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matchplan.one

Bewertung
4,6
Downloads
10.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
matchplan.one
Kategorie
Sport
Paketname
one.matchplan.mobileclient
Entwickler
Online Football Association GmbH
Bewertung
4,6
Version
1.0.266
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Ich habe matchplan.one als Sport-App für die Fußballplanung ausprobiert und dabei vor allem auf einen praktischen Ablauf geachtet: Wie komme ich von einer vagen Spielidee zu einem Plan, den ich mit anderen teilen kann? Genau dort setzt die Anwendung an. Sie richtet sich nicht an Menschen, die nur Ergebnisse verfolgen möchten, sondern an Nutzer, die eine Mannschaft auf ein Spiel vorbereiten und ihre Überlegungen übersichtlich festhalten wollen.

Der erste Eindruck ist angenehm klar. Die Anwendung stammt von Online Football Association GmbH und wird kostenlos angeboten. Im Store liegt sie bei einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6, was für eine noch überschaubare Community mit rund 303 Bewertungen ein gutes Signal ist. Gleichzeitig sollte man diese Zahl nicht mit der Reife einer lang etablierten Fußballplattform verwechseln: matchplan.one wirkt wie ein spezialisiertes Werkzeug für einen konkreten Zweck, nicht wie ein vollständiger Ersatz für jede Vereinssoftware.

Was mir besonders gefällt, ist der gedankliche Ansatz hinter dem Produkt. Ein Matchplan ist mehr als eine Aufstellung. Vor dem Spiel müssen Rollen, Räume, Verhalten bei Ballbesitz und Reaktionen auf bestimmte Situationen zusammenpassen. Wer solche Dinge normalerweise in einem Chat, auf Papier oder in einer allgemeinen Notiz-App sammelt, bekommt mit dieser Lösung einen fokussierteren Ort dafür. Der eigentliche Wert liegt in der gemeinsamen Vorbereitung, nicht im bloßen Eintragen von Namen.

Vom Ausgangspunkt zur fertigen Spielidee

Die Ausgangslage: Wenn Fußballwissen noch ungeordnet ist

In meinem Test habe ich mir zuerst eine typische Alltagssituation vorgestellt: Ein Trainer oder eine Trainerin hat vor dem Wochenende eine klare Vorstellung davon, wie das Team auftreten soll, aber diese Vorstellung besteht zunächst aus einzelnen Gedanken. Die Außenverteidiger sollen höher stehen, der zentrale Mittelfeldspieler soll bei Ballverlust absichern, und gegen einen tief stehenden Gegner soll geduldig über die Flügel gespielt werden. Solche Hinweise sind schnell ausgesprochen, aber nicht immer schnell verständlich vermittelt.

Genau an diesem Punkt ist eine spezielle Matchplan-App sinnvoller als eine gewöhnliche Notiz. In einer Textdatei stehen zwar alle Informationen, doch die Verbindung zwischen Position, Aufgabe und Spielsituation bleibt oft abstrakt. matchplan.one ist auf das Entwickeln und Teilen eines Matchplans ausgerichtet. Dadurch verschiebt sich die Vorbereitung von einer losen Sammlung von Anweisungen zu einem Ablauf, den man vor dem Spiel gemeinsam durchgehen kann.

Für eine Jugendmannschaft, eine Freizeitgruppe oder ein ambitioniertes Amateurteam kann das einen spürbaren Unterschied machen. Nicht jede Mannschaft braucht eine komplizierte Analyseplattform. Häufig reicht es, wenn alle Beteiligten dieselbe Vorstellung davon haben, was in den ersten Minuten, nach einem Ballverlust oder bei einem gegnerischen Angriff passieren soll. Die App passt besonders zu diesem Bedarf, weil sie den Plan selbst in den Mittelpunkt stellt.

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Wichtig ist dabei die eigene Vorbereitung. Die Anwendung kann keine taktische Entscheidung für mich treffen. Sie ersetzt weder die Kenntnis der Spieler noch die Beobachtung des Gegners. Wenn ich vor dem Öffnen der App nicht weiß, was ich mit meinem Team erreichen möchte, entsteht auch dort kein überzeugender Plan. Ihr Nutzen beginnt, sobald aus einer Idee eine verständliche Struktur werden soll.

