
Lawdroid – Deutsche/EU-Gesetze
- Bewertung
- 4,7
- Downloads
- 50.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Lawdroid – Deutsche/EU-Gesetze
- Kategorie
- Bücher & Nachschlagewerke
- Paketname
- de.devmx.lawdroid
- Entwickler
- devMX
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 1.10.9








Analysiert von Appcrazy
Wenn im Alltag eine Vorschrift auftaucht, möchte ich nicht erst mehrere Suchergebnisse öffnen und herausfinden, welche Seite den passenden Gesetzestext enthält. Genau für diesen Moment ist Lawdroid interessant: Die Android-App richtet sich an Menschen, die deutsche und europäische Rechtstexte direkt auf dem Smartphone nachschlagen möchten. Ich sehe sie als kompaktes Werkzeug für den schnellen Zugriff, nicht als Ersatz für juristische Beratung oder eine umfassende Rechercheplattform.
Der passende Einsatz beginnt mit einer konkreten Frage
Ein typischer Moment: Vor einem Termin fällt ein bestimmter Paragraph, den ich nicht auswendig kenne. Statt die Frage im Gespräch grob aus dem Gedächtnis zu beantworten, kann ich das Smartphone nutzen, den Text aufrufen und erst einmal den Wortlaut prüfen. Das ist ein sinnvoller Einsatz, solange ich das Ergebnis als Ausgangspunkt behandle und nicht so tue, als hätte ich damit bereits den ganzen Rechtsfall geklärt.
Für diesen Ablauf ist Lawdroid besonders dann geeignet, wenn ich schon ungefähr weiß, wonach ich suche. Wer dagegen nur ein Problem in Alltagssprache beschreiben kann und eine verständliche Erklärung oder konkrete Handlungsempfehlung erwartet, ist mit einer Beratungsstelle, einer Fachpublikation oder einer erklärenden Informationsquelle besser bedient. Die App ist für das Nachschlagen von Texten gedacht, nicht dafür, eine Frage in juristische Beratung zu verwandeln.
Ich würde sie außerdem gezielt vor wiederkehrenden Situationen öffnen: etwa vor einer Besprechung, einem Seminar oder einer Lerneinheit, in der ein bestimmtes Gesetz voraussichtlich eine Rolle spielt. Eine kurze Vorbereitung hilft, die nötige Stelle rechtzeitig zu finden, statt während des Gesprächs erst den passenden Einstieg zu suchen. Das ist kein komplizierter Trick, aber ein spürbarer Unterschied zwischen vorbereitetem Nachschlagen und hektischer Suche.
Gesetzestexte auf dem Smartphone sinnvoll nutzen
Mein erster Eindruck ist weniger der einer klassischen Lese-App als der eines mobilen Arbeitswerkzeugs. Lawdroid will nicht durch Kommentare, Lernkarten oder vereinfachte Zusammenfassungen überzeugen, sondern durch den unmittelbaren Zugang zu juristischen Texten. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen allgemeinen Suchmaschinen: Dort landet man schnell auf einzelnen Webseiten, muss Banner oder wechselnde Seitenlayouts überspringen und verliert leicht den Überblick darüber, welche Fassung man gerade liest.
Für das schnelle Nachschlagen unterwegs ist dieser Ansatz überzeugend. Wer beispielsweise in einem Gespräch eine konkrete Regelung prüfen möchte, kann die App öffnen, statt sich durch mehrere Suchergebnisse zu arbeiten. Auch beim Lernen kann es hilfreich sein, Gesetzestexte griffbereit zu haben, ohne zusätzlich ein umfangreiches Fachbuch mitzunehmen. Ich würde Lawdroid deshalb vor allem als mobile Gesetzessammlung einordnen, nicht als juristische Beratung und auch nicht als Ersatz für eine professionelle Datenbank.
