enercity SmartLaden
- Bewertung
- 3,1
- Downloads
- 10.000+
- Alter
- USK ab 0 Jahren
Zusätzliche Informationen
- App-Name
- enercity SmartLaden
- Kategorie
- Autos & Fahrzeuge
- Paketname
- de.enercity.smartcharging
- Entwickler
- enercity AG
- Bewertung
- 3,1
- Version
- 1.35.9
Analyse von Appcrazy
Wer sein Elektroauto zu Hause lädt, möchte meistens nicht ständig auf den Ladezustand schauen, Startzeiten manuell planen oder sich mit komplizierten Stromtarifen beschäftigen. Genau hier setzt enercity SmartLaden an: Die App von enercity AG richtet sich an Menschen, die das Laden ihres E-Autos stärker automatisieren und dabei von günstigeren Ladezeiten profitieren möchten. Ich finde den Ansatz sinnvoll, besonders für Nutzer, die ohnehin regelmäßig am selben Ort laden und ihr Fahrzeug nicht sofort nach dem Einstecken wieder brauchen.
Mein erster Eindruck ist allerdings nicht der einer vollständig selbsterklärenden Alltags-App. SmartLaden wirkt eher wie ein Werkzeug für einen bestimmten Ablauf: einrichten, Ladeverhalten festlegen, das Auto anschließen und anschließend prüfen, ob alles wie gewünscht funktioniert. Wer eine umfangreiche Fahrzeug-App mit Navigation, Wartung, Fahrtenbuch und vielen Zusatzfunktionen erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Die Stärke liegt klar beim automatisierten Laden zu Hause, nicht in einer möglichst breiten Sammlung von E-Auto-Funktionen.
Was mich bei SmartLaden erwartet hat
Die Anwendung gehört zur Kategorie Autos & Fahrzeuge und ist kostenlos erhältlich. Das passt zum Zweck der App: Sie soll nicht als eigenständiges Unterhaltungsprodukt dienen, sondern einen konkreten Vorgang im Alltag vereinfachen. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was bei einer Ladeanwendung erwartbar ist. Entwickelt wird sie von enercity AG.
Der zentrale Gedanke ist schnell verstanden. Ich möchte mein Auto laden, aber nicht zwingend genau in dem Moment, in dem ich das Ladekabel anschließe. Wenn das Fahrzeug über einen längeren Zeitraum angeschlossen bleibt, kann eine intelligente Planung interessanter sein als ein sofortiger Start. Laut Store-Zusammenfassung soll das Laden zu Hause automatisch und bis zu dreißig Prozent günstiger möglich sein. Diese Aussage sollte man als Ziel des Dienstes verstehen, nicht als festes Ergebnis für jede einzelne Ladesitzung.
Ob sich der Vorteil im eigenen Haushalt tatsächlich bemerkbar macht, hängt vom persönlichen Ladeprofil ab. Wer meist nur kurze Zeit parkt, häufig spontan losfahren muss oder keinen passenden variablen Tarif nutzt, wird weniger von der Automatisierung haben. Wer dagegen abends nach Hause kommt, das Auto über Nacht stehen lässt und morgens wieder losfährt, bietet der App die deutlich bessere Ausgangslage.
Die aktuelle Version ist 1.35.9 und läuft ab Android 7.1. Das ist für viele ältere Android-Geräte hilfreich, wobei die praktische Erfahrung trotzdem vom Smartphone, vom Fahrzeug und von der jeweiligen Ladeumgebung abhängt. Die Anwendung kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,1 bei vierzehn Bewertungen und sieben Rezensionen. Diese kleine Bewertungsbasis ist für mich ein Hinweis, die App nicht allein nach der Zahl zu beurteilen. Wichtiger ist, ob der eigene Ladealltag zum Konzept passt.
Für wen der Ansatz besonders gut funktioniert
SmartLaden ist vor allem dann interessant, wenn das Auto regelmäßig zu Hause geladen wird und zwischen dem Anschließen und der nächsten Fahrt ausreichend Zeit liegt. Ein typisches Beispiel: Ich komme nach der Arbeit nach Hause, stecke das Fahrzeug an und brauche es erst am nächsten Morgen. In diesem Fall muss die Batterie nicht unbedingt sofort geladen werden. Eine automatische Planung kann den Ladevorgang besser an die gewünschte Nutzung anpassen.
