Massive Dev Chart Timer
- Bewertung
- 4,6
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Massive Dev Chart Timer
- Kategorie
- Fotografie
- Paketname
- com.digitaltruth.mdc
- Entwickler
- Freestyle Photo & Imaging
- Bewertung
- 4,6
- Version
- 4.6.10
Analyse von Appcrazy
Wer Schwarzweißfilm selbst entwickelt, kennt den Moment: Die Chemie steht bereit, der Film ist eingelegt, und plötzlich muss man mehrere Zeiten, Temperaturwerte und Arbeitsschritte im Kopf behalten. Genau an dieser Stelle setzt Massive Dev Chart Timer an. Ich habe die App als digitales Werkzeug für die analoge Filmentwicklung betrachtet, nicht als gewöhnlichen Foto-Editor. Ihr Zweck liegt vor allem darin, den Ablauf in der Dunkelkammer übersichtlich zu begleiten.
Die Anwendung stammt von Freestyle Photo & Imaging und gehört damit klar in die Nische der analogen Fotografie. Sie richtet sich an Menschen, die Schwarzweißfilme nicht einfach zum Labor schicken, sondern den Entwicklungsprozess selbst kontrollieren möchten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 bei über 500 Bewertungen wirkt der Eindruck der Nutzerschaft insgesamt sehr positiv. Entscheidend ist für mich aber weniger die Zahl als die Frage: Hilft die App wirklich dabei, einen konzentrierten, wiederholbaren Arbeitsablauf aufzubauen?
Vom belichteten Film zum kontrollierten Entwicklungsablauf
Der kreative Ausgangspunkt liegt vor der Dunkelkammer
Die eigentliche kreative Arbeit beginnt hier nicht mit einem Filter, sondern mit der Entscheidung, wie ein belichteter Schwarzweißfilm entwickelt werden soll. Wer mit verschiedenen Filmen, Entwicklern oder Belichtungsarten arbeitet, braucht einen verlässlichen Bezugspunkt. Der Timer soll diesen Bezugspunkt liefern und den Ablauf so strukturieren, dass ich mich stärker auf die Handgriffe konzentrieren kann.
Das klingt zunächst schlicht, ist in der Praxis aber wichtig. Bei der Filmentwicklung ist nicht nur die Gesamtzeit relevant. Auch einzelne Phasen wie Vorwässern, Entwickeln, Stoppen, Fixieren und Wässern müssen in der richtigen Reihenfolge ablaufen. Eine normale Stoppuhr kann zwar Sekunden zählen, sie nimmt mir aber nicht die Aufgabe ab, mehrere Abschnitte sinnvoll zu organisieren. Genau dort ist dieses Werkzeug hilfreicher als die Uhr-App, die ohnehin auf jedem Smartphone liegt.
Ich sehe den größten Nutzen bei Fotografen, die ihre Filme nicht jedes Mal nach demselben Schema behandeln. Wer nur einen einzigen Filmtyp verwendet und den Ablauf längst auswendig kennt, braucht möglicherweise keine eigene Anwendung. Sobald jedoch unterschiedliche Kombinationen aus Film und Entwickler ins Spiel kommen, wird ein spezialisierter Timer deutlich praktischer. Er reduziert die Zahl der Notizen, die während der Entwicklung neben dem Becken liegen müssen.
Der Store fasst die App als Lösung für die Entwicklung von Schwarzweißfilmen mit einem fortschrittlichen Dunkelkammer-Timer zusammen. Für mich ist der wichtige Teil dabei nicht das Wort „fortschrittlich“, sondern die Spezialisierung. Die App ist kein Werkzeug, das versucht, analoge Fotografie und digitale Bildbearbeitung gleichzeitig abzudecken. Sie bleibt bei einer konkreten Aufgabe und ist gerade deshalb für die passende Zielgruppe interessant.
So würde ich sie in einem normalen Arbeitsabend einsetzen
Ein realistisches Szenario sieht so aus: Ich komme nach einer Fototour nach Hause, habe einen belichteten Schwarzweißfilm und möchte ihn noch am selben Abend entwickeln. Neben dem Entwicklungsgefäß stehen die Chemikalien bereit, während das Smartphone gut sichtbar, aber nicht im Weg liegt. Statt einen Zettel mit mehreren Weckzeiten zu beschriften, starte ich den passenden Ablauf und arbeite die Schritte nacheinander ab.
