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EduPage

Bewertung
3,2
Downloads
5.000.000+
Alter
USK ab 0 Jahren
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Zusätzliche Informationen

App-Name
EduPage
Kategorie
Lernen
Paketname
air.org.edupage
Entwickler
aSc Applied Software Consultants
Bewertung
3,2
Version
Je nach Gerät unterschiedlich
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Appcrazy Analyse von Appcrazy

EduPage ist eine kostenlose Lern-App von aSc Applied Software Consultants, die sich an Lehrer, Schüler und Eltern richtet. Ich habe sie vor allem als digitale Schnittstelle zwischen Schule und Familie betrachtet: weniger als klassisches Lernprogramm mit Übungen, sondern als Ort, an dem schulische Informationen, organisatorische Abläufe und der Kontakt zwischen den Beteiligten zusammenlaufen können. Genau darin liegt ihre Stärke, aber auch der Punkt, an dem man die eigenen Erwartungen richtig einordnen sollte.

Die Anwendung gehört in den Bereich Lernen und ist ab null Jahren freigegeben. Sie ist seit dem 20.05.2014 verfügbar, kostenlos nutzbar und kommt auf mehr als fünf Millionen Installationen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,2 bei rund 39.000 Bewertungen wirkt das Gesamtbild gemischt: EduPage wird offensichtlich von vielen Menschen verwendet, aber die Alltagserfahrung ist nicht für alle reibungslos. Für mich ist das ein Hinweis, die App nicht nur nach dem Funktionsumfang, sondern besonders nach Bedienung, Kontozugriff und dem Umgang mit schulischen Informationen zu beurteilen.

EduPage im Schulalltag: zwischen Organisation und Lernen

Was die App tatsächlich leisten soll

Wer EduPage installiert, sucht meistens keine Sammlung von Lernspielen. Der praktische Nutzen entsteht vielmehr dort, wo eine Schule die Anwendung als gemeinsamen digitalen Zugang verwendet. Schüler können sich über schulische Abläufe informieren, Eltern behalten wichtige Hinweise im Blick und Lehrkräfte erhalten eine Möglichkeit, Informationen an ihre Klassen oder einzelne Nutzergruppen weiterzugeben. Wie umfangreich das im Alltag ist, hängt deshalb stark davon ab, wie die jeweilige Schule EduPage einsetzt.

Diese Abhängigkeit ist entscheidend. Eine App dieser Art kann auf dem Smartphone sehr nützlich sein, wenn die Schule sie konsequent pflegt. Werden Inhalte dagegen nur gelegentlich aktualisiert oder parallel über andere Kanäle verschickt, fühlt sich EduPage schnell wie ein zusätzlicher Zugang an, den man regelmäßig kontrollieren muss. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass die Installation allein den Schulalltag verändert. Der Mehrwert entsteht erst, wenn Schüler, Eltern und Lehrkräfte denselben Informationsweg tatsächlich verwenden.

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Lern-App ist EduPage stärker auf Koordination als auf selbstständiges Üben ausgerichtet. Wer Matheaufgaben, Sprachtraining oder videobasierte Lektionen sucht, ist mit einer spezialisierten Lernplattform wahrscheinlich besser bedient. Wer dagegen schulische Informationen an einer Stelle vorfinden möchte, bekommt hier einen deutlich passenderen Ansatz.

Mein realistischer Alltagseindruck

Ein typischer Einsatz sieht für mich so aus: Am Nachmittag schaut ein Schüler kurz nach, ob es neue Hinweise für den nächsten Schultag gibt. Ein Elternteil prüft später, ob eine Mitteilung der Schule eingegangen ist, und eine Lehrkraft nutzt denselben digitalen Raum, um Informationen nicht ausschließlich über Papier oder private Messenger weiterzugeben. Der Vorteil liegt nicht in einer spektakulären Einzelfunktion, sondern darin, dass diese drei Perspektiven miteinander verbunden werden können.

