givve
- Bewertung
- 3,8
- Downloads
- 100.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- givve
- Kategorie
- Finanzen
- Paketname
- com.givve.cardsuite.app
- Entwickler
- PL Gutscheinsysteme GmbH
- Bewertung
- 3,8
- Version
- 8.0.3
Analyse von Appcrazy
Ich habe givve als Begleiter für eine givve® Card ausprobiert und dabei vor allem auf die Alltagstauglichkeit geachtet: Wie schnell finde ich wichtige Informationen, wie hilfreich ist die App beim Bezahlen und wie viel Kontrolle bekomme ich über mein verfügbares Guthaben? Mein Eindruck fällt insgesamt positiv, aber nicht vorbehaltlos aus. Die Anwendung ist kostenlos, richtet sich klar an Karteninhaber und erfüllt ihre Aufgabe am besten dann, wenn ich meine Karte regelmäßig nutze und nicht jedes Mal über eine separate Webseite oder den Kundenservice gehen möchte.
Im Finanzbereich gibt es viele Apps, die komplette Konten, Überweisungen, Budgets und Sparziele abdecken. givve verfolgt einen deutlich engeren Ansatz. Sie ist keine allgemeine Banking-App, sondern die mobile Anlaufstelle für die eigene givve® Card. Genau diese Spezialisierung ist ihre größte Stärke, setzt aber auch klare Grenzen. Wer nur den Kartenstand prüfen und die Nutzung seiner Karte im Blick behalten möchte, bekommt eine passende Lösung. Wer dagegen eine umfassende Haushaltsbuch- oder Banking-Funktion erwartet, sollte seine Erwartungen deutlich niedriger ansetzen.
Mein Eindruck vom aktuellen Stand
Die Anwendung wurde von PL Gutscheinsysteme GmbH entwickelt und trägt im Store den schlichten Namen givve. Das passt zur Ausrichtung: Die App versucht nicht, mehr zu sein als die digitale Ergänzung zur Karte. Bei meinem ersten Blick wirkt die Oberfläche zweckorientiert. Ich muss mich nicht durch viele Finanzprodukte, Werbeangebote oder komplizierte Kategorien arbeiten, sondern kann mich auf die Informationen konzentrieren, die im Zusammenhang mit der Karte wirklich zählen.
Für mich ist besonders wichtig, dass eine solche App nicht mit unnötigen Funktionen überladen wird. Bei einer Prepaid- oder Guthabenkarte möchte ich meistens schnell wissen, ob noch ausreichend Betrag für den nächsten Einkauf vorhanden ist. Genau für diesen kurzen Kontrollmoment ist givve sinnvoll. Ich öffne die App, prüfe den relevanten Stand und kann anschließend entscheiden, ob ich die Karte einsetzen möchte oder lieber auf eine andere Zahlungsart ausweiche.
Die Anwendung ist kostenlos und für eine Altersfreigabe ab null Jahren eingestuft. Das sagt natürlich nichts darüber aus, ob jedes Kind die Karte eigenständig verwalten sollte; die konkrete Nutzung hängt vom jeweiligen Kartenmodell und vom verantwortlichen Karteninhaber ab. Für die App selbst bedeutet es vor allem, dass sie ohne eine auf Erwachsene zugeschnittene Darstellung auskommt. Sie bleibt sachlich und konzentriert sich auf die Kartenverwaltung.
Im Store kommt givve derzeit auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,8 bei rund 2.600 Bewertungen. Außerdem wurden bereits über 100.000 Installationen erreicht. Ich würde diese Zahlen nicht als alleinige Kauf- oder Nutzungsentscheidung verstehen, sie zeigen aber, dass die App nicht nur für eine kleine Testgruppe gedacht ist. Gleichzeitig macht die Bewertung deutlich, dass die Erfahrung nicht bei allen Nutzern völlig reibungslos ausfällt.
