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LEGOLAND® Deutschland Resort

Bewertung
3,2
Downloads
500.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
LEGOLAND® Deutschland Resort
Paketname
biz.merlinentertainments.legoland.deutschland
Entwickler
Merlin Entertainments Group
Bewertung
3,2
Version
1.5.15
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer einen Tag im LEGOLAND Deutschland Resort plant, braucht meistens nicht noch eine allgemeine Reise-App, sondern eine digitale Begleitung für genau diesen Parkbesuch. Genau dort setzt LEGOLAND® Deutschland Resort an. Ich habe die App vor allem als praktisches Werkzeug für Familien und Gruppen betrachtet: Wo befindet sich eine Attraktion, wie lang ist die aktuelle Wartezeit, was liegt auf dem Weg und wie lässt sich ein gemeinsamer Tag organisieren, ohne ständig zwischen verschiedenen Informationsquellen zu wechseln?

Die kostenlose App gehört zur Kategorie Reisen & Lokales und stammt von Merlin Entertainments Group. Sie ist ab USK 0 freigegeben und richtet sich damit grundsätzlich an ein Publikum, bei dem auch jüngere Kinder im Mittelpunkt stehen. Im Store kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,2 bei rund 700 Bewertungen und wurde über 500.000-mal installiert. Diese Zahlen machen für mich vor allem eines deutlich: Sie ist kein völlig unbekanntes Nischenwerkzeug, aber auch keine App, die bei jedem Nutzer automatisch reibungslos begeistert.

Gemeinsam durch den Park: Wo die App im Alltag wirklich hilft

Der größte Nutzen zeigt sich nicht beim gemütlichen Lesen zu Hause, sondern mitten im Park. In einer Familie möchte oft jeder etwas anderes: Ein Kind will sofort zu einer bestimmten Themenwelt, ein anderes braucht erst eine Pause, während die Erwachsenen gern eine Attraktion mit kürzerer Wartezeit erwischen würden. Der integrierte Parkplan und die Anzeige der Wartezeiten bringen diese Wünsche zumindest auf eine gemeinsame Grundlage.

Ich würde die App deshalb nicht als vollständigen Tagesplaner verstehen, der einem jede Entscheidung abnimmt. Sie ist eher eine zentrale Orientierungshilfe. Statt an jeder Ecke nach einer Übersicht zu suchen oder sich auf die Erinnerung eines Familienmitglieds zu verlassen, kann man gemeinsam auf den Bildschirm schauen und den nächsten sinnvollen Schritt auswählen. Gerade bei einem weitläufigen Freizeitpark spart das unnötige Wege und Diskussionen.

Ein realistisches Beispiel: Die Familie kommt am Vormittag an und hat zwei feste Ziele, aber noch keinen genauen Ablauf. Ein Blick auf die Wartezeiten kann helfen, zuerst die Attraktion mit der günstigeren Situation anzusteuern und den beliebten Bereich später einzuplanen. Währenddessen lässt sich über den Parkplan prüfen, welche weiteren Angebote auf dem Weg liegen. Das klingt einfach, ist aber im Alltag wertvoll, weil spontane Umwege mit Kindern schnell mehr Zeit kosten als erwartet.

Die App ist außerdem nützlich, wenn eine Gruppe kurz auseinandergeht. Ein Elternteil bleibt mit einem jüngeren Kind bei einer ruhigeren Aktivität, während andere Familienmitglieder eine Fahrt besuchen. Der Parkplan schafft dann eine gemeinsame räumliche Referenz: Man kann sich auf einen Bereich oder einen markanten Punkt einigen, statt vage „irgendwo dort vorne“ zu sagen. Für mich ist das eine der unterschätzten Stärken einer Park-App.

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Wichtig ist allerdings, die Wartezeiten nicht als unumstößlichen Zeitplan zu behandeln. Solche Angaben sind eine Momentaufnahme und können sich verändern, während man noch unterwegs ist. Ich würde sie zur Reihenfolgeplanung nutzen, aber nicht jede Minute des Tages daran aufhängen. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte bewusst Puffer für Toilettenpausen, Essen, Müdigkeit und spontane Wünsche lassen.