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Praktisch ist dabei vor allem die Gewohnheit, EduPage zu festen Zeitpunkten zu öffnen, statt ständig auf neue Hinweise zu warten. Ich würde die App beispielsweise nach dem Unterricht und noch einmal am Abend prüfen. So bleibt sie ein Werkzeug für Planung und Kommunikation und wird nicht zu einer Quelle dauernder Unterbrechungen. Gerade bei jüngeren Schülern kann es sinnvoll sein, dass Eltern gemeinsam mit ihnen festlegen, wer welche Informationen kontrolliert.

Ein weniger offensichtlicher Punkt ist die Verantwortung für die richtige Zuordnung. Bei schulischen Apps ist nicht nur wichtig, dass eine Nachricht ankommt, sondern auch, dass sie beim passenden Konto und bei der passenden Person landet. Deshalb sollte man bei der ersten Einrichtung aufmerksam prüfen, welche Rolle das eigene Konto hat und ob die angezeigten schulischen Zusammenhänge stimmen. Ein Schülerkonto sollte nicht beiläufig wie ein Elternzugang behandelt werden, und umgekehrt.

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Vertrauen beginnt beim Konto

EduPage verarbeitet im Alltag potenziell sensible schulische Informationen, weshalb ich den Kontozugang nicht als Nebensache betrachten würde. Bevor man die App regelmäßig nutzt, sollte man sich bewusst machen, welches Konto man verwendet, wer es eingerichtet hat und ob weitere Familienmitglieder eigene Zugänge besitzen. Das ist kein Misstrauen gegenüber der Anwendung, sondern eine sinnvolle Grundordnung für jede App, die Schule und Familie miteinander verbindet.

Besonders hilfreich ist eine klare Trennung zwischen persönlicher Nutzung und gemeinsam verwendeten Geräten. Wenn mehrere Personen dasselbe Smartphone oder Tablet benutzen, sollte man nach der Nutzung kontrollieren, ob der richtige Zugang aktiv ist. Das verhindert Verwechslungen und reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass schulische Hinweise versehentlich von der falschen Person gelesen oder verändert werden. Auf einem privaten Gerät ist die Situation meist übersichtlicher, trotzdem lohnt sich ein kurzer Blick auf das aktive Konto.

Ich würde außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass jede Information für alle Beteiligten gleich sichtbar oder gleich relevant ist. Bei einer Plattform für Lehrer, Schüler und Eltern können unterschiedliche Rollen eine wichtige Bedeutung haben. Nutzer sollten deshalb auf sichtbare Auswahlmöglichkeiten, Rollenbezeichnungen und Bestätigungen achten, anstatt einfach jede Einstellung zu übernehmen. Vertrauen entsteht hier vor allem durch nachvollziehbare Kontrollen, nicht durch die bloße Bekanntheit der App.

Welche Kontrolle Nutzer behalten sollten

Bei der Einrichtung empfehle ich, jeden sichtbaren Schritt bewusst zu lesen. Dazu gehören die Auswahl des Kontos, schulische Zuordnungen und Hinweise dazu, welche Informationen angezeigt werden. Wenn die App eine Entscheidung verlangt, sollte man nicht reflexartig auf die schnellste Option tippen. Gerade bei einer Anwendung, die mehrere Nutzergruppen zusammenbringt, kann eine kleine Unachtsamkeit später für Verwirrung sorgen.

Auch Benachrichtigungen verdienen Aufmerksamkeit. Sie sind praktisch, weil wichtige Hinweise nicht übersehen werden sollen. Gleichzeitig können Vorschauen auf dem Sperrbildschirm für andere Personen sichtbar sein. Ich würde daher prüfen, ob der Inhalt einer Mitteilung direkt angezeigt werden muss oder ob eine neutralere Benachrichtigung besser passt. Das ist besonders relevant, wenn ein Gerät von mehreren Familienmitgliedern genutzt wird oder häufig in öffentlichen Situationen auf dem Tisch liegt.

Ein weiterer sinnvoller Schritt ist, nur die Konten und Rollen zu verwenden, die man wirklich braucht. Wenn Eltern und Schüler jeweils eigene Zugänge haben, sollte man diese nicht dauerhaft vermischen, nur weil ein gemeinsamer Zugang bequemer erscheint. Die getrennte Nutzung macht sichtbarer, wer welche Informationen erhält und wer für welche Handlung verantwortlich ist. Diese Ordnung hilft nicht nur beim Datenschutz, sondern auch bei der späteren Fehlersuche.