Auch für Familien mit einem wiederkehrenden Wochenrhythmus kann das praktisch sein. Wenn das Auto unter der Woche morgens zuverlässig gebraucht wird, ist ein planbarer Ablauf angenehmer als tägliches Nachsehen. Ich würde die App außerdem Nutzern empfehlen, die ihre Stromkosten bewusster beobachten möchten, ohne jedes Mal selbst Ladezeiten vergleichen zu müssen.
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Weniger passend ist SmartLaden für Menschen, die fast ausschließlich unterwegs an öffentlichen Stationen laden. Ebenso sehe ich wenig Nutzen für Fahrer, die den Akku direkt nach jeder Ankunft vollständig oder möglichst schnell laden müssen. In solchen Situationen ist eine klassische Fahrzeug-App mit sofortiger Startfunktion oder die Bedienung an der Wallbox oft direkter.
Der Weg von der Installation bis zur ersten sinnvollen Ladung
Die Einrichtung nicht zwischen Tür und Angel beginnen
Ich würde die erste Einrichtung nicht in dem Moment starten, in dem ich eigentlich schon losmuss. Besser ist ein ruhiger Zeitpunkt, an dem das Fahrzeug in der Nähe steht und ich die Angaben sorgfältig prüfen kann. Bei einer App, die den Ladevorgang automatisieren soll, ist der entscheidende Schritt nicht das Öffnen der Anwendung, sondern die korrekte Verbindung zwischen App, Fahrzeug und häuslicher Ladesituation.
Nach der Installation sollte ich zunächst darauf achten, welche Angaben SmartLaden abfragt und welche Verbindung hergestellt werden muss. Dabei ist es sinnvoll, die Zugangsdaten des Fahrzeugs oder der Ladeumgebung griffbereit zu haben, ohne sie unüberlegt weiterzugeben. Ich würde außerdem kontrollieren, ob das richtige Fahrzeug ausgewählt ist, falls mehrere Fahrzeuge oder Profile im Haushalt vorhanden sind.
Ein häufiger Fehler bei solchen Anwendungen ist, dass Nutzer zwar die App installieren, aber die Bedeutung der einzelnen Einstellungen unterschätzen. Wenn ein gewünschter Abfahrtszeitpunkt oder ein Ladeziel hinterlegt werden kann, sollte ich diese Angaben realistisch wählen. Eine zu knappe Zeitspanne macht die Automatisierung unnötig nervös: Das Auto muss dann möglicherweise sofort laden, weil für die gewünschte Reichweite kaum Spielraum bleibt.
Die Ladegewohnheiten ehrlich abbilden
Für die erste Einrichtung empfehle ich, nicht mit einem idealisierten Wochenplan zu beginnen. Ich würde zuerst den normalen Alltag abbilden: Wann komme ich meistens nach Hause, wann brauche ich das Auto wieder und wie viel Ladung ist üblicherweise nötig? Wer jeden Abend unterschiedliche Abfahrtszeiten hat, sollte die Planung nicht künstlich kompliziert machen. In diesem Fall ist eine flexible Nutzung wichtiger als ein perfekt ausgetüfteltes Schema.
Ein nützlicher Gedanke ist, zwischen „möglichst voll“ und „für die nächste Fahrt ausreichend“ zu unterscheiden. Wenn ich morgens nur eine kurze Strecke fahre, muss der Wagen nicht zwangsläufig die ganze Nacht maximal laden. Falls SmartLaden ein Ladeziel oder einen Zeitrahmen berücksichtigt, kann ich dadurch besser mit dem tatsächlichen Bedarf arbeiten. Das spart nicht automatisch Geld, verhindert aber unnötige Planung und macht den Ablauf übersichtlicher.
Ich würde nach der Einrichtung außerdem nicht sofort mehrere Änderungen hintereinander vornehmen. Erst eine normale Ladesitzung durchführen, dann beobachten, was passiert, und erst danach einzelne Einstellungen anpassen. So lässt sich leichter erkennen, ob eine Abweichung an der App, am Fahrzeug, an der Wallbox oder an der eigenen Zeitplanung liegt.
Die erste erfolgreiche Aktion bewusst kontrollieren
Der wichtigste Moment ist für mich nicht die Installation, sondern die erste Ladesitzung, die wie erwartet abläuft. Dafür sollte das Auto angeschlossen sein, während noch genügend Zeit bis zur nächsten Fahrt bleibt. Nach dem Start der Planung würde ich prüfen, ob der Ladezustand und der erwartete Zeitrahmen plausibel wirken. Eine kurze Kontrolle am Fahrzeug selbst ist dabei sinnvoll, weil die App nicht die einzige Informationsquelle sein sollte.
Für einen ersten Test eignet sich eine Nacht vor einem normalen Arbeitstag besser als ein Abend vor einer langen Reise. Wenn der Wagen am nächsten Morgen nicht den gewünschten Stand erreicht, bleibt noch Zeit, die Ursache zu untersuchen. Bei einer wichtigen Fahrt würde ich mich nicht ausschließlich auf eine neue Automatisierung verlassen.
Mein konkreter Ablauf wäre: Auto anschließen, in SmartLaden die aktive Ladesituation prüfen, die geplante Nutzung für den nächsten Morgen berücksichtigen und anschließend nicht ständig eingreifen. Am nächsten Tag würde ich vergleichen, ob die tatsächliche Ladung zum erwarteten Ergebnis passt. Dieser Vergleich ist wertvoller als ein schneller Blick auf eine einzelne Statusanzeige, weil er zeigt, ob die App im eigenen Alltag wirklich zuverlässig arbeitet.
Der beste erste Erfolg ist nicht die theoretisch günstigste Ladung, sondern ein vollständig planbarer Start in den nächsten Tag. Wenn das Auto morgens ausreichend geladen ist und ich nicht manuell nachhelfen musste, erfüllt SmartLaden bereits einen wichtigen Teil seines Versprechens.
Warum die erste Nacht noch kein endgültiges Urteil erlaubt
Beim intelligenten Laden greifen mehrere Dinge ineinander. Die App kann eine Planung anbieten, aber das Fahrzeug muss erreichbar sein, die Ladeverbindung muss funktionieren und die häusliche Infrastruktur muss den Vorgang zulassen. Wenn der Start nicht wie erwartet erfolgt, bedeutet das daher nicht automatisch, dass die Anwendung nutzlos ist.
Ich würde zuerst die einfachen Punkte prüfen: Ist das Kabel korrekt verbunden? Ist das Fahrzeug tatsächlich verriegelt oder in einem Zustand, in dem es den Ladevorgang akzeptiert? Wurde versehentlich ein Zeitplan im Auto aktiviert, der mit der App konkurriert? Gerade doppelte Zeitsteuerungen können für Verwirrung sorgen. Wenn sowohl das Fahrzeug als auch SmartLaden einen eigenen Ladebeginn festlegen, ist nicht immer sofort erkennbar, welche Einstellung Vorrang hat.
Auch der Unterschied zwischen „angeschlossen“ und „lädt gerade“ ist wichtig. Bei einer intelligenten Planung kann eine Pause beabsichtigt sein. Wer nur erwartet, dass nach dem Einstecken sofort Energie fließt, hält eine geplante Wartezeit möglicherweise für einen Fehler. Deshalb sollte ich mich zunächst fragen, ob die App gerade den Ladebeginn verschiebt oder ob tatsächlich eine Verbindung unterbrochen ist.
Die häufigsten Missverständnisse im Alltag
Automatisch bedeutet nicht grenzenlos flexibel
SmartLaden kann einen geplanten Ladevorgang unterstützen, aber die App ersetzt keine vorausschauende Planung. Wenn ich kurzfristig eine lange Fahrt antreten muss, sollte ich nicht einfach voraussetzen, dass die bisherige Einstellung automatisch die maximale Geschwindigkeit oder den sofortigen Start auswählt. Vor einer ungeplanten Reise würde ich den Ladezustand direkt kontrollieren und bei Bedarf eine unmittelbare Lademöglichkeit verwenden.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer herkömmlichen Lade-App oder zur direkten Bedienung an der Wallbox. Diese Alternativen sind oft besser, wenn ich eine einzelne Aktion ohne Optimierung durchführen möchte. SmartLaden spielt seine Stärke eher bei wiederkehrenden Abläufen aus, bei denen ich Zeit zum Laden einplane und nicht jede Minute entscheidend ist.
Die App ist keine vollständige Fahrzeugzentrale
Wer von einer Auto-App Informationen zu Wartung, Fahrten, Navigation, Routenplanung oder allen Fahrzeugfunktionen erwartet, könnte enttäuscht sein. SmartLaden konzentriert sich auf das Laden zu Hause. Für andere Aufgaben würde ich weiterhin die App des Fahrzeugherstellers oder die Bedienoberfläche des Autos nutzen.
Gerade diese Begrenzung kann aber auch angenehm sein. Ich muss mich nicht durch zahlreiche Fahrzeugmenüs bewegen, wenn ich nur den häuslichen Ladevorgang organisieren möchte. Für Nutzer mit einem klaren Ziel ist eine spezialisierte Anwendung häufig übersichtlicher als eine große Hersteller-App, in der Ladeplanung nur ein Teilbereich unter vielen ist.
Günstiger laden heißt nicht automatisch weniger bezahlen
Die mögliche Ersparnis bis zu dreißig Prozent klingt interessant, sollte aber nicht als pauschale Zusage verstanden werden. Der tatsächliche Effekt hängt davon ab, wann geladen wird, welcher Tarif gilt und wie regelmäßig das Fahrzeug lange genug angeschlossen bleibt. Wer den Wagen immer sofort wieder abzieht, nimmt der App einen Teil des Spielraums.
Ich würde deshalb nicht nur auf den einzelnen Ladevorgang schauen. Entscheidend ist, ob sich über mehrere typische Wochen ein besseres Verhältnis zwischen Ladeplanung und tatsächlichem Bedarf ergibt. Wenn ich wegen der Automatisierung öfter nachkontrollieren oder spontan manuell eingreifen muss, schrumpft der praktische Vorteil. Wenn der Ablauf dagegen im Hintergrund funktioniert, kann schon die eingesparte Aufmerksamkeit ein echter Gewinn sein.
Was die kleinen Zusatzkosten bedeuten
Die App ist grundsätzlich kostenlos, im Zusammenhang mit der Abrechnung über Google Play werden jedoch In-App-Käufe zwischen 0,99 Euro und 1,99 Euro genannt. Für mich ist deshalb wichtig, vor einer kostenpflichtigen Aktion genau zu prüfen, wofür sie angeboten wird und ob sie für den eigenen Ladealltag überhaupt erforderlich ist. Ein Nutzer, der nur gelegentlich testen möchte, sollte nicht blind jede Option aktivieren.
Die genannten Beträge sind überschaubar, aber Transparenz bleibt entscheidend. Ich würde vor dem Bestätigen einer Abrechnung den Bildschirm vollständig lesen und darauf achten, ob eine Funktion einmalig oder wiederkehrend berechnet wird. So vermeide ich die typische Überraschung, die entsteht, wenn eine kostenlose App zusätzliche Funktionen über Google Play abrechnet.
Wenn Auto, Wallbox und App unterschiedliche Signale zeigen
Besonders verwirrend kann es werden, wenn die App einen anderen Status als das Fahrzeug oder die Wallbox anzeigt. In diesem Fall würde ich nicht sofort sämtliche Einstellungen zurücksetzen. Zuerst sollte ich feststellen, welches Gerät die letzte verlässliche Information liefert. Ein Status in der App kann verzögert sein, während die Anzeige am Fahrzeug den aktuellen Zustand unmittelbarer widerspiegelt.
Ein sinnvoller Test ist, nur eine Einstellung zu verändern und danach eine vollständige Ladesitzung abzuwarten. Mehrere gleichzeitige Änderungen machen die Fehlersuche unnötig schwer. Falls der Wagen am nächsten Morgen korrekt geladen ist, obwohl zwischendurch eine Pause angezeigt wurde, war die Pause möglicherweise Teil der Planung und kein Problem.
Wo SmartLaden gegenüber den üblichen Alternativen überzeugt
Die naheliegendste Alternative ist die direkte Steuerung über das Auto. Diese ist häufig die bessere Wahl, wenn ich nur einen sofortigen Start, einen einfachen Zeitplan oder eine schnelle Kontrolle benötige. Die Hersteller-App kennt das Fahrzeug in der Regel sehr genau und kann bei fahrzeugspezifischen Informationen im Vorteil sein.
SmartLaden ist interessanter, wenn ich den häuslichen Ladevorgang unabhängig von den übrigen Fahrzeugfunktionen betrachten möchte. Die App bündelt den Blick auf das Laden und richtet sich damit an einen konkreten Anwendungsfall. Für mich ist das besonders dann sinnvoll, wenn die tägliche Routine wichtiger ist als eine möglichst umfangreiche Funktionssammlung.
Eine weitere Alternative ist die manuelle Steuerung an der Wallbox. Sie bleibt unschlagbar einfach, wenn ich zu Hause bin und den Ladevorgang selbst starten oder stoppen möchte. Dafür fehlt ihr die Bequemlichkeit einer geplanten Optimierung. SmartLaden lohnt sich also vor allem für Nutzer, die nicht jedes Mal selbst entscheiden möchten, wann der Strom fließt.
Auch ein Stromtarif ohne zeitliche Unterschiede kann die Entscheidung beeinflussen. Wenn der Preis unabhängig vom Ladezeitpunkt bleibt, ist der finanzielle Vorteil einer automatischen Verschiebung weniger relevant. Dann zählt vor allem die Komfortfunktion. Wer dagegen bewusst günstige Ladezeiten nutzen möchte, braucht Geduld und ein Fahrzeug, das lange genug angeschlossen bleibt.
Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf den Einstieg
Ich sehe enercity SmartLaden als spezialisierte Lösung für E-Auto-Fahrer, die zu Hause laden und ihren Alltag möglichst wenig mit Ladeentscheidungen belasten möchten. Die Anwendung ist nicht dafür gedacht, sämtliche Aufgaben rund ums Auto zu übernehmen. Ihre Berechtigung liegt in der Kombination aus häuslichem Laden, zeitlicher Planung und dem möglichen Kostenvorteil.
Für Einsteiger ist der wichtigste Rat, die erste Einrichtung langsam vorzunehmen und den ersten Test nicht vor einer kritischen Fahrt zu starten. Wer die Verbindung zwischen Fahrzeug, Ladepunkt und App verstanden hat, sollte zunächst mit einem einfachen Übernacht-Szenario beginnen. Erst wenn dieser Ablauf zuverlässig funktioniert, lohnt es sich, die Planung stärker an wechselnde Arbeitszeiten, Wochenenden oder besondere Fahrten anzupassen.
Ich würde SmartLaden nicht jedem E-Auto-Besitzer empfehlen. Für reine Schnelllader, spontane Fahrer und Menschen mit sehr kurzen Parkzeiten gibt es passendere Wege. Auch wer eine umfassende Fahrzeugzentrale erwartet, ist mit der Hersteller-App wahrscheinlich besser bedient. Für regelmäßiges Laden zu Hause ist die Anwendung dagegen einen Versuch wert, besonders wenn ich den Wagen oft mehrere Stunden angeschlossen lasse.
Die Bewertung von 3,1 zeigt, dass die Nutzererfahrung nicht durchgehend begeistert. Wegen der noch überschaubaren Zahl an Bewertungen würde ich daraus aber kein endgültiges Urteil ableiten. Entscheidend ist, ob die eigene Kombination aus Fahrzeug, Ladepunkt und Tagesablauf mit der Planung harmoniert. Die Altersfreigabe ab 0 Jahren und die kostenlose Grundversion machen den Einstieg unkompliziert; die möglichen Google-Play-Abrechnungen sollte ich dennoch bewusst prüfen.
Unterm Strich ist SmartLaden für mich kein spektakuläres, sondern ein zweckmäßiges Werkzeug. Genau darin liegt sein Wert. Wenn ich mein Auto abends anschließe, morgens verlässlich losfahren kann und mich nicht ständig um den optimalen Ladezeitpunkt kümmern muss, erfüllt die App ihren Zweck überzeugend. Wer diesen ruhigen, wiederholbaren Ablauf sucht, findet hier einen sinnvollen Begleiter für das Laden zu Hause.
Vorteile
- Ladepunkte lassen sich bequem per App finden und nach Verfügbarkeit filtern.
- Ladevorgänge können direkt über das Smartphone gestartet und beendet werden.
- Tarife und Abrechnungsinformationen sind übersichtlich in der App einsehbar.
- Die App unterstützt eine bessere Planung längerer Fahrten mit dem Elektroauto.
- Favorisierte Ladestationen lassen sich für den schnellen Zugriff speichern.
Nachteile
- Die tatsächliche Verfügbarkeit kann sich kurzfristig von der Anzeige unterscheiden.
- Nicht jede Ladestation bietet dieselben Ladegeschwindigkeiten oder Anschlüsse.
- Für die Nutzung ist ein Benutzerkonto mit hinterlegten Zahlungsdaten erforderlich.
- Außerhalb des enercity-Netzes können Preise und Roaming-Bedingungen variieren.
- Bei schwacher Internetverbindung kann der Start des Ladevorgangs verzögert sein.
Häufig gestellte Fragen
Was ist enercity SmartLaden und für wen ist die App geeignet?
enercity SmartLaden ist eine Anwendung für Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen, die öffentliche Lademöglichkeiten suchen und deren Nutzung verwalten möchten. Nach der Installation können Sie verfügbare Ladepunkte prüfen, passende Stationen auswählen und – abhängig vom Angebot und Ihrem Vertrag – Ladevorgänge starten oder bezahlen. Besonders praktisch ist die App für enercity-Kunden und Fahrer, die regelmäßig im öffentlichen Ladenetz unterwegs sind.
Wie finde ich mit enercity SmartLaden eine geeignete Ladestation?
Die App bietet in der Regel eine Karten- und Listenansicht, über die sich Ladestationen in der Umgebung oder an einem gewünschten Zielort anzeigen lassen. Je nach Datenbestand können Informationen wie Standort, Steckertyp, Ladeleistung und Verfügbarkeit sichtbar sein. Vor der Fahrt sollten Sie die Angaben dennoch prüfen, da sich der Status einzelner Ladepunkte ändern kann oder eine Station kurzfristig belegt beziehungsweise außer Betrieb sein kann.
Kann ich mit enercity SmartLaden einen Ladevorgang direkt starten und bezahlen?
Ob Sie einen Ladevorgang direkt über die App starten können, hängt vom jeweiligen Ladepunkt, Ihrem Tarif und der verfügbaren Zahlungs- oder Vertragsoption ab. Häufig lässt sich eine Station über einen QR-Code, die Auswahl in der App oder eine Ladekarte freischalten. Prüfen Sie vor dem Start die angezeigten Preise, mögliche Blockiergebühren und die hinterlegte Zahlungsmethode, damit keine unerwarteten Kosten entstehen.
Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung von enercity SmartLaden?
Für die Nutzung benötigen Sie normalerweise ein kompatibles Android- oder iOS-Smartphone, eine Internetverbindung und ein Benutzerkonto, sofern die gewünschte Funktion eine Anmeldung voraussetzt. Je nach Tarif kann zusätzlich ein Vertrag, eine registrierte Zahlungsmethode oder eine enercity-Ladekarte erforderlich sein. Nach der Installation sollten Sie außerdem Standortberechtigungen erlauben, wenn Sie Ladestationen in Ihrer unmittelbaren Umgebung automatisch finden möchten.
Welche persönlichen Daten und Berechtigungen benötigt enercity SmartLaden?
Wie bei vielen Lade-Apps können für Kontoerstellung, Abrechnung und Support persönliche Daten erforderlich sein. Die Standortberechtigung hilft dabei, nahegelegene Ladepunkte anzuzeigen, während Benachrichtigungen beispielsweise über den Status eines Ladevorgangs informieren können. Vor der Nutzung empfiehlt es sich, die Datenschutzerklärung und die Berechtigungseinstellungen zu lesen. Nicht benötigte Zugriffe können Sie in den Systemeinstellungen Ihres Smartphones deaktivieren.
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