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Koran: Lernen & Rezitation

Bewertung
4,8
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Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Koran: Lernen & Rezitation
Paketname
com.bakrin.recite_the_holy_quran
Entwickler
BAKRIN
Bewertung
4,8
Version
2.3.0
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wer den Koran nicht nur lesen, sondern auch hören, mit der eigenen Stimme üben und den persönlichen Lernfortschritt bewusster gestalten möchte, findet in Koran: Lernen & Rezitation einen angenehm direkten Begleiter. Ich habe die App vor allem als Mischung aus digitalem Koran, Hörhilfe und Übungswerkzeug erlebt. Sie versucht nicht, mit unnötig vielen Bereichen abzulenken, sondern konzentriert sich auf einen klaren Ablauf: Text öffnen, Rezitation anhören, selbst aufnehmen und wiederholen.

Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ihre täglichen Lesezeiten flexibler gestalten wollen. Man kann sich zu Hause in Ruhe hinsetzen, unterwegs einige Verse anhören oder eine kurze Übungseinheit einlegen, wenn gerade keine längere Lernsitzung möglich ist. Gleichzeitig sollte man wissen, dass eine solche App keinen persönlichen Lehrer ersetzt. Ihre Stärke liegt in der regelmäßigen Wiederholung und im selbstständigen Arbeiten, nicht in einer individuellen Korrektur jeder Aussprache.

Wie sich die App im täglichen Gebrauch anfühlt

Der erste Eindruck ist der eines Werkzeugs, das schnell zum eigentlichen Inhalt führen möchte. Bei einer religiösen Lese- und Lern-App ist das ein wichtiger Punkt: Ich möchte nicht lange suchen, bevor ich den Text oder eine Rezitation erreiche. Gerade bei kurzen Einheiten wirkt ein geradliniger Aufbau wertvoll, weil die Hürde zum Start klein bleibt.

Für eine spontane Nutzung ist das Konzept gut geeignet. Wenn ich nur wenige Minuten habe, kann ich diese Zeit sinnvoll nutzen, statt erst eine umfangreiche Lernumgebung einzurichten. Die Kombination aus Lesen und Hören hilft außerdem dabei, nicht ausschließlich auf das Auge angewiesen zu sein. Wer sich bestimmte Stellen besser über den Klang einprägt, bekommt dadurch eine zweite Zugangsmöglichkeit.

Die App stammt von BAKRIN und gehört in den Bereich Bücher und Nachschlagewerke. Sie ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg erleichtert, besonders für Nutzer, die zunächst herausfinden möchten, ob ein digitales Übungsformat zu ihren Gewohnheiten passt. Eine Altersfreigabe ab null Jahren macht sie zudem grundsätzlich für Familien und jüngere Nutzer zugänglich, wobei bei Kindern natürlich die Begleitung durch Eltern oder Lehrkräfte sinnvoll bleibt.

Im Alltag würde ich die Anwendung nicht als Ersatz für jede andere Koran-App verstehen, sondern als fokussierte Ergänzung. Wer hauptsächlich eine umfangreiche Bibliothek mit vielen zusätzlichen Texten, Kommentaren oder Recherchewerkzeugen sucht, könnte bei einer stärker auf Nachschlagen ausgerichteten Alternative besser aufgehoben sein. Wer dagegen hören und die eigene Rezitation üben möchte, profitiert eher von diesem klaren Schwerpunkt.

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Ein sinnvoller Ablauf für kurze Lerneinheiten

Mein praktischer Tipp ist, nicht einfach nur lange Audioabschnitte laufen zu lassen. Effektiver ist ein kleiner Zyklus: zuerst einen überschaubaren Abschnitt selbst lesen, danach die Rezitation anhören und anschließend die eigene Stimme aufnehmen. Beim erneuten Anhören der Aufnahme fällt oft auf, an welchen Stellen der Lesefluss stockt oder die Wiederholung noch nicht sicher sitzt.

