Gap Click by Benny Greb
- Bewertung
- 4,2
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- Gap Click by Benny Greb
- Kategorie
- Musik & Audio
- Paketname
- com.sunrisingappdev.gapclick
- Entwickler
- Kick Snare Hat Apps, LLC
- Bewertung
- 4,2
- Version
- 1.1.1
Analyse von Appcrazy
Wer beim Üben ständig auf eine sichtbare oder hörbare Klickspur angewiesen ist, kennt das Problem: Man bleibt zwar im Takt, merkt aber nicht immer, ob der eigene innere Puls wirklich stabil ist. Gap Click setzt genau an diesem Punkt an. Die App gehört zur Kategorie Musik & Audio und ist ein Metronom für Situationen, in denen ich nicht nur mitlaufen, sondern mein Timing bewusst prüfen möchte. Der Ansatz wirkt auf den ersten Blick schlicht, hat beim praktischen Einsatz aber eine interessante Konsequenz: Der Klick kann als Orientierung dienen und sich zugleich aus dem direkten Hörerlebnis zurückziehen.
Ich würde die Anwendung deshalb nicht als vollständige Übungszentrale für alle Musiker beschreiben. Sie ist eher ein fokussiertes Werkzeug für Rhythmusarbeit. Wer ein unkompliziertes Metronom sucht, das ohne unnötige Ablenkung auskommt, findet hier einen klaren Kandidaten. Wer dagegen Drumcomputer, Akkordbegleitung, Aufnahmefunktionen oder eine umfangreiche Lernumgebung erwartet, sollte seine Erwartungen deutlich niedriger ansetzen.
Ein Metronom mit einer klaren Übe-Idee
Entwickelt wurde Gap Click von Kick Snare Hat Apps, LLC. Die App erschien am 18. Februar 2021 und liegt derzeit in Version 1.1.1 vor. Sie läuft ab Android 6.0 und kostet 3,09 Euro. Diese Kombination ordnet sie für mich eher als spezialisiertes Kaufwerkzeug denn als beliebige Gratis-App ein. Man bezahlt nicht für eine große Sammlung an Funktionen, sondern für einen bestimmten Übeansatz, der im Alltag sinnvoll sein kann, wenn man ihn regelmäßig nutzt.
Die Grundidee ist schnell verstanden: Ein Metronom gibt zunächst einen verlässlichen Puls vor. Danach wird die Lücke zwischen den hörbaren Orientierungspunkten zum eigentlichen Test. Ich muss den Takt also nicht bloß nachahmen, sondern innerlich weiterführen. Genau darin liegt der Unterschied zu einem gewöhnlichen Klick, der jeden Schlag dauerhaft markiert. Die App zwingt mich nicht automatisch zu besserem Timing, aber sie macht kleine Unsauberkeiten spürbarer.
Für Schlagzeuger ist das besonders naheliegend, weil ein gleichmäßiger Puls und die Fähigkeit, nach Pausen sauber wieder einzusteigen, zum täglichen Handwerk gehören. Trotzdem ist das Prinzip nicht auf Drums begrenzt. Auch Gitarristen, Bassisten, Pianisten oder Sänger können damit prüfen, ob ein Riff, eine Begleitung oder eine Phrase während der Auslassung innerlich weiterläuft. Der Nutzen hängt weniger vom Instrument als von der Bereitschaft ab, bewusst mit weniger äußerer Hilfe zu üben.
Im Vergleich mit einem üblichen Metronom ist der entscheidende Vorteil nicht eine größere Klangbibliothek oder eine spektakuläre Oberfläche. Der Mehrwert liegt in der veränderten Rückmeldung. Ein Standard-Metronom sagt mir bei jedem Schlag, wo der Puls ist. Gap Click fragt indirekter, ob ich diesen Puls auch dann halten kann, wenn die akustische Stütze kurz verschwindet. Das ist eine kleine Änderung im Ablauf, aber eine große Änderung in der Aufmerksamkeit.
So würde ich die App im Alltag einsetzen
Ein realistisches Beispiel ist eine kurze Übesession vor der Arbeit. Ich stelle einen langsamen bis mittleren Puls ein, spiele zunächst eine einfache Figur und konzentriere mich darauf, die Lücke nicht mit zusätzlichen Noten zu füllen. Nach einigen Durchläufen wechsle ich zu einer Passage, bei der ich sonst gern beschleunige. Wenn ich beim Wiedereinsetzen regelmäßig vor oder hinter dem Klick lande, ist das kein Fehler der App, sondern ein nützlicher Hinweis: Entweder ist die innere Zählung noch nicht stabil, oder die Figur erzeugt mehr Spannung, als ich bisher bemerkt habe.