Schritt für Schritt: Von Rollen zu konkreten Abläufen

Ich würde die Arbeit mit matchplan.one nicht mit einer langen Liste von Anweisungen beginnen. Besser ist es, zunächst das Ziel des Spiels festzulegen. Soll die Mannschaft früh Druck machen, kompakt verteidigen oder nach Ballgewinn schnell umschalten? Diese Entscheidung bildet den Rahmen. Danach lassen sich die Aufgaben einzelner Spieler sinnvoller einordnen, statt jede Position unabhängig voneinander zu beschreiben.

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Ein guter Arbeitsablauf beginnt deshalb mit der Grundordnung und den wichtigsten Rollen. Erst danach kommen die Situationen, in denen der Plan wirklich getestet wird. Für mich sind dabei drei Momente besonders hilfreich: der eigene Spielaufbau, der Ballverlust und der Übergang nach einer Balleroberung. Wenn diese drei Phasen verständlich dargestellt sind, haben Spieler meist mehr davon als von einer überladenen Sammlung taktischer Begriffe.

Ein konkretes Beispiel: Ich plane ein Spiel, in dem meine Mannschaft den Ball kontrolliert aufbauen soll. Dann reicht die Aussage „ruhig spielen“ nicht aus. Der Innenverteidiger braucht eine klare Anschlussoption, der Sechser muss wissen, wann er sich anbietet, und die Außen müssen entscheiden, ob sie breit bleiben oder einrücken. Beim Ballverlust wiederum muss feststehen, wer sofort Druck ausübt und wer die Tiefe schützt. Beim Erstellen des Plans sollte ich diese Beziehungen prüfen, nicht nur einzelne Namen an Positionen setzen.

Eine nützliche Methode ist, jede Anweisung auf eine beobachtbare Handlung zu reduzieren. „Mutig sein“ ist schwer zu überprüfen. „Nach dem Rückpass des Gegners rückt die vordere Reihe gemeinsam vor“ ist konkreter. So wird der Matchplan nicht zu einer Motivationsrede, sondern zu einer Arbeitsgrundlage. Die App hilft vor allem dabei, solche Gedanken an einem gemeinsamen Ort zu sammeln und anschließend weiterzugeben.

Mein praktischer Tipp ist, den Plan zuerst bewusst klein zu halten. Drei bis fünf zentrale Prinzipien sind für viele Teams wertvoller als ein vollständiges theoretisches System. Ein zu detaillierter Plan kann während der Besprechung zwar beeindruckend wirken, auf dem Platz aber zu Verzögerungen führen. matchplan.one sollte deshalb als Filter genutzt werden: Was muss jeder wissen, was betrifft nur eine bestimmte Rolle, und was kann bis zur Halbzeit warten?

Die Übergabe: Aus dem Trainergedanken wird Teamverständnis

Der entscheidende Schritt ist das Teilen. Ein Plan ist erst dann nützlich, wenn er die eigene Sichtweise verlässt und bei den Menschen ankommt, die ihn umsetzen sollen. Genau hier unterscheidet sich eine spezialisierte Lösung von einer privaten Notiz-App. Ich kann meine Überlegungen nicht nur für mich festhalten, sondern sie als Grundlage für die Kommunikation mit der Mannschaft verwenden.

Bei der Übergabe würde ich nicht einfach den kompletten Plan in einem Stück präsentieren. Sinnvoller ist eine Staffelung. Zuerst bekommt das gesamte Team die gemeinsame Idee. Danach können einzelne Gruppen ihre speziellen Aufgaben besprechen, etwa die Abwehr beim Spielaufbau oder die vorderen Spieler beim Pressing. Zum Schluss sollten die wichtigsten Auslöser wieder zusammengeführt werden, damit niemand nur seinen eigenen Ausschnitt kennt.

Diese Reihenfolge verhindert ein häufiges Problem in Mannschaften: Jeder kennt seine Aufgabe, aber niemand weiß, wie sie mit der Aufgabe des Nebenmanns zusammenhängt. Ein Außenverteidiger kann nicht sinnvoll entscheiden, wann er vorrückt, wenn der Flügelspieler nicht weiß, ob er dann nach innen rückt. Der Nutzen eines geteilten Matchplans entsteht daher nicht allein durch Sichtbarkeit, sondern durch die Möglichkeit, Abhängigkeiten gemeinsam zu besprechen.

