Hearing Remote
- Bewertung
- 4,0
- Downloads
- 500.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Hearing Remote
- Kategorie
- Medizin
- Paketname
- com.sonova.vista.rcapp
- Entwickler
- Sonova AG
- Bewertung
- 4,0
- Version
- 5.5.0
Analyse von Appcrazy
Wer ein Hörgerät trägt, möchte im Alltag nicht jedes Mal am Gerät selbst herumtasten oder nach einer kleinen Fernbedienung suchen. Genau hier setzt Hearing Remote an: Die kostenlose Medizin-App von Sonova AG verwandelt das kompatible Smartphone in eine praktische Steuerzentrale für den persönlichen Höralltag. Ich finde den Ansatz besonders dann hilfreich, wenn sich die Hörsituation häufig ändert – etwa beim Wechsel vom ruhigen Wohnzimmer in ein belebtes Café.
Mein Eindruck nach der Nutzung ist allerdings nicht einfach nur „installieren und vergessen“. Die App ist ein Begleiter für Menschen, deren Hörgeräte mit ihr zusammenspielen. Sie ersetzt weder das Hörgerät noch eine fachliche Anpassung, kann aber die Bedienung im Alltag deutlich angenehmer machen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,0 bei rund 13.000 Bewertungen und mehr als 500.000 Installationen ist sie außerdem längst kein Nischenwerkzeug mehr.
So fühlt sich der aktuelle Stand im Alltag an
Eine Fernbedienung, die dort ist, wo das Smartphone liegt
Der größte Vorteil zeigt sich sofort: Das Smartphone ist meistens ohnehin griffbereit. Statt am Ohr nach winzigen Tasten zu suchen, kann ich die relevanten Einstellungen über eine größere Oberfläche bedienen. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch für Personen interessant, denen kleine Bedienelemente schwerfallen oder die ihr Hörgerät möglichst unauffällig anpassen möchten.
Die App richtet sich nicht an beliebige Bluetooth-Kopfhörer und ist auch kein allgemeiner Gehörtest. Ihr Sinn liegt in der Verbindung mit einem passenden Hörsystem. Deshalb sollte man vor der Installation zuerst klären, ob das eigene Hörgerät unterstützt wird. Wer noch kein kompatibles System besitzt, wird aus der Anwendung allein keinen Nutzen ziehen.
Im praktischen Einsatz zählt weniger, wie spektakulär die Oberfläche aussieht, sondern ob eine Änderung schnell gelingt. Wenn ich in einer Gesprächsrunde sitze und die Umgebung plötzlich lauter wird, möchte ich nicht mehrere Menüs durchsuchen. Eine gute Fernbedienung muss in solchen Momenten ruhig, verständlich und möglichst direkt reagieren. Genau an diesem Punkt spielt eine Smartphone-App ihre Stärke gegenüber winzigen Tasten am Hörgerät aus.
Für wen die Bedienung besonders sinnvoll ist
Hearing Remote passt meiner Einschätzung nach vor allem zu Menschen, die ihre Hörgeräte regelmäßig in unterschiedlichen Situationen verwenden: zu Hause, unterwegs, bei Gesprächen oder in Räumen mit wechselnden Geräuschpegeln. Auch Angehörige können den Ansatz praktisch finden, wenn sie einer älteren Person bei der Bedienung helfen. Das Telefon bietet mehr Platz für Beschriftungen und ist leichter zu zeigen als ein kleines Gerät am Ohr.
Ein realistisches Beispiel: Ich sitze mit Freunden in einem Restaurant. Zu Beginn ist es noch ruhig, später kommen weitere Gäste hinzu und der Geräuschpegel steigt. Statt das Gespräch aufzugeben oder am Hörgerät herumzudrücken, kann ich die App öffnen und die Einstellung an die neue Umgebung anpassen. Danach lege ich das Smartphone wieder weg. Dieser Ablauf ist unspektakulär, aber genau solche kleinen Eingriffe entscheiden darüber, ob Technik im Alltag wirklich hilfreich ist.
Weniger geeignet ist die Anwendung für Personen, die eine eigenständige Diagnose, eine medizinische Beratung oder eine automatische Lösung für jedes Hörproblem erwarten. Auch wer sein Hörgerät grundsätzlich nur einmal beim Hörakustiker einstellen lässt und danach keine Änderungen möchte, braucht eine Fernbedienungs-App wahrscheinlich selten.