Ein zweiter sinnvoller Ablauf ist die Vorbereitung auf ein Stück mit längeren Pausen. Statt die Pausen nur als leere Stellen zu betrachten, kann ich sie mit dem Gap-Click-Prinzip aktiv trainieren. Ich spiele eine kurze Phrase, halte den Puls während der Lücke innerlich weiter und setze an der nächsten Stelle wieder ein. Dadurch wird die Pause selbst zu einem rhythmischen Bestandteil. Gerade bei Musik, die von Zurückhaltung und Raum lebt, ist das hilfreicher als ständiges Spielen unter einem ununterbrochenen Klick.
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Der wichtigste praktische Tipp ist, die Schwierigkeit nicht sofort maximal zu erhöhen. Wenn der Klick zu lange aussetzt oder die Übung zu komplex ist, weiß ich am Ende kaum, ob mein Timing, meine Technik oder mein Gedächtnis das Problem war. Besser ist eine klare Ausgangslage: einfache Figur, überschaubare Lücke, stabiler Körperpuls. Erst wenn das zuverlässig funktioniert, lohnt sich eine anspruchsvollere Passage.
Mehr als ein Klick: Was beim Üben tatsächlich trainiert wird
Die App trainiert nicht nur das Zählen. Sie bringt mich dazu, zwischen äußerem und innerem Puls zu unterscheiden. Beim normalen Metronom kann ich mich manchmal unbewusst an den nächsten Ton des Geräts hängen. In einer Lücke fällt diese Krücke weg. Ich muss den Abstand zwischen den Schlägen selbst organisieren und darf mich nicht erst beim nächsten Signal wieder orientieren.
Das macht Gap Click auch zu einem Werkzeug für Selbstkontrolle. Wenn ich bei jedem Wiedereinsetzen zu früh spiele, liegt die Ursache möglicherweise in einer unbewussten Beschleunigung. Komme ich regelmäßig zu spät, verliere ich vielleicht während der Stille den Puls oder atme ungünstig. Die App liefert dafür keine automatische Diagnose, aber sie schafft eine Situation, in der solche Muster hörbar werden. Die Auswertung bleibt bei mir, was zugleich Stärke und Grenze ist.
Ein nicht ganz offensichtlicher Einsatz ist das Üben von Dynamik. Viele Musiker werden bei leisem Spiel unsicher und beginnen dann, den Puls stärker über den Klick abzusichern. Mit einer Lücke kann ich prüfen, ob die leise Passage trotzdem zeitlich stabil bleibt. Das ist besonders interessant bei einem ruhigen Groove oder einer Begleitung, die nicht durch Lautstärke, sondern durch Konstanz trägt. Der Test zeigt dann nicht nur, ob ich im Takt bin, sondern ob ich mich beim Zurücknehmen der Energie rhythmisch verändere.
Auch beim Wechsel zwischen verschiedenen Spielweisen kann die App nützlich sein. Ich kann beispielsweise eine Figur mit gleichmäßigen Anschlägen beginnen und danach auf Akzente oder längere Noten wechseln. Wenn der Puls während der Lücke nicht mehr klar bleibt, erkenne ich, dass die neue Artikulation noch nicht vollständig verinnerlicht ist. Das ist eine bessere Information als das bloße Gefühl, dass eine Passage irgendwie unsicher klingt.
Bedienung, Konzentration und die Grenzen der Einfachheit
Die Stärke eines einfachen Metronoms ist, dass es sich schnell in eine Übesession einfügt. Ich möchte nicht erst eine komplette Produktionsumgebung konfigurieren, wenn ich zehn Minuten an meinem Timing arbeiten will. Bei einer App wie Gap Click ist diese Reduktion deshalb grundsätzlich passend. Sie lässt den Fokus bei der musikalischen Aufgabe, statt mich mit einer langen Funktionsliste zu beschäftigen.
