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Free2move | Carsharing & Rent

Bewertung
4,1
Downloads
5.000.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
Free2move | Carsharing & Rent
Paketname
com.car2go
Entwickler
Free2move SAS
Bewertung
4,1
Version
5.62.4
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

Wenn ich spontan ein Auto brauche, möchte ich nicht erst mehrere Vermietungen anrufen oder mich an feste Öffnungszeiten halten. Genau in dieser Situation setzt Free2move | Carsharing & Rent an: Die App des Entwicklers Free2move SAS verbindet die Suche nach einem passenden Fahrzeug mit der Buchung über das Smartphone. Ich habe sie deshalb nicht wie eine klassische Reise-App betrachtet, sondern als Werkzeug für den konkreten Weg von „Ich muss irgendwohin“ bis „Ich sitze im Mietwagen“.

Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, vor allem für kurze, flexible Fahrten in Städten und für Menschen, die ein Auto nur gelegentlich benötigen. Die Anwendung ist kostenlos und gehört in den Bereich Reisen und Lokales. Im Google-Play-Umfeld kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,1 bei rund 84.000 Bewertungen; außerdem wurde sie bereits über fünf Millionen Mal installiert. Diese Größenordnung passt zu meinem Eindruck: Das Konzept ist nicht als Nischenlösung gedacht, sondern als regelmäßig genutzte Mobilitäts-App.

Vom spontanen Bedarf bis zur abgeschlossenen Fahrt

Der Ausgangspunkt: Nicht jedes Ziel lässt sich bequem mit Bus und Bahn erreichen

Der sinnvollste Einstieg ist nicht die Frage „Welches Auto möchte ich fahren?“, sondern „Welche Fahrt muss ich erledigen?“. Ein typisches Beispiel: Ich muss am Samstag einige größere Dinge abholen, der öffentliche Verkehr wäre mit Umsteigen umständlich, und ein eigenes Auto lohnt sich für diesen einzelnen Anlass nicht. In einem anderen Fall brauche ich für einen Termin außerhalb des Zentrums mehr Zeit, als eine kurze Taxifahrt sinnvoll abdecken würde.

Für solche Situationen ist die App interessanter als eine gewöhnliche Autovermietung. Sie richtet sich an Nutzer, die ein Fahrzeug minutenweise, stundenweise oder tageweise mieten möchten. Dieser zeitliche Spielraum ist der Kern des Angebots. Wer nur eine kurze Strecke fährt, denkt anders als jemand, der ein Auto für einen ganzen Ausflug braucht, und genau diese unterschiedlichen Absichten werden in derselben Anwendung zusammengeführt.

Ich finde besonders hilfreich, dass man sich nicht schon vor dem Öffnen der App endgültig auf ein Mietmodell festlegen muss. Man kann zunächst prüfen, welche Fahrzeuge in der Umgebung verfügbar sind und welche Buchungsdauer zum eigenen Vorhaben passt. Das verhindert zumindest teilweise den klassischen Fehler, vorschnell eine komplette Tagesmiete zu wählen, obwohl eine kürzere Nutzung genügt hätte.

Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Free2move ersetzt nicht automatisch jede andere Verkehrsform. Für den täglichen Weg zur Arbeit kann ein Monatsabo für den Nahverkehr günstiger und planbarer sein. Für eine sehr lange Fahrt mit viel Gepäck kann eine klassische Autovermietung mit vorher festgelegter Abholung besser passen. Die Stärke dieser App liegt dort, wo Flexibilität wichtiger ist als eine dauerhaft reservierte Mobilitätslösung.

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Der erste Schritt: Standort, Fahrzeug und Zeitraum zusammenbringen

In meinem Arbeitsablauf beginnt alles mit der Suche nach einem verfügbaren Fahrzeug in der Nähe. Dabei ist die Karte nicht bloß eine Übersicht, sondern die Grundlage für die Entscheidung. Ein Auto, das auf dem Bildschirm praktisch aussieht, kann in einer großen Stadt trotzdem mehrere Minuten Fußweg entfernt sein. Ich würde deshalb nicht nur auf das nächstgelegene Symbol achten, sondern auch darauf, ob der Weg zum Fahrzeug mit meinem tatsächlichen Startpunkt zusammenpasst.