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Was sich gegenüber der Bedienung am Hörgerät verändert
Im Vergleich zur direkten Bedienung am Hörgerät bietet das Smartphone vor allem bessere Sichtbarkeit. Kleine Tasten geben oft nur wenig Rückmeldung darüber, was gerade verändert wurde. Auf dem Telefon kann eine Einstellung nachvollziehbarer wirken, weil die Bedienung auf einem größeren Bildschirm stattfindet. Das ist besonders angenehm, wenn ich nicht sicher bin, ob ein Tastendruck tatsächlich registriert wurde.
Der Nachteil ist ebenso klar: Das Telefon muss in Reichweite und einsatzbereit sein. Ist der Akku leer, liegt es in einer anderen Tasche oder wird gerade für einen Anruf gebraucht, ist die direkte Bedienung am Hörgerät die verlässlichere Notlösung. Ich würde deshalb die App als Ergänzung betrachten, nicht als vollständigen Ersatz für die grundlegenden Bedienelemente des Hörsystems.
Die Rolle des Entwicklers und der aktuellen Ausgabe
Hinter der Anwendung steht Sonova AG, ein Unternehmen mit direktem Bezug zur Hörversorgung. Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu einer beliebigen Drittanbieter-Fernbedienung, denn bei einer solchen App kommt es nicht nur auf eine hübsche Oberfläche an. Entscheidend sind die Verbindung zum Hörsystem, die verständliche Steuerung und ein Verhalten, das im Alltag nicht zusätzlich verunsichert.
Die derzeitige Version ist 5.5.0. Das zeigt, dass die Anwendung über eine längere Zeit weiterentwickelt wurde und nicht bei einem frühen Prototyp stehen geblieben ist. Veröffentlicht wurde sie am 3. März 2018; die aktuelle Ausgabe sollte man deshalb als Ergebnis einer gewachsenen Produktentwicklung betrachten. Das ist positiv, bedeutet aber nicht automatisch, dass jedes ältere Smartphone oder jedes Hörgerät gleich gut funktioniert.
Für die Nutzung wird mindestens Android 10 benötigt. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte diese Voraussetzung vor dem Download prüfen. Auf einem neueren Smartphone ist die technische Basis im Alltag weniger problematisch; bei älteren Geräten kann dagegen schon die Betriebssystemgrenze entscheiden, ob die App überhaupt infrage kommt.
Was die Weiterentwicklung für bestehende Nutzer bedeutet
Für Menschen, die die Anwendung bereits länger verwenden, ist eine neue Version vor allem dann wertvoll, wenn sie die tägliche Bedienung stabiler und klarer macht. Bei einer Fernbedienung für Hörgeräte zählt nicht unbedingt eine große Zahl sichtbarer Neuerungen. Schon eine verständlichere Anordnung, weniger Irritationen beim Verbinden oder ein zuverlässigerer Ablauf können im Alltag einen spürbaren Unterschied machen.
Ich würde nach einem Update nicht sofort jede Einstellung neu ausprobieren, sondern zuerst den bisherigen Standardweg testen: App öffnen, Verbindung herstellen, eine vertraute Anpassung vornehmen und anschließend prüfen, ob das Hörgerät wie erwartet reagiert. Dieser kurze Kontrollablauf ist sinnvoll, weil man dadurch Änderungen bemerkt, ohne gerade in einer wichtigen Gesprächssituation überrascht zu werden.
Wer die App schon länger nutzt, sollte außerdem nicht davon ausgehen, dass ein Smartphone-Wechsel automatisch reibungslos verläuft. Die Anwendung ist zwar auf die Fernbedienung ausgerichtet, aber die eigentliche Verbindung hängt vom Hörsystem und der jeweiligen Gerätekonfiguration ab. Deshalb würde ich nach einem Telefonwechsel etwas Zeit für einen Test zu Hause einplanen, bevor ich mich auf die Steuerung bei einem Termin oder einer Reise verlasse.
Ein sinnvoller Ablauf für neue Nutzer
Ich empfehle, die erste Einrichtung nicht zwischen Tür und Angel zu beginnen. Am besten sitzt man in einer ruhigen Umgebung, hat das Hörgerät eingeschaltet und legt das Smartphone in unmittelbare Nähe. So lässt sich leichter erkennen, ob die Verbindung funktioniert und ob die Bedienung verständlich ist.
Zuerst prüfe ich, ob das Smartphone die erforderliche Android-Version besitzt und ob das eigene Hörgerät mit der App verwendet werden kann.