Vor dem Besuch: Die App als gemeinsame Vorbereitung

Schon vor der Anreise kann die App dabei helfen, Erwartungen zu sortieren. Der Parkplan ist nicht nur für die Orientierung vor Ort interessant. Wenn man ihn gemeinsam anschaut, können Kinder und Erwachsene besprechen, welche Bereiche besonders wichtig sind und welche Ziele eher optional bleiben. Dadurch entsteht kein starrer Stundenplan, sondern eine einfache Prioritätenliste.

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Ich finde diesen Ansatz besser, als Kindern vorab zu versprechen, man werde „alles“ schaffen. Eine Park-App kann Wege und Wartezeiten sichtbar machen, aber sie ersetzt keine realistische Tagesplanung. Besonders bei einem Besuch mit mehreren Generationen lohnt es sich, ein bis zwei Hauptziele festzulegen und daneben freie Zeit zu lassen. Die Hinweise und Tipps der App können dann als Ergänzung dienen, nicht als Pflichtprogramm.

Für Haushalte mit gemeinsam genutzten Geräten ist ein weiterer Punkt entscheidend: Die App eignet sich gut als gemeinsamer Bildschirm. Ein Elternteil kann sie öffnen, während die Kinder auf dem Parkplan zeigen, wohin sie möchten. So muss nicht jedes Familienmitglied die App auf dem eigenen Smartphone installiert haben. Das reduziert zwar nicht automatisch jede organisatorische Herausforderung, verhindert aber, dass Informationen auf mehreren Geräten verteilt und unterschiedlich interpretiert werden.

Einrichtung und Grenzen bei gemeinsam genutzten Geräten

Die technische Einstiegshürde wirkt gering, weil die App kostenlos erhältlich ist und auf Geräten ab Android 8.0 läuft. Für ein älteres, noch funktionierendes Smartphone kann sie damit eine sinnvolle Ergänzung sein. Wer ein gemeinsames Familiengerät verwendet, sollte vor dem Besuch trotzdem prüfen, ob ausreichend Akku vorhanden ist und ob der Parkplan sowie die relevanten Bereiche ohne langes Suchen erreichbar sind.

Ich würde die App nicht erst am Eingang zum ersten Mal öffnen. Besser ist ein kurzer Test zu Hause: App starten, die wichtigsten Ansichten ansehen und gemeinsam klären, wer das Gerät während des Tages griffbereit hält. Das klingt banal, verhindert aber eine typische Situation, in der mehrere Personen gleichzeitig nach dem Telefon fragen, während die Gruppe eigentlich weitergehen möchte.

Bei geteilten Geräten sollte man außerdem zwischen der Nutzung durch Erwachsene und Kinder unterscheiden. Ein Kind kann den Parkplan anschauen und bei der Auswahl helfen, aber die endgültige Entscheidung über Treffpunkte, Wege und den Umgang mit dem Smartphone sollte bei den Erwachsenen bleiben. Die App ist ein Informationswerkzeug, keine automatische Familienorganisation und kein Ersatz für klare Absprachen.

Der aktuelle Stand ist Version 1.5.15. Für mich bedeutet das nicht automatisch, dass jede Oberfläche auf jedem Gerät gleich wirkt. Gerade bei einem älteren Smartphone kann die Bedienung weniger angenehm sein als auf einem modernen Display. Wer das Gerät während des Tages häufig herumreicht, sollte deshalb auf eine einfache, verständliche Nutzung achten und nicht erwarten, dass jedes Familienmitglied sofort alle Funktionen intuitiv findet.

Ein praktischer Tipp ist, vor dem Start des Besuchs die wichtigsten Ziele in eine kurze mündliche Reihenfolge zu bringen: zuerst der gewünschte Themenbereich, danach eine flexible Alternative und schließlich ein Treffpunkt. Die App liefert dafür die Orientierung, aber die eigentliche Familienlogik bleibt bei den Menschen. Ihre Stärke liegt in der gemeinsamen Entscheidungsgrundlage, nicht in einer vollständig automatisierten Planung.