Bei Problemen würde ich zuerst die sichtbaren Kontoeinstellungen und die schulische Zuordnung kontrollieren, bevor ich die App neu installiere. Eine Neuinstallation kann zwar technische Schwierigkeiten lösen, beseitigt aber nicht automatisch eine falsche Rollenwahl oder eine fehlerhafte Zuordnung. Wer vorschnell löscht, riskiert außerdem, den Überblick über Zugangsdaten und bisherige Einstellungen zu verlieren. Besser ist ein schrittweises Vorgehen: Konto prüfen, Hinweise lesen, bei Bedarf die Schule oder die zuständige Person fragen und erst danach technische Maßnahmen ergreifen.

Sensible Momente im täglichen Gebrauch

Der empfindlichste Moment ist für mich nicht das Öffnen der App, sondern der Umgang mit schulischen Mitteilungen. Nachrichten können Termine, organisatorische Hinweise oder persönliche Zusammenhänge betreffen. Deshalb sollte man sie nicht einfach an andere Personen weiterleiten, ohne zu prüfen, ob der Inhalt für diese Empfänger bestimmt ist. Ein Screenshot kann schnell außerhalb des ursprünglichen Kontextes landen, selbst wenn die Weitergabe gut gemeint war.

Auch gemeinsam genutzte Geräte verdienen besondere Vorsicht. Wenn ein Elternteil EduPage auf dem Familien-Tablet geöffnet lässt, können Geschwister oder Gäste möglicherweise Informationen sehen, die sie nicht benötigen. Ich würde die App nach der Nutzung schließen und das Gerät mit einer eigenen Bildschirmsperre schützen. Das klingt banal, ist bei schulischen Konten aber eine der wirksamsten Gewohnheiten, die Nutzer selbst kontrollieren können.

Bei Benachrichtigungen gilt ein echter Zielkonflikt: Je mehr Inhalt direkt auf dem Sperrbildschirm erscheint, desto bequemer ist die schnelle Übersicht. Je weniger sichtbar ist, desto besser bleibt die Privatsphäre in Situationen, in denen andere das Telefon sehen können. Ich würde die Einstellung nach dem persönlichen Umfeld wählen und nicht nach dem Prinzip „alles anzeigen“. Für Eltern, die häufig auf wichtige Hinweise warten, kann eine Vorschau hilfreich sein; für gemeinsam genutzte Geräte ist Zurückhaltung vernünftiger.

Ein ähnlicher Trade-off betrifft die Erreichbarkeit. Eine Schul-App kann den Eindruck erzeugen, dass man jederzeit reagieren sollte. In meiner Nutzung würde ich zwischen wirklich dringenden Informationen und normalen organisatorischen Nachrichten unterscheiden. EduPage sollte nicht automatisch zum Ersatz für direkte Notfallkommunikation werden. Für zeitkritische Situationen ist es sinnvoll, die von der Schule ausdrücklich vorgesehenen Kommunikationswege zu kennen, statt sich allein auf eine App zu verlassen.

Was Eltern, Schüler und Lehrkräfte beachten sollten

Für Eltern ist EduPage besonders dann interessant, wenn sie den schulischen Alltag begleiten möchten, ohne ständig nach Papiermitteilungen oder einzelnen Nachrichten suchen zu müssen. Der Nutzen steigt, wenn Eltern gemeinsam mit dem Kind klären, welche Informationen es selbst verwaltet und wobei Unterstützung nötig ist. Ich würde die App nicht als Überwachungsinstrument einsetzen. Ein kurzer gemeinsamer Blick auf organisatorische Hinweise ist hilfreicher als eine Kontrolle jeder einzelnen Aktivität.

Schüler profitieren vor allem von einer festen Routine. Wer nur dann nachschaut, wenn bereits ein Problem entstanden ist, nutzt die Anwendung zu spät. Besser ist es, die App als Teil der Tagesplanung zu behandeln. Gleichzeitig sollten Schüler wissen, dass eine angezeigte Information nicht automatisch bedeutet, dass jede Aufgabe oder jeder Termin vollständig erklärt ist. Bei Unklarheiten bleibt der direkte Kontakt zur Lehrkraft wichtig.