Die Nutzung ist für eine klar umrissene Zielgruppe gedacht: Android-Anwender, die deutsche Bundesgesetze und EU-Recht unterwegs lesen möchten. Die App stammt von devMX, gehört zu den Bücher- und Nachschlagewerken und ist kostenlos erhältlich. Ihre aktuelle Version ist 1.10.9; als Mindestvoraussetzung nennt sie Android 5.0. Damit kann sie auch auf älteren, noch nutzbaren Android-Geräten eine Option sein. Die Altersfreigabe liegt bei USK 0.
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Ein schlanker Einstieg statt einer vollständigen Fachbibliothek
Ein großer Pluspunkt ist zunächst der kostenlose Einstieg. Man kann Lawdroid also ausprobieren, ohne vorher Geld für eine vollständige juristische Sammlung auszugeben. Gerade für Studierende, Auszubildende, Verwaltungsmitarbeiter oder Privatpersonen, die nur gelegentlich einen Paragraphen nachsehen möchten, senkt das die Hürde erheblich. Der kostenlose Zugang macht die App außerdem zu einer vernünftigen Ergänzung, wenn man nicht täglich mit Rechtstexten arbeitet.
Zusätzlich gibt es einen In-App-Kauf von 1,79 Euro, sofern die Abrechnung über Google Play erfolgt. Ich würde diesen Betrag nicht automatisch als notwendige Voraussetzung verstehen, sondern als kostenpflichtige Erweiterung innerhalb einer ansonsten kostenlos nutzbaren App. Für die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist diese Unterscheidung wichtig: Der wesentliche Zugang ist gratis, während der bezahlte Teil einen zusätzlichen Wert bieten muss, damit sich der Kauf lohnt.
Wer nur wissen möchte, ob eine bestimmte Vorschrift existiert oder einen Gesetzestext gelegentlich lesen will, dürfte mit dem kostenlosen Modell bereits weit kommen. Wer die Anwendung intensiver nutzt, sollte vor dem Kauf prüfen, welche konkrete Zusatzfunktion freigeschaltet wird und ob sie den eigenen Ablauf wirklich verbessert. Der kleine Preis ist zwar niedrig, aber auch ein günstiger Kauf ist unnötig, wenn man die Erweiterung nicht regelmäßig verwendet.
Als grobe Orientierung hat Lawdroid mehr als 50.000 Installationen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 bei rund 1.100 Bewertungen; daneben gibt es ungefähr 443 schriftliche Rezensionen. Das deutet auf ein etabliertes Interesse am Konzept hin, sagt aber nicht aus, ob die App für jeden Rechercheanspruch passt. Für meine Einschätzung zählt vor allem, dass ihr Nutzen klar begrenzt und dadurch leicht zu beurteilen ist: Sie soll den Weg zum Gesetzestext verkürzen.
Mehr Nutzen als eine einzelne Websuche
Der eigentliche Wert liegt für mich in der Bündelung. Deutsche Bundesgesetze und EU-Verordnungen beziehungsweise EU-Richtlinien gehören inhaltlich zusammen, werden im Alltag aber oft über unterschiedliche Quellen gesucht. Eine App, die beides in einem mobilen Nachschlagewerk zusammenführt, kann den Wechsel zwischen verschiedenen Webseiten reduzieren. Das ist besonders praktisch, wenn eine nationale Regelung im Zusammenhang mit europäischem Recht betrachtet werden muss.
Ein realistisches Beispiel ist die Vorbereitung auf ein Seminar oder eine Besprechung. Ich würde die relevanten Texte nicht erst im Raum zusammensuchen, sondern vorher die App öffnen und die benötigten Stellen nacheinander aufrufen. So lässt sich eine Frage direkt am Gesetzestext überprüfen. Für diesen Zweck ist Lawdroid stärker als ein allgemeiner Notizdienst, weil die Inhalte bereits auf das Nachschlagen von Recht ausgerichtet sind.
Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist das Lernen in kleinen Einheiten. Statt ein komplettes Gesetzbuch aufzuschlagen, kann man unterwegs einzelne Vorschriften lesen, einen Aufbau nachvollziehen oder Begriffe im Zusammenhang betrachten. Das ersetzt keine systematische Prüfungsvorbereitung, aber es macht kurze Wiederholungen realistischer. Gerade auf dem Smartphone entsteht ein Vorteil, wenn man wenige Minuten zwischen zwei Terminen nutzen möchte.