Der Vorteil zeigt sich besonders dann, wenn ich während eines Abschnitts bereits den nächsten vorbereiten muss. Ich kann mich auf die Bewegung des Tanks, das Bereitstellen der Flüssigkeiten und die richtige Reihenfolge konzentrieren, ohne ständig auf eine separate Uhr zu schauen. Das macht den Prozess nicht automatisch fehlerfrei, aber es senkt die mentale Belastung. Für Anfänger ist das beruhigend; für erfahrene Nutzer bedeutet es vor allem mehr Ruhe.
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Ein nützlicher Arbeitsgrundsatz ist, die App nicht als Ersatz für eigene Notizen zu betrachten. Ich würde bei jedem Film zusätzlich festhalten, welchen Film, welchen Entwickler, welche Temperatur und welche persönliche Anpassung ich verwendet habe. Der Timer hilft beim Durchführen, aber ein kleines Entwicklungsprotokoll hilft beim späteren Bewerten der Negative. Diese Kombination ist deutlich wertvoller als die App allein.
Die Bedienung muss sich dem Prozess unterordnen
Bei einem Dunkelkammer-Timer zählt für mich nicht, ob eine Oberfläche besonders spektakulär aussieht. Wichtig ist, dass ich während der Entwicklung schnell erkenne, welcher Abschnitt gerade läuft und was als Nächstes kommt. Jede unnötige Suche auf dem Bildschirm wird in diesem Umfeld störend, weil die Hände beschäftigt sind und die Aufmerksamkeit nicht dauerhaft beim Smartphone bleiben sollte.
Gerade deshalb ist die Nutzungssituation anspruchsvoller als bei einem gewöhnlichen Countdown. Das Gerät liegt möglicherweise neben Wasser, Chemikalien oder einem Entwicklungsbecken. Ich würde es nicht direkt an den Rand stellen, sondern so positionieren, dass ich die Anzeige lesen kann, ohne bei jeder Bewegung dagegenzukommen. Eine einfache Schutzhülle und ein fester Platz neben dem Arbeitsbereich sind hier sinnvoller als eine möglichst große Bildschirmhelligkeit.
Wer die Anwendung erstmals verwendet, sollte nicht erst mitten in der Entwicklung experimentieren. Ich würde mir die Abläufe vorher ansehen und prüfen, ob die gewählte Kombination zu meinem geplanten Prozess passt. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied zwischen „Timer starten“ und einem wirklich kontrollierten Workflow. Die App kann die Zeit begleiten; sie kann keine falsche Auswahl bei Film oder Chemie ausgleichen.
Wiederholbarkeit ist die eigentliche Stärke
Für mich liegt die stärkste Seite der App in der Wiederholbarkeit. Wenn ein Negativsatz gelungen ist, möchte ich später nachvollziehen können, wie ich dorthin gekommen bin. Ein spezialisierter Timer macht es leichter, denselben Ablauf erneut durchzuführen, statt sich nur ungefähr an die Reihenfolge zu erinnern. Das ist besonders hilfreich, wenn zwischen zwei Entwicklungsabenden längere Pausen liegen.
Gleichzeitig sollte man die angezeigten Abläufe nicht blind als endgültige Wahrheit behandeln. Film, Entwickler, Verdünnung, Temperatur, Bewegung und gewünschter Kontrast beeinflussen das Ergebnis. Ein Timer kann eine Ausgangsbasis liefern, aber die kreative Entscheidung bleibt beim Fotografen. Wer einen besonders weichen oder kontrastreichen Look anstrebt, muss seinen Prozess beobachten und gegebenenfalls anpassen.
Hier entsteht ein interessanter Trade-off: Je genauer ich mich an einen Ablauf halte, desto besser kann ich Fehlerquellen vergleichen. Je stärker ich vom Ausgangswert abweiche, desto individueller kann das Ergebnis werden, aber desto wichtiger werden eigene Aufzeichnungen. Ich würde die App daher als technische Grundlage verwenden und die gestalterische Kontrolle bewusst selbst behalten.
Iteration beginnt bei den Negativen, nicht beim Timer
Die erste Entwicklung ist selten das Ende der Arbeit. Beim Prüfen der Negative stellt sich die Frage, ob die Schatten ausreichend Zeichnung haben, ob die Lichter zu dicht wirken oder ob der gesamte Film zu flach erscheint. Die App hilft mir dabei, den Ablauf reproduzierbar zu machen, damit ich solche Beobachtungen nicht mit einem völlig anderen Prozess vergleichen muss.
Ein sinnvoller Ansatz ist, jeweils nur eine Variable zu verändern. Wenn ich gleichzeitig die Temperatur, die Bewegungsart und die Entwicklungszeit ändere, weiß ich später kaum, was den Unterschied verursacht hat. Der Timer kann dabei als feste Zeitbasis dienen. Ich notiere die Abweichung und bewerte anschließend die Negative oder Scans. So wird aus einer einzelnen Entwicklung langsam ein persönlicher Arbeitsprozess.
