Google Analytics
- Bewertung
- 3,7
- Downloads
- 10.000.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Google Analytics
- Kategorie
- Business
- Paketname
- com.google.android.apps.giant
- Entwickler
- Google LLC
- Bewertung
- 3,7
- Version
- Je nach Gerät unterschiedlich
Analyse von Appcrazy
Wer seine Website oder App nicht nur nach Gefühl beurteilen möchte, braucht unterwegs einen schnellen Blick auf echte Nutzungsdaten. Genau hier setzt Google Analytics an: Die Business-App von Google LLC bringt Analytics-Auswertungen auf das mobile Gerät, damit ich wichtige Entwicklungen auch dann prüfen kann, wenn ich gerade nicht am Schreibtisch sitze. In meinem Alltag ist sie dabei weniger ein vollständiger Ersatz für die Weboberfläche als ein mobiles Kontrollzentrum für die Fragen, die schnell beantwortet werden müssen.
Das klingt zunächst unkompliziert, doch der praktische Nutzen hängt stark davon ab, ob das richtige Analytics-Konto, die passende Property und die korrekte Datenansicht geöffnet sind. Viele vermeintliche App-Probleme entstehen nämlich schon vor der eigentlichen Auswertung. Deshalb bewerte ich die Anwendung nicht nur danach, ob sie Daten anzeigt, sondern auch danach, wie gut sie mir hilft, zwischen einem echten Messproblem und einer falschen Auswahl zu unterscheiden.
Wo der mobile Zugriff in der Praxis ins Stocken gerät
Der häufigste Stolperstein ist nicht die Darstellung selbst, sondern der Einstieg. Wer mehrere Google-Konten nutzt, landet leicht in einem Konto, das zwar erfolgreich angemeldet ist, aber keinen Zugriff auf die erwartete Website oder App besitzt. Die Oberfläche wirkt dann schnell leer oder unvollständig. Für mich ist das ein wichtiger Unterschied: Eine fehlende Zahl bedeutet nicht automatisch, dass Google Analytics nicht funktioniert.
Besonders verwirrend kann die Auswahl zwischen verschiedenen Properties sein. Eine Firma kann mehrere Projekte, Domains oder Anwendungen verwalten, und auf dem kleinen Bildschirm ist nicht immer sofort klar, welche davon gerade aktiv ist. Bevor ich einen Bericht bewerte, prüfe ich deshalb zuerst den Kontonamen und die ausgewählte Property. Dieser kurze Blick spart mehr Zeit, als direkt einzelne Berichte neu zu laden.
Ein weiterer Punkt ist die zeitliche Einordnung. Mobile Auswertungen eignen sich gut, um Trends, auffällige Veränderungen oder aktuelle Kampagnen im Auge zu behalten. Sie sind aber kein zuverlässiges Werkzeug, wenn ich innerhalb weniger Minuten eine endgültige Abrechnung oder eine lückenlose Echtzeitprüfung erwarte. Daten können verzögert erscheinen, und ein kurzer Zeitraum kann ein falsches Bild erzeugen. Ich vergleiche auffällige Werte deshalb lieber mit einem längeren Zeitraum, bevor ich eine Entscheidung treffe.
Die Bewertung von 3,7 bei rund 133.000 abgegebenen Bewertungen zeigt auch, dass die App nicht für jeden Arbeitsstil gleich angenehm ist. Sie ist kostenlos und für alle Altersstufen freigegeben, was den Einstieg erleichtert. Trotzdem bleibt Analytics ein Fachwerkzeug: Wer nur gelegentlich wissen möchte, wie viele Menschen eine Seite besuchen, kann sich von den vielen Begriffen und Auswahlmöglichkeiten zunächst überfordert fühlen.
Warum eine leere Ansicht nicht sofort ein Fehler ist
Wenn eine Karte oder ein Bericht keine Werte zeigt, prüfe ich zuerst den Zeitraum, die Property und mögliche Filter. Ein versehentlich zu eng gesetzter Zeitraum kann genauso aussehen wie eine ausgefallene Messung. Auch ein Filter, der nur eine bestimmte Zielgruppe oder Quelle berücksichtigt, kann die Zahlen stark reduzieren. Auf dem Smartphone fällt eine solche Einschränkung leichter übersehen auf als am großen Bildschirm.