Wartezeiten, Parkplan und Tipps sinnvoll kombinieren

Die drei zentralen Elemente greifen am besten ineinander. Eine Wartezeit allein sagt noch nicht, ob eine Attraktion gerade wirklich die beste Wahl ist. Erst der Parkplan zeigt, wie weit sie entfernt liegt, und die Tipps können helfen, den Besuch nicht nur auf die bekanntesten Ziele zu reduzieren. Ich würde daher nicht ständig die Wartezeiten aktualisieren, sondern sie immer zusammen mit der aktuellen Position und der Stimmung der Gruppe bewerten.

Wenn die Kinder noch voller Energie sind, kann ein etwas weiterer Weg zu einer attraktiven Station sinnvoll sein. Nach mehreren Stunden im Park ist dagegen eine nahegelegene Option oft besser, selbst wenn die Wartezeit nicht optimal aussieht. Diese Abwägung nimmt einem die App nicht ab. Sie macht sie aber schneller, weil die nötigen Informationen an einem Ort liegen.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil des Parkplans ist die Möglichkeit, gedanklich Schleifen zu vermeiden. Familien laufen häufig zurück, weil jemand etwas vergessen hat oder ein Bereich spontan ausgelassen wurde. Wenn man vor dem Weitergehen kurz prüft, welche Ziele in der gleichen Richtung liegen, lässt sich dieser Leerlauf reduzieren. Das ist kein spektakuläres Feature, im Tagesablauf aber genau die Art von kleiner Verbesserung, die am Ende spürbar wird.

Die Tipps würde ich ebenfalls nicht nur als Werbung für Attraktionen lesen. Ihr Wert liegt darin, den Parkbesuch aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wer nur die großen Fahrgeschäfte ansteuert, erlebt schnell einen Tag voller Warten. Hinweise können dabei helfen, zwischendurch andere Angebote einzuplanen und die Interessen von Kindern mit unterschiedlichem Alter besser zusammenzubringen.

Koordination in Familien und Gruppen

Für die Koordination ist entscheidend, dass alle Beteiligten dieselben Erwartungen haben. Die App kann zeigen, wo sich etwas befindet und welche Wartezeit gerade angezeigt wird. Sie kann aber nicht entscheiden, ob ein Kind nach einer langen Schlange noch Lust auf die nächste Attraktion hat oder ob ein Großelternteil lieber eine Pause einlegt. Ich sehe sie deshalb als Gesprächsanstoß: Man schaut gemeinsam darauf und trifft danach eine menschliche Entscheidung.

In einer Gruppe mit mehreren Erwachsenen sollte vorab festgelegt werden, wer die App bedient. Wenn jeder gleichzeitig eigene Vorschläge anhand des Bildschirms macht, entsteht schnell mehr Unruhe statt mehr Übersicht. Eine Person kann die Orientierung übernehmen, während die anderen auf die Bedürfnisse der Kinder achten. Nach einem Bereichswechsel lohnt sich ein kurzer Abgleich, damit niemand nur deshalb hinterherläuft, weil die Information nicht geteilt wurde.

Für ein geteiltes Smartphone ist ein kleines Ritual hilfreich: Vor jeder größeren Entscheidung wird der Parkplan kurz gemeinsam angesehen, danach wandert das Gerät wieder zu einer verantwortlichen erwachsenen Person. So bleibt das Telefon verfügbar, ohne dass Kinder es dauerhaft in der Hand halten müssen. Diese Arbeitsweise ist besonders praktisch, wenn mehrere Kinder unterschiedliche Vorstellungen haben.

Wer mit Freunden statt mit der Familie unterwegs ist, kann die App ebenfalls einsetzen, sollte aber nicht voraussetzen, dass alle dieselbe Ansicht nutzen. Ein gemeinsamer Treffpunkt und eine klare Uhrzeit sind verlässlicher als die Hoffnung, dass jeder spontan den gleichen Weg findet. Die App unterstützt die Absprache, ersetzt sie aber nicht.