Danach starte ich die Verbindung in einer ruhigen Umgebung, statt sie direkt in einem vollen Raum zu testen.
Anschließend probiere ich nur eine Änderung nach der anderen aus. So weiß ich, welche Einstellung welchen Effekt hatte.
Zum Schluss teste ich die App in einer zweiten Alltagssituation, beispielsweise bei einem kurzen Gespräch draußen oder in einem Geschäft.
Dieser schrittweise Ansatz wirkt vielleicht vorsichtig, spart aber später Zeit. Gerade bei Hörhilfen ist es nicht hilfreich, mehrere Dinge gleichzeitig zu verändern und anschließend nicht mehr zu wissen, welche Einstellung angenehm war.
Die kleinen Arbeitsweisen, die den Unterschied machen
Ein konkreter Tipp ist, die App nicht erst dann zu öffnen, wenn die Umgebung bereits anstrengend geworden ist. Wenn ich weiß, dass ich in ein Restaurant, zu einer Veranstaltung oder in einen größeren Raum gehe, kann ich die Verbindung vorher kurz prüfen. Das reduziert den Stress, falls das Smartphone später nicht sofort reagiert.
Ein zweiter, weniger offensichtlicher Vorteil liegt in der gemeinsamen Nutzungssituation. Angehörige müssen nicht unbedingt am Hörgerät selbst hantieren. Wenn die betroffene Person einverstanden ist, kann sie die Anzeige auf dem Smartphone zeigen und die gewünschte Anpassung gemeinsam vornehmen. Das kann die Kommunikation erleichtern, ohne dass jemand ungefragt am Ohrgerät herumdrückt.
Ein dritter Punkt betrifft die eigene Gewohnheit: Ich würde mir nicht für jede kleine Veränderung eine neue Einstellung merken wollen. Besser ist es, zwei oder drei typische Situationen zu beobachten und herauszufinden, wann die App wirklich gebraucht wird. So bleibt sie ein gezieltes Werkzeug und wird nicht zu einer zusätzlichen Aufgabe, bei der man ständig nach der perfekten Einstellung sucht.
Wo die Grenzen spürbar werden
Die App kann die Bedienung vereinfachen, aber sie kann kein schlecht angepasstes Hörgerät grundsätzlich reparieren. Wenn Stimmen dauerhaft unverständlich bleiben, ein Ohr unangenehm laut wirkt oder die Wahrnehmung trotz verschiedener Einstellungen nicht passt, würde ich nicht endlos in der Anwendung experimentieren. Dann ist ein Termin beim Hörakustiker die bessere Lösung.
Auch die Abhängigkeit vom Smartphone ist eine echte Einschränkung. Eine klassische Fernbedienung oder die Tasten am Hörgerät funktionieren in einer anderen Weise: Sie sind nicht auf einen großen Bildschirm angewiesen. Wer häufig ohne Telefon unterwegs ist, ein sehr kleines Display nutzt oder sich mit Smartphone-Menüs unwohl fühlt, könnte diese Alternativen praktischer finden.
Hinzu kommt die Lernkurve. Obwohl eine Fernbedienung grundsätzlich leicht verständlich klingt, müssen neue Nutzer erst herausfinden, welche Veränderung in welcher Umgebung sinnvoll ist. Die App nimmt diese persönliche Gewöhnung nicht ab. Sie stellt die Bedienmöglichkeit bereit; das gute Ergebnis entsteht erst durch vorsichtiges Ausprobieren und gegebenenfalls professionelle Anpassung.
Wie sie sich gegen übliche Alternativen schlägt
Gegenüber der direkten Bedienung am Hörgerät gewinnt Hearing Remote beim Überblick und bei der Zugänglichkeit. Das Smartphone ist größer, vertrauter und leichter zu zeigen. Für Menschen mit eingeschränkter Fingerbeweglichkeit oder unsicherem Gefühl bei kleinen Tasten kann das entscheidend sein.
Gegenüber einer separaten Fernbedienung gewinnt die App beim Gepäck. Ich muss kein zusätzliches Gerät mitnehmen, solange das Smartphone ohnehin dabei ist. Dafür ist eine separate Fernbedienung möglicherweise angenehmer für Personen, die das Telefon nicht regelmäßig verwenden oder es nicht als technische Steuerzentrale einsetzen möchten.