Hilfreich ist außerdem, zwischen historischen Daten und neuen Ereignissen zu unterscheiden. Eine bereits gefüllte Auswertung kann funktionieren, während gerade erst ausgelöste Aktionen noch nicht sichtbar sind. In diesem Fall bringt wiederholtes Aktualisieren nicht unbedingt etwas. Ich notiere mir lieber den Zeitpunkt der Prüfung und schaue später noch einmal nach, statt aus einer kurzen Verzögerung eine falsche technische Diagnose abzuleiten.
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Die richtige Erwartung an eine mobile Analytics-App
Ich sehe die Anwendung vor allem als Begleiter für Entscheidungen unterwegs. Sie ist praktisch, wenn ich vor einem Gespräch schnell prüfen möchte, ob der Besucherstrom gestiegen ist, welche Quelle sich verändert hat oder ob eine veröffentlichte Seite überhaupt Aufmerksamkeit erhält. Für tiefgehende Analysen mit vielen Segmenten, ausführlichen Vergleichen und umfangreicher Konfiguration bleibt der größere Bildschirm meist angenehmer.
Das ist keine Schwäche, die man verschweigen sollte, sondern eine Frage des passenden Einsatzes. Auf dem Telefon zählt Geschwindigkeit. Ich möchte eine Entwicklung erkennen und anschließend entscheiden, ob eine ausführliche Untersuchung nötig ist. Wer dagegen regelmäßig komplexe Berichte erstellt oder Daten systematisch exportieren und weiterverarbeiten muss, wird die mobile Anwendung eher als Ergänzung denn als Hauptarbeitsplatz empfinden.
Einrichtung prüfen, bevor man Zahlen interpretiert
Vor der ersten ernsthaften Nutzung würde ich nicht mit einzelnen Kennzahlen beginnen, sondern mit einer kleinen Zugangskontrolle. Ich stelle sicher, dass ich mit dem Google-Konto angemeldet bin, das tatsächlich für die gewünschte Analytics-Property berechtigt ist. Bei beruflichen Konten ist das besonders wichtig, weil private und geschäftliche Anmeldungen auf demselben Gerät leicht durcheinandergeraten können.
Danach öffne ich bewusst die richtige Property und prüfe, ob deren Name zum Projekt passt. Wer mehrere Websites oder Apps betreut, sollte sich nicht allein auf die zuletzt geöffnete Ansicht verlassen. Ein kurzer Abgleich mit dem bekannten Projektkontext verhindert, dass später korrekte Zahlen aus dem falschen Bereich bewertet werden.
Ich empfehle außerdem, zunächst einen ausreichend breiten Zeitraum zu wählen. So lässt sich leichter erkennen, ob wirklich Daten vorhanden sind. Erst danach grenze ich die Ansicht auf einen einzelnen Tag, eine Kampagne oder eine bestimmte Quelle ein. Diese Reihenfolge ist ein konkreter Vorteil bei der Fehlersuche: Sie trennt ein grundsätzlich leeres Konto von einem Bericht, der nur wegen seiner Einschränkung leer wirkt.
Wer die App gemeinsam mit anderen Google-Diensten nutzt, sollte auch darauf achten, welches Konto das Gerät bevorzugt. Ein erfolgreicher Anmeldevorgang sagt nur, dass der Zugang funktioniert, nicht dass er die benötigten Rechte besitzt. Wenn die erwartete Property fehlt, ist ein Kontowechsel oder eine Prüfung der Berechtigung sinnvoller als eine Neuinstallation.
Ein alltagstauglicher Kontrollablauf
Mein eigener Ablauf ist bewusst kurz. Zuerst prüfe ich Konto und Property, danach Zeitraum und Filter. Anschließend vergleiche ich eine auffällige Zahl mit mindestens einer anderen Ansicht, etwa einer Quelle oder einer zeitlichen Entwicklung. Erst wenn diese drei Ebenen zusammenpassen, ziehe ich eine Schlussfolgerung.
