Nextcloud icon

Nextcloud

Bewertung
4,6
Downloads
1.000.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
Werbung

Zusätzliche Informationen

App-Name
Nextcloud
Kategorie
Effizienz
Paketname
com.nextcloud.client
Entwickler
Nextcloud
Bewertung
4,6
Version
34.1.0
Werbung

Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wenn ich Dateien zwischen Smartphone und eigener Cloud bewegen möchte, ist Nextcloud für mich eine der naheliegendsten Lösungen. Die App stammt vom Entwickler Nextcloud und gehört auf Android in den Bereich Effizienz. Ihr Zweck ist klar: Sie verbindet das mobile Gerät mit einer Nextcloud-Installation und macht persönliche Dateien unterwegs erreichbar. Das klingt zunächst schlicht, ist im Alltag aber genau der Punkt. Ich muss nicht jedes Dokument per Messenger an mich selbst schicken oder ständig zwischen USB-Speicher und Rechner wechseln.

Besonders interessant finde ich den Ansatz für Menschen, die ihre Dateien nicht ausschließlich bei einem großen Plattformanbieter ablegen möchten. Dabei ist wichtig, die Rollen sauber zu trennen: Die App ist der mobile Zugang, während die eigentliche Nextcloud-Umgebung auf einem Server oder bei einem Anbieter betrieben wird. Wer bereits ein Nextcloud-Konto besitzt, kann damit auf seine Ordner zugreifen; wer nur eine einfache, sofort fertige Cloud ohne technische Einrichtung sucht, sollte diesen Unterschied vor der Installation verstehen.

Im Alltag wirkt die Anwendung angenehm nüchtern. Sie versucht nicht, aus dem Dateizugriff ein soziales Netzwerk oder eine überladene Büro-Suite zu machen. Ich öffne einen Ordner, suche eine Datei, lade sie herunter oder teile sie aus dem passenden Kontext heraus. Genau diese Konzentration ist ihre Stärke. Gleichzeitig hängt ein Teil des Nutzungserlebnisses davon ab, wie gut die eigene Nextcloud-Instanz eingerichtet und gepflegt ist.

Vertrauen beginnt hier mit dem eigenen Cloud-Zugang

Nextcloud wird oft als Alternative zu gewöhnlichen Cloud-Speichern betrachtet, aber die App allein ist nicht die komplette Alternative. Sie ist vielmehr das Fenster zu einer Nextcloud. Das schafft eine andere Vertrauenssituation als bei einem Dienst, bei dem Konto, Speicher und mobile Anwendung vollständig aus einer Hand kommen. Ich kann den Anbieter meiner Cloud-Umgebung bewusster auswählen, muss mich dafür aber auch mit dessen Qualität und den eigenen Kontoeinstellungen auseinandersetzen.

Für mich ist das ein wichtiger Unterschied bei sensiblen Dokumenten. Bei Rechnungen, Vereinsunterlagen oder Arbeitsdateien möchte ich nicht nur wissen, dass eine App bequem ist. Ich möchte auch nachvollziehen können, in welchem Konto die Dateien liegen und wer dieses Konto verwaltet. Die App erleichtert den Zugriff, ersetzt aber nicht die Entscheidung, welcher Server für die eigenen Inhalte geeignet ist.

Die öffentliche Resonanz vermittelt einen soliden Eindruck: Im Play Store liegt die Anwendung bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6, basierend auf rund 83.000 Bewertungen. Außerdem wurde sie bereits über eine Million Mal installiert. Diese Zahlen beweisen nicht, dass jede Einrichtung problemlos funktioniert, zeigen aber, dass es sich nicht um ein Nischenwerkzeug ohne praktische Nutzung handelt.

Werbung

Der kostenlose Preis senkt die Einstiegshürde. Für die App selbst muss ich also keine zusätzliche Kaufentscheidung treffen. Trotzdem können Kosten an anderer Stelle entstehen, etwa durch den gewählten Hosting-Anbieter oder durch den Betrieb eines eigenen Servers. Genau hier sollte man ehrlich bleiben: Kostenlos auf dem Smartphone bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Cloud-Umgebung kostenlos oder wartungsfrei ist.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum Charakter der Anwendung. Sie ist ein Werkzeug für Dateien und Konten, kein Unterhaltungsangebot mit problematischen Inhalten. Für Familien ist trotzdem sinnvoll, getrennte Benutzerkonten zu verwenden, statt mehreren Personen denselben Zugang zu geben. So bleiben persönliche Ordner, Freigaben und Kontoeinstellungen besser voneinander getrennt.

Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

Was die App im täglichen Zugriff tatsächlich erleichtert

Ich sehe den größten Nutzen in Situationen, in denen ich eine Datei nicht nur speichern, sondern auf mehreren Geräten verfügbar halten möchte. Ein Beispiel: Ich bekomme am Nachmittag eine PDF mit Vertragsunterlagen, speichere sie in meinem Nextcloud-Ordner und kann sie später am Laptop öffnen, ohne sie mir selbst per E-Mail zu schicken. Auf dem Smartphone kann ich vorher prüfen, ob wirklich die richtige Version dort liegt. Das spart keine Stunden, verhindert aber kleine, lästige Umwege.

Praktisch ist auch der Wechsel zwischen reinem Online-Zugriff und lokal verfügbaren Dateien. Für eine längere Zugfahrt würde ich wichtige Unterlagen vorher auf dem Gerät bereithalten, statt mich auf eine stabile Verbindung zu verlassen. Für große oder selten benötigte Dateien ist es dagegen sinnvoller, sie nicht dauerhaft lokal zu speichern. So bleibt der Gerätespeicher frei und eine verlorene oder gemeinsam genutzte Hardware enthält weniger Kopien.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die klare Trennung zwischen Dateiablage und Gerätespeicher. Ich kann eine Datei ansehen, ohne daraus automatisch eine dauerhafte lokale Arbeitskopie machen zu müssen. Diese Unterscheidung ist gerade bei sensiblen Dokumenten hilfreich. Wer häufig mit vertraulichen PDFs arbeitet, sollte nach jedem Download prüfen, ob die lokale Kopie noch nötig ist, und sie anschließend wieder entfernen.

Auch beim Teilen lohnt sich ein bewusster Workflow. Statt eine Datei zuerst in den öffentlichen Download-Ordner des Smartphones zu kopieren, kann ich sie möglichst lange im Cloud-Kontext lassen und nur dann weitergeben, wenn es wirklich erforderlich ist. Das reduziert zusätzliche Kopien. Der genaue Umfang der Freigabemöglichkeiten hängt allerdings von der Serverkonfiguration und den Rechten des Kontos ab; die App kann keine Berechtigungen gewähren, die auf der Nextcloud-Seite nicht vorgesehen sind.

Kontrolle über Konto, Sitzungen und Freigaben

Bei einer Cloud-App ist für mich nicht nur entscheidend, ob Dateien sichtbar sind, sondern auch, wie gut ich den Zugang kontrollieren kann. Mein erster Rat lautet deshalb: Nach der Anmeldung sollte man sich Zeit für die Kontoeinstellungen der eigenen Nextcloud-Umgebung nehmen. Dort gehören Passwort, aktive Sitzungen und gegebenenfalls zusätzliche Sicherheitsoptionen hin. Die mobile App ist bequem, aber Kontosicherheit sollte nicht allein durch die Bequemlichkeit der Anmeldung bestimmt werden.

Besonders nützlich ist ein vorsichtiger Umgang mit bereits erteilten Gerätezugängen. Wenn ein Smartphone verkauft, verloren oder dauerhaft nicht mehr genutzt wird, sollte der Zugang nicht einfach vergessen werden. Ich würde in diesem Fall die betreffende Sitzung oder das Gerätepasswort über die Kontoverwaltung widerrufen, sofern die eigene Umgebung diese Verwaltung anbietet. Das ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung, weil ein altes Gerät sonst länger Zugriff behalten könnte als beabsichtigt.

Dasselbe gilt für Freigabelinks. Ein Link ist nicht automatisch harmlos, nur weil er schnell erstellt ist. Vor dem Teilen frage ich mich, ob der Empfänger wirklich die komplette Datei braucht, wie lange der Zugriff bestehen soll und ob ein passwortgeschützter oder zeitlich begrenzter Weg möglich ist. Welche Optionen sichtbar sind, hängt von den Einstellungen des Servers ab. Gerade deshalb sollte man die vorhandenen Auswahlmöglichkeiten tatsächlich prüfen, statt den Standard blind zu übernehmen.