Alter, Vertrauen und die Rolle der Erwachsenen

Die Altersfreigabe ab USK 0 passt zum familienorientierten Einsatz. Das heißt für mich vor allem, dass die App als Begleiter für einen Parkbesuch mit Kindern gedacht werden kann, nicht dass Kinder jede organisatorische Aufgabe selbst übernehmen sollten. Der Parkplan ist leicht verständlich genug, um Interesse zu wecken und Entscheidungen mitzugestalten. Verantwortung für Wege, Treffpunkte und das Gerät bleibt trotzdem bei den Erwachsenen.

Das ist auch eine Frage des Vertrauens. Ein älteres Kind kann durchaus sagen, welche Attraktion als Nächstes interessant wäre, oder auf eine günstigere Wartezeit aufmerksam machen. Gleichzeitig sollte niemand aus der Gruppe davon ausgehen, dass ein Kind allein anhand der App navigiert oder die gesamte Familie zusammenhält. Digitale Orientierung ist hilfreich, aber sie ersetzt keine Aufsicht und keine vorher vereinbarten Regeln.

Für jüngere Kinder ist es sinnvoll, die App gemeinsam zu betrachten, statt ihnen das Smartphone einfach zu überlassen. Das macht aus der Anwendung ein Beteiligungswerkzeug: Kinder dürfen auswählen und Fragen stellen, während Erwachsene die Informationen einordnen. Gerade dadurch entsteht ein besseres Gleichgewicht zwischen Selbstständigkeit und Sicherheit.

Auch bei Jugendlichen kann die App eine gute Rolle spielen. Sie bekommen mehr Einfluss auf die Tagesplanung, ohne dass die Gruppe vollständig auseinanderfällt. Ein Jugendlicher kann beispielsweise den nächsten Bereich vorschlagen und anhand des Plans erklären, warum der Weg sinnvoll ist. Die Erwachsenen behalten dabei die Übersicht über Treffpunkte und Pausen. Für mich ist das ein stärkerer Einsatz als die bloße Übergabe des Geräts mit dem Auftrag, „irgendwie zu navigieren“.

Was im Vergleich zu üblichen Alternativen auffällt

Die naheliegende Alternative ist eine allgemeine Karten-App. Sie kann bei der Anreise und bei der Orientierung außerhalb des Parks nützlich sein, bietet aber nicht dieselbe Verbindung aus Parkplan, Wartezeiten und speziellen Tipps für den Besuch. Für den Weg zum Resort würde ich weiterhin eine normale Navigationslösung verwenden. Innerhalb des Parks ist die spezialisierte App jedoch passender.

Eine zweite Alternative besteht darin, sich ausschließlich an gedruckten Plänen oder Beschilderungen zu orientieren. Das funktioniert grundsätzlich und hat den Vorteil, dass kein Akku benötigt wird. Dafür sind gedruckte Informationen weniger flexibel, wenn sich die Gruppe spontan umentscheidet oder eine aktuelle Wartezeit in die Planung einbezogen werden soll. Wer sein Smartphone ohnehin dabeihat, bekommt mit der App mehr situative Unterstützung.

Auch die reine Suche im Internet ist kein gleichwertiger Ersatz. Sie kann allgemeine Informationen liefern, aber sie ist für schnelle Entscheidungen zwischen zwei Bereichen umständlicher. Die App ist dort überlegen, wo man bereits im Park steht und ohne lange Suche wissen möchte, was in der Nähe liegt. Ihre Schwäche gegenüber einer allgemeinen Karten-App liegt wiederum darin, dass sie nicht als umfassendes Werkzeug für die gesamte Reise gedacht ist.

Wer einen Parkbesuch grundsätzlich ohne Smartphone erleben möchte, sollte sich nicht von der App abhängig machen. Die klassische Planung bleibt möglich, und für manche Familien ist es sogar angenehmer, das Gerät nur für einzelne Fragen zu verwenden. Ich würde die App daher als Ergänzung sehen, nicht als Voraussetzung für einen gelungenen Tag.