Dieser Ablauf hilft besonders bei spontanen Situationen. Angenommen, ich habe am Vormittag einen neuen Artikel veröffentlicht und möchte am Nachmittag sehen, ob sich etwas bewegt. Ich öffne die App, wähle das richtige Projekt, betrachte den aktuellen Zeitraum und vergleiche ihn mit einem passenden früheren Abschnitt. Wenn noch keine Veränderung sichtbar ist, behandle ich das nicht sofort als Misserfolg. Vielleicht ist der Zeitraum zu kurz, vielleicht wurde die Seite kaum aufgerufen, vielleicht ist die Verarbeitung noch nicht abgeschlossen.
Wichtig ist auch, Zahlen nicht isoliert zu lesen. Ein Anstieg beim Besuch kann erfreulich wirken, während eine andere Kennzahl gleichzeitig auf weniger engagierte Sitzungen hindeutet. Die mobile Ansicht ist gut, um solche Signale zu entdecken. Für die Erklärung dahinter brauche ich aber oft mehr Kontext als eine einzelne Karte liefert.
Was ich bei der ersten Nutzung nicht überstürzen würde
Ich würde nicht jede ungewöhnliche Bewegung sofort mit einer Änderung an der Website verbinden. Ein einzelner Tag kann durch externe Ereignisse, eine Erwähnung in einem anderen Kanal oder eine veränderte Nachfrage geprägt sein. Die App zeigt mir die Entwicklung, aber sie kennt nicht automatisch den gesamten geschäftlichen Zusammenhang.
Ebenso würde ich keine Entscheidung nur wegen einer scheinbar schwachen Zahl treffen. Erst die Kombination aus Zeitraum, Quelle, Inhalt und Zielgruppe macht eine Auswertung belastbarer. Auf dem Smartphone ist die Versuchung groß, eine sichtbare Kennzahl als vollständige Antwort zu behandeln. Genau hier braucht es etwas Disziplin.
Wenn ein Bericht nicht wie erwartet weiterläuft
Wenn eine Ansicht plötzlich nicht mehr so aussieht wie zuvor, beginne ich mit den einfachen Schritten: App erneut öffnen, Konto prüfen, Property kontrollieren und den Zeitraum zurücksetzen. Danach schaue ich, ob ein Filter oder eine ungewöhnliche Auswahl aktiv geblieben ist. Diese Maßnahmen sind unspektakulär, aber sie beheben viele Bedienfehler, ohne dass ich voreilig an ein größeres Problem denke.
Bleibt die Ansicht leer, vergleiche ich sie mit einem anderen Zeitraum. Sind ältere Daten vorhanden, liegt die Ursache wahrscheinlich nicht bei der grundsätzlichen Verbindung zum Konto. Dann prüfe ich, ob die erwartete Aktivität tatsächlich stattgefunden hat und ob die betreffende Seite oder App unter derselben Property erfasst wird.
Ein nützlicher Wiederherstellungstrick ist, die Prüfung von der konkreten Detailansicht zurück auf eine allgemeine Übersicht zu verlagern. Wenn dort Daten erscheinen, kann ich mich schrittweise wieder zu Quelle, Inhalt oder Zeitraum vorarbeiten. Dadurch erkenne ich eher, an welcher Auswahl die Darstellung kippt, statt alle Einstellungen gleichzeitig zu verändern.
Bei einem Kontowechsel gehe ich ebenfalls langsam vor. Ich melde mich nicht einfach mehrfach an und ab, sondern merke mir zuerst, welche Property ich sehen möchte. Danach wähle ich das Konto, das dafür zuständig ist. Dieser kleine Zwischenschritt verhindert, dass ich nach dem Wechsel zwar eine gefüllte Ansicht sehe, aber im falschen Projekt gelandet bin.
Ein realistisches Beispiel aus dem Arbeitsalltag
Stell dir vor, du betreibst einen kleinen Onlineshop und hast eine neue Produktseite veröffentlicht. Am Abend möchtest du vom Smartphone aus prüfen, ob Besucher über die Startseite dorthin gelangen. In der App findest du zunächst einen Anstieg bei den Besuchen, aber die Detailansicht zur Produktseite zeigt kaum Aktivität.