Die App kann damit ein gutes Werkzeug für kontrollierten Dateizugriff sein, aber sie nimmt mir die Verantwortung nicht ab. Ein falsch freigegebener Ordner bleibt ein Problem, auch wenn die Benutzeroberfläche sauber aussieht. Ich empfehle, Freigaben regelmäßig durchzugehen und alte Links zu entfernen. Das ist kein spezieller Trick für Technikfans, sondern eine vernünftige Routine für alle, die persönliche oder berufliche Dateien teilen.

Sensible Dateien: Wo ich besonders aufmerksam bleibe

Bei privaten Fotos, Identitätsdokumenten oder Arbeitsunterlagen achte ich auf mehrere Ebenen gleichzeitig. Zuerst muss der richtige Server ausgewählt sein. Danach prüfe ich den Zielordner, bevor ich eine Datei hochlade. Ein häufiger Fehler ist nicht die App selbst, sondern ein unachtsamer Fingertipp: Eine Rechnung landet im gemeinsam genutzten Ordner, obwohl sie eigentlich nur für mich bestimmt war.

Ich würde außerdem nicht jede Datei automatisch offline verfügbar machen. Eine lokale Kopie kann praktisch sein, erhöht aber die Zahl der Orte, an denen der Inhalt liegt. Wenn das Smartphone von mehreren Personen genutzt wird oder nicht durch eine zuverlässige Gerätesperre geschützt ist, sollte man mit heruntergeladenen Dokumenten besonders sparsam umgehen. Für kurze Einsicht genügt oft der Zugriff aus der Cloud; für längere Arbeit kann eine lokale Kopie sinnvoll sein, die danach wieder gelöscht wird.

Beim mobilen Netz spielt ebenfalls die eigene Abwägung eine Rolle. Große Videos oder umfangreiche Ordner würde ich nicht ungeprüft unterwegs synchronisieren oder herunterladen. Das kann Datenvolumen und Akku belasten. Besser ist es, größere Transfers in ein WLAN zu legen und wichtige Dateien vorher gezielt vorzubereiten. Diese Vorgehensweise ist unspektakulär, macht die Nutzung aber deutlich planbarer.

Die aktuelle Version 34.1.0 zeigt, dass die App laufend in einem modernen Nextcloud-Umfeld eingesetzt wird. Für mich ist das ein Grund, Aktualisierungen nicht dauerhaft aufzuschieben. Gerade bei einer Anwendung, die auf Konten und persönliche Dateien zugreift, sollte man neue Versionen aus einer vertrauenswürdigen Quelle beziehen und nach einem Update kurz prüfen, ob Anmeldung, Ordnerzugriff und lokale Dateien wie erwartet funktionieren.

Ein weiterer sensibler Moment entsteht beim Wechsel des Kontos. Wer mehrere Nextcloud-Zugänge verwendet, etwa einen privaten und einen beruflichen, sollte die Kontobezeichnung und den Servernamen eindeutig halten. Sonst landet ein Upload schnell im falschen Bereich. Ich würde vor jedem größeren Upload den Kontokontext kontrollieren und bei wichtigen Dokumenten nach dem Speichern noch einmal den Zielordner öffnen.

Für wen Nextcloud besonders gut passt

Die App passt meiner Meinung nach am besten zu Menschen, die bereits eine Nextcloud nutzen oder bewusst eine eigene beziehungsweise ausgewählte Cloud-Umgebung möchten. Dazu gehören Familien mit getrennten Konten, kleine Teams, Vereine und Einzelpersonen, die ihre Dateien über mehrere Geräte hinweg erreichen wollen, ohne sich ausschließlich auf einen klassischen Komplettanbieter zu verlassen.

Auch für technisch interessierte Nutzer ist sie attraktiv, weil der mobile Zugriff in ein größeres System eingebettet ist. Wer seine Ordnerstruktur, Benutzerrechte und Freigaben sorgfältig organisiert, bekommt ein Werkzeug, das sich gut an unterschiedliche Arbeitsweisen anpassen lässt. Die App ist dabei eher der praktische tägliche Begleiter als der Ort, an dem die gesamte Verwaltung stattfinden sollte.