Danach kommt die wichtigere Auswahl: Brauche ich das Auto nur für einen kurzen Erledigungsgang, für mehrere Stunden oder für einen ganzen Tag? Die App ist gerade dann nützlich, wenn ich diese Frage ehrlich beantworte. Ein kurzer Einkauf, ein Besuch bei Freunden und ein Ausflug ins Umland sind drei verschiedene Fälle. Wer sie alle wie eine klassische Tagesmiete behandelt, verschenkt den größten Vorteil des flexiblen Modells.

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Ich würde vor der Bestätigung außerdem prüfen, ob das ausgewählte Fahrzeug wirklich zur Fahrt passt. Für einen einzelnen Pendler ist ein kleines Stadtauto praktisch, während für mehrere Personen oder sperrige Gegenstände andere Anforderungen gelten. Die App erleichtert die Suche, nimmt mir diese Entscheidung aber nicht ab. Ein häufiger Denkfehler bei Carsharing ist, nur auf die Entfernung zum Fahrzeug zu schauen und den späteren Platzbedarf zu vergessen.

Ein weiterer nützlicher Arbeitsgriff ist, die Buchung nicht erst in dem Moment zu beginnen, in dem ich bereits unter Zeitdruck stehe. Wenn ein Termin wichtig ist, würde ich die verfügbaren Optionen vorher ansehen und mir einen realistischen Puffer für den Fußweg einplanen. Das ist keine spektakuläre Funktion, aber ein entscheidender Unterschied zwischen einer entspannten Nutzung und einer hektischen Suche direkt vor der Abfahrt.

Die Buchung: Schnell, aber nicht gedankenlos bestätigen

Die Buchung per App wirkt für mich deutlich direkter als der Ablauf am Schalter. Statt Formulare in einer Filiale auszufüllen, erledige ich die Auswahl am Smartphone. Genau diese Einfachheit kann aber dazu verleiten, zu schnell auf die Bestätigung zu tippen. Ich würde vor dem letzten Schritt noch einmal kontrollieren, ob Fahrzeug, Startpunkt und gewünschte Dauer tatsächlich zu meinem Plan passen.

Gerade bei einer spontanen Fahrt ist der Zeitraum leicht falsch eingeschätzt. Ein Termin, der theoretisch eine Stunde dauert, kann durch Parkplatzsuche, Wartezeit oder einen kurzen Umweg deutlich länger werden. Für mich gehört deshalb eine kleine Reserve zur Planung. Das ist besonders wichtig, wenn die Nutzung minutengenau gedacht ist: Die Flexibilität ist attraktiv, aber sie belohnt eine realistische Einschätzung des gesamten Weges und nicht nur der reinen Fahrzeit.

Die App deckt mehrere Mietlängen ab, wodurch sie sich von einer reinen Kurzstreckenlösung unterscheidet. Ich kann das gleiche Grundprinzip für einen kurzen Einsatz oder einen längeren Tagesplan nutzen. Das macht die Anwendung vielseitiger, bedeutet aber auch, dass ich die Bedingungen der jeweiligen Buchung aufmerksam lesen sollte. Eine Lösung, die bei einer kurzen Stadtfahrt ideal ist, muss bei einer längeren Reise nicht automatisch die beste Wahl sein.

Mein praktischer Tipp lautet deshalb: Erst das Ziel und die voraussichtliche Gesamtdauer notieren, dann in der App suchen. So vergleiche ich nicht nur Fahrzeuge, sondern auch die passende Nutzungsform. Wer umgekehrt zuerst ein Auto auswählt und erst danach über den Ablauf nachdenkt, entscheidet eher nach Verfügbarkeit als nach Bedarf.

Die Übergabe: Der kritische Moment zwischen App und Straße

Bei digitalen Mietdiensten liegt ein großer Teil der Nutzererfahrung in der Übergabe. Die App kann die Suche und Reservierung vereinfachen, aber am Ende muss ich das richtige Fahrzeug am richtigen Ort finden und den Übergang vom Bildschirm zur tatsächlichen Fahrt schaffen. Genau hier entstehen die kleinen Reibungen, die in einer kurzen Store-Beschreibung nicht sichtbar werden.

Ich würde vor dem Losgehen den Standort des Autos sorgfältig mit der Umgebung abgleichen. In dicht bebauten Straßen kann ein Fahrzeug auf der Karte näher wirken, als es tatsächlich ist, oder hinter einer Einfahrt und nicht direkt an der Hauptstraße stehen. Wer einen Koffer, Einkäufe oder wenig Zeit hat, merkt solche Unterschiede sofort. Ein kurzer Blick auf die Umgebung und ein paar zusätzliche Minuten machen den Start deutlich entspannter.