Auch für private Situationen kann die App hilfreich sein, etwa wenn man eine rechtliche Frage zunächst selbst einordnen möchte. Ich betone dabei bewusst „einordnen“: Ein gefundener Paragraph sagt nicht automatisch, wie er auf den eigenen Fall anzuwenden ist. Lawdroid liefert den Text als Arbeitsgrundlage, nicht die individuelle Einschätzung eines Anwalts oder einer Behörde.
Warum der Wortlaut allein nicht genügt
Die größte Einschränkung eines solchen Werkzeugs liegt nicht unbedingt in der Idee, sondern in der Verantwortung des Nutzers. Gesetzestexte sind präzise, aber ohne Kontext schwer zu bewerten. Verweise auf andere Paragraphen, Übergangsregeln oder europäische Vorgaben können entscheidend sein. Wer nur einen einzelnen Abschnitt liest und daraus eine sichere Handlungsanweisung ableitet, kann sich leicht täuschen.
Deshalb würde ich die App bei wichtigen Entscheidungen niemals als einzige Quelle verwenden. Bei einem Streit, einer Frist, einem Vertrag oder einer beruflichen Verpflichtung sollte man zusätzlich die Aktualität und den Zusammenhang prüfen und bei Bedarf fachkundige Beratung einholen. Die App ist stark beim Auffinden und Lesen, aber sie nimmt einem die juristische Prüfung nicht ab.
Eine zweite Grenze betrifft die Zielgruppe. Wer verständliche Erklärungen, Beispiele aus der Praxis oder kommentierte Urteile erwartet, wird wahrscheinlich mehr benötigen. Lawdroid konzentriert sich auf Gesetzesmaterialien. Das ist kein Mangel an sich, aber es bedeutet, dass Einsteiger eventuell nicht sofort verstehen, wie eine Vorschrift auszulegen ist. Für eine erste Orientierung kann das reichen; für tiefere Recherche ist eine Fachliteratur oder eine juristische Datenbank oft die bessere Ergänzung.
Auch die mobile Darstellung hat einen natürlichen Zielkonflikt. Ein Smartphone ist handlich, aber der Bildschirm bietet weniger Platz als ein Tablet, ein Laptop oder ein gedrucktes Werk. Beim Vergleich mehrerer Paragraphen oder beim gleichzeitigen Lesen von Gesetz und Notizen kann das Wechseln zwischen Ansichten anstrengender werden. Ich sehe Lawdroid daher vor allem als Werkzeug für den schnellen Zugriff und die Lektüre einzelner Abschnitte, nicht als ideale Umgebung für stundenlange juristische Recherche.
So lese ich Gesetzestexte auf dem Handy sorgfältiger
Ein nützlicher Ansatz ist, die App nicht wie ein normales Buch von vorne nach hinten zu lesen. Bei Gesetzestexten führt das selten zum besten Ergebnis. Ich würde zunächst das konkrete Gesetz oder die relevante EU-Regelung ansteuern und anschließend die Verweise im Text bewusst mitlesen. So entsteht ein besseres Bild davon, ob die gesuchte Vorschrift allein verständlich ist oder auf weitere Regelungen verweist.
Für Lernende lohnt sich außerdem eine Zwei-Schritt-Methode: zuerst den Wortlaut in Lawdroid lesen, danach die eigene Zusammenfassung in einer separaten Notiz formulieren. Dadurch bleibt die App bei ihrer eigentlichen Stärke, während die persönliche Erklärung nicht mit dem Originaltext verwechselt wird. Diese Trennung ist besonders wertvoll, weil juristische Formulierungen schnell vertraut wirken, obwohl man ihren genauen Inhalt noch nicht sicher beherrscht.
Ein dritter Tipp betrifft die Nutzung im Gespräch. Wenn ich einen Paragraphen in einer Besprechung nachschlage, würde ich nicht nur die einzelne Fundstelle nennen, sondern auch den Absatz und den thematischen Zusammenhang prüfen. Das verhindert, dass ein Satz aus dem Kontext gerissen wird. Die App kann diesen Ablauf beschleunigen, aber die sorgfältige Lesart bleibt Aufgabe des Nutzers.