Weniger geeignet ist sie für jemanden, der einfach nur sofort Fotos sichern möchte und keinerlei Interesse an Serverwahl, Kontoverwaltung oder möglichen Hosting-Fragen hat. Ein vollständig betreuter Cloud-Dienst kann in diesem Fall angenehmer sein, weil Einrichtung und Betrieb stärker verborgen bleiben. Auch wer nur gelegentlich eine einzelne Datei zwischen zwei Geräten verschiebt, könnte mit einer einfachen Übertragungsfunktion schneller ans Ziel kommen.

Für sehr kollaborative Arbeitsabläufe hängt die Eignung stark von der verwendeten Nextcloud-Umgebung ab. Wenn mehrere Personen gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, sind die verfügbaren Funktionen, Rechte und Erweiterungen des Servers entscheidend. Die mobile App macht Dateien erreichbar, ersetzt aber nicht automatisch spezialisierte Büro- oder Projektwerkzeuge. Ich würde sie daher als solide Dateizentrale sehen, nicht als vollständigen Ersatz für jede Produktivitätssoftware.

Vergleich mit gewöhnlichen Cloud-Alternativen

Im Vergleich zu typischen Cloud-Apps großer Plattformen wirkt Nextcloud weniger wie ein fertiger Konsumdienst und mehr wie ein Zugang zu einer selbst gewählten Infrastruktur. Das kann ein Vorteil für Kontrolle und Transparenz sein, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit. Bei einer herkömmlichen Anbieter-App bekomme ich häufig einen sehr direkten Einstieg: Konto erstellen, Speicher öffnen, loslegen. Bei Nextcloud muss ich zuerst wissen, zu welcher Umgebung ich mich verbinde.

Gegenüber einer reinen Dateitransfer-App bietet Nextcloud den Vorteil eines dauerhaften Kontos und einer strukturierten Ablage. Eine Transfer-App ist oft schneller, wenn nur einmalig ein Foto oder ein Dokument auf ein anderes Gerät soll. Sie ersetzt aber keine langfristige Ordnerorganisation. Wenn ich regelmäßig auf dieselben Dateien zugreife, finde ich die Nextcloud-Logik deutlich nachhaltiger.

Im Vergleich zu einem lokalen USB-Speicher ist der mobile Zugriff flexibler, weil ich nicht daran denken muss, ein bestimmtes Medium mitzunehmen. Dafür bin ich stärker von der Verbindung und der Erreichbarkeit des Servers abhängig. Der beste Weg ist für mich deshalb eine Kombination: wichtige Dateien gezielt offline bereithalten, den Rest online lassen und für besonders kritische Unterlagen zusätzlich eine getrennte Sicherungsstrategie verwenden.

Bei Fotos kann eine klassische Galerie- oder Backup-App bequemer wirken, wenn automatische Sicherung ohne weitere Entscheidungen im Vordergrund steht. Nextcloud ist interessanter, wenn ich wissen möchte, in welchen Ordner die Bilder gelangen und welche Kontostruktur dahintersteht. Diese Kontrolle ist wertvoll, bedeutet aber auch, dass ich die Organisation nicht vollständig an einen Automatismus abgeben sollte.

Meine praktische Vorgehensweise nach der Einrichtung

Nach der ersten Anmeldung würde ich nicht sofort den gesamten Gerätespeicher mit der Cloud verbinden. Zuerst lege ich eine überschaubare Ordnerstruktur fest: private Dokumente, laufende Projekte und eventuell ein Bereich für geteilte Dateien. Danach teste ich mit einer unkritischen Datei, ob Upload, Download und Öffnen zuverlässig funktionieren. Dieser kleine Test zeigt oft schneller als langes Lesen, ob Server, Konto und App gut zusammenspielen.

Als nächsten Schritt prüfe ich, welche Dateien wirklich offline gebraucht werden. Für eine Reise können Ausweise, Buchungsunterlagen oder Arbeitsdokumente sinnvoll sein, aber nicht unbedingt der gesamte Dokumentenbestand. Nach der Rückkehr entferne ich die lokalen Kopien wieder. So bleibt die App ein gezieltes Werkzeug statt eines unübersichtlichen zweiten Dateispeichers auf dem Smartphone.