Dieser Ablauf ist besonders nützlich, wenn man sich nicht auf das eigene Gefühl verlassen möchte. Beim Lesen klingt eine Passage im Kopf häufig vertrauter, als sie tatsächlich vorgetragen wird. Die Aufnahme schafft Abstand zwischen Übung und Bewertung. Ich würde die eigene Stimme nicht nach einer einzigen Aufnahme beurteilen, sondern mehrere Versuche miteinander vergleichen. So wird der Fortschritt nachvollziehbarer, ohne dass man jedes Mal eine vollständige Lerneinheit absolvieren muss.

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Ein weiterer Vorteil kurzer Einheiten ist die bessere Kontrolle über die Konzentration. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, bringt eine lange Wiedergabe nicht automatisch mehr. Ich finde es sinnvoller, einen Abschnitt bewusst zu wiederholen und erst dann weiterzugehen. Die App passt dadurch gut zu einer täglichen Routine, die eher aus zehn konzentrierten Minuten als aus seltenen, sehr langen Sitzungen besteht.

Was bei längerer Nutzung wichtig wird

Bei intensiverem Gebrauch zeigt sich, ob eine Lern-App auch außerhalb des ersten Ausprobierens nützlich bleibt. Hier liegt die Stärke des Konzepts in der Wiederholbarkeit: Lesen, Hören und Aufnehmen sind Tätigkeiten, die man in verschiedenen Kombinationen einsetzen kann. Ein Anfänger kann zunächst überwiegend zuhören, während ein fortgeschrittener Nutzer mehr Zeit auf die eigene Aufnahme und den Vergleich mit der Rezitation verwendet.

Gerade beim wiederholten Üben sollte man auf die Umgebung achten. In einem ruhigen Raum ist die eigene Aufnahme deutlich brauchbarer als in einer lauten Umgebung. Das ist keine besondere Schwäche der App, sondern eine praktische Grenze jeder mobilen Sprachaufnahme. Wer unterwegs übt, sollte eher das Hören und leise Mitlesen einplanen; für die Beurteilung der eigenen Stimme ist ein ruhiger Ort die bessere Wahl.

Bei längeren Sitzungen ist außerdem die Bedienung des Geräts selbst nicht unwichtig. Ein Smartphone mit kleinem Bildschirm kann beim Lesen anstrengender sein als ein Tablet. Die App bleibt dadurch zwar mobil, aber die angenehmste Nutzung hängt stark davon ab, wie groß der Text dargestellt werden kann und wie bequem man das Gerät hält. Wer regelmäßig längere Abschnitte liest, sollte diesen persönlichen Faktor ernst nehmen.

Der wichtigste praktische Gewinn liegt für mich in der Verbindung von passivem Zuhören und aktivem Sprechen. Viele digitale Koranangebote eignen sich hervorragend zum Lesen oder Abspielen, führen den Nutzer aber nicht automatisch dazu, die eigene Stimme einzusetzen. Hier entsteht ein konkreter Übungsweg, der aus dem Smartphone mehr als einen reinen Lesebildschirm macht.

Stabilität und Verhalten bei wiederholten Sitzungen

Bei einer App, die man täglich oder mehrmals pro Woche verwenden möchte, zählt nicht nur die Zahl der Funktionen. Entscheidend ist, ob der Ablauf verlässlich genug wirkt, um eine Gewohnheit zu unterstützen. Für mich ist dabei besonders wichtig, dass eine Übung nicht unnötig unterbrochen wird und dass man nach einer Pause ohne große Umwege wieder in den Inhalt zurückfindet.

Die Version 2.3.0 zeigt, dass die Anwendung weiterentwickelt wird. Das allein ist kein Versprechen für ein vollkommen fehlerfreies Erlebnis, aber es spricht dafür, dass die App nicht als völlig statisches Einzelprojekt gedacht ist. Bei Audio- und Aufnahmefunktionen sollte man trotzdem realistisch bleiben: Das Verhalten kann stärker von Gerät, Speicherzustand und laufenden Hintergrundprozessen abhängen als bei einer reinen Text-App.

Wenn eine Sitzung unerwartet beendet wird, würde ich nicht sofort die gesamte Übungsroutine verwerfen. Ein guter Wiederherstellungsweg ist, den zuletzt bearbeiteten Abschnitt kurz zu notieren oder sich eine einfache tägliche Reihenfolge zu setzen. So bleibt man auch dann handlungsfähig, wenn man nach einer Unterbrechung nicht exakt an derselben Stelle weitermachen kann. Diese kleine Gewohnheit ist besonders hilfreich für Nutzer, die ihre Fortschritte selbst organisieren.