Für eine Alltagssituation stelle ich mir einen Spieltag am Samstag vor. Am Vorabend wird der Plan erstellt und mit den Beteiligten geteilt. Am Spieltag selbst dient er als kurze Wiederholung, nicht als neue Unterrichtsstunde. In der Kabine kann die Mannschaft die Grundidee noch einmal durchgehen. Vor dem Anpfiff bleiben nur die zwei oder drei Hinweise übrig, die gegen diesen Gegner besonders wichtig sind. Nach dem Spiel lässt sich anschließend besprechen, welche Teile funktioniert haben und wo die Realität vom Plan abwich.

Gerade diese Übergabe verlangt allerdings Disziplin. Eine App kann das Teilen erleichtern, aber sie sorgt nicht automatisch dafür, dass alle den Inhalt lesen oder richtig interpretieren. Ich würde deshalb nicht voraussetzen, dass ein versendeter Plan bereits verstanden wurde. Eine kurze gemeinsame Besprechung bleibt nötig, besonders bei jüngeren Spielern oder bei einer Mannschaft, die taktische Abläufe bisher eher mündlich vermittelt bekommen hat.

Das Ergebnis: Mehr Klarheit vor dem Anpfiff

Das greifbare Ergebnis ist für mich kein spektakulärer Automatismus, sondern eine bessere gemeinsame Ausgangslage. Wenn der Plan sauber aufgebaut und verständlich geteilt wurde, weiß die Mannschaft eher, welche Entscheidungen sie in wiederkehrenden Situationen treffen soll. Das kann Unsicherheit reduzieren, vor allem dann, wenn das Spiel nicht so beginnt wie erwartet.

Ein guter Matchplan ist dabei nicht starr. Er sollte eine Richtung geben und gleichzeitig Raum für Anpassungen lassen. Der Gegner kann anders pressen, ein wichtiger Spieler kann ausfallen, oder die eigene Mannschaft findet keinen Zugang zum Spiel. Dann muss ich entscheiden, welche Prinzipien bestehen bleiben und welche verändert werden. Die App ist am stärksten, wenn sie diese Anpassung vorbereitet, nicht wenn sie als unveränderliches Drehbuch behandelt wird.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Nachbesprechung. Statt nur zu sagen, dass die Mannschaft „besser spielen“ müsse, kann ich auf konkrete Elemente zurückkommen. Hat der erste Aufbau funktioniert? Wurde nach Ballverlust gemeinsam reagiert? Waren die Abstände zwischen den Linien passend? Solche Fragen machen die Auswertung präziser. Ich kann den nächsten Plan dadurch auf echten Beobachtungen aufbauen und muss nicht jedes Mal bei null anfangen.

Das ist auch für Spieler hilfreich, die außerhalb des Trainings weiterlernen möchten. Wer eine Aufgabe nicht verstanden hat, kann sie in Ruhe noch einmal betrachten und mit einer konkreten Spielsituation verbinden. Für Trainer bietet die schriftliche oder strukturierte Darstellung außerdem den Vorteil, dass die eigene Idee vor der Besprechung überprüft werden kann. Widersprüche fallen am Bildschirm oft eher auf als im spontanen Gespräch.

Die aktuelle Version ist 1.0.266. Für mich bedeutet das vor allem, dass ich die App als fokussiertes Werkzeug betrachten würde und nicht als vollständig ausgebautes Vereinsökosystem. Sie kann in einen bestehenden Ablauf eingebunden werden, etwa neben Messenger-Gruppen, Trainingsplanung und persönlicher Videoanalyse. Wer eine einzige Plattform für Termine, Anwesenheit, Zahlungen, Kommunikation und Taktik sucht, wird wahrscheinlich zusätzliche Lösungen benötigen.

Wo der Ablauf ins Stocken gerät

Die größte mögliche Reibung entsteht zwischen taktischer Genauigkeit und Verständlichkeit. Ein Trainer kann sehr viele Details eintragen wollen, doch jeder zusätzliche Sonderfall erhöht die Belastung für die Spieler. Wenn die App dazu verleitet, jede denkbare Spielsituation abzubilden, muss ich selbst gegensteuern. Der beste Plan ist nicht der längste, sondern derjenige, den das Team auch unter Druck abrufen kann.