Gegenüber einem Hörakustiker ist die App schneller für kleine Alltagssituationen, aber nicht die bessere Adresse für grundlegende Probleme. Der Akustiker beurteilt die Hörversorgung fachlich und kann die Anpassung umfassender verändern. Die Anwendung ist eher für die Feinsteuerung im Moment gedacht. Diese Unterscheidung ist wichtig, damit man von ihr nicht mehr erwartet, als eine mobile Fernbedienung leisten kann.
Was ich vor der Entscheidung prüfen würde
Vor der Installation würde ich mir vier Fragen stellen: Ist mein Hörgerät kompatibel? Verwende ich ein Smartphone mit mindestens Android 10? Möchte ich Einstellungen selbst im Alltag verändern? Und bin ich bereit, die Verbindung zunächst in Ruhe zu testen? Wenn die Antworten überwiegend positiv ausfallen, spricht viel dafür, die kostenlose App auszuprobieren.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das macht die Anwendung auch in einem Haushalt mit verschiedenen Generationen unkompliziert zugänglich, sagt aber nichts darüber aus, ob die Bedienung für jede Person automatisch leicht ist. Gerade ältere Nutzer können von einer gemeinsamen ersten Einrichtung profitieren.
Die App ist kostenlos, was die Entscheidung erleichtert. Trotzdem sollte man den Wert nicht nur am Preis messen. Wenn das Hörgerät nicht unterstützt wird oder die Steuerung im persönlichen Alltag kaum gebraucht wird, bleibt auch eine kostenlose Installation ohne großen Nutzen. Umgekehrt kann sie für regelmäßige Nutzer eine praktische Ergänzung sein, weil kein separates Steuergerät angeschafft werden muss.
Worauf ich bei der weiteren Entwicklung achten würde
Bei künftigen Ausgaben würde ich besonders auf drei Dinge achten: eine möglichst klare Bedienung für Menschen mit unterschiedlichen technischen Erfahrungen, eine stabile Verbindung im Alltag und transparente Hinweise, wenn das Hörgerät nicht erreichbar ist. Gerade bei einer Medizin-App sollte eine verständliche Rückmeldung wichtiger sein als eine überladene Oberfläche.
Für bestehende Nutzer wäre außerdem interessant, wie gut die Anwendung mit neuen Smartphone-Generationen und unterschiedlichen Hörsystemen Schritt hält. Die Version 5.5.0 zeigt einen aktuellen Entwicklungsstand, aber die langfristige Qualität entscheidet sich daran, ob die App auch nach einem Gerätewechsel verlässlich bleibt. Ich würde deshalb Updates nicht blind installieren, sondern nach jeder Aktualisierung kurz in vertrauter Umgebung testen.
Ein weiterer Beobachtungspunkt ist die Balance zwischen Selbstbedienung und Überforderung. Mehr Einstellmöglichkeiten klingen zunächst gut, können aber für jemanden, der nur schnell die Lautstärke oder eine Hörsituation anpassen möchte, unnötig kompliziert werden. Die beste Weiterentwicklung wäre für mich nicht automatisch die umfangreichste, sondern diejenige, die im entscheidenden Moment verständlich bleibt.
Mein Urteil für verschiedene Nutzergruppen
Ich empfehle Hearing Remote vor allem Hörgeräteträgern, die ihr Smartphone sicher bedienen und im Alltag häufiger zwischen unterschiedlichen Hörsituationen wechseln. Auch Angehörige, die bei der ersten Einrichtung unterstützen, können von der größeren und vertrauteren Oberfläche profitieren. Für diese Gruppe ist die App mehr als eine Spielerei: Sie kann eine kleine, aber regelmäßig nützliche Alltagshilfe sein.
Ich wäre zurückhaltender bei Menschen, die ihr Hörgerät selten verändern, grundsätzlich ohne Smartphone unterwegs sind oder eine medizinische Lösung für anhaltende Hörprobleme suchen. In diesen Fällen sind die direkte Bedienung, eine separate Fernbedienung oder ein Termin beim Hörakustiker wahrscheinlich die passendere Wahl.
Unterm Strich sehe ich die Anwendung als praktische Ergänzung mit klarer Aufgabe. Sie macht ein kompatibles Hörsystem über das Telefon leichter bedienbar, ohne den Anspruch zu erheben, die gesamte Hörversorgung zu ersetzen. Dass sie kostenlos ist und bereits viele Nutzer erreicht, senkt die Einstiegshürde. Entscheidend bleibt aber die persönliche Kombination aus Hörgerät, Smartphone und Alltag.