Für geteilte Inhalte verwende ich möglichst einen eigenen Ordner mit klarer Bezeichnung. Dadurch sehe ich später leichter, was extern zugänglich sein könnte. Bei einem Link kontrolliere ich, ob die Freigabe noch gebraucht wird. Wenn ein Projekt beendet ist, gehört das Beenden der Freigabe für mich genauso zum Abschluss wie das Umbenennen oder Archivieren der Datei.

Wer mehrere Konten nutzt, sollte Benachrichtigungen und Ordnernamen eindeutig halten. Ein privater Bereich und ein beruflicher Bereich dürfen nicht nur farblich ähnlich aussehen, wenn sensible Uploads im Spiel sind. Ich würde wichtige Dateien außerdem nicht ausschließlich auf dem Smartphone prüfen, sondern gelegentlich über die Weboberfläche oder einen anderen vertrauenswürdigen Zugang kontrollieren. So fällt auf, wenn eine Synchronisierung oder Berechtigung anders arbeitet als erwartet.

Bei Problemen würde ich zuerst die Verbindung, den Kontostatus und die Serveradresse prüfen, bevor ich Dateien mehrfach hochlade. Doppelte Dateien entstehen schnell, wenn ein Upload nur langsam sichtbar wird. Geduld und ein Blick in den Zielordner sind hier besser als hektisches Wiederholen. Wenn die Ursache auf der Server- oder Hosting-Seite liegt, kann die App allein das Problem nicht lösen.

Mein Urteil für den Alltag

Ich empfehle Nextcloud vor allem dann, wenn dir der Zugriff auf deine Dateien wichtig ist und du zugleich bewusst mit Konto, Server und Freigaben umgehen möchtest. Die Anwendung ist kostenlos, für USK ab 0 Jahren freigegeben und auf Android ab Version 9 nutzbar. Ihr Entwickler Nextcloud konzentriert sich auf einen klaren mobilen Zugang, statt die App mit Funktionen zu überladen, die nicht jeder braucht.

Meine positive Einschätzung hängt aber an einer Bedingung: Du solltest wissen, welche Nextcloud-Instanz du verwendest und wer sie betreibt. Die App schafft eine praktische Verbindung, doch Vertrauen entsteht erst durch eine nachvollziehbare Serverwahl, starke Kontodaten, regelmäßig geprüfte Sitzungen und sparsame Freigaben. Wer diese Punkte ernst nimmt, kann die Anwendung sehr gut in den eigenen Alltag einbauen.

Für mich ist die größte Stärke die Verbindung aus Verfügbarkeit und eigener Entscheidungshoheit. Ich kann unterwegs auf vertraute Ordner zugreifen, Dateien gezielt lokal bereithalten und Freigaben bewusster handhaben als bei einem völlig undurchsichtigen Ablageprozess. Die größte Reibung liegt darin, dass man sich nicht vollständig zurücklehnen kann: Einrichtung, Hosting und Berechtigungen bleiben Teil der Erfahrung.

Unterm Strich ist Nextcloud keine magische Lösung für alle Cloud-Fragen, aber eine überzeugende mobile Ergänzung für eine gut gepflegte Nextcloud-Umgebung. Wenn du eine sofortige, möglichst automatische Cloud ohne technische Überlegungen suchst, gibt es bequemere Alternativen. Wenn du dagegen deine Dateien mobil erreichen und dabei mehr bewusste Kontrolle über Konto, Speicherort und Freigaben behalten möchtest, gehört diese App für mich zu den sinnvolleren kostenlosen Werkzeugen in ihrer Kategorie.

Vorteile

  • Open-Source-Code ermöglicht mehr Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten.
  • Viele Erweiterungen passen Nextcloud an individuelle Anforderungen an.
  • Kalender
  • Kontakte und Aufgaben lassen sich zentral verwalten.
  • Dateien können mit Ablaufdatum und Passwort sicher geteilt werden.
  • Unterstützt zahlreiche Speicheranbieter und externe Dienste.