Bei Aufnahmen sollte man außerdem vor dem eigentlichen Vortrag kurz prüfen, ob das Mikrofon nicht verdeckt ist und ob die Umgebung ruhig genug ist. Das klingt banal, spart aber Frust. Eine schlechte Aufnahme ist nicht immer ein Problem der Anwendung; oft liegt sie an einer ungünstigen Haltung des Telefons oder an Nebengeräuschen. Wer diese beiden Punkte berücksichtigt, bekommt aus der Aufnahmefunktion deutlich mehr Nutzen.

Geräte, Speicher und alltägliche Grenzen

Die Anwendung setzt mindestens Android 7.0 voraus. Damit richtet sie sich nicht ausschließlich an die neuesten Geräte, sondern bleibt auch für viele ältere Android-Smartphones interessant. Trotzdem bedeutet eine niedrige Systemvoraussetzung nicht, dass jedes ältere Gerät gleich angenehm läuft. Ein betagtes Telefon kann beim Wechsel zwischen Text, Wiedergabe und Aufnahme weniger reaktionsfreudig wirken als ein moderneres Modell.

Für die wahrgenommene Geschwindigkeit spielen mehrere Dinge zusammen: der freie Speicher, viele gleichzeitig aktive Apps und der Zustand des Akkus. Ich würde vor einer längeren Lernsession nicht benötigte Anwendungen schließen und dem Gerät etwas freien Speicher lassen. Das ist besonders sinnvoll, wenn man häufiger Audio nutzt oder eigene Aufnahmen erstellt. Weniger Belastung im Hintergrund kann den gesamten Ablauf ruhiger machen.

Auch die Bildschirmgröße beeinflusst die Nutzung stärker, als man zunächst denkt. Auf einem kleinen Smartphone ist die App praktisch für kurze Wiederholungen, aber längeres Lesen kann mehr Scrollen und eine unruhigere Haltung erfordern. Ein Tablet ist für ausgedehnte Sitzungen wahrscheinlich angenehmer, während das Telefon seine Vorteile bei spontanen Übungen behält. Die beste Wahl hängt deshalb weniger von der App allein als vom eigenen Lernrhythmus ab.

Wer ein sehr altes oder knapp ausgestattetes Gerät verwendet, sollte die Erwartungen an aufwendige Audioabläufe vorsichtig halten. Eine reine Textdarstellung ist naturgemäß weniger fordernd als gleichzeitiges Abspielen und Aufnehmen. Für kurze Einheiten dürfte das Konzept dennoch besonders attraktiv sein, weil man nicht zwingend eine lange Sitzung planen muss. Der ressourcenschonendste Umgang besteht darin, die Funktionen nacheinander und bewusst einzusetzen, statt alles parallel zu öffnen.

Ein nicht offensichtlicher Vorteil der mobilen Form ist die Ortsunabhängigkeit, aber genau daraus entsteht auch ein Zielkonflikt. Unterwegs ist die App schnell zur Hand, doch die Qualität der eigenen Aufnahme leidet leicht unter Verkehr, Gesprächen oder Wind. Ich würde deshalb zwei Nutzungsarten trennen: unterwegs hören und lesen, zu Hause oder in einem ruhigen Raum aufnehmen. Diese Aufteilung macht das Werkzeug im Alltag verlässlicher, ohne dass man seine Flexibilität aufgeben muss.

Für wen sich die App besonders eignet

Ich sehe den größten Nutzen bei Lernenden, die bereits einen eigenen Zugang zum Koran haben und ihre Rezitation regelmäßiger trainieren möchten. Die App kann dabei helfen, aus einem guten Vorsatz eine konkrete Abfolge zu machen. Statt nur gelegentlich zuzuhören, entsteht die Möglichkeit, selbst zu sprechen, die Aufnahme zu prüfen und einen Abschnitt später erneut anzugehen.