Ein weniger offensichtlicher Nutzen liegt darin, dass die App auch für Lernende als Gedächtnisstütze funktioniert. Anfänger verlieren sich oft nicht beim eigentlichen Fotografieren, sondern bei der Abfolge danach. Wenn die Hände zittern und die Konzentration nachlässt, ist eine klare zeitliche Führung angenehm. Trotzdem würde ich jedem Einsteiger empfehlen, die chemischen Grundlagen parallel zu lernen. Ohne dieses Verständnis bleibt man abhängig von Vorgaben und kann Probleme nur schwer diagnostizieren.
Für fortgeschrittene Nutzer ist die App eher ein Organisationswerkzeug als ein Lehrbuch. Wer bereits eigene Zeiten getestet hat, kann den Timer in einen etablierten Ablauf integrieren. Wer dagegen umfassende Erklärungen zu jeder chemischen Reaktion, zur Bildanalyse oder zur Dunkelkammerausstattung erwartet, sollte zusätzlich auf Fachliteratur oder einen ausführlicheren Kurs setzen. Diese Anwendung ersetzt nicht die gesamte Ausbildung in analoger Fotografie.
Die Übergabe endet beim Negativ nicht
Der kreative Workflow endet für mich nicht, wenn der Timer abgelaufen ist. Nach dem Trocknen müssen Negative betrachtet, ausgewählt, gescannt oder für einen Abzug vorbereitet werden. Genau hier zeigt sich auch eine Grenze des Produkts: Es begleitet die Entwicklung, aber meine weitere Bearbeitung und Veröffentlichung findet in anderen Werkzeugen statt.
Das ist kein Fehler, sondern eine klare Aufgabenteilung. Für den Scan brauche ich eine passende Scan-Software oder einen Dienstleister, für die digitale Korrektur möglicherweise ein Bildbearbeitungsprogramm und für die Veröffentlichung wieder eine andere Plattform. Wer eine einzige App für Aufnahme, Entwicklung, Scan, Retusche und Export sucht, wird hier nicht glücklich. Wer dagegen einen zuverlässigen Baustein für den analogen Teil benötigt, bekommt eine klar umrissene Lösung.
Ich würde nach jeder Entwicklung ein kurzes Übergabeprotokoll anlegen: verwendete Kombination, persönliche Abweichungen, auffällige Beobachtungen und eine grobe Einschätzung der Negative. Das kostet kaum Zeit und verhindert, dass die digitale Bearbeitung später ohne Kontext beginnt. Besonders bei mehreren Filmen mit ähnlichen Motiven wird diese kleine Ordnung schnell wertvoll.
Auch beim Teilen der Ergebnisse sollte man die Grenzen des Timers im Blick behalten. Die App verbessert nicht automatisch den Scan und erzeugt keinen fertigen Social-Media-Post. Ihr Beitrag liegt früher in der Kette: Sie hilft, den Film kontrolliert zu entwickeln, damit das Ausgangsmaterial für den nächsten Schritt verlässlicher ist. Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, dass ein spezialisiertes Werkzeug nicht weniger nützlich wird, nur weil es nicht den gesamten Produktionsweg abdeckt.
Für wen sich die Anschaffung lohnt
Die Anwendung ist vor allem für Fotografen interessant, die regelmäßig Schwarzweißfilm entwickeln und dabei mehr als eine einfache Stoppuhr benötigen. Auch Fotoclubs, analoge Workshops und ambitionierte Einsteiger können von einem geführten Ablauf profitieren. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren; praktisch richtet sich das Produkt natürlich an Menschen, die mit fotografischer Chemie und Dunkelkammerarbeit umgehen können.
Der Preis von 9,99 Euro ist für eine spezialisierte App kein nebensächlicher Punkt. Ich würde ihn nicht mit dem Preis eines kostenlosen Countdowns vergleichen, sondern mit dem Wert eines Werkzeugs, das wiederholt bei einem handwerklichen Prozess eingesetzt wird. Wer nur gelegentlich einen Film entwickelt, sollte zuerst ehrlich prüfen, ob eine einfache Uhr und ein eigener Ablaufzettel ausreichen. Wer regelmäßig arbeitet, kann den Kauf eher als Investition in einen stabileren Workflow sehen.