Ich würde in dieser Situation nicht sofort den Inhalt ändern. Zuerst kontrolliere ich, ob der Zeitraum den Veröffentlichungszeitpunkt vollständig abdeckt. Danach prüfe ich, ob die richtige Property ausgewählt ist und ob die Detailansicht vielleicht durch eine zu enge Quelle eingeschränkt wird. Erst wenn die allgemeine Entwicklung und die passende Detailansicht über einen sinnvollen Zeitraum dasselbe Bild zeigen, würde ich die interne Verlinkung oder die Sichtbarkeit der Seite untersuchen.
Der Vorteil der mobilen Anwendung liegt hier in der schnellen Orientierung. Ich kann die erste Hypothese unterwegs bilden. Der Nachteil ist, dass die abschließende Untersuchung am größeren Bildschirm übersichtlicher sein kann, wenn mehrere Zusammenhänge gleichzeitig betrachtet werden müssen.
Wann eine Neuinstallation kaum etwas bringt
Eine Neuinstallation klingt bei jeder App-Störung naheliegend, löst aber kein fehlendes Zugriffsrecht, keine falsche Property und keine verzögerte Datenverarbeitung. Wenn die App selbst startet und andere Bereiche normal reagieren, konzentriere ich mich zuerst auf Konto, Auswahl und Zeitraum. Das ist nicht nur schneller, sondern bewahrt auch die bereits gewohnte Arbeitsweise.
Eine erneute Einrichtung kann sinnvoll sein, wenn der Anmeldevorgang festhängt oder die Anwendung sich wiederholt unerwartet beendet. Bei einer leeren Auswertung ist sie jedoch selten der erste Schritt. Die entscheidende Frage lautet: Ist die App nicht erreichbar, oder zeigt sie lediglich für die gewählte Kombination aus Konto, Property und Zeitraum keine passenden Werte?
Wann nicht die App die Ursache ist
Analytics kann nur anzeigen, was im jeweiligen Messaufbau erfasst und verarbeitet wird. Wenn eine neue Seite keine Besuche zeigt, muss das nicht an der mobilen Darstellung liegen. Möglich ist ebenso, dass die Seite tatsächlich kaum aufgerufen wurde oder dass die erwartete Aktivität unter einem anderen Projekt erfasst wird. Die App ist in diesem Fall eher der Ort, an dem das Problem sichtbar wird.
Auch bei Kampagnen sollte ich nicht nur auf den mobilen Bericht schauen. Wenn eine externe Plattform andere Werte nennt, können unterschiedliche Zeiträume, Zählweisen oder Filter dahinterstehen. Statt einen Dienst sofort als falsch zu betrachten, gleiche ich zuerst die Bedingungen ab. Ein sauberer Vergleich verlangt dieselbe Zeitspanne und möglichst eine vergleichbare Definition dessen, was gezählt wird.
Verbindungsprobleme können die Nutzung zusätzlich erschweren, besonders unterwegs. Wenn die App nicht lädt, prüfe ich zunächst, ob andere Anwendungen eine Verbindung haben. Lädt alles andere normal, versuche ich es später erneut, bevor ich Einstellungen am Analytics-Konto verändere. Das schützt vor unnötigen Änderungen an einem funktionierenden Messaufbau.
Ein weiterer Denkfehler entsteht, wenn man aus einer sichtbaren Veränderung direkt eine Ursache ableitet. Die App kann mir zeigen, dass sich der Verkehr verändert hat, aber nicht automatisch, ob ein Suchtreffer, eine Empfehlung, eine technische Weiterleitung oder ein saisonaler Effekt dahintersteckt. Für diese Einordnung brauche ich meine Veröffentlichungs- und Marketingaktivitäten als zusätzlichen Kontext.
Für wen der mobile Zugriff besonders sinnvoll ist
Ich würde die Anwendung vor allem Website-Betreibern, kleinen Teams, Selbstständigen und Verantwortlichen für digitale Inhalte empfehlen, die regelmäßig kurze Entscheidungen treffen müssen. Wer vor einem Kundentermin wissen möchte, ob sich die Reichweite verändert hat, bekommt dafür einen praktischen mobilen Zugang. Auch bei einer laufenden Kampagne kann es nützlich sein, auffällige Bewegungen früh zu erkennen und später genauer zu untersuchen.