Für den Alltag ist es sinnvoll, die Anwendung vor einem Termin einmal in Ruhe zu öffnen. Wer erst während einer Diskussion herausfinden muss, wo ein bestimmter Text liegt, verliert den Geschwindigkeitsvorteil. Eine kurze Vorbereitung mit den voraussichtlich relevanten Gesetzen macht den mobilen Zugriff deutlich brauchbarer, ohne dass daraus ein komplizierter Workflow wird.
Bei einer Recherche, die mehrere Vorschriften umfasst, würde ich außerdem eine kleine externe Arbeitsnotiz führen: gesuchte Frage, gelesene Fundstellen und offene Punkte. So verwechsle ich später nicht den Gesetzeswortlaut mit meiner eigenen Deutung und kann gezielt weiterrecherchieren. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn ich die App nur kurz zwischen zwei Terminen nutze und den Gedankengang anschließend am größeren Bildschirm fortsetzen möchte.
Die passende Wahl für gelegentliche und regelmäßige Nutzer
Ich sehe den größten Nutzen bei Studierenden der Rechtswissenschaft, Verwaltungs- und Wirtschaftsausbildung sowie bei Menschen, die beruflich gelegentlich mit deutschen Vorschriften arbeiten. Auch Selbstständige oder kleine Unternehmen können von einem kostenlosen mobilen Nachschlagewerk profitieren, wenn sie eine Frage zunächst selbst prüfen möchten. Der Zugriff auf EU-Verordnungen und Richtlinien ist dabei ein zusätzlicher Vorteil, sobald nationale und europäische Regelungen gemeinsam eine Rolle spielen.
Für gelegentliche Nutzer ist der kostenlose Einstieg besonders attraktiv. Wer vielleicht einmal im Monat etwas nachliest, muss keine umfangreiche Fachsoftware anschaffen. Die App kann als griffbereite erste Anlaufstelle dienen, bevor man bei einer komplizierten Frage auf weiterführende Quellen zurückgreift. In diesem Szenario überzeugt nicht eine große Zahl an Zusatzfunktionen, sondern die niedrige Einstiegshürde.
Weniger passend ist Lawdroid für Personen, die juristische Inhalte ausschließlich in einfacher Sprache verstehen möchten. Ebenso sollten professionelle Juristen, die täglich mit verlässlichen Rechercheketten, Kommentaren, Rechtsprechung und ausgefeilten Aktualisierungswerkzeugen arbeiten, ihre Hauptlösung nicht allein danach auswählen, ob ein Gesetzestext mobil erreichbar ist. Für diesen Anspruch ist eine spezialisierte Fachplattform meist geeigneter.
Auch wer hauptsächlich auf iOS arbeitet, sollte vor der Entscheidung die verfügbare Plattform prüfen. Die technischen Voraussetzungen hier beziehen sich auf Android; deshalb sollte man nicht automatisch denselben Ablauf auf einem anderen System erwarten. Für Android-Nutzer mit einem älteren Gerät ist die Unterstützung ab Android 5.0 grundsätzlich angenehm.
Websuche, Papier und Fachportal im Vergleich
Die naheliegendste Alternative ist die Websuche. Sie kann zu umfangreichen Quellen führen, aber auch zu vielen unterschiedlichen Seiten und Darstellungen. Lawdroid hat dagegen den Vorteil eines fokussierten Nachschlagewerks für deutsche Bundesgesetze sowie europäische Verordnungen und Richtlinien. Wenn ich schnell im passenden rechtlichen Bestand suchen möchte, ist diese Konzentration angenehmer als eine allgemeine Suchmaschine.
Eine zweite Alternative ist das gedruckte Gesetzbuch. Papier eignet sich hervorragend für konzentriertes Lesen, Markierungen und den Überblick über mehrere Seiten. Das Smartphone gewinnt dagegen bei Gewicht, Verfügbarkeit und spontanen Fragen. Ich würde deshalb nicht sagen, dass Lawdroid Bücher ersetzt. Für unterwegs ist die App praktischer; für lange Lernsitzungen kann ein gedrucktes oder größeres digitales Format angenehmer sein.