Auch die Verantwortung wechselt an dieser Stelle: Zuerst verlasse ich mich auf die App, danach auf meine eigene Kontrolle vor der Abfahrt. Ich würde deshalb nicht blind einsteigen und losfahren, sondern das Fahrzeug und seine sichtbare Verfassung aufmerksam prüfen. Dieser Schritt ist bei jedem Mietmodell sinnvoll, wird bei einer App-Buchung aber leicht übersprungen, weil der digitale Teil so reibungslos wirkt.

Für mich ist das der wichtigste nicht offensichtliche Hinweis zur Nutzung: Die App übernimmt die Organisation, nicht die gesamte Reisevorbereitung. Ich muss weiterhin beurteilen, ob der Standort erreichbar ist, ob das Fahrzeug zu meinem Vorhaben passt und ob der Zeitplan realistisch bleibt. Wer diese Übergabe bewusst plant, nutzt die Stärke des Systems besser.

Während der Fahrt: Der Vorteil liegt in der Anpassbarkeit

Angenommen, ich fahre zu einem Möbelhaus am Stadtrand, hole einen Gegenstand ab und möchte anschließend noch bei einem Freund vorbeischauen. Bei einer herkömmlichen Fahrt mit Taxi oder Fahrdienst müsste ich mehrere Teilstrecken organisieren; mit dem eigenen Auto hätte ich zwar maximale Freiheit, aber laufende Kosten und den Aufwand der Anschaffung. Das flexible Mietmodell liegt dazwischen: Ich habe für den konkreten Anlass ein Fahrzeug, ohne dauerhaft eines besitzen zu müssen.

Die Anwendung ist deshalb besonders interessant für Menschen, die in der Stadt leben, selten fahren und trotzdem gelegentlich mehr Reichweite oder Stauraum brauchen. Auch Besucher einer fremden Stadt können davon profitieren, wenn sie nicht jede Strecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen möchten. Für eine Fahrt zu einem abgelegenen Ziel kann die App praktischer sein als eine Verbindung mit mehreren Umstiegen.

Ich würde dennoch nicht jede Fahrt damit planen. Wenn ich nur wenige Haltestellen weit muss und eine gute Bahnverbindung habe, ist der öffentliche Verkehr meist einfacher. Wenn mehrere Personen gemeinsam unterwegs sind, kann ein Taxi oder eine andere Fahrdienst-App bequemer sein, weil niemand das Fahrzeug suchen oder selbst fahren muss. Free2move ist kein universeller Ersatz, sondern eine zusätzliche Option für den Moment, in dem Selbstfahren den besten Kompromiss darstellt.

Ein interessanter Trade-off ist die Abhängigkeit vom lokalen Angebot. Die Anwendung kann nur dann überzeugen, wenn in meiner Umgebung geeignete Fahrzeuge verfügbar sind. In einem dicht versorgten Gebiet ist die Auswahl praktisch; in einem Randbezirk kann die Suche deutlich weniger attraktiv ausfallen. Deshalb würde ich vor einem wichtigen Termin nicht einfach voraussetzen, dass spontan ein passendes Auto bereitsteht, sondern die Situation frühzeitig kontrollieren.

Das Ende der Nutzung: Der Weg zurück in den digitalen Ablauf

Der Abschluss einer Fahrt ist genauso wichtig wie der Start. Bei einer klassischen Vermietung gibt es einen klaren Schalter oder einen vereinbarten Rückgabeplatz. Bei einem App-basierten Ablauf muss ich selbst darauf achten, dass das Ende der Nutzung korrekt in den digitalen Prozess passt. Ich würde daher nicht bis zur letzten Minute fahren, sondern Zeit für die Suche nach einem geeigneten Abschlussort und für die nötigen Schritte einplanen.

Das ist ein Bereich, in dem spontane Nutzer leicht zu optimistisch planen. Ein zusätzlicher Kreis um den Block oder die Suche nach einem Parkplatz kann aus einer vermeintlich kurzen Restzeit schnell ein Problem machen. Mein Rat ist, die Rückkehr nicht als Nebensache zu behandeln. Sobald das eigentliche Ziel erreicht ist, sollte ich gedanklich bereits den Abschluss der Buchung vorbereiten.