Für welchen Alltag die App besonders gut passt
Ein realistisches Beispiel ist ein Arbeitstag, an dem ich meine givve® Card für bestimmte Ausgaben einsetzen möchte. Vor dem Einkauf öffne ich givve und kontrolliere den verfügbaren Betrag. Wenn ich anschließend an der Kasse stehe, muss ich nicht erst rätseln, ob die Zahlung wahrscheinlich funktioniert. Diese kleine Vorbereitung ist unspektakulär, kann aber unangenehme Situationen vermeiden. Gerade bei einem begrenzten Guthaben ist ein schneller Blick vor dem Bezahlen hilfreicher als eine nachträgliche Überraschung.
Auch für Nutzer, die ihre Karte nicht täglich einsetzen, kann die App nützlich sein. Wenn die Karte einige Zeit unbenutzt in der Tasche liegt, verliere ich leichter den Überblick. Statt mich auf eine alte Notiz oder eine grobe Erinnerung zu verlassen, kann ich den aktuellen Stand direkt in der Anwendung prüfen. Das ist einer der praktischen Vorteile gegenüber einer rein physischen Karte ohne digitale Begleitung.
Werfen Sie einen Blick auf unseren Blog

NGL - anonyme q&a: Warum die App für soziale Interaktion boomt

Netto plus: Die Einkaufsliste, die Ihr Budget schont

Wie Windy.app: Windkarte, Gezeiten Unser Verhalten Verändert

Warum Booking.com: Hotels die beste Wahl für Reisende ist

Warum Amazon Alexa jetzt ein Muss für dein Smart Home ist

Extreme Car Driving Simulator: Verborgene Tricks für Profis
Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist die Kontrolle nach mehreren kleineren Zahlungen. Einzelne Einkäufe wirken oft unproblematisch, doch mehrere kleine Beträge können das Guthaben schneller reduzieren als gedacht. Ich würde deshalb nicht nur vor größeren Ausgaben nachsehen, sondern auch dann, wenn ich die Karte in kurzer Zeit mehrfach verwendet habe. So wird die App zu einem einfachen Kontrollinstrument und nicht bloß zu einer Anwendung, die man einmal installiert und danach vergisst.
Was die aktuelle Version verändert
Die derzeitige Version ist 8.0.3. Damit ist klar, dass givve über die ersten Entwicklungsphasen hinaus ist und bereits mehrere Überarbeitungen durchlaufen hat. Für mich ist das ein gutes Zeichen, weil eine Karten-App im Alltag von laufender Pflege profitiert. Zahlungsbezogene Anwendungen müssen nicht ständig neue sichtbare Funktionen präsentieren; wichtiger ist, dass Anmeldung, Anzeige und grundlegende Abläufe stabil bleiben.
Die App wurde am 1. April 2019 veröffentlicht. Ihre Entwicklung lässt sich deshalb nicht als ganz neuer Start einordnen, sondern als fortlaufende Weiterentwicklung eines bereits etablierten Begleiters. Beim Bewerten einer aktuellen Version trenne ich bewusst zwischen dem, was jetzt vorhanden ist, und dem, was ich mir künftig wünschen würde. Eine höhere Versionsnummer ist kein Beweis dafür, dass jede Schwachstelle gelöst wurde, aber sie zeigt, dass das Produkt nicht auf dem Stand seiner ursprünglichen Veröffentlichung stehen geblieben ist.
Für bestehende Nutzer ist diese Entwicklung vor allem dann relevant, wenn sie nach einem Update eine leicht veränderte Bedienlogik bemerken. Wer sich an eine frühere Anordnung gewöhnt hat, braucht möglicherweise einen kurzen Moment, um vertraute Informationen wiederzufinden. Das ist bei einer kleinen App stärker spürbar als bei einem großen Banking-Angebot, weil man meistens nur einige wenige Bereiche regelmäßig verwendet. Ich würde nach einem Update daher nicht nur auf die Optik achten, sondern einmal gezielt prüfen, ob Kartenstand und wichtige Statusinformationen weiterhin schnell erreichbar sind.
