die App deutlich zwischen Lesen, Zurücksetzen und Verändern unterscheiden. Diese drei Vorgänge haben nicht dasselbe Risiko. Besonders bei Tachohinweisen wäre eine nüchterne Darstellung wichtig, damit Nutzer einen Verdacht nicht vorschnell als Beweis interpretieren. Genau diese Trennung entscheidet darüber, ob die App verantwortungsvoll eingesetzt wird.
Mein Fazit fällt insgesamt positiv, aber bewusst nüchtern aus. OBD Master Pro | Car Scanner ist für mich eine interessante kostenlose Android-App, wenn ich eine erste Fahrzeugdiagnose selbst durchführen, Informationen dokumentieren oder einen Gebrauchtwagen genauer hinterfragen möchte. Die aktuelle Version 2.1.50 verbindet den klassischen OBD2-Einstieg mit erweiterten Themen, die über das bloße Auslesen einer Warnleuchte hinausgehen.
Ich würde sie Freunden empfehlen, die bereit sind, sich kurz mit Adapter, Fahrzeugkompatibilität und der Bedeutung von Fehlercodes zu beschäftigen. Wer dagegen eine vollständige Werkstattdiagnose, eine garantierte Unterstützung aller Steuergeräte oder eine risikofreie Freischaltung jeder denkbaren Funktion erwartet, sollte lieber ein professionelles Gerät oder eine Fachwerkstatt wählen. Für den richtigen Nutzer ist die App ein praktischer Informationsverstärker: nicht die letzte Instanz, aber ein sinnvoller erster Schritt zwischen einer unbekannten Warnmeldung und einer gut vorbereiteten Entscheidung.
Vorteile
- Unterstützt viele OBD2-Protokolle und zahlreiche Fahrzeugmodelle.
- Live-Daten lassen sich übersichtlich während der Fahrt überwachen.
- Fehlercodes können direkt ausgelesen und nach dem Löschen erneut geprüft werden.
- Praktische Diagramme helfen beim Erkennen ungewöhnlicher Sensorwerte.
- Geeignet für schnelle Fahrzeugchecks ohne Werkstattbesuch.
Nachteile
- Ein kompatibler OBD2-Adapter ist zusätzlich erforderlich.
- Einige Funktionen können je nach Fahrzeug eingeschränkt sein.
- Die Datenqualität hängt stark vom verwendeten Adapter ab.
- Für Einsteiger wirken Fachbegriffe und Messwerte teilweise kompliziert.
- Das Löschen von Fehlercodes behebt nicht automatisch die Ursache.
Häufig gestellte Fragen
Was ist OBD Master Pro | Car Scanner und wofür wird die App verwendet?
OBD Master Pro | Car Scanner ist eine Diagnose-App, die sich mit einem kompatiblen OBD2-Adapter im Fahrzeug verbindet. Nach der Verbindung können je nach Fahrzeug und Adapter Live-Daten, Fehlercodes und verschiedene Sensormesswerte angezeigt werden. Die Anwendung richtet sich vor allem an Autobesitzer, die den Zustand ihres Fahrzeugs besser verstehen möchten, ersetzt jedoch keine vollständige Diagnose durch eine Fachwerkstatt.
Welche Fahrzeuge und OBD2-Adapter werden von OBD Master Pro unterstützt?
Die Kompatibilität hängt vom Fahrzeug, Baujahr, verwendeten Protokoll und OBD2-Adapter ab. Viele Fahrzeuge mit standardisiertem OBD2-Anschluss lassen sich grundsätzlich auslesen, dennoch sind nicht alle Funktionen bei jedem Modell verfügbar. Vor dem Download und Kauf eines Adapters sollte geprüft werden, ob das eigene Fahrzeug unterstützt wird. Außerdem muss der Adapter zur Verbindungsmethode der App passen, etwa Bluetooth, WLAN oder Bluetooth Low Energy.
Kann die App Fehlercodes auslesen und dauerhaft löschen?
OBD Master Pro kann erkannte Diagnosefehlercodes anzeigen, sofern das Fahrzeugsteuergerät und der angeschlossene Adapter diese Informationen bereitstellen. In vielen Fällen lassen sich Codes auch löschen, allerdings sollte die Ursache des Problems vorher behoben werden. Das Entfernen eines Fehlercodes bedeutet nicht automatisch, dass der Defekt repariert ist. Werden Warnleuchten wie die Motorkontrollleuchte angezeigt, ist bei Unsicherheit eine professionelle Prüfung empfehlenswert.
Welche Live-Daten und Diagnosefunktionen bietet OBD Master Pro | Car Scanner?
Je nach Fahrzeug können unter anderem Motordrehzahl, Geschwindigkeit, Kühlmitteltemperatur, Luftmassenwerte, Batteriespannung und weitere Sensordaten angezeigt werden. Die verfügbaren Parameter unterscheiden sich jedoch deutlich zwischen Fahrzeugmarken und Steuergeräten. Die App kann außerdem dabei helfen, Fahrzeuginformationen übersichtlich zu beobachten und Diagnosewerte einzuordnen. Für spezielle Herstellerfunktionen oder Steuergeräte ist möglicherweise professionelle Diagnosesoftware erforderlich.
Ist OBD Master Pro | Car Scanner kostenlos, und welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung?
Die App kann möglicherweise kostenlos heruntergeladen werden, während bestimmte Funktionen, erweiterte Diagnoseoptionen oder werbefreie Nutzung kostenpflichtig sein können. Zusätzlich wird ein kompatibler OBD2-Adapter benötigt, der meist separat gekauft werden muss. Für die Einrichtung sind ein unterstütztes Android- oder iOS-Gerät, eine aktivierte Verbindungsmethode sowie ein Fahrzeug mit zugänglichem OBD2-Anschluss erforderlich. Die genaue Ausstattung sollte vor der Installation im jeweiligen App-Store geprüft werden.
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