Der Vorteil dieses Workflows bleibt aber bestehen: Viele organisatorische Schritte liegen an einem Ort, statt zwischen Website, Telefon und Papierbelegen verteilt zu sein. Für mich macht das die Nutzung übersichtlicher. Die App ist am stärksten, wenn ich eine konkrete Fahrt mit einem klaren Anfang und Ende plane, nicht wenn ich ohne Ziel loslege und erst unterwegs entscheide, wie lange ich das Auto behalten möchte.

Was die App im Vergleich zu den üblichen Alternativen anders macht

Gegenüber einer klassischen Autovermietung wirkt Free2move spontaner und weniger an einen Schalter gebunden. Das ist ideal, wenn ich kurzfristig ein Fahrzeug brauche oder die Nutzungsdauer noch nicht genau feststeht. Die klassische Vermietung kann dagegen bei längeren Reisen, festem Abholort oder umfangreicher Planung übersichtlicher sein, weil der Ablauf stärker vorgegeben ist.

Im Vergleich zum eigenen Auto entfällt die dauerhafte Verantwortung für ein Fahrzeug. Ich muss mich nicht um Besitz, regelmäßige Nutzung oder die Frage kümmern, ob sich ein Auto für meinen Alltag überhaupt lohnt. Dafür gebe ich einen Teil der persönlichen Kontrolle ab: Ich kann nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass genau das gewünschte Fahrzeug direkt vor meiner Haustür wartet.

Gegenüber Taxi- und Fahrdienst-Apps ist der größte Unterschied, dass ich selbst fahre. Das kann bei mehreren Zwischenstopps und längeren Aufenthalten wirtschaftlich oder praktischer wirken, verlangt aber auch Aufmerksamkeit, Parkplatzplanung und Eigenverantwortung. Wer während der Fahrt arbeiten, telefonieren oder sich einfach zurücklehnen möchte, ist mit einem Fahrdienst besser bedient.

Die App nimmt damit eine klare Zwischenposition ein: mehr Freiheit als ein Taxi, weniger Bindung als ein eigenes Auto und mehr Spontaneität als manche klassische Vermietung. Genau diese Mischung erklärt für mich den Reiz, aber auch die Grenzen des Angebots.

Für wen sich Free2move besonders lohnt

Ich würde die Anwendung vor allem Stadtbewohnern empfehlen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen. Dazu gehören Menschen ohne eigenes Fahrzeug, Besucher, die einzelne Ziele außerhalb des öffentlichen Verkehrsnetzes erreichen möchten, und Nutzer, die für einen bestimmten Anlass mehr Platz brauchen als auf dem Fahrrad oder in der Bahn.

Auch für einen Testlauf vor einer längeren Verpflichtung kann die App sinnvoll sein. Wer überlegt, ob ein eigenes Auto im Alltag wirklich nötig ist, kann verschiedene Situationen bewusster vergleichen: den kurzen Einkauf, den Wochenendausflug und den Transport größerer Gegenstände. Das ersetzt keine vollständige Kostenrechnung, liefert aber praktische Erfahrung darüber, wie oft ein Fahrzeug tatsächlich gebraucht wird.

Weniger passend ist sie für Menschen, die jeden Tag zur gleichen Zeit ein garantiert verfügbares Auto brauchen. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für eine lange Reise mit strengem Zeitplan ansehen, wenn die Verfügbarkeit am Ausgangs- und Zielort entscheidend ist. In solchen Fällen kann eine frühzeitig organisierte klassische Miete oder der eigene Wagen mehr Sicherheit geben.

Wer ungern selbst fährt, Parkplätze sucht oder digitale Abläufe kontrolliert, sollte ebenfalls eine andere Lösung prüfen. Die App vereinfacht die Buchung, aber sie nimmt nicht die praktischen Aufgaben während der Fahrt ab. Das ist kein Fehler, sondern eine klare Eigenschaft des Modells.

Technischer Eindruck und Alltagstauglichkeit

Die App ist als kostenlose Anwendung für Android erhältlich und läuft ab Android 7.0. Die aktuelle Version ist 5.62.4. Für mich ist das relevant, weil die Nutzung stark davon abhängt, ob das Smartphone unterwegs zuverlässig arbeitet. Eine alte oder instabile Geräteumgebung kann den Ablauf unnötig erschweren, selbst wenn die Idee der App überzeugt.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab null Jahren. Das sagt wenig über die praktische Eignung für eine konkrete Fahrt aus, zeigt aber, dass die Anwendung selbst nicht auf eine erwachsene Unterhaltungsform ausgerichtet ist. Entscheidend bleiben vielmehr Führerschein, Mietbedingungen und die persönliche Fähigkeit, ein Fahrzeug sicher zu nutzen.