Auch für Personen, die beim Lernen stark über das Hören arbeiten, ist das Konzept passend. Manche merken sich Klang, Rhythmus und Wiederholung leichter als eine ausschließlich visuelle Darstellung. Die App bietet dafür einen mobilen Rahmen, der sich in Pausen, am Morgen oder vor dem Schlafengehen einsetzen lässt. Ich würde allerdings darauf achten, dass das Hören nicht zum bloßen Hintergrundgeräusch wird; der Lerneffekt steigt, wenn man aufmerksam mitliest oder anschließend selbst rezitiert.

Für Familien kann die niedrige Altersfreigabe ein angenehmer Rahmen sein. Jüngere Nutzer sollten die Inhalte und die Aussprache aber nicht völlig ohne Anleitung bearbeiten, wenn sie gezielt lernen möchten. Eine erwachsene Person oder eine Lehrkraft kann besser erklären, worauf bei der Rezitation zu achten ist. Die Anwendung unterstützt das Üben, übernimmt aber nicht die pädagogische Rolle eines Menschen.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine wissenschaftliche Rechercheplattform erwarten. Wer ausführliche Erläuterungen, umfangreiche Querverweise oder eine große Sammlung zusätzlicher Nachschlageinhalte benötigt, sollte die App eher zusammen mit einem spezialisierten Angebot verwenden. Ebenso ist sie nicht die ideale alleinige Lösung für jemanden, der eine persönliche Korrektur der Aussprache braucht. In diesem Fall bleibt direkter Unterricht wertvoller.

Ein realistischer Alltagstest

Stell dir vor, du hast morgens nur eine kurze Pause, bevor der Tag beginnt. Statt eine lange Sitzung zu planen, öffnest du einen vertrauten Abschnitt, liest ihn zunächst selbst und hörst danach die Rezitation. Am Abend kannst du an derselben Stelle die eigene Stimme aufnehmen. Dieser geteilte Ablauf ist realistischer als der Versuch, jeden Tag eine große Menge zu bewältigen, und er nutzt die drei zentralen Arbeitsweisen der App sinnvoll.

Für Berufstätige oder Studierende ist diese Flexibilität besonders hilfreich. Eine Sitzung kann im ruhigen Zimmer stattfinden, während das Hören auch in einer Wartezeit möglich ist. Ich würde die Aufnahme nicht zwischen zwei lauten Terminen erzwingen, sondern bewusst auf einen Moment verschieben, in dem man sich konzentrieren kann. So bleibt die Funktion ein Lernwerkzeug und wird nicht zu einer hastigen Pflichtübung.

Ein fortgeschrittener Workflow besteht darin, schwierige Stellen mit einem eigenen kleinen Plan zu versehen. Man kann etwa zuerst nur zuhören, dann abschnittsweise nachsprechen und am Ende eine vollständige Aufnahme machen. Der Vorteil ist, dass man nicht jedes Mal den gesamten Text gleich behandeln muss. Leichte Passagen lassen sich zügig wiederholen, während anspruchsvollere Stellen mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Ich würde außerdem regelmäßige Pausen einbauen. Bei religiösem Lernen zählt nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Aufmerksamkeit. Wenn die Stimme müde wird oder die Konzentration nachlässt, ist eine kürzere Wiederholung oft sinnvoller als eine weitere lange Aufnahme. Die App macht solche kleinen Einheiten möglich, aber die Entscheidung über Tempo und Umfang bleibt beim Nutzer.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Im Vergleich zu einer gedruckten Ausgabe bietet die App mehr Flexibilität beim Hören und Aufnehmen, verlangt dafür aber ein geeignetes Gerät und eine gewisse Bildschirmdisziplin. Das Buch ist unabhängig von Akku und Benachrichtigungen und kann für konzentriertes Lesen ruhiger wirken. Die mobile Anwendung ist im Vorteil, wenn Audio und spontane Wiederholung wichtig sind.

Gegenüber einer einfachen Audio-App geht dieses Angebot einen Schritt weiter, weil die eigene Stimme Teil des Lernablaufs wird. Eine reine Wiedergabe-App kann angenehmer sein, wenn man ausschließlich zuhören möchte. Sobald man aber aktiv an der Rezitation arbeiten will, ist die Möglichkeit zur Aufnahme ein klarer Mehrwert. Sie ersetzt zwar keine fachkundige Rückmeldung, macht die eigene Entwicklung aber hörbarer.