Juristische Fachportale liegen noch einmal auf einer anderen Ebene. Sie bieten typischerweise mehr Recherchekontext und richten sich an Nutzer mit professionellen Anforderungen. Lawdroid wirkt im Vergleich dazu zugänglicher und unkomplizierter, aber eben auch stärker auf das Lesen der eigentlichen Rechtstexte konzentriert. Wer Kommentare, Urteile oder umfassende Querverbindungen braucht, sollte die App eher als Ergänzung betrachten.
Was der Versionsstand für bestehende Nutzer bedeutet
Die aktuelle Version 1.10.9 gibt einen konkreten Anhaltspunkt dafür, welche Fassung Nutzer heute vorfinden. Als Erscheinungsdatum ist der 22.02.2014 angegeben. Diese Angaben zeigen die Versions- und Veröffentlichungsgeschichte, belegen für sich genommen aber keine bestimmte Funktionsänderung oder einen bestimmten Aktualisierungsrhythmus. Ich würde deshalb keine neue Funktion allein aus der Versionsnummer ableiten.
Für bestehende Nutzer ist diese Nüchternheit wichtig: Wer die App bereits für gelegentliches Nachschlagen verwendet, kann ihren Platz im eigenen Ablauf weiterhin daran messen, ob sie die benötigten Texte zugänglich macht. Bei einem wichtigen Fall sollte man unabhängig von der vertrauten Oberfläche die maßgebliche Fassung und den rechtlichen Kontext sorgfältig prüfen. Eine App-Version ist kein Ersatz für die Kontrolle, ob eine Vorschrift im konkreten Zusammenhang noch passt.
Wer neu einsteigt, sollte zunächst die kostenlose Nutzung im eigenen Alltag testen und nicht von einer Versionsnummer auf eine bestimmte Tiefe der Recherche schließen. Entscheidend ist, ob die App den persönlichen Weg zum Gesetzestext vereinfacht. Bei der kostenpflichtigen Erweiterung würde ich vor dem Kauf ebenso konkret bleiben: erst herausfinden, ob der zusätzliche Umfang für den eigenen Arbeitsablauf nützlich ist, dann entscheiden.
Mein Urteil zum Kauf und zum täglichen Nutzen
Mein Fazit fällt für den kostenlosen Zugang klar positiv aus. Lawdroid erfüllt eine konkrete Aufgabe: deutsche Bundesgesetze und wichtige europäische Rechtstexte mobil erreichbar zu machen. Die kostenlose Nutzung macht das Ausprobieren unkompliziert, und die Bewertung von 4,7 bei rund 1.100 Stimmen passt zu meinem Eindruck, dass das Grundkonzept für viele Nachschlage-Situationen sinnvoll ist. Die App ist kein vollständiges juristisches Beratungssystem, muss das aber auch nicht sein.
Den In-App-Kauf für 1,79 Euro würde ich situationsabhängig beurteilen. Er kann sich lohnen, wenn die damit verbundene Erweiterung den eigenen Arbeitsablauf regelmäßig erleichtert. Wer nur selten nachschlägt, sollte zunächst bei der kostenlosen Variante bleiben und erst dann bezahlen, wenn der Zusatznutzen im Alltag tatsächlich spürbar ist. Genau diese Reihenfolge schützt vor einem Kauf aus bloßer Neugier.
Meine Empfehlung: kostenlos ausprobieren, für schnelle Gesetzeslektüre behalten und bei wichtigen Rechtsfragen niemals als alleinige Entscheidungsgrundlage verwenden. Für Android-Nutzer, die ein kompaktes deutsches und europäisches Gesetzes-Nachschlagewerk suchen, ist Lawdroid eine praktische Wahl. Wer dagegen ausführliche Erklärungen, Rechtsprechung oder professionelle Recherchefunktionen erwartet, sollte eher zu einer spezialisierten Lösung greifen und die App höchstens ergänzend einsetzen.