Die aktuelle Version sollte außerdem als Ausgangspunkt für die persönliche Entscheidung dienen: Wenn die App auf dem eigenen Gerät zuverlässig startet und die benötigten Karteninformationen verständlich darstellt, gibt es wenig Grund, sie durch eine allgemeine Finanz-App zu ersetzen. Falls der persönliche Schwerpunkt dagegen auf Ausgabenanalyse, Kontenübersicht oder Budgetplanung liegt, wird auch eine aktuelle givve-Version diese Lücke nicht automatisch schließen.
Wie sich die App für bestehende Karteninhaber auswirkt
Wer die Karte schon länger nutzt, dürfte den größten Vorteil darin sehen, dass die mobile Kontrolle an einem festen Ort gebündelt ist. Ich muss nicht zwischen einer Notiz-App, einer E-Mail und dem Kartenetui wechseln. Diese Bündelung ist zwar kein spektakuläres Extra, im täglichen Gebrauch aber angenehm. Je weniger Schritte zwischen der Frage „Wie viel kann ich noch ausgeben?“ und der Antwort liegen, desto eher prüfe ich den Stand tatsächlich.
Gleichzeitig bleibt die App eng an die Karte gebunden. Sie ersetzt keine vollständige Finanzübersicht und sollte auch nicht als solche beurteilt werden. Wenn ich meine privaten Ausgaben über mehrere Konten, Kreditkarten und Bargeld hinweg verstehen möchte, brauche ich weiterhin eine andere Lösung. givve kann in diesem Fall ein einzelnes Puzzleteil sein, aber nicht das ganze Bild.
Ein nützlicher Arbeitsablauf besteht darin, die App vor einer geplanten Ausgabe zu öffnen und den angezeigten Stand mit dem eigenen Vorhaben abzugleichen. Bei wiederkehrenden Einkäufen kann ich mir so ein Gefühl dafür entwickeln, wie schnell das Guthaben im persönlichen Alltag sinkt. Das ist keine automatische Budgetberatung, aber eine einfache Form der Selbstkontrolle. Ich finde diesen Ansatz besser, als die Karte völlig ohne Überblick zu verwenden und erst bei einer abgelehnten Zahlung zu reagieren.
Wer die Karte gemeinsam mit anderen Ausgaben nutzt, sollte außerdem gedanklich sauber trennen: Der in givve sichtbare Betrag bezieht sich auf den Kartenkontext und ist nicht automatisch mein gesamtes verfügbares Monatsbudget. Dieser Unterschied klingt selbstverständlich, wird aber leicht übersehen, wenn eine App eine konkrete Zahl besonders prominent anzeigt. Für eine realistische Finanzplanung würde ich den Kartenstand deshalb immer in meine eigene Gesamtübersicht übertragen, statt ihn mit dem freien Geld auf dem Girokonto gleichzusetzen.
Bedienkomfort und kleine Reibungspunkte
Die Stärke einer spezialisierten App ist ihre Kürze, aber genau daraus entsteht auch eine mögliche Schwäche. Wenn ein Problem außerhalb des normalen Kartenablaufs auftritt, bietet eine schlanke Anwendung naturgemäß weniger Ausweichmöglichkeiten als ein großes Finanzportal. Ich kann den Kartenstand prüfen, doch bei Fragen zu einer konkreten Zahlung, zur Akzeptanz oder zu den Bedingungen der Karte reicht eine Anzeige allein nicht immer aus.
Das ist kein Grund, givve grundsätzlich abzulehnen. Ich würde nur empfehlen, die App nicht als einzige Informationsquelle zu behandeln. Vor einer wichtigen Zahlung sollte ich nicht nur auf den angezeigten Betrag achten, sondern auch prüfen, ob der geplante Einsatz grundsätzlich zu meiner Karte passt. Besonders bei speziellen Guthaben- oder Arbeitgebermodellen können Einschränkungen eine Rolle spielen, die nicht durch eine einfache Kontostandsanzeige erklärt werden.