Im Vergleich zu umfassenden Lernplattformen wirkt der Ansatz konzentrierter. Das kann ein Vorteil für Menschen sein, die sich schnell in zu vielen Menüs verlieren. Es kann aber auch eine Grenze sein, wenn man detaillierte Lernpläne, vielfältige Zusatzmaterialien oder eine sehr ausgefeilte Fortschrittsverwaltung sucht. Ich würde deshalb nicht fragen, welche App allgemein die beste ist, sondern ob der eigene Schwerpunkt auf Lesen, Hören und Sprechen liegt.

Dass die Anwendung kostenlos ist, macht diesen Vergleich besonders unkompliziert. Man kann sie ausprobieren, ohne zunächst eine finanzielle Entscheidung treffen zu müssen. Der eigentliche Prüfpunkt ist daher nicht der Preis, sondern ob der gewählte Ablauf zur eigenen Lernweise passt. Wer nur einen statischen Text benötigt, braucht möglicherweise keine Aufnahmefunktion; wer regelmäßig üben möchte, kann gerade darin den entscheidenden Nutzen finden.

Mein Urteil zu Tempo, Ressourcen und Erholung

Bei der wahrgenommenen Geschwindigkeit erwarte ich von einer App mit Text, Audio und Aufnahme etwas mehr Abhängigkeit vom jeweiligen Gerät als bei einem einfachen digitalen Buch. Auf einem ausreichend aktuellen Smartphone sollte der Wechsel zwischen den Kernaufgaben im normalen Alltag angenehm bleiben. Auf älteren Geräten würde ich eher mit kleinen Verzögerungen rechnen und Sitzungen überschaubar halten, statt mehrere Funktionen gleichzeitig zu fordern.

Die Ressourcennutzung wirkt in diesem Konzept vor allem dann relevant, wenn Audio und Aufnahme längere Zeit eingesetzt werden. Für kurze Lerneinheiten sehe ich den größten praktischen Vorteil: Sie lassen sich leichter in den Tag einbauen und belasten das Gerät weniger als ausgedehnte Sitzungen. Wer viele Aufnahmen hintereinander erstellt, sollte den verfügbaren Speicher und den Akkustand im Blick behalten.

Bei Unterbrechungen hilft eine einfache persönliche Struktur mehr als der Versuch, jede Sitzung technisch abzusichern. Wenn ich mir Abschnitt und Ziel der nächsten Einheit merke, kann ich nach einer Pause schnell wieder einsteigen. Das ist ein kleiner, aber wertvoller Unterschied zwischen gelegentlichem Ausprobieren und einer stabilen Lernroutine.

Die breite Nutzung spricht ebenfalls für eine niedrige Einstiegshürde: Die App kommt auf über eine Million Installationen und erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 bei rund siebzehntausend Bewertungen. Diese Zahlen sind für mich ein Hinweis auf großes Interesse und eine überwiegend positive Aufnahme, ersetzen aber nicht die eigene Prüfung des Arbeitsablaufs. Gerade bei religiösen Inhalten bleiben persönliche Vorlieben bei Darstellung, Rezitation und Lernmethode entscheidend.

Veröffentlicht wurde die App am 30. November 2022. Seitdem ist sie als kostenloses Werkzeug für das Lesen, Hören und Üben interessant geblieben. Ich würde sie vor allem denjenigen empfehlen, die ihre Rezitation selbstständiger und regelmäßiger trainieren möchten, ohne dafür eine komplizierte Lernumgebung zu benötigen. Wer hingegen eine ausführliche Wissensdatenbank, persönliche Lehrkorrektur oder ausschließlich eine ablenkungsfreie Papiererfahrung sucht, sollte eine andere Lösung ergänzend oder stattdessen wählen.