Vorteile
- Übersichtliche Sammlung wichtiger deutscher und EU-Rechtsquellen
- Schneller Zugriff auf Gesetzestexte ohne lange Websuche
- Praktisch zum Nachschlagen unterwegs
- auch ohne Desktop
- Hilfreiche Suchfunktion für Paragrafen und Gesetzesnamen
- Geeignet für Studium
- Ausbildung und juristische Grundlagen
Nachteile
- Keine individuelle Rechtsberatung oder verbindliche Fallbewertung
- Darstellung kann für juristische Laien schwer verständlich sein
- Aktualität der Gesetzestexte sollte regelmäßig überprüft werden
- Nicht jedes Spezialgesetz oder Landesrecht ist möglicherweise enthalten
- Für professionelle Nutzung fehlen teils vertiefte Kommentare und Urteile
Häufig gestellte Fragen
Was ist Lawdroid – Deutsche/EU-Gesetze und für wen eignet sich die App?
Lawdroid – Deutsche/EU-Gesetze ist eine mobile Anwendung zum Nachschlagen und Durchsuchen deutscher sowie europäischer Rechtsvorschriften. Sie kann besonders praktisch für Studierende, Auszubildende, Unternehmer, Verwaltungsmitarbeiter und alle sein, die unterwegs schnell einen Gesetzestext prüfen möchten. Die App ersetzt jedoch keine individuelle Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt und sollte vor allem als Informations- und Recherchewerkzeug verstanden werden.
Welche deutschen und europäischen Gesetze sind in Lawdroid enthalten?
Der genaue Umfang hängt von der jeweiligen App-Version und den verfügbaren Datenquellen ab. Typischerweise konzentriert sich Lawdroid auf wichtige deutsche Gesetzestexte und ausgewählte Vorschriften der Europäischen Union. Dazu können beispielsweise das Bürgerliche Gesetzbuch, das Grundgesetz, das Handelsgesetzbuch oder EU-Verordnungen gehören. Vor dem Download empfiehlt es sich, die Beschreibung im jeweiligen App Store zu prüfen, da sich Bestand, Aktualisierungsstand und unterstützte Rechtsgebiete ändern können.
Sind die angezeigten Gesetzestexte aktuell und rechtlich verbindlich?
Die App kann den Zugriff auf Gesetzestexte erleichtern, ihre Inhalte sollten jedoch nicht automatisch als verbindliche oder vollständig aktuelle Rechtsgrundlage betrachtet werden. Änderungen, Übergangsvorschriften, neue Fassungen oder redaktionelle Verzögerungen sind möglich. Für wichtige Entscheidungen sollten Nutzer die amtlichen Veröffentlichungen, etwa das Bundesgesetzblatt, gesetze-im-internet.de oder EUR-Lex, kontrollieren und bei Bedarf fachkundige juristische Beratung einholen.
Kann ich in Lawdroid ohne Internetverbindung nach Gesetzen suchen?
Ob eine Offline-Nutzung möglich ist, hängt von der technischen Umsetzung und der jeweiligen Version von Lawdroid ab. Wenn Gesetzestexte lokal gespeichert werden, kann die Suche unterwegs ohne stabile Internetverbindung besonders hilfreich sein. Allerdings besteht dann das Risiko, dass die gespeicherten Inhalte nicht dem neuesten Stand entsprechen. Nutzer sollten deshalb regelmäßig nach Aktualisierungen suchen und wichtige Vorschriften zusätzlich online überprüfen.
Ist Lawdroid kostenlos und welche Berechtigungen benötigt die App?
Ob Lawdroid vollständig kostenlos angeboten wird oder Werbung, optionale Käufe beziehungsweise bestimmte Einschränkungen enthält, kann je nach Plattform und Version unterschiedlich sein. Vor der Installation sollten die Angaben im Google Play Store oder Apple App Store geprüft werden. Ebenso lohnt sich ein Blick auf die angeforderten Berechtigungen und die Datenschutzerklärung. Für eine reine Gesetzessammlung erscheinen weitreichende Zugriffe auf persönliche Daten grundsätzlich erklärungsbedürftig.