Die lange Verfügbarkeit seit dem achtzehnten Juli zweitausendzwölf und die große Nutzerbasis vermitteln mir den Eindruck eines etablierten Produkts. Trotzdem würde ich mich nicht allein von der Zahl der Installationen leiten lassen. Für meine Entscheidung zählen vor allem der Standort, die konkrete Fahrzeugauswahl und die Frage, ob der Ablauf zu meinem Ziel passt. Eine weit verbreitete App ist nicht automatisch an jedem Ort gleich nützlich.

Wo der Ablauf ins Stocken geraten kann

Die größte mögliche Schwachstelle ist die Differenz zwischen digitaler Verfügbarkeit und praktischer Verfügbarkeit. Ein Fahrzeug kann in der Karte passend aussehen, aber zu weit entfernt stehen, für mein Gepäck ungeeignet sein oder nicht gut in meinen Zeitplan passen. Je spontaner die Fahrt, desto weniger Spielraum bleibt für solche Abweichungen.

Ein zweiter Reibungspunkt ist die Zeitplanung. Minutenweise Nutzung klingt zunächst sehr präzise, doch der reale Ablauf besteht nicht nur aus Fahren. Fußweg, Einsteigen, Parkplatzsuche, Verkehr und Rückkehr gehören ebenfalls dazu. Wer nur die Strecke berechnet, kann die Flexibilität falsch einschätzen und am Ende unnötig unter Druck geraten.

Drittens sollte man die App nicht mit einer vollständigen Reiseplanung verwechseln. Sie hilft mir, ein Auto zu finden und zu buchen, aber sie ersetzt keine Entscheidung über Route, Parken oder die beste Verkehrsmittel-Kombination. Gerade bei innerstädtischen Wegen kann eine Mischung aus Bahn, Fahrrad und kurzer Autonutzung sinnvoller sein, als jede Teilstrecke mit dem Mietwagen zu fahren.

Diese Einschränkungen ändern mein Urteil nicht grundsätzlich. Sie zeigen vielmehr, dass Free2move am besten funktioniert, wenn ich die Anwendung als Teil eines gut geplanten Ablaufs nutze. Wer sie als magische Sofortlösung für jede Mobilitätsfrage betrachtet, wird eher enttäuscht sein.

Mein Ergebnis nach dem gesamten Workflow

Nach meiner Bewertung ist Free2move | Carsharing & Rent eine überzeugende Option für flexible Autonutzung in passenden Gebieten. Die App führt mich von der Bedarfssituation über Suche und Buchung bis zum Abschluss der Fahrt, ohne dass ich mich auf eine einzige Mietdauer festlegen muss. Besonders gut gefällt mir die Zwischenposition zwischen eigenem Auto, Taxi und klassischer Vermietung.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der in der Stadt lebt, nur gelegentlich selbst fahren möchte und vor der Buchung bereit ist, Standort, Fahrzeugtyp und Zeitbedarf zu prüfen. Mein wichtigster Rat wäre, die Übergaben bewusst zu planen: vom eigenen Standort zum Fahrzeug, von der App zur tatsächlichen Kontrolle vor der Abfahrt und schließlich von der Fahrt zurück zum digitalen Abschluss.

Wer dagegen ein garantiert verfügbares Fahrzeug für regelmäßige Fahrten braucht, lange Reisen mit festem Ablauf plant oder lieber gefahren wird, sollte eine andere Lösung bevorzugen. Für den spontanen, aber nicht völlig planlosen Einsatz ist die kostenlose App jedoch sehr brauchbar. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,1 und mehr als fünf Millionen Installationen ist sie zudem eine etablierte Wahl im Bereich mobile Autovermietung und Carsharing.

Mein Schluss fällt deshalb differenziert aus: Free2move macht den Zugang zu einem Mietwagen deutlich bequemer, solange die lokale Verfügbarkeit und der eigene Zeitplan mitspielen. Die beste Erfahrung entsteht nicht durch blindes Vertrauen in die Karte, sondern durch einen kurzen Realitätscheck vor jeder Buchung. Wer diesen Schritt nicht scheut, bekommt ein flexibles Werkzeug für genau die Fahrten, bei denen ein eigenes Auto zu viel und öffentliche Verkehrsmittel zu wenig wären.