Unterm Strich ist Koran: Lernen & Rezitation für mich eine praktische, klar ausgerichtete App mit einem echten Mehrwert gegenüber einer bloßen digitalen Textausgabe. Ihre beste Seite zeigt sie in kurzen, wiederholbaren Übungseinheiten: lesen, zuhören, aufnehmen, später erneut prüfen. Genau diese Verbindung macht sie empfehlenswert für den Alltag. Man sollte nur die Grenzen mobiler Aufnahmen, älterer Geräte und des selbstständigen Lernens einplanen. Wer damit umgehen kann, erhält ein zugängliches Werkzeug, das die persönliche Praxis sinnvoll unterstützt.

Vorteile

  • Übersichtliche Navigation erleichtert den schnellen Zugriff auf Suren und Lektionen.
  • Audio-Wiedergabe kann das Lernen unterwegs und ohne Blick auf den Bildschirm unterstützen.
  • Wiederholungsfunktionen helfen dabei
  • schwierige Verse gezielt zu üben.
  • Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene mit unterschiedlichen Lernzielen.
  • Eine digitale Lösung spart Platz und ermöglicht den Zugriff auf einem mobilen Gerät.

Nachteile

  • Für manche Inhalte oder Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein.
  • Die Qualität der Lernerfahrung hängt stark vom verwendeten Audiomaterial ab.
  • Werbung kann beim Lernen oder Rezitieren den Lesefluss unterbrechen.
  • Kleine Displays sind für längere Lernsitzungen weniger komfortabel als gedruckte Ausgaben.
  • Fortgeschrittene Nutzer könnten bei detaillierten Tajwid-Erklärungen mehr Tiefe erwarten.

Häufig gestellte Fragen

Was bietet die App „Koran: Lernen & Rezitation“ genau?

„Koran: Lernen & Rezitation“ richtet sich an Nutzer, die den Koran auf dem Smartphone lesen, anhören und schrittweise lernen möchten. Je nach verfügbarer Version können arabischer Originaltext, Übersetzungen, Rezitationen und Lernfunktionen enthalten sein. Die App eignet sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene, die unterwegs Verse wiederholen oder ihre Aussprache verbessern möchten.

Benötigt die App eine Internetverbindung?

Für das erste Laden von Inhalten, Audio-Rezitationen oder Übersetzungen kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Einige Funktionen lassen sich möglicherweise nach dem Herunterladen auch offline verwenden, allerdings hängt das von der jeweiligen App-Version und den gespeicherten Inhalten ab. Wer die Anwendung auf Reisen oder ohne mobiles Datenvolumen nutzen möchte, sollte die Offline-Möglichkeiten vorher in den Einstellungen prüfen.

Ist die App für Anfänger geeignet, die den Koran lesen lernen möchten?

Ja, die Anwendung kann besonders für Einsteiger hilfreich sein, wenn sie Funktionen wie wiederholbare Rezitationen, übersichtliche Suren-Navigation oder eine begleitende Übersetzung bietet. Dennoch ersetzt sie keinen qualifizierten Lehrer, vor allem beim Erlernen der korrekten Aussprache und der Regeln des Tadschwid. Anfänger sollten die App daher als ergänzendes Lernwerkzeug und nicht als alleinige Unterrichtsquelle verstehen.

Welche Sprachen und Übersetzungen werden unterstützt?

Der arabische Korantext steht normalerweise im Mittelpunkt, während zusätzliche Übersetzungen von der konkreten Version der App abhängen. Vor dem Download lohnt sich ein Blick auf die Beschreibung im jeweiligen App-Store, um zu prüfen, ob Deutsch und weitere gewünschte Sprachen verfügbar sind. Auch die Qualität und Herkunft der Übersetzung sollten berücksichtigt werden, da unterschiedliche Übersetzer teilweise verschiedene Formulierungen verwenden.

Ist „Koran: Lernen & Rezitation“ kostenlos und enthält die App Werbung?

Ob die App vollständig kostenlos ist, Werbung einblendet oder optionale In-App-Käufe anbietet, kann sich je nach Plattform und Version unterscheiden. Häufig sind die grundlegenden Lese- und Hörfunktionen gratis verfügbar, während zusätzliche Inhalte oder eine werbefreie Nutzung kostenpflichtig sein können. Nutzer sollten vor der Installation die Angaben zu Preisen, Abonnements und Datenschutz im Google Play Store oder App Store sorgfältig prüfen.

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