Die App wurde am 18. Juli 2011 veröffentlicht und liegt in der Version 4.6.10 vor. Sie benötigt mindestens Android 7.0. Das macht die technischen Voraussetzungen vergleichsweise zugänglich, dennoch würde ich vor dem Kauf prüfen, ob das eigene Gerät im Arbeitsbereich zuverlässig bedienbar ist. Gerade bei älteren Smartphones ist nicht nur das Betriebssystem wichtig, sondern auch die Lesbarkeit und die praktische Platzierung während der Entwicklung.
Mit über 10.000 Installationen ist das kein Massenwerkzeug wie eine allgemeine Kamera- oder Bildbearbeitungs-App. Das sehe ich eher als Hinweis auf eine klar definierte Zielgruppe. Wer analoge Fotografie nur als gelegentliches Experiment ausprobiert, findet wahrscheinlich mit einer kostenlosen Timer-App einen leichteren Einstieg. Wer den Prozess ernsthaft dokumentieren und wiederholen möchte, erhält hier eine passendere Spezialisierung.
Wo eine Alternative die bessere Wahl sein kann
Die naheliegendste Alternative ist eine gewöhnliche Stoppuhr. Sie kostet nichts zusätzlich, ist schnell verfügbar und reicht für einen sehr einfachen, bereits bekannten Ablauf. Ihr Nachteil besteht darin, dass sie keine spezialisierte Struktur für mehrere Entwicklungsschritte bietet. Sobald ich nicht nur eine einzelne Zeit messen möchte, sondern einen kompletten Ablauf begleiten will, wird die allgemeine Uhr deutlich umständlicher.
Eine zweite Alternative sind gedruckte Tabellen oder eigene Notizen. Für Menschen, die ihre Verfahren genau dokumentieren und das Smartphone aus der Dunkelkammer fernhalten möchten, kann das sogar die angenehmere Lösung sein. Papier ist unempfindlicher gegen Bedienfehler und lenkt nicht ab. Dafür muss ich mehrere Zeiten selbst überwachen und bei Änderungen neue Notizen anlegen. Die App gewinnt hier vor allem durch die zeitliche Führung.
Wer dagegen eine digitale Komplettlösung für Fotografie erwartet, sollte eher nach einer App suchen, die Scannen, Bildverwaltung oder Bearbeitung in den Mittelpunkt stellt. Massive Dev Chart Timer ist nicht dafür gedacht, aus einem Negativ ein fertiges Bild für die Veröffentlichung zu machen. Seine Stärke liegt in der kontrollierten Vorbereitung dieses Ergebnisses. Das ist weniger vielseitig, aber für die konkrete Aufgabe sinnvoller.
Mein Urteil für den kreativen Workflow
Nach meiner Einschätzung ist Massive Dev Chart Timer dann eine gute Wahl, wenn der Timer nicht nur Sekunden zählen, sondern einen wiederholbaren Schwarzweiß-Entwicklungsprozess unterstützen soll. Ich mag an diesem Ansatz, dass die App den analogen Charakter der Arbeit nicht verdrängt. Sie nimmt mir nicht die Entscheidung über den Look ab, sondern hilft dabei, die technischen Schritte verlässlich auszuführen.
Die wichtigste Einschränkung bleibt die Spezialisierung. Für digitale Fotografen, gelegentliche Experimentierer oder Nutzer, die nur eine einzelne Zeit messen möchten, ist der Kauf schwerer zu rechtfertigen. Auch erfahrene Laborfotografen mit perfekt eingespielten Papierabläufen brauchen möglicherweise keine zusätzliche Hilfe. Der Mehrwert wächst mit der Zahl der verwendeten Kombinationen und mit dem Wunsch, Ergebnisse nachvollziehbar zu wiederholen.
Ich würde die App einem Freund empfehlen, der gerade beginnt, Schwarzweißfilm selbst zu entwickeln und nicht bei jedem Durchgang zwischen Zettel, Uhr und Chemie wechseln möchte. Mein praktischer Rat wäre, sie zunächst mit einem bekannten Film und einem vertrauten Entwickler einzusetzen, alle Beobachtungen aufzuschreiben und erst danach eigene Anpassungen zu testen. So bleibt klar, was die App leistet und welche Veränderung tatsächlich vom eigenen Prozess kommt.
Unterm Strich ist das kein Werkzeug für die gesamte Reise vom Motiv bis zur fertigen Veröffentlichung, sondern ein konzentrierter Helfer in der Mitte des kreativen Ablaufs. Genau darin liegt sein Wert. Wenn ich beim Entwickeln weniger rechnen, suchen und improvisieren muss, kann ich mich besser auf die Qualität meiner Negative und auf die nächsten gestalterischen Entscheidungen konzentrieren. Für regelmäßige Schwarzweißfilm-Entwicklung ist das ein überzeugender Nutzen; für alle anderen bleibt eine einfache Stoppuhr wahrscheinlich die vernünftigere Lösung.