Weniger passend ist sie für Menschen, die Analytics nur einmal installieren und sofort eine einfache Besucherzahl erwarten. Die App setzt voraus, dass man Konto, Property und Zeiträume auseinanderhalten kann. Wer sich mit diesen Grundlagen nicht beschäftigen möchte, wird wahrscheinlich schneller frustriert als unterstützt.
Auch professionelle Analysten sollten ihre Erwartungen richtig setzen. Für den schnellen Blick ist die Anwendung angenehm. Für umfangreiche Datenarbeit, sorgfältige Dokumentation und komplexe Vergleiche würde ich weiterhin die ausführlichere Oberfläche bevorzugen. Das Smartphone ersetzt dort nicht den größeren Arbeitsbereich, sondern ergänzt ihn.
Wie sie sich gegen übliche Alternativen behauptet
Gegenüber einer direkten Nutzung im mobilen Browser wirkt eine eigene Analytics-App für mich dann sinnvoll, wenn ich regelmäßig dieselben mobilen Auswertungen kontrolliere. Der Einstieg ist zielgerichteter, und ich muss mich nicht jedes Mal durch eine allgemeine Browseransicht bewegen. Der Browser bleibt jedoch flexibler, wenn ich ohnehin mehrere Verwaltungsseiten, Dokumente oder andere Konten parallel benötige.
Gegenüber einfachen Besucherzählern bietet Analytics mehr Kontext, verlangt dafür aber auch mehr Verständnis. Eine reduzierte Statistik-App kann für ein kleines Projekt angenehmer sein, wenn nur eine Kennzahl zählt. Sobald ich jedoch Quellen, Inhalte oder zeitliche Entwicklungen miteinander vergleichen möchte, ist der umfassendere Ansatz hilfreicher.
Der entscheidende Trade-off ist also nicht einfach „besser“ oder „schlechter“. Google Analytics passt zu mir, wenn ich Daten nicht nur sehen, sondern in einen Arbeitsprozess einordnen möchte. Wer maximale Einfachheit sucht, könnte eine schlankere Lösung bevorzugen. Wer bereits im Google-Ökosystem arbeitet und unterwegs denselben Datenbestand prüfen will, erhält hier den naheliegenderen Zugriff.
Mein praktisches Urteil nach dem Einsatz
Google Analytics ist für mich ein nützliches mobiles Prüfwerkzeug, aber kein vollständiger Ersatz für eine gründliche Analyse am Desktop. Seine Stärke liegt darin, Entwicklungen schnell sichtbar zu machen: ein unerwarteter Rückgang, eine auffällige Quelle oder eine neue Bewegung nach einer Veröffentlichung. Gerade für kleine Teams kann dieser kurze Kontrollweg wertvoll sein, weil nicht jede Frage bis zum nächsten Bürotag warten muss.
Die größte Reibung entsteht beim Einrichten und Einordnen. Das richtige Konto, die richtige Property und der richtige Zeitraum sind keine Nebensachen. Wer diese drei Punkte konsequent prüft, kann viele scheinbare Fehler selbst auflösen. Wer dagegen nur eine leere Karte sieht und sofort die App verantwortlich macht, verliert wahrscheinlich Zeit an der falschen Stelle.
Mit über zehn Millionen Installationen ist der mobile Zugriff längst kein Nischenwerkzeug mehr. Trotzdem würde ich die Verbreitung nicht mit automatischer Benutzerfreundlichkeit verwechseln. Die Anwendung richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Analytics-Strukturen auseinanderzusetzen. Dafür ist sie kostenlos erhältlich und als Business-App von Google LLC klar auf berufliche Nutzung ausgerichtet.
Mein Rat an dich ist deshalb einfach: Installiere sie, wenn du bereits Analytics-Daten betreust und unterwegs regelmäßig Entscheidungen vorbereitest. Beginne mit einem breiten Zeitraum, lerne deine Properties sauber zu unterscheiden und nutze die mobile Ansicht zuerst für Orientierung. Wenn du nur eine sehr einfache Zahl brauchst oder regelmäßig tief in Berichte einsteigst, ist der Browser beziehungsweise die größere Oberfläche wahrscheinlich die bessere Ergänzung.