Gleichzeitig bedeutet Einfachheit, dass die App nicht jede Situation abdecken kann. Wer eine visuelle Darstellung des Verlaufs, umfangreiche Trainingspläne oder eine Begleitung mit verschiedenen Sounds benötigt, wird wahrscheinlich mit einer klassischen Metronom-App oder einer Drum-App besser bedient sein. Auch für das Arrangieren und Aufnehmen ersetzt sie keine Digital-Audio-Workstation. Ihr Platz ist enger: Sie soll den Puls als Übungspartner einsetzen, nicht das gesamte musikalische Umfeld simulieren.
Für Anfänger kann die Lücke zunächst irritierend sein. Ein durchgehender Klick vermittelt Sicherheit, während ein aussetzender Klick sofort offenlegt, wie viel Orientierung noch von außen kommt. Das kann frustrierend wirken, wenn die Grundtechnik oder das Zählen noch nicht gefestigt ist. Ich würde deshalb zuerst mit sehr einfachen Bewegungen arbeiten: gleichmäßiges Klatschen, einzelne Anschläge oder eine kurze wiederholte Figur. Erst danach würde ich die App an komplexeren Grooves oder längeren Phrasen einsetzen.
Für Fortgeschrittene liegt die Herausforderung eher darin, die Übung nicht mechanisch abzuhaken. Es bringt wenig, die Lücke nur zu überstehen und beim nächsten Klick erleichtert weiterzuspielen. Sinnvoller ist es, auf den Abstand, die Körperbewegung und die Qualität des Wiedereinstiegs zu achten. Ein sauberer Treffer kann zufällig entstehen; mehrere Wiederholungen unter wechselnden musikalischen Bedingungen sagen deutlich mehr über das tatsächliche Timing aus.
Vertrauen, Daten und bewusste Entscheidungen
Bei einer kostenpflichtigen Musik-App achte ich nicht nur auf den musikalischen Nutzen, sondern auch darauf, wie transparent und kontrollierbar sich die Nutzung anfühlt. Gap Click wird von Kick Snare Hat Apps, LLC entwickelt und ist mit einer Altersfreigabe ab null Jahren versehen. Diese Angaben sagen nichts über jede einzelne technische Einzelheit aus, helfen aber bei der grundlegenden Einordnung: Es handelt sich um ein Werkzeug für den allgemeinen Gebrauch, nicht um eine Anwendung mit einer auf bestimmte Altersgruppen zugeschnittenen sozialen Umgebung.
Für mich ist außerdem wichtig, dass der Kauf eine bewusste Entscheidung darstellt. Der Preis von 3,09 Euro macht die Einstiegshürde sichtbar, bevor ich die App dauerhaft in meinen Übealltag einbaue. Das ist einerseits ein Nachteil gegenüber kostenlosen Metronomen. Andererseits kann ein klarer Kauf für Nutzer angenehmer sein als eine kostenlose Anwendung, deren eigentliche Kosten erst durch Werbung, Zusatzangebote oder wiederholte Hinweise entstehen. Entscheidend ist, ob genau diese Gap-Click-Funktion für mich einen echten Übewert besitzt.
Die App hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei rund 263 Bewertungen. Das deutet auf eine überwiegend positive Aufnahme hin, ersetzt aber keine eigene Prüfung der Arbeitsweise. Eine Bewertung sagt mir nicht, ob die spezielle Lückenlogik zu meinem Instrument, meinem Tempo und meiner Lernmethode passt. Für die Entscheidung würde ich daher weniger auf die Zahl schauen als auf die Frage, ob ich tatsächlich regelmäßig ohne durchgehende Klickhilfe üben möchte.
Mit über 10.000 Installationen ist die Anwendung kein völlig unbekanntes Einzelprojekt, aber auch kein Werkzeug, das bereits jeder Musiker automatisch kennt. Diese Größenordnung passt zu meinem Eindruck einer gezielten Nischenlösung. Wer genau nach einer solchen Übung sucht, kann darin einen Vorteil sehen: Die App versucht nicht, für jede musikalische Aufgabe gleichzeitig die Antwort zu sein.
Bei sensiblen Momenten rund um Daten und Kontrollen bleibe ich grundsätzlich bei dem, was in der Nutzung sichtbar und nachvollziehbar ist. Ich würde vor der Installation auf dem jeweiligen Gerät prüfen, welche Berechtigungen angezeigt werden, welche Einstellungen ich selbst steuern kann und ob der Kauf über den normalen App-Store-Prozess abgewickelt wird. Ebenso sinnvoll ist es, die Systemberechtigungen nach der Installation noch einmal aufzurufen. So behalte ich die Entscheidungshoheit, ohne technische Eigenschaften zu unterstellen, die ich nicht selbst gesehen habe.