Eine zweite Grenze liegt bei der Zusammenarbeit. Das Teilen eines Plans ist nicht dasselbe wie gemeinsames Arbeiten an einem Plan. In einer Mannschaft mit mehreren Trainern sollte vorher geklärt werden, wer die endgültige Fassung verantwortet. Sonst entstehen widersprüchliche Hinweise: Eine Person fordert aggressives Vorrücken, während eine andere gleichzeitig die Absicherung priorisiert. matchplan.one kann die Inhalte bündeln, aber die Rollen im Trainerteam müssen weiterhin menschlich geklärt werden.

Auch die Zielgruppe ist nicht grenzenlos. Für jemanden, der nur gelegentlich mit Freunden kickt und vor dem Spiel keine taktische Vorbereitung braucht, ist eine spezialisierte App vermutlich überdimensioniert. Eine kurze Nachricht oder ein Gespräch reicht dort aus. Ebenso ist sie nicht die erste Wahl für Nutzer, die hauptsächlich Live-Ergebnisse, Tabellen, Nachrichten oder Fitnessdaten suchen. Ihre Stärke liegt in der Planung eines konkreten Fußballspiels, nicht in der Breite einer allgemeinen Sportplattform.

Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, dennoch sollte man die möglichen Kosten im Blick behalten. Für Käufe innerhalb der App werden bei der Abrechnung über Google Play Beträge von 2,89 Euro bis 249,00 Euro genannt. Das macht es wichtig, vor einer intensiven Nutzung zu prüfen, welche Funktionen kostenlos bleiben und welche Optionen für den eigenen Verein tatsächlich notwendig sind. Ich würde nicht sofort ein größeres Paket wählen, sondern zunächst mit dem eigenen Standardablauf testen, ob die App dauerhaft Zeit spart.

Auf technischer Seite läuft die Anwendung ab Android 7.0 oder neuer. Das ist für viele Geräte eine niedrige Einstiegsschwelle. Trotzdem hängt die praktische Nutzung nicht nur vom Betriebssystem ab. Für das Erstellen und Teilen sollten alle Beteiligten ein Gerät verwenden können, auf dem sie Inhalte bequem lesen. Gerade bei langen taktischen Erklärungen kann ein kleiner Bildschirm unpraktisch sein. Deshalb würde ich wichtige Punkte zusätzlich mündlich zusammenfassen, statt mich allein auf die Darstellung in der App zu verlassen.

Für wen sich matchplan.one besonders lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Trainern und Mannschaften, die bereits taktisch arbeiten, deren Kommunikation aber noch verstreut ist. Wenn Informationen bislang zwischen Papier, Chat und spontanen Ansagen wechseln, kann ein gemeinsamer Matchplan Ordnung schaffen. Das gilt besonders für Teams, in denen nicht alle Spieler bei jeder Besprechung dabei sein können oder in denen bestimmte Abläufe regelmäßig wiederholt werden müssen.

Auch für Nachwuchstrainer kann die App interessant sein, wenn sie taktische Inhalte verständlich vermitteln möchten. Dabei würde ich bewusst einfache Sprache verwenden und nicht versuchen, mit Fachbegriffen Kompetenz zu demonstrieren. Junge Spieler profitieren eher von klaren Aufgaben und nachvollziehbaren Auslösern. Der Plan kann dann als Gesprächsgrundlage dienen, während die eigentliche Umsetzung im Training geübt wird.

Für erfahrene Trainer liegt der Vorteil eher in der Vorbereitung und Nachbereitung. Wer schon eine klare Spielidee besitzt, kann sie vor dem Teilen auf Widersprüche prüfen und nach dem Spiel gezielt auswerten. Die Anwendung ersetzt nicht die Erfahrung, aber sie kann helfen, diese Erfahrung besser zu strukturieren. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zu einer einfachen Notiz.

Weniger passend ist sie für Nutzer, die eine automatische taktische Empfehlung erwarten. Ich habe keinen Grund, sie als Ersatz für die eigene Analyse zu betrachten. Wer konkrete Gegnerdaten, umfassende Statistiken oder eine komplette Kaderverwaltung benötigt, sollte sich nach einer breiteren Fußballlösung umsehen. matchplan.one ist überzeugender, wenn die menschliche Entscheidung bereits vorhanden ist und sauber in einen teilbaren Ablauf überführt werden soll.