Ein weiterer Punkt betrifft die Erwartung an Benachrichtigungen und Auswertungen. Wer von seiner normalen Banking-App automatische Hinweise zu jeder Bewegung, detaillierte Kategorien oder Monatsdiagramme gewohnt ist, könnte givve vergleichsweise reduziert finden. Für mich ist das einerseits angenehm, weil die App nicht mit Analysefunktionen ablenkt. Andererseits fehlt dadurch Komfort, wenn ich mein Ausgabeverhalten genauer untersuchen möchte.
Auch bei der Fehlersuche sollte man realistisch bleiben. Wenn eine Zahlung nicht funktioniert, ist die Ursache nicht zwingend der angezeigte Kartenstand. Eine App kann mir beim Überblick helfen, aber sie kann nicht jede Situation an der Kasse erklären. Ich würde daher zuerst den verfügbaren Betrag und die Kartendaten kontrollieren, anschließend den konkreten Einsatzort und die Zahlungsart berücksichtigen und erst dann von einem App-Problem ausgehen. Diese Reihenfolge spart unnötige Fehlersuche.
Vergleich mit üblichen Alternativen
Im Vergleich zu einer klassischen Banking-App ist givve deutlich fokussierter. Eine Banking-App ist besser, wenn ich mehrere Konten verwalten, Überweisungen ausführen oder meine gesamte finanzielle Situation betrachten möchte. givve ist dafür die passendere Wahl, wenn es ausschließlich um die Verbindung zur givve® Card geht und ich keine zusätzlichen Finanzfunktionen zwischen mich und die gesuchte Information stellen möchte.
Eine Haushaltsbuch-App bietet meist mehr Möglichkeiten zur manuellen Kategorisierung und langfristigen Analyse. Dafür muss ich Ausgaben oft selbst eintragen oder aus verschiedenen Quellen übertragen. givve hat hier den Vorteil des engeren Kartenbezugs: Ich öffne nicht zuerst ein allgemeines Budgetsystem, sondern die Anwendung, die zu genau dieser Karte gehört. Der Nachteil ist, dass ich damit keine vollständige Haushaltsplanung erhalte.
Auch eine mobile Wallet ist kein echter Ersatz. Eine Wallet konzentriert sich in erster Linie darauf, Karten digital zum Bezahlen bereitzuhalten. givve erfüllt dagegen die Rolle eines Kartenbegleiters mit Finanzbezug. Je nach persönlichem Ziel können beide Werkzeuge nebeneinander sinnvoll sein: Die Wallet für den Zahlungsvorgang und givve für den Überblick. Wer nur eine digitale Karte zum Vorzeigen oder Bezahlen sucht, wird mit givve allein möglicherweise nicht das gewünschte Erlebnis bekommen.
Die physische Karte ohne App bleibt die einfachste Alternative, wenn ich nur gelegentlich bezahle und meinen Stand anderweitig kenne. Sie kostet keine zusätzliche Aufmerksamkeit durch eine weitere Installation. Für regelmäßige Nutzer überwiegt für mich jedoch der Vorteil, den aktuellen Kartenkontext griffbereit zu haben. Der entscheidende Trade-off lautet also nicht „App oder keine App“, sondern Bequemlichkeit gegen zusätzliche Abhängigkeit von einem digitalen Zugangsweg.
Für wen ich givve empfehlen würde
Ich würde die App vor allem Karteninhabern empfehlen, die ihr Guthaben regelmäßig kontrollieren möchten und dafür eine unkomplizierte mobile Lösung suchen. Sie passt zu Menschen, die vor dem Einkauf kurz nachsehen wollen, ob eine Ausgabe noch in den verfügbaren Rahmen passt. Auch wer seine Karte nur für bestimmte Zwecke verwendet, kann von der klaren Trennung zwischen diesem Guthaben und dem restlichen Geld profitieren.