Nachteile

  • Einige Funktionen erfordern technisches Wissen oder Administrationsaufwand.
  • Die Leistung hängt stark von Server
  • Hosting und Internetverbindung ab.
  • Updates können bei Erweiterungen gelegentlich Kompatibilitätsprobleme verursachen.
  • Nicht alle Zusatzfunktionen sind in der mobilen App verfügbar.
  • Für große Teams kann die Einrichtung und Pflege zeitaufwendig sein.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Nextcloud und wofür kann ich die Anwendung verwenden?

Nextcloud ist eine Open-Source-Plattform für Cloud-Speicher, Dateiverwaltung und Zusammenarbeit. Mit der Android- oder iOS-App können Sie Dateien auf Ihrem eigenen Nextcloud-Server durchsuchen, hochladen, herunterladen und teilen. Zusätzlich lassen sich Fotos automatisch sichern, Kalender und Kontakte synchronisieren sowie Dokumente gemeinsam bearbeiten. Wichtig ist, dass Nextcloud normalerweise einen eigenen Server oder ein Konto bei einem Nextcloud-Anbieter voraussetzt.

Benötige ich einen eigenen Server, um Nextcloud auf Android oder iOS zu nutzen?

Für die mobile Nextcloud-App benötigen Sie eine Verbindung zu einer bestehenden Nextcloud-Instanz. Sie können entweder selbst einen Nextcloud-Server auf einem Webhosting-Paket, einem NAS oder einem eigenen Rechner betreiben oder einen externen Anbieter verwenden. Die App allein stellt keinen kostenlosen Cloud-Speicher bereit. Vor dem Download sollten Sie daher prüfen, ob Sie bereits eine Serveradresse und gültige Zugangsdaten besitzen.

Welche Dateien und Funktionen unterstützt die Nextcloud-App?

Die App ermöglicht den Zugriff auf viele gängige Dateitypen, darunter Fotos, Videos, PDF-Dateien, Office-Dokumente und komprimierte Archive. Dateien können hochgeladen, geteilt, favorisiert, verschoben oder offline verfügbar gemacht werden. Je nach Serverkonfiguration stehen außerdem automatische Foto-Uploads, Benachrichtigungen, Kalender, Kontakte, Talk-Chats und Dokumentenfunktionen zur Verfügung. Der genaue Funktionsumfang hängt von installierten Erweiterungen und den Einstellungen des Servers ab.

Wie sicher und privat ist Nextcloud im Vergleich zu anderen Cloud-Diensten?

Nextcloud bietet umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie verschlüsselte Verbindungen, Benutzerrechte, Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschiedene Verschlüsselungsoptionen. Ein großer Vorteil ist, dass Sie selbst bestimmen können, wo Ihre Daten gespeichert werden und wer Zugriff erhält. Allerdings hängt die tatsächliche Sicherheit stark von der Serverkonfiguration, regelmäßigen Updates, sicheren Passwörtern und dem verwendeten Hosting-Anbieter ab. Eine eigene Cloud ist daher nicht automatisch vollständig geschützt.

Funktioniert Nextcloud auch offline und synchronisiert die App Änderungen später automatisch?

Bestimmte Dateien können in der mobilen App als offline verfügbar markiert werden, sodass Sie sie ohne Internetverbindung öffnen und teilweise bearbeiten können. Sobald wieder eine Verbindung besteht, werden Änderungen und neue Dateien je nach Dateityp und App-Unterstützung synchronisiert. Für eine zuverlässige Nutzung sollten Sie ausreichend Speicherplatz auf dem Gerät einplanen und die Synchronisation kontrollieren, besonders bei großen Videos, vielen Fotos oder instabilen mobilen Datenverbindungen.

Werbung

Screenshots

Nextcloud

Diese Website stellt unabhängige Informationsinhalte über mobile Apps bereit, die von Drittanbietern erstellt wurden. Wir sind nicht für die Entwicklung oder den Vertrieb von Apps verantwortlich. Alle App-Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Kontaktdaten der Entwickler und Datenschutzrichtlinien werden nur zu Referenzzwecken angezeigt. Bitte kontaktieren Sie den Entwickler unter [email protected], https://nextcloud.com oder https://nextcloud.com/privacy.