Diese Vorsicht ist gerade bei einem kleinen Musikwerkzeug leicht umzusetzen. Ich brauche keine umfangreiche Einrichtung, um den Kernnutzen zu testen. Ich kann die App in einer kurzen, klar begrenzten Session verwenden und anschließend entscheiden, ob sie in meinen Ablauf passt. Wenn mir die Bedienung zu wenig Kontrolle über die Übung gibt oder ich mich mit den sichtbaren Optionen nicht wohlfühle, ist der Wechsel zu einem anderen Metronom unkompliziert.
Für wen sich der Kauf lohnt und wer lieber eine Alternative nimmt
Ich empfehle Gap Click vor allem Musikern, die ihr Timing nicht nur mit einem permanenten Referenzsignal überprüfen wollen. Schlagzeuger können damit die Stabilität eines Grooves testen, Gitarristen können rhythmische Riffs und Pausen kontrollieren, und Sänger können prüfen, ob Einsätze nach längeren freien Stellen wirklich sicher sitzen. Auch Lehrkräfte könnten das Prinzip in kurze Hausaufgaben übersetzen: eine einfache Figur, eine definierte Lücke und anschließend eine ehrliche Selbstbeobachtung.
Weniger geeignet ist die App für jemanden, der einfach nur einen konstanten Taktgeber zum Mitspielen sucht. Wenn ich beim Üben durchgehend hören möchte, wo jeder Schlag liegt, ist ein gewöhnliches Metronom direkter und möglicherweise angenehmer. Das gilt auch für Situationen, in denen ich schnell ein Tempo einstellen und sofort loslegen möchte, ohne mich mit einer anspruchsvolleren inneren Zählaufgabe zu beschäftigen.
Eine andere App ist ebenfalls die bessere Wahl, wenn ich zusätzlich Tap-Tempo, komplexe Taktarten, Trainingsstatistiken, Drum-Sounds oder eine umfangreiche Bibliothek an Rhythmen brauche. Gap Click sollte ich nicht nach Funktionen beurteilen, die es gar nicht verspricht. Sein Wert entsteht gerade durch die Konzentration auf eine spezielle Form des Timing-Trainings. Wer diese Form nicht benötigt, wird den Kaufpreis vermutlich nicht als besonders gut angelegt empfinden.
Ein sinnvoller Kompromiss ist die Kombination mit einem normalen Metronom. Ich würde neue Passagen zunächst mit einem durchgehenden Klick stabilisieren und erst danach Gap Click einsetzen. So trenne ich technische Fehler von Timing-Problemen. Wenn die Figur unter dem normalen Klick noch unsauber ist, bringt die Lücke wenig. Ist sie dagegen sauber, aber der Wiedereinstieg unsicher, zeigt die App genau den nächsten Übeschritt.
Ein weiterer Tipp ist, nicht nur im Sitzen und mit einem einzigen Instrument zu arbeiten. Ich kann den Puls zunächst mit dem Fuß markieren, später die Fußbewegung bewusst reduzieren und schließlich nur noch innerlich zählen. Danach lässt sich dieselbe Passage in einer anderen Körperhaltung oder mit einer anderen Artikulation testen. Der Trade-off ist klar: Je weniger körperliche Hilfen ich benutze, desto aussagekräftiger wird die Übung, aber desto anspruchsvoller wird sie auch.
Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Einsatzzweck
Gap Click ist für mich ein spezialisiertes Metronom mit einer überzeugenden Übe-Idee. Die App macht aus dem fehlenden Klick kein störendes Loch, sondern eine Aufgabe: Ich soll den Puls selbst tragen und beim Wiedereinsetzen nicht überrascht werden. Das kann im täglichen Training wertvoller sein als ein weiterer Klang oder eine aufwendige Oberfläche.
Der Preis von 3,09 Euro ist dabei nur dann gerechtfertigt, wenn ich diese Methode wirklich anwenden möchte. Für gelegentliches Tempo-Halten reicht eine einfache Alternative wahrscheinlich aus. Für Musiker, die an innerem Puls, Pausen, leisen Passagen und sicheren Einsätzen arbeiten, kann der gezielte Ansatz dagegen einen klaren Unterschied machen.