Weniger geeignet ist givve für Nutzer, die eine vollständige Finanzzentrale erwarten. Wer automatische Budgetregeln, ausführliche Diagramme, mehrere Bankverbindungen oder eine umfassende Ausgabenanalyse benötigt, sollte eher zu einer etablierten Banking- oder Haushaltsbuch-App greifen. Die Installation wäre in diesem Fall zwar kostenlos, aber sie würde das eigentliche Bedürfnis nicht vollständig lösen.
Familien und Personen, die eine Karte weitergeben oder gemeinsam verwenden, sollten besonders sorgfältig überlegen, welche Informationen sie benötigen. Die App kann den Blick auf den Kartenkontext erleichtern, ersetzt aber keine klare Absprache darüber, wofür das Guthaben gedacht ist. Für eine einzelne Person mit überschaubarem Nutzungszweck ist die Anwendung leichter einzuordnen als für eine komplexe gemeinsame Finanzverwaltung.
Ich sehe außerdem einen Vorteil für Menschen, die ungern ständig Webseiten öffnen. Eine speziell zugeschnittene App ist im Alltag schneller zur Hand und wirkt weniger umständlich. Wer dagegen nur ein einziges Mal den Kartenstand prüfen möchte, braucht möglicherweise keine dauerhafte App-Nutzung. In diesem Fall sollte der persönliche Bedarf entscheiden und nicht die bloße Verfügbarkeit im Store.
Was ich bei der weiteren Entwicklung beobachten würde
Bei einer App wie givve würde ich weniger auf möglichst viele neue Menüpunkte achten als auf die Qualität der Kernabläufe. Entscheidend bleiben für mich ein verständlicher Kartenstand, ein stabiler Start und eine Bedienung, die auch nach Updates vertraut genug bleibt. Neue Funktionen wären nur dann ein echter Gewinn, wenn sie die Kontrolle über die Karte verbessern, ohne die Oberfläche unnötig aufzublähen.
Interessant wäre aus Nutzersicht vor allem, wie gut die Anwendung mit unterschiedlichen Alltagssituationen umgeht. Dazu gehören etwa mehrere Zahlungen in kurzer Folge, ein knappes Restguthaben oder die Frage, wie verständlich ein ungewöhnlicher Kartenstatus erklärt wird. Solche Momente entscheiden stärker über die Qualität als eine moderne Startseite. Ich würde bei künftigen Versionen daher auf Klarheit und Fehlermeldungen achten, nicht nur auf sichtbare Designänderungen.
Ebenso wichtig ist die Abgrenzung zu allgemeinen Finanz-Apps. givve muss keine komplette Banking-Suite werden, um nützlich zu sein. Im Gegenteil: Die Spezialisierung ist sinnvoll, solange sie zuverlässig funktioniert. Zusätzliche Auswertungen könnten hilfreich sein, sollten aber optional bleiben. Eine Person, die nur schnell den Kartenstand prüfen möchte, darf nicht durch ein überladenes Finanzdashboard ausgebremst werden.
Mein Fazit fällt deshalb ausgewogen aus: givve ist eine praktische, kostenlose Ergänzung für die eigene givve® Card und keine universelle Finanz-App. Ich würde sie installieren, wenn ich die Karte regelmäßig nutze und den verfügbaren Betrag ohne Umwege im Blick behalten möchte. Die aktuelle Version 8.0.3 zeigt eine weiterentwickelte Anwendung, deren Wert vor allem in der konzentrierten Aufgabe liegt. Die beste Entscheidungshilfe ist der eigene Nutzungszweck: Kartenkontrolle ja, vollständige Finanzplanung nein.
Wer genau diesen begrenzten, aber alltäglichen Bedarf hat, bekommt mit givve einen nachvollziehbaren mobilen Begleiter. Wer dagegen eine umfassende Übersicht über alle Einnahmen und Ausgaben sucht, sollte die App höchstens ergänzend verwenden und die Hauptarbeit einer spezialisierten Banking- oder Budgetlösung überlassen. In dieser klaren Rolle funktioniert givve für mich am überzeugendsten.
Vorteile
- Digitale givve-Karten lassen sich flexibel für viele Alltagsausgaben einsetzen.