Vorteile
- Umfangreiche Datenbank mit Entwicklungszeiten für viele Schwarzweißfilme
- Timer lässt sich direkt an individuelle Film- und Papierkombinationen anpassen
- Klare Schritt-für-Schritt-Anzeige erleichtert die Arbeit in der Dunkelkammer
- Nützliche Push- oder Tonsignale helfen beim Einhalten der Prozesszeiten
- Besonders praktisch für analoge Fotografie unterwegs und ohne Internetzugang
Nachteile
- Viele Funktionen richten sich eher an erfahrene Analogfotografen
- Die große Auswahl kann Einsteiger zunächst etwas überfordern
- Nicht jede seltene Chemie- oder Filmkombination ist verfügbar
- Die Benutzeroberfläche wirkt auf modernen Smartphones teilweise veraltet
- Einige Inhalte oder Funktionen können je nach Version kostenpflichtig sein
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Massive Dev Chart Timer und für wen eignet sich die App?
Der Massive Dev Chart Timer ist ein digitaler Dunkelkammer-Timer für die analoge Fotografie. Er unterstützt Fotografen beim Entwickeln von Schwarzweiß- und Farbfilmen sowie Fotopapier, indem er die einzelnen Arbeitsschritte und Zeiten übersichtlich begleitet. Besonders praktisch ist die App für Einsteiger, die noch wenig Erfahrung mit Entwicklungszeiten haben, aber auch für erfahrene Nutzer, die ihre Abläufe reproduzierbar und ohne zusätzliche Stoppuhr organisieren möchten.
Welche Filme und Entwicklungsprozesse werden vom Massive Dev Chart Timer unterstützt?
Die App greift auf eine umfangreiche Datenbank mit Entwicklungsinformationen für zahlreiche Filme, Entwickler und Fotopapiere zurück. Je nach ausgewählter Kombination können beispielsweise Entwicklungszeit, Temperatur, Verdünnung und weitere Prozessschritte angezeigt werden. Vor dem Download sollte man dennoch beachten, dass nicht jede individuelle Kombination automatisch verfügbar ist. Die Angaben sollten außerdem immer mit den Empfehlungen des Film- oder Entwicklerherstellers verglichen werden.
Kann ich mit dem Massive Dev Chart Timer eigene Entwicklungszeiten speichern oder anpassen?
Der große Vorteil des Timers liegt darin, dass sich Entwicklungsabläufe gezielt auswählen und während des Prozesses Schritt für Schritt verwenden lassen. Je nach App-Version können Nutzer bestimmte Parameter anpassen oder eigene Notizen beziehungsweise individuelle Arbeitsweisen berücksichtigen. Das ist hilfreich, wenn man mit Push- oder Pull-Entwicklung, abweichenden Temperaturen oder persönlichen Agitationsintervallen arbeitet. Für wiederholbare Ergebnisse sollte jede Änderung sorgfältig dokumentiert werden.
Funktioniert der Timer auch ohne Internetverbindung in der Dunkelkammer?
Für die Nutzung in der Dunkelkammer ist es besonders wichtig, dass der Timer zuverlässig funktioniert, auch wenn keine stabile Internetverbindung vorhanden ist. Viele zentrale Timer-Funktionen lassen sich nach dem Laden der benötigten Daten lokal verwenden. Dennoch können Datenbankabfragen, Aktualisierungen oder bestimmte Zusatzfunktionen eine Verbindung benötigen. Es empfiehlt sich daher, die gewünschte Film- und Entwicklerkombination vor Beginn des Entwicklungsprozesses zu öffnen und die Offline-Funktion vorher zu testen.
Ist der Massive Dev Chart Timer kostenlos und welche Einschränkungen gibt es?
Ob der Massive Dev Chart Timer vollständig kostenlos genutzt werden kann, hängt von der jeweiligen Plattform, Version und den angebotenen Zusatzfunktionen ab. Grundlegende Timer- und Datenbankfunktionen können je nach Ausgabe verfügbar sein, während einzelne Inhalte oder Komfortfunktionen möglicherweise eingeschränkt oder kostenpflichtig sind. Vor der Installation sollte man die aktuelle Beschreibung im Google Play Store oder App Store prüfen und außerdem auf Werbung, In-App-Käufe sowie erforderliche Berechtigungen achten.
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