Mein Arbeitsablauf für den ersten Einsatz

Ich würde neuen Nutzern empfehlen, nicht sofort den wichtigsten Saisontermin als Test zu nehmen. Besser ist ein gewöhnliches Training oder ein weniger kritisches Spiel. Zuerst lege ich eine einfache Grundidee fest, formuliere wenige klare Aufgaben und teile den Plan mit einer kleinen Gruppe. Danach frage ich nicht nur, ob alle ihn gelesen haben, sondern lasse einzelne Spieler erklären, was sie in einer bestimmten Situation tun würden.

Wenn dabei Missverständnisse auftreten, ist das kein Scheitern der App, sondern ein wertvoller Hinweis auf die Qualität des Plans. Unklare Begriffe, widersprüchliche Laufwege oder zu viele Ausnahmen sollten vor dem größeren Einsatz entfernt werden. Dieser Test ist einer der nützlichsten Schritte, weil er zeigt, ob der Plan auf dem Platz funktionieren kann und nicht nur auf dem Bildschirm ordentlich aussieht.

Für die Nachbereitung würde ich drei Beobachtungen notieren: Was wurde automatisch umgesetzt, wo mussten Spieler nachfragen, und welche Situation war im Plan nicht berücksichtigt? Daraus entsteht eine bessere nächste Version. Besonders hilfreich ist es, nicht jede Abweichung als Fehler zu werten. Manchmal war die Entscheidung auf dem Platz richtig, obwohl sie nicht exakt dem ursprünglichen Plan entsprach. Ein guter Workflow bewahrt deshalb die Spielidee, ohne eigenständiges Denken zu bestrafen.

Wer die App im Verein einführt, sollte außerdem eine feste Verantwortung bestimmen. Eine Person erstellt die Hauptversion, eine zweite Person prüft sie, und die Mannschaft erhält eine eindeutig erkennbare Fassung. Dieser kleine organisatorische Schritt verhindert, dass mehrere Varianten parallel kursieren. Die Technik kann das Teilen erleichtern, aber eine klare interne Regel macht den Ablauf erst zuverlässig.

Mein Fazit nach dem praktischen Blick

matchplan.one ist für mich eine spezialisierte Sport-App mit einem klaren Schwerpunkt: Fußballideen sollen verständlich entwickelt und mit anderen geteilt werden. Sie ist dann stark, wenn ein Trainer oder eine Trainerin mehr braucht als eine lose Notiz, aber keine überladene Komplettlösung für den gesamten Vereinsbetrieb sucht. Der Ablauf von der Ausgangsidee über Rollen und Spielsituationen bis zur gemeinsamen Nachbesprechung ist sinnvoll, solange die Inhalte knapp und realistisch bleiben.

Die rund 10.000 Installationen zeigen eine noch vergleichsweise kleine Reichweite, während die Bewertung von 4,6 einen positiven Eindruck der bisherigen Nutzer vermittelt. Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ passt zum unproblematischen Sportthema. Für mich sind diese Angaben vor allem ein Hinweis darauf, dass die App niedrigschwellig ausprobiert werden kann, ohne dass sie dadurch automatisch für jede Mannschaft die passende Lösung wird.

Ich würde sie einem Trainer empfehlen, der seine Spielidee regelmäßig erklären muss und dabei mehr Ordnung in die Kommunikation bringen möchte. Vor dem Kauf zusätzlicher Inhalte würde ich allerdings den eigenen Bedarf prüfen und mit einem einfachen Workflow starten. Wer nur Ergebnisse verfolgen, Spielerstatistiken sammeln oder den kompletten Vereinsalltag verwalten will, ist mit einer anderen Sport-App wahrscheinlich besser bedient.

Unterm Strich ist der größte Gewinn nicht ein einzelner taktischer Kniff, sondern die Verbindung zwischen Denken, Erklären und Auswerten. Wenn ich bereit bin, den Plan selbst klar zu formulieren und anschließend mit dem Team zu besprechen, kann matchplan.one daraus eine brauchbare gemeinsame Grundlage machen. Wenn ich dagegen eine automatische Lösung erwarte, die aus wenigen Eingaben den perfekten Matchplan erzeugt, wird die Anwendung meine Erwartungen vermutlich nicht erfüllen.