- Die Verwaltung von Karte und Guthaben erfolgt bequem per App.
- Guthaben kann gezielt als steuerfreier Sachbezug genutzt werden.
- Praktisch für Mitarbeitende
- die keine klassische Gehaltserhöhung erhalten.
- Das Angebot unterstützt Unternehmen bei modernen Mitarbeiter-Benefits.
Nachteile
- Die Nutzung ist vom jeweiligen Akzeptanznetz und Händlerstandort abhängig.
- Nicht jede Ausgabe oder Branche wird mit der Karte automatisch akzeptiert.
- Bei technischen Problemen kann der Zugriff auf das Guthaben erschwert sein.
- Die Vorteile hängen stark von den Einstellungen des Arbeitgebers ab.
- Für private Nutzer ohne Arbeitgeberzugang ist givve nur eingeschränkt interessant.
Häufig gestellte Fragen
Was ist givve und wofür kann ich die App verwenden?
givve ist eine digitale Plattform für Mitarbeiter-Benefits, über die Arbeitgeber bestimmte Zusatzleistungen bereitstellen können. Je nach Angebot lassen sich beispielsweise Sachbezüge, Gutscheine oder eine givve Card verwalten und nutzen. In der App können Nutzer ihr verfügbares Guthaben prüfen, Transaktionen einsehen und – abhängig vom jeweiligen Programm – Einsatzmöglichkeiten oder teilnehmende Akzeptanzstellen finden.
Wie funktioniert die Registrierung bei givve?
Die Registrierung erfolgt normalerweise über eine Einladung oder einen Aktivierungscode, den der Arbeitgeber beziehungsweise die zuständige Organisation bereitstellt. Nach der Installation werden persönliche Daten eingegeben und das Konto bestätigt. Welche Schritte genau erscheinen, kann je nach givve-Produkt variieren. Wichtig ist, die Zugangsdaten sicher aufzubewahren und nur die offizielle App sowie die darin verlinkten Anmeldeseiten zu verwenden.
Wo kann ich mein givve-Guthaben einsetzen?
Die Einsatzmöglichkeiten hängen vom konkreten givve-Produkt und den Einstellungen des Arbeitgebers ab. Je nach Karte oder Benefit kann das Guthaben bei bestimmten Händlern, in ausgewählten Regionen oder für bestimmte Warengruppen verwendet werden. Vor dem Einkauf sollten Nutzer in der App prüfen, ob der gewünschte Akzeptanzpartner unterstützt wird und ob Einschränkungen für Online- oder Offline-Zahlungen gelten.
Entstehen bei der Nutzung von givve Gebühren oder gibt es Einschränkungen?
Für Beschäftigte ist die Nutzung häufig im Rahmen des vom Arbeitgeber eingerichteten Benefits vorgesehen, dennoch können je nach Produkt besondere Bedingungen gelten. Dazu gehören mögliche Einschränkungen beim Einsatzort, bei Händlerkategorien, bei Auszahlungen oder bei der Übertragbarkeit des Guthabens. Auch eine Ersatzkarte oder bestimmte Zusatzleistungen können Kosten verursachen. Die aktuellen Konditionen sollten deshalb direkt in der App oder den Vertragsinformationen geprüft werden.
Was kann ich tun, wenn meine givve Card nicht funktioniert oder das Guthaben falsch angezeigt wird?
Zuerst sollten Nutzer kontrollieren, ob die Karte aktiviert ist, ausreichend Guthaben vorhanden ist und der Händler zum gewählten givve-Programm passt. Außerdem lohnt sich ein Blick auf den Kartenstatus, die Internetverbindung und mögliche App-Aktualisierungen. Bleibt das Problem bestehen, sollten Zeitpunkt, Händler und Fehlermeldung notiert und der givve-Support oder die interne Ansprechperson im Unternehmen kontaktiert werden. Persönliche Daten und Kartennummern sollten dabei nur über offizielle Supportkanäle übermittelt werden.
Screenshots