Für wen sich die Nutzung besonders lohnt

Besonders gut passt die Anwendung zu Familien, die zum ersten Mal im LEGOLAND Deutschland Resort sind oder mehrere Altersgruppen unter einen Hut bringen müssen. Neue Besucher profitieren vom Parkplan, weil sie nicht erst vor Ort ein Gefühl für die räumliche Anordnung entwickeln müssen. Familien mit unterschiedlichen Interessen können Wartezeiten und Wege gemeinsam abwägen, statt sich nur auf die lauteste Stimme zu verlassen.

Auch für kurze Besuche ist sie interessant. Wenn nur begrenzte Zeit zur Verfügung steht, hilft die Kombination aus Standort, Wartezeit und Tageszielen dabei, Prioritäten zu setzen. Man sollte dann allerdings besonders konsequent entscheiden und nicht versuchen, jede Empfehlung mitzunehmen. Die App kann Möglichkeiten sichtbar machen, aber sie kann keine zusätzlichen Stunden schaffen.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die ohnehin einen sehr festen persönlichen Ablauf bevorzugen und aktuelle Informationen eher als Ablenkung empfinden. Auch wer den Park ohne Smartphone genießen möchte, braucht sie nicht zwingend. Für eine Gruppe, in der niemand bereit ist, das Gerät zu bedienen oder Informationen weiterzugeben, bleibt der praktische Nutzen ebenfalls begrenzt.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Aufmerksamkeit. Ständiges Prüfen des Bildschirms kann den eigentlichen Besuch stören. Ich würde die App in bestimmten Momenten öffnen: bei der Ankunft, vor einem Bereichswechsel, nach einer längeren Pause und wenn die Gruppe zwischen mehreren Zielen schwankt. Dazwischen sollte das Smartphone wieder verschwinden. So unterstützt es den Tag, statt ihn zu dominieren.

Mein Urteil zum gemeinsamen Haushaltseinsatz

Nach meinem Eindruck ist LEGOLAND® Deutschland Resort dann am stärksten, wenn eine Familie sie als gemeinsames Planungsbrett nutzt. Ein Gerät, eine kurze Absprache und ein realistischer Blick auf Wartezeiten reichen oft aus, um Wege besser zu bündeln. Die App ist kostenlos, für ein breites Altersspektrum freigegeben und auf Android-Geräten ab Version 8.0 einsetzbar. Das macht den Einstieg unkompliziert, solange das verwendete Smartphone technisch noch angenehm bedienbar ist.

Ich würde sie vor allem vor dem Besuch kurz kennenlernen und anschließend nicht jede Entscheidung an der Anzeige ausrichten. Der Parkplan sollte der Orientierung dienen, die Wartezeiten sollten als flexible Hinweise verstanden werden und die Tipps können helfen, über die persönlichen Lieblingsattraktionen hinauszuschauen. Wer diese drei Bereiche sinnvoll verbindet, bekommt deutlich mehr als eine digitale Karte.

Die Grenzen bleiben klar: Die App organisiert keine Familie automatisch, ersetzt keine Treffpunktabsprachen und nimmt Erwachsenen nicht die Verantwortung für jüngere Kinder ab. Auch für die komplette Reiseplanung außerhalb des Resorts braucht man weiterhin andere Werkzeuge. Genau diese Begrenzung finde ich aber ehrlich gesagt nicht problematisch. Eine gute Park-App muss nicht alles können, sondern im entscheidenden Moment die richtigen Informationen übersichtlich zusammenbringen.

Mein Fazit fällt deshalb vorsichtig positiv aus. Für Familien und Gruppen, die den Besuch gemeinsam strukturieren möchten, ist die App eine sinnvolle Begleitung. Sie ist besonders hilfreich bei der Orientierung, bei spontanen Entscheidungen und beim Vermeiden unnötiger Wege. Wer einen völlig analogen Tag plant oder keinerlei Interesse an digitaler Koordination hat, kann problemlos darauf verzichten. Für die meisten Familien würde ich sie dennoch vor der Anreise installieren und als gemeinsame Entscheidungshilfe statt als digitalen Reiseleiter einsetzen.