Unterm Strich empfehle ich Google Analytics vor allem als schnellen Begleiter zwischen zwei ausführlichen Arbeitsphasen. Die App nimmt mir nicht jede Analyse ab, aber sie hilft mir, relevante Fragen früh zu erkennen und nicht völlig ohne Daten zu handeln. Genau in dieser Rolle ist sie am überzeugendsten.
Vorteile
- Kostenlos für grundlegende Web- und App-Analysen nutzbar.
- Echtzeitberichte zeigen aktuelle Besucheraktivitäten und Kampagnen.
- Umfangreiche Zielgruppen- und Ereignisberichte für detaillierte Auswertungen.
- Verknüpfung mit Google Ads erleichtert die Messung von Kampagnenergebnissen.
- Berichte lassen sich teilen und für regelmäßige Auswertungen exportieren.
Nachteile
- Die Einrichtung und korrekte Ereignismessung erfordern technisches Verständnis.
- Datenschutzkonforme Nutzung benötigt Einwilligungen und sorgfältige Konfiguration.
- Die mobile App bietet weniger Funktionen als die Weboberfläche.
- Bei großen Datenmengen können Berichte unübersichtlich und schwer verständlich werden.
- Einige Funktionen und historische Daten sind in Google Analytics 4 eingeschränkt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Google Analytics und wofür wird es verwendet?
Google Analytics ist ein Analysewerkzeug von Google, mit dem Website- und App-Betreiber das Verhalten ihrer Besucher und Nutzer untersuchen können. Nach der Einrichtung lassen sich unter anderem Aufrufe, Sitzungen, Herkunft, verwendete Geräte, wichtige Ereignisse und Conversions auswerten. Die Anwendung richtet sich daher vor allem an Unternehmen, Entwickler, Marketingteams und Betreiber digitaler Angebote.
Kann ich Google Analytics kostenlos auf Android oder iOS nutzen?
Google Analytics kann grundsätzlich kostenlos verwendet werden, sofern ein entsprechendes Google-Konto und eine eingerichtete Analytics-Property vorhanden sind. Die mobile App dient hauptsächlich dazu, Berichte, Echtzeitdaten und wichtige Kennzahlen unterwegs zu überprüfen. Für die Nutzung ist eine Internetverbindung erforderlich. Bestimmte umfangreiche Unternehmensfunktionen gehören jedoch zur kostenpflichtigen Google-Analytics-360-Version.
Welche Daten zeigt die Google-Analytics-App an?
Die App bietet Zugriff auf verschiedene Messwerte und Berichte, darunter Nutzerzahlen, Sitzungen, Seiten- oder Bildschirmaufrufe, Ereignisse, Zielvorhaben beziehungsweise Conversions und Kampagnenleistung. Je nach Konfiguration können außerdem Zielgruppen, Umsatzdaten und Echtzeitaktivitäten angezeigt werden. Welche Informationen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der Einrichtung der Property, den Messparametern und den vergebenen Kontoberechtigungen ab.
Ist Google Analytics datenschutzkonform und werden persönliche Daten gesammelt?
Google Analytics kann datenschutzkonform eingesetzt werden, erfordert aber eine sorgfältige Konfiguration und die Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze. Betreiber müssen unter anderem über die Datenverarbeitung informieren, erforderliche Einwilligungen einholen und dürfen keine direkt personenbezogenen Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen an Analytics übermitteln. Je nach Land können zusätzliche Einstellungen, Verträge und technische Maßnahmen notwendig sein.
Benötige ich technische Kenntnisse, um Google Analytics einzurichten?
Für die reine Nutzung der mobilen App sind keine umfangreichen technischen Kenntnisse erforderlich. Das Einrichten von Google Analytics auf einer Website oder in einer App kann jedoch etwas anspruchsvoller sein, da ein Messcode, ein SDK oder ein Tag-Management-System eingebunden werden muss. Außerdem sollten Ereignisse, Conversions, Nutzerrechte und Datenschutzoptionen korrekt konfiguriert werden, damit die Berichte zuverlässig und rechtlich angemessen sind.
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