Vorteile

  • Übersichtliche Planung von Spielen
  • Trainings und Vereinsaufgaben
  • Erleichtert die Abstimmung zwischen Trainerteam und Mannschaft
  • Wichtige Termine und Informationen zentral an einem Ort
  • Für verschiedene Teams und Vereinsbereiche flexibel einsetzbar
  • Spart Zeit bei wiederkehrender organisatorischer Kommunikation

Nachteile

  • Der Funktionsumfang kann für kleine Teams zunächst überladen wirken
  • Eine zuverlässige Internetverbindung wird für die Nutzung benötigt
  • Die Einrichtung erfordert anfangs etwas Zeit und sorgfältige Pflege
  • Nicht jede Funktion ist für alle Sportarten gleichermaßen relevant
  • Bei vielen Benachrichtigungen kann die Übersicht schnell unruhig werden

Häufig gestellte Fragen

Was ist matchplan.one und für wen eignet sich die Plattform?

matchplan.one ist eine digitale Plattform, die Nutzer bei der Planung, Organisation und möglicherweise auch bei der Abstimmung gemeinsamer Aktivitäten unterstützt. Sie richtet sich vor allem an Personen, Teams oder Gruppen, die Termine, Aufgaben und Abläufe übersichtlich koordinieren möchten. Vor dem Download sollte man prüfen, ob die angebotenen Funktionen zum eigenen Anwendungsfall passen und ob die Plattform eher für private, berufliche oder sportbezogene Planung gedacht ist.

Welche Funktionen bietet matchplan.one im Alltag?

Je nach aktuellem Funktionsumfang kann matchplan.one verschiedene Werkzeuge für die Erstellung und Verwaltung von Plänen, die Zusammenarbeit mit anderen Personen sowie die übersichtliche Darstellung anstehender Aufgaben oder Termine bereitstellen. Besonders praktisch ist eine solche Anwendung, wenn Informationen zentral gesammelt werden sollen. Da sich Funktionen und Oberflächen durch Updates ändern können, empfiehlt es sich, vor der Nutzung die offizielle Beschreibung und aktuelle Versionshinweise zu kontrollieren.

Ist matchplan.one kostenlos nutzbar oder entstehen zusätzliche Kosten?

Ob matchplan.one vollständig kostenlos ist oder bestimmte Funktionen nur über ein kostenpflichtiges Modell verfügbar sind, hängt vom aktuellen Angebot der Plattform ab. Nutzer sollten im jeweiligen App-Store beziehungsweise auf der offiziellen Website nach Hinweisen zu Abonnements, In-App-Käufen oder möglichen Testzeiträumen suchen. Wichtig ist außerdem, die Zahlungsbedingungen und eine automatische Verlängerung genau zu prüfen, bevor persönliche Zahlungsdaten hinterlegt werden.

Welche persönlichen Daten benötigt matchplan.one und wie steht es um den Datenschutz?

Für die Nutzung können je nach Funktionsumfang beispielsweise eine E-Mail-Adresse, ein Benutzername oder Angaben zu geplanten Aktivitäten erforderlich sein. Werden Gruppenfunktionen, Kalenderzugriff, Benachrichtigungen oder Standortdienste angeboten, sollte man die angeforderten Berechtigungen aufmerksam prüfen. Vor der Registrierung empfiehlt es sich, die Datenschutzerklärung zu lesen und nur jene Zugriffe zu erlauben, die für die gewünschte Nutzung tatsächlich notwendig sind.

Auf welchen Geräten und mit welchen Systemen funktioniert matchplan.one?

Vor dem Download sollte überprüft werden, ob matchplan.one für das eigene Smartphone oder Tablet und die verwendete Betriebssystemversion verfügbar ist. Entscheidend sind außerdem eine stabile Internetverbindung, ausreichend Speicherplatz und gegebenenfalls ein aktueller Browser oder eine unterstützte App-Version. Falls die Plattform eine Synchronisierung zwischen mehreren Geräten ermöglicht, sollte man zusätzlich kontrollieren, ob dafür ein Konto erforderlich ist und ob alle Daten zuverlässig übernommen werden.

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