Vorteile

  • Viele detailreiche LEGO-Modelle und abwechslungsreiche Themenbereiche für Familien.
  • Attraktionen für Kleinkinder
  • Kinder und mutige Besucher jeden Alters.
  • Übersichtliche Resortplanung mit Shows
  • Fahrgeschäften und Gastronomie.
  • Interaktive Bereiche sorgen auch zwischen den Fahrgeschäften für Unterhaltung.
  • Übernachtungen direkt im Resort machen einen mehrtägigen Besuch bequem.

Nachteile

  • Eintritt
  • Parken und Übernachtungen können das Familienbudget stark belasten.
  • An Wochenenden und in Ferienzeiten entstehen teils lange Wartezeiten.
  • Bei schlechtem Wetter sind einige Außenattraktionen nur eingeschränkt nutzbar.
  • Nicht alle Fahrgeschäfte sind für jede Körpergröße oder jedes Alter geeignet.
  • Gastronomie und Souvenirs vor Ort sind häufig teurer als außerhalb des Resorts.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die offizielle LEGOLAND® Deutschland Resort App und wofür kann ich sie nutzen?

Die offizielle LEGOLAND® Deutschland Resort App dient als praktischer digitaler Begleiter für den Besuch im Freizeitpark in Günzburg. Sie bietet je nach aktueller Version Informationen zu Attraktionen, Shows, Restaurants, Shops und Öffnungszeiten. Außerdem können Besucher häufig eine Parkkarte aufrufen, Wartezeiten prüfen und ihren Aufenthalt besser planen. Vor dem Download sollte man kontrollieren, ob die App tatsächlich vom offiziellen LEGOLAND-Anbieter stammt.

Benötigt die LEGOLAND Deutschland Resort App eine Internetverbindung oder GPS?

Für viele Inhalte, beispielsweise aktuelle Wartezeiten, Veranstaltungsinformationen, Hinweise zu Öffnungszeiten oder digitale Angebote, ist eine Internetverbindung erforderlich. Die Standortfunktion kann zusätzlich hilfreich sein, um sich im Park schneller zu orientieren oder nahegelegene Attraktionen und Restaurants zu finden. Je nach Gerät und App-Version lassen sich einzelne Informationen möglicherweise auch offline anzeigen, dennoch empfiehlt sich eine aktive mobile Datenverbindung oder WLAN.

Kann ich über die App Tickets, Übernachtungen oder andere Angebote buchen?

Die App kann je nach Version und Saison Verbindungen zum Ticketshop, zu Hotelangeboten oder weiteren offiziellen Buchungsbereichen bereitstellen. Ob der komplette Kauf direkt in der App möglich ist, hängt von den aktuellen Funktionen und der jeweiligen Plattform ab. Vor einer Zahlung sollten Nutzer Preise, Gültigkeitszeiträume, Stornierungsbedingungen und mögliche Zusatzkosten sorgfältig prüfen und nur offizielle Buchungsseiten verwenden.

Welche Informationen zu Attraktionen und Wartezeiten bietet die App?

Typischerweise zeigt die LEGOLAND Deutschland Resort App eine Übersicht der Attraktionen mit Beschreibungen, Standortangaben und wichtigen Hinweisen. Dazu können Alters-, Größen- oder Sicherheitsanforderungen gehören. Besonders nützlich sind aktuelle Wartezeiten, sofern diese für die jeweilige Attraktion verfügbar sind. Die Angaben können sich jedoch kurzfristig ändern, etwa bei hohem Besucheraufkommen, technischen Unterbrechungen oder wechselnden Betriebszeiten.

Ist die LEGOLAND Deutschland Resort App kostenlos und auf welchen Geräten funktioniert sie?

Der Download der offiziellen App ist in der Regel kostenlos, wobei innerhalb der App oder über verlinkte Bereiche kostenpflichtige Leistungen wie Eintrittskarten, Übernachtungen oder bestimmte Zusatzangebote angeboten werden können. Die Anwendung ist üblicherweise für aktuelle Android- und iOS-Geräte verfügbar. Vor der Installation sollten Nutzer die Systemanforderungen, benötigten Berechtigungen, App-Größe und Bewertungen im jeweiligen offiziellen Store prüfen.

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