Mein Fazit: Wer eine unkomplizierte mobile Steuerung für sein kompatibles Hörgerät sucht, sollte Hearing Remote ausprobieren – idealerweise zuerst zu Hause und mit realistischen Erwartungen. Für mich liegt die Stärke nicht in großen Versprechen, sondern in den kleinen Momenten, in denen eine schnelle Anpassung ein Gespräch angenehmer macht. Genau dort kann diese App ihren Platz finden.
Vorteile
- Ermöglicht diskrete Anpassungen der Hörgeräte per Smartphone.
- Lautstärke und Klang lassen sich bequem in verschiedenen Umgebungen steuern.
- Individuelle Hörprogramme können schnell ausgewählt werden.
- Die Bedienung ist meist übersichtlich und auch für Einsteiger verständlich.
- Praktisch
- wenn das Hörgerät nicht direkt erreichbar oder schwer bedienbar ist.
Nachteile
- Die unterstützten Hörgeräte hängen stark vom Hersteller und Modell ab.
- Bluetooth-Verbindung und Kopplung können gelegentlich instabil sein.
- Ein kompatibles Smartphone ist für die Fernbedienung erforderlich.
- Einige Funktionen können den Akkuverbrauch des Smartphones erhöhen.
- Bei fehlenden Zugriffsrechten arbeitet die App möglicherweise nur eingeschränkt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Hearing Remote und wofür kann ich die App verwenden?
Hearing Remote ist eine Begleit-App für kompatible Hörgeräte, mit der sich bestimmte Funktionen bequem über ein Android- oder iOS-Smartphone steuern lassen. Je nach Hörgerätemodell können Nutzer unter anderem die Lautstärke anpassen, Hörprogramme auswählen, Klangoptionen verändern oder den Batteriestatus prüfen. Der genaue Funktionsumfang hängt jedoch vom Hersteller, Modell und der verwendeten App-Version ab.
Ist Hearing Remote mit allen Hörgeräten und Smartphones kompatibel?
Nein, Hearing Remote funktioniert nicht automatisch mit jedem Hörgerät oder jedem Smartphone. Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Hörgerätemodell ausdrücklich unterstützt wird und welche Android- beziehungsweise iOS-Version erforderlich ist. Außerdem können Bluetooth-Anforderungen, regionale Einschränkungen und Unterschiede zwischen einzelnen Herstellermodellen eine Rolle spielen. Die Kompatibilitätsliste des Anbieters ist daher besonders wichtig.
Wie wird Hearing Remote mit dem Hörgerät verbunden?
Nach der Installation müssen in der Regel Bluetooth aktiviert und die Hörgeräte eingeschaltet beziehungsweise korrekt eingesetzt werden. Anschließend führt die App normalerweise durch die Suche und Kopplung der Geräte. Je nach Smartphone kann eine zusätzliche Verbindung über die Systemeinstellungen notwendig sein. Wenn die Hörgeräte nicht erkannt werden, helfen häufig ein Neustart, das erneute Aktivieren von Bluetooth oder das Entfernen einer alten Kopplung.
Kann ich mit Hearing Remote die Lautstärke und Hörprogramme ändern?
Bei unterstützten Hörgeräten ermöglicht Hearing Remote meist eine komfortable Anpassung der Lautstärke sowie den Wechsel zwischen verschiedenen Hörprogrammen. Teilweise lassen sich auch Klangbalance, Geräuschunterdrückung oder ähnliche Einstellungen verändern. Die verfügbaren Optionen unterscheiden sich allerdings deutlich je nach Gerät. Die App ersetzt keine professionelle Anpassung durch ein Hörakustik-Fachgeschäft und sollte nicht als medizinische Diagnose- oder Behandlungslösung verstanden werden.
Ist Hearing Remote kostenlos und welche Daten benötigt die App?
Die App kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen werden, wobei der genaue Preis und mögliche Zusatzfunktionen vom jeweiligen Anbieter und App-Store abhängen. Für die Nutzung werden typischerweise Bluetooth- und Geräteberechtigungen benötigt, damit die Hörgeräte erkannt und gesteuert werden können. Nutzer sollten die Datenschutzinformationen prüfen, insbesondere wenn Nutzungsdaten, Geräteinformationen oder Diagnosedaten verarbeitet werden. Eine Internetverbindung kann für Einrichtung, Updates oder Support erforderlich sein.
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