Vorteile

  • Carsharing
  • Mietwagen und Parkfunktionen bequem in einer App gebündelt.
  • Fahrzeuge lassen sich in vielen Städten flexibel und spontan buchen.
  • Digitale Fahrzeugöffnung erspart die Abholung eines klassischen Schlüssels.
  • Kilometer
  • Mietdauer und Kosten sind während der Nutzung übersichtlich einsehbar.
  • Verschiedene Fahrzeugtypen decken kurze Stadtfahrten und längere Reisen ab.

Nachteile

  • Verfügbarkeit und Fahrzeugauswahl unterscheiden sich je nach Stadt deutlich.
  • Preise können durch Zeit-
  • Kilometer- und Servicegebühren schnell steigen.
  • Für die Registrierung sind Führerschein- und Zahlungsdaten erforderlich.
  • Bei schwachem Internet kann das Öffnen oder Beenden der Miete problematisch sein.
  • Park- und Rückgaberegeln können je nach Fahrzeug und Standort variieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Free2move und welche Fahrzeuge kann ich damit nutzen?

Free2move ist eine Mobilitäts-App, die je nach Standort verschiedene Angebote wie Carsharing, Mietwagen und teilweise auch Langzeitmiete bündelt. Nach der Registrierung können Nutzer verfügbare Fahrzeuge in der Umgebung suchen, reservieren und direkt über die App öffnen oder abholen. Das konkrete Fahrzeugangebot, die verfügbaren Marken und die Nutzungsbedingungen unterscheiden sich jedoch je nach Stadt und Land deutlich.

Wie funktioniert die Registrierung bei Free2move und welche Dokumente werden benötigt?

Für die Nutzung müssen Sie zunächst ein Benutzerkonto anlegen und persönliche Daten hinterlegen. In der Regel verlangt Free2move außerdem einen gültigen Führerschein, ein Ausweisdokument und eine Zahlungsmethode. Je nach Land und Fahrzeugkategorie kann eine Identitäts- oder Führerscheinprüfung notwendig sein. Die Freischaltung erfolgt nicht immer sofort, weshalb Sie die Registrierung idealerweise vor der geplanten Fahrt abschließen sollten.

Welche Kosten entstehen bei einer Fahrt mit Free2move?

Die Preise hängen vom gewählten Fahrzeug, der Mietdauer, dem Standort und dem jeweiligen Tarif ab. Bei Carsharing können Minuten-, Stunden- oder Tagestarife gelten; zusätzlich können Reservierungsgebühren, Parkkosten, Kilometerlimits, Serviceentgelte oder Gebühren für verspätete Rückgabe anfallen. Den voraussichtlichen Preis sollten Sie vor der Buchung in der App prüfen, da sich Angebote und Zuschläge je nach Region unterscheiden können.

Wo darf ich ein Free2move-Fahrzeug abstellen und wie endet die Miete?

Die Rückgabe richtet sich nach dem Geschäftsmodell und dem lokalen Geschäftsgebiet. Bei stationsunabhängigem Carsharing müssen Sie das Fahrzeug normalerweise innerhalb einer gekennzeichneten Free2move-Zone abstellen und die örtlichen Parkregeln beachten. Bei Mietwagen kann die Rückgabe an einer bestimmten Station erforderlich sein. Vor dem Beenden der Miete sollten Sie persönliche Gegenstände entfernen, das Fahrzeug ordnungsgemäß parken und den Zustand in der App dokumentieren.

Was sollte ich bei Schäden, Unfällen oder Problemen mit dem Fahrzeug tun?

Vor Fahrtbeginn empfiehlt es sich, das Fahrzeug sorgfältig auf vorhandene Schäden zu kontrollieren und auffällige Stellen direkt über die App zu melden. Bei einem Unfall müssen Sie zunächst die Verkehrssicherheit gewährleisten, gegebenenfalls die Polizei verständigen und anschließend den Free2move-Kundendienst kontaktieren. Auch technische Probleme, verschmutzte Fahrzeuge oder eine blockierte Rückgabe sollten möglichst sofort gemeldet werden, damit keine unnötigen Gebühren entstehen.

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