Mein vorsichtig positives Fazit lautet deshalb: Ich würde die App einem Freund empfehlen, der bereits ein grundlegendes Metronomverständnis hat und sein Timing ehrlicher testen möchte. Ich würde sie nicht als universelle Musik-App verkaufen und auch nicht jedem Anfänger ohne Vorbereitung in die Hand geben. Wer die Lücken als Trainingsfläche versteht, bekommt ein konzentriertes Werkzeug. Wer nur einen permanenten Klick sucht, sollte sein Geld lieber in eine passendere Standardlösung investieren.
Vorteile
- Sehr präzises Üben von Timing
- Dynamik und Groove
- Benny Grebs musikalische Konzepte sind klar und praxisnah erklärt
- Geeignet für Anfänger und fortgeschrittene Schlagzeuger
- Flexible Übungen lassen sich in kurze Trainingseinheiten integrieren
- Hilft
- Klickübungen abwechslungsreicher und musikalischer zu gestalten
Nachteile
- Der Fokus auf Schlagzeug macht die App für andere Instrumente weniger interessant
- Für vollständige Übungen werden möglicherweise Kopfhörer oder Lautsprecher benötigt
- Einige Konzepte erfordern bereits grundlegende Rhythmuskenntnisse
- Nicht alle Inhalte sind für Nutzer ohne regelmäßiges Üben sofort zugänglich
- Der Nutzen hängt stark davon ab
- wie konsequent man die Übungen anwendet
Häufig gestellte Fragen
Was ist Gap Click by Benny Greb und für wen eignet sich die App?
Gap Click by Benny Greb ist ein rhythmisches Übungswerkzeug für Schlagzeuger und Musiker, das sich auf das bewusste Spielen mit Pausen und zeitlichen Abständen konzentriert. Die App richtet sich vor allem an Drummer, die ihr Timing, ihre innere Uhr und ihre rhythmische Stabilität verbessern möchten. Auch andere Instrumentalisten können davon profitieren, wenn sie gezielt an Groove und Präzision arbeiten wollen.
Wie funktioniert Gap Click beim Üben und was macht es anders als ein normales Metronom?
Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Metronom gibt Gap Click nicht jeden einzelnen Schlag dauerhaft vor. Stattdessen entstehen bewusst Lücken zwischen den hörbaren Klicks, sodass man den Puls während dieser Pausen selbstständig weiterführen muss. Dadurch wird schnell deutlich, ob das eigene Timing stabil bleibt oder ob man unbewusst schneller beziehungsweise langsamer wird. Die App eignet sich deshalb besonders für konzentrierte Timing-Übungen.
Welche Einstellungen und Übungsmöglichkeiten bietet Gap Click by Benny Greb?
Gap Click erlaubt es, die rhythmischen Abstände und die Länge der hörbaren sowie der ausgelassenen Klicks an das eigene Übungsniveau anzupassen. Anfänger können mit kurzen Lücken und langsameren Tempi beginnen, während erfahrene Musiker anspruchsvollere Einstellungen wählen. Je nach Version und Gerät stehen außerdem verschiedene Tempi, Taktarten oder Startoptionen zur Verfügung, wodurch sich die Übungen flexibel in den Alltag integrieren lassen.
Benötige ich musikalische Vorkenntnisse, um Gap Click sinnvoll zu verwenden?
Grundlegende Kenntnisse im Zählen und ein Verständnis für Tempo sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Einsteiger sollten zunächst mit einfachen Tempi und kurzen Pausen arbeiten, damit sie den Puls sicher wahrnehmen können. Für fortgeschrittene Schlagzeuger und Musiker wird die App besonders interessant, weil sie gezielt an kleinen Timing-Abweichungen arbeitet. Wer regelmäßig übt, kann die Schwierigkeit schrittweise erhöhen.
Ist Gap Click by Benny Greb kostenlos und auf welchen Geräten kann ich die App nutzen?
Vor dem Download sollte geprüft werden, welche Version aktuell im jeweiligen App Store angeboten wird, da Preis, Verfügbarkeit und unterstützte Betriebssysteme geändert werden können. Gap Click by Benny Greb ist in erster Linie für mobile Geräte gedacht und kann je nach Veröffentlichung für Android oder iOS verfügbar sein. Außerdem empfiehlt sich die Nutzung mit Kopfhörern oder einem klaren Lautsprecher, damit die Klicks und Pausen zuverlässig wahrgenommen werden.
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