Lehrkräfte stehen vor einer anderen Herausforderung: Eine digitale Nachricht ist nur dann nützlich, wenn sie verständlich, passend adressiert und zum richtigen Zeitpunkt veröffentlicht wird. Für sie ist EduPage deshalb weniger ein persönliches Notizbuch als ein Kommunikationskanal mit Verantwortung. Wer mehrere Klassen oder Gruppen betreut, sollte besonders sorgfältig kontrollieren, an wen eine Information geht. Eine übersichtliche Mitteilung kann den Alltag erleichtern; eine unklare oder falsch zugeordnete Nachricht erzeugt dagegen zusätzlichen Aufwand.

Für Familien mit mehreren Kindern kann die App organisatorisch anspruchsvoller werden. Mehrere schulische Zusammenhänge bedeuten mehr Aufmerksamkeit bei der Auswahl des richtigen Bereichs. Mein Tipp wäre, nicht alles in einer einzigen täglichen Sitzung oberflächlich zu prüfen, sondern die Informationen nach Kind oder Schulkontext zu ordnen. So sinkt das Risiko, dass ein Hinweis übersehen oder dem falschen Kind zugeordnet wird.

Bedienkomfort und Grenzen der Erfahrung

Die Bewertung von 3,2 im Durchschnitt zeigt, dass die Anwendung nicht bei allen Nutzern denselben Eindruck hinterlässt. Ich kann das nachvollziehen: Eine App, deren Wert von der Einrichtung durch die Schule abhängt, wirkt bei guter Pflege hilfreich und bei uneinheitlicher Nutzung schnell unübersichtlich. Manche Frustration entsteht dann möglicherweise nicht durch eine einzelne Funktion, sondern durch fehlende Klarheit darüber, welcher Kanal für welche Information zuständig ist.

Auch die Rolle als zentrale Plattform kann zur Belastung werden. Wenn eine Schule EduPage, E-Mail, Papier und weitere Kommunikationswege parallel nutzt, müssen Familien mehrere Orte kontrollieren. In diesem Fall löst die App das Organisationsproblem nicht vollständig, sondern verschiebt einen Teil davon auf den Nutzer. Ich würde sie daher nur dann als Hauptkanal betrachten, wenn die Schule klar kommuniziert, welche Informationen dort verbindlich erscheinen.

Ein weiterer Nachteil ist die mögliche Abhängigkeit von Zugangsdaten und Kontozuordnungen. Wer den Zugang verliert oder versehentlich die falsche Rolle verwendet, kann schnell vor einem praktischen Problem stehen. Deshalb sollte man die eigenen Anmeldedaten sicher verwahren und Änderungen nicht unüberlegt durchführen. Bei schulischen Konten ist es außerdem sinnvoll, bei Unsicherheit die zuständige Schule einzubeziehen, statt mehrere neue Konten anzulegen.

Für Menschen, die eine besonders einfache, private Aufgabenliste suchen, ist EduPage wahrscheinlich überdimensioniert. Eine gewöhnliche Kalender-App ist besser, wenn es nur um persönliche Termine geht. Ein Messenger kann für eine kleine Gruppe schneller wirken, ist aber nicht automatisch die bessere Wahl für schulische Kommunikation, weil dort Rollen, Zuständigkeiten und dauerhafte Übersicht fehlen können. EduPage passt vor allem dann, wenn die Schule den Dienst als offiziellen gemeinsamen Raum nutzt.

Einordnung gegenüber üblichen Alternativen

Im Vergleich zu einer reinen Lernplattform liegt der Schwerpunkt von EduPage nicht auf Kursen und Übungseinheiten, sondern auf dem Zusammenspiel von Schule, Schülern und Eltern. Das macht die App für organisatorische Fragen interessanter, aber für selbstständiges Lernen weniger vollständig. Wer Lernfortschritte mit strukturierten Lektionen verfolgen möchte, braucht wahrscheinlich zusätzlich ein anderes Werkzeug.

Gegenüber E-Mail hat EduPage den möglichen Vorteil eines stärker schulbezogenen Umfelds. Informationen können dort näher an den jeweiligen Rollen und Gruppen liegen, statt in einem allgemeinen Postfach zwischen privaten Nachrichten unterzugehen. Der Nachteil ist, dass die Nutzung stärker von der Schule und der korrekten Kontoeinrichtung abhängt. E-Mail bleibt flexibler, während EduPage im Idealfall geordneter ist.

Messenger wirken im Alltag oft schneller, besonders bei kurzen Absprachen. Für schulische Inhalte können sie aber unübersichtlich werden, sobald viele Personen, Klassen oder unterschiedliche Verantwortlichkeiten beteiligt sind. EduPage ist hier die passendere Wahl, wenn eine Schule einen kontrollierteren organisatorischen Rahmen bevorzugt. Wer dagegen nur gelegentlich eine informelle Nachricht an eine kleine Gruppe schicken möchte, empfindet einen Messenger möglicherweise als unkomplizierter.

Kalender-Apps sind bei persönlichen Terminen überlegen, weil sie weniger Einrichtung benötigen und meist schneller verstanden werden. EduPage gewinnt erst dann, wenn die Termine und Informationen aus einem schulischen Zusammenhang kommen und mehrere Nutzergruppen darauf zugreifen sollen. Genau diese Grenze sollte man vor der Installation kennen: Die App ersetzt nicht automatisch alle anderen Werkzeuge, sondern erfüllt ihre Aufgabe am besten als schulbezogene Ergänzung oder zentrale Plattform.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde EduPage Eltern empfehlen, deren Schule die Anwendung aktiv verwendet und klar erklärt, wofür sie gedacht ist. Auch Schüler können davon profitieren, wenn sie ihre schulischen Informationen selbstständiger organisieren möchten. Für Lehrkräfte ist sie interessant, wenn ein gemeinsamer digitaler Kanal benötigt wird und die Schule die Nutzung organisatorisch unterstützt.

Weniger geeignet ist die App für Personen, die nur eine allgemeine Lernhilfe suchen. Wer ohne schulische Anbindung Vokabeln trainieren, Lernkarten erstellen oder Videokurse nutzen möchte, sollte sich nach einer spezialisierten Anwendung umsehen. EduPage entfaltet seinen Sinn nicht durch eine möglichst große Zahl unabhängiger Lernfunktionen, sondern durch die Verbindung zu einem konkreten schulischen Umfeld.

Auch Nutzer, die grundsätzlich keine zusätzlichen Benachrichtigungen möchten, sollten vorher überlegen, ob sie bereit sind, die App bewusst zu konfigurieren. Mit passenden Einstellungen kann man die Sichtbarkeit auf dem Gerät besser steuern, aber die organisatorische Verantwortung bleibt bestehen. Wer eine App erwartet, die alle Entscheidungen automatisch abnimmt, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.

Mein vorsichtiges Urteil

EduPage ist für mich vor allem ein schulischer Organisations- und Kommunikationszugang, keine klassische Lern-App. Die kostenlose Nutzung, die breite Verbreitung mit über fünf Millionen Installationen und die Ausrichtung auf Lehrer, Schüler und Eltern machen sie interessant, wenn die eigene Schule sie konsequent einsetzt. Ihre Qualität hängt jedoch stark von Kontoeinrichtung, Rollen, Benachrichtigungen und der Kommunikationsdisziplin der jeweiligen Schule ab.

Ich würde die App installieren, wenn sie vom schulischen Umfeld ausdrücklich genutzt wird, aber die Einrichtung nicht beiläufig erledigen. Konto und Rolle sollten stimmen, Benachrichtigungsvorschauen zur eigenen Privatsphäre passen und gemeinsam genutzte Geräte nach der Nutzung geschützt werden. Ebenso wichtig ist die Erwartung: EduPage kann Informationen bündeln, aber es ersetzt weder klare schulische Abläufe noch den direkten Kontakt bei offenen Fragen.

Mein Schluss fällt deshalb bewusst ausgewogen aus. Für Familien und Schulen, die einen gemeinsamen digitalen Rahmen brauchen, kann EduPage im Alltag sehr hilfreich sein. Für individuelles Lernen, private Terminplanung oder spontane Gruppenkommunikation gibt es passendere Alternativen. Ich sehe die Anwendung als nützliches Werkzeug mit echtem organisatorischem Wert, dessen Vertrauenswürdigkeit im täglichen Gebrauch vor allem davon abhängt, wie transparent die Schule sie einsetzt und wie aufmerksam Nutzer ihre eigenen Kontrollen verwenden.

Vorteile

  • Übersichtliche Verwaltung von Stundenplänen
  • Vertretungen und Schulterminen
  • Direkter Austausch zwischen Schule
  • Lehrkräften und Eltern möglich
  • Hausaufgaben und Lernmaterialien jederzeit mobil abrufbar
  • Abwesenheiten und Entschuldigungen lassen sich bequem digital melden
  • Unterstützt mehrere Kinder und Konten innerhalb einer App

Nachteile

  • Viele Funktionen hängen davon ab
  • wie konsequent die Schule EduPage nutzt
  • Benachrichtigungen können bei zahlreichen Klassen schnell unübersichtlich werden
  • Die Benutzeroberfläche wirkt an manchen Stellen komplex und wenig intuitiv
  • Für die Anmeldung werden meist Zugangsdaten der jeweiligen Schule benötigt
  • Einige Inhalte sind ohne aktive Internetverbindung nur eingeschränkt verfügbar

Häufig gestellte Fragen

Was ist EduPage und für wen ist die App geeignet?

EduPage ist eine digitale Schulplattform, die Stundenpläne, Vertretungen, Hausaufgaben, Noten, Nachrichten und weitere Informationen an einem Ort bündelt. Sie richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Schule und deren Nutzung des EduPage-Systems ab. Die App ersetzt daher nicht automatisch alle Kommunikationswege der Schule.

Wie kann ich mich bei EduPage anmelden oder ein Konto erstellen?

In der Regel erhalten Schülerinnen, Schüler und Eltern die Zugangsdaten direkt von der Schule. Je nach Einrichtung kann die Anmeldung über einen Benutzernamen und ein Passwort oder über eine Einladung beziehungsweise einen Aktivierungscode erfolgen. Falls die Zugangsdaten fehlen, nicht funktionieren oder mehrere Familienmitglieder falsch zugeordnet sind, sollte man sich an das Schulsekretariat oder die zuständige Lehrkraft wenden, da EduPage selbst die schulischen Konten nicht eigenständig verwaltet.

Welche Informationen und Funktionen bietet EduPage im Alltag?

Nach der Anmeldung kann EduPage je nach Konfiguration unter anderem den aktuellen Stundenplan, Raumänderungen, Vertretungen, Hausaufgaben, Prüfungen, Nachrichten und schulische Termine anzeigen. Manche Schulen ermöglichen zusätzlich die Einsicht in Noten, Fehlzeiten, Lernmaterialien, Anmeldungen oder die direkte Kommunikation mit Lehrkräften. Der Funktionsumfang ist deshalb nicht bei allen Nutzern identisch und kann sich durch Einstellungen der Schule unterscheiden.

Ist EduPage kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?

Für Eltern und Schülerinnen beziehungsweise Schüler ist der Zugang normalerweise kostenlos, sofern die Schule EduPage verwendet und die entsprechenden Konten bereitstellt. Ob eine Schule für bestimmte Verwaltungs- oder Zusatzleistungen Gebühren trägt, betrifft meist nicht die private Nutzung der App. Vor dem Download sollte man dennoch prüfen, ob die eigene Schule EduPage offiziell einsetzt. Kosten können außerdem durch den normalen mobilen Datenverbrauch entstehen.

Wie sicher sind persönliche Daten in EduPage und was sollte man beachten?

EduPage verarbeitet schulbezogene Informationen wie Namen, Stundenpläne, Nachrichten, Noten oder Fehlzeiten abhängig von den aktivierten Funktionen. Nutzer sollten ein starkes, nicht mehrfach verwendetes Passwort wählen, ihre Zugangsdaten nicht weitergeben und sich auf gemeinsam genutzten Geräten abmelden. Außerdem empfiehlt es sich, Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm zu prüfen, damit vertrauliche Inhalte nicht für andere